Bewertung mit Sprachmodell · Matrix 5.0

Firma · Auditor · KI im Vergleich – mit Begründungen und wörtlichen Belegen · Stand 02.11.2026 · vertraulich, nicht weitergeben

Verglichen wird nur Gleiches mit Gleichem: M5.0 Vollbilanz.

🔒 Vertraulich · Audit-Texte nur zur internen Verwendung · Firmennamen abgekürzt, Namen ersetzt

🔒 Die KI bewertet blind – ohne das Ergebnis des Auditors

Die KI sieht das Auditor-Ergebnis nie. Sie bewertet selbst – nur aus den Daten der Quelle: dem Bericht der Firma.

Einzige Ausnahme, streng getrennt: der Zusatz „KI prüft die Begründung des Auditors am Bericht“ bei einzelnen Aspekten. Das ist ein eigener, späterer Schritt – er sieht den Auditor-Text, ändert die KI-Bewertung aber nicht.

Wo steht das Projekt?

  • ✓
    Daten aufbereitetBerichte nach Matrix 5.0 in die 20 Felder geteilt, Stufen-Texte aus dem Arbeitsbuch 5.0.1
  • ✓
    Einstellen und Prüfen getrenntFirmen, an denen die KI eingestellt wird, sind nie Prüf-Firmen (Termin 15.10.)
  • ✓
    KI bewertet mit Begründungjede Stufe mit wörtlichen Belegen; Python prüft jede Antwort, ein zweiter Durchgang sucht Erfundenes
  • ✓
    Erster echter Lauf21.10.: zwei Firmen mit Audit-Bericht, eine Blindprüfung – alle Matrix 5.0 Vollbilanz
  • ✓
    Wissensbasis Matrix 5.0alle Kriterien des Arbeitsbuchs 5.0.1 je Aspekt und Stufe zum Nachschlagen (29.10.)
  • ◐
    Fachliche Prüfung · läuft geradeAbweichungen und Blindfall werden fachlich geprüft – diese Seite ist die Grundlage
  • ✓
    KI-Anweisung nachgesteuert31.10.: Bewertungshilfen aus der Wissensbasis, ganzer Feldtext statt 8 Stellen, Fehler in den Prüfungen behoben – zuerst am Einstell-Teil getestet
  • ✓
    Lauf mit europäischem Modell31.10.: mistral-large-4 (Mistral, Frankreich) für alle Prüf-Firmen
  • ✓
    Text-Zuordnung korrigiert31.10.: Unser Programm hatte dem Feld E4 teils das Inhaltsverzeichnis statt des Kapitels zugeordnet, einmal fehlte A3, einmal stand die Testat-Seite im Text. Kapitelsuche und Blindschutz sind repariert.
  • ✓
    Betroffene Aspekte neu bewertet31.10.: 56 Aspekte mit korrigiertem Text neu bewertet – mit Satzarten und Kriterien-Abgleich je Anforderung (Erklärung in 7 Schritten); vorher dreimal am Einstell-Teil getestet
  • ○
    Übertrag auf Matrix 5.2erst wenn die Bewertung für 5.0 verlässlich ist

✓ fertig · ◐ läuft · ○ offen · Stand 31.10.2026

So rechnet das System

Bericht der Firma: Selbsteinschätzung und Auditor-Werte werden entfernt, Namen ersetzt
Pro Aspekt den ganzen Feldtext aus dem Bericht nehmen
KI ordnet einer der 5 Stufen des Arbeitsbuchs 5.0.1 zu – mit den Bewertungshilfen aus der Wissensbasis – mit Begründung und Zitaten
Python prüft jede Antwort; was nicht besteht, wird nicht gezählt
Vergleich mit dem Auditor: Stufe gegen Stufe
Interpoliert oder extrapoliert das System?
Pro Aspekt: weder noch. Die KI rechnet keine Werte aus anderen Werten aus. Sie liest den Bericht und ordnet ihn einer Stufe des Arbeitsbuchs zu – eine Einordnung nach Regelwerk, wie bei einem Auditor. Sie lernt nicht aus anderen Firmen: keine Beispiele, kein Training, keine Punkte anderer Firmen.
Fehlt ein Beleg, wird nichts aufgefüllt. Die KI wählt dann die niedrigere Stufe und schreibt auf, welcher Nachweis fehlt. Was der Auditor nur aus dem Audit-Gespräch weiß, kann die KI nicht sehen – das ist ein Grund für zu niedrige Stufen.
Eine Stelle interpoliert: das Feld-Prozent. Es ist der Mittelwert der gültigen Aspekte × 10. Fehlt ein Aspekt (Antwort nicht gezählt), wird so getan, als wäre er genauso gut wie die übrigen. Darum zeigt die Matrix jetzt bei jedem Feld, auf wie vielen Aspekten es beruht – ⚠ heißt: nur ein Teil.
Extrapolation machen wir bewusst noch nicht: kein Übertrag auf Kompaktbilanz, Matrix 5.1 oder 5.2, solange die Bewertung für 5.0 Vollbilanz nicht verlässlich ist.

Was das System kann, was gemessen ist – und wo die Grenzen sind

Das kann es

  • jeden der 41 Aspekte einer Stufe zuordnen – mit Begründung, wörtlichen Zitaten und Seitenzahl
  • jede Antwort prüfen: Zitat wörtlich? Zahl belegt? Zweiter Durchgang gegen Erfundenes
  • Abweichungen zum Auditor zeigen und sagen, wo ein Mensch prüfen muss
  • alle Kriterien des Arbeitsbuchs nachschlagen: Wissensbasis Matrix 5.0

Das ist gemessen

  • IFUB…: gleiche Stufe wie der Auditor 8/17, höchstens 1 Stufe daneben 14/17 · zum Vergleich Firma = Auditor 13/17, Raten 6/17
  • VR B…: gleiche Stufe wie der Auditor 12/22, höchstens 1 Stufe daneben 22/22 · zum Vergleich Firma = Auditor 19/22, Raten 13/22
  • Real… · Blindprüfung (blind): 10 von 17 Feldern höchstens 10 Prozentpunkte neben dem Testat-Wert
  • alle: M5.0 Vollbilanz, gleiche Anweisung (Prompt 2026-10-31.5)

Grenzen

  • nur 3 Firmen – zu wenig für eine sichere Statistik
  • 57 von 123 KI-Antworten nicht gezählt – die Prüfung gegen Erfundenes ist bewusst streng
  • die KI sieht nur den Bericht, nicht das Audit-Gespräch
  • Feld-Prozente teils hochgerechnet (⚠ in der Matrix)
  • Modell: mistral-large-4 (Mistral, europäisch)

Interpolation und Extrapolation – je Firma

Kurve KI-Wert gegen Prüfer-Wert, Delta pro Feld und wo Lücken gefüllt werden. Eigene Seite für alle 4 Firmen.

Vergleich mit Audit-Bericht IFUB…M5.0 Vollbilanz
18/41gültig
8/17gleiche Stufe
14/17±1 Stufe
Vergleich mit Audit-Bericht VR B…M5.0 Vollbilanz
22/41gültig
12/22gleiche Stufe
22/22±1 Stufe
Blindprüfung Real… · BlindprüfungM5.0 Vollbilanz
26/41gültig

IFUB…

M5.0 Vollbilanzpruefen_audit KIPrompt 2026-10-31.5Seitenzahlen aus PDF

Die KI bewertet in 7 von 17 vergleichbaren Aspekten niedriger als der Auditor, in 2 höher und in 8 gleich. Wenn die KI abweicht, dann meist nach unten (7 von 9): Sie ist strenger als der Auditor. 23 von 41 Aspekten wurden nicht gezählt, weil die KI-Antwort eine Prüfung nicht bestanden hat.

📈 Interpolation und Extrapolation für diese Firma

Wie oft liegt die KI neben dem Auditor? (Delta in Stufen)

Delta = Stufe der KI minus Stufe des Auditors. Die 5 Stufen: Basislinie → Erste Schritte → Fortgeschritten → Erfahren → Vorbildlich. 0 = beide wählen dieselbe Stufe. −1 = die KI wählt eine Stufe tiefer (strenger). +1 = eine Stufe höher (großzügiger).

Von 17 gezählten Aspekten wählt die KI bei 8 dieselbe Stufe wie der Auditor, bei 7 eine tiefere (strenger) und bei 2 eine höhere (großzügiger).

Dasselbe als Säulendiagramm

-2
2 tiefer
-1
1 tiefer
0
gleich
+1
1 höher
+2
2 höher
← KI strenger als der AuditorKI großzügiger →
Wichtig: Die Zahl über einer Säule ist nicht die Bewertung des Auditors. Sie zählt, wie oft dieser Abstand vorkommt – z. B. „8“ über der grünen Säule bei 0 heißt: 8-mal haben KI und Auditor dieselbe Stufe gewählt.
Beispiel C2.2: Auditor „Erfahren“, KI „Erste Schritte“ → -2 = KI 2 Stufen strenger
BasislinieErste SchritteKFortgeschrittenErfahrenAVorbildlich
A = Auditor · K = KI · Abstand zwischen A und K = 2 Stufen

grün = gleiche Stufebraun/gelb = 1 Stufe danebenrot = 2 oder mehr Stufen daneben

Nicht gezählt (ungültig) und deshalb nicht im Bild: 23 von 41 Aspekten.

In welchem Feld liegt die KI daneben?

Jedes Kästchen ist ein Feld der Gemeinwohl-Matrix (A1 … E4). Die Zahl sagt, wie viele Stufen die KI dort im Schnitt neben dem Auditor liegt: −1 = eine Stufe strenger, ±0 = gleich. Anklicken springt zum Aspekt.

gleichetwa 1 Stufe daneben2 oder mehr Stufenkein Vergleich möglich

⚠ = nicht alle Aspekte gültig: Das Feld beruht nur auf einem Teil (4 Felder vollständig, 8 teilweise, 8 ohne gültigen Aspekt). Feld anklicken → springt zum Aspekt.

👤 Was ein Mensch noch prüfen muss

31 von 41 Aspekten brauchen einen fachlichen Blick · bei 10 ist nichts auffällig.
  • 23× KI-Antwort nicht gezählt
  • 8× enthält Schlussfolgerung der KI
  • 3× 2 oder mehr Stufen vom Auditor entfernt

Ein Aspekt kann mehrere Gründe haben. Die Liste unten lässt sich auf diese Aspekte filtern.

Zum Vergleich: Ist das besser als Zufall? (gleiche Aspekte, gleiche Stufe)
Vergleichgleiche Stufe
KI ↔ Auditor8 / 17
Selbsteinschätzung der Firma ↔ Auditor13 / 17
KI ↔ Selbsteinschätzung der Firma7 / 17
Raten: immer die häufigste Auditor-Stufe6 / 17

Die KI bekommt die Selbsteinschätzung der Firma und die Auditor-Werte nicht zu sehen – sie werden vorher aus dem Text entfernt.

Größte Abweichung zum Auditor zuerst · Zeile anklicken für Begründungen und Zitate
So lesen Sie die Kürzel in den Erklärungen: Das Programm zerlegt den Text jeder Stufe im Arbeitsbuch in einzelne Anforderungen. ES = Erste Schritte · FO = Fortgeschritten · ER = Erfahren · VO = Vorbildlich. Die Zahl ist die Nummer des Satzes: FO2 = Fortgeschritten, Anforderung 2. Jede Anforderung wird geprüft: ✅ belegt · 🟡 teilweise belegt · ❌ nicht belegt.

Stufenleiste je Zeile: Basislinie → Erste Schritte → Fortgeschritten → Erfahren → Vorbildlich · A AuditorK KIF Firma · farbig = Abstand zwischen Auditor und KI

›C2.2Ausgestaltung der Arbeitszeit
K F A ✗ 2 Stufen strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · KI 2 Stufen strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · 2 oder mehr Stufen vom Auditor entfernt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablieren.
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden.
  • ER2 Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden.
  • ER3 Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die definierte Wochenarbeitszeit (auch Normalarbeitszeit) bezieht sich auf Vollzeitarbeitsverhältnisse und dient als Referenzgröße für Teilzeitarbeitsverhältnisse. Überstunden sind grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Zur Optimierung der Betriebsprozesse können Überstunden eingesetzt werden, wenn sie 10 % der Wochenarbeitszeit dauerhaft nicht übersteigen. Ist die Erfassung der Überstunden nicht belegbar oder keine realistische Einschätzung der Mehrarbeit möglich, sind dafür pauschal vier Stunden anzusetzen. „Bei entsprechender Legitimation” bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Wochenarbeitszeitregelung treffen können.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Wochenarbeitszeit beträgt seit 01.04.2021 einheitlich für alle in Vollzeit 32h.“ Bericht S. 44 · Auszug 57
  • „Um trotzdem geleistete Überstunden schnell zu erkennen und für Ausgleich sorgen zu können, werden die Stunden quartalsweise überprüft.“ Bericht S. 44 · Auszug 70
  • „Die Arbeitsbedingungen werden jährlich in den Einzelgesprächen, aber auch im Neujahrsworkshop thematisiert“ Bericht S. 46 · Auszug 112
  • „Tatsächlich geleistete Überstunden 2023: -142 Stunden“ Bericht S. 45 · Auszug 86
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Eine gerechte Verteilung der Arbeitslast/Arbeitszeit wird regelmäßig analysiert und thematisiertDie Stunden werden quartalsweise überprüft und die Arbeitsbedingungen jährlich in Einzelgesprächen und im Neujahrsworkshop thematisiert. Bericht S. 44, 46✅ belegt
FO1 Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablierenEs werden Maßnahmen wie quartalsweise Überprüfung der Stunden, steter Austausch und Beachtung von Überlastung im Gespräch genannt. Bericht S. 44🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablierenIn den Auszügen steht nichts zu Fortbildungen.🟡 teilweise belegt
ER1 Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden32h > 30h❌ nicht belegt
ER2 Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werdenIn den Auszügen steht nichts zur Legitimation durch alle Mitarbeitenden für eine Anpassung der Wochenarbeitszeit.❌ nicht belegt
ER3 Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erhebenIn den Auszügen steht nichts zur erneuten Erhebung der Legitimation.❌ nicht belegt
VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit wird entwickeltDie Wochenarbeitszeit selbst ist einheitlich auf 32h festgelegt, eine Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit ist nicht belegt.❌ nicht belegt
VO2 Die Wochenarbeitszeit wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegtDie Vollzeit-Wochenarbeitszeit ist nicht individuell unterschiedlich festgelegt.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind alle belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der …“ – teilweise belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erfahren · 6 Punkte KI 2 Stufen strenger · Δ -5 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 20 % · Prüfer 70 % · Δ -50 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Erfahren“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der …“ (teilweise belegt); „Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden“ (nicht belegt); „Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an …“ (nicht belegt); „Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben“ (nicht belegt).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C2.2 Ausgestaltung der Arbeitszeit
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit wird entwickelt. Die Wochenarbeitszeit wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (3 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.2 Ausgestaltung der Arbeitszeit
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erfahren → KI 2 Stufen niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Wochenarbeitszeit beträgt seit 01.04.2021 einheitlich für alle in Vollzeit 32h. (Auszug 57 · Bericht S. 44)
  • 📄 Beleg Um trotzdem geleistete Überstunden schnell zu erkennen und für Ausgleich sorgen zu können, werden die Stunden quartalsweise überprüft. (Auszug 70 · Bericht S. 44)
  • 📄 Beleg Die Arbeitsbedingungen werden jährlich in den Einzelgesprächen, aber auch im Neujahrsworkshop thematisiert. (Auszug 112 · Bericht S. 46)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da die definierte Wochenarbeitszeit 32 Stunden beträgt, ist die Anforderung ER1 (maximal 30 Stunden) nicht erfüllt. (Auszug 57 · Bericht S. 44) Kriterium: ER1Rechnung (nachgerechnet): 32 > 30
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu Fortbildungen zur Etablierung eines bewussten Umgangs mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Wochenarbeitszeit beträgt seit 01.04.2021 einheitlich für alle in Vollzeit 32h.“Auszug 57 · S. 44Belegt die definierte Wochenarbeitszeit von 32h.
  2. „Um trotzdem geleistete Überstunden schnell zu erkennen und für Ausgleich sorgen zu können, werden die Stunden quartalsweise überprüft.“Auszug 70 · S. 44Belegt die regelmäßige Analyse der Arbeitszeit.
  3. „Die Arbeitsbedingungen werden jährlich in den Einzelgesprächen, aber auch im Neujahrsworkshop thematisiert“Auszug 112 · S. 46Belegt die regelmäßige Thematisierung der Arbeitsbedingungen.
  4. „Tatsächlich geleistete Überstunden 2023: -142 Stunden“Auszug 86 · S. 45Belegt die tatsächlichen Überstunden 2023.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Nachweis zu Fortbildungen zur Etablierung eines bewussten Umgangs mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis (FO1)
  • Nachweis einer definierten Wochenarbeitszeit von maximal 30 Stunden (ER1)
  • Nachweis einer Legitimation durch alle Mitarbeitenden für die Anpassung der Wochenarbeitszeit (ER2, ER3)
  • Nachweis eines Verfahrens zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit (VO1, VO2)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablieren.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit wird entwickelt. Die Wochenarbeitszeit wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren A
Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Fortgeschritten F
Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablieren.
Erste Schritte K
Eine gerechte Verteilung der Arbeitslast/Arbeitszeit wird regelmäßig analysiert und thematisiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Mindestanforderungen werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die definierte Wochenarbeitszeit (auch Normalarbeitszeit) bezieht sich auf Vollzeitarbeitsverhältnisse und dient als Referenzgröße für Teilzeitarbeitsverhältnisse. Überstunden sind grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Zur Optimierung der Betriebsprozesse können Überstunden eingesetzt werden, wenn sie 10 % der Wochenarbeitszeit dauerhaft nicht übersteigen. Ist die Erfassung der Überstunden nicht belegbar oder keine realistische Einschätzung der Mehrarbeit möglich, sind dafür pauschal vier Stunden anzusetzen. „Bei entsprechender Legitimation” bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Wochenarbeitszeitregelung treffen können.
Arbeitsbuch S. 57 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.3Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
K FA ✗ 2 Stufen strenger
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Vorbildlich (9 Punkte) · KI 2 Stufen strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · 2 oder mehr Stufen vom Auditor entfernt
Eigenbewertung9Vorbildlich
Auditbewertung9Vorbildlich
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.
Für „Vorbildlich“ (Stufe des Auditors):
  • VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt.
  • VO2 Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Vorbildrolle von Führungskräften und Geschäftsführung ist besonders zu beachten. Definitionen: ∏ flexible Arbeitsmodelle: von der Organisation vorgegeben, können von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden ∏ individuell angepasste Arbeitsmodelle: maßgeschneiderte Lösungen für einzelne Mitarbeitende Die Einschränkung der Selbstbestimmung ist möglich, wenn existenzielle betriebliche Belange vorliegen (in Absprache mit dem Betriebsrat oder einem entsprechend legitimierten Gremium).
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Bevorzugt werden beim FIRMA_01* feste, unbefristete Anstellungsverhältnisse.“ Bericht S. 45 · Auszug 88
  • „Wann und wo die Stunden geleistet werden ist jedem Einzelnen selbst überlassen - solange die Projektbedürfnisse berücksichtigt werden.“ Bericht S. 45 · Auszug 97
  • „Eine Mitarbeiterin und ein Geschäftsführer nutzen ein Teilzeitmodell und die freie Zeitein- teilung als ein hilfreiches Werkzeug um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“ Bericht S. 46 · Auszug 113
  • „unbefristet angestellt Teilzeit 1 4 freiberufliche Mitarbeit 1“ Bericht S. 46 · Auszug 118
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Die verfügbaren Arbeitsmodelle werden regelmäßig analysiert und thematisiert.Die Arbeitsbedingungen werden jährlich in den Einzelgesprächen, aber auch im Neujahrsworkshop thematisiert. Bericht S. 46✅ belegt
FO1 Mitarbeitende besitzen die Möglichkeit, aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auszuwählen.Es werden Vollzeit (32h), Teilzeit (25-62,5%), Werksstudierende (8-16h) und freiberufliche Mitarbeit angeboten; die Arbeitstage können individuell gestaltet werden. Bericht S. 44, 46✅ belegt
ER1 An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.Teilzeitmodelle können einmal pro Jahr auf die individuelle Lebenssituation angepasst werden; eine Mitarbeiterin und ein Geschäftsführer nutzen ein Teilzeitmodell. Bericht S. 44, 46🟡 teilweise belegt
VO2 Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.Teilzeitmodelle können einmal pro Jahr auf die individuelle Lebenssituation angepasst werden; die Stundenanzahl kann individuell festgelegt werden; Arbeitszeit und Arbeitsort sind individuell gestaltbar. Bericht S. 44, 45✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.Es fehlt der Nachweis, dass zahlreiche Führungskräfte individuelle Arbeitsverhältnisse nutzen; es wird nur von einer Führungskraft berichtet.🟡 teilweise belegt
VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt.In den Auszügen steht nichts zu einem Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle, das entwickelt wird.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind alle belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und …“ – teilweise belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Vorbildlich · 9 Punkte KI 2 Stufen strenger · Δ -6 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 20 % · Prüfer 70 % · Δ -50 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Vorbildlich“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und …“ (teilweise belegt); „Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt.“ (nicht belegt).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C2.3 Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
Ergebnis: Vorbildlich (9 Punkte)

Audit-Begründung

Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt. Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (9 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.3 Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Vorbildlich → KI 2 Stufen niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

2 Belege · 2 Schlussfolgerungen · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Bevorzugt werden feste, unbefristete Anstellungsverhältnisse, die je nach Wunsch auf eine prozentuale Stundenanzahl reduziert werden können. (Auszüge 88, 89, 90 · Bericht S. 45)
  • 📄 Beleg Die Wochenarbeitszeit beträgt seit 01.04.2021 einheitlich für alle in Vollzeit 32h, darüber hinaus unterstützt das Unternehmen eine Vielzahl von Teilzeitmodellen. (Auszüge 57, 77 · Bericht S. 44)
  • ⚖ Schlussfolgerung Mitarbeitende können aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auswählen, da laut Tabelle Vollzeit (32h), Teilzeit (25-62,5%), Werksstudierende (8-16h) und freiberufliche Mitarbeit angeboten werden. (Auszug 118 · Bericht S. 46) Kriterium: FO1
  • ⚖ Schlussfolgerung An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich, da Teilzeitmodelle einmal pro Jahr angepasst werden können und Arbeitszeit sowie Arbeitsort individuell gestaltbar sind. (Auszüge 77, 78, 97 · Bericht S. 44, 45) Kriterium: ER1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts dazu, dass zahlreiche Führungskräfte individuelle Arbeitsverhältnisse in Anspruch nehmen; es wird nur von einem Geschäftsführer berichtet. (Auszüge 113, 118 · Bericht S. 46)
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Bevorzugt werden beim FIRMA_01* feste, unbefristete Anstellungsverhältnisse.“Auszug 88 · S. 45Belegt die Bevorzugung unbefristeter Arbeitsverhältnisse.
  2. „Wann und wo die Stunden geleistet werden ist jedem Einzelnen selbst überlassen - solange die Projektbedürfnisse berücksichtigt werden.“Auszug 97 · S. 45Belegt die Selbstbestimmung bei Arbeitszeit und Arbeitsort.
  3. „Eine Mitarbeiterin und ein Geschäftsführer nutzen ein Teilzeitmodell und die freie Zeitein- teilung als ein hilfreiches Werkzeug um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“Auszug 113 · S. 46Belegt die Nutzung individueller Arbeitsmodelle durch eine Führungskraft, aber nicht durch zahlreiche Führungskräfte.
  4. „unbefristet angestellt Teilzeit 1 4 freiberufliche Mitarbeit 1“Auszug 118 · S. 46Zeigt die Anzahl der Führungskräfte (1) in Teilzeit, was nicht 'zahlreiche' sind.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass zahlreiche Führungskräfte individuelle Arbeitsverhältnisse in Anspruch nehmen (für ER1)
  • Nachweis eines entwickelten Verfahrens zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle (für VO1)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt. Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren
An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.
Fortgeschritten K
Mitarbeitende besitzen die Möglichkeit, aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auszuwählen.
Erste Schritte
Die verfügbaren Arbeitsmodelle werden regelmäßig analysiert und thematisiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten. Teilzeit kann in Anspruch genommen werden.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Vorbildrolle von Führungskräften und Geschäftsführung ist besonders zu beachten. Definitionen: ∏ flexible Arbeitsmodelle: von der Organisation vorgegeben, können von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden ∏ individuell angepasste Arbeitsmodelle: maßgeschneiderte Lösungen für einzelne Mitarbeitende Die Einschränkung der Selbstbestimmung ist möglich, wenn existenzielle betriebliche Belange vorliegen (in Absprache mit dem Betriebsrat oder einem entsprechend legitimierten Gremium).
Arbeitsbuch S. 58 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.1Ernährung während der Arbeitszeit
K FA ✗ 2 Stufen strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erfahren (5 Punkte) · KI 2 Stufen strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · 2 oder mehr Stufen vom Auditor entfernt
Eigenbewertung5Erfahren
Auditbewertung5Erfahren
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziert, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Die Betriebsgröße ist ausschlaggebend für Essensangebote. Kantinen können in Kleinunternehmen nicht erwartet werden – wohl aber kann Verpflegung organisiert werden, z.B. ein Obstkorb für die Mitarbeitenden. ∏ Auch wenn keine Betriebsküche vorhanden ist, können positive Anreizfaktoren gesetzt werden, wie z.B. Kooperationen mit bio-vegetarischen Lokalen oder lokalen Reformhäusern etc. Dies wirkt sich positiv im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge aus.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Hier wird stets vegetarisch gekocht.“ Bericht S. 48 · Auszug 5
  • „achten wir auf den Einkauf biologisch produzierter regionaler Nah- rungsmittel, ebenso werden diese rein vegetarisch, zum Teil auch vegan gehalten.“ Bericht S. 48 · Auszug 7
  • „Kaffee wird in beiden Büros gratis angeboten - selbstverständlich biologisch und fair pro- duziert.“ Bericht S. 48 · Auszug 9
  • „Als kleines Unternehmen mit Mitarbeitenden an vier verschiedenen Orten sehen wir ak- tuell keine Möglichkeiten einer einheitlichen Betriebsverpflegung.“ Bericht S. 48 · Auszug 1
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger ErnährungsmusterBeim gemeinsamen Kochen wird stets vegetarisch gekocht (Auszug 5), bei Feiern biologisch-regionale Lebensmittel genutzt (Auszug 7), Kaffee ist bio/fair (Auszug 9), es gibt vegane Hafermilch (Auszug 11) und vegetarische/vegane Optionen bei Restaurantbesuchen (Auszug 8). Bericht S. 48✅ belegt
FO1 Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen ErnährungsgewohnheitenDie Geschäftsführung geht mit gutem Beispiel voran (Auszug 13), beide Geschäftsführer sind Vegetarier (Auszug 14), die Office Managerin ist vegane Ernährungsexpertin (Auszug 15). Bericht S. 48🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen ErnährungsgewohnheitenEs fehlt eine systematische Umsetzung für alle Mahlzeiten während der Arbeitszeit.🟡 teilweise belegt
FO1 deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der BetriebskantineDaher kann kein reduzierter Konsum in einer Kantine nachgewiesen werden.❌ nicht belegt
ER1 Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlosEs gibt keine Angabe zum Anteil fleischloser Ernährung während der gesamten Arbeitszeit; nur bei unregelmäßigem gemeinsamen Kochen und Feiern wird vegetarisch gekocht (Auszug 3, 5, 7).❌ nicht belegt
ER1 Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziertEs fehlt der Nachweis, dass dies vorwiegend für die gesamte Verpflegung während der Arbeitszeit gilt.❌ nicht belegt
VO1 Ernährung überwiegend (> 75 %) fleischlosKeine quantitative Angabe zum Anteil fleischloser Ernährung vorhanden.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind alle belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten“ – teilweise belegt; „deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erfahren · 5 Punkte KI 2 Stufen strenger · Δ -4 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 50 % · Prüfer 70 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Erfahren“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten“ (teilweise belegt); „deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine“ (nicht belegt); „Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlos“ (nicht belegt); „Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziert“ (nicht belegt).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Audit-Begründung

Die Ernährung ist mehrheitlich (> 50 %) fleischlos. Lebensmittel sind vorwiegend lokal angebaut, saisonal und biologisch zertifiziert. Fleisch stammt aus lokaler Weidehaltung.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Die Ernährung ist überwiegend (> 75 %) fleischlos. Lebensmittel sind vorwiegend lokal angebaut, saisonal, biologisch zertifiziert und wenn möglich aus solidarischer Landwirtschaft. Fleisch stammt aus lokaler Weidehaltung.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (5 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erfahren → KI 2 Stufen niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Als kleines Unternehmen mit vier Standorten gibt es keine einheitliche Betriebsverpflegung, aber in beiden Büros Teeküchen mit Kochplatten. (Auszüge 1, 2 · Bericht S. 48)
  • 📄 Beleg Beim gemeinsamen Mittagessen in München wird stets vegetarisch gekocht, bei Bürofeiern und Workshops werden biologisch produzierte regionale Nahrungsmittel verwendet und rein vegetarisch bzw. vegan zubereitet. (Auszüge 3, 5, 7 · Bericht S. 48)
  • 📄 Beleg Kaffee wird biologisch und fair produziert angeboten, dazu gibt es nur vegane Hafermilch und lokal produzierten Lupinenkaffee. (Auszüge 9, 10, 11 · Bericht S. 48)
  • ⚖ Schlussfolgerung Diese Maßnahmen stellen erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster dar, erfüllen aber nicht FO1, da keine Betriebskantine mit reduziertem Fleischkonsum existiert. (Auszüge 1, 5, 7 · Bericht S. 48) Kriterium: ES1: Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster; FO1: deutlicher reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einem quantitativen Anteil der Verpflegung aus ökologischer Herkunft oder zu einem Obstkorb.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Hier wird stets vegetarisch gekocht.“Auszug 5 · S. 48Beleg für vegetarische Option bei gemeinsamen Mahlzeiten
  2. „achten wir auf den Einkauf biologisch produzierter regionaler Nah- rungsmittel, ebenso werden diese rein vegetarisch, zum Teil auch vegan gehalten.“Auszug 7 · S. 48Beleg für bio-regionale vegetarische/vegane Verpflegung bei Feiern
  3. „Kaffee wird in beiden Büros gratis angeboten - selbstverständlich biologisch und fair pro- duziert.“Auszug 9 · S. 48Beleg für ökologisch produzierten Kaffee
  4. „Als kleines Unternehmen mit Mitarbeitenden an vier verschiedenen Orten sehen wir ak- tuell keine Möglichkeiten einer einheitlichen Betriebsverpflegung.“Auszug 1 · S. 48Beleg dafür, dass keine Betriebskantine existiert

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Anteil der Verpflegung aus ökologischer Herkunft in Prozent
  • Nachweis über mehrheitlich (> 50 %) fleischlose Ernährung während der gesamten Arbeitszeit
  • Obstkorb oder Vergünstigungen in biologischen Restaurants
  • Nachweis über vorwiegend lokale, saisonale und biologisch zertifizierte Lebensmittel für die tägliche Verpflegung
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ernährung überwiegend (> 75 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal, biologisch zertifiziert, wenn möglich aus solidarischer Landwirtschaft, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Erfahren AF
Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziert, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Fortgeschritten
Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
Erste Schritte K
Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster, z.B. Angebot einer vegetarischen Option bzw. Vergünstigungen in biologischen Restaurants; Obstkorb
Basislinie
Das Unternehmen setzt keine Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung. Eventuell vorhandene Ernährungsangebote widersprechen nicht offensichtlich gesunden Ernährungsmustern.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Die Betriebsgröße ist ausschlaggebend für Essensangebote. Kantinen können in Kleinunternehmen nicht erwartet werden – wohl aber kann Verpflegung organisiert werden, z.B. ein Obstkorb für die Mitarbeitenden. ∏ Auch wenn keine Betriebsküche vorhanden ist, können positive Anreizfaktoren gesetzt werden, wie z.B. Kooperationen mit bio-vegetarischen Lokalen oder lokalen Reformhäusern etc. Dies wirkt sich positiv im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge aus.
Arbeitsbuch S. 61 · in der Wissensbasis öffnen
›A2.1Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt.
  • FO2 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
  • FO3 Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Grundsätzlich gilt, dass dieser Aspekt nur für Unternehmen relevant ist, die gegenüber ihren Lieferant*innen über eine relevante Marktmacht und somit über einen Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen verfügen. Hinsichtlich fairer Preise kann man sich bei einigen Produkten an den Angaben gewisser NGOs orientieren. Eine innovative Lösung für die Ausgestaltung fairer Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen könnte z.B. sein, ein Modell zu entwickeln, wie man gemeinsam im Dialog mit Lieferant*innen zu einer für beide Seiten fairen Planung kommt (z.B. gemeinsame Mengenplanung mit fixiertem Preis und Abnahmegarantien).
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Zahlungsziele werden stets eingehal- ten, meist erfolgt eine Überweisung innerhalb weniger Tage.“ Bericht S. 16 · Auszug 5
  • „Eine schnelle Bezahlung ist für uns generell eine Selbst- verständlichkeit.“ Bericht S. 16 · Auszug 14
  • „Wir versuchen dennoch beim Einkaufsprozess auf faire und nach- haltige Bedingungen zu achten.“ Bericht S. 16 · Auszug 13
  • „Soweit möglich setzen wir dies auch bereits um.“ Bericht S. 17 · Auszug 25
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Fairness und Solidarität geprüft und Strategien zur Verbesserung abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.Beim Einkauf wird auf faire Bedingungen geachtet (Auszug 13), schnelle Bezahlung ist Selbstverständlichkeit (Auszug 14), bewusste Anbieterauswahl wird umgesetzt (Auszug 25), und als Ziel wird eine aktivere Konfrontation der Partner genannt (Auszug 37). Bericht S. 16, 17✅ belegt
FO1 Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt.Zahlungsziele werden stets eingehalten (Auszug 5), schnelle Bezahlung ist umgesetzt (Auszug 14), im Dienstleistungsbereich wird ein fairer Umgang gelebt (Auszug 19). Bericht S. 16, 17🟡 teilweise belegt
FO2 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.Die durchschnittliche Dauer wird mit 5 Jahren (2022) und 4 Jahren angegeben. Bericht S. 16🟡 teilweise belegt
ER3 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.Die durchschnittliche Dauer wird mit 5 Jahren (2022) angegeben. Bericht S. 16🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt.Bei Waren, Software und Transport haben wir keinen Einfluss auf Preise und Lieferbedingungen (Auszug 11-12), und es wird ein Verbesserungspotenzial zur aktiveren Konfrontation der Partner genannt (Auszug 37), was gegen eine vollständige erfolgreiche Umsetzung spricht.🟡 teilweise belegt
FO2 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.Die Dauer ist nur überschlägig geschätzt und als nicht aussagekräftig bezeichnet (Auszug 15-16), und zur Zufriedenheit der Lieferant*innen steht nichts in den Auszügen.🟡 teilweise belegt
FO3 Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.Es findet keine Auseinandersetzung mit Strategien und Maßnahmen statt, sondern nur eine Feststellung der Nicht-Darstellbarkeit.❌ nicht belegt
ER1 Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert.Faire Geschäftsbeziehungen sind nicht mit allen Lieferant*innen etabliert, da bei Waren etc. kein Einfluss besteht, und es wird Verbesserungspotenzial bei den Dienstleistern genannt.❌ nicht belegt
ER2 Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt.Es werden keine Maßnahmen genannt, die einen gerechten Anteil sicherstellen.❌ nicht belegt
ER3 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.Die Angabe ist nur geschätzt und als nicht aussagekräftig bezeichnet, und zur Zufriedenheit (sehr zufrieden) steht nichts in den Auszügen.🟡 teilweise belegt
VO1 Faire Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert.Es gibt keinen Nachweis für ein überdurchschnittliches Niveau bei allen Lieferant*innen.❌ nicht belegt
VO2 Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt.Es werden keine entsprechenden Maßnahmen genannt.❌ nicht belegt
VO3 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. zehn Jahre, und/oder alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit den Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie der Verteilung der Wertschöpfung.Die Dauer beträgt nicht mind. zehn Jahre, und zur Zufriedenheit steht nichts in den Auszügen.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind alle belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind …“ – teilweise belegt; „Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei …“ – teilweise belegt; „Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet …“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld A2: KI 10 % · Prüfer 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Fortgeschritten“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind …“ (teilweise belegt); „Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei …“ (teilweise belegt); „Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet …“ (nicht belegt).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A2.1 Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (3 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A2.1 Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

4 Belege · 1 Schlussfolgerung · 2 Fehlanzeigen
  • 📄 Beleg Zahlungsziele werden stets eingehalten, meist erfolgt eine Überweisung innerhalb weniger Tage. (Auszug 5 · Bericht S. 16)
  • 📄 Beleg Eine schnelle Bezahlung ist für uns generell eine Selbstverständlichkeit. (Auszug 14 · Bericht S. 16)
  • 📄 Beleg Beim Einkaufsprozess wird versucht, auf faire und nachhaltige Bedingungen zu achten, und eine bewusste Auswahl der Anbieter wird soweit möglich bereits umgesetzt. (Auszüge 13, 25 · Bericht S. 16)
  • 📄 Beleg Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen wird mit 5 Jahren (2022) und 4 Jahren angegeben, jedoch als überschlägig geschätzt und als nicht sehr aussagekräftig bezeichnet. (Auszüge 15, 16 · Bericht S. 16)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Anforderung ES1 ist erfüllt, da Prüfungen auf Fairness sowie erste Maßnahmen wie schnelle Bezahlung und bewusste Anbieterauswahl belegt sind. (Auszüge 5–37 · Bericht S. 16, 17) Kriterium: ES1: Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Fairness und Solidarität geprüft und Strategien zur Verbesserung abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zur Zufriedenheit der Lieferant*innen mit den Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu Strategien oder Maßnahmen, die einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen; es wird lediglich festgestellt, dass das Verhältnis nicht darstellbar sei. (Auszüge 17, 18 · Bericht S. 16, 17)
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Zahlungsziele werden stets eingehal- ten, meist erfolgt eine Überweisung innerhalb weniger Tage.“Auszug 5 · S. 16Beleg für faire Zahlungsbedingungen
  2. „Eine schnelle Bezahlung ist für uns generell eine Selbst- verständlichkeit.“Auszug 14 · S. 16Beleg für erste Maßnahme faire Zahlungsbedingungen
  3. „Wir versuchen dennoch beim Einkaufsprozess auf faire und nach- haltige Bedingungen zu achten.“Auszug 13 · S. 16Beleg für Prüfung auf Fairness
  4. „Soweit möglich setzen wir dies auch bereits um.“Auszug 25 · S. 17Beleg für erste umgesetzte Maßnahmen
  5. „5 Jahre 2022 4 Jahre“Auszug 15 · S. 16Beleg für durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung
  6. „Das Verhältnis des Anteils an der Wertschöpung ist nicht darstellbar, aus unserer Sicht aber auch in keiner unserer Ge- schäftsbeziehungen erheblich.“Auszug 17 · S. 16Zeigt, dass keine Auseinandersetzung mit Wertschöpfungsverteilung stattfindet

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Zufriedenheit der Lieferant*innen mit den Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen
  • Strategien und Maßnahmen für einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung
  • Nachweis, dass faire Geschäftsbeziehungen mit allen Lieferant*innen (inkl. Waren, Software, Transport) etabliert sind
  • Verlässliche (nicht geschätzte) Angabe zur durchschnittlichen Dauer der Geschäftsbeziehung
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Faire Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. zehn Jahre, und/oder alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit den Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie der Verteilung der Wertschöpfung.
Erfahren
Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
Fortgeschritten AF
Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
Erste Schritte K
Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Fairness und Solidarität geprüft und Strategien zur Verbesserung abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften bezüglich Zahlungs- und Lieferbedingungen werden eingehalten. Darüber hinaus gibt es kein Engagement für eine faire Verteilung der Wertschöpfung.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Grundsätzlich gilt, dass dieser Aspekt nur für Unternehmen relevant ist, die gegenüber ihren Lieferant*innen über eine relevante Marktmacht und somit über einen Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen verfügen. Hinsichtlich fairer Preise kann man sich bei einigen Produkten an den Angaben gewisser NGOs orientieren. Eine innovative Lösung für die Ausgestaltung fairer Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen könnte z.B. sein, ein Modell zu entwickeln, wie man gemeinsam im Dialog mit Lieferant*innen zu einer für beide Seiten fairen Planung kommt (z.B. gemeinsame Mengenplanung mit fixiertem Preis und Abnahmegarantien).
Arbeitsbuch S. 21 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.3Diversität und Chancengleichheit
FA K ≈ 1 Stufe großzügiger
KI: Erfahren (4 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · KI 1 Stufe großzügiger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung4Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ angepasste Personalsuche und Stellenbesetzung (unterrepräsentierte Gruppen werden bevorzugt) ∏ Berücksichtigung der gesellschaftlichen Diversität des Umfelds bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen über dem Branchendurchschnitt
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „So wurde bei den Einstellungen im Jahr 2022 darauf geachtet, die Anzahl an nicht männlichen Mitarbeitenden zu erhöhen.“ Bericht S. 39 · Auszug 126
  • „Leider sind wir deshalb, was die Diversität der Zusammenstellung betrifft, nach wie vor relativ homogen.“ Bericht S. 39 · Auszug 129
  • „Bei der Gehaltseinstufung werden zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern, die nach wie vor leider vermehrt von Frauen genommenen Elternzeitmonate als Berufserfahrung angerechnet.“ Bericht S. 39 · Auszug 137
  • „Seit Ende 2023 haben wir auch unsere Pronomen auf unserer Webseite und in unseren Email-Signaturen.“ Bericht S. 39 · Auszug 143
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Schwachstellen und mögliche Benachteiligungen in Hinblick auf Diversität sowie deren Auswirkungen auf die Belegschaft werden analysiertDie Firma stellt fest, dass das Team 'relativ homogen' ist, 'Menschen mit Einschränkungen' nicht dabei sind und die Geschäftsführer 'klassisch weiße Männer' sind. Bericht S. 39✅ belegt
ES2 Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind geplant'Noch stärkerer Fokus bei zukünftigen Einstellungen auf Diversität' ist als Ziel genannt. Bericht S. 41✅ belegt
FO1 Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt2022 wurden eine non-binäre und eine weibliche Person eingestellt; seit 2020 genderneutrale Sprache mit Sternchen; seit Ende 2023 Pronomen auf Webseite und in Signaturen; Elternzeitmonate werden als Berufserfahrung angerechnet. Bericht S. 39✅ belegt
ER1 Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiertDie Firma analysiert, dass sich die Diversität 2023 verschlechtert hat und die non-binäre Person das Team verlassen hat; die Pronomen führten zu Diskussionen im Team und zum Hinterfragen von Vorurteilen. Bericht S. 39✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebtEs fehlt der Nachweis umfassender, nachhaltiger und selbstverständlicher Umsetzung, da die Diversität 2023 wieder abgenommen hat und das Team weiterhin homogen ist.❌ nicht belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind alle belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für …“ – nicht belegt. Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 4 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte KI 1 Stufe großzügiger · Δ +1 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 40 % · Prüfer 60 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Die KI hält „Erfahren“ für erreicht, der Auditor nur „Fortgeschritten“. Die KI stützt sich auf die Nachweise in Schritt 3 – ob sie ausreichen, sollte fachlich geprüft werden.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C1.3 Diversität und Chancengleichheit
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (3 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.3 Diversität und Chancengleichheit
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

3 Belege · 2 Schlussfolgerungen · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Der Diversität wurde in den letzten beiden Jahren vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. (Auszug 125 · Bericht S. 39)
  • 📄 Beleg So wurde bei den Einstellungen im Jahr 2022 darauf geachtet, die Anzahl an nicht männlichen Mitarbeitenden zu erhöhen. (Auszug 126 · Bericht S. 39)
  • 📄 Beleg Leider sind wir deshalb, was die Diversität der Zusammenstellung betrifft, nach wie vor relativ homogen. (Auszüge 129, 130 · Bericht S. 39)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Firma analysiert die Wirkungen ihrer Maßnahmen, da sie feststellt, dass sich die Diversität 2023 wieder verschlechtert hat und die non-binäre Person das Team verlassen hat. (Auszüge 128, 129 · Bericht S. 39) Kriterium: ER1: Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen sind sichtbar und werden analysiert
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Einführung von Pronomen führte zu intensiveren Diskussionen im Team, was als Wirkung der Maßnahme analysiert wird. (Auszüge 145, 146 · Bericht S. 39) Kriterium: ER1: Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen sind sichtbar und werden analysiert
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zur gesellschaftlichen Diversität des Umfelds (z.B. Kund*innen, Lieferant*innen) nach Kerndimensionen von Diversität.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „So wurde bei den Einstellungen im Jahr 2022 darauf geachtet, die Anzahl an nicht männlichen Mitarbeitenden zu erhöhen.“Auszug 126 · S. 39Beleg für umgesetzte Maßnahme zur Erhöhung der Diversität (FO1)
  2. „Leider sind wir deshalb, was die Diversität der Zusammenstellung betrifft, nach wie vor relativ homogen.“Auszug 129 · S. 39Beleg für Analyse der Schwachstelle (ES1) und fehlende Nachhaltigkeit (VO1 nicht erfüllt)
  3. „Bei der Gehaltseinstufung werden zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern, die nach wie vor leider vermehrt von Frauen genommenen Elternzeitmonate als Berufserfahrung angerechnet.“Auszug 137 · S. 39Beleg für konkrete Maßnahme zur Chancengleichheit (FO1)
  4. „Seit Ende 2023 haben wir auch unsere Pronomen auf unserer Webseite und in unseren Email-Signaturen.“Auszug 143 · S. 39Beleg für umgesetzte Maßnahme (FO1)
  5. „Dies führte zum Teil auch zu intensiveren Diskussionen im Team, was wir sehr begrüßen, denn nur so können wir unsere eigenen Gedanken und ggf. vorhandenen Vorurteile immer wieder hinterfragen.“Auszug 146 · S. 39Beleg für Analyse der Wirkung einer Maßnahme (ER1)🔧 Auszug-Nummer korrigiert: 145 → 146 (Zitat steht wörtlich nur in Auszug 146)

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur gesellschaftlichen Diversität des Umfelds (z.B. Kund*innen, Lieferant*innen) nach Kerndimensionen von Diversität.
  • In den Auszügen steht nichts zu Betriebsvereinbarungen speziell zu Diversität und Chancengleichheit.
  • In den Auszügen steht nichts zu spezifischen Maßnahmen zur Überwindung gesellschaftlicher Strukturen, die Menschen(-gruppen) benachteiligen, außer der Anrechnung von Elternzeit und der Einstellungspolitik 2022.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Erfahren K
Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
Fortgeschritten AF
Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt.
Erste Schritte
Schwachstellen und mögliche Benachteiligungen in Hinblick auf Diversität sowie deren Auswirkungen auf die Belegschaft werden analysiert. Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind geplant.
Basislinie
Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen, darüber hinaus gibt es keine relevanten Maßnahmen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ angepasste Personalsuche und Stellenbesetzung (unterrepräsentierte Gruppen werden bevorzugt) ∏ Berücksichtigung der gesellschaftlichen Diversität des Umfelds bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen über dem Branchendurchschnitt
Arbeitsbuch S. 52 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.3Mitentscheidung der Mitarbeitenden
FK A ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erfahren (5 Punkte) · Auditor: Vorbildlich (7 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung7Vorbildlich
KI-Bewertung5Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“ (Stufe des Auditors):
  • VO1 Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Wesentliche Entscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen und Entlassungen, langfristig relevante Grundsatzentscheidungen oder jene, die einen Großteil der Mitarbeitenden oder den Alltag der Mitarbeitenden wesentlich betreffen. ∏ Es geht NICHT darum, dass basisdemokratisch alle Entscheidungen von allen Mitarbeitenden getroffen werden, sondern immer um eine gute Balance zwischen Mitentscheidung und Effizienz bzw. Pragmatismus. ∏ Wichtig ist, dass die Mitentscheidung alle Ebenen der Organisation umfasst. So könnten z.B. Delegierte auf die höheren Ebenen gewählt werden (ein Beispiel für den Bottom-up-Ansatz), oder es könnte direktdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten geben (ab einem Quorum von 10 % könnten bestehende Entscheidungen korrigiert oder neue Entscheidungen eingebracht werden). ∏ Zu den konsensualen Entscheidungsformen siehe C4.2. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Für die Entscheidungsfindung wird schon seit mehreren Jahren erfolgreich systemisches Konsensieren eingesetzt.“ Bericht S. 55 · Auszug 54
  • „In den meisten Fällen wird die Entscheidung in der Gruppe erarbeitet und getroffen.“ Bericht S. 55 · Auszug 51
  • „Ein Großteil der Entscheidungen wird entsprechend in der Gemeinschaft getroffen.“ Bericht S. 55 · Auszug 58
  • „In geschäftlichen Entscheidungen wurde die Mitwirkung in den letzten Jahren zunehmend intensiviert.“ Bericht S. 54 · Auszug 47
3
Was hat die KI erkannt?
  • Seit mehreren Jahren wird systemisches Konsensieren erfolgreich eingesetzt (Auszug 54 · Bericht S. 55). In den meisten Fällen wird die Entscheidung in der Gruppe erarbeitet und getroffen (Auszug 51 · Bericht S. 55), und ein Großteil der Entscheidungen wird in der Gemeinschaft getroffen (Auszug 58 · Bericht S. 55). In geschäftlichen Entscheidungen wurde die Mitwirkung in den letzten Jahren zunehmend intensiviert (Auszug 47 · Bericht S. 54). Mit Ausnahme bei der Trennung von Mitarbeitenden werden zunehmend zu allen wichtigen Entscheidungen die Mitarbeitenden eingebunden (Auszug 61 · Bericht S. 55).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht kein Nachweis, dass auch bei der Trennung von Mitarbeitenden eine konsensuale Mitentscheidung erfolgt (Auszüge 60, 61 · Bericht S. 55).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Vorbildlich · 7 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -2 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 50 % · Prüfer 60 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Vorbildlich“ als erreicht, die KI findet dafür im Bericht nicht genug Nachweise (siehe Schritt 4).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C4.3 Mitentscheidung der Mitarbeitenden
Ergebnis: Vorbildlich (7 Punkte)

Audit-Begründung

Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.3 Mitentscheidung der Mitarbeitenden
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)
Auditor: Vorbildlich → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Seit mehreren Jahren wird systemisches Konsensieren erfolgreich eingesetzt (Auszug 54 · Bericht S. 55). In den meisten Fällen wird die Entscheidung in der Gruppe erarbeitet und getroffen (Auszug 51 · Bericht S. 55), und ein Großteil der Entscheidungen wird in der Gemeinschaft getroffen (Auszug 58 · Bericht S. 55). In geschäftlichen Entscheidungen wurde die Mitwirkung in den letzten Jahren zunehmend intensiviert (Auszug 47 · Bericht S. 54). Mit Ausnahme bei der Trennung von Mitarbeitenden werden zunehmend zu allen wichtigen Entscheidungen die Mitarbeitenden eingebunden (Auszug 61 · Bericht S. 55).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Für die Entscheidungsfindung wird schon seit mehreren Jahren erfolgreich systemisches Konsensieren eingesetzt.“Auszug 54 · S. 55Beleg für mehrjährige Praxis konsensualer Entscheidungsfindung
  2. „In den meisten Fällen wird die Entscheidung in der Gruppe erarbeitet und getroffen.“Auszug 51 · S. 55Zeigt, dass die Mehrheit der Entscheidungen gemeinschaftlich erfolgt
  3. „Ein Großteil der Entscheidungen wird entsprechend in der Gemeinschaft getroffen.“Auszug 58 · S. 55Bestätigt die gelebte Kultur der Beteiligung
  4. „In geschäftlichen Entscheidungen wurde die Mitwirkung in den letzten Jahren zunehmend intensiviert.“Auszug 47 · S. 54Beleg für zunehmende Mitwirkung bei geschäftlichen Entscheidungen
  5. „Mit Ausnahme bei der Trennung von Mitarbeitenden, werden zunehmend zu allen wichtigen Entscheidungen die Mitarbeitenden eingebunden.“Auszug 61 · S. 55Zeigt die Ausnahme (Trennung), aber auch die umfassende Einbindung bei allen anderen wichtigen Entscheidungen

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht kein Nachweis, dass auch bei der Trennung von Mitarbeitenden eine konsensuale Mitentscheidung erfolgt (Auszüge 60, 61 · Bericht S. 55).
  • In den Auszügen steht kein Nachweis, dass bei fehlendem Konsens nicht die Geschäftsführung entscheidet (Auszug 40 · Bericht S. 54).
  • In den Auszügen steht nur die Idee, keine umgesetzte Praxis holokratischer Prinzipien in Arbeitskreisen (Auszug 64 · Bericht S. 55).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich A
Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
Erfahren KF
Einige Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: mehrjährige Praxis.
Fortgeschritten
Anhörung bzw. Mitwirkung der Mitarbeitenden bei den wesentlichen Themen und Entscheidungen
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Partizipation, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Basislinie
Gesetzliche Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitenden werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Wesentliche Entscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen und Entlassungen, langfristig relevante Grundsatzentscheidungen oder jene, die einen Großteil der Mitarbeitenden oder den Alltag der Mitarbeitenden wesentlich betreffen. ∏ Es geht NICHT darum, dass basisdemokratisch alle Entscheidungen von allen Mitarbeitenden getroffen werden, sondern immer um eine gute Balance zwischen Mitentscheidung und Effizienz bzw. Pragmatismus. ∏ Wichtig ist, dass die Mitentscheidung alle Ebenen der Organisation umfasst. So könnten z.B. Delegierte auf die höheren Ebenen gewählt werden (ein Beispiel für den Bottom-up-Ansatz), oder es könnte direktdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten geben (ab einem Quorum von 10 % könnten bestehende Entscheidungen korrigiert oder neue Entscheidungen eingebracht werden). ∏ Zu den konsensualen Entscheidungsformen siehe C4.2. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 68 · in der Wissensbasis öffnen
›D1.2Barrierefreiheit
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Benachteiligte Kund*innengruppen sind z.B. einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, ältere Menschen, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit wenig Bildung, technisch Ungeübte. Und auch: NGOs, gemeinnützige Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Projekte und Initia tiven, nichtkommerzielle Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheitsund Sozialwesen und Kleinstunternehmen. B2B: Kleine und mittelgroße sowie regionale Unternehmen, die sich besonders für das Gemeinwohl engagieren, erhalten gleichwertige Konditionen und Services wie großabnehmende Unternehmen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Barrieren als Zugang zu unserer eigenen Dienstleistung gibt es vor allem in Form von Honoraren.“ Bericht S. 59 · Auszug 66
  • „Allerdings können wir als Unternehmen hier nur einen Beitrag leisten wenn das Geld knapp ist - in Form von reduzierten Honoraren.“ Bericht S. 59 · Auszug 68
  • „Aufgrund- dessen werden Konditionen beim FIRMA_01 nicht auf Basis der Größe sondern der Art des Auftrags oder der Kund*innen und vor allem auch in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte angepasst.“ Bericht S. 59 · Auszug 69
  • „Für einzelne Unternehmen/Vereine arbeitet das FIRMA_01* weiterhin auf ehrenamtlicher Ba- sis so die Aufgabe erkennbar im Sinne des Gemeinwohls ist und dies von unserer Seite finanziell möglich ist.“ Bericht S. 60 · Auszug 70
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma benennt finanzielle Barrieren in Form von Honoraren als Hauptzugangshürde (Auszug 66 · Bericht S. 59) und gewährt reduzierte Honorare sowie ehrenamtliche Leistungen für gemeinwohlorientierte Organisationen (Auszüge 68, 70 · Bericht S. 59). Konditionen werden nicht nach Unternehmensgröße, sondern nach Auftragsart und Nachhaltigkeitsaspekten angepasst (Auszug 69 · Bericht S. 59), und sprachliche Barrieren wurden durch die englische Webseite beseitigt (Auszug 80 · Bericht S. 60). Physische Barrieren im Berliner Büro werden durch auswärtige Termine kompensiert (Auszüge 75, 78 · Bericht S. 60), und die barrierefreie Gebäudeplanung nach DIN 18040 wird als Selbstverständlichkeit umgesetzt (Auszüge 83, 84 · Bericht S. 60).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen fehlt ein Nachweis für eine systematisch breit verankerte soziale Preisstaffelung mit expliziter strategischer Ausrichtung auf benachteiligte Gruppen (erforderlich für Erfahren)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erfahren · 4 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld D1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Erfahren“ als erreicht, die KI findet dafür im Bericht nicht genug Nachweise (siehe Schritt 4).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D1.2 Barrierefreiheit
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst. Es gibt Spezialprodukte/- dienstleistungen für benachteiligte Kund*innengruppen.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D1.2 Barrierefreiheit
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Erfahren → KI 1 Stufe niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma benennt finanzielle Barrieren in Form von Honoraren als Hauptzugangshürde (Auszug 66 · Bericht S. 59) und gewährt reduzierte Honorare sowie ehrenamtliche Leistungen für gemeinwohlorientierte Organisationen (Auszüge 68, 70 · Bericht S. 59). Konditionen werden nicht nach Unternehmensgröße, sondern nach Auftragsart und Nachhaltigkeitsaspekten angepasst (Auszug 69 · Bericht S. 59), und sprachliche Barrieren wurden durch die englische Webseite beseitigt (Auszug 80 · Bericht S. 60). Physische Barrieren im Berliner Büro werden durch auswärtige Termine kompensiert (Auszüge 75, 78 · Bericht S. 60), und die barrierefreie Gebäudeplanung nach DIN 18040 wird als Selbstverständlichkeit umgesetzt (Auszüge 83, 84 · Bericht S. 60).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Barrieren als Zugang zu unserer eigenen Dienstleistung gibt es vor allem in Form von Honoraren.“Auszug 66 · S. 59Identifikation der finanziellen Barriere als Hauptproblem
  2. „Allerdings können wir als Unternehmen hier nur einen Beitrag leisten wenn das Geld knapp ist - in Form von reduzierten Honoraren.“Auszug 68 · S. 59Konkrete Maßnahme zur finanziellen Entlastung
  3. „Aufgrund- dessen werden Konditionen beim FIRMA_01 nicht auf Basis der Größe sondern der Art des Auftrags oder der Kund*innen und vor allem auch in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte angepasst.“Auszug 69 · S. 59Gleichbehandlung kleinerer Unternehmen (B2B)
  4. „Für einzelne Unternehmen/Vereine arbeitet das FIRMA_01* weiterhin auf ehrenamtlicher Ba- sis so die Aufgabe erkennbar im Sinne des Gemeinwohls ist und dies von unserer Seite finanziell möglich ist.“Auszug 70 · S. 60Pro-bono-Leistungen für gemeinwohlorientierte Akteure
  5. „Barrieren bei der Zugänglichkeit unserer Büroräumlichkeiten gibt es in München nicht, allerdings ist unser Berliner Büro nicht barrierefrei zugänglich.“Auszug 75 · S. 60Benennung physischer Barrieren im eigenen Büro
  6. „Wir versuchen diesem Umstand Rechnung zu tragen indem wir ohnehin sehr viele Termine auswärts oder per Computer wahrnehmen.“Auszug 78 · S. 60Kompensation physischer Barrieren
  7. „So ist diese schon länger neben deutsch auch auf englisch abrufbar.“Auszug 80 · S. 60Beseitigung sprachlicher Barrieren
  8. „Die hier vorhandenen Gesetzesvorgaben (DIN 18040) für Neubauten ab einer bestimmten Größe sehen wir als eine Selbstverständlichkeit an, deren Umsetzung für uns zum normalen Berufsalltag gehört.“Auszug 83 · S. 60Barrierefreiheit im Produkt (Gebäude) als Standard
  9. „Im Bestand, aber auch bei sehr kleinen Bau- vorhaben versuchen wir diese ebenso, trotz fehlender Vorgaben durch den Gesetzgeber, so weit es möglich ist, zu berücksichtigen.“Auszug 84 · S. 60Barrierefreiheit auch über gesetzliche Vorgaben hinaus

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur konkreten Identifikation benachteiligter Kund*innengruppen; stattdessen wird angegeben, diese seien 'schwer zu identifizieren' (Auszug 91 · Bericht S. 60)
  • In den Auszügen fehlt die Angabe des Umsatzanteils in % des Produktportfolios von benachteiligten Kund*innengruppen; dieser wird als 'nicht zu bemessen' bezeichnet (Auszug 90 · Bericht S. 60)
  • In den Auszügen finden sich keine Hinweise auf Spezialprodukte oder -dienstleistungen speziell für benachteiligte Kund*innengruppen (erforderlich für Vorbildlich)
  • In den Auszügen fehlt ein Nachweis für eine systematisch breit verankerte soziale Preisstaffelung mit expliziter strategischer Ausrichtung auf benachteiligte Gruppen (erforderlich für Erfahren)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst. Es gibt Spezialprodukte/-dienstleistungen für benachteiligte Kund*innengruppen.
Erfahren AF
Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
Fortgeschritten K
Der Vertrieb bietet Lösungen für die relevanten benachteiligten Kund*innengruppen, und es werden angemessene Ressourcen für die Betreuung zur Verfügung gestellt.
Erste Schritte
Relevante benachteiligte Kund*innengruppen sind identifiziert. Es besteht guter Informationszugang.
Basislinie
Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit benachteiligten Kund*innengruppen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Benachteiligte Kund*innengruppen sind z.B. einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, ältere Menschen, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit wenig Bildung, technisch Ungeübte. Und auch: NGOs, gemeinnützige Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Projekte und Initia tiven, nichtkommerzielle Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheitsund Sozialwesen und Kleinstunternehmen. B2B: Kleine und mittelgroße sowie regionale Unternehmen, die sich besonders für das Gemeinwohl engagieren, erhalten gleichwertige Konditionen und Services wie großabnehmende Unternehmen.
Arbeitsbuch S. 73 · in der Wissensbasis öffnen
›E2.2Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
FA K ≈ 1 Stufe großzügiger
KI: Erfahren (4 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · KI 1 Stufe großzügiger
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung4Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht.
  • ER2 Es existieren Wirkungsnachweise.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen.
  • VO2 Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Freiwillige Leistungen sind umso höher zu bewerten, je mehr das Unternehmen seine Kernkompetenzen und die individuell vorhandenen Produktivfaktoren (Boden, Kapital, Arbeit und Wissen) einsetzt und je geringer der Eigennutzen dabei ist. Neben den von den Unternehmen erbrachten Leistungen soll vor allem die Wirkung dieser Maßnahmen (der „gesellschaftliche Footprint“) bewertet werden. Darunter werden reale Veränderungen bei spezifischen Zielgruppen oder der Gesellschaft insgesamt verstanden. Wirkungen zeigen sich in gesteigertem Wissen, höherer Befähigung und positiv verändertem Verhalten der jeweiligen Zielgruppe, können aber auch nachhaltige, strukturelle Veränderungen im Gemeinwesen (z.B. Stärkung sozialer Einrichtungen, Schaffung von Gemeingütern oder Stärkung des gesellschaftlichen Vertrauens) umfassen. Leistungen sind als geldwerte Maßnahmen quantifizierbar (% des Jahresumsatzes bzw. der gezahlten oder verrechenbaren Jahresarbeitszeit, die für freiwillige Beiträge zum Gemeinwesen aufgewendet werden). Die Bewertung orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Freiwillige Leistungen können bei manchen Organisationsformen (v.a. im Non-Profit-Bereich) aber eingeschränkt sein, was bei der Bewertung zu berücksichtigen ist. Punktuelle Einzelmaßnahmen sind weniger nachhaltig als dauerhaftes Engagement. Die Verantwortungsübernahme für eine Maßnahme soll besonders gewürdigt werden (reine Spendentätigkeit erfolgt ohne Verantwortungsübernahme, der Betrieb einer Ausbildungseinrichtung für Benachteiligte erfordert weit höheres Engagement). Ebenso ist die Breite (Vielfalt) und die Tiefe (den Ursachen von Problemen auf den Grund gehen) der Maßnahmen relevant.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Bereits seit unserer Gründung im Jahre 2012 betreuen wir außerdem den Verein für Bewegung und Begegnung BUB e.V.“ Bericht S. 84 · Auszug 24
  • „Dieses Enga- gement gibt es nun seit 2018.“ Bericht S. 84 · Auszug 19
  • „im Jahr 2020 wurde festgelegt, dass dies zukünftig 10% des abschließenden Gewinns betragen soll“ Bericht S. 84 · Auszug 34
  • „2023 waren dies 180h.“ Bericht S. 85 · Auszug 50
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das FIRMA_01* engagiert sich seit 2012 für den BUB e.V. mit freiwilligen Planungsleistungen (Auszug 24 · Bericht S. 84), (Auszug 25 · Bericht S. 84) und seit 2018 im Projekt Park Dein' Park (Auszug 19 · Bericht S. 84). Es spendet 10% des Gewinns an gemeinnützige Organisationen (Auszug 34 · Bericht S. 84), (Auszug 35 · Bericht S. 84) und leistet freiwillige Arbeitsstunden (2023: 180h) (Auszug 50 · Bericht S. 85). Wirkungen werden beobachtet ('Umdenken' in München (Auszug 23 · Bericht S. 84)), aber systematische Wirkungsnachweise fehlen für höhere Stufen.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Ein etabliertes Wirkungsmanagement mit nachgewiesenen und nachhaltig positiven Wirkungen in vielen Bereichen (für Vorbildlich)
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 4 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte KI 1 Stufe großzügiger · Δ +2 Punkte
Ganzes Feld E2: KI 40 % · Prüfer 40 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Die KI hält „Erfahren“ für erreicht, der Auditor nur „Fortgeschritten“. Die KI stützt sich auf die Nachweise in Schritt 3 – ob sie ausreichen, sollte fachlich geprüft werden.
Begründung im Audit-Bericht: „Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen. Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.Der freiwillige Leistungsumfang (in % des Gesamtumsatzes) beträgt …“
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E2.2 Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen. Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.Der freiwillige Leistungsumfang (in % des Gesamtumsatzes) beträgt 0,51-1,5%.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht. Es existieren Wirkungsnachweise. Der freiwillige Leistungsumfang (in % des Gesamtumsatzes) beträgt 1,51-2,5%. Hinweise: S. 93, 2. Absatz „dieses Engagement 2025 oder 2025 zu beenden.“

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (2 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E2.2 Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Das FIRMA_01* engagiert sich seit 2012 für den BUB e.V. mit freiwilligen Planungsleistungen (Auszug 24 · Bericht S. 84), (Auszug 25 · Bericht S. 84) und seit 2018 im Projekt Park Dein' Park (Auszug 19 · Bericht S. 84). Es spendet 10% des Gewinns an gemeinnützige Organisationen (Auszug 34 · Bericht S. 84), (Auszug 35 · Bericht S. 84) und leistet freiwillige Arbeitsstunden (2023: 180h) (Auszug 50 · Bericht S. 85). Wirkungen werden beobachtet ('Umdenken' in München (Auszug 23 · Bericht S. 84)), aber systematische Wirkungsnachweise fehlen für höhere Stufen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Bereits seit unserer Gründung im Jahre 2012 betreuen wir außerdem den Verein für Bewegung und Begegnung BUB e.V.“Auszug 24 · S. 84Beleg für langfristiges Engagement seit 2012 in einem Bereich
  2. „Dieses Enga- gement gibt es nun seit 2018.“Auszug 19 · S. 84Beleg für weiteres langfristiges Engagement seit 2018
  3. „im Jahr 2020 wurde festgelegt, dass dies zukünftig 10% des abschließenden Gewinns betragen soll“Auszug 34 · S. 84Beleg für monetäre freiwillige Leistungen in erhöhtem Ausmaß (10% des Gewinns)
  4. „2023 waren dies 180h.“Auszug 50 · S. 85Beleg für quantifizierte freiwillige Arbeitsleistung
  5. „Zumindest in München findet sehr langsam ein Umdenken statt“Auszug 23 · S. 84Beleg für beobachtete gesellschaftliche Wirkung
  6. „Beim FIRMA_01* gibt es aktuell sowohl zeitliches als auch monetäres gesellschaftliches Enga- gement.“Auszug 17 · S. 84Beleg für breites freiwilliges Engagement (zeitlich und monetär)

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Ein etabliertes Wirkungsmanagement mit nachgewiesenen und nachhaltig positiven Wirkungen in vielen Bereichen (für Vorbildlich)
  • Ein sehr hohes Ausmaß der Leistungen ohne finanzielle Einschränkungen (Auszug 45 · Bericht S. 84)
  • Vollständige Vermeidung von Eigennutzen (aktuell wird Werbung als Nebeneffekt genannt (Auszug 29 · Bericht S. 84))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen. Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen. Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.
Erfahren K
Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht. Es existieren Wirkungsnachweise.
Fortgeschritten AF
Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen. Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.
Erste Schritte
Das Unternehmen ist sich seiner Beiträge zum Gemeinwesen bewusst und legt sie offen. In geringem Maße erfolgen punktuelle freiwillige Leistungen ohne Wirkungsüberprüfung.
Basislinie
Es werden keine freiwilligen Beiträge zum Gemeinwesen geleistet.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Freiwillige Leistungen sind umso höher zu bewerten, je mehr das Unternehmen seine Kernkompetenzen und die individuell vorhandenen Produktivfaktoren (Boden, Kapital, Arbeit und Wissen) einsetzt und je geringer der Eigennutzen dabei ist. Neben den von den Unternehmen erbrachten Leistungen soll vor allem die Wirkung dieser Maßnahmen (der „gesellschaftliche Footprint“) bewertet werden. Darunter werden reale Veränderungen bei spezifischen Zielgruppen oder der Gesellschaft insgesamt verstanden. Wirkungen zeigen sich in gesteigertem Wissen, höherer Befähigung und positiv verändertem Verhalten der jeweiligen Zielgruppe, können aber auch nachhaltige, strukturelle Veränderungen im Gemeinwesen (z.B. Stärkung sozialer Einrichtungen, Schaffung von Gemeingütern oder Stärkung des gesellschaftlichen Vertrauens) umfassen. Leistungen sind als geldwerte Maßnahmen quantifizierbar (% des Jahresumsatzes bzw. der gezahlten oder verrechenbaren Jahresarbeitszeit, die für freiwillige Beiträge zum Gemeinwesen aufgewendet werden). Die Bewertung orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Freiwillige Leistungen können bei manchen Organisationsformen (v.a. im Non-Profit-Bereich) aber eingeschränkt sein, was bei der Bewertung zu berücksichtigen ist. Punktuelle Einzelmaßnahmen sind weniger nachhaltig als dauerhaftes Engagement. Die Verantwortungsübernahme für eine Maßnahme soll besonders gewürdigt werden (reine Spendentätigkeit erfolgt ohne Verantwortungsübernahme, der Betrieb einer Ausbildungseinrichtung für Benachteiligte erfordert weit höheres Engagement). Ebenso ist die Breite (Vielfalt) und die Tiefe (den Ursachen von Problemen auf den Grund gehen) der Maßnahmen relevant.
Arbeitsbuch S. 100 · in der Wissensbasis öffnen
›E4.1Transparenz
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Bei kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeitenden gilt eine Peer-Evaluierung oder eine ähnliche Form der externen Überprüfung als gleichwertig mit einem Audit. ∏ Die Veröffentlichung des Auditberichts kann zu einer Aufwertung um ein bis zwei Skalenwerte in der Bewertungsstufe „Vorbildlich“ führen. ∏ Für folgende Vorhaben ist gesellschaftliche Transparenz besonders wichtig: ∏ Bauprojekte ∏ Einführung neuer Produktionsprozesse, vor allem dann, wenn sie mit Risikostoffen oder starken Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sind ∏ sonstige Eingriffe in die Natur ∏ Standortverlagerungen, Beteiligungen an anderen Unternehmen
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Diese ist nicht nur auf der Webseite der GWÖ selbst, sondern auch auf unserer eigenen Webseite zum Download verfügbar.“ Bericht S. 89 · Auszug 1
  • „werden wir diese Transparenz weiterführen und diese auch zum ersten Mal nicht durch eine Peergroup, sondern über ein externes Audit überprüfen lassen.“ Bericht S. 89 · Auszug 3
  • „hierzu auch www.FIRMA_02.de/info sowie www.FIRMA_02.de/handbuch.“ Bericht S. 89 · Auszug 5
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
FO1 Einfache gesellschaftliche Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren PublikationenAuszug 1 und 2 nennen die erste Gemeinwohlbilanz 2021 zum Download auf der eigenen Webseite und der GWÖ-Webseite; Auszug 3 und 4 nennen die zweite Bilanz für 2022/2023 (Veröffentlichung Anfang 2025); Auszug 4 und 5 nennen leicht zugängliche Informationen auf www.FIRMA_02.de/info und www.FIRMA_02.de/handbuch. Bericht S. 89✅ belegt
FO1 Veröffentlichung der Werthaltung des UnternehmensAuszug 5 nennt das Handbuch des gemeinwohlorientierten Bauens auf www.FIRMA_02.de/handbuch; Auszug 35 erwähnt das Wirken mit den Werten nach außen. Bericht S. 89, 93✅ belegt
ER1 Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche BerichterstattungAuszug 1 nennt die erste Gemeinwohlbilanz im Jahr 2021; Auszug 3 nennt die zweite Bilanz über die Jahre 2022 und 2023. Bericht S. 89✅ belegt
VO1 direkter und einfacher Zugang für die ÖffentlichkeitAuszug 1 und 2: Download auf Webseite und Bekanntmachung über soziale Medien; Auszug 4 und 5: leicht zugängliche Informationen auf der Webseite; Auszug 24: Kontaktdaten aller Mitarbeitenden auf der Webseite. Bericht S. 89, 90✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 zusätzlich unabhängiges externes AuditEs fehlt der Nachweis, dass das Audit bereits abgeschlossen ist; nur die Planung ist belegt.❌ nicht belegt
VO1 aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen AspekteDie Veröffentlichung „aller kritischen Aspekte“ ist nicht belegt; das Wort „alle“ findet sich nicht in den Auszügen.❌ nicht belegt
VO1 Veröffentlichung des AuditberichtsIn den Auszügen steht nichts zur Veröffentlichung eines Auditberichts.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind alle belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „zusätzlich unabhängiges externes Audit“ – nicht belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erfahren · 4 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld E4: KI 20 % · Prüfer 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Erfahren“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „zusätzlich unabhängiges externes Audit“ (nicht belegt).
Begründung im Audit-Bericht: „Es existiert ein umfassender Gemeinwohl-Bericht oder eine gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung. Die Berichterstattung wurde durch ein unabhängiges externes Audit verifiziert.“
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E4.1 Transparenz
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Es existiert ein umfassender Gemeinwohl-Bericht oder eine gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung. Die Berichterstattung wurde durch ein unabhängiges externes Audit verifiziert.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Zusätzlich zur Berichterstattung erfolgt eine aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte. Ein direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit ist möglich. Der Auditbericht wird veröffentlicht.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (4 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E4.1 Transparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Erfahren → KI 1 Stufe niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

3 Belege · 2 Schlussfolgerungen
  • 📄 Beleg Die erste Gemeinwohlbilanz aus dem Jahr 2021 ist auf der Webseite der GWÖ und der eigenen Webseite zum Download verfügbar. (Auszüge 1, 2 · Bericht S. 89)
  • 📄 Beleg Eine zweite Bilanz für die Jahre 2022 und 2023 mit Veröffentlichung Anfang 2025 ist angekündigt, die erstmals über ein externes Audit überprüft werden soll. (Auszüge 3, 4 · Bericht S. 89)
  • 📄 Beleg Informationen über das Unternehmen werden auf leichter zugängliche Art auf der Webseite veröffentlicht, inklusive Handbuch und Info-Seite. (Auszüge 4, 5 · Bericht S. 89)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da ein umfassender Gemeinwohl-Bericht online verfügbar ist und die Werthaltung über das veröffentlichte Handbuch zugänglich ist, ist die Anforderung FO1 erfüllt. (Auszüge 1–5 · Bericht S. 89) Kriterium: FO1
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Anforderung ER1 ist nicht vollständig erfüllt, da das externe Audit nur geplant ist („werden wir ... überprüfen lassen“) und kein abgeschlossener Auditbericht belegt ist. (Auszug 3 · Bericht S. 89) Kriterium: ER1
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Diese ist nicht nur auf der Webseite der GWÖ selbst, sondern auch auf unserer eigenen Webseite zum Download verfügbar.“Auszug 1 · S. 89Beleg für Online-Verfügbarkeit der Gemeinwohlbilanz 2021
  2. „werden wir diese Transparenz weiterführen und diese auch zum ersten Mal nicht durch eine Peergroup, sondern über ein externes Audit überprüfen lassen.“Auszug 3 · S. 89Beleg für geplantes externes Audit der zweiten Bilanz (Zukunft), nicht abgeschlossen
  3. „hierzu auch www.FIRMA_02.de/info sowie www.FIRMA_02.de/handbuch.“Auszug 5 · S. 89Beleg für leicht zugängliche Veröffentlichung von Informationen und Handbuch auf der Webseite

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis eines abgeschlossenen unabhängigen externen Audits (nur Planung für die zweite Bilanz vorhanden)
  • Angabe der Mitarbeiterzahl zur Prüfung, ob die Peer-Evaluierung der ersten Bilanz als externes Audit gemäß Bewertungshilfe gilt
  • Veröffentlichung des Auditberichts
  • Nachweis der Veröffentlichung aller kritischen Aspekte
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Zusätzlich zur Berichterstattung: aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte, direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit, Veröffentlichung des Auditberichts
Erfahren AF
Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
Fortgeschritten K
Einfache gesellschaftliche Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen; Veröffentlichung der Werthaltung des Unternehmens
Erste Schritte
Entwickeln einer Haltung, die Offenheit und Transparenz als Grundlage für Vertrauen, Kommunikation und gemeinsame Verantwortung sieht; erste Analysen und konkrete Planung einer transparenten, ehrlichen und auf Fakten basierenden Berichterstattung
Basislinie
Keine Elemente gesellschaftlicher Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen und keine Planung für eine kurzfristige Umsetzung
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Bei kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeitenden gilt eine Peer-Evaluierung oder eine ähnliche Form der externen Überprüfung als gleichwertig mit einem Audit. ∏ Die Veröffentlichung des Auditberichts kann zu einer Aufwertung um ein bis zwei Skalenwerte in der Bewertungsstufe „Vorbildlich“ führen. ∏ Für folgende Vorhaben ist gesellschaftliche Transparenz besonders wichtig: ∏ Bauprojekte ∏ Einführung neuer Produktionsprozesse, vor allem dann, wenn sie mit Risikostoffen oder starken Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sind ∏ sonstige Eingriffe in die Natur ∏ Standortverlagerungen, Beteiligungen an anderen Unternehmen
Arbeitsbuch S. 112 · in der Wissensbasis öffnen
›B3.2Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
K F –
KI: Basislinie (0 Punkte)
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung–
KI-Bewertung0Basislinie

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Bedeutung dieses Aspekts hängt vom Volumen der möglichen Veranlagungen ab.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Es sind generell keine Beteiligungen vorhanden oder geplant, da das FIRMA_01* sich momentan noch in Konsolidierung befindet und keine finanziellen Mittel für eine Beteiligung zur Verfügung hat.“ Bericht S. 29 · Auszug 25
  • „Zukünftig sind gemeinwohlorientierte Investitionen denkbar, sollten Mittel vorliegen.“ Bericht S. 29 · Auszug 30
  • „Das FIRMA_01* hat jedoch in den letzten Jahren zahlreiche (Förder-)mitgliedschaften bei unterschiedlichen Vereinen abgeschlossen, um diese Vereine langfristig und bedingungslos finanziell zu unterstützen.“ Bericht S. 29 · Auszug 26
3
Was hat die KI erkannt?
  • In den Auszügen wird für B3.2 ausdrücklich festgehalten, dass keine Beteiligungen vorhanden oder geplant sind (Auszug 25 · Bericht S. 29). Es werden keine Fonds-Veranlagungen oder finanzierten Projekte mit konkreten Beträgen oder Prozentangaben genannt. Zwar werden (Förder-)mitgliedschaften bei sozial-ökologischen Vereinen erwähnt (Auszug 26 · Bericht S. 29), diese werden jedoch nicht als Geldanlagen mit Ausschluss- und Positivkriterien beschrieben. Zukünftige gemeinwohlorientierte Investitionen sind lediglich denkbar (Auszug 30 · Bericht S. 29).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erste Schritte“ (laut KI): Nachweis über teilweise oder ausschließliche Veranlagung in sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Basislinie · 0 Punkte
Ganzes Feld B3: KI 0 % · Prüfer 80 % · Δ -80 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B3.2 Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
Ergebnis: –

Audit-Begründung

Im Audit-Bericht kein Text zu diesem Aspekt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (1 Punkt, Erste Schritte) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B3.2 Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)

Warum Basislinie? – Begründung der KI

In den Auszügen wird für B3.2 ausdrücklich festgehalten, dass keine Beteiligungen vorhanden oder geplant sind (Auszug 25 · Bericht S. 29). Es werden keine Fonds-Veranlagungen oder finanzierten Projekte mit konkreten Beträgen oder Prozentangaben genannt. Zwar werden (Förder-)mitgliedschaften bei sozial-ökologischen Vereinen erwähnt (Auszug 26 · Bericht S. 29), diese werden jedoch nicht als Geldanlagen mit Ausschluss- und Positivkriterien beschrieben. Zukünftige gemeinwohlorientierte Investitionen sind lediglich denkbar (Auszug 30 · Bericht S. 29).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Es sind generell keine Beteiligungen vorhanden oder geplant, da das FIRMA_01* sich momentan noch in Konsolidierung befindet und keine finanziellen Mittel für eine Beteiligung zur Verfügung hat.“Auszug 25 · S. 29Belegt, dass aktuell keine Beteiligungen als Geldanlage existieren.
  2. „Zukünftig sind gemeinwohlorientierte Investitionen denkbar, sollten Mittel vorliegen.“Auszug 30 · S. 29Belegt, dass aktuell keine gemeinwohlorientierten Investitionen getätigt werden, sondern nur als zukünftige Möglichkeit genannt werden.
  3. „Das FIRMA_01* hat jedoch in den letzten Jahren zahlreiche (Förder-)mitgliedschaften bei unterschiedlichen Vereinen abgeschlossen, um diese Vereine langfristig und bedingungslos finanziell zu unterstützen.“Auszug 26 · S. 29Zeigt finanzielle Unterstützung von Vereinen, aber nicht als Veranlagung mit definierten Kriterien.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Nachweis über teilweise oder ausschließliche Veranlagung in sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds
  • Angabe von Ausschlusskriterien und konkreten Positivkriterien für die Geldanlagen
  • Angaben zu Volumina (in Tsd. EUR; % der Geldanlagen) finanzierter Projekte oder Fonds-Veranlagungen
  • Nachweis reduzierter Renditeerwartungen bei gemeinwohlorientierten Anlagen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschlusssowie konkreten Positivkriterien, reduzierten Renditeansprüchen und bewahrter gemeinwohlorientierter Einflussnahme
Erfahren
Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Fortgeschritten
Mehrheitliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Erste Schritte F
Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Basislinie K
Konventioneller Veranlagungsmix ohne spekulative Finanzprodukte
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Bedeutung dieses Aspekts hängt vom Volumen der möglichen Veranlagungen ab.
Arbeitsbuch S. 43 · in der Wissensbasis öffnen
›B4.1Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · gleiche Stufe
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht.
  • FO2 Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert.
  • FO3 Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen.
  • FO4 Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Mitarbeitende sind die mittätigen Unternehmer*innen, Führungskräfte sowie alle anderen Mitarbeiter*innen. Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema B4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die FIRMA_03 hat aktuell zwei Gesellschafter/Geschäftsführer mit Anteilen zu je 50%.“ Bericht S. 31 · Auszug 1
  • „Verteilung des Eigenkapitals (Eigenkapitalstruktur in %) 2023 und 2022 Unternehmer*innen 100%“ Bericht S. 31 · Auszug 20
  • „Die beiden Geschäftsführer wollen dies mit der anstehenden Verankerung des Verantwortungseigentums auch zu einem Ergebnis bringen“ Bericht S. 31 · Auszug 19
  • „Wir agieren bereits nach den Prinzipien des Verantwortungseigentums, haben dies aber noch nicht in unserer Satzung verankert.“ Bericht S. 31 · Auszug 22
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die aktuelle Eigentumsstruktur besteht zu 100% aus den beiden Gründern mit je 50% Anteilen (Auszüge 1, 20 · Bericht S. 31). Es liegen konkrete Konzepte zur Überführung in Verantwortungseigentum und zur künftigen Aufteilung der Anteile vor (Auszüge 18, 19, 21, 22 · Bericht S. 31), jedoch ist in den Auszügen keine tatsächliche Übertragung von Anteilen an Mitarbeitende belegt (Auszug 20 · Bericht S. 31).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Nachweis einer tatsächlichen Übertragung von Eigentumsanteilen an Mitarbeitende (in den Auszügen nicht belegt)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld B4: KI 10 % · Prüfer 10 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B4.1 Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Konkrete Konzepte zur Mitentscheidung und zur möglichen geeigneten Rechtsform für Eigentumsübertragung und Haftungsregelung werden erarbeitet.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf (mindestens drei) Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht. Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen. Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen werden durchgeführt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (1 Punkt, Erste Schritte) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B4.1 Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die aktuelle Eigentumsstruktur besteht zu 100% aus den beiden Gründern mit je 50% Anteilen (Auszüge 1, 20 · Bericht S. 31). Es liegen konkrete Konzepte zur Überführung in Verantwortungseigentum und zur künftigen Aufteilung der Anteile vor (Auszüge 18, 19, 21, 22 · Bericht S. 31), jedoch ist in den Auszügen keine tatsächliche Übertragung von Anteilen an Mitarbeitende belegt (Auszug 20 · Bericht S. 31).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die FIRMA_03 hat aktuell zwei Gesellschafter/Geschäftsführer mit Anteilen zu je 50%.“Auszug 1 · S. 31Belegt die aktuelle Eigentumsstruktur mit zwei Gründern
  2. „Verteilung des Eigenkapitals (Eigenkapitalstruktur in %) 2023 und 2022 Unternehmer*innen 100%“Auszug 20 · S. 31Belegt, dass aktuell keine Mitarbeitenden am Eigentum beteiligt sind
  3. „Die beiden Geschäftsführer wollen dies mit der anstehenden Verankerung des Verantwortungseigentums auch zu einem Ergebnis bringen“Auszug 19 · S. 31Zeigt konkrete Planung zur Eigentumsübertragung, aber noch nicht umgesetzt
  4. „Wir agieren bereits nach den Prinzipien des Verantwortungseigentums, haben dies aber noch nicht in unserer Satzung verankert.“Auszug 22 · S. 31Belegt das Konzept für die zukünftige Eigentumsstruktur

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Nachweis einer tatsächlichen Übertragung von Eigentumsanteilen an Mitarbeitende (in den Auszügen nicht belegt)
  • Nachweis einer Mehrheit der Stimmrechte bei Mitarbeitenden (in den Auszügen nicht belegt)
  • Nachweis einer dreijährigen Praxis mit erweiterter Eigentümerschaft (in den Auszügen nicht belegt)
  • Nachweis vertraglicher Begrenzung der Stimmrechte zur Verhinderung alleiniger Beherrschung (in den Auszügen nicht belegt)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht. Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert. Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen. Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügen. Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist. Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichert.
Erfahren
Es besteht mindestens drei Jahre Praxis mit der gewählten Rechtsform. Das Erweitern und Verbreitern der Eigentümerschaft durch mehr Menschen, mehr Anteile, mehr Berührungsgruppen wird aktiv gefördert. Wachsende Eigentümerschaft ist als Trend erkennbar. Alle Eigentümer*innen sind umfassend für die Rolle geschult.
Fortgeschritten
Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht. Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert. Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen. Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
Erste Schritte AKF
Konkrete Konzepte zur Mitentscheidung und zur möglichen geeigneten Rechtsform für Eigentumsübertragung und Haftungsregelung werden erarbeitet.
Basislinie
Bestehende Eigentumsstruktur aus Gründer*innen und/oder deren Nachfolger*innen
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Mitarbeitende sind die mittätigen Unternehmer*innen, Führungskräfte sowie alle anderen Mitarbeiter*innen. Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema B4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 46 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.2Mobilität zum Arbeitsplatz
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Vorbildlich (9 Punkte) · Auditor: Vorbildlich (9 Punkte) · gleiche Stufe
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung9Vorbildlich
Auditbewertung9Vorbildlich
KI-Bewertung9Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Je nach Rahmenbedingungen (Produktionsstandort am Stadtrand, Büro im urbanen Zentrum, abgelegener Standort etc.) bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, Anreizfaktoren zu setzen bzw. sanfte Mobilität zu forcieren: ∏ Tickets für öffentliche Verkehrsmittel ∏ Reduktion der Fahrkilometer durch Infotechnik, Teleworking ∏ Werklinienverkehr ∏ Begünstigung von Fahrgemeinschaften ∏ Bereitstellung von Dienstfahrrädern und überdachten, geschützten Fahrradparkplätzen ∏ Vermeidung von Dienstwägen etc.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Zum überwiegenden Teil kommen derzeit alle Teammitglieder mit Rad und ÖPNV in die Arbeit.“ Bericht S. 49 · Auszug 43
  • „2023 2022 Fuß Rad ÖPNV PKW Fuß Rad ÖPNV PKW Gesamtanteil in % 0 % 57 % 43 % 0 % 7 % 53 % 40 % 0 % 15“ Bericht S. 50 · Auszug 81
  • „Wir sind nun bereits seit 2020 komplett dienstflugfrei.“ Bericht S. 49 · Auszug 37
  • „Bezahlung von Monats- oder Jahrestickets für den ÖPNV so dies gewünscht wird“ Bericht S. 49 · Auszug 29
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Ansätze einer nachhaltigen Mobilitätspolitik sind sichtbar: Unterstützung für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Hinterfragen der Dienstwagenpolitik, Wahl von Verkehrsmitteln für Dienstfahrten nach ökologischen Gesichtspunkten etc. Fahrradabstellmöglichkeiten sind vorhanden.Bezahlung von Monats- oder Jahrestickets für den ÖPNV; keine Kostenerstattung von Autofahrten bei möglicher Alternative; Ausschluss von Dienstreisen mit dem Flugzeug innerdeutsch bzw. wenn Zugfahrt unter 8h möglich. Bericht S. 49🟡 teilweise belegt
FO1 Konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik, z.B. wenn kein öffentliches Netz verfügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (< 130 g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ausgewiesene FahrradabstellplätzeCarsharing Angebote zur Verfügung; Bezahlung von Monats- oder Jahrestickets für den ÖPNV. Bericht S. 49🟡 teilweise belegt
ER1 Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.2023: Rad 57 %, ÖPNV 43 %, PKW 0 %; 'Zum überwiegenden Teil kommen derzeit alle Teammitglieder mit Rad und ÖPNV in die Arbeit.' Bericht S. 49, 51✅ belegt
ER2 Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc.Büros in zentralen, sehr gut mit ÖPNV angebundenen Lagen; Jobradleasing seit 2020 mit bis zu 100,-€ monatlich bezuschusst. Bericht S. 49🟡 teilweise belegt
VO1 Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.2023: 0 % PKW, 57 % Rad, 43 % ÖPNV; 'alle Teammitglieder' kommen mit Rad und ÖPNV zur Arbeit. Bericht S. 49, 51✅ belegt
4
Was fehlt?
Nichts – alle Anforderungen der höheren Stufen sind belegt.
5
Warum Vorbildlich?
Die Anforderungen von „Vorbildlich“ sind alle belegt. Darum: „Vorbildlich“ mit 9 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Vorbildlich · 9 PunkteAuditor: Vorbildlich · 9 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 50 % · Prüfer 70 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz
Ergebnis: Vorbildlich (9 Punkte)

Audit-Begründung

Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (9 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz
Ergebnis: Vorbildlich (9 Punkte)
Auditor: Vorbildlich → KI gleiche Stufe

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Zum überwiegenden Teil kommen derzeit alle Teammitglieder mit Rad und ÖPNV in die Arbeit. (Auszug 43 · Bericht S. 49)
  • 📄 Beleg 2023 2022 Fuß Rad ÖPNV PKW Fuß Rad ÖPNV PKW Gesamtanteil in % 0 % 57 % 43 % 0 % 7 % 53 % 40 % 0 % 15 (Auszug 81 · Bericht S. 51)
  • ⚖ Schlussfolgerung Damit nutzen nahezu alle Mitarbeitenden Rad oder ÖPNV (100 %) und 0 % den PKW, womit VO1 erfüllt ist. (Auszüge 43, 81 · Bericht S. 49, 51) Kriterium: VO1Rechnung (nachgerechnet): 57 % + 43 % = 100 %; PKW-Anteil 0 %
  • 📄 Beleg Wir sind nun bereits seit 2020 komplett dienstflugfrei. (Auszug 37 · Bericht S. 49)
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu ausgewiesenen Fahrradabstellplätzen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Zum überwiegenden Teil kommen derzeit alle Teammitglieder mit Rad und ÖPNV in die Arbeit.“Auszug 43 · S. 49Belegt, dass alle Mitarbeitenden mit Rad/ÖPNV anreisen.
  2. „2023 2022 Fuß Rad ÖPNV PKW Fuß Rad ÖPNV PKW Gesamtanteil in % 0 % 57 % 43 % 0 % 7 % 53 % 40 % 0 % 15“Auszug 81 · S. 50Zeigt 0 % PKW-Anteil bei der Anreise 2023 und 2022.
  3. „Wir sind nun bereits seit 2020 komplett dienstflugfrei.“Auszug 37 · S. 49Belegt vollständigen Verzicht auf Dienstflüge seit 2020.
  4. „Bezahlung von Monats- oder Jahrestickets für den ÖPNV so dies gewünscht wird“Auszug 29 · S. 49Belegt finanzielle Förderung des ÖPNV.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AKF
Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.
Erfahren
Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking. Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc.
Fortgeschritten
Konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik, z.B. wenn kein öffentliches Netz verfügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (< 130 g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ausgewiesene Fahrradabstellplätze
Erste Schritte
Ansätze einer nachhaltigen Mobilitätspolitik sind sichtbar: Unterstützung für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Hinterfragen der Dienstwagenpolitik, Wahl von Verkehrsmitteln für Dienstfahrten nach ökologischen Gesichtspunkten etc. Fahrradabstellmöglichkeiten sind vorhanden.
Basislinie
Das Unternehmen setzt keine unökologischen Anreize zur Überbrückung von Anreise distanzen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Je nach Rahmenbedingungen (Produktionsstandort am Stadtrand, Büro im urbanen Zentrum, abgelegener Standort etc.) bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, Anreizfaktoren zu setzen bzw. sanfte Mobilität zu forcieren: ∏ Tickets für öffentliche Verkehrsmittel ∏ Reduktion der Fahrkilometer durch Infotechnik, Teleworking ∏ Werklinienverkehr ∏ Begünstigung von Fahrgemeinschaften ∏ Bereitstellung von Dienstfahrrädern und überdachten, geschützten Fahrradparkplätzen ∏ Vermeidung von Dienstwägen etc.
Arbeitsbuch S. 62 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.1Innerbetriebliche Transparenz
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Vorbildlich (9 Punkte) · Auditor: Vorbildlich (10 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung8Vorbildlich
Auditbewertung10Vorbildlich
KI-Bewertung9Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Kritische Daten sind z.B. Protokolle der Führungsgremien, Gehaltsstruktur (Einkommensbericht), interne Kostenrechnung, Entscheidungen über Einstellungen und Entlassungen. ∏ Wesentliche Daten sind alle Daten, die für bestimmte Entscheidungen notwendig bzw. für den Unternehmenszweck existenziell sind. ∏ Die Grenze der Transparenz sind die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes, nachvollziehbare Vertraulichkeit bei sehr persönlichen Daten der Mitarbeitenden sowie schützenswertes Wissen des Unternehmens. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Mit Ausnahme der datenschutzrechtlich geschützten Unterlagen unserer Mitarbeitenden sind damit alle Geschäftsdokumente für alle einsehbar.“ Bericht S. 53 · Auszug 15
  • „100% Die Daten die gemäß DGSVO Transparenz sein dürfen, sind dies auch.“ Bericht S. 53 · Auszug 24
  • „In 2021 wurden dann im letzten Schritt alle Geschäftszahlen offengelegt.“ Bericht S. 53 · Auszug 14
  • „Das FIRMA_01* hat eine zentrale Ordnerstruktur, die sich automatisch auf allen Computern aktualisiert (Dropbox).“ Bericht S. 53 · Auszug 1
3
Was hat die KI erkannt?
  • Alle Geschäftsdokumente sind mit Ausnahme datenschutzrechtlich geschützter Unterlagen für alle Mitarbeitenden frei einsehbar (Auszug 15 · Bericht S. 53). Die Firma gibt an, dass 100% der gemäß DSGVO transparent sein dürfenden Daten dies auch sind (Auszug 24 · Bericht S. 53). Der Zugriff erfolgt über eine zentrale Dropbox-Struktur, die für alle Teammitglieder leicht und verständlich ist (Auszüge 1, 2 · Bericht S. 53). Seit 2021 sind alle Geschäftszahlen offengelegt (Auszug 14 · Bericht S. 53) und werden 3x jährlich in Workshops aktiv erläutert (Auszug 19 · Bericht S. 53).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 9 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Vorbildlich · 9 PunkteAuditor: Vorbildlich · 10 Punkte gleiche Stufe · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 50 % · Prüfer 60 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 9, Auditor 10 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C4.1 Innerbetriebliche Transparenz
Ergebnis: Vorbildlich (10 Punkte)

Audit-Begründung

Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (8 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.1 Innerbetriebliche Transparenz
Ergebnis: Vorbildlich (9 Punkte)
Auditor: Vorbildlich → KI gleiche Stufe

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

Alle Geschäftsdokumente sind mit Ausnahme datenschutzrechtlich geschützter Unterlagen für alle Mitarbeitenden frei einsehbar (Auszug 15 · Bericht S. 53). Die Firma gibt an, dass 100% der gemäß DSGVO transparent sein dürfenden Daten dies auch sind (Auszug 24 · Bericht S. 53). Der Zugriff erfolgt über eine zentrale Dropbox-Struktur, die für alle Teammitglieder leicht und verständlich ist (Auszüge 1, 2 · Bericht S. 53). Seit 2021 sind alle Geschäftszahlen offengelegt (Auszug 14 · Bericht S. 53) und werden 3x jährlich in Workshops aktiv erläutert (Auszug 19 · Bericht S. 53).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Mit Ausnahme der datenschutzrechtlich geschützten Unterlagen unserer Mitarbeitenden sind damit alle Geschäftsdokumente für alle einsehbar.“Auszug 15 · S. 53Beleg für umfassende Transparenz aller Geschäftsdokumente mit nur gesetzlich bedingter Ausnahme.
  2. „100% Die Daten die gemäß DGSVO Transparenz sein dürfen, sind dies auch.“Auszug 24 · S. 53Explizite Quantifizierung der Transparenz auf 100% der erlaubten Daten.
  3. „In 2021 wurden dann im letzten Schritt alle Geschäftszahlen offengelegt.“Auszug 14 · S. 53Beleg für die Offenlegung aller Geschäftszahlen als letzter Schritt einer mehrjährigen Entwicklung.
  4. „Das FIRMA_01* hat eine zentrale Ordnerstruktur, die sich automatisch auf allen Computern aktualisiert (Dropbox).“Auszug 1 · S. 53Technische Grundlage für zentralen, einfachen Zugriff auf alle Daten.
  5. „Der Zugriff ist für alle Teammitglieder leicht und verständlich möglich.“Auszug 2 · S. 53Beleg für geringe Hürden beim Datenzugriff.
  6. „So werden nun die Geschäftszahlen jeweils zu den Workshops - also 3x pro Jahr erläutert.“Auszug 19 · S. 53Beleg für aktive, verständliche Aufbereitung der Daten in regelmäßigen Workshops.
  7. „Bei den Gehältern herrschte bereits seit Anfang an große Transparenz, diese werden anhand einer Stufentabelle (siehe C2.1) jährlich angepasst.“Auszug 8 · S. 53Beleg für langjährige Kultur der Transparenz bei kritischen Daten (Gehälter).
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AKF
Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.
Erfahren
Der Großteil der kritischen Daten ist transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet: mehrjährige Kultur der Transparenz.
Fortgeschritten
Einige kritische Daten sind transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet. Seit ein bis zwei Jahren gibt es strukturierte Maßnahmen für mehr Transparenz.
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Transparenz bzw. konkrete Planung zu mehr Transparenz
Basislinie
Transparenz im gesetzlich festgelegten Umfang
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Kritische Daten sind z.B. Protokolle der Führungsgremien, Gehaltsstruktur (Einkommensbericht), interne Kostenrechnung, Entscheidungen über Einstellungen und Entlassungen. ∏ Wesentliche Daten sind alle Daten, die für bestimmte Entscheidungen notwendig bzw. für den Unternehmenszweck existenziell sind. ∏ Die Grenze der Transparenz sind die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes, nachvollziehbare Vertraulichkeit bei sehr persönlichen Daten der Mitarbeitenden sowie schützenswertes Wissen des Unternehmens. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 66 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.2Legitimierung der Führungskräfte
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert.
  • ER2 Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte.
  • ER3 Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden.
  • ER4 Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ „Periodisch“ meint die turnusmäßige Wiederwahl der Führungskräfte. ∏ Beim Wahlverfahren sind „konsensuale“ Entscheidungsformen den reinen Mehrheitsentscheidungen vorzuziehen und höher zu bewerten. „Konsensual“ meint verschiedene Verfahren, die eine möglichst hohe Zustimmung aller Beteiligten suchen, z.B. die „Konsent-Moderation“ der Soziokratie oder das „systemische Konsensieren” (SK-Prinzip). ∏ Die Absetzungsmöglichkeit ist wie eine Notbremse im Zug. Die Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben, während einer Amtsperiode diesen Schritt zu setzen. ∏ Bei der Evaluierung der Führungskräfte ist einerseits eine möglichst hohe Anonymität zu gewährleisten (Schutz der Arbeitenden) und andererseits eine möglichst hohe Informationsdichte zu sichern, damit die Führungskräfte auch aus den Rückmeldungen lernen können. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „In den jährlichen Mitarbeitendengesprächen und Workshops wird von den Mitarbeitenden Feedback zur Geschäftsführung erfragt.“ Bericht S. 54 · Auszug 29
  • „In den Fragebögen zum Jahresgespräch wird seit 2023 auch explizit Feedback zu den Führungskräften abgefragt.“ Bericht S. 54 · Auszug 31
  • „Anregungen werden stets ernst genommen und fast immer auch umgesetzt.“ Bericht S. 54 · Auszug 30
  • „Führungskräfte der FIRMA_03 sind aktuell nur die beiden Gründer/Geschäftsführer.“ Bericht S. 54 · Auszug 25
3
Was hat die KI erkannt?
  • In den jährlichen Mitarbeitendengesprächen und Workshops wird von den Mitarbeitenden Feedback zur Geschäftsführung erfragt (Auszug 29 · Bericht S. 54). Seit 2023 wird in den Fragebögen zum Jahresgespräch explizit Feedback zu den Führungskräften abgefragt (Auszug 31 · Bericht S. 54). Anregungen werden stets ernst genommen und fast immer auch umgesetzt (Auszug 30 · Bericht S. 54). Die Führungskräfte sind jedoch die beiden Gründer/Geschäftsführer (Auszug 25 · Bericht S. 54), eine Mitwirkung der Mitarbeitenden bei deren Bestellung ist nicht belegt.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer Anhörung oder Mitwirkung der Mitarbeitenden bei der Bestellung der Führungskräfte.
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 50 % · Prüfer 60 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C4.2 Legitimierung der Führungskräfte
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Eine Anhörung bzw. Mitwirkung bei der Bestellung der direkten Führungskraft, Beurteilung der Führungskräfte in regelmäßigen Abfragen bzw. Gesprächen findet statt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte. Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden. Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (2 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.2 Legitimierung der Führungskräfte
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

In den jährlichen Mitarbeitendengesprächen und Workshops wird von den Mitarbeitenden Feedback zur Geschäftsführung erfragt (Auszug 29 · Bericht S. 54). Seit 2023 wird in den Fragebögen zum Jahresgespräch explizit Feedback zu den Führungskräften abgefragt (Auszug 31 · Bericht S. 54). Anregungen werden stets ernst genommen und fast immer auch umgesetzt (Auszug 30 · Bericht S. 54). Die Führungskräfte sind jedoch die beiden Gründer/Geschäftsführer (Auszug 25 · Bericht S. 54), eine Mitwirkung der Mitarbeitenden bei deren Bestellung ist nicht belegt.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „In den jährlichen Mitarbeitendengesprächen und Workshops wird von den Mitarbeitenden Feedback zur Geschäftsführung erfragt.“Auszug 29 · S. 54Regelmäßige Beurteilung der Führungskräfte durch Mitarbeitende in Gesprächen.
  2. „In den Fragebögen zum Jahresgespräch wird seit 2023 auch explizit Feedback zu den Führungskräften abgefragt.“Auszug 31 · S. 54Regelmäßige Abfrage/Beurteilung der Führungskräfte seit 2023.
  3. „Anregungen werden stets ernst genommen und fast immer auch umgesetzt.“Auszug 30 · S. 54Maßnahmen folgen aus dem Feedback der Mitarbeitenden.
  4. „Führungskräfte der FIRMA_03 sind aktuell nur die beiden Gründer/Geschäftsführer.“Auszug 25 · S. 54Führungskräfte werden nicht von Mitarbeitenden gewählt oder bestellt.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer Anhörung oder Mitwirkung der Mitarbeitenden bei der Bestellung der Führungskräfte.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer Absetzungsmöglichkeit der Führungskräfte durch die Mitarbeitenden.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer periodischen Wahl der Führungskräfte durch die Mitarbeitenden.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte. Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden. Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle Führungskräfte – auch der Vorstand – werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Die Mitarbeitenden können alle Führungskräfte auch absetzen. Gelebte Kultur der Legitimierung der Führungskräfte.
Erfahren
Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte. Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden. Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
Fortgeschritten AKF
Anhörung bzw. Mitwirkung bei der Bestellung der direkten Führungskraft, Beurteilung der Führungskräfte in regelmäßigen Abfragen bzw. Gesprächen
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Basislinie
Führungskräfte werden ohne Mitwirkung der Mitarbeitenden bestimmt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ „Periodisch“ meint die turnusmäßige Wiederwahl der Führungskräfte. ∏ Beim Wahlverfahren sind „konsensuale“ Entscheidungsformen den reinen Mehrheitsentscheidungen vorzuziehen und höher zu bewerten. „Konsensual“ meint verschiedene Verfahren, die eine möglichst hohe Zustimmung aller Beteiligten suchen, z.B. die „Konsent-Moderation“ der Soziokratie oder das „systemische Konsensieren” (SK-Prinzip). ∏ Die Absetzungsmöglichkeit ist wie eine Notbremse im Zug. Die Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben, während einer Amtsperiode diesen Schritt zu setzen. ∏ Bei der Evaluierung der Führungskräfte ist einerseits eine möglichst hohe Anonymität zu gewährleisten (Schutz der Arbeitenden) und andererseits eine möglichst hohe Informationsdichte zu sichern, damit die Führungskräfte auch aus den Rückmeldungen lernen können. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 67 · in der Wissensbasis öffnen
›D3.2Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
AK F ✓ gleiche Stufe
KI: Erfahren (5 Punkte) · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung7Vorbildlich
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen.
  • VO2 Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Maßvoller Konsum: In Bezug auf die planetaren Belastungsgrenzen steht es theoretisch jedem Menschen zu, einen bestimmten Anteil dieser Auswirkungen in seinem Leben zu verursachen, sodass die Gesamtbelastung durch alle Menschen diese Grenzen nicht überschreitet. Ist dies gewährleistet, so könnte der Konsum bzw. die Nutzung insgesamt als maßvoll gelten. Förderung eines maßvollen Konsums durch Förderung von ... ∏ Wiederverwert- und Wiederverwendbarkeit ∏ Langlebigkeit und Reparierbarkeit ∏ besondere Serviceangebote Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ Preisvorteile und Anreizsysteme für Reparatur, Wiederverwendung und gemeinschaftliche Nutzung ∏ verlängerte Garantie, kostengünstiger Reparatur-Service ∏ Entwicklung von suffizienzfördernden Produkten und Dienstleistungen: Carsharing, Cradle2Cradle, Verwendung gut trennbarer Materialien ∏ Hinweise auf und Anreize zu ökologisch höherwertigen Alternativen (auch bei Mitbewerber*innen), Abraten von Käufen, Informationen zu ökologischen Auswirkungen zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen, Informationen zur Bewusstseinsbildung bei Kund*innen zu maßvoller Nutzung, Telefontermine statt Reisen Suffizienzfördernde Geschäftsmodelle berücksichtigen in Bezug auf die Nutzung u.a. Prinzipien wie Tauschen, Teilen, Reparieren sowie in Bezug auf die Entsorgung Prinzi pien wie Recycling, Wiederverwertung und Aufbereitung. Sie fördern aktiv eine maßvolle Nutzung z.B. durch Preisvorteile, Anreizsysteme, längere Gewährleistung, kostengünstige Reparaturangebote etc. Alternativ spricht man auch von den vier „E“ der Suffizienz: Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung. Produkte können als suffizienzfördernd gelten, wenn sie langlebig, reparaturfreudig und zeitbzw. modebeständig sowie kreislauffähig (z.B. Cradle2Cradle) oder entsorgungsgerecht (z.B. Materialien gut voneinander trennbar) sind. Eine suffizienzfördernde Kund*innenkommunikation zielt darauf ab, Kund*innen, Abnehmer*innen und Konsument*innen hinsichtlich maßvoller Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Hinweise zur Kommunikation: ∏ „Nicht irreführende Kommunikation“ wie z.B. Greenwashing wird beim Negativaspekt D1.3 „Negative Werbemaßnahmen“ näher erläutert. ∏ Erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen sind z.B. Kurzinformationen zu einzelnen Themen (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) mit der primären Absicht, Kund*innen zu sensibilisieren und aufzuklären. ∏ Standardmäßige Information heißt, dass jede Kund*innenkommunikation stets auch relevante Informationen zu ökologischen Auswirkungen enthält. ∏ Umfassend und explizit bedeutet z.B. einschließlich von Hintergrundwissen zu Zusammenhängen ökologischer Auswirkungen, Ideen und Hinweise zur maßvollen Nutzung und Verzicht etc. ∏ Wesentlicher Bestandteil der Kund*innenbeziehungen bedeutet z.B., dass das Unternehmen aktiv auf ökologisch höherwertige Alternativen (auch bei Mitwerber*innen) hinweist oder vom Kauf abrät. ∏ Solange Informationen zu ökologischen Auswirkungen nur als konsumsteigernde Werbung genutzt werden, um damit die Gesamtnutzung zu erhöhen, wäre dies als negativ zu bewerten, da dies insgesamt zu einer Erhöhung der ökologischen Auswirkungen beitragen würde. Die Kommunikation ökologischer Auswirkungen sollte daher ebenfalls immer Suffizienz berücksichtigen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „In unseren 10 Parametern zu gemeinwohlorientiertem Bauen sind folgende für das Thema Suffizienz zuständig:“ Bericht S. 69 · Auszug 58
  • „So kann man bei einer Wohnfläche unter 25m2 pro Person einen Nachlass von 5% erhalten, bei unter 30m2 pro Person noch 2%.“ Bericht S. 69 · Auszug 75
  • „Dies wird in der Kommunikation mit Kund*innen stets angesprochen.“ Bericht S. 69 · Auszug 71
  • „Im Extremfall haben wir dies bereits gemacht, sind uns aber auch hier bewusst, dass wir dann die Möglichkeit der positiven Einflussnahme in anderen Bereichen verschenken.“ Bericht S. 69 · Auszug 78
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das Unternehmen verankert Suffizienz strategisch in 10 Leitlinien und einem Handbuch für Kund*innen (Auszüge 11, 12, 57, 58 · Bericht S. 67, 69). Es setzt konkrete Maßnahmen wie Preisnachlässe für flächeneffizientes Bauen um (Auszüge 74, 75 · Bericht S. 69) und lehnt Projekte ab, die Suffizienz widersprechen (Auszüge 77, 78 · Bericht S. 69). Die Kommunikation mit Kund*innen zielt aktiv auf maßvolle Nutzung ab (Auszüge 70, 71, 72 · Bericht S. 69).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass das Produktportfolio ausschließlich suffizienzfördernde Produkte enthält, da berichtet wird, dass auch Neubauten durchgeführt werden (Auszüge 3, 4 · Bericht S. 67) und dass nicht alle Projekte den Suffizienzzielen entsprechen (Auszüge 76, 77 · Bericht S. 69).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte gleiche Stufe · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld D3: KI 50 % · Prüfer 60 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 5, Auditor 6 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D3.2 Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Strategie und Maßnahmen zielen auf eine langfristige Anpassung des Produktportfolios in Richtung suffizienzfördernder Produkte und Dienstleistungen ab. Die Unternehmenskommunikation zielt auf eine aktive Förderung maßvoller Nutzung und stellt Konsument*innen explizite und umfassende Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen. Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (7 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D3.2 Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Das Unternehmen verankert Suffizienz strategisch in 10 Leitlinien und einem Handbuch für Kund*innen (Auszüge 11, 12, 57, 58 · Bericht S. 67, 69). Es setzt konkrete Maßnahmen wie Preisnachlässe für flächeneffizientes Bauen um (Auszüge 74, 75 · Bericht S. 69) und lehnt Projekte ab, die Suffizienz widersprechen (Auszüge 77, 78 · Bericht S. 69). Die Kommunikation mit Kund*innen zielt aktiv auf maßvolle Nutzung ab (Auszüge 70, 71, 72 · Bericht S. 69).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „In unseren 10 Parametern zu gemeinwohlorientiertem Bauen sind folgende für das Thema Suffizienz zuständig:“Auszug 58 · S. 69Beleg für die strategische Verankerung von Suffizienz im Geschäftsmodell
  2. „So kann man bei einer Wohnfläche unter 25m2 pro Person einen Nachlass von 5% erhalten, bei unter 30m2 pro Person noch 2%.“Auszug 75 · S. 69Konkrete Maßnahme zur Förderung maßvoller Nutzung durch finanzielle Anreize
  3. „Dies wird in der Kommunikation mit Kund*innen stets angesprochen.“Auszug 71 · S. 69Beleg für die aktive Förderung maßvoller Nutzung in der Kundenkommunikation
  4. „Im Extremfall haben wir dies bereits gemacht, sind uns aber auch hier bewusst, dass wir dann die Möglichkeit der positiven Einflussnahme in anderen Bereichen verschenken.“Auszug 78 · S. 69Beleg für die konsequente Umsetzung durch Ablehnung nicht-suffizienter Projekte

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass das Produktportfolio ausschließlich suffizienzfördernde Produkte enthält, da berichtet wird, dass auch Neubauten durchgeführt werden (Auszüge 3, 4 · Bericht S. 67) und dass nicht alle Projekte den Suffizienzzielen entsprechen (Auszüge 76, 77 · Bericht S. 69).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen. Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich F
Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen. Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.
Erfahren AK
Strategie und Maßnahmen zielen auf eine langfristige Anpassung des Produktportfolios in Richtung suffizienzfördernder Produkte und Dienstleistungen ab. Die Unternehmenskommunikation zielt auf eine aktive Förderung maßvoller Nutzung und stellt Konsument*innen explizite und umfassende Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung.
Fortgeschritten
Eine Strategie zur Förderung von Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen ist vorhanden, und erste Maßnahmen wurden durchgeführt. Zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen werden Kund*innen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt und eine Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung gefördert.
Erste Schritte
Das Unternehmen setzt sich in ersten Ansätzen mit Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen auseinander. Kund*innen und Konsument*innen werden erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel einer Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung zur Verfügung gestellt.
Basislinie
Das Unternehmen setzt sich nicht mit Suffizienz auseinander, nimmt jedoch auch nicht wissentlich unverhältnismäßige ökologische Auswirkungen in Kauf. Das Unternehmen hält in der Kund*innenkommunikation bezüglich ökologischer Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen gesetzliche Auflagen ein und ist nicht irreführend.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Maßvoller Konsum: In Bezug auf die planetaren Belastungsgrenzen steht es theoretisch jedem Menschen zu, einen bestimmten Anteil dieser Auswirkungen in seinem Leben zu verursachen, sodass die Gesamtbelastung durch alle Menschen diese Grenzen nicht überschreitet. Ist dies gewährleistet, so könnte der Konsum bzw. die Nutzung insgesamt als maßvoll gelten. Förderung eines maßvollen Konsums durch Förderung von ... ∏ Wiederverwert- und Wiederverwendbarkeit ∏ Langlebigkeit und Reparierbarkeit ∏ besondere Serviceangebote Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ Preisvorteile und Anreizsysteme für Reparatur, Wiederverwendung und gemeinschaftliche Nutzung ∏ verlängerte Garantie, kostengünstiger Reparatur-Service ∏ Entwicklung von suffizienzfördernden Produkten und Dienstleistungen: Carsharing, Cradle2Cradle, Verwendung gut trennbarer Materialien ∏ Hinweise auf und Anreize zu ökologisch höherwertigen Alternativen (auch bei Mitbewerber*innen), Abraten von Käufen, Informationen zu ökologischen Auswirkungen zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen, Informationen zur Bewusstseinsbildung bei Kund*innen zu maßvoller Nutzung, Telefontermine statt Reisen Suffizienzfördernde Geschäftsmodelle berücksichtigen in Bezug auf die Nutzung u.a. Prinzipien wie Tauschen, Teilen, Reparieren sowie in Bezug auf die Entsorgung Prinzi pien wie Recycling, Wiederverwertung und Aufbereitung. Sie fördern aktiv eine maßvolle Nutzung z.B. durch Preisvorteile, Anreizsysteme, längere Gewährleistung, kostengünstige Reparaturangebote etc. Alternativ spricht man auch von den vier „E“ der Suffizienz: Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung. Produkte können als suffizienzfördernd gelten, wenn sie langlebig, reparaturfreudig und zeitbzw. modebeständig sowie kreislauffähig (z.B. Cradle2Cradle) oder entsorgungsgerecht (z.B. Materialien gut voneinander trennbar) sind. Eine suffizienzfördernde Kund*innenkommunikation zielt darauf ab, Kund*innen, Abnehmer*innen und Konsument*innen hinsichtlich maßvoller Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Hinweise zur Kommunikation: ∏ „Nicht irreführende Kommunikation“ wie z.B. Greenwashing wird beim Negativaspekt D1.3 „Negative Werbemaßnahmen“ näher erläutert. ∏ Erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen sind z.B. Kurzinformationen zu einzelnen Themen (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) mit der primären Absicht, Kund*innen zu sensibilisieren und aufzuklären. ∏ Standardmäßige Information heißt, dass jede Kund*innenkommunikation stets auch relevante Informationen zu ökologischen Auswirkungen enthält. ∏ Umfassend und explizit bedeutet z.B. einschließlich von Hintergrundwissen zu Zusammenhängen ökologischer Auswirkungen, Ideen und Hinweise zur maßvollen Nutzung und Verzicht etc. ∏ Wesentlicher Bestandteil der Kund*innenbeziehungen bedeutet z.B., dass das Unternehmen aktiv auf ökologisch höherwertige Alternativen (auch bei Mitwerber*innen) hinweist oder vom Kauf abrät. ∏ Solange Informationen zu ökologischen Auswirkungen nur als konsumsteigernde Werbung genutzt werden, um damit die Gesamtnutzung zu erhöhen, wäre dies als negativ zu bewerten, da dies insgesamt zu einer Erhöhung der ökologischen Auswirkungen beitragen würde. Die Kommunikation ökologischer Auswirkungen sollte daher ebenfalls immer Suffizienz berücksichtigen.
Arbeitsbuch S. 83 · in der Wissensbasis öffnen
›D4.2Produkttransparenz
AK F ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung5Erfahren
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert.
  • ER2 Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Ein vorbildliches Verfahren wäre die Offenlegung von quantifizierten Informationen aus dem Lebensweg aller Produkte betreffend Lieferant*innen, Inhaltsstoffe und sozioökologische Risiken. Externalisierte Kosten entstehen außerhalb des Unternehmens und belasten das Gemeinwesen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „erhalten diese zum Abschluss eines Projekts im Regelfall eine Zusammenstellung, die sogenannten Bestandsunterlagen“ Bericht S. 73 · Auszug 50
  • „Die einzelnen Preise von Baumaterialien und Leistungen sind anhand von Leistungs- verzeichnissen und Angeboten gut für unsere Kund*innen nachvollziehbar.“ Bericht S. 73 · Auszug 55
  • „Allerdings hat wieder jedes Material unterschiedliche Wertschöpfungsketten die nicht in voller Tiefe erfassbar und auch nicht in den Leistungsverzeichnissen nachzuvollziehen sind.“ Bericht S. 73 · Auszug 56
  • „Eine quantitative Erfassung ist äußerst schwierig und uns derzeit noch nicht möglich.“ Bericht S. 73 · Auszug 75
3
Was hat die KI erkannt?
  • Zum Projektabschluss erhalten Kund*innen Bestandsunterlagen mit Materialinformationen (Auszug 50 · Bericht S. 73). Die Preise sind anhand von Leistungsverzeichnissen nachvollziehbar (Auszug 55 · Bericht S. 73). Wertschöpfungsketten sind jedoch nicht in voller Tiefe erfassbar (Auszug 56 · Bericht S. 73). Externalisierte Kosten werden nicht quantifiziert (Auszug 75 · Bericht S. 73).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer umfänglichen Information der Kund*innen über alle Inhaltsstoffe und Risiken (jedes Bauteil zu erläutern würde den Rahmen sprengen (Auszug 46 · Bericht S. 72)).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte gleiche Stufe · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld D4: KI 20 % · Prüfer 50 % · Δ -30 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 2, Auditor 3 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D4.2 Produkttransparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert. Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (5 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D4.2 Produkttransparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Zum Projektabschluss erhalten Kund*innen Bestandsunterlagen mit Materialinformationen (Auszug 50 · Bericht S. 73). Die Preise sind anhand von Leistungsverzeichnissen nachvollziehbar (Auszug 55 · Bericht S. 73). Wertschöpfungsketten sind jedoch nicht in voller Tiefe erfassbar (Auszug 56 · Bericht S. 73). Externalisierte Kosten werden nicht quantifiziert (Auszug 75 · Bericht S. 73).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „erhalten diese zum Abschluss eines Projekts im Regelfall eine Zusammenstellung, die sogenannten Bestandsunterlagen“Auszug 50 · S. 73Belegt die Übergabe von Materialinformationen an Kund*innen zum Projektabschluss.
  2. „Die einzelnen Preise von Baumaterialien und Leistungen sind anhand von Leistungs- verzeichnissen und Angeboten gut für unsere Kund*innen nachvollziehbar.“Auszug 55 · S. 73Belegt die teilweise Veröffentlichung von Preisbestandteilen.
  3. „Allerdings hat wieder jedes Material unterschiedliche Wertschöpfungsketten die nicht in voller Tiefe erfassbar und auch nicht in den Leistungsverzeichnissen nachzuvollziehen sind.“Auszug 56 · S. 73Zeigt die Einschränkung der Transparenz in der Wertschöpfungskette.
  4. „Eine quantitative Erfassung ist äußerst schwierig und uns derzeit noch nicht möglich.“Auszug 75 · S. 73Belegt, dass externalisierte Kosten nicht quantifiziert ausgewiesen werden.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer umfänglichen Information der Kund*innen über alle Inhaltsstoffe und Risiken (jedes Bauteil zu erläutern würde den Rahmen sprengen (Auszug 46 · Bericht S. 72)).
  • In den Auszügen steht nichts zur größtenteils öffentlichen Veröffentlichung von Herkunft und Preisbestandteilen (nur Planung zur Veröffentlichung von Honorarbestandteilen auf der Webseite (Auszug 84 · Bericht S. 74)).
  • In den Auszügen steht nichts zu einer quantitativen Erfassung und transparenten Ausweisung externalisierter Kosten (Auszug 75 · Bericht S. 73).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert. Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es erfolgt eine vollständige Kennzeichnung der Produkte und prozentuale Aufschlüsselung aller Preisbestandteile. Die Externalisierung von Kosten wird transparent ausgewiesen.
Erfahren F
Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert. Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.
Fortgeschritten AK
Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.
Erste Schritte
Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden. Ein Konzept zur Veröffentlichung der Preisbestandteile existiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Deklarationspflichten werden befolgt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Ein vorbildliches Verfahren wäre die Offenlegung von quantifizierten Informationen aus dem Lebensweg aller Produkte betreffend Lieferant*innen, Inhaltsstoffe und sozioökologische Risiken. Externalisierte Kosten entstehen außerhalb des Unternehmens und belasten das Gemeinwesen.
Arbeitsbuch S. 89 · in der Wissensbasis öffnen
›E2.1Steuern und Sozialabgaben
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erfahren (4 Punkte) · Auditor: Erfahren (5 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung5Erfahren
Auditbewertung5Erfahren
KI-Bewertung4Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Das Unternehmen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag.
  • VO2 Es werden innovative Lösungen gefunden, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die relative Nettoabgabenquote kann als Vergleichsmaßstab für eine angemessene Beitragsleistung herangezogen werden. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche Abgabenquote von unselbstständigen Arbeitnehmer*innen im jeweiligen Land (Lohnsteuerleistung und Sozialversicherungsbeiträge bezogen auf das Bruttoeinkommen = Bezugsgröße). Unternehmen als Corporate Citizens sollten zumindest eine vergleichbare oder höhere Abgabenquote erreichen. Nicht jedes Unternehmen kann über Steuern und Abgaben einen signifikanten Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Vor allem sozial-ökonomische Betriebe oder Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells oder der Branche, in der sie tätig sind, von Subventionen abhängig sind, leisten ihren Beitrag im Wesentlichen über die Produkte und Dienstleistungen, die gesellschaftlich erwünschte Wirkungen erzielen. Diese Beiträge sind bei den Themen E1 und D1-D4 zu bewerten. Die Angemessenheit des finanziellen Beitrags zum Gemeinwesen ist grundsätzlich immer in Relation zu den sonstigen Wirkungen zu betrachten. Beim Thema E2 werden aber ausschließlich direkte Geldflüsse oder geldwerte, freiwillige Beiträge bewertet.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Beim FIRMA_01* werden Steuern gerne und vollumfänglich bezahlt, denn wir sehen diese als wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen.“ Bericht S. 83 · Auszug 1
  • „Nettoabgabenquote 2023: 43 %“ Bericht S. 84 · Auszug 17
  • „Eine Besonderheit ist, dass es keine Ausschüttung von Gewinnen an die Gesellschafter gibt, sondern die Gewinne für Reinvestitionen ins Unternehmen“ Bericht S. 83 · Auszug 8
  • „Das FIRMA_01* ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und betreibt keine illegitime Steuervermeidung.“ Bericht S. 85 · Auszug 51
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma weist konkrete Zahlen zu Abgaben, Subventionen, Wertschöpfung und einer Nettoabgabenquote von 43 % für 2023 aus (Auszüge 12, 15, 16, 17 · Bericht S. 83, 84). Sie zahlt Steuern nach eigenen Angaben vollumfänglich und betreibt keine illegitime Steuervermeidung (Auszüge 1, 51 · Bericht S. 83, 85). Durch die Umwandlung von Freelancern in Anstellungen und den Verzicht auf Gewinnausschüttungen werden konkrete Maßnahmen zur Sicherung des Beitrags umgesetzt (Auszüge 6, 8 · Bericht S. 83).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Nachweis eines überdurchschnittlichen Beitrags (Nettoabgabenquote deutlich über dem Durchschnitt von Arbeitnehmern) für die Stufe Vorbildlich.
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 4 PunkteAuditor: Erfahren · 5 Punkte gleiche Stufe · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld E2: KI 40 % · Prüfer 40 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 4, Auditor 5 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E2.1 Steuern und Sozialabgaben
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist. Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag. Es werden innovative Lösungen gefunden, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (5 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E2.1 Steuern und Sozialabgaben
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma weist konkrete Zahlen zu Abgaben, Subventionen, Wertschöpfung und einer Nettoabgabenquote von 43 % für 2023 aus (Auszüge 12, 15, 16, 17 · Bericht S. 83, 84). Sie zahlt Steuern nach eigenen Angaben vollumfänglich und betreibt keine illegitime Steuervermeidung (Auszüge 1, 51 · Bericht S. 83, 85). Durch die Umwandlung von Freelancern in Anstellungen und den Verzicht auf Gewinnausschüttungen werden konkrete Maßnahmen zur Sicherung des Beitrags umgesetzt (Auszüge 6, 8 · Bericht S. 83).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Beim FIRMA_01* werden Steuern gerne und vollumfänglich bezahlt, denn wir sehen diese als wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen.“Auszug 1 · S. 83Beleg für die grundsätzliche Bereitschaft, Steuern als fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
  2. „Nettoabgabenquote 2023: 43 %“Auszug 17 · S. 84Beleg für die Höhe der Abgabenquote, die mit der von unselbstständig Beschäftigten vergleichbar ist.
  3. „Eine Besonderheit ist, dass es keine Ausschüttung von Gewinnen an die Gesellschafter gibt, sondern die Gewinne für Reinvestitionen ins Unternehmen“Auszug 8 · S. 83Konkrete Maßnahme zur Sicherung des Beitrags durch Gewinnthesaurierung statt Ausschüttung.
  4. „Das FIRMA_01* ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und betreibt keine illegitime Steuervermeidung.“Auszug 51 · S. 85Beleg für korrekte Steuerzahlung ohne illegitime Optimierung.
  5. „Aus diesen Gründen haben wir auch Mitarbeitende die freiberuflich beschäftigt waren, von einer Anstellung überzeugt.“Auszug 6 · S. 83Konkrete Maßnahme zur Erhöhung der Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbeiträge durch Festanstellungen.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Nachweis eines überdurchschnittlichen Beitrags (Nettoabgabenquote deutlich über dem Durchschnitt von Arbeitnehmern) für die Stufe Vorbildlich.
  • Beschreibung innovativer Lösungen, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Das Unternehmen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag. Es werden innovative Lösungen gefunden, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag. Es werden innovative Lösungen gefunden, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
Erfahren AKF
Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist. Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.
Fortgeschritten
Die grundsätzliche Bereitschaft über Steuern und Abgaben einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, ist im Unternehmen klar erkennbar. Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um einen angemessenen Beitrag zu leisten.
Erste Schritte
Steuern und Sozialabgaben sind im Detail bekannt und werden ausgewiesen.
Basislinie
Es erfolgt eine korrekte Bezahlung von Steuern und Abgaben. Eine steuerliche Optimierung erfolgt nur im legitimen Rahmen. Der Bezug von Förderungen erfolgt nur im Hinblick auf eine spätere Rückzahlungsmöglichkeit (z.B. über künftige Steuerleistungen), nicht aber um den Unternehmensgewinn zu verbessern.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die relative Nettoabgabenquote kann als Vergleichsmaßstab für eine angemessene Beitragsleistung herangezogen werden. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche Abgabenquote von unselbstständigen Arbeitnehmer*innen im jeweiligen Land (Lohnsteuerleistung und Sozialversicherungsbeiträge bezogen auf das Bruttoeinkommen = Bezugsgröße). Unternehmen als Corporate Citizens sollten zumindest eine vergleichbare oder höhere Abgabenquote erreichen. Nicht jedes Unternehmen kann über Steuern und Abgaben einen signifikanten Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Vor allem sozial-ökonomische Betriebe oder Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells oder der Branche, in der sie tätig sind, von Subventionen abhängig sind, leisten ihren Beitrag im Wesentlichen über die Produkte und Dienstleistungen, die gesellschaftlich erwünschte Wirkungen erzielen. Diese Beiträge sind bei den Themen E1 und D1-D4 zu bewerten. Die Angemessenheit des finanziellen Beitrags zum Gemeinwesen ist grundsätzlich immer in Relation zu den sonstigen Wirkungen zu betrachten. Beim Thema E2 werden aber ausschließlich direkte Geldflüsse oder geldwerte, freiwillige Beiträge bewertet.
Arbeitsbuch S. 97 · in der Wissensbasis öffnen
›E4.2Gesellschaftliche Mitbestimmung
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · gleiche Stufe
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.
  • FO2 Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Relevant für die Bewertung sind: ∏ der Mitbestimmungsgrad (Anhörung, Dialog, Mitgestaltung, Mitentscheidung) ∏ die Art und der Umfang der Dokumentation (Entscheidung und alle Widersprüche bzw. Gegenstimmen) ∏ die Art des Zugehens auf die Berührungsgruppen (reaktiv, aktiv) ∏ der Umfang der einbezogenen Berührungsgruppen (einige, wesentliche, alle)
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Generell haben wir ein offenes Ohr für Fragen aus jeglicher Richtung.“ Bericht S. 90 · Auszug 24
  • „Wir versuchen diese stets zu beantworten.“ Bericht S. 90 · Auszug 26
  • „Ergebnisse dieser Abstimmungen und Gespräche werden meist in Form von Berichten oder Mails dokumentiert.“ Bericht S. 89 · Auszug 17
  • „Besonders intensiv sind unsere Baugruppenprojekte bei dem wir viel über Mitbestimmungsprozesse und spannende Diskussionen lernen durften.“ Bericht S. 89 · Auszug 18
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten.„Generell haben wir ein offenes Ohr für Fragen aus jeglicher Richtung.“ und „Wir versuchen diese stets zu beantworten.“ sowie Abstimmungen mit „Behörden, Nachbar*innen und diversen Projektpartner*innen“. Bericht S. 89, 90✅ belegt
ES2 Ergebnisse werden dokumentiert.„Ergebnisse dieser Abstimmungen und Gespräche werden meist in Form von Berichten oder Mails dokumentiert.“ Bericht S. 89🟡 teilweise belegt
FO1 Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.„Besonders intensiv sind unsere Baugruppenprojekte bei dem wir viel über Mitbestimmungsprozesse und spannende Diskussionen lernen durften.“ sowie „Bisher gab es für uns noch keine Projekte mit aktiver Bürgerbeteiligung“. Bericht S. 89🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.Widerspruch zwischen Baugruppenprojekten mit Mitbestimmung und der Aussage zu keiner aktiven Bürgerbeteiligung; unklar, ob alle relevanten Projekte aktiv einbezogen werden.🟡 teilweise belegt
FO2 Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Keine leicht zugängliche (öffentliche) Dokumentation der Dialogergebnisse belegt.❌ nicht belegt
ER1 Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.Nicht bei allen wesentlichen Projekten aktiv einbezogen.❌ nicht belegt
ER2 Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Nicht umfassend und nicht leicht zugänglich.❌ nicht belegt
VO1 Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten.Explizit verneint.❌ nicht belegt
VO2 Entscheidungen werden grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen.Keine Angaben zur Entscheidungsfindung aufgrund besserer Argumente.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und …“ – teilweise belegt; „Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld E4: KI 20 % · Prüfer 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E4.2 Gesellschaftliche Mitbestimmung
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten. Ergebnisse werden dokumentiert.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (1 Punkt, Erste Schritte) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E4.2 Gesellschaftliche Mitbestimmung
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

2 Belege · 1 Schlussfolgerung · 2 Fehlanzeigen
  • 📄 Beleg Auszüge 24 bis 26 belegen, dass ein Dialog mit Externen möglich ist und Fragen beantwortet werden. (Auszüge 24, 25, 26 · Bericht S. 90)
  • 📄 Beleg Auszug 17 belegt, dass Ergebnisse von Abstimmungen dokumentiert werden, allerdings nur „meist“. (Auszug 17 · Bericht S. 89)
  • ⚖ Schlussfolgerung Aufgrund der belegten Dialogmöglichkeit und Dokumentation, aber fehlender leicht zugänglicher Dokumentation und institutionalisierter Infrastruktur ist die Stufe Erste Schritte angemessen. (Auszüge 17, 24, 26, 28 · Bericht S. 89, 90) Kriterium: ES1 und ES2 sind erfüllt bzw. teilweise erfüllt; FO2 und VO1 sind nicht belegt.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einem konkreten Mitentscheidungsanteil in Prozent.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einer institutionalisierten Infrastruktur des Dialogs; Auszug 28 antwortet mit „Nein“. (Auszug 28 · Bericht S. 90)
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Generell haben wir ein offenes Ohr für Fragen aus jeglicher Richtung.“Auszug 24 · S. 90Belegt die Möglichkeit zum Dialog für Bürger*innen und Organisationen.
  2. „Wir versuchen diese stets zu beantworten.“Auszug 26 · S. 90Belegt die tatsächliche Beantwortung von Fragen im Dialog.
  3. „Ergebnisse dieser Abstimmungen und Gespräche werden meist in Form von Berichten oder Mails dokumentiert.“Auszug 17 · S. 89Belegt die Dokumentation von Ergebnissen, jedoch nur „meist“ und nicht öffentlich zugänglich.
  4. „Besonders intensiv sind unsere Baugruppenprojekte bei dem wir viel über Mitbestimmungsprozesse und spannende Diskussionen lernen durften.“Auszug 18 · S. 89Belegt aktive Einbeziehung und Argumentaustausch in einigen Projekten (Baugruppenprojekte).
  5. „Bisher gab es für uns noch keine Projekte mit aktiver Bürgerbeteiligung, 88 was wir sehr schade finden.“Auszug 20 · S. 89Widerspricht einer umfassenden aktiven Bürgerbeteiligung und begrenzt FO1/ER1.
  6. „Nein E4.3 NEGATIV-ASPEKT:“Auszug 28 · S. 90Das „Nein“ beantwortet die Frage nach einer institutionalisierten Infrastruktur des Dialogs (VO1).

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Anteil der Mitentscheidung der Berührungsgruppen in % (konkrete Zahl)
  • Institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs (z.B. Ethikforum, Ethikkomitee)
  • Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation der Dialogergebnisse
  • Beleg, dass bei allen wesentlichen Projekten Berührungsgruppen aktiv einbezogen werden
  • Beleg, dass Entscheidungen aufgrund der besseren Argumente getroffen werden
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten. Entscheidungen werden grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen.
Erfahren
Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Fortgeschritten
Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Erste Schritte AKF
Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten. Ergebnisse werden dokumentiert.
Basislinie
Es gibt keine Möglichkeit für Bürger*innen, mit Entscheidungsträger*innen des Unternehmens in Dialog zu treten, und keine Mitbestimmung gesellschaftlicher Berührungsgruppen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Relevant für die Bewertung sind: ∏ der Mitbestimmungsgrad (Anhörung, Dialog, Mitgestaltung, Mitentscheidung) ∏ die Art und der Umfang der Dokumentation (Entscheidung und alle Widersprüche bzw. Gegenstimmen) ∏ die Art des Zugehens auf die Berührungsgruppen (reaktiv, aktiv) ∏ der Umfang der einbezogenen Berührungsgruppen (einige, wesentliche, alle)
Arbeitsbuch S. 114 · in der Wissensbasis öffnen
›A1.1Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
A F ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt.
  • FO2 Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Das Einkaufsverhalten ist nach Ausschlusskriterien bzw. Prozessen zu bewerten: Wie werden soziale Risiken in der Zulieferkette identifiziert, Lieferant*innen bewertet und ausgewählt und entsprechend nach sozialen Werten gefördert? Bewertet werden folgende Kriterien: ∏ Die Lieferant*innen pflegen eine die Menschenwürde fördernde Arbeitsplatzpolitik (siehe C1). ∏ Die Lieferant*innen verfolgen selbst eine an der Menschenwürde orientierte Beschaffung (siehe A1). ∏ Die Lieferant*innen verfügen über eine ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln und mit Kund*innen (siehe B1 und D1) und tragen durch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Produkte und Dienstleistungen (siehe E1) zum Gemeinwohl bei. Folgende Aspekte können bei der Selbsteinschätzung helfen bzw. gilt es bei der Interpretation zu berücksichtigen: ∏ Jene Bereiche der Zulieferkette mit hohen sozialen Risiken erfahren eine überproportionale Bedeutung. Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft erfolgen oftmals nicht bei direkten Lieferant*innen, sondern viel früher in der Wertschöpfungskette. Beispielsweise sind die Arbeitsbedingungen bei einer IT-Dienstleistung voraussichtlich weniger kritisch als jene in der vorgelagerten Hardware-Produktion. Der Fokus sollte auf jene Teile der Wertschöpfung gelegt werden, wo die Auswirkungen am größten sind. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens bekommt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Bewertet wird darüber hinaus, ob einige, viele oder alle der wesentlichen Lieferant*innen evaluiert bzw. nach Einhaltung der Menschenwürde ausgewählt werden.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Bei Einkäufen von Dienstleistungen erfolgt keine Evaluierung, jedoch sind uns die Unternehmen entweder gut bekannt, sogar befreundet oder zumindest empfohlen worden.“ Bericht S. 12 · Auszug 47
  • „haben wir 2022 einen Einkaufsleitfaden entwickelt:“ Bericht S. 12 · Auszug 56
  • „Bei Reinigungskräften (0,95% bzw. 1,34) achten wir auf faire Bezahlung und gute Ko- operation.“ Bericht S. 12 · Auszug 45
  • „Wenn keine gebrauchten Produkte erhältlich sind, die gemeinwohlorientierteste Vari- ante wählen (Aspekte wie Lieferkette, Ökologie, Dauerhaftigkeit, Label etc.).“ Bericht S. 12 · Auszug 62
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Einige wesentliche Lieferant*innen werden hinsichtlich der Arbeitsbedingungen geprüft, und es werden Strategien bzw. Maßnahmen für Verbesserungen abgeleitetEs werden Strategien abgeleitet (Einkaufsleitfaden 2022), aber eine Prüfung wesentlicher Lieferant*innen erfolgt nicht (keine Evaluierung bei Dienstleistungen). Bericht S. 12🟡 teilweise belegt
ES2 Erste Ausschlusskriterien beim Einkauf werden eingehaltenDer Einkaufsleitfaden enthält Prüfschritte wie 'Hinterfragen ob das Produkt überhaupt notwendig ist' und 'nach gebrauchten Produkten suchen'. Bericht S. 12🟡 teilweise belegt
FO1 Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetztEinkaufsleitfaden 2022, faire Bezahlung bei Reinigungskräften, Versuch der Hardware-Reduktion und Nutzung von Gebrauchtgeräten. Bericht S. 12, 14, 15✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO2 Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiertEs gibt keine systematische Evaluierung der gesamten Zulieferkette.❌ nicht belegt
ER1 Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werdenEs gibt keine umfassenden Einkaufsrichtlinien mit sozialen Evaluierungskriterien.❌ nicht belegt
ER2 Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfülltEs gibt keine Evaluierung, die dies belegen könnte.❌ nicht belegt
VO1 Ethisches Beschaffungsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und PositionierungNicht in den Auszügen belegt.❌ nicht belegt
VO2 Prozesse für menschenwürdige Beschaffung sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetztNicht in den Auszügen belegt.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger …“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld A1: KI – % · Prüfer 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Es werden Strategien abgeleitet (Einkaufsleitfaden 2022), aber eine Prüfung wese“
Auszug 47 bezieht sich nur auf Dienstleistungen ('Bei Einkäufen von Dienstleistu …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A1.1 Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (4 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A1.1 Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg In Auszug 47 wird festgehalten, dass bei Einkäufen von Dienstleistungen keine Evaluierung erfolgt, die Unternehmen jedoch bekannt oder befreundet sind. (Auszug 47 · Bericht S. 12)
  • 📄 Beleg Auszug 56 bis 66 beschreibt einen 2022 entwickelten Einkaufsleitfaden mit Prüfschritten wie Notwendigkeit, Umnutzung und gemeinwohlorientierte Auswahl. (Auszüge 56–66 · Bericht S. 12)
  • 📄 Beleg Auszug 45 nennt, dass bei Reinigungskräften auf faire Bezahlung und gute Kooperation geachtet wird. (Auszug 45 · Bericht S. 12)
  • ⚖ Schlussfolgerung Aufgrund des Einkaufsleitfadens und der Maßnahmen bei Reinigungskräften sowie der Hardware-Reduktion sind erste Schritte hin zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen erkennbar, jedoch fehlt eine systematische Evaluierung wesentlicher Lieferant*innen. (Auszüge 45, 47, 56, 90 · Bericht S. 12, 14) Kriterium: ES1, FO1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einer umfassenden Evaluierung der gesamten Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Bei Einkäufen von Dienstleistungen erfolgt keine Evaluierung, jedoch sind uns die Unternehmen entweder gut bekannt, sogar befreundet oder zumindest empfohlen worden.“Auszug 47 · S. 12Zeigt, dass keine systematische Prüfung der Lieferant*innen erfolgt.
  2. „haben wir 2022 einen Einkaufsleitfaden entwickelt:“Auszug 56 · S. 12Beleg für die Ableitung von Strategien/Maßnahmen (ES1).
  3. „Bei Reinigungskräften (0,95% bzw. 1,34) achten wir auf faire Bezahlung und gute Ko- operation.“Auszug 45 · S. 12Beleg für die Prüfung eines Lieferant*innenbereichs.
  4. „Wenn keine gebrauchten Produkte erhältlich sind, die gemeinwohlorientierteste Vari- ante wählen (Aspekte wie Lieferkette, Ökologie, Dauerhaftigkeit, Label etc.).“Auszug 62 · S. 12Beleg für Auswahlkriterien im Einkaufsleitfaden.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Systematische Evaluierung der gesamten Zulieferkette (FO2)
  • Umfassende Einkaufsrichtlinien mit sozialen Evaluierungskriterien (ER1)
  • Nachweis überdurchschnittlich guter Arbeitsbedingungen bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen (ER2)
  • Explizite Ausschlusskriterien beim Einkauf (ES2 vollständig)
  • Prüfung wesentlicher Lieferant*innen mit hohem Einkaufsvolumen (ES1 vollständig)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Es werden Strategien abgeleitet (Einkaufsleitfaden 2022), aber eine Prüfung wese“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 47 bezieht sich nur auf Dienstleistungen ('Bei Einkäufen von Dienstleistu …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Es werden Strategien abgeleitet (Einkaufsleitfaden 2022), aber eine Prüfung wese' – Auszug 47 bezieht sich nur auf Dienstleistungen ('Bei Einkäufen von Dienstleistu
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ethisches Beschaffungsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für menschenwürdige Beschaffung sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.
Erfahren F
Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt.
Fortgeschritten A
Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
Erste Schritte
Einige wesentliche Lieferant*innen werden hinsichtlich der Arbeitsbedingungen geprüft, und es werden Strategien bzw. Maßnahmen für Verbesserungen abgeleitet. Erste Ausschlusskriterien beim Einkauf werden eingehalten.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften betreffend Arbeitsnormen werden seitens der Lieferant*innen eingehalten. Darüber hinaus gibt es kein Engagement für mehr soziale Verantwortung gegenüber den Lieferant*innen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Das Einkaufsverhalten ist nach Ausschlusskriterien bzw. Prozessen zu bewerten: Wie werden soziale Risiken in der Zulieferkette identifiziert, Lieferant*innen bewertet und ausgewählt und entsprechend nach sozialen Werten gefördert? Bewertet werden folgende Kriterien: ∏ Die Lieferant*innen pflegen eine die Menschenwürde fördernde Arbeitsplatzpolitik (siehe C1). ∏ Die Lieferant*innen verfolgen selbst eine an der Menschenwürde orientierte Beschaffung (siehe A1). ∏ Die Lieferant*innen verfügen über eine ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln und mit Kund*innen (siehe B1 und D1) und tragen durch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Produkte und Dienstleistungen (siehe E1) zum Gemeinwohl bei. Folgende Aspekte können bei der Selbsteinschätzung helfen bzw. gilt es bei der Interpretation zu berücksichtigen: ∏ Jene Bereiche der Zulieferkette mit hohen sozialen Risiken erfahren eine überproportionale Bedeutung. Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft erfolgen oftmals nicht bei direkten Lieferant*innen, sondern viel früher in der Wertschöpfungskette. Beispielsweise sind die Arbeitsbedingungen bei einer IT-Dienstleistung voraussichtlich weniger kritisch als jene in der vorgelagerten Hardware-Produktion. Der Fokus sollte auf jene Teile der Wertschöpfung gelegt werden, wo die Auswirkungen am größten sind. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens bekommt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Bewertet wird darüber hinaus, ob einige, viele oder alle der wesentlichen Lieferant*innen evaluiert bzw. nach Einhaltung der Menschenwürde ausgewählt werden.
Arbeitsbuch S. 17 · in der Wissensbasis öffnen
›A2.2Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.
  • FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.
  • FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.
  • FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Solidarität und Gerechtigkeit können insbesondere sein: ∏ Nichteinhaltung von existenzsicherndem Lohn ∏ illegitime Steuervermeidung ∏ mangelnde Korruptionsprävention ∏ Missbrauch von Marktmacht Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Einen Einflussbereich haben wir beim Zukauf von Dienstleistungen. Hier leben wir einen fairen und solidarischen Umgang miteinander, können aber in Deutschland und Europa auch von einer Einhaltung der gesetzlichen …“ Bericht S. 17 · Auszug 19
  • „Zahlungsziele werden stets eingehalten, meist erfolgt eine Überweisung innerhalb weniger Tage.“ Bericht S. 16 · Auszug 5
  • „Soweit möglich setzen wir dies auch bereits um.“ Bericht S. 17 · Auszug 25
  • „In den letzten Jahren war unsere Gemeinwohlbilanz bei Gesprächen mit vielen unserer Geschäftspartner*innen zumindest Thema.“ Bericht S. 17 · Auszug 27
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Solidarität und Gerechtigkeit entlang der Zulieferkette.Auszug 19 nennt, dass in Deutschland und Europa von einer Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ausgegangen werden kann; Auszug 23 verweist auf die Beschreibung des Einflussbereichs in A1.1 und A2.1; Auszug 35 nennt, dass Lieferant*innen keine direkten problematischen Lieferant*innen haben. Bericht S. 17🟡 teilweise belegt
ES2 Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt.Auszug 5 nennt die Einhaltung der Zahlungsziele und Überweisung innerhalb weniger Tage; Auszug 14 nennt schnelle Bezahlung als Selbstverständlichkeit; Auszug 25 nennt die Umsetzung der bewussten Auswahl der Anbieter; Auszug 27 nennt, dass die Gemeinwohlbilanz bei Gesprächen mit Geschäftspartner*innen Thema war. Bericht S. 16, 17✅ belegt
ES3 Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt.Auszug 13 nennt, dass beim Einkaufsprozess auf faire und nachhaltige Bedingungen geachtet wird; Auszug 25 nennt die bewusste Auswahl der Anbieter; Auszug 32 nennt, dass bei Waren, Software und Transport keine Statistik geführt wird und der Wert nur schätzbar ist. Bericht S. 16, 17🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.Es steht keine klare Strategie, sondern nur allgemeine Absichten.❌ nicht belegt
FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.Weder der Anteil von einem Drittel noch eine systematische Überprüfung sind belegt.❌ nicht belegt
FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.Es wird nicht von allen wesentlichen Lieferant*innen gefordert, und die Auswahl auf dieser Basis ist nicht belegt.❌ nicht belegt
FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.Es steht nicht, dass dies eine Unterstützung bei der Umsetzung bei den Anspruchsgruppen der Lieferant*innen ist.❌ nicht belegt
ER1 Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label.Kein Nachweis für einen Anteil von mindestens 50 %.❌ nicht belegt
ER2 Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt.Keine regelmäßige Überprüfung belegt.❌ nicht belegt
ER3 Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.Keine weitreichenden Maßnahmen belegt.❌ nicht belegt
VO1 Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein.Keine innovativen Lösungsansätze belegt.❌ nicht belegt
VO2 Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.Weder 100 % Label-Anteil noch die Auswahl sämtlicher Lieferant*innen auf dieser Basis sind belegt.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und …“ – nicht belegt; „Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes …“ – nicht belegt; „Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und …“ – nicht belegt; „Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der …“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld A2: KI 10 % · Prüfer 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Auszug 13 nennt, dass beim Einkaufsprozess auf faire und nachhaltige Bedingungen“
Auszug 32 nennt nur, dass keine Statistik geführt wird; die Aussage, dass der We …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A2.2 Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (2 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A2.2 Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Einen Einflussbereich haben wir beim Zukauf von Dienstleistungen. Hier leben wir einen fairen und solidarischen Umgang miteinander, können aber in Deutschland und Europa auch von einer Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ausgehen. (Auszug 19 · Bericht S. 17)
  • 📄 Beleg Zahlungsziele werden stets eingehalten, meist erfolgt eine Überweisung innerhalb weniger Tage. (Auszug 5 · Bericht S. 16)
  • 📄 Beleg Soweit möglich setzen wir dies auch bereits um. (Auszug 25)
  • ⚖ Schlussfolgerung Aufgrund der schnellen Bezahlung, der bewussten Auswahl von Anbietern und der Thematisierung der Gemeinwohlbilanz bei Gesprächen sind erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs umgesetzt. (Auszüge 5, 25, 27 · Bericht S. 16, 17) Kriterium: ES2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einem konkreten Anteil eingekaufter Produkte und Rohwaren, die ein Label tragen, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Einen Einflussbereich haben wir beim Zukauf von Dienstleistungen. Hier leben wir einen fairen und solidarischen Umgang miteinander, können aber in Deutschland und Europa auch von einer Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ausgehen.“Auszug 19 · S. 17Belegt den Einflussbereich und den gelebten fairen Umgang im Dienstleistungsbereich.
  2. „Zahlungsziele werden stets eingehalten, meist erfolgt eine Überweisung innerhalb weniger Tage.“Auszug 5 · S. 16Belegt eine konkrete Maßnahme des fairen Umgangs (schnelle Zahlung).
  3. „Soweit möglich setzen wir dies auch bereits um.“Auszug 25 · S. 17Belegt die Umsetzung der bewussten Auswahl der Anbieter.
  4. „In den letzten Jahren war unsere Gemeinwohlbilanz bei Gesprächen mit vielen unserer Geschäftspartner*innen zumindest Thema.“Auszug 27 · S. 17Belegt eine Maßnahme zur positiven Beeinflussung durch Thematisierung.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Konkreter Anteil (Prozentsatz) der eingekauften Produkte und Rohwaren mit einem Label, das Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt
  • Nachweis einer systematischen und regelmäßigen Überprüfung der Zulieferkette auf Risiken und Missstände
  • Nachweis, dass von allen wesentlichen Lieferant*innen der faire und solidarische Umgang mit Anspruchsgruppen gefordert wird
  • Klare Strategie zur Gewährleistung des fairen Umgangs in der gesamten Zulieferkette
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Auszug 13 nennt, dass beim Einkaufsprozess auf faire und nachhaltige Bedingungen“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 32 nennt nur, dass keine Statistik geführt wird; die Aussage, dass der We …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Auszug 13 nennt, dass beim Einkaufsprozess auf faire und nachhaltige Bedingungen' – Auszug 32 nennt nur, dass keine Statistik geführt wird; die Aussage, dass der We
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein. Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.
Erfahren
Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Fortgeschritten AF
Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Erste Schritte
Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Solidarität und Gerechtigkeit entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt.
Basislinie
Das Unternehmen beschäftigt sich nicht explizit mit Solidarität und Gerechtigkeit in der Zulieferkette, hält aber sämtliche erforderlichen Gesetze und Vorschriften ein und nutzt seine Marktmacht nicht aus.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Solidarität und Gerechtigkeit können insbesondere sein: ∏ Nichteinhaltung von existenzsicherndem Lohn ∏ illegitime Steuervermeidung ∏ mangelnde Korruptionsprävention ∏ Missbrauch von Marktmacht Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses
Arbeitsbuch S. 23 · in der Wissensbasis öffnen
›A3.1Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
F A ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt.
  • FO2 Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet.
  • ER2 Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Folgende Aspekte dienen als Orientierung für die Bewertung: ∏ Um die Reduktion der Umweltauswirkungen in der Zulieferkette zu bewerten, können Maßnahmen, Umweltlabels und der Stand der Technik herangezogen werden. ∏ Einige Bereiche sind im Vergleich zu ihrer monetären Bedeutung durch starke Auswirkungen gekennzeichnet (z.B. Energie, Mobilität, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse). Aufgrund der starken Auswirkungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu lenken. ∏ Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens erfährt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Unternehmen, die sehr wenig über die Zulieferkette wissen, werden schlechter bewertet. Beziehen sich die im Gemeinwohl-Bericht genannten Maßnahmen nur auf einzelne Aspekte oder wenige Lieferant*innen, gilt das Gleiche. ∏ Ein Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche ist hilfreich, um ein Gefühl für die Qualität der Maßnahmen zu bekommen. Für die Branche allgemein übliche Maßnahmen werden als erste Schritte eingestuft. ∏ Beispiele für passives Verhalten: ∏ keine Evaluierung ökologisch höherwertiger Alternativen ∏ Lieferant*innen werden nicht nach ökologischen Kriterien bewertet und ausgewählt ∏ Lieferant*innen kann die Erfüllung gesetzlicher Standards bei Prozessen mit hohen Umweltauswirkungen nicht nachgewiesen werden ∏ Produktionsprozesse in der Zulieferkette entsprechen nicht dem Stand der Technik
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Auch gibt es bisher keine Methodik unsererseits hier auf unsere Partner*innen Einfluss zu nehmen oder deren Status quo zu erfragen.“ Bericht S. 18 · Auszug 3
  • „Ist dies nicht der Fall so achten wir selbst auf Siegel oder Nachhaltigkeitskriterien“ Bericht S. 18 · Auszug 14
  • „Im Einkauf von Produkten versuchen wir insbesondere auf Langlebigkeit zu achten und zu hochwertigeren Alternativen zu greifen“ Bericht S. 19 · Auszug 32
  • „Eine aussagekräftige Zahl können wir hier aktuell nicht ermitteln.“ Bericht S. 19 · Auszug 35
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Zugekaufte Produkte/Dienstleistungen werden auf ökologische Risiken/Auswirkungen geprüft, und ökologisch höherwertige Alternativen werden gesucht.Produkte werden anhand von Siegeln, Greenpeace-Rating und Anbietervorauswahl geprüft; Alternativen wie gebrauchte Geräte oder nachhaltige Lebensmittel werden gesucht. Dienstleistungen werden als kaum bewertbar bezeichnet. Bericht S. 18, 19🟡 teilweise belegt
ES2 Erste Ausschlusskriterien im Einkauf werden eingehalten.Einkauf erfolgt bevorzugt bei Anbietenden mit Vorprüfung (memo, biobiene, improveearth) und es wird auf Siegel geachtet. Bericht S. 18🟡 teilweise belegt
FO1 Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt.Umgesetzt werden: Nutzung langlebiger/gebrauchter Apple-Geräte, VoIP statt zusätzlicher Hardware, Dual-SIM-Nutzung, Einkauf bei nachhaltigen Anbietern, Hafermilch, verpackungsfreie Reinigungsmittel, wetell-Mobilfunk, generelle Verbrauchsreduktion. Bericht S. 18, 19✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO2 Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.Kein Nachweis für Einwirken auf Lieferant*innen in den Auszügen.❌ nicht belegt
ER1 Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet.Die Einkaufsrichtlinien sind noch nicht umfassend ausgearbeitet (Auszug 37).❌ nicht belegt
ER2 Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.Keine Erfassung des Anteils der Lieferant*innen mit guten ökologischen Standards (Auszug 35).❌ nicht belegt
VO1 Ökologisches Einkaufsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung.Keine Hinweise auf Unternehmensidentität/Positionierung in den Auszügen.❌ nicht belegt
VO2 Prozesse für ökologische Beschaffung und Reduktion der ökologischen Risiken zugekaufter Produkte sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.Keine innovativen Prozesse in allen Bereichen belegt.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu …“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erfahren · 4 Punkte
Ganzes Feld A3: KI – % · Prüfer 40 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Produkte werden anhand von Siegeln, Greenpeace-Rating und Anbietervorauswahl gep“
Die genannten Auszüge [7,13,14,15,32] belegen Siegel (14), Greenpeace-Rating (7) …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A3.1 Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Ökologisches Einkaufsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für ökologische Beschaffung und Reduktion der ökologischen Risiken zugekaufter Produkte sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (2 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A3.1 Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI 2 Stufen niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Bei Büromaterialien wird über Anbietende wie memo, biobiene oder improveearth eingekauft, bei denen eine Vorprüfung der Waren erfolgt, und es wird auf Siegel oder Nachhaltigkeitskriterien geachtet. (Auszüge 13, 14 · Bericht S. 18)
  • 📄 Beleg Im Einkauf von Produkten wird auf Langlebigkeit geachtet und es werden hochwertigere Alternativen gesucht, auch wenn diese in der Anschaffung hochpreisiger sind. (Auszug 32 · Bericht S. 19)
  • 📄 Beleg Es gibt bisher keine Methodik, auf Partner*innen Einfluss zu nehmen oder deren Status quo zu erfragen. (Auszug 3 · Bericht S. 18)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da zwar zugekaufte Produkte auf ökologische Risiken geprüft und Alternativen gesucht werden (ES1), aber kein Einwirken auf Lieferant*innen erfolgt (FO2 nicht belegt), wird die Stufe Erste Schritte gewählt. (Auszüge 3, 13, 14, 32 · Bericht S. 18, 19) Kriterium: ES1, FO2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu formalen Ausschlusskriterien im Einkauf, die über die Auswahl einzelner Anbieter hinausgehen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Auch gibt es bisher keine Methodik unsererseits hier auf unsere Partner*innen Einfluss zu nehmen oder deren Status quo zu erfragen.“Auszug 3 · S. 18Belegt, dass kein Einwirken auf Lieferant*innen erfolgt (FO2 nicht erfüllt).
  2. „Ist dies nicht der Fall so achten wir selbst auf Siegel oder Nachhaltigkeitskriterien“Auszug 14 · S. 18Belegt die Prüfung von Produkten auf ökologische Kriterien (ES1).
  3. „Im Einkauf von Produkten versuchen wir insbesondere auf Langlebigkeit zu achten und zu hochwertigeren Alternativen zu greifen“Auszug 32 · S. 19Belegt die Suche nach ökologisch höherwertigen Alternativen (ES1).
  4. „Eine aussagekräftige Zahl können wir hier aktuell nicht ermitteln.“Auszug 35 · S. 19Belegt, dass der Anteil der Lieferant*innen mit guten Standards nicht erfasst ist (ER2 nicht erfüllt).

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Nachweis über ein Einwirken auf Lieferant*innen zur Reduktion schädlicher Umweltauswirkungen (FO2)
  • Umfassend ausgearbeitete Einkaufsrichtlinien (ER1)
  • Erfassung des Anteils der Lieferant*innen mit überdurchschnittlich guten ökologischen Standards (ER2)
  • Explizite Ausschlusskriterien im Einkauf (ES2 vollständig)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Produkte werden anhand von Siegeln, Greenpeace-Rating und Anbietervorauswahl gep“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die genannten Auszüge [7,13,14,15,32] belegen Siegel (14), Greenpeace-Rating (7) …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Produkte werden anhand von Siegeln, Greenpeace-Rating und Anbietervorauswahl gep' – Die genannten Auszüge [7,13,14,15,32] belegen Siegel (14), Greenpeace-Rating (7)
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ökologisches Einkaufsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für ökologische Beschaffung und Reduktion der ökologischen Risiken zugekaufter Produkte sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.
Erfahren A
Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
Fortgeschritten F
Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Erste Schritte
Zugekaufte Produkte/Dienstleistungen werden auf ökologische Risiken/Auswirkungen geprüft, und ökologisch höherwertige Alternativen werden gesucht. Erste Ausschlusskriterien im Einkauf werden eingehalten.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften werden eingehalten. Darüber hinaus gibt es keine Evaluierung der Lieferant*innen nach ökologischen Auswirkungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Folgende Aspekte dienen als Orientierung für die Bewertung: ∏ Um die Reduktion der Umweltauswirkungen in der Zulieferkette zu bewerten, können Maßnahmen, Umweltlabels und der Stand der Technik herangezogen werden. ∏ Einige Bereiche sind im Vergleich zu ihrer monetären Bedeutung durch starke Auswirkungen gekennzeichnet (z.B. Energie, Mobilität, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse). Aufgrund der starken Auswirkungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu lenken. ∏ Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens erfährt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Unternehmen, die sehr wenig über die Zulieferkette wissen, werden schlechter bewertet. Beziehen sich die im Gemeinwohl-Bericht genannten Maßnahmen nur auf einzelne Aspekte oder wenige Lieferant*innen, gilt das Gleiche. ∏ Ein Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche ist hilfreich, um ein Gefühl für die Qualität der Maßnahmen zu bekommen. Für die Branche allgemein übliche Maßnahmen werden als erste Schritte eingestuft. ∏ Beispiele für passives Verhalten: ∏ keine Evaluierung ökologisch höherwertiger Alternativen ∏ Lieferant*innen werden nicht nach ökologischen Kriterien bewertet und ausgewählt ∏ Lieferant*innen kann die Erfüllung gesetzlicher Standards bei Prozessen mit hohen Umweltauswirkungen nicht nachgewiesen werden ∏ Produktionsprozesse in der Zulieferkette entsprechen nicht dem Stand der Technik
Arbeitsbuch S. 27 · in der Wissensbasis öffnen
›A4.1Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
FA ungültig
KI: Basislinie (0 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung0Basislinie · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“ (Stufe des Auditors):
  • ES1 Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten geprüft, Strategien zur Verbesserung wurden abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Je stärker Lieferant*innen von einer Entscheidung betroffen sind, desto wichtiger ist die Involvierung. Daher sollte das Unternehmen bei Lieferant*innen abfragen, bei welchen Themen und Entscheidungen diese eingebunden werden möchten. Mögliche Mitsprachethemen sind z.B. die Mengenplanung von Rohstoffen sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Der Grad der Mitentscheidung von betroffenen Lieferant*innen geht von der Anhörung über den Dialog und das Mitgestalten bis zum Mitentscheiden. Die Entscheidungsfindung, Widersprüche und Gegenstimmen werden idealerweise im Unternehmen angemessen dokumentiert.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Unter diesem Aspekt gibt es bisher wenig Erfahrungswerte vorzuweisen.“ Bericht S. 20 · Auszug 1
  • „Hier gibt es bisher keine speziellen Maßnahmen oder Strategien.“ Bericht S. 20 · Auszug 10
  • „Bei weiteren Lieferant*innen sind wir, wie bereits beschrieben, eher als unbekannte Konsument*innen, denn als direk- te Partner*innen anzusehen.“ Bericht S. 20 · Auszug 6
  • „Ein Interesse bei uns mitzuentscheiden gibt es aus unserer Sicht bei diesen Lieferant*innen nicht.“ Bericht S. 20 · Auszug 8
3
Was hat die KI erkannt?
  • In den Auszügen wird eingeräumt, dass es 'bisher wenig Erfahrungswerte' in diesem Aspekt gibt (Auszug 1 · Bericht S. 20). Es werden 'keine speziellen Maßnahmen oder Strategien' zur Transparenz und Mitentscheidung genannt (Auszug 10 · Bericht S. 20). Bei weiteren Lieferant*innen sieht sich die Firma als 'unbekannte Konsument*innen' ohne Möglichkeit zur Mitentscheidung (Auszüge 6, 8 · Bericht S. 20).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erste Schritte“ (laut KI): Systematische Bereitstellung weiterführender Informationen über das Notwendige hinaus an alle Lieferant*innen
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Basislinie · 0 PunkteAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A4: KI – % · Prüfer 10 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Bei weiteren Lieferant*innen sieht sich die Firma als 'unbekannte Konsument*innen' ohne Möglichkeit zur Mitentscheidung (Auszüge 6, 8 · Bericht S. 20).“
Auszug 6 stützt zwar 'unbekannte Konsument*innen', aber Auszug 8 nennt lediglich …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A4.1 Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten geprüft, Strategien zur Verbesserung wurden abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (1 Punkt, Erste Schritte) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A4.1 Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erste Schritte → KI 1 Stufe niedriger

Warum Basislinie? – Begründung der KI

In den Auszügen wird eingeräumt, dass es 'bisher wenig Erfahrungswerte' in diesem Aspekt gibt (Auszug 1 · Bericht S. 20). Es werden 'keine speziellen Maßnahmen oder Strategien' zur Transparenz und Mitentscheidung genannt (Auszug 10 · Bericht S. 20). Bei weiteren Lieferant*innen sieht sich die Firma als 'unbekannte Konsument*innen' ohne Möglichkeit zur Mitentscheidung (Auszüge 6, 8 · Bericht S. 20).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Unter diesem Aspekt gibt es bisher wenig Erfahrungswerte vorzuweisen.“Auszug 1 · S. 20Belegt, dass keine etablierten Prozesse oder Erfahrungen zu Transparenz und Mitentscheidung vorhanden sind.
  2. „Hier gibt es bisher keine speziellen Maßnahmen oder Strategien.“Auszug 10 · S. 20Belegt das Fehlen von Strategien und Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz und Mitentscheidung.
  3. „Bei weiteren Lieferant*innen sind wir, wie bereits beschrieben, eher als unbekannte Konsument*innen, denn als direk- te Partner*innen anzusehen.“Auszug 6 · S. 20Zeigt, dass bei den meisten Lieferant*innen keine partnerschaftliche Beziehung besteht, die Mitentscheidung ermöglichen würde.
  4. „Ein Interesse bei uns mitzuentscheiden gibt es aus unserer Sicht bei diesen Lieferant*innen nicht.“Auszug 8 · S. 20Belegt, dass keine Mitentscheidungsrechte eingeräumt werden und keine Mitentscheidung stattfindet.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Systematische Bereitstellung weiterführender Informationen über das Notwendige hinaus an alle Lieferant*innen
  • Nachweise zu Mitentscheidungsrechten (Anhörung, Dialog, Mitgestalten, Mitentscheiden) bei betroffenen Lieferant*innen
  • Ergebnisse von Zufriedenheitsabfragen bei Lieferant*innen zur Informationspolitik und zu Mitentscheidungsmöglichkeiten
  • Strategien zur Verbesserung der Transparenz und Mitentscheidung in der Zulieferkette
  • Dokumentation von Entscheidungsfindungen, Widersprüchen und Gegenstimmen bei Lieferant*innen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten geprüft, Strategien zur Verbesserung wurden abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Bei weiteren Lieferant*innen sieht sich die Firma als 'unbekannte Konsument*innen' ohne Möglichkeit zur Mitentscheidung (Auszüge 6, 8 · Bericht S. 20).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 6 stützt zwar 'unbekannte Konsument*innen', aber Auszug 8 nennt lediglich …
Technische Meldung
nicht gestützt: "Bei weiteren Lieferant*innen sieht sich die Firma als 'unbekannte Konsument*inne" – Auszug 6 stützt zwar 'unbekannte Konsument*innen', aber Auszug 8 nennt lediglich
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert. Alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Erfahren
Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Fortgeschritten
Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Erste Schritte AF
Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten geprüft, Strategien zur Verbesserung wurden abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Basislinie
Das Unternehmen zeigt keine Transparenzbemühungen gegenüber den Lieferant*innen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Es gibt keine relevante Mitentscheidung der Lieferant*innen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Je stärker Lieferant*innen von einer Entscheidung betroffen sind, desto wichtiger ist die Involvierung. Daher sollte das Unternehmen bei Lieferant*innen abfragen, bei welchen Themen und Entscheidungen diese eingebunden werden möchten. Mögliche Mitsprachethemen sind z.B. die Mengenplanung von Rohstoffen sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Der Grad der Mitentscheidung von betroffenen Lieferant*innen geht von der Anhörung über den Dialog und das Mitgestalten bis zum Mitentscheiden. Die Entscheidungsfindung, Widersprüche und Gegenstimmen werden idealerweise im Unternehmen angemessen dokumentiert.
Arbeitsbuch S. 30 · in der Wissensbasis öffnen
›A4.2Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · Grund: Selbsteinschätzung der KI
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.
  • FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.
  • FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.
  • FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Transparenz und Mitbestimmung können insbesondere sein: ∏ Verhinderung oder Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften ∏ Durchführung von feindlichen Übernahmen Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln Eine werte- und gemeinwohlorientierte Haltung mit daraus abgeleiteter Finanzethik versteht Geld nur als Mittel des Zahlungsverkehrs und die Vermehrung von Geld nicht als Endzweck. Sie fordert vielmehr einen Umgang damit ohne Druck und unter Achtung der Menschenwürde. Die Wirkungen von Finanzierungsformen und Finanzprodukten auf die Interessen aller Beteiligten werden kritisch hinterfragt. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ führt sein Finanzmanagement nach kritischen ethischen Grundsätzen. ∏ wird an einer Struktur seiner Finanzierung arbeiten, die diese ethische Orientierung absichert. ∏ bemüht sich um ein beständiges Erhöhen des Eigenkapitalanteils und das Ergänzen der Eigenmittel durch Mittel von Partner*innen, die ebenso an der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Unternehmens interessiert sind. Einstiegsfragen ∏ Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher? ∏ Wie könnte solidarische Finanzierung bei uns im Unternehmen umgesetzt werden? ∏ Wie können wir die ethische Haltung unserer Finanzpartner*innen evaluieren?
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „A4.2 POSITIVE EINFLUSSNAHME AUF TRANSPARENZ UND MITENTSCHEIDUNG IN DER GESAMTEN ZULIEFERKETTE Eine positive Einflussnahme ist uns eigentlich nur bei unseren Dienstleistenden möglich, denn nur mit diesen haben wir eine …“ Bericht S. 20 · Auszug 10
  • „Wir pflegen einen generell sehr offenen Umgang, sprechen Missstände an und regen allein durch unsere Unternehmensphiloso- phie sehr viele zum Nachdenken an.“ Bericht S. 20 · Auszug 11
  • „Bei weiteren Lieferant*innen sind wir, wie bereits beschrieben, eher als unbekannte Konsument*innen, denn als direk- te Partner*innen anzusehen.“ Bericht S. 20 · Auszug 6
  • „die auf dieser Basis ausgewählt wurden 2023 und 2022: 0 %“ Bericht S. 20 · Auszug 16
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das Unternehmen beschäftigt sich explizit mit Aspekt A4.2 und benennt die eigene begrenzte Einflussmöglichkeit auf die Zulieferkette (Auszug 10 · Bericht S. 20). Es werden erste Informationen zur eigenen Position gesammelt, z.B. dass es bei weiteren Lieferant*innen als 'unbekannte Konsument*innen' wahrgenommen wird (Auszug 6 · Bericht S. 20). Als erste informelle Maßnahme wird ein 'generell sehr offener Umgang' gepflegt und 'Missstände an[gesprochen]' (Auszug 11 · Bericht S. 20), auch wenn dies 'weniger geplant' erfolgt (Auszug 12 · Bericht S. 20). Allerdings werden 'keine speziellen Maßnahmen oder Strategien' genannt (Auszug 10 · Bericht S. 20) und 0 % der Lieferant*innen wurden auf dieser Basis ausgewählt (Auszug 16).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Anteil der eingekauften Produkte und Rohwaren, die ein Label tragen, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt, ist in den Auszügen nicht angegeben.
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A4: KI – % · Prüfer 10 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Selbsteinschätzung der KI
Die KI hat ihre eigene Antwort als unsicher markiert – wird nicht gezählt.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A4.2 Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Transparenz und Mitentscheidung entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (1 Punkt, Erste Schritte) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A4.2 Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Das Unternehmen beschäftigt sich explizit mit Aspekt A4.2 und benennt die eigene begrenzte Einflussmöglichkeit auf die Zulieferkette (Auszug 10 · Bericht S. 20). Es werden erste Informationen zur eigenen Position gesammelt, z.B. dass es bei weiteren Lieferant*innen als 'unbekannte Konsument*innen' wahrgenommen wird (Auszug 6 · Bericht S. 20). Als erste informelle Maßnahme wird ein 'generell sehr offener Umgang' gepflegt und 'Missstände an[gesprochen]' (Auszug 11 · Bericht S. 20), auch wenn dies 'weniger geplant' erfolgt (Auszug 12 · Bericht S. 20). Allerdings werden 'keine speziellen Maßnahmen oder Strategien' genannt (Auszug 10 · Bericht S. 20) und 0 % der Lieferant*innen wurden auf dieser Basis ausgewählt (Auszug 16).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „A4.2 POSITIVE EINFLUSSNAHME AUF TRANSPARENZ UND MITENTSCHEIDUNG IN DER GESAMTEN ZULIEFERKETTE Eine positive Einflussnahme ist uns eigentlich nur bei unseren Dienstleistenden möglich, denn nur mit diesen haben wir eine gemeinsame Gesprächsbasis. Hier gibt es bisher keine speziellen Maßnahmen oder Strategien.“Auszug 10 · S. 20Zeigt explizite Beschäftigung mit dem Aspekt, benennt begrenzte Einflussmöglichkeit und das Fehlen spezieller Maßnahmen/Strategien.
  2. „Wir pflegen einen generell sehr offenen Umgang, sprechen Missstände an und regen allein durch unsere Unternehmensphiloso- phie sehr viele zum Nachdenken an.“Auszug 11 · S. 20Nennt erste informelle Maßnahmen (offener Umgang, Missstände ansprechen).
  3. „Bei weiteren Lieferant*innen sind wir, wie bereits beschrieben, eher als unbekannte Konsument*innen, denn als direk- te Partner*innen anzusehen.“Auszug 6 · S. 20Erste Information über die eigene Position in der Zulieferkette.
  4. „die auf dieser Basis ausgewählt wurden 2023 und 2022: 0 %“Auszug 16 · S. 20Zeigt, dass 0 % der Lieferant*innen auf Basis transparenten/partizipativen Umgangs ausgewählt wurden.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Anteil der eingekauften Produkte und Rohwaren, die ein Label tragen, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt, ist in den Auszügen nicht angegeben.
  • Klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs (laut Auszug (Auszug 10 · Bericht S. 20) nicht vorhanden).
  • Systematische und regelmäßige Überprüfung der Zulieferkette auf Risiken und Missstände.
  • Konkrete Sanktionen bei Missständen.
  • Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Warum nicht gezählt?

Die KI war sich selbst unsicher – zurückgehalten, bitte fachlich prüfen.
Prüfung: Selbsteinschätzung der KI
Was geprüft wurde: Die KI hat ihre eigene Antwort als unsicher markiert – wird nicht gezählt.
Technische Meldung
vom Modell selbst als unsicher markiert – bitte fachlich prüfen
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein. Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.
Erfahren
Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Fortgeschritten
Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Erste Schritte AF
Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Transparenz und Mitentscheidung entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt.
Basislinie
Das Unternehmen beschäftigt sich nicht explizit mit Transparenz und Mitentscheidung in der Zulieferkette, hält aber sämtliche erforderlichen Gesetze und Vorschriften ein.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Transparenz und Mitbestimmung können insbesondere sein: ∏ Verhinderung oder Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften ∏ Durchführung von feindlichen Übernahmen Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln Eine werte- und gemeinwohlorientierte Haltung mit daraus abgeleiteter Finanzethik versteht Geld nur als Mittel des Zahlungsverkehrs und die Vermehrung von Geld nicht als Endzweck. Sie fordert vielmehr einen Umgang damit ohne Druck und unter Achtung der Menschenwürde. Die Wirkungen von Finanzierungsformen und Finanzprodukten auf die Interessen aller Beteiligten werden kritisch hinterfragt. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ führt sein Finanzmanagement nach kritischen ethischen Grundsätzen. ∏ wird an einer Struktur seiner Finanzierung arbeiten, die diese ethische Orientierung absichert. ∏ bemüht sich um ein beständiges Erhöhen des Eigenkapitalanteils und das Ergänzen der Eigenmittel durch Mittel von Partner*innen, die ebenso an der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Unternehmens interessiert sind. Einstiegsfragen ∏ Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher? ∏ Wie könnte solidarische Finanzierung bei uns im Unternehmen umgesetzt werden? ∏ Wie können wir die ethische Haltung unserer Finanzpartner*innen evaluieren?
Arbeitsbuch S. 32 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.1Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
FA ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Vorbildlich (8 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung8Vorbildlich
Auditbewertung8Vorbildlich
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
Für „Vorbildlich“ (Stufe des Auditors):
  • VO1 Der Eigenkapitalanteil ist vorbildlich in der Branche.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Ein hoher Eigenkapitalanteil ist wichtig bei starker Mittelbindung in Anlagevermögen und zur Sicherung vor Geschäftsrisiken wie z.B. einer geringen Zahl an Umsatzträgern, saisonalen Schwankungen, Wetterabhängigkeit oder Abhängigkeiten von bestimmten Ressourcen und Kompetenzen. Für Geschäftsmodelle ohne Geschäftsvermögen, ohne Vorfinanzierung von Ausgaben und gesicherten regelmäßigen Einnahmen kann dieser Aspekt an Bedeutung verlieren. Banken berechnen die Eigenkapitalquote als Verhältnis des „bereinigten Eigenkapitals“ zum Gesamtkapital. Banken und Versicherungen haben nach „Kernkapital“ und „Ergänzungskapital“ zu unterscheiden. Bei Vereinen und Selbstverwaltungskörperschaften ist der Anteil der Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge die entscheidende Information. Gemeinnützige Organisationen haben Verwendungszweck und Beschränkung der Rücklagenbildung zu beachten.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Eigenkapitalanteil 2023: 27 %“ Bericht S. 23 · Auszug 13
  • „Im Bereich „Bau“ lag diese im Jahr 2022 laut „statista“ bei 24,6%, im Bereich „Wissensintensive Dienstleistungen“ bei 27,0%.“ Bericht S. 23 · Auszug 14
  • „Das FIRMA_01* besteht bereits seit Mai 2012 (damals noch als GbR) und wurde kontinuier- lich, komplett ohne Fremdfinanzierung, aufgebaut.“ Bericht S. 23 · Auszug 1
  • „Aktuell sind keine laufenden Kredite mehr vorhanden.“ Bericht S. 24 · Auszug 21
3
Was hat die KI erkannt?
  • Der Eigenkapitalanteil beträgt 2023 27 % (Auszug 13 · Bericht S. 23). Dieser Wert erreicht die branchenübliche Höhe, da er dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen (27,0 %) entspricht und den des Baubereichs (24,6 %) übersteigt (Auszug 14 · Bericht S. 23). Das Unternehmen wurde seit 2012 komplett ohne Fremdfinanzierung aufgebaut (Auszug 1 · Bericht S. 23) und hat aktuell keine laufenden Kredite (Auszug 21 · Bericht S. 24). Alle geplanten Investitionen können über Eigenkapital finanziert werden (Auszug 23 · Bericht S. 24).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Ein Nachweis, dass der Eigenkapitalanteil den Branchendurchschnitt beachtlich überschreitet (für Stufe Erfahren), da 27 % dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen (27,0 %) entspricht und nicht darüber liegt (Auszüge 13, 14 · Bericht S. 23).
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Eine Statistik spezifisch für Architekturbüros, da diese laut Bericht nicht ermittelt werden konnte (Auszug 13 · Bericht S. 23).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Vorbildlich · 8 Punkte
Ganzes Feld B1: KI – % · Prüfer 70 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Dieser Wert erreicht die branchenübliche Höhe, da er dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen (27,0 %) entspricht und den des Baubereichs (24,6 %) übersteigt (Auszug 14 · Bericht S. 23).“
Auszug 14 nennt zwar die Vergleichswerte (24,6 % Bau, 27,0 % wissensintensive Di …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B1.1 Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
Ergebnis: Vorbildlich (8 Punkte)

Audit-Begründung

Der Eigenkapitalanteil ist vorbildlich in der Branche. erreichte Gemeinwohl-Stufe: vorbildlich Es besteht eine weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredite bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (8 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.1 Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Vorbildlich → KI 2 Stufen niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Der Eigenkapitalanteil beträgt 2023 27 % (Auszug 13 · Bericht S. 23). Dieser Wert erreicht die branchenübliche Höhe, da er dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen (27,0 %) entspricht und den des Baubereichs (24,6 %) übersteigt (Auszug 14 · Bericht S. 23). Das Unternehmen wurde seit 2012 komplett ohne Fremdfinanzierung aufgebaut (Auszug 1 · Bericht S. 23) und hat aktuell keine laufenden Kredite (Auszug 21 · Bericht S. 24). Alle geplanten Investitionen können über Eigenkapital finanziert werden (Auszug 23 · Bericht S. 24).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Eigenkapitalanteil 2023: 27 %“Auszug 13 · S. 23Beleg für die aktuelle Eigenkapitalquote von 27 %
  2. „Im Bereich „Bau“ lag diese im Jahr 2022 laut „statista“ bei 24,6%, im Bereich „Wissensintensive Dienstleistungen“ bei 27,0%.“Auszug 14 · S. 23Vergleichswerte: 27 % entspricht dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen und liegt über dem Baubereich
  3. „Das FIRMA_01* besteht bereits seit Mai 2012 (damals noch als GbR) und wurde kontinuier- lich, komplett ohne Fremdfinanzierung, aufgebaut.“Auszug 1 · S. 23Beleg für vollständige Eigenfinanzierung seit Gründung 2012
  4. „Aktuell sind keine laufenden Kredite mehr vorhanden.“Auszug 21 · S. 24Beleg für aktuelle Kreditfreiheit
  5. „Alle geplanten Investitionen können über Eigenkapital finanziert werden.“Auszug 23 · S. 24Beleg für finanzielle Unabhängigkeit bei Investitionen

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Ein Nachweis, dass der Eigenkapitalanteil den Branchendurchschnitt beachtlich überschreitet (für Stufe Erfahren), da 27 % dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen (27,0 %) entspricht und nicht darüber liegt (Auszüge 13, 14 · Bericht S. 23).
  • Eine Statistik spezifisch für Architekturbüros, da diese laut Bericht nicht ermittelt werden konnte (Auszug 13 · Bericht S. 23).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Dieser Wert erreicht die branchenübliche Höhe, da er dem Durchschnitt wissensintensiver Dienstleistungen (27,0 %) entspricht und den des Baubereichs (24,6 %) übersteigt (Auszug 14 · Bericht S. 23).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 14 nennt zwar die Vergleichswerte (24,6 % Bau, 27,0 % wissensintensive Di …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Dieser Wert erreicht die branchenübliche Höhe, da er dem Durchschnitt wissensint' – Auszug 14 nennt zwar die Vergleichswerte (24,6 % Bau, 27,0 % wissensintensive Di
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Der Eigenkapitalanteil ist vorbildlich in der Branche.
Erfahren
Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
Fortgeschritten
Der Eigenkapitalanteil erreicht branchenübliche Höhe.
Erste Schritte
Planziele über Erreichen und Höhe eines ausreichenden Eigenkapitalanteils zur Risikodeckung wurden erarbeitet, und der Einstieg in die Umsetzung ist erfolgt.
Basislinie
Festgelegtes Grund- oder Stammkapital ist einbezahlt oder eingebracht, und der Eigenkapitalanteil erfüllt gesetzliche Mindestanforderungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Ein hoher Eigenkapitalanteil ist wichtig bei starker Mittelbindung in Anlagevermögen und zur Sicherung vor Geschäftsrisiken wie z.B. einer geringen Zahl an Umsatzträgern, saisonalen Schwankungen, Wetterabhängigkeit oder Abhängigkeiten von bestimmten Ressourcen und Kompetenzen. Für Geschäftsmodelle ohne Geschäftsvermögen, ohne Vorfinanzierung von Ausgaben und gesicherten regelmäßigen Einnahmen kann dieser Aspekt an Bedeutung verlieren. Banken berechnen die Eigenkapitalquote als Verhältnis des „bereinigten Eigenkapitals“ zum Gesamtkapital. Banken und Versicherungen haben nach „Kernkapital“ und „Ergänzungskapital“ zu unterscheiden. Bei Vereinen und Selbstverwaltungskörperschaften ist der Anteil der Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge die entscheidende Information. Gemeinnützige Organisationen haben Verwendungszweck und Beschränkung der Rücklagenbildung zu beachten.
Arbeitsbuch S. 35 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.2Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
F ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung8Vorbildlich
Auditbewertung–
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Wesentlicher Teil solidarisch finanziert über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Zusätzliche Finanzrisiken konventioneller Kredite sind oft z.B. zu hohe Zinsbelastung, zu kurze Rückzahlungs- oder Fälligkeitsfristen, Währungsrisiken (Fremdwährungskredite), Tilgungsträger mit eigenem Wertrisiko, Zinsswaps u.Ä. Unbestimmte Auswirkungen enthalten spekulative Momente und damit zu vermeidende Risiken.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Um ein stets gedecktes Konto sicherzustel- len, wurde von den Gesellschaftern ein unverzinstes Kurzdarlehen in Höhe von insge- samt 50.000,- gegeben, welches Ende 2023 zurückbezahlt wurde.“ Bericht S. 23 · Auszug 2
  • „Aktuell sind keine laufenden Kredite mehr vorhanden.“ Bericht S. 24 · Auszug 21
  • „Zwei nachrangige Kurzdarlehen der Gesellschafter an die Gesellschaft ohne Zinsen zur Sicherstellung der Kontodeckung konnten 2023 zurückbezahlt werden.“ Bericht S. 24 · Auszug 22
  • „Fremdkapitalanteil 2023: 61,01 %“ Bericht S. 24 · Auszug 25
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma hat zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen der Gesellschafter als solidarische Finanzierung umgesetzt und 2023 zurückbezahlt (Auszüge 2, 22 · Bericht S. 23, 24). Aktuell sind keine laufenden Kredite mehr vorhanden (Auszug 21 · Bericht S. 24). In den Auszügen steht nichts zur Ablösung konventioneller Kredite oder zur Aufschlüsselung des Fremdkapitalanteils von 61,01 % nach Finanzierungsarten (Auszug 25 · Bericht S. 24).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Aufschlüsselung der Finanzierung nach Finanzierungsarten in Tsd. EUR
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld B1: KI – % · Prüfer 70 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Firma hat zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen der Gesellschafter als solidarische Finanzierung umgesetzt und 2023 zurückbezahlt (Auszüge 2, 22 · Bericht S. 23, 24).“
Die Auszüge 2 und 22 beschreiben zwar zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen de …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B1.2 Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
Ergebnis: –

Audit-Begründung

Im Audit-Bericht kein Text zu diesem Aspekt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (8 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.2 Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma hat zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen der Gesellschafter als solidarische Finanzierung umgesetzt und 2023 zurückbezahlt (Auszüge 2, 22 · Bericht S. 23, 24). Aktuell sind keine laufenden Kredite mehr vorhanden (Auszug 21 · Bericht S. 24). In den Auszügen steht nichts zur Ablösung konventioneller Kredite oder zur Aufschlüsselung des Fremdkapitalanteils von 61,01 % nach Finanzierungsarten (Auszug 25 · Bericht S. 24).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Um ein stets gedecktes Konto sicherzustel- len, wurde von den Gesellschaftern ein unverzinstes Kurzdarlehen in Höhe von insge- samt 50.000,- gegeben, welches Ende 2023 zurückbezahlt wurde.“Auszug 2 · S. 23Belegt die Umsetzung solidarischer Finanzierung durch Berührungsgruppen (Gesellschafter) ohne Zinsen.
  2. „Aktuell sind keine laufenden Kredite mehr vorhanden.“Auszug 21 · S. 24Zeigt, dass aktuell keine Kredite bestehen.
  3. „Zwei nachrangige Kurzdarlehen der Gesellschafter an die Gesellschaft ohne Zinsen zur Sicherstellung der Kontodeckung konnten 2023 zurückbezahlt werden.“Auszug 22 · S. 24Belegt die Rückzahlung der solidarischen Darlehen im Jahr 2023.
  4. „Fremdkapitalanteil 2023: 61,01 %“Auszug 25 · S. 24Nennt den Fremdkapitalanteil, dessen Zusammensetzung nach Finanzierungsart in den Auszügen nicht dargestellt ist.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Aufschlüsselung der Finanzierung nach Finanzierungsarten in Tsd. EUR
  • Nachweis zur Ablösung konventioneller Kredite
  • Angaben zur Schuldentilgungsdauer
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Wesentlicher Teil solidarisch finanziert über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Firma hat zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen der Gesellschafter als solidarische Finanzierung umgesetzt und 2023 zurückbezahlt (Auszüge 2, 22 · Bericht S. 23, 24).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge 2 und 22 beschreiben zwar zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen de …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Firma hat zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen der Gesellschafter als sol' – Die Auszüge 2 und 22 beschreiben zwar zwei nachrangige, zinslose Kurzdarlehen de
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich F
Weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredit bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite
Erfahren
Wesentlicher Teil solidarisch finanziert über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite
Fortgeschritten
Kontinuierliches Umsetzen der solidarischen Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und Ablöse konventioneller Kredite
Erste Schritte
Vorbereiten einer solidarischen Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank
Basislinie
Schuldentilgungsdauer orientiert an der Abschreibungsdauer der Finanzierungsobjekte, max. 14 Jahre (in Anlehnung an UOG oder vergleichbares Landesgesetz)
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Zusätzliche Finanzrisiken konventioneller Kredite sind oft z.B. zu hohe Zinsbelastung, zu kurze Rückzahlungs- oder Fälligkeitsfristen, Währungsrisiken (Fremdwährungskredite), Tilgungsträger mit eigenem Wertrisiko, Zinsswaps u.Ä. Unbestimmte Auswirkungen enthalten spekulative Momente und damit zu vermeidende Risiken.
Arbeitsbuch S. 37 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.3Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
FA ungültig
KI: Basislinie (0 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Selbsteinschätzung der KI
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung5Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung0Basislinie · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Finanzpartner*innen sind mehrheitlich auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Einer werteorientierten Betrachtung kommen Ratings nach den Kriterien des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens am nächsten. Bewertet werden die Sozial-, Natur- und Kulturverträglichkeit der Institute. Als Finanzpartner*innen sind neben Banken, Kreditinstituten oder Versicherungen alle Arten von Finanzdienstleister*innen zu verstehen, mit denen Geschäftsbeziehungen bestehen. B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln Ein zentrales Ziel ist das Erreichen von Fairness gegenüber allen Berührungsgruppen. Die Ausgaben des Unternehmens werden dabei zu „Einkommen“ der Lieferant*innen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Bei der Verwendung des verbleibenden Mittelüberschusses stehen der Einsatz für das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Bildung notwendiger Risikorücklagen im Vordergrund. Eine Ausschüttung von Kapitalertrag sollte erst nach ausreichender Zukunftsvorsorge erfolgen. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ verfügt durch die Zahlungsbereitschaft seiner Kund*innen über ausreichende Mittel, um nach der Sicherung ausgewogener Einkommen der mitleistenden Berührungsgruppen auch die eigene Zukunftssicherung zu bestreiten. ∏ hat Eigentümer*innen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor der Realisierung eigener Kapitalerträge geben. ∏ hat Eigentümer*innen mit maßvollen Ansprüchen an Kapitalerträge, die in jedem Fall eine Ausschüttung auf Kosten einer Neuverschuldung vermeiden. Einstiegsfragen ∏ Welchen Stellenwert nehmen die gesellschaftlich wirkenden Ausgaben als Einkommen für Berührungsgruppen und deren Sicherung für die Zukunft ein? ∏ Wie ist der gesamte Einnahmenbedarf definiert, und welche Chancen gibt es, diesen zu erreichen?
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Das FIRMA_01* ist Kunde der GLS Bank und wickelt alle Finanzen über die GLS Bank ab.“ Bericht S. 24 · Auszug 25
  • „Die GLS Bank ist als ökologisch soziale Bank bekannt und muss hier nicht weiter erläutert werden.“ Bericht S. 24 · Auszug 27
  • „Berufshaftpflicht bei der VHV Vermögensschadensversicherung bei der Hiscox D&O Elektronikversicherung bei der AXA KFZ-Versicherung bei der HUK Coburg“ Bericht S. 24 · Auszug 39
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das Unternehmen wickelt alle Finanzen über die GLS Bank ab (Auszug 25 · Bericht S. 24). Die GLS Bank wird als „ökologisch soziale Bank“ bezeichnet (Auszug 27 · Bericht S. 24). Weitere Finanzpartner*innen sind Versicherungen bei VHV, Hiscox, AXA und HUK Coburg (Auszug 39 · Bericht S. 24). In den Auszügen steht nichts dazu, ob die Finanzpartner*innen Risiken ihrer Produkte offen darlegen.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erste Schritte“ (laut KI): Nachweis, dass die Finanzpartner*innen eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte haben, regional engagiert sind und nicht in kritische Projekte involviert sind (Erste Schritte)
Für „Erfahren“ (laut KI): Nachweis, dass die Mehrheit der Finanzpartner*innen auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert ist (Erfahren)
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Basislinie · 0 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld B1: KI – % · Prüfer 70 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Selbsteinschätzung der KI
Die KI hat ihre eigene Antwort als unsicher markiert – wird nicht gezählt.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B1.3 Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Finanzpartner*innen sind mehrheitlich auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Finanzpartner*innen sind ausschließlich ethisch-nachhaltige Finanzdienstleister*innen.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (5 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.3 Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI 3 Stufen niedriger

Warum Basislinie? – Begründung der KI

Das Unternehmen wickelt alle Finanzen über die GLS Bank ab (Auszug 25 · Bericht S. 24). Die GLS Bank wird als „ökologisch soziale Bank“ bezeichnet (Auszug 27 · Bericht S. 24). Weitere Finanzpartner*innen sind Versicherungen bei VHV, Hiscox, AXA und HUK Coburg (Auszug 39 · Bericht S. 24). In den Auszügen steht nichts dazu, ob die Finanzpartner*innen Risiken ihrer Produkte offen darlegen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Das FIRMA_01* ist Kunde der GLS Bank und wickelt alle Finanzen über die GLS Bank ab.“Auszug 25 · S. 24Zeigt, dass die GLS Bank der Hauptfinanzpartner für alle Finanzen ist.
  2. „Die GLS Bank ist als ökologisch soziale Bank bekannt und muss hier nicht weiter erläutert werden.“Auszug 27 · S. 24Beschreibt die GLS Bank als ökologisch-sozial, ohne weitere Kriterien zu nennen.
  3. „Berufshaftpflicht bei der VHV Vermögensschadensversicherung bei der Hiscox D&O Elektronikversicherung bei der AXA KFZ-Versicherung bei der HUK Coburg“Auszug 39 · S. 24Nennt die weiteren Finanzpartner*innen (Versicherungen) neben der GLS Bank.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass die Finanzpartner*innen Risiken angebotener oder nachgefragter Produkte und Dienstleistungen offen darlegen (Basislinie)
  • Nachweis, dass die Finanzpartner*innen eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte haben, regional engagiert sind und nicht in kritische Projekte involviert sind (Erste Schritte)
  • Nachweis einer breiten Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte bei den Finanzpartnern (Fortgeschritten)
  • Nachweis, dass die Mehrheit der Finanzpartner*innen auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert ist (Erfahren)
  • Nachweis, dass die Finanzpartner*innen ausschließlich ethisch-nachhaltige Finanzdienstleister*innen sind (Vorbildlich)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.

Warum nicht gezählt?

Die KI war sich selbst unsicher – zurückgehalten, bitte fachlich prüfen.
Prüfung: Selbsteinschätzung der KI
Was geprüft wurde: Die KI hat ihre eigene Antwort als unsicher markiert – wird nicht gezählt.
Technische Meldung
vom Modell selbst als unsicher markiert – bitte fachlich prüfen
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Finanzpartner*innen sind ausschließlich ethisch-nachhaltige Finanzdienstleister*innen.
Erfahren AF
Finanzpartner*innen sind mehrheitlich auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert.
Fortgeschritten
Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Erste Schritte
Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Basislinie
Finanzpartner*innen stellen Risiken angebotener oder nachgefragter Produkte und Dienstleistungen offen dar.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Einer werteorientierten Betrachtung kommen Ratings nach den Kriterien des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens am nächsten. Bewertet werden die Sozial-, Natur- und Kulturverträglichkeit der Institute. Als Finanzpartner*innen sind neben Banken, Kreditinstituten oder Versicherungen alle Arten von Finanzdienstleister*innen zu verstehen, mit denen Geschäftsbeziehungen bestehen. B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln Ein zentrales Ziel ist das Erreichen von Fairness gegenüber allen Berührungsgruppen. Die Ausgaben des Unternehmens werden dabei zu „Einkommen“ der Lieferant*innen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Bei der Verwendung des verbleibenden Mittelüberschusses stehen der Einsatz für das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Bildung notwendiger Risikorücklagen im Vordergrund. Eine Ausschüttung von Kapitalertrag sollte erst nach ausreichender Zukunftsvorsorge erfolgen. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ verfügt durch die Zahlungsbereitschaft seiner Kund*innen über ausreichende Mittel, um nach der Sicherung ausgewogener Einkommen der mitleistenden Berührungsgruppen auch die eigene Zukunftssicherung zu bestreiten. ∏ hat Eigentümer*innen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor der Realisierung eigener Kapitalerträge geben. ∏ hat Eigentümer*innen mit maßvollen Ansprüchen an Kapitalerträge, die in jedem Fall eine Ausschüttung auf Kosten einer Neuverschuldung vermeiden. Einstiegsfragen ∏ Welchen Stellenwert nehmen die gesellschaftlich wirkenden Ausgaben als Einkommen für Berührungsgruppen und deren Sicherung für die Zukunft ein? ∏ Wie ist der gesamte Einnahmenbedarf definiert, und welche Chancen gibt es, diesen zu erreichen?
Arbeitsbuch S. 38 · in der Wissensbasis öffnen
›B2.1Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
FA ungültig
KI: Vorbildlich (10 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Vorbildlich (7 Punkte) · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung9Vorbildlich
Auditbewertung7Vorbildlich
KI-Bewertung10Vorbildlich · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die angeführten Prozentsätze für die „Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben“ verstehen sich als Summe der getätigten Anlagenzugänge, des laufenden strategischen Aufwands und der Zuführung zur Rücklage im Verhältnis zum Gesamtbedarf.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Kapitalausschüttungen sind generell nicht vorgesehen.“ Bericht S. 26 · Auszug 7
  • „0 %“ Bericht S. 27 · Auszug 19
  • „Gesamtbedarf Zukunftsausgaben 2023: 650 €“ · Auszug 14
  • „Anlagenzugänge 2023: 8.872,08 €“ Bericht S. 26 · Auszug 15
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma schüttet keine Kapitalerträge aus, da 'Kapitalausschüttungen sind generell nicht vorgesehen' (Auszug 7 · Bericht S. 26) und '0 %' als auszuschüttende Kapitalerträge 2023 angegeben sind (Auszug 19 · Bericht S. 27). Der Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben 2023 beträgt 650 € (Auszug 14), während Anlagenzugänge von 8.872,08 € (Auszug 15 · Bericht S. 26) und Zuführungen zur Rücklage von 26.067,15 € (Auszug 16 · Bericht S. 26) getätigt wurden und diesen Bedarf bei Weitem übersteigen. Die Finanzierung erfolgt ohne Neuverschuldung, da 'Die Finanzierung aller vorbeschriebenen Investitionen ist über die Gewinne aus den vorangegangenen Geschäftsjahren sichergestellt' (Auszug 6 · Bericht S. 26).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 10 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Vorbildlich · 10 PunkteAuditor: Vorbildlich · 7 Punkte
Ganzes Feld B2: KI – % · Prüfer 70 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„0 %“
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B2.1 Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
Ergebnis: Vorbildlich (7 Punkte)

Audit-Begründung

Eine beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erfolgt erst nach mind. 80 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Eine beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erfolgt erst nach mind. 90 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (9 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B2.1 Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
Ergebnis: Vorbildlich (10 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Vorbildlich → KI gleiche Stufe

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

Die Firma schüttet keine Kapitalerträge aus, da 'Kapitalausschüttungen sind generell nicht vorgesehen' (Auszug 7 · Bericht S. 26) und '0 %' als auszuschüttende Kapitalerträge 2023 angegeben sind (Auszug 19 · Bericht S. 27). Der Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben 2023 beträgt 650 € (Auszug 14), während Anlagenzugänge von 8.872,08 € (Auszug 15 · Bericht S. 26) und Zuführungen zur Rücklage von 26.067,15 € (Auszug 16 · Bericht S. 26) getätigt wurden und diesen Bedarf bei Weitem übersteigen. Die Finanzierung erfolgt ohne Neuverschuldung, da 'Die Finanzierung aller vorbeschriebenen Investitionen ist über die Gewinne aus den vorangegangenen Geschäftsjahren sichergestellt' (Auszug 6 · Bericht S. 26).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Kapitalausschüttungen sind generell nicht vorgesehen.“Auszug 7 · S. 26Belegt, dass generell keine Gewinnausschüttungen an Eigentümer*innen erfolgen.
  2. „0 %“Auszug 19 · S. 27Belegt konkret 0% auszuschüttende Kapitalerträge im Jahr 2023 (Kontext aus Auszug 18).
  3. „Gesamtbedarf Zukunftsausgaben 2023: 650 €“Auszug 14Nennt den Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben für 2023.
  4. „Anlagenzugänge 2023: 8.872,08 €“Auszug 15 · S. 26Nennt die getätigten Anlagenzugänge 2023.
  5. „Zuführung zur Rücklage 2023: 26.067,15 €“Auszug 16 · S. 26Nennt die Zuführung zur Rücklage 2023.
  6. „Die Finanzierung aller vorbeschriebenen Investitionen ist über die Gewinne aus den vorangegangenen Geschäftsjahren sichergestellt.“Auszug 6 · S. 26Belegt, dass keine Neuverschuldung für die Investitionen aufgenommen wurde.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „0 %“
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: '0 %'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 90 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Erfahren
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 80 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Fortgeschritten
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 70 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Erste Schritte
Erstellen einer Liste notwendiger Ausgaben für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 60 % Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Basislinie
Ausschüttung von Gewinnanteilen ausschließlich aus tatsächlich realisierten Gewinnen unter Beachtung aller Ausschüttungssperren und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die angeführten Prozentsätze für die „Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben“ verstehen sich als Summe der getätigten Anlagenzugänge, des laufenden strategischen Aufwands und der Zuführung zur Rücklage im Verhältnis zum Gesamtbedarf.
Arbeitsbuch S. 39 · in der Wissensbasis öffnen
›B3.1Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Vorbildlich (8 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung8Vorbildlich
Auditbewertung8Vorbildlich
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert.
  • FO2 Mind.
  • FO3 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Für „Vorbildlich“ (Stufe des Auditors):
  • VO1 Bis zu 100 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert.
  • VO2 100 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Der Sanierungsbedarf und die Verbesserungspotenziale sind laufend fortzuschreiben. Sie verändern sich durch Realisierungen, Neuinvestitionen mit Verbesserungsspielraum und neue ökologische Lösungen. Verfügt das Unternehmen über beherrschte Beteiligungen, ist das Investitionsverhalten konsolidiert zu betrachten. Dieser Aspekt kann für Unternehmen/Organisationen, die wenig oder kein Anlagevermögen benötigen, von ganz geringer Bedeutung oder überhaupt nicht zutreffend sein. Oft werden Anlagen benützt, die gemietet sind. Die Einflussnahme auf die Vermieter*innen über entsprechende Nachfrage wäre Gegenstand in A3.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Investitionsplan inkl. des ökologischen Sanierungsbedarfs 2023:“ Bericht S. 28 · Auszug 19
  • „Teeküche und Restarbeiten 1 3.700,00 € 3.700,00 € Summe 3.700,00 €“ Bericht S. 28 · Auszug 23
  • „Eine größere ökologische Sanierung haben wir im Jahr 2021 in unserem Büro in Mün- chen vorgenommen wo wir ca 30.000,- € für neue Fenster, eine WC Abluft und den Einbau von gebrauchten Türen aufgewendet haben.“ Bericht S. 28 · Auszug 6
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma erstellt einen Investitionsplan inklusive ökologischem Sanierungsbedarf (Auszüge 19, 23 · Bericht S. 28). Für das bestehende Bürovermögen wurden Sanierungsbedarfe ermittelt, z. B. für 2026 im Büro München (Auszug 15 · Bericht S. 28). Konkrete ökologische Sanierungen wurden mit abgeschätztem Investitionsbedarf realisiert, z. B. 2021 mit ca. 30.000 € (Auszug 6 · Bericht S. 28).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einem aktualisierten Gesamt-Sanierungsbedarf in Tsd. EUR, anhand dessen ein Realisierungsgrad (z. B. 30 %, 60 %, 100 %) berechnet werden könnte.
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einem aktualisierten Gesamt-Sanierungsbedarf in Tsd. EUR, anhand dessen ein Realisierungsgrad (z. B. 30 %, 60 %, 100 %) berechnet werden könnte.
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Vorbildlich · 8 Punkte
Ganzes Feld B3: KI 0 % · Prüfer 80 % · Δ -80 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Für das bestehende Bürovermögen wurden Sanierungsbedarfe ermittelt, z. B. für 2026 im Büro München (Auszug 15 · Bericht S. 28).“
Auszug 15 nennt lediglich, dass in 2026 'ggf.' eine Sanierung 'könnte... anstehe …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B3.1 Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
Ergebnis: Vorbildlich (8 Punkte)

Audit-Begründung

Bis zu 100 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. 100 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen. Es besteht ausschließlich eine Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien, reduzierten Renditeansprüchen und bewährter gemeinwohlorientierter Einflussnahme.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (8 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B3.1 Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Vorbildlich → KI 3 Stufen niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma erstellt einen Investitionsplan inklusive ökologischem Sanierungsbedarf (Auszüge 19, 23 · Bericht S. 28). Für das bestehende Bürovermögen wurden Sanierungsbedarfe ermittelt, z. B. für 2026 im Büro München (Auszug 15 · Bericht S. 28). Konkrete ökologische Sanierungen wurden mit abgeschätztem Investitionsbedarf realisiert, z. B. 2021 mit ca. 30.000 € (Auszug 6 · Bericht S. 28).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Investitionsplan inkl. des ökologischen Sanierungsbedarfs 2023:“Auszug 19 · S. 28Belegt die Erstellung eines Investitionsplans mit ökologischem Sanierungsbedarf.
  2. „Teeküche und Restarbeiten 1 3.700,00 € 3.700,00 € Summe 3.700,00 €“Auszug 23 · S. 28Belegt die Abschätzung konkreter Investitionsbedarfe mit Beträgen im Plan.
  3. „Eine größere ökologische Sanierung haben wir im Jahr 2021 in unserem Büro in Mün- chen vorgenommen wo wir ca 30.000,- € für neue Fenster, eine WC Abluft und den Einbau von gebrauchten Türen aufgewendet haben.“Auszug 6 · S. 28Belegt die Realisierung einer ökologischen Sanierung mit abgeschätztem Investitionsbedarf.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einem aktualisierten Gesamt-Sanierungsbedarf in Tsd. EUR, anhand dessen ein Realisierungsgrad (z. B. 30 %, 60 %, 100 %) berechnet werden könnte.
  • In den Auszügen steht nichts zum prozentualen Anteil der Neuinvestitionen, die zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen führen (z. B. 60 %, 80 %, 100 %).
  • In den Auszügen steht nichts zu genutzten Förderprogrammen für die Realisierung der Sanierungen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Für das bestehende Bürovermögen wurden Sanierungsbedarfe ermittelt, z. B. für 2026 im Büro München (Auszug 15 · Bericht S. 28).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 15 nennt lediglich, dass in 2026 'ggf.' eine Sanierung 'könnte... anstehe …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Für das bestehende Bürovermögen wurden Sanierungsbedarfe ermittelt, z. B. für 20' – Auszug 15 nennt lediglich, dass in 2026 'ggf.' eine Sanierung 'könnte... anstehe
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Bis zu 100 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. 100 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Erfahren
Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Fortgeschritten
Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Erste Schritte
Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermittelt. Der Investitionsbedarf wurde abgeschätzt.
Basislinie
Das Unternehmen erfüllt alle Branchen-, Standort- oder laut Gewerbegenehmigung umweltbezogenen Verhaltensvorschriften vollständig.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Der Sanierungsbedarf und die Verbesserungspotenziale sind laufend fortzuschreiben. Sie verändern sich durch Realisierungen, Neuinvestitionen mit Verbesserungsspielraum und neue ökologische Lösungen. Verfügt das Unternehmen über beherrschte Beteiligungen, ist das Investitionsverhalten konsolidiert zu betrachten. Dieser Aspekt kann für Unternehmen/Organisationen, die wenig oder kein Anlagevermögen benötigen, von ganz geringer Bedeutung oder überhaupt nicht zutreffend sein. Oft werden Anlagen benützt, die gemietet sind. Die Einflussnahme auf die Vermieter*innen über entsprechende Nachfrage wäre Gegenstand in A3.
Arbeitsbuch S. 42 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.1Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
FA ungültig
KI: Vorbildlich (8 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Vorbildlich (9 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung9Vorbildlich
Auditbewertung9Vorbildlich
KI-Bewertung8Vorbildlich · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur zeigt sich z.B. durch: ∏ Respekt, Wertschätzung, Fehlertoleranz, konstruktiven Umgang mit Konflikten: ∏ immaterielle Wertschätzung (z.B. Wertschätzungsrunden) ∏ Feiern von Erfolgen ∏ Betrachtung von Fehlern als Lernmöglichkeiten (neutral oder positiv) ∏ Betrachtung von Konflikten als positiv und als Chance für eine bessere Lösung ∏ Die Mitarbeitenden verfügen über umfassende Konfliktlösungskompetenzen. ∏ persönliche Entwicklung, Stärkeneinsatz und Sinnstiftung: ∏ Den Mitarbeitenden werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. ∏ Die Mitarbeitenden werden auf Basis ihrer Talente und Stärken eingesetzt und erleben ihre Arbeit als sinnstiftend. ∏ klare Aufgabenverteilung, Strukturen und Selbstorganisation: ∏ Mitarbeitende haben Klarheit über ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten. ∏ Ein hoher Grad an Eigenverantwortung wird gelebt, d.h. die Mitarbeitenden können möglichst viel selbstständig entscheiden und mitgestalten. Wichtig ist die Gesamtschau und ganz konkrete Umsetzung im Alltag. Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden können hilfreich sein.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 2023: 4,11 Jahre“ Bericht S. 36 · Auszug 70
  • „Besonders schön zu sehen ist, dass diese Arbeitsbedingungen immer wieder in unseren Retrospektiven und Gesprächen von allen als besonders wertschätzend hervorgehoben werden.“ Bericht S. 35 · Auszug 56
  • „Fokus auf der Lösung anstatt auf der Schuldfrage.“ Bericht S. 34 · Auszug 29
  • „Dieser hängt nun auch gut sichtbar an der Wand in unseren Büros und die enthaltenen Werte werden einmal jährlich im Jahresgespräch thematisiert.“ Bericht S. 35 · Auszug 54
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen setzt sich mit der eigenen Unternehmenskultur erstmalig auseinander.Bei Gründung 2012 wurde die Weichenstellung für eine mitarbeitendenorientierte Zusammenarbeit gelegt und 2021 wurden die wichtigsten Überpunkte der Zusammenarbeit in einem Wertestern festgehalten. Bericht S. 33, 35✅ belegt
ES2 Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind geplant.Es gelten umfangreiche Regelungen und es sind weitere Maßnahmen geplant wie die Einführung von 360° Feedbackrunden. Bericht S. 34, 37✅ belegt
FO1 Erste Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind umgesetzt.Regelungen zu Stundenerfassung, flexibler Zeiteinteilung und flachen Hierarchien gelten; im Berichtszeitraum wurden ein Kommunikationsworkshop und Laptops für alle umgesetzt. Bericht S. 34, 36✅ belegt
ER1 Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert.Fluktuationsrate 2023: 0 %, durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 2023: 4,11 Jahre, 4 Erhebungen zum Erleben der Unternehmenskultur 2023/2022, Retrospektiven heben die Arbeitsbedingungen als wertschätzend hervor. Bericht S. 35, 36✅ belegt
ER2 Maßnahmen sind breit umgesetzt.Umfangreiche Regelungen bestehen in den Bereichen Arbeitszeit, Hierarchie, Fehlerkultur, Weiterbildung, Teambuilding und immaterielle Wertschätzung. Bericht S. 34, 35✅ belegt
VO1 Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.Seit 2012 gelebte Kollaboration (Name statt Eigentümer*innen), Wertekatalog 2021 hängt sichtbar an der Wand und wird jährlich thematisiert, Retrospektiven bestätigen, dass alle Mitarbeitenden die Arbeitsbedingungen als besonders wertschätzend erleben. Bericht S. 33, 35✅ belegt
4
Was fehlt?
Nichts – alle Anforderungen der höheren Stufen sind belegt.
5
Warum Vorbildlich?
Die Anforderungen von „Vorbildlich“ sind alle belegt. Darum: „Vorbildlich“ mit 8 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Vorbildlich · 8 PunkteAuditor: Vorbildlich · 9 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 40 % · Prüfer 60 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Regelungen zu Stundenerfassung, flexibler Zeiteinteilung und flachen Hierarchien“
Die zitierten Auszüge 13, 14, 63 und 64 behandeln Stundenerfassung, flexible Zei …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C1.1 Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
Ergebnis: Vorbildlich (9 Punkte)

Audit-Begründung

Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (9 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.1 Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
Ergebnis: Vorbildlich (8 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Vorbildlich → KI gleiche Stufe

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

2 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Seit der Gründung 2012 wird eine kollaborative Unternehmenskultur gelebt, die sich im Namen „Institut für...“ zeigt. (Auszüge 1, 2, 3 · Bericht S. 33)
  • 📄 Beleg Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 2023 beträgt 4,11 Jahre. (Auszug 70 · Bericht S. 36)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die umfangreichen Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien und lösungsorientiertes Fehlermanagement sind breit umgesetzt und werden von den Mitarbeitenden in Retrospektiven als wertschätzend erlebt. (Auszüge 14, 20, 28, 56 · Bericht S. 34, 35) Kriterium: VO1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu formalen Konfliktlösungszertifikaten oder standardisierten Zufriedenheitsumfragen mit Skalenwerten.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 2023: 4,11 Jahre“Auszug 70 · S. 36Zeigt langfristige Bindung und Zufriedenheit
  2. „Besonders schön zu sehen ist, dass diese Arbeitsbedingungen immer wieder in unseren Retrospektiven und Gesprächen von allen als besonders wertschätzend hervorgehoben werden.“Auszug 56 · S. 35Belegt das Erleben der Mitarbeitenden gemäß VO1
  3. „Fokus auf der Lösung anstatt auf der Schuldfrage.“Auszug 29 · S. 34Konstruktiver Umgang mit Fehlern
  4. „Dieser hängt nun auch gut sichtbar an der Wand in unseren Büros und die enthaltenen Werte werden einmal jährlich im Jahresgespräch thematisiert.“Auszug 54 · S. 35Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit der Kultur

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Regelungen zu Stundenerfassung, flexibler Zeiteinteilung und flachen Hierarchien“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die zitierten Auszüge 13, 14, 63 und 64 behandeln Stundenerfassung, flexible Zei …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Regelungen zu Stundenerfassung, flexibler Zeiteinteilung und flachen Hierarchien' – Die zitierten Auszüge 13, 14, 63 und 64 behandeln Stundenerfassung, flexible Zei
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.
Erfahren
Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Fortgeschritten
Erste Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind umgesetzt.
Erste Schritte
Das Unternehmen setzt sich mit der eigenen Unternehmenskultur erstmalig auseinander. Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind geplant.
Basislinie
Es herrscht eine konventionelle Unternehmenskultur.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur zeigt sich z.B. durch: ∏ Respekt, Wertschätzung, Fehlertoleranz, konstruktiven Umgang mit Konflikten: ∏ immaterielle Wertschätzung (z.B. Wertschätzungsrunden) ∏ Feiern von Erfolgen ∏ Betrachtung von Fehlern als Lernmöglichkeiten (neutral oder positiv) ∏ Betrachtung von Konflikten als positiv und als Chance für eine bessere Lösung ∏ Die Mitarbeitenden verfügen über umfassende Konfliktlösungskompetenzen. ∏ persönliche Entwicklung, Stärkeneinsatz und Sinnstiftung: ∏ Den Mitarbeitenden werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. ∏ Die Mitarbeitenden werden auf Basis ihrer Talente und Stärken eingesetzt und erleben ihre Arbeit als sinnstiftend. ∏ klare Aufgabenverteilung, Strukturen und Selbstorganisation: ∏ Mitarbeitende haben Klarheit über ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten. ∏ Ein hoher Grad an Eigenverantwortung wird gelebt, d.h. die Mitarbeitenden können möglichst viel selbstständig entscheiden und mitgestalten. Wichtig ist die Gesamtschau und ganz konkrete Umsetzung im Alltag. Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden können hilfreich sein.
Arbeitsbuch S. 49 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.2Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
FA ungültig
KI: Erfahren (4 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung4Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung ist die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag relevant: ∏ Maßnahmen des Arbeitsschutzes bzw. zur Erleichterung der Arbeit, d.h. ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, elektromagnetische Felder, Luftqualität und -schadstoffe, Unfallschutz, Lärm) und Verhinderung von Arbeitsunfällen ∏ Identifikation der Risikogruppen und Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren ∏ Gesundheitsprophylaxe und Vorbeugung, Bewusstseinsbildung und Schulungen: Suchtprävention, Ernährung, Sport- und Bewegungsangebote, Burnout-, Stressund Depressions-Prophylaxe, Wiedereingliederung ∏ Coaching, Begleitung, Mediation, Konflikt- und Krisenmanagement ∏ Führung und Gesundheit: Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und im Arbeitsschutz ∏ Umgang mit und unterstützende Maßnahmen für Mitarbeitende(n), die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, von Pflegeleistungen etc. ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „So wurden für alle hochwertige Bürostühle angeschafft, die bequem und auf die individuellen Bedürfnisse einstellbar sind.“ Bericht S. 37 · Auszug 94
  • „Für Baustellenbesuche werden für die Mitarbeitenden, die diese durchführen und noch keine haben, Sicherheitsschuhe gekauft.“ Bericht S. 37 · Auszug 96
  • „Krankheitsquote in Prozent 2,5 % 4,5 % 2,6 %“ Bericht S. 38 · Auszug 120
  • „Wichtigstes Gegenmittel ist eine konkrete Beschränkung der geleisteten Arbeitszeit und konsequentes Einfordern zur Vermeidung oder zum Abbau von Überstunden.“ Bericht S. 37 · Auszug 87
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Erste Maßnahmen zur Verbesserung von betrieblicher Gesundheit und zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind geplantGeplante Maßnahmen: Höhenverstellbare Schreibtische, Obst, Mitgliedschaft bei Fitness-Netzwerken, Teilnahme am Giro Bavarese, Ersthelfer*innen ausbilden, Hängematte/Couch für Berlin. Bericht S. 38, 39✅ belegt
FO1 Erste Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind bereits umgesetztUmgesetzt: Hochwertige Bürostühle für alle, Sicherheitsschuhe und Bauhelme für Baustellenbesuche, Laptops und Diensthandys für alle, große Bildschirme, ergonomische Ausstattung nach Bedarf, Couchen im Münchner Büro, Regel zum Zuhausebleiben bei Erkältung, Jobrad-Finanzierung, verbesserte Lichtverhältnisse in beiden Büros, zentrale Stundenerfassung mit quartalsweiser Überstundenprüfung, Beschränkung der Arbeitszeit. Bericht S. 34, 36, 37, 38✅ belegt
ER1 Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiertKrankheitsquote in Prozent wird ausgewiesen (2,5 % 4,5 % 2,6 %), Betriebsunfälle werden erfasst (1 Fahrradunfall auf dem Arbeitsweg), Inanspruchnahme von Angeboten wird erfasst (0), in jährlichen Mitarbeitendengesprächen werden Problemstellen aufgedeckt und Lösungsansätze besprochen, Methodik der Quotenermittlung wird erklärt. Bericht S. 37, 38✅ belegt
ER2 Maßnahmen sind breit umgesetztMaßnahmen gelten für alle 8 Mitarbeitenden: Bürostühle, Laptops, Sicherheitsausrüstung, Lichtverbesserung in beiden Büros (München/Berlin), Arbeitszeitregelungen. Bericht S. 34, 37, 38✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebtIn den Auszügen werden keine innovativen oder umfangreichen Lösungen beschrieben; geplante Maßnahmen sind noch nicht umgesetzt, und die Inanspruchnahme von Angeboten beträgt 0.❌ nicht belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind alle belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit …“ – nicht belegt. Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 4 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 40 % · Prüfer 60 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Maßnahmen gelten für alle 8 Mitarbeitenden: Bürostühle, Laptops, Sicherheitsausr“
Zwar ist die Zahl 8 in Auszug 78/106 als Anzahl Mitarbeitende belegt, aber die B …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C1.2 Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.2 Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

2 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Zu den häufigsten Berufskrankheiten in unserer Branche gehören Erschöpfung, Überarbeitung und Burn-Out, und als Gegenmittel dient eine konkrete Beschränkung der geleisteten Arbeitszeit. (Auszüge 83, 87 · Bericht S. 37)
  • 📄 Beleg So wurden für alle hochwertige Bürostühle angeschafft, für Baustellenbesuche werden Sicherheitsschuhe gekauft und Bauhelme stehen zur Verfügung, und die Krankheitsquote in Prozent beträgt 2,5 % 4,5 % 2,6 %. (Auszüge 94, 96, 97, 120 · Bericht S. 37, 38)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Maßnahmen sind über das gesetzliche Minimum hinaus für alle Mitarbeitenden breit umgesetzt (FO1, ER2) und ihre Wirkung wird durch die Erfassung der Krankheitsquote und Betriebsunfälle sowie jährliche Analyse sichtbar (ER1). (Auszüge 90–120 · Bericht S. 37, 38) Kriterium: FO1, ER1, ER2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu innovativen Lösungen für Vorbildlich oder zur Anzahl der Tage, an denen trotz Krankheit gearbeitet wurde.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „So wurden für alle hochwertige Bürostühle angeschafft, die bequem und auf die individuellen Bedürfnisse einstellbar sind.“Auszug 94 · S. 37Beleg für umgesetzte ergonomische Maßnahme über das gesetzliche Minimum hinaus (FO1).
  2. „Für Baustellenbesuche werden für die Mitarbeitenden, die diese durchführen und noch keine haben, Sicherheitsschuhe gekauft.“Auszug 96 · S. 37Beleg für Arbeitsschutzmaßnahme (FO1).
  3. „Krankheitsquote in Prozent 2,5 % 4,5 % 2,6 %“Auszug 120 · S. 38Beleg für Erfassung und Analyse der Gesundheitsdaten (ER1).
  4. „Wichtigstes Gegenmittel ist eine konkrete Beschränkung der geleisteten Arbeitszeit und konsequentes Einfordern zur Vermeidung oder zum Abbau von Überstunden.“Auszug 87 · S. 37Beleg für Maßnahme gegen Burnout/Überarbeitung (FO1, ER2).
  5. „Auch bei leichten Erkältungssymptomen bitte zuhause bleiben!“Auszug 109 · S. 38Beleg für Gesundheitsregelung im Betrieb (FO1).

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Systematische Wirksamkeitsanalyse einzelner Maßnahmen (z.B. ob ergonomische Stühle Rückenbeschwerden reduziert haben)
  • Anzahl der Tage, an denen Mitarbeitende trotz Krankheit in den Betrieb kommen (laut Auszug 114 nicht aussagekräftig und nicht erhoben)
  • Nachweis innovativer oder umfangreicher Lösungen für die Stufe Vorbildlich
  • Dokumentation von Schulungen zu Burnout-/Stressprophylaxe oder Suchtprävention
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Maßnahmen gelten für alle 8 Mitarbeitenden: Bürostühle, Laptops, Sicherheitsausr“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar ist die Zahl 8 in Auszug 78/106 als Anzahl Mitarbeitende belegt, aber die B …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Maßnahmen gelten für alle 8 Mitarbeitenden: Bürostühle, Laptops, Sicherheitsausr' – Zwar ist die Zahl 8 in Auszug 78/106 als Anzahl Mitarbeitende belegt, aber die B
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Erfahren AF
Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Fortgeschritten
Erste Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind bereits umgesetzt.
Erste Schritte
Erste Maßnahmen zur Verbesserung von betrieblicher Gesundheit und zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind geplant.
Basislinie
Es gibt kein besonderes Angebot im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung. Der gesetzliche Arbeitsschutz wird eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung ist die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag relevant: ∏ Maßnahmen des Arbeitsschutzes bzw. zur Erleichterung der Arbeit, d.h. ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, elektromagnetische Felder, Luftqualität und -schadstoffe, Unfallschutz, Lärm) und Verhinderung von Arbeitsunfällen ∏ Identifikation der Risikogruppen und Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren ∏ Gesundheitsprophylaxe und Vorbeugung, Bewusstseinsbildung und Schulungen: Suchtprävention, Ernährung, Sport- und Bewegungsangebote, Burnout-, Stressund Depressions-Prophylaxe, Wiedereingliederung ∏ Coaching, Begleitung, Mediation, Konflikt- und Krisenmanagement ∏ Führung und Gesundheit: Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und im Arbeitsschutz ∏ Umgang mit und unterstützende Maßnahmen für Mitarbeitende(n), die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, von Pflegeleistungen etc. ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können
Arbeitsbuch S. 51 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.1Ausgestaltung des Verdienstes
FA ungültig
KI: Erfahren (6 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung6Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt.
  • VO2 Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich bei allen Verdienstangaben um den Brutto monatsverdienst. In Ländern oder Unternehmen, in denen mehr als zwölf Monate abgegolten werden, muss der zusätzliche Verdienst aliquot zum Monatsverdienst hinzugerechnet werden. Als Verdienst sind dabei jene Geld- und Sachwertflüsse zu verstehen, die vor Abzug von Abgaben zu einem endgültigen Abfluss bei der Organisation und einem Zufluss in die Verfügungsgewalt der Mitarbeitenden führen. Berücksichtigt werden dabei alle Verdienstbestandteile: ∏ fixe und variable Zahlungen ∏ Zulagen ∏ Boni ∏ Gewinnausschüttungen ∏ freiwillige Sozialleistungen Die Verdienstspreizung inkludiert alle Mitarbeitenden (siehe Definition). „Bei entsprechender Legitimation“ bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Regelung treffen können. Dabei darf die maximale Spreizung 1:20 nicht übersteigen (siehe Negativaspekt C2.4). Ein „lebenswürdiger Verdienst“ („living wage“) ist nicht mit dem Mindestlohn gleichzusetzen. Er ist unabhängig für jeden Standort der Organisation zu bestimmen, um regionale Lebenshaltungskosten berücksichtigen zu können.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Höchstverdienst 2023: 46,75 € Stundenlohn „Free-Lance“ Geschäftsführer München.“ Bericht S. 43 · Auszug 33
  • „Real lag der Mindestverdienst in 2022 bei 18,00€ (Werkstudentin München), in 2023 bei 19,25€ (Werkstudentin München).“ Bericht S. 43 · Auszug 37
  • „Standortabhängiger “lebenswürdiger Verdienst” (für alle Betriebsstandorte) 2023 und 2022 Standort Berlin/München : 2.080,00“ Bericht S. 43 · Auszug 50
  • „alle Parameter der betrieblichen Vergütung aller Perso- nen im Unternehmen sind für alle komplett transparent einsehbar“ Bericht S. 42 · Auszug 24
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Regelmäßige Analyse und Thematisierung einer gerechten VerdienststrukturDie Gehaltsstufen werden einmal jährlich überprüft und in den letzten Jahren von allen geprüft, diskutiert und bestätigt; 2023 wurden Workshops zur Überarbeitung der Gehaltsmatrix begonnen. Bericht S. 42✅ belegt
FO1 Maßnahmen werden getroffen, um einen an regionale Lebenshaltungskosten angepassten „lebenswürdigen Verdienst“ zu gewährleistenStandortabhängige Zuschläge (München +2,50 €, Bodensee +1,00 €, Riga -2,50 €) und genannter standortabhängiger lebenswürdiger Verdienst von 2.080,00 € für Berlin/München. Bericht S. 42, 43, 47✅ belegt
ER1 Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5Höchstverdienst 2023: 46,75 €/h (Geschäftsführer München), Mindestverdienst 2023: 19,25 €/h (Werkstudentin München). Bericht S. 43✅ belegt
ER2 Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werdenGehaltsstufen werden von allen geprüft, diskutiert und bestätigt; 2021 erfolgte eine Anpassung bei Umstellung auf 32h-Woche; 2023 begann die Überarbeitung der Gehaltsmatrix durch alle Mitarbeitenden. Bericht S. 42✅ belegt
ER3 Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erhebenDie Gehaltsstufen werden einmal jährlich überprüft und in den letzten Jahren immer von allen geprüft und bestätigt. Bericht S. 42✅ belegt
VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt2023 wurde begonnen, die Gehaltsmatrix durch alle Mitarbeitenden in Workshops zu überarbeiten; Abschluss für 2024 geplant. Bericht S. 42, 43🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickeltDas Verfahren ist noch nicht abgeschlossen (wird 2024 abgeschlossen sein) und es bleibt unklar, ob es sich um Selbstbestimmung oder Mitbestimmung handelt.🟡 teilweise belegt
VO2 Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegtEs fehlt jeglicher Nachweis einer individuellen, selbstbestimmten Festlegung des Verdienstes durch die Mitarbeitenden.❌ nicht belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind alle belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt“ – teilweise belegt; „Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch …“ – nicht belegt. Darum: „Erfahren“ mit 6 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 6 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 20 % · Prüfer 70 % · Δ -50 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Prüfung
„43 < 5“
!
Nicht gezählt – Zahlen-Prüfung
Eine Zahl in der Begründung steht nicht im Bericht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C2.1 Ausgestaltung des Verdienstes
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt. Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.1 Ausgestaltung des Verdienstes
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

4 Belege · 2 Schlussfolgerungen · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Gehaltsstufen basieren auf einem transparenten Stufenmodell nach Jahren Arbeitserfahrung und werden einmal jährlich überprüft. (Auszüge 6, 19 · Bericht S. 42)
  • 📄 Beleg Alle Parameter der betrieblichen Vergütung aller Personen im Unternehmen sind für alle komplett transparent einsehbar. (Auszug 24 · Bericht S. 42)
  • 📄 Beleg Für die Standorte Berlin/München wird ein standortabhängiger „lebenswürdiger Verdienst“ von 2.080,00 € genannt, und es gibt standortabhängige Zuschläge wie 2,50 € für München. (Auszüge 13, 49, 50 · Bericht S. 42, 43)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Spreizung zwischen Höchstverdienst (46,75 €/h) und Mindestverdienst (19,25 €/h) beträgt 2,43 und liegt damit unter dem Maximum von 1:5. (Auszüge 33, 37 · Bericht S. 43) Kriterium: ER1Rechnung (nachgerechnet): 46,75 / 19,25 = 2,43 < 5
  • 📄 Beleg Die Gehaltsstufen wurden in den letzten Jahren von allen Mitarbeitenden geprüft, diskutiert und bestätigt, und 2023 wurde begonnen, die Gehaltsmatrix durch alle Mitarbeitenden in Workshops zu überarbeiten. (Auszüge 20, 26, 27 · Bericht S. 42)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die jährliche Überprüfung und die Bestätigung durch alle Mitarbeitenden stellen eine Legitimation dar, die regelmäßig erneut erhoben wird und eine Anpassung des Verhältnisses ermöglicht. (Auszüge 19, 20, 21, 22 · Bericht S. 42) Kriterium: ER2, ER3
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts dazu, dass der Verdienst individuell selbstbestimmt durch die Mitarbeitenden festgelegt wird.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Höchstverdienst 2023: 46,75 € Stundenlohn „Free-Lance“ Geschäftsführer München.“Auszug 33 · S. 43Beleg für Höchstverdienst zur Berechnung der Spreizung (ER1)
  2. „Real lag der Mindestverdienst in 2022 bei 18,00€ (Werkstudentin München), in 2023 bei 19,25€ (Werkstudentin München).“Auszug 37 · S. 43Beleg für Mindestverdienst zur Berechnung der Spreizung (ER1)
  3. „Standortabhängiger “lebenswürdiger Verdienst” (für alle Betriebsstandorte) 2023 und 2022 Standort Berlin/München : 2.080,00“Auszug 50 · S. 43Beleg für standortabhängigen lebenswürdigen Verdienst (FO1)
  4. „alle Parameter der betrieblichen Vergütung aller Perso- nen im Unternehmen sind für alle komplett transparent einsehbar“Auszug 24 · S. 42Beleg für Transparenz der Verdienststruktur
  5. „Dies wurde in den letzten Jahren immer durch die Geschäftsführung durchgeführt und dann direkt den Mitarbeitenden vorgestellt und vor einer Freigabe von allen geprüft, diskutiert und bestätigt.“Auszug 20 · S. 42Beleg für Legitimation durch alle Mitarbeitenden (ER2, ER3)

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass der Verdienst bedarfsgerecht individuell und selbstbestimmt durch die Mitarbeitenden festgelegt wird (VO2)
  • Nachweis, dass das Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes vollständig entwickelt und umgesetzt ist (VO1 nur begonnen)
  • Explizite Aussage, dass das Verhältnis (Spreizung) bei Legitimation durch alle angepasst werden kann (nur implizit über Gehaltsmatrix)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt. Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.

Warum nicht gezählt?

Die Begründung nennt eine Zahl, die nicht im Bericht steht – nicht gezählt.
Prüfung: Prüfung
Abgelehnter Satz: „43 < 5“
Prüfung: Zahlen-Prüfung
Was geprüft wurde: Eine Zahl in der Begründung steht nicht im Bericht.
Technische Meldung
Vergleich stimmt nicht: '43 < 5'; Zahl '2,43' in der Begründung steht in keinem Auszug
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt. Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren AF
Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Fortgeschritten
Maßnahmen werden getroffen, um einen an regionale Lebenshaltungskosten angepassten „lebenswürdigen Verdienst“ zu gewährleisten.
Erste Schritte
Regelmäßige Analyse und Thematisierung einer gerechten Verdienststruktur
Basislinie
Die gesetzlichen Mindestanforderungen (z.B. Mindestlohn) werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich bei allen Verdienstangaben um den Brutto monatsverdienst. In Ländern oder Unternehmen, in denen mehr als zwölf Monate abgegolten werden, muss der zusätzliche Verdienst aliquot zum Monatsverdienst hinzugerechnet werden. Als Verdienst sind dabei jene Geld- und Sachwertflüsse zu verstehen, die vor Abzug von Abgaben zu einem endgültigen Abfluss bei der Organisation und einem Zufluss in die Verfügungsgewalt der Mitarbeitenden führen. Berücksichtigt werden dabei alle Verdienstbestandteile: ∏ fixe und variable Zahlungen ∏ Zulagen ∏ Boni ∏ Gewinnausschüttungen ∏ freiwillige Sozialleistungen Die Verdienstspreizung inkludiert alle Mitarbeitenden (siehe Definition). „Bei entsprechender Legitimation“ bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Regelung treffen können. Dabei darf die maximale Spreizung 1:20 nicht übersteigen (siehe Negativaspekt C2.4). Ein „lebenswürdiger Verdienst“ („living wage“) ist nicht mit dem Mindestlohn gleichzusetzen. Er ist unabhängig für jeden Standort der Organisation zu bestimmen, um regionale Lebenshaltungskosten berücksichtigen zu können.
Arbeitsbuch S. 55 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.3Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen Bewusstseinsbildung
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Umsetzung kann auf unterschiedlichsten Ebenen erfolgen und lässt großen Freiraum für Kreativität und Innovationsfähigkeit: ∏ Integration ökologischer Aspekte in das betriebliche Vorschlagswesen und die Weiterbildung, Footprint-Workshops, Workshops zur Erstellung der GWÖ-Familienbilanz ∏ Budgettopf für externe ökologische Projekt(vorschläg)e der Mitarbeitenden ∏ „grüne Sozialleistungen“ (z.B. finanzielle Unterstützung privater Aktivitäten – Wärmedämmung, Eigenheim statt Dienstwagen) ∏ Die Einstellungspolitik beinhaltet eine Beurteilung des ökologischen Bewusstseins künftiger Mitarbeitender.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „In der Projektarbeit besteht bereits seit Jahren ein starker Fokus auf ökologisches und nachhaltiges Bauen.“ Bericht S. 50 · Auszug 54
  • „So werden viele Fortbildungen in diese Richtung besucht.“ Bericht S. 50 · Auszug 56
  • „Auch im internen Austausch werden relevante Artikel, Vorträge, Forschungsarbeiten in einem gemeinsamen Chat namens „FIRMA_01 for Future“ geteilt.“ Bericht S. 50 · Auszug 57
  • „So leben beide Geschäftsführer vegetarisch, fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit und sind bereits seit mehreren Jahren nicht mehr geflogen.“ Bericht S. 50 · Auszug 73
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.Es gibt Vorgaben wie Ausschluss von Dienstflügen innerdeutsch und Aufforderung zur Nutzung von Rad und ÖPNV. Bericht S. 49✅ belegt
FO1 Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumlichkeiten, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter.Es werden viele Fortbildungen besucht, ein Chat „FIRMA_01 for Future“ genutzt, interne Projekte durchgeführt, Workshops organisiert und Maßnahmen im Büro umgesetzt. Bericht S. 50, 51✅ belegt
FO2 Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen.Beide Geschäftsführer sind Vegetarier, fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, sind seit mehreren Jahren nicht mehr geflogen und einer hat kein eigenes Auto. Bericht S. 48, 50✅ belegt
ER1 Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert.Viele Fortbildungen in ökologische Richtung werden besucht und ein Mitarbeiter wurde als Energieberater ausgebildet, weitere sollen folgen. Bericht S. 50, 51🟡 teilweise belegt
ER2 Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.Neue Mitarbeitende bewerben sich aus ökologischen Gründen, und Mitarbeitende werden in interne Projekte und Entscheidungen (z.B. Spendenwahl) einbezogen. Bericht S. 51🟡 teilweise belegt
VO1 Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen BewusstseinsbildungEs gibt einen Chat, interne Projekte und innovative Ansätze wie 'Park Dein´ Park' und Extra-Urlaubstage; es werden Schätzwerte zu Bekanntheitsgrad (97 %) und Akzeptanz (95 %) genannt. Bericht S. 50, 51, 52🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen BewusstseinsbildungEs wird nicht explizit von institutionalisierten Programmen oder regelmäßigen Erhebungen gesprochen, sondern nur von Schätzwerten.🟡 teilweise belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige …“ – teilweise belegt. Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 50 % · Prüfer 70 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Neue Mitarbeitende bewerben sich aus ökologischen Gründen, und Mitarbeitende wer“
Die Einbeziehung in Projekte und Entscheidungen (Spendenwahl) ist durch Auszüge …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Es gibt einen Chat, interne Projekte und innovative Ansätze wie 'Park Dein´ Park“
Die genannten Auszüge (57, 82, 83, 86, 96, 114, 115) belegen Chat, Projekte, 'Pa …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert. Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Es gibt Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen Bewusstseinsbildung.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

2 Belege · 2 Schlussfolgerungen · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg In der Projektarbeit besteht bereits seit Jahren ein starker Fokus auf ökologisches Bauen, alle Mitarbeitenden zeigen großes Interesse an diesen Themen, viele Fortbildungen in diese Richtung werden besucht und Wissen wird in einem Chat namens „FIRMA_01 for Future“ geteilt. (Auszüge 54, 55, 56, 57 · Bericht S. 50)
  • 📄 Beleg Beide Geschäftsführer leben vegetarisch, fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, sind seit mehreren Jahren nicht mehr geflogen und einer hat kein eigenes Auto. (Auszüge 73, 74, 75 · Bericht S. 50)
  • ⚖ Schlussfolgerung Damit sind FO1 (systematische Maßnahmen wie Fortbildungen, Chat und interne Projekte) und FO2 (Vorbild der Geschäftsführung) belegt. (Auszüge 54–96 · Bericht S. 50, 51) Kriterium: FO1, FO2
  • ⚖ Schlussfolgerung ER1 ist teilweise belegt, da ökologische Fortbildungen seit Jahren besucht werden, aber nicht explizit als fest im Weiterbildungsprogramm verankert beschrieben sind; ER2 ist teilweise belegt, da Mitarbeitende in ökologische Projekte einbezogen werden, aber die Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit bei der Rekrutierung nicht explizit genannt ist. (Auszüge 56–104 · Bericht S. 50, 51) Kriterium: ER1, ER2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einer regelmäßigen Erhebung des ökologischen Verhaltens oder zu institutionalisierten Sensibilisierungsprogrammen für alle Mitarbeitenden im Sinne von VO1.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „In der Projektarbeit besteht bereits seit Jahren ein starker Fokus auf ökologisches und nachhaltiges Bauen.“Auszug 54 · S. 50Belegt den langfristigen Fokus auf ökologische Themen in der Unternehmenskultur.
  2. „So werden viele Fortbildungen in diese Richtung besucht.“Auszug 56 · S. 50Belegt die systematische Vermittlung ökologischer Aspekte durch Weiterbildung.
  3. „Auch im internen Austausch werden relevante Artikel, Vorträge, Forschungsarbeiten in einem gemeinsamen Chat namens „FIRMA_01 for Future“ geteilt.“Auszug 57 · S. 50Belegt institutionalisierte Sensibilisierung durch internen Wissensaustausch.
  4. „So leben beide Geschäftsführer vegetarisch, fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit und sind bereits seit mehreren Jahren nicht mehr geflogen.“Auszug 73 · S. 50Belegt das Vorbild der Geschäftsführung (FO2).
  5. „Ein Geschäftsführer hat kein eigenes Auto.“Auszug 74 · S. 50Belegt das Vorbild der Geschäftsführung hinsichtlich Mobilität (FO2).
  6. „Durch interne Projekte wird weiterhin für gewisse Themen sensibilisiert und Freude an Veränderung vermittelt.“Auszug 82 · S. 51Belegt systematische Sensibilisierungsmaßnahmen (FO1).
  7. „97 % Schätzwert, durch das FIRMA_01 Handbuch kann von fast 100% ausgegangen werden“Auszug 114 · S. 52Belegt den Bekanntheitsgrad der Unternehmenspolitik zu ökologischem Verhalten.
  8. „95 % Das ökologische Betriebsangebot wird kontinuierlich überprüft, nicht alle Punkte sind bei allen Mitarbeitenden gleichermaßen akzeptiert“Auszug 115 · S. 52Belegt den Akzeptanzgrad des ökologischen Betriebsangebots.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Expliziter Nachweis, dass ökologische Aspekte fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert sind (ER1).
  • Expliziter Nachweis, dass bei der Personalrekrutierung ökologische Bewusstheit bewertet wird (ER2).
  • Nachweis zu regelmäßigen Erhebungen des ökologischen Verhaltens oder institutionalisierten Sensibilisierungsprogrammen für alle Mitarbeitenden (VO1).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen Bewusstseinsbildung

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Neue Mitarbeitende bewerben sich aus ökologischen Gründen, und Mitarbeitende wer“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Einbeziehung in Projekte und Entscheidungen (Spendenwahl) ist durch Auszüge …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Es gibt einen Chat, interne Projekte und innovative Ansätze wie 'Park Dein´ Park“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die genannten Auszüge (57, 82, 83, 86, 96, 114, 115) belegen Chat, Projekte, 'Pa …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Neue Mitarbeitende bewerben sich aus ökologischen Gründen, und Mitarbeitende wer' – Die Einbeziehung in Projekte und Entscheidungen (Spendenwahl) ist durch Auszüge ; nicht gestützt: "Es gibt einen Chat, interne Projekte und innovative Ansätze wie 'Park Dein´ Park" – Die genannten Auszüge (57, 82, 83, 86, 96, 114, 115) belegen Chat, Projekte, 'Pa
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen Bewusstseinsbildung
Erfahren AF
Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert. Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.
Fortgeschritten
Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumlichkeiten, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter. Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen.
Erste Schritte
Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.
Basislinie
In der Kultur des Unternehmens sind keine Widersprüche zu gutem ökologisch nachhaltigem Verhalten sichtbar.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Umsetzung kann auf unterschiedlichsten Ebenen erfolgen und lässt großen Freiraum für Kreativität und Innovationsfähigkeit: ∏ Integration ökologischer Aspekte in das betriebliche Vorschlagswesen und die Weiterbildung, Footprint-Workshops, Workshops zur Erstellung der GWÖ-Familienbilanz ∏ Budgettopf für externe ökologische Projekt(vorschläg)e der Mitarbeitenden ∏ „grüne Sozialleistungen“ (z.B. finanzielle Unterstützung privater Aktivitäten – Wärmedämmung, Eigenheim statt Dienstwagen) ∏ Die Einstellungspolitik beinhaltet eine Beurteilung des ökologischen Bewusstseins künftiger Mitarbeitender.
Arbeitsbuch S. 64 · in der Wissensbasis öffnen
›D1.1Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
A F ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung7Vorbildlich
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung.
  • VO2 Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Bewertung der Stufen erfolgt anhand der drei Teilaspekte: ∏ Werbemaßnahmen: ∏ informative Homepage ∏ Mund-zu-Mund-Propaganda aufgrund von positiven Kund*innenerfahrungen ∏ Vorbildliche Werbemaßnahmen sind informativ, aufklärend, authentisch und achtsam. Die Initiative geht von Kund*innen aus, d.h. es gibt nur gewünschte Werbung (Permission Marketing). ∏ Verkaufsprozess: ∏ Kund*innennutzen steht vor Unternehmensnutzen, d.h. es werden nur Produkte und Dienstleistungen angeboten, die dem Kund*innennutzen entsprechen. Gegebenenfalls werden Angebote des Mitbewerbs empfohlen, wenn die eigenen Angebote nicht entsprechen. ∏ Die Entlohnung der Mitarbeiter*innen ist unabhängig vom Verkaufserfolg. Mitarbeiter*innen sind frei von internen Vorgaben und Verkaufsdruck. ∏ achtsamer Umgang mit Kund*innendaten, d.h. nur interner Gebrauch – keine Weitergabe an andere Organisationen, wenn nicht für die Leistungserbringung nötig ∏ Kund*innenservice: ∏ gute Erreichbarkeit des Kund*innenservice ∏ pragmatische Lösungen für Kund*innen, wie z.B. einfacher Umtausch mit Erstattung des Kaufpreises. ∏ prinzipielle Freiheit der Kund*innen, ohne Bindung ∏ Bestandskund*innen haben gleiche Vorteile wie Neukund*innen Sonderfall Start-up: „Aktivere“ Werbeformen werden bei Start-ups neutral bewertet, wenn sie angemessen, informativ und neutral sind.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir akquirieren unsere Aufträge zum überwiegenden Teil über Empfehlungen.“ Bericht S. 57 · Auszug 3
  • „Weiterempfehlungen sehen wir als die schönste Form der Kund*innenakquise“ Bericht S. 57 · Auszug 6
  • „Wir sehen uns als Beratende die auf Augenhöhe mit und für unsere Kund*innen die beste Lösung im Rahmen des Kontexts erarbeiten wollen.“ Bericht S. 58 · Auszug 35
  • „Interne Vergütungen für besonders wirtschaftlich oder besonders viele abgewickelte Projekte gibt es bei uns nicht.“ Bericht S. 58 · Auszug 41
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma akquiriert Aufträge überwiegend über Empfehlungen und sieht diese als schönste Form der Akquise an (Auszüge 3, 6 · Bericht S. 57). Sie stellt Kund*innenwünsche in den Mittelpunkt und agiert als Beratende auf Augenhöhe (Auszüge 34, 35 · Bericht S. 58). Es gibt keine internen Umsatzvorgaben und keine vergütungsabhängigen Projektboni, wodurch Verkaufsdruck vermieden wird (Auszüge 41, 62 · Bericht S. 58, 59). Regelmäßige Abschlussgespräche dienen der Überprüfung und Verbesserung der Kund*innenkontakte (Auszüge 46, 47 · Bericht S. 58).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu verschriftlichten Ethikrichtlinien für den Kund*innenumgang; diese sind laut Auszug 64 nur als Ziel geplant ('Ethikrichtlinien für Kund*innenumgang verschriftlichen').
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld D1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Es gibt keine internen Umsatzvorgaben und keine vergütungsabhängigen Projektboni, wodurch Verkaufsdruck vermieden wird (Auszüge 41, 62 · Bericht S. 58, 59).“
Zwar bestätigen Auszug 62 ('Interne Umsatzvorgaben von Seiten des Unternehmens N …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Regelmäßige Abschlussgespräche dienen der Überprüfung und Verbesserung der Kund*innenkontakte (Auszüge 46, 47 · Bericht S. 58).“
Auszug 46 bestätigt Abschlussgespräche bei längeren/intensiveren Projekten zur Ü …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D1.1 Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (7 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D1.1 Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma akquiriert Aufträge überwiegend über Empfehlungen und sieht diese als schönste Form der Akquise an (Auszüge 3, 6 · Bericht S. 57). Sie stellt Kund*innenwünsche in den Mittelpunkt und agiert als Beratende auf Augenhöhe (Auszüge 34, 35 · Bericht S. 58). Es gibt keine internen Umsatzvorgaben und keine vergütungsabhängigen Projektboni, wodurch Verkaufsdruck vermieden wird (Auszüge 41, 62 · Bericht S. 58, 59). Regelmäßige Abschlussgespräche dienen der Überprüfung und Verbesserung der Kund*innenkontakte (Auszüge 46, 47 · Bericht S. 58).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir akquirieren unsere Aufträge zum überwiegenden Teil über Empfehlungen.“Auszug 3 · S. 57Beleg für Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda als zentrale Akquisestrategie.
  2. „Weiterempfehlungen sehen wir als die schönste Form der Kund*innenakquise“Auszug 6 · S. 57Zeigt, dass positive Kund*innenerfahrungen aktiv als Werbemittel genutzt werden.
  3. „Wir sehen uns als Beratende die auf Augenhöhe mit und für unsere Kund*innen die beste Lösung im Rahmen des Kontexts erarbeiten wollen.“Auszug 35 · S. 58Beleg für Gestaltung der Kund*innenbeziehung auf Augenhöhe und Kund*innennutzen vor Unternehmensnutzen.
  4. „Interne Vergütungen für besonders wirtschaftlich oder besonders viele abgewickelte Projekte gibt es bei uns nicht.“Auszug 41 · S. 58Beleg dafür, dass die Entlohnung unabhängig vom Verkaufserfolg ist und kein Verkaufsdruck besteht.
  5. „Interne Umsatzvorgaben von Seiten des Unternehmens Nicht vorhanden.“Auszug 62 · S. 59Beleg für Freiheit der Mitarbeitenden von internen Verkaufsvorgaben.
  6. „Bei allen längeren und intensiveren Projekten führen wir Abschlussgespräche mit unseren Kund*innen um zu erfahren, was gut und was schlecht gelaufen ist.“Auszug 46 · S. 58Beleg für regelmäßige Überprüfung der Kontaktpunkte und Feedback-Einholung zur Verbesserung.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu verschriftlichten Ethikrichtlinien für den Kund*innenumgang; diese sind laut Auszug 64 nur als Ziel geplant ('Ethikrichtlinien für Kund*innenumgang verschriftlichen').
  • In den Auszügen steht nichts zum achtsamen Umgang mit Kund*innendaten (keine Weitergabe an Dritte).
  • In den Auszügen wird nicht explizit beschrieben, dass Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe explizit Teil der Marktpositionierung sind (nur implizit über Empfehlungen (Auszug 3 · Bericht S. 57)).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung. Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Es gibt keine internen Umsatzvorgaben und keine vergütungsabhängigen Projektboni, wodurch Verkaufsdruck vermieden wird (Auszüge 41, 62 · Bericht S. 58, 59).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar bestätigen Auszug 62 ('Interne Umsatzvorgaben von Seiten des Unternehmens N …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Regelmäßige Abschlussgespräche dienen der Überprüfung und Verbesserung der Kund*innenkontakte (Auszüge 46, 47 · Bericht S. 58).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 46 bestätigt Abschlussgespräche bei längeren/intensiveren Projekten zur Ü …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Es gibt keine internen Umsatzvorgaben und keine vergütungsabhängigen Projektboni' – Zwar bestätigen Auszug 62 ('Interne Umsatzvorgaben von Seiten des Unternehmens N; nicht gestützt: 'Regelmäßige Abschlussgespräche dienen der Überprüfung und Verbesserung der Kund*' – Auszug 46 bestätigt Abschlussgespräche bei längeren/intensiveren Projekten zur Ü
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich F
Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung. Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.
Erfahren
Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert.
Fortgeschritten A
Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
Erste Schritte
Aktive Beschäftigung mit wirklichen Kund*innenbedürfnissen hinsichtlich Leistungsangebot, Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege findet statt.
Basislinie
Das Unternehmen hält sich an die Regeln des lauteren Wettbewerbs, pflegt ehrliche Kommunikation mit Kund*innen und verzichtet auf vergleichende Werbung.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Bewertung der Stufen erfolgt anhand der drei Teilaspekte: ∏ Werbemaßnahmen: ∏ informative Homepage ∏ Mund-zu-Mund-Propaganda aufgrund von positiven Kund*innenerfahrungen ∏ Vorbildliche Werbemaßnahmen sind informativ, aufklärend, authentisch und achtsam. Die Initiative geht von Kund*innen aus, d.h. es gibt nur gewünschte Werbung (Permission Marketing). ∏ Verkaufsprozess: ∏ Kund*innennutzen steht vor Unternehmensnutzen, d.h. es werden nur Produkte und Dienstleistungen angeboten, die dem Kund*innennutzen entsprechen. Gegebenenfalls werden Angebote des Mitbewerbs empfohlen, wenn die eigenen Angebote nicht entsprechen. ∏ Die Entlohnung der Mitarbeiter*innen ist unabhängig vom Verkaufserfolg. Mitarbeiter*innen sind frei von internen Vorgaben und Verkaufsdruck. ∏ achtsamer Umgang mit Kund*innendaten, d.h. nur interner Gebrauch – keine Weitergabe an andere Organisationen, wenn nicht für die Leistungserbringung nötig ∏ Kund*innenservice: ∏ gute Erreichbarkeit des Kund*innenservice ∏ pragmatische Lösungen für Kund*innen, wie z.B. einfacher Umtausch mit Erstattung des Kaufpreises. ∏ prinzipielle Freiheit der Kund*innen, ohne Bindung ∏ Bestandskund*innen haben gleiche Vorteile wie Neukund*innen Sonderfall Start-up: „Aktivere“ Werbeformen werden bei Start-ups neutral bewertet, wenn sie angemessen, informativ und neutral sind.
Arbeitsbuch S. 71 · in der Wissensbasis öffnen
›D2.1Kooperation mit Mitunternehmen
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation.
  • VO2 Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten.
  • VO3 Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, ob mit Unternehmen kooperiert wird, die die gleiche (regionale) Zielgruppe ansprechen, oder mit Unternehmen, die inhaltlich und regional entfernt sind und somit eine andere Zielgruppe bedienen. Kooperationen können entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Bereichen entstehen: F&E, kooperatives Marketing, Produktionsmittel, gemeinsame Produkt- und Dienstleistungsangebote etc. Wissen und Informationen können auf unterschiedlichen Wegen (abhängig vom Unternehmensgegenstand) weitergegeben werden: Von einer Veröffentlichung auf der Homepage, in Broschüren oder Literatur über Wissensweitergabe in Workshops oder Gesprächen bis hin zum Schutz von geistigem Eigentum sowie der Lizenzierung der Nutzung. Der Fokus bei der Bewertung sollte auf dem angestrebten Ziel einer Kooperation liegen: der Verbesserung der Qualität von nachhaltigkeitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen. Mitarbeit zur Erhöhung der Branchenstandards durch … ∏ externe Audits ∏ Zertifizierungen (Labels) ∏ unabhängige Kontrollen ∏ Teilnahme an Initiativen in der Branche und/oder der Region (Branchenstammtische), um nachhaltigkeitsorientierte Angebote zu verbessern ∏ Teilnahme an Collective-Action-Initiativen, um das Risiko von Korruption zu minimieren
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Das FIRMA_01* pflegt regelmäßigen Austausch mit mehreren befreundeten Architekturbüros und Einzelarchitekt*innen in München, Berlin und am Bodensee.“ Bericht S. 62 · Auszug 1
  • „Hier findet ein Aus- tausch zu schwierigen Themen und gegenseitige Unterstützung bei Fragen jeglicher Art statt, wie z.B. aktuelle Gehaltsstrukturen, technische Neuerungen, Wissensaustausch bei Spezialthemen oder …“ Bericht S. 62 · Auszug 3
  • „Seit einigen Jahren engagiert sich einer der Geschäftsführer auch bei der Liste klima- wende.planen e.V.“ Bericht S. 63 · Auszug 43
  • „So haben wir vielen Unternehmen in den letzten Jahren unsere eigene Bilanz und den Bilanzierungsprozess vorgestellt und die Vorteile des Prozesses herausstreichen dürfen.“ Bericht S. 63 · Auszug 54
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma pflegt regelmäßigen Austausch mit befreundeten Architekturbüros der gleichen Branche in München, Berlin und am Bodensee (Auszug 1 · Bericht S. 62). Wissen zu Gehaltsstrukturen und technischen Neuerungen wird mit der gleichen Branche ausgetauscht (Auszug 3 · Bericht S. 62). Ein Geschäftsführer engagiert sich seit Jahren bei klimawende.planen e.V. und Architects for Future e.V. zur Erhöhung der Branchenstandards (Auszüge 43, 44 · Bericht S. 63). Zudem wurden andere Unternehmen erfolgreich motiviert, eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen (Auszüge 53, 54 · Bericht S. 63).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer uneingeschränkten Zugänglichkeit von Wissen für alle Mitunternehmen (Voraussetzung für Vorbildlich).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld D2: KI – % · Prüfer 50 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Ein Geschäftsführer engagiert sich seit Jahren bei klimawende.planen e.V. und Architects for Future e.V. zur Erhöhung der Branchenstandards (Auszüge 43, 44 · Bericht S. 63).“
Auszüge 43 und 44 nennen zwar das Engagement eines Geschäftsführers bei klimawen …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D2.1 Kooperation mit Mitunternehmen
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Kooperationen mit Mitunternehmen der gleichen Branche haben stattgefunden. Wissen und Informationen werden der gleichen Branche zur Verfügung gestellt, die Mitarbeit dient der Erhöhung der Branchenstandards.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung). Hinweise: Ich fände ein Glossar für Fachbegriffe, wie z.B. „Signaletik“ hilfreich.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D2.1 Kooperation mit Mitunternehmen
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma pflegt regelmäßigen Austausch mit befreundeten Architekturbüros der gleichen Branche in München, Berlin und am Bodensee (Auszug 1 · Bericht S. 62). Wissen zu Gehaltsstrukturen und technischen Neuerungen wird mit der gleichen Branche ausgetauscht (Auszug 3 · Bericht S. 62). Ein Geschäftsführer engagiert sich seit Jahren bei klimawende.planen e.V. und Architects for Future e.V. zur Erhöhung der Branchenstandards (Auszüge 43, 44 · Bericht S. 63). Zudem wurden andere Unternehmen erfolgreich motiviert, eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen (Auszüge 53, 54 · Bericht S. 63).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Das FIRMA_01* pflegt regelmäßigen Austausch mit mehreren befreundeten Architekturbüros und Einzelarchitekt*innen in München, Berlin und am Bodensee.“Auszug 1 · S. 62Beleg für Kooperation mit Mitunternehmen der gleichen Branche in verschiedenen Regionen
  2. „Hier findet ein Aus- tausch zu schwierigen Themen und gegenseitige Unterstützung bei Fragen jeglicher Art statt, wie z.B. aktuelle Gehaltsstrukturen, technische Neuerungen, Wissensaustausch bei Spezialthemen oder Austausch von Firmenlisten statt.“Auszug 3 · S. 62Beleg für Wissensaustausch mit der gleichen Branche zu branchenspezifischen Themen
  3. „Seit einigen Jahren engagiert sich einer der Geschäftsführer auch bei der Liste klima- wende.planen e.V.“Auszug 43 · S. 63Beleg für aktives Engagement zur Erhöhung der Branchenstandards in der Branche
  4. „So haben wir vielen Unternehmen in den letzten Jahren unsere eigene Bilanz und den Bilanzierungsprozess vorgestellt und die Vorteile des Prozesses herausstreichen dürfen.“Auszug 54 · S. 63Beleg für aktive Erhöhung der Branchenstandards durch Motivation anderer Unternehmen

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer uneingeschränkten Zugänglichkeit von Wissen für alle Mitunternehmen (Voraussetzung für Vorbildlich).
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass Branchenstandards bereits umfassend und flächendeckend erhöht wurden; die Umsetzung bei der Kammer ist bisher verhindert (Auszug 52 · Bericht S. 63).
  • In den Auszügen fehlen konkrete Angaben zum prozentualen Anteil der Kooperationszeit am gesamten Zeitaufwand (nur 0 Stunden (Auszug 56 · Bericht S. 64) und 9 Stunden (Auszug 63 · Bericht S. 64) für spezifische Kategorien genannt).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Ein Geschäftsführer engagiert sich seit Jahren bei klimawende.planen e.V. und Architects for Future e.V. zur Erhöhung der Branchenstandards (Auszüge 43, 44 · Bericht S. 63).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszüge 43 und 44 nennen zwar das Engagement eines Geschäftsführers bei klimawen …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Ein Geschäftsführer engagiert sich seit Jahren bei klimawende.planen e.V. und Ar' – Auszüge 43 und 44 nennen zwar das Engagement eines Geschäftsführers bei klimawen
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
Erfahren AF
Erste Kooperationen mit Mitunternehmen der gleichen Branche haben stattgefunden. Wissen und Informationen werden der gleichen Branche zur Verfügung gestellt, die Mitarbeit dient der Erhöhung der Branchenstandards.
Fortgeschritten
Erste Kooperationen mit Mitunternehmen anderer Branchen bzw. regional entfernteren der gleichen Branche haben stattgefunden. Auf Mitunternehmen wird aktiv zugegangen. Wissen und Informationen werden Mitunternehmen anderer Branchen zur Verfügung gestellt.
Erste Schritte
Es besteht eine freundschaftliche Grundhaltung zu Mitunternehmen. Bereitschaft zur Kooperation ist vorhanden; Kooperationen werden auf Anfrage eingegangen. Wissen und Informationen werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Basislinie
Das Unternehmen agiert weder gegen noch mit anderen Unternehmen und übervorteilt andere nicht.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, ob mit Unternehmen kooperiert wird, die die gleiche (regionale) Zielgruppe ansprechen, oder mit Unternehmen, die inhaltlich und regional entfernt sind und somit eine andere Zielgruppe bedienen. Kooperationen können entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Bereichen entstehen: F&E, kooperatives Marketing, Produktionsmittel, gemeinsame Produkt- und Dienstleistungsangebote etc. Wissen und Informationen können auf unterschiedlichen Wegen (abhängig vom Unternehmensgegenstand) weitergegeben werden: Von einer Veröffentlichung auf der Homepage, in Broschüren oder Literatur über Wissensweitergabe in Workshops oder Gesprächen bis hin zum Schutz von geistigem Eigentum sowie der Lizenzierung der Nutzung. Der Fokus bei der Bewertung sollte auf dem angestrebten Ziel einer Kooperation liegen: der Verbesserung der Qualität von nachhaltigkeitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen. Mitarbeit zur Erhöhung der Branchenstandards durch … ∏ externe Audits ∏ Zertifizierungen (Labels) ∏ unabhängige Kontrollen ∏ Teilnahme an Initiativen in der Branche und/oder der Region (Branchenstammtische), um nachhaltigkeitsorientierte Angebote zu verbessern ∏ Teilnahme an Collective-Action-Initiativen, um das Risiko von Korruption zu minimieren
Arbeitsbuch S. 76 · in der Wissensbasis öffnen
›D2.2Solidarität mit Mitunternehmen
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen.
  • FO2 Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Hilfestellungen aller Art können unterschiedlich sein, abhängig vom Unternehmensgegenstand und der Notsituation – von einer Öffnung des Netzwerks über das Herstellen von Kontakten oder das Anbieten von individuellen Lösungen bis hin zu einer Weitergabe von Aufträgen, wenn dem Unternehmen damit geholfen ist.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Weder finanzielle Mittel noch Mitarbeitende wurden bisher an Kooperationspartner zur Verfügung gestellt.“ Bericht S. 65 · Auszug 66
  • „Zwar wurden Aufträge weitergegeben, aber nicht aufgrund einer kurzfristigen Unterstüt- zung sondern aus anderen Gründen.“ Bericht S. 65 · Auszug 72
  • „Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung, sowie Wissensaustausch ist für uns selbstverständlich.“ Bericht S. 63 · Auszug 28
  • „Dies eröffnet Möglichkeiten, in Engpässen anderen Unternehmen auszuhelfen, oder sich beratend zur Seite zu stehen.“ Bericht S. 65 · Auszug 77
3
Was hat die KI erkannt?
  • In den Auszügen steht, dass weder finanzielle Mittel noch Mitarbeitende an Kooperationspartner zur Verfügung gestellt wurden (Auszug 66 · Bericht S. 65). Aufträge wurden zwar weitergegeben, aber nicht aufgrund einer kurzfristigen Unterstützung (Auszug 72 · Bericht S. 65). Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung ist in der Bürogemeinschaft selbstverständlich (Auszug 28 · Bericht S. 63), und es besteht die Bereitschaft, in Engpässen auszuhelfen (Auszug 77 · Bericht S. 65).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zur Weitergabe von Arbeitskräften, Finanzmitteln oder Technologie in Notsituationen an Mitunternehmen.
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld D2: KI – % · Prüfer 50 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung ist in der Bürogemeinschaft selbstverständlich (Auszug 28 · Bericht S. 63), und es besteht die Bereitschaft, in Engpässen auszuhelfen (Auszug 77 · Bericht S. 65).“
Zwar bestätigt Auszug 28, dass gegenseitige Mithilfe und Unterstützung in der Bü …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D2.2 Solidarität mit Mitunternehmen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (3 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D2.2 Solidarität mit Mitunternehmen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

In den Auszügen steht, dass weder finanzielle Mittel noch Mitarbeitende an Kooperationspartner zur Verfügung gestellt wurden (Auszug 66 · Bericht S. 65). Aufträge wurden zwar weitergegeben, aber nicht aufgrund einer kurzfristigen Unterstützung (Auszug 72 · Bericht S. 65). Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung ist in der Bürogemeinschaft selbstverständlich (Auszug 28 · Bericht S. 63), und es besteht die Bereitschaft, in Engpässen auszuhelfen (Auszug 77 · Bericht S. 65).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Weder finanzielle Mittel noch Mitarbeitende wurden bisher an Kooperationspartner zur Verfügung gestellt.“Auszug 66 · S. 65Belegt, dass keine finanziellen Mittel oder Arbeitskräfte weitergegeben wurden.
  2. „Zwar wurden Aufträge weitergegeben, aber nicht aufgrund einer kurzfristigen Unterstüt- zung sondern aus anderen Gründen.“Auszug 72 · S. 65Belegt, dass Aufträge nicht in Notsituationen oder zur kurzfristigen Unterstützung weitergegeben wurden.
  3. „Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung, sowie Wissensaustausch ist für uns selbstverständlich.“Auszug 28 · S. 63Zeigt grundsätzliche Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung.
  4. „Dies eröffnet Möglichkeiten, in Engpässen anderen Unternehmen auszuhelfen, oder sich beratend zur Seite zu stehen.“Auszug 77 · S. 65Zeigt Bereitschaft zu solidarischem Handeln in Engpässen (geplantes Ziel).

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur Weitergabe von Arbeitskräften, Finanzmitteln oder Technologie in Notsituationen an Mitunternehmen.
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass Aufträge aufgrund von Engpässen oder kurzfristiger Unterstützung an Mitunternehmen weitergegeben wurden.
  • In den Auszügen steht nichts zu konkreten Reaktionen auf Hilferufe anderer Unternehmen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung ist in der Bürogemeinschaft selbstverständlich (Auszug 28 · Bericht S. 63), und es besteht die Bereitschaft, in Engpässen auszuhelfen (Auszug 77 · Bericht S. 65).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar bestätigt Auszug 28, dass gegenseitige Mithilfe und Unterstützung in der Bü …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Gegenseitige Mithilfe und Unterstützung ist in der Bürogemeinschaft selbstverstä' – Zwar bestätigt Auszug 28, dass gegenseitige Mithilfe und Unterstützung in der Bü
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Solidarische Verbünde mit anderen Unternehmen werden als Teil des Geschäftsmodells praktiziert. Das Angebot, zu helfen und zu teilen, wird öffentlich, für alle uneingeschränkt zugänglich, kommuniziert.
Erfahren
Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.
Fortgeschritten AF
Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.
Erste Schritte
Es besteht Bereitschaft zu solidarischem Handeln. Solidarität auf Anfrage: Auf Hilferufe und Bitten wird reagiert.
Basislinie
Das Unternehmen hilft anderen Unternehmen prinzipiell nicht.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Hilfestellungen aller Art können unterschiedlich sein, abhängig vom Unternehmensgegenstand und der Notsituation – von einer Öffnung des Netzwerks über das Herstellen von Kontakten oder das Anbieten von individuellen Lösungen bis hin zu einer Weitergabe von Aufträgen, wenn dem Unternehmen damit geholfen ist.
Arbeitsbuch S. 78 · in der Wissensbasis öffnen
›D3.1Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
A F ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (5 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung7Vorbildlich
Auditbewertung5Erfahren
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor.
  • FO2 Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios.
  • FO3 Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie zur langfristigen Anpassung und Optimierung des Produktportfolios bzw. des Geschäftsmodells in Bezug auf ökologische Auswirkungen.
  • ER2 Weitreichende Maßnahmen zur Reduzierung (inkl. Kompensation) ökologischer Auswirkungen inkl. umfangreicher Rücknahme- und Entsorgungsprogramme bestehen.
  • ER3 Produkte und Dienstleistungen haben durchgehend geringere ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Maßnahmen können z.B. die Anwendung von Ökodesign-Kriterien o. Ä. bei der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sein. Informationen können z.B. absolute Werte oder auch relative Vergleiche mit vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen (Ökobilanzierungen, Lebenszyklusanalysen etc.) oder je nach Verhältnismäßigkeit auch Schätzungen oder Ableitungen aus wissenschaftlichen Studien sein. Hinweis für Dienstleistungsunternehmen: Dienstleistungen haben keinen Lebenszyklus im eigentlichen Sinne. Als Orientierung, welche ökologischen Auswirkungen in D3 und welche in E3 zu berichten und zu bewerten sind, kann die Trennung in fixe und variable ökologische Auswirkungen dienen. Variable Auswirkungen – also diejenigen, die nur anfallen, wenn Kund*innen die Dienstleistung in Anspruch nehmen – sind in D3 zu berichten. Fixe Auswirkungen, die auch dann entstehen, wenn niemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sind in E3 zu berichten. Nachfolgend einige Beispiele: ∏ Bei einem Taxiunternehmen wären die Auswirkungen durch die Zentrale, die Leerfahrten etc. in E3 zu berichten, die Auswirkungen durch die tatsächlichen Fahrten in D3. ∏ Ein Masseur würde Raum, Heizkosten etc. in E3 berichten, Massageöl sowie die Anfahrt der Kund*innen in D3. ∏ Eine Unternehmensberaterin würde die eigenen Büros in E3 berichten, die Auswirkungen durch Reisen zu Beratungsterminen in D3. Bei weniger materiell ausgerichteten Dienstleistungen spielen neben den direkt mit ihnen verbundenen ökologischen Auswirkungen noch die indirekten eine Rolle, nämlich die Auswirkungen über die Inhalte und Wirkungen der Dienstleistung. Ein Architekt könnte z.B. die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien empfehlen oder eine Unternehmensberaterin ein Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beraten. Derartige Auswirkungen sind in E1 zu berichten.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Hierzu haben wir in 2021 10 Leitlinien erarbeitet“ Bericht S. 67 · Auszug 11
  • „Das FIRMA_01* Handbuch des gemeinwohlorientierten Bauens“ Bericht S. 67 · Auszug 12
  • „die zu einer Strategie zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen genutzt werden können“ Bericht S. 68 · Auszug 33
  • „Dennoch konnten wir kreislaufgerechte Materialien in unseren Projekten vermehrt unterbringen.“ Bericht S. 68 · Auszug 49
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma hat in 2021 10 Leitlinien und ein Handbuch zur Reduktion ökologischer Auswirkungen erarbeitet (Auszüge 11, 12 · Bericht S. 67). Der Planungsprozess bietet Eingriffsmöglichkeiten, die zu einer Strategie zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen genutzt werden können (Auszug 33 · Bericht S. 68). Konkrete Maßnahmen wie kreislaufgerechtes Bauen werden umgesetzt (Auszug 49 · Bericht S. 68). In den Auszügen steht nichts zu umfassenden Daten oder Berechnungen zu den ökologischen Auswirkungen der eigenen Dienstleistungen.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu umfassenden Daten, Berechnungen oder Ökobilanzen zu den ökologischen Auswirkungen der eigenen Produkte und Dienstleistungen.
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu umfassenden Daten, Berechnungen oder Ökobilanzen zu den ökologischen Auswirkungen der eigenen Produkte und Dienstleistungen.
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld D3: KI 50 % · Prüfer 60 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Firma hat in 2021 10 Leitlinien und ein Handbuch zur Reduktion ökologischer Auswirkungen erarbeitet (Auszüge 11, 12 · Bericht S. 67).“
Auszug 11 und 12 belegen zwar die Erarbeitung von 10 Leitlinien in 2021 und eine …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D3.1 Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Audit-Begründung

Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie zur langfristigen Anpassung und Optimierung des Produktportfolios bzw. des Geschäftsmodells in Bezug auf ökologische Auswirkungen. Weitreichende Maßnahmen zur Reduzierung (inkl. Kompensation) ökologischer Auswirkungen inkl. umfangreicher Rücknahme- und Entsorgungsprogramme bestehen. Produkte und Dienstleistungen haben durchgehend geringere ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Umfassende Daten zu den ökologischen Auswirkungen für alle Produkte und Dienstleistungen liegen vor, Geschäftsmodell und Produktportfolio sind hinsichtlich ökologischer Auswirkungen optimiert. Produkte und Dienstleistungen haben keine oder signifikant geringere negative ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen (Kompensation nur für definitiv nicht vermeidbare ökologische Auswirkungen). Das Unternehmen weist maximale Rücknahme- und Entsorgungsquoten auf.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (7 Punkte, Vorbildlich) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D3.1 Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI 2 Stufen niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma hat in 2021 10 Leitlinien und ein Handbuch zur Reduktion ökologischer Auswirkungen erarbeitet (Auszüge 11, 12 · Bericht S. 67). Der Planungsprozess bietet Eingriffsmöglichkeiten, die zu einer Strategie zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen genutzt werden können (Auszug 33 · Bericht S. 68). Konkrete Maßnahmen wie kreislaufgerechtes Bauen werden umgesetzt (Auszug 49 · Bericht S. 68). In den Auszügen steht nichts zu umfassenden Daten oder Berechnungen zu den ökologischen Auswirkungen der eigenen Dienstleistungen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Hierzu haben wir in 2021 10 Leitlinien erarbeitet“Auszug 11 · S. 67Belegt die Erarbeitung einer Strategie mit 10 Leitlinien im Jahr 2021.
  2. „Das FIRMA_01* Handbuch des gemeinwohlorientierten Bauens“Auszug 12 · S. 67Belegt die Existenz eines Handbuchs als Maßnahme zur Reduktion ökologischer Auswirkungen.
  3. „die zu einer Strategie zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen genutzt werden können“Auszug 33 · S. 68Zeigt, dass der Planungsprozess systematisch zur Reduktion ökologischer Auswirkungen eingesetzt wird.
  4. „Dennoch konnten wir kreislaufgerechte Materialien in unseren Projekten vermehrt unterbringen.“Auszug 49 · S. 68Belegt die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen im Berichtszeitraum.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu umfassenden Daten, Berechnungen oder Ökobilanzen zu den ökologischen Auswirkungen der eigenen Produkte und Dienstleistungen.
  • In den Auszügen fehlen Nachweise zu Rücknahme- und Entsorgungsprogrammen.
  • In den Auszügen steht nichts zu Vergleichen der ökologischen Auswirkungen pro Nutzeneinheit mit vergleichbaren Alternativen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Firma hat in 2021 10 Leitlinien und ein Handbuch zur Reduktion ökologischer Auswirkungen erarbeitet (Auszüge 11, 12 · Bericht S. 67).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 11 und 12 belegen zwar die Erarbeitung von 10 Leitlinien in 2021 und eine …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Firma hat in 2021 10 Leitlinien und ein Handbuch zur Reduktion ökologischer ' – Auszug 11 und 12 belegen zwar die Erarbeitung von 10 Leitlinien in 2021 und eine
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich F
Umfassende Daten zu den ökologischen Auswirkungen für alle Produkte und Dienstleistungen liegen vor, Geschäftsmodell und Produktportfolio sind hinsichtlich ökologischer Auswirkungen optimiert. Produkte und Dienstleistungen haben keine oder signifikant geringere negative ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen (Kompensation nur für definitiv nicht vermeidbare ökologische Auswirkungen). Das Unternehmen weist maximale Rücknahme- und Entsorgungsquoten auf.
Erfahren A
Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie zur langfristigen Anpassung und Optimierung des Produktportfolios bzw. des Geschäftsmodells in Bezug auf ökologische Auswirkungen. Weitreichende Maßnahmen zur Reduzierung (inkl. Kompensation) ökologischer Auswirkungen inkl. umfangreicher Rücknahme- und Entsorgungsprogramme bestehen. Produkte und Dienstleistungen haben durchgehend geringere ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen.
Fortgeschritten
Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Erste Schritte
Erste Berechnungen und/oder Schätzungen zu ökologischen Auswirkungen sind vorhanden. Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen bzw. zur Kompensation nicht vermeidbarer Auswirkungen wurden getroffen. Produkte und Dienstleistungen haben teilweise geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Basislinie
Das Unternehmen verfügt über keine Daten zu ökologischen Auswirkungen seiner Produkte und Dienstleistungen. Es gibt keine Strategie und keine Maßnahmen zur Reduzierung ökologischer Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen. Die Produkte und Dienstleistungen entsprechen allen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich ökologischer Auswirkungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Maßnahmen können z.B. die Anwendung von Ökodesign-Kriterien o. Ä. bei der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sein. Informationen können z.B. absolute Werte oder auch relative Vergleiche mit vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen (Ökobilanzierungen, Lebenszyklusanalysen etc.) oder je nach Verhältnismäßigkeit auch Schätzungen oder Ableitungen aus wissenschaftlichen Studien sein. Hinweis für Dienstleistungsunternehmen: Dienstleistungen haben keinen Lebenszyklus im eigentlichen Sinne. Als Orientierung, welche ökologischen Auswirkungen in D3 und welche in E3 zu berichten und zu bewerten sind, kann die Trennung in fixe und variable ökologische Auswirkungen dienen. Variable Auswirkungen – also diejenigen, die nur anfallen, wenn Kund*innen die Dienstleistung in Anspruch nehmen – sind in D3 zu berichten. Fixe Auswirkungen, die auch dann entstehen, wenn niemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sind in E3 zu berichten. Nachfolgend einige Beispiele: ∏ Bei einem Taxiunternehmen wären die Auswirkungen durch die Zentrale, die Leerfahrten etc. in E3 zu berichten, die Auswirkungen durch die tatsächlichen Fahrten in D3. ∏ Ein Masseur würde Raum, Heizkosten etc. in E3 berichten, Massageöl sowie die Anfahrt der Kund*innen in D3. ∏ Eine Unternehmensberaterin würde die eigenen Büros in E3 berichten, die Auswirkungen durch Reisen zu Beratungsterminen in D3. Bei weniger materiell ausgerichteten Dienstleistungen spielen neben den direkt mit ihnen verbundenen ökologischen Auswirkungen noch die indirekten eine Rolle, nämlich die Auswirkungen über die Inhalte und Wirkungen der Dienstleistung. Ein Architekt könnte z.B. die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien empfehlen oder eine Unternehmensberaterin ein Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beraten. Derartige Auswirkungen sind in E1 zu berichten.
Arbeitsbuch S. 81 · in der Wissensbasis öffnen
›D4.1Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen.
  • VO2 Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt.
  • VO3 Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Mitwirkung von Kund*innen kommt es auf klar definierte Informationswege sowie den Zugang zum Austausch mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitenden an. Die gemeinsame Produktentwicklung greift Impulse von Kund*innen auf. Nachhaltigkeitsorientierte Kund*innengruppen können zur Verbesserung und Verbreitung von besonders nachhaltigen Produktinnovationen herangezogen werden. Die Marktforschung ist vorbildlich, wenn auch die Chancen für bessere öko-soziale Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen ausgelotet werden, z.B. Langlebigkeit oder Recycling-Fähigkeit.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „100 % Alle unsere Projekte werden mit den Kund*innen zusammen entwickelt.“ Bericht S. 72 · Auszug 24
  • „Hier sind ohnehin in regelmäßigen Abständen Mitsprachemöglichkeiten vorgesehen.“ Bericht S. 71 · Auszug 5
  • „Ein wichtiges Beispiel ist die Abfrage eines sogenannten „Raumprogramms“ bei unseren privaten Kund*innen gleich zu Beginn eines Projekts.“ Bericht S. 71 · Auszug 10
  • „Hier fließt zu einem großen Teil unsere eigene Expertise aus vorangegangenen Projekten aber auch Feedback von Nutzer*innen und Mitunternehmen von abgeschlossenen Projekten ein.“ Bericht S. 71 · Auszug 20
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma entwickelt '100 %' aller Projekte mit Kund*innen zusammen (Auszug 24 · Bericht S. 71) und sieht sich als 'ebenbürtige Partnerin' (Auszug 1 · Bericht S. 71). In regelmäßigen Abständen sind Mitsprachemöglichkeiten vorgesehen (Auszug 5 · Bericht S. 71) und Anregungen werden 'falls möglich umgesetzt' (Auszug 9 · Bericht S. 71). Ein 'Raumprogramm' wird zu Projektbeginn abgefragt (Auszug 10 · Bericht S. 71). Nachhaltigkeitskriterien fließen über die '10 Parameter' in den Kund*innendialog ein (Auszug 18 · Bericht S. 71).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einem Kund*innenbeirat oder ähnlichen institutionalisierten Mitentscheidungsgremien.
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld D4: KI 20 % · Prüfer 50 % · Δ -30 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Nachhaltigkeitskriterien fließen über die '10 Parameter' in den Kund*innendialog ein (Auszug 18 · Bericht S. 71).“
Auszug 18 erwähnt zwar die '10 Parameter' als Leitfaden, die 'uns ... helfen, Na …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D4.1 Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Eine institutionalisierte, offene und transparente Form der Kund*innenmitwirkung ist realisiert. Konstruktives Feedback wird größtenteils umgesetzt. Kund*innen werden bei Innovationsprozessen gehört. Nachhaltigkeitsorientierte Verbesserungen beziehen Kund*innendialoge ein.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen. Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt. Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D4.1 Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma entwickelt '100 %' aller Projekte mit Kund*innen zusammen (Auszug 24 · Bericht S. 71) und sieht sich als 'ebenbürtige Partnerin' (Auszug 1 · Bericht S. 71). In regelmäßigen Abständen sind Mitsprachemöglichkeiten vorgesehen (Auszug 5 · Bericht S. 71) und Anregungen werden 'falls möglich umgesetzt' (Auszug 9 · Bericht S. 71). Ein 'Raumprogramm' wird zu Projektbeginn abgefragt (Auszug 10 · Bericht S. 71). Nachhaltigkeitskriterien fließen über die '10 Parameter' in den Kund*innendialog ein (Auszug 18 · Bericht S. 71).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „100 % Alle unsere Projekte werden mit den Kund*innen zusammen entwickelt.“Auszug 24 · S. 72Belegt die vollständige gemeinsame Entwicklung aller Projekte mit Kund*innen.
  2. „Hier sind ohnehin in regelmäßigen Abständen Mitsprachemöglichkeiten vorgesehen.“Auszug 5 · S. 71Zeigt regelmäßige, institutionalisierte Mitsprachemöglichkeiten im Prozess.
  3. „Ein wichtiges Beispiel ist die Abfrage eines sogenannten „Raumprogramms“ bei unseren privaten Kund*innen gleich zu Beginn eines Projekts.“Auszug 10 · S. 71Konkretes Beispiel für systematische Kund*innenmitwirkung zu Projektbeginn.
  4. „Hier fließt zu einem großen Teil unsere eigene Expertise aus vorangegangenen Projekten aber auch Feedback von Nutzer*innen und Mitunternehmen von abgeschlossenen Projekten ein.“Auszug 20 · S. 71Belegt die systematische Aufnahme von Kund*innenfeedback in die Weiterentwicklung.
  5. „Verschiedenste Erkenntnisse haben zur Definition unserer 10 Parameter als Leitfaden geführt, die uns in unterschiedlichsten Projektphasen dabei helfen, Nachhaltigkeitskriterien zu berücksich- tigen.“Auszug 18 · S. 71Belegt die Einbindung von Nachhaltigkeitskriterien in den institutionalisierten Kund*innendialog.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einem Kund*innenbeirat oder ähnlichen institutionalisierten Mitentscheidungsgremien.
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass konstruktives Feedback 'fast immer' umgesetzt wird (nur 'falls möglich' (Auszug 9 · Bericht S. 71)).
  • In den Auszügen steht nichts zu bereits umgesetzten systematischen Fragebögen bei Projektabschluss (nur als geplantes Ziel (Auszüge 29, 30 · Bericht S. 72)).
  • In den Auszügen steht nichts zur expliziten Marktforschung als separater Aktivität jenseits des projektbezogenen Feedbacks.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen. Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt. Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Nachhaltigkeitskriterien fließen über die '10 Parameter' in den Kund*innendialog ein (Auszug 18 · Bericht S. 71).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 18 erwähnt zwar die '10 Parameter' als Leitfaden, die 'uns ... helfen, Na …
Technische Meldung
nicht gestützt: "Nachhaltigkeitskriterien fließen über die '10 Parameter' in den Kund*innendialog" – Auszug 18 erwähnt zwar die '10 Parameter' als Leitfaden, die 'uns ... helfen, Na
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen. Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt. Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.
Erfahren AF
Eine institutionalisierte, offene und transparente Form der Kund*innenmitwirkung ist realisiert. Konstruktives Feedback wird größtenteils umgesetzt. Kund*innen werden bei Innovationsprozessen gehört. Nachhaltigkeitsorientierte Verbesserungen beziehen Kund*innendialoge ein.
Fortgeschritten
Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt. Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf.
Erste Schritte
Feedback der Kund*innen wird gelegentlich gesucht. Kund*innen werden gelegentlich auf Produktverbesserungen angesprochen.
Basislinie
Keinerlei Mitwirkungsmöglichkeiten, reaktiver Umgang mit Kund*innenrückmeldungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Mitwirkung von Kund*innen kommt es auf klar definierte Informationswege sowie den Zugang zum Austausch mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitenden an. Die gemeinsame Produktentwicklung greift Impulse von Kund*innen auf. Nachhaltigkeitsorientierte Kund*innengruppen können zur Verbesserung und Verbreitung von besonders nachhaltigen Produktinnovationen herangezogen werden. Die Marktforschung ist vorbildlich, wenn auch die Chancen für bessere öko-soziale Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen ausgelotet werden, z.B. Langlebigkeit oder Recycling-Fähigkeit.
Arbeitsbuch S. 87 · in der Wissensbasis öffnen
›E1.1Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben.
  • FO2 Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen.
  • FO3 Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen dem Grundbedarf, der persönlichen Entwicklung der Menschen bzw. der Diversität der Biosphäre ohne Negativwirkung.
  • ER2 B2B: Ein Großteil der Kund*innen erfüllt diese Anforderungen ebenfalls.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens danach einzustufen, ob diese Grundbedürfnisse für das einfache und gute Leben erfüllen oder entbehrlicher Luxus sind. Folgende neun Bedürfnisse laut M. Max-Neef und M. Rosenberg sind als menschliche Grundbedürfnisse zu verstehen: 1. Lebenserhaltung/Gesundheit/Wohlbefinden 2. Schutz/Sicherheit 3. Zuneigung/Liebe 4. Verstehen/Einfühlung 5. Teilnehmen/Geborgenheit 6. Muße/Erholung 7. kreatives Schaffen 8. Identität/Sinn 9. Freiheit/Autonomie Darüber hinaus ist die Art der Nutzenstiftung für Kund*innen zu bewerten (laut Max- Neef). Produkte/Dienstleistungen mit Mehrfachnutzen sind am höchsten zu bewerten, gefolgt von Einfachnutzen, hemmendem Nutzen und Pseudonutzen. Zum Negativnutzen siehe den Negativaspekt unten. ∏ Mehrfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt mehrfachen positiven Nutzen, z.B. erfüllt das Stillen eines Babys dessen Grundbedürfnis nach Nahrung und auch dessen Bedürfnis nach Zuwendung. ∏ Einfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt nur einfachen Nutzen, z.B. erfüllt eine Sportveranstaltung NUR den Nutzen einer Freizeitgestaltung. ∏ Hemmender Nutzen: TV-Sendungen beispielsweise erfüllen das Bedürfnis nach Freizeitgestaltung, können aber die Kreativität und das eigenständige Schaffen hemmen. ∏ Pseudonutzen: In der mechanistischen Medizin beispielsweise („Für jede Krankheit eine Tablette“) wird häufig nicht das Problem von Grund auf gelöst, sondern es werden nur die Symptome bekämpft, was schlimmstenfalls zur Symptomverschiebung führen kann. ∏ Negativnutzen: Hier geht es um Produkte und Dienstleistungen, die sogar die Erfüllung von Grundbedürfnissen behindern, wie z.B. Atomkraftwerke, Waffen, Spielautomaten oder Gewaltvideos. Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „70 %“ Bericht S. 79 · Auszug 71
  • „30 %“ Bericht S. 79 · Auszug 72
  • „21 %“ Bericht S. 80 · Auszug 88
  • „0 %“ · Auszug 90
3
Was hat die KI erkannt?
  • 70 % des Gesamtumsatzes erfüllen laut Bericht Grundbedürfnisse (Auszug 71 · Bericht S. 79). 30 % des Umsatzes entfallen auf Statussymbole bzw. Luxus (Auszug 72 · Bericht S. 79). 21 % des Umsatzes werden als hemmender Nutzen eingestuft (Auszug 88 · Bericht S. 80), weshalb die Kriterien für höhere Stufen nicht erfüllt sind.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Für Fortgeschritten: Nachweis, dass kein Produkt hemmenden Nutzen erfüllt (in den Auszügen werden 21 % hemmender Nutzen genannt (Auszug 88 · Bericht S. 80))
Für „Erfahren“ (laut KI): Für Erfahren: Nachweis, dass sämtliche Produkte dem Grundbedarf dienen ohne Negativwirkung (in den Auszügen werden 30 % Luxus genannt (Auszug 72 · Bericht S. 79))
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erfahren · 4 Punkte
Ganzes Feld E1: KI – % · Prüfer 50 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„70 %“
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„30 %“
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„21 %“
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„0 %“
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E1.1 Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen dem Grundbedarf, der persönlichen Entwicklung der Menschen bzw. der Diversität der Biosphäre ohne Negativwirkung. B2B: Ein Großteil der Kund*innen erfüllt diese Anforderungen ebenfalls.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen löst wesentliche gesellschaftliche Probleme laut UN-Entwicklungszielen. Innovative, visionäre Lösungen für die größten Herausforderungen der Menschheit sind umgesetzt.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (4 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E1.1 Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI 2 Stufen niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

70 % des Gesamtumsatzes erfüllen laut Bericht Grundbedürfnisse (Auszug 71 · Bericht S. 79). 30 % des Umsatzes entfallen auf Statussymbole bzw. Luxus (Auszug 72 · Bericht S. 79). 21 % des Umsatzes werden als hemmender Nutzen eingestuft (Auszug 88 · Bericht S. 80), weshalb die Kriterien für höhere Stufen nicht erfüllt sind.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „70 %“Auszug 71 · S. 79Anteil des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2023
  2. „30 %“Auszug 72 · S. 79Anteil des Gesamtumsatzes für Statussymbole bzw. Luxus
  3. „21 %“Auszug 88 · S. 80Anteil des Gesamtumsatzes für Produkte mit hemmendem Nutzen
  4. „0 %“Auszug 90Anteil des Gesamtumsatzes für Produkte mit Negativ-Nutzen

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Für Fortgeschritten: Nachweis, dass kein Produkt hemmenden Nutzen erfüllt (in den Auszügen werden 21 % hemmender Nutzen genannt (Auszug 88 · Bericht S. 80))
  • Für Erfahren: Nachweis, dass sämtliche Produkte dem Grundbedarf dienen ohne Negativwirkung (in den Auszügen werden 30 % Luxus genannt (Auszug 72 · Bericht S. 79))
  • Für Vorbildlich: Belege für innovative, visionäre Lösungen für die größten Herausforderungen der Menschheit
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „70 %“
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „30 %“
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „21 %“
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „0 %“
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: '70 %'; Zitat nicht in den Textstellen: '30 %'; Zitat nicht in den Textstellen: '21 %'; Zitat nicht in den Textstellen: '0 %'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen löst wesentliche gesellschaftliche Probleme laut UN-Entwicklungszielen. Innovative, visionäre Lösungen für die größten Herausforderungen der Menschheit sind umgesetzt.
Erfahren AF
Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen dem Grundbedarf, der persönlichen Entwicklung der Menschen bzw. der Diversität der Biosphäre ohne Negativwirkung. B2B: Ein Großteil der Kund*innen erfüllt diese Anforderungen ebenfalls.
Fortgeschritten
Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Erste Schritte
Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Eine Minderheit der Produkte/Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativoder hemmenden Nutzen.
Basislinie
Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen mehr dem Status als dem Grundbedarf bzw. erfüllen Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens danach einzustufen, ob diese Grundbedürfnisse für das einfache und gute Leben erfüllen oder entbehrlicher Luxus sind. Folgende neun Bedürfnisse laut M. Max-Neef und M. Rosenberg sind als menschliche Grundbedürfnisse zu verstehen: 1. Lebenserhaltung/Gesundheit/Wohlbefinden 2. Schutz/Sicherheit 3. Zuneigung/Liebe 4. Verstehen/Einfühlung 5. Teilnehmen/Geborgenheit 6. Muße/Erholung 7. kreatives Schaffen 8. Identität/Sinn 9. Freiheit/Autonomie Darüber hinaus ist die Art der Nutzenstiftung für Kund*innen zu bewerten (laut Max- Neef). Produkte/Dienstleistungen mit Mehrfachnutzen sind am höchsten zu bewerten, gefolgt von Einfachnutzen, hemmendem Nutzen und Pseudonutzen. Zum Negativnutzen siehe den Negativaspekt unten. ∏ Mehrfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt mehrfachen positiven Nutzen, z.B. erfüllt das Stillen eines Babys dessen Grundbedürfnis nach Nahrung und auch dessen Bedürfnis nach Zuwendung. ∏ Einfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt nur einfachen Nutzen, z.B. erfüllt eine Sportveranstaltung NUR den Nutzen einer Freizeitgestaltung. ∏ Hemmender Nutzen: TV-Sendungen beispielsweise erfüllen das Bedürfnis nach Freizeitgestaltung, können aber die Kreativität und das eigenständige Schaffen hemmen. ∏ Pseudonutzen: In der mechanistischen Medizin beispielsweise („Für jede Krankheit eine Tablette“) wird häufig nicht das Problem von Grund auf gelöst, sondern es werden nur die Symptome bekämpft, was schlimmstenfalls zur Symptomverschiebung führen kann. ∏ Negativnutzen: Hier geht es um Produkte und Dienstleistungen, die sogar die Erfüllung von Grundbedürfnissen behindern, wie z.B. Atomkraftwerke, Waffen, Spielautomaten oder Gewaltvideos. Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
Arbeitsbuch S. 91 · in der Wissensbasis öffnen
›E1.2Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 (Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt.
  • VO2 Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die gesellschaftliche Wirkung geht über die reine Kund*innensphäre hinaus. Betrachtet wird hier, welcher Teil der Menschheit erreicht wird, der nicht direkt dem Unternehmen angehört, z.B. Nachbar*innen, Menschen in der Region, die Gemeinde, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen. Zur Bewertung der Wirkung ist wichtig, dass Themen und Kommunikationsinhalte über die reine Produktinformation hinausgehen, z.B. ... ∏ Zusatzinformationen auf der Packung ∏ Workshops zum Thema Tiefenökologie, die ein Biosupermarkt bietet ∏ Führungen am Feld durch einen Biobauer oder eine Biobäuerin zur Wissensvermittlung über ökologische Zusammenhänge Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Außerhalb des FIRMA_01* tragen vor allem unsere Veröffentlichungen in Magazinen, Zeit- schriften oder Blogs dazu bei, dass unsere Projekte als Vorbilder für nachhaltige Archi- tektur dienen.“ Bericht S. 81 · Auszug 96
  • „Hierüber konnten wir sehr, sehr viele Menschen innerhalb und außerhalb der Architekturbranche erreichen.“ Bericht S. 81 · Auszug 101
  • „Park Dein´ Park - Eine dauerhafte Aktion, die den Blick für lebenswertere Städte öffnen soll und auf die ungerechte Verteilung von öffentlichem Raum hinweisen soll.“ Bericht S. 81 · Auszug 104
  • „In vielen Städten findet ein Umdenken statt was die Parkraumgestaltung betrifft.“ Bericht S. 81 · Auszug 107
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma erreicht über Veröffentlichungen, Podcasts und Vorträge Menschen außerhalb der Kund*innensphäre (Auszüge 96, 101 · Bericht S. 81). Durch die Aktion „Park Dein´ Park“ (seit 2018) entsteht in Städten ein Umdenken bezüglich Parkraumgestaltung und es wird Problembewusstsein für die ungerechte Verteilung von öffentlichem Raum geschaffen (Auszüge 104, 106, 107 · Bericht S. 81). Konkrete Aktivitäten belegen das Engagement: 2023 gab es 210 Teilnahmen an Demonstrationen, 2 Vorträge und 18 Interviews (Auszug 119 · Bericht S. 81).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen fehlt ein Nachweis kreativer neuer Lösungsansätze zur Verhaltensänderung, die seit Jahren umgesetzt werden (für Vorbildlich).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld E1: KI – % · Prüfer 50 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Firma erreicht über Veröffentlichungen, Podcasts und Vorträge Menschen außerhalb der Kund*innensphäre (Auszüge 96, 101 · Bericht S. 81).“
Die Auszüge 96 und 101 sprechen von 'außerhalb des FIRMA_03*' bzw. 'außerhalb de …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Durch die Aktion „Park Dein´ Park“ (seit 2018) entsteht in Städten ein Umdenken bezüglich Parkraumgestaltung und es wird Problembewusstsein für die ungerechte Verteilung von öffentlichem Raum geschaffen (Auszüge 104, 106, 107 · Bericht S. 81).“
Auszug 106 bestätigt das Startjahr 2018 und Auszug 107 bestätigt das tatsächlich …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E1.2 Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Wissen und Einstellungen der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändern sich. Es entsteht ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen, z.B. Reparatur statt Neukauf, Recycling statt Wegwerfen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

(Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (6 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E1.2 Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma erreicht über Veröffentlichungen, Podcasts und Vorträge Menschen außerhalb der Kund*innensphäre (Auszüge 96, 101 · Bericht S. 81). Durch die Aktion „Park Dein´ Park“ (seit 2018) entsteht in Städten ein Umdenken bezüglich Parkraumgestaltung und es wird Problembewusstsein für die ungerechte Verteilung von öffentlichem Raum geschaffen (Auszüge 104, 106, 107 · Bericht S. 81). Konkrete Aktivitäten belegen das Engagement: 2023 gab es 210 Teilnahmen an Demonstrationen, 2 Vorträge und 18 Interviews (Auszug 119 · Bericht S. 81).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Außerhalb des FIRMA_01* tragen vor allem unsere Veröffentlichungen in Magazinen, Zeit- schriften oder Blogs dazu bei, dass unsere Projekte als Vorbilder für nachhaltige Archi- tektur dienen.“Auszug 96 · S. 81Zeigt Reichweite über Kund*innen hinaus durch Publikationen
  2. „Hierüber konnten wir sehr, sehr viele Menschen innerhalb und außerhalb der Architekturbranche erreichen.“Auszug 101 · S. 81Belegt Erreichung von Nichtkund*innen
  3. „Park Dein´ Park - Eine dauerhafte Aktion, die den Blick für lebenswertere Städte öffnen soll und auf die ungerechte Verteilung von öffentlichem Raum hinweisen soll.“Auszug 104 · S. 81Zeigt Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen (öffentlicher Raum)
  4. „In vielen Städten findet ein Umdenken statt was die Parkraumgestaltung betrifft.“Auszug 107 · S. 81Belegt Einstellungsänderung bei Nichtkund*innen
  5. „Das Projekt wurde 2018 gestartet, seitdem ist viel passiert.“Auszug 106 · S. 81Belegt langfristiges Engagement seit mehreren Jahren
  6. „210 Teilnahme an Demonstrationen 2 Vorträge 18 Interviews 5“Auszug 119 · S. 81Konkrete Anzahl der Aktivitäten/Maßnahmen pro Jahr

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer konkreten Änderung des (Konsum-)Verhaltens von Nichtkund*innen, nur zu einem „Umdenken“ (Auszug 107 · Bericht S. 81).
  • In den Auszügen steht keine konkrete Anzahl erreichter Menschen, da diese laut Bericht „schwer zu ermitteln“ ist (Auszüge 123, 125 · Bericht S. 82).
  • In den Auszügen fehlt ein Nachweis kreativer neuer Lösungsansätze zur Verhaltensänderung, die seit Jahren umgesetzt werden (für Vorbildlich).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: (Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Firma erreicht über Veröffentlichungen, Podcasts und Vorträge Menschen außerhalb der Kund*innensphäre (Auszüge 96, 101 · Bericht S. 81).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge 96 und 101 sprechen von 'außerhalb des FIRMA_03*' bzw. 'außerhalb de …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Durch die Aktion „Park Dein´ Park“ (seit 2018) entsteht in Städten ein Umdenken bezüglich Parkraumgestaltung und es wird Problembewusstsein für die ungerechte Verteilung von öffentlichem Raum geschaffen (Auszüge 104, 106, 107 · Bericht S. 81).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 106 bestätigt das Startjahr 2018 und Auszug 107 bestätigt das tatsächlich …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Firma erreicht über Veröffentlichungen, Podcasts und Vorträge Menschen außer' – Die Auszüge 96 und 101 sprechen von 'außerhalb des FIRMA_03*' bzw. 'außerhalb de; nicht gestützt: 'Durch die Aktion „Park Dein´ Park“ (seit 2018) entsteht in Städten ein Umdenken ' – Auszug 106 bestätigt das Startjahr 2018 und Auszug 107 bestätigt das tatsächlich
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
(Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.
Erfahren AF
Wissen und Einstellungen der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändern sich. Es entsteht ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen, z.B. Reparatur statt Neukauf, Recycling statt Wegwerfen.
Fortgeschritten
Informationen über neue (Lösungs-)Möglichkeiten erreichen Menschen, die über die eigenen Kund*innen hinausgehen, z.B. Informationen über Vorteile der ökologischen Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und die Gesundheit.
Erste Schritte
Auseinandersetzung mit gravierenden sozialen oder ökologischen Problemen in der Branche, Durchführung erster Analysen und Planungen für eine Problemlösung, z.B. Untersuchungen über geplante Obsoleszenz bei Elektrogeräten
Basislinie
Das Unternehmen setzt sich weder mit seinen positiven noch mit seinen negativen gesellschaftlichen (Aus-)Wirkungen auseinander.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die gesellschaftliche Wirkung geht über die reine Kund*innensphäre hinaus. Betrachtet wird hier, welcher Teil der Menschheit erreicht wird, der nicht direkt dem Unternehmen angehört, z.B. Nachbar*innen, Menschen in der Region, die Gemeinde, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen. Zur Bewertung der Wirkung ist wichtig, dass Themen und Kommunikationsinhalte über die reine Produktinformation hinausgehen, z.B. ... ∏ Zusatzinformationen auf der Packung ∏ Workshops zum Thema Tiefenökologie, die ein Biosupermarkt bietet ∏ Führungen am Feld durch einen Biobauer oder eine Biobäuerin zur Wissensvermittlung über ökologische Zusammenhänge Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
Arbeitsbuch S. 93 · in der Wissensbasis öffnen
›E3.1Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · Grund: Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Für Unternehmen mit wesentlichen Umweltauswirkungen in den Standardwirkungskategorien werden für die Bewertung der gefährlichsten Umweltbelastungen Wertungspunkte vergeben: Wirkungskategorie Kenngröße Wertungspunkte (WP) Klimawandel: CO2-Äquivalent der ausgestoßenen Gase t pro mitarbeitender Person bis 2 t/MA: 0 WP pro t darüber: je +1 WP Feinstaub- und anorganische Emissionen µg/m3 < 2 µg/m3: -1 WP < 10 µg/m3: -0,5 WP < 20 µg/m3: -0,1 WP ≥ 20 µg/m3: 10 WP Abbau der Ozonschicht: Emissionen von Chlorfluorkohlenwasserstoffen kg CFC-11-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die zur Versauerung beitragen mol H+-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die die fotochemische Bildung von Ozon fördern (organische Verbindungen, NOx, SOx) kg NMVOC-Äquivalent (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) falls vorhanden: +1 WP ionisierende Strahlung kg U-235-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Toxizität: Emission toxischer Stoffe CTU – comparative toxic unit falls vorhanden: +1 WP Eutrophierung: Düngung in der Landwirtschaft Land (mol N-Äquivalent) Wasser (kg P/N-Äquivalent) Bio-Landwirtschaft: 0 WP Nicht-Bio-Landwirtschaft: +1 WP sonst nur, falls vorhanden: +1 WP Landnutzung Steigerung gegenüber Vorjahr in kg C falls > +10 %: +1 WP Ressourcenerschöpfung: Wasser- und Mineralienverbrauch Wasser in 1000 m3/MA mineralisch, fossil: Antimon-Äquivalent + 1 WP / 1000 m3 falls vorhanden: +1 WP Eine Auswirkung ist dann wesentlich, wenn sie zu den drei größten Umweltauswirkungen im Unternehmen gehört oder wenn 50 % der genannten Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Der Grenzwert ist der jeweils angegebene Wert, bei dem 0 Wertungspunkte vergeben werden (bzw. 0, falls kein Grenzwert explizit angegeben ist). Die EU-Richtlinien für Industrieemissionen (2010/75/EU) und das Schadstoffregister (EG-VO 166/2006) sind zu beachten. Unternehmen, die hier berichten müssen, können nicht vorbildlich sein.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die ökologischen Auswirkungen im eigenen Haus wurden bisher aus verschiedensten Gründen nicht genauer erfasst.“ Bericht S. 87 · Auszug 1
  • „Durch strenge Vorgaben bei der Mobilität wird hier seit Jahren konsequent versucht, eigene Emissionen zu reduzieren.“ Bericht S. 87 · Auszug 7
  • „Bis 2023 konnte Strom-, Gas- und Heizverbrauch aufgrund unserer Mietverträge nicht ermittelt werden.“ Bericht S. 87 · Auszug 19
  • „Daten zu Transport, Papierverbrauch und Kunstlichteinsatz wurden 2022/2023 nicht er- hoben.“ Bericht S. 87 · Auszug 21
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen unternimmt erste Schritte zur Identifikation der wesentlichen ökologischen Auswirkungen mit klaren Verantwortlichkeiten und einem Berichtssystem.Das Unternehmen identifiziert Transport als Hauptquelle der Emissionen und plant die Erfassung von Daten ab dem nächsten Bericht. Bericht S. 87🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.Die Erhebung entsprechender Kennzahlen ist nicht belegt.❌ nicht belegt
ER1 Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.Es fehlen Daten zu allen Standardwirkungskategorien und langfristige Strategien mit Kennzahlen.❌ nicht belegt
VO1 Das Unternehmen veröffentlicht diese Daten und tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der Branche.Daten werden nicht erhoben und daher nicht veröffentlicht.❌ nicht belegt
VO2 Es erreicht maximal vier Wertungspunkte.Es liegen keine Daten zur Ermittlung von Wertungspunkten vor.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen …“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld E3: KI – % · Prüfer 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Prüfung
„Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die “
!
Nicht gezählt – Prüfung
„Es erreicht maximal vier Wertungspunkte.“
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E3.1 Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Das Unternehmen unternimmt erste Schritte zur Identifikation der wesentlichen ökologischen Auswirkungen mit klaren Verantwortlichkeiten und einem Berichtssystem.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (1 Punkt, Erste Schritte) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E3.1 Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

4 Belege · 2 Schlussfolgerungen · 2 Fehlanzeigen
  • 📄 Beleg Die ökologischen Auswirkungen im eigenen Haus wurden bisher aus verschiedensten Gründen nicht genauer erfasst. (Auszug 1 · Bericht S. 87)
  • 📄 Beleg Bis 2023 konnte Strom-, Gas- und Heizverbrauch aufgrund unserer Mietverträge nicht ermittelt werden. (Auszug 19 · Bericht S. 87)
  • 📄 Beleg Daten zu Transport, Papierverbrauch und Kunstlichteinsatz wurden 2022/2023 nicht er- hoben. (Auszug 21 · Bericht S. 87)
  • 📄 Beleg Durch strenge Vorgaben bei der Mobilität wird hier seit Jahren konsequent versucht, eigene Emissionen zu reduzieren. (Auszug 7 · Bericht S. 87)
  • ⚖ Schlussfolgerung Das Unternehmen verfügt über keine Kennzahlen zu den Umweltkonten, daher ist die Anforderung FO1 nicht erfüllt. (Auszüge 1, 19, 21 · Bericht S. 87) Kriterium: FO1 erfordert, dass das Unternehmen entsprechende Kennzahlen erhebt
  • ⚖ Schlussfolgerung Da Maßnahmen zur Emissionsreduktion gesetzt wurden, liegt die Bewertung über der Basislinie, die voraussetzt, dass keine Maßnahmen gesetzt wurden. (Auszüge 7, 9, 11, 12 · Bericht S. 87) Kriterium: Basislinie (0 Punkte) ist definiert als 'wurden keine Maßnahmen gesetzt'
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu klaren Verantwortlichkeiten für die Identifikation der ökologischen Auswirkungen.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen stehen keine konkreten Kennzahlen zu Emissionen, Verbrauch oder Umweltkonten.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die ökologischen Auswirkungen im eigenen Haus wurden bisher aus verschiedensten Gründen nicht genauer erfasst.“Auszug 1 · S. 87Belegt, dass keine genaue Erfassung der Umweltwirkungen erfolgt ist.
  2. „Durch strenge Vorgaben bei der Mobilität wird hier seit Jahren konsequent versucht, eigene Emissionen zu reduzieren.“Auszug 7 · S. 87Belegt, dass Maßnahmen zur Reduktion gesetzt wurden.
  3. „Bis 2023 konnte Strom-, Gas- und Heizverbrauch aufgrund unserer Mietverträge nicht ermittelt werden.“Auszug 19 · S. 87Belegt das Fehlen von Kennzahlen zu Energieverbrauch.
  4. „Daten zu Transport, Papierverbrauch und Kunstlichteinsatz wurden 2022/2023 nicht er- hoben.“Auszug 21 · S. 87Belegt das Fehlen von Daten zu weiteren Umweltkonten.
  5. „Soll aber ab dem nächsten Bericht, soweit es geht, erfasst werden.“Auszug 22 · S. 87Belegt erste Schritte zur Datenerhebung im Berichtssystem.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Klare Verantwortlichkeiten für das Umweltmanagement
  • Kennzahlen zu allen relevanten Umweltkonten (Strom, Gas, Heizung, Wasser, Transport, Papier, Kunstlicht, Chemikalien etc.)
  • Daten zu den Standardwirkungskategorien (CO2-Äquivalent, Feinstaub, etc.)
  • Ein etabliertes Umweltmanagementsystem
  • Langfristige Reduktionsstrategien mit überprüfbaren Kennzahlen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.

Warum nicht gezählt?

Die Antwort hat eine Prüfung nicht bestanden – nicht gezählt.
Prüfung: Prüfung
Abgelehnter Satz: „Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die “
Prüfung: Prüfung
Abgelehnter Satz: „Es erreicht maximal vier Wertungspunkte.“
Technische Meldung
Teil-Anforderung steht so nicht im Arbeitsbuch (ER1): 'Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die '; Teil-Anforderung steht so nicht im Arbeitsbuch (VO2): 'Es erreicht maximal vier Wertungspunkte.'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen veröffentlicht diese Daten und tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der Branche. Es erreicht maximal vier Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“).
Erfahren
Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.
Fortgeschritten
Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.
Erste Schritte AF
Das Unternehmen unternimmt erste Schritte zur Identifikation der wesentlichen ökologischen Auswirkungen mit klaren Verantwortlichkeiten und einem Berichtssystem.
Basislinie
Im Unternehmen sind Umweltwirkungen zwar bekannt, jedoch liegen keine Kennzahlen vor und wurden keine Maßnahmen gesetzt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Für Unternehmen mit wesentlichen Umweltauswirkungen in den Standardwirkungskategorien werden für die Bewertung der gefährlichsten Umweltbelastungen Wertungspunkte vergeben: Wirkungskategorie Kenngröße Wertungspunkte (WP) Klimawandel: CO2-Äquivalent der ausgestoßenen Gase t pro mitarbeitender Person bis 2 t/MA: 0 WP pro t darüber: je +1 WP Feinstaub- und anorganische Emissionen µg/m3 < 2 µg/m3: -1 WP < 10 µg/m3: -0,5 WP < 20 µg/m3: -0,1 WP ≥ 20 µg/m3: 10 WP Abbau der Ozonschicht: Emissionen von Chlorfluorkohlenwasserstoffen kg CFC-11-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die zur Versauerung beitragen mol H+-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die die fotochemische Bildung von Ozon fördern (organische Verbindungen, NOx, SOx) kg NMVOC-Äquivalent (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) falls vorhanden: +1 WP ionisierende Strahlung kg U-235-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Toxizität: Emission toxischer Stoffe CTU – comparative toxic unit falls vorhanden: +1 WP Eutrophierung: Düngung in der Landwirtschaft Land (mol N-Äquivalent) Wasser (kg P/N-Äquivalent) Bio-Landwirtschaft: 0 WP Nicht-Bio-Landwirtschaft: +1 WP sonst nur, falls vorhanden: +1 WP Landnutzung Steigerung gegenüber Vorjahr in kg C falls > +10 %: +1 WP Ressourcenerschöpfung: Wasser- und Mineralienverbrauch Wasser in 1000 m3/MA mineralisch, fossil: Antimon-Äquivalent + 1 WP / 1000 m3 falls vorhanden: +1 WP Eine Auswirkung ist dann wesentlich, wenn sie zu den drei größten Umweltauswirkungen im Unternehmen gehört oder wenn 50 % der genannten Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Der Grenzwert ist der jeweils angegebene Wert, bei dem 0 Wertungspunkte vergeben werden (bzw. 0, falls kein Grenzwert explizit angegeben ist). Die EU-Richtlinien für Industrieemissionen (2010/75/EU) und das Schadstoffregister (EG-VO 166/2006) sind zu beachten. Unternehmen, die hier berichten müssen, können nicht vorbildlich sein.
Arbeitsbuch S. 106 · in der Wissensbasis öffnen
›E3.2Relative Auswirkungen
FA ungültig
KI: Basislinie (0 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung0Basislinie · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards.
  • ES2 Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Für kleinere Unternehmen ohne wesentliche Produktionsprozesse ist der Informationsbedarf geringer. Für eine Beurteilung sollten zumindest quantitative Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand (ungefähre km-Zahl, Verkehrsmittel) und Ressourcenverbrauch herangezogen werden.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Zu Dienstleistungsunternehmen sind Vergleiche schwierig anzustellen, da wir aktuell noch keine Daten selbst ermitteln, wir aber auch keine Vergleichszahlen zur Verfügung haben.“ Bericht S. 88 · Auszug 23
  • „Aufgrund nicht vorhandener Daten ist eine Vergleichbarkeit derzeit nicht möglich.“ Bericht S. 88 · Auszug 39
  • „Unser stark gemeinwohlorientierter Ansatz (sh. hierzu insbesondere Punkt D3.1) ist leider immer noch weit über dem Branchenstandard, auch wenn sicherlich auch bei uns noch Luft nach oben ist.“ Bericht S. 88 · Auszug 36
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
FO1 Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.Es werden Maßnahmen genannt (Fensteraustausch, LED-Leuchtmittel) und behauptet, der Ansatz sei 'weit über dem Branchenstandard'. Bericht S. 88🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ES1 Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards.Es fehlt jeglicher Nachweis, dass der Stand der Technik oder Branchenstandards bekannt sind; stattdessen wird ausdrücklich auf das Fehlen von Vergleichsdaten hingewiesen.❌ nicht belegt
ES2 Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.Dies bezieht sich auf die Erfassung von Daten, nicht auf geplante Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen.❌ nicht belegt
FO1 Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.Es fehlen quantitative Vergleichswerte oder Daten, die belegen, dass die Maßnahmen tatsächlich besser als branchenüblich sind; die Aussagen beruhen auf Annahmen ohne Datengrundlage.🟡 teilweise belegt
ER1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.Es fehlen jegliche Daten oder Vergleichswerte, die belegen, dass das Unternehmen tatsächlich über dem Branchendurchschnitt liegt; die Behauptung ist nicht mit Zahlen untermauert.❌ nicht belegt
VO1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).Es fehlen Daten, Vergleichswerte oder Nachweise, die eine branchenführende Position belegen; die Aussage ist eine unbelegte Behauptung.❌ nicht belegt
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ ist nicht alles belegt: „Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards.“ – nicht belegt; „Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.“ – nicht belegt. Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Basislinie · 0 PunkteAuditor: Erfahren · 4 Punkte
Ganzes Feld E3: KI – % · Prüfer 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht, da ausdrücklich keine Vergleichszahlen vorliegen und eine Vergleichbarkeit aufgrund fehlender Daten ausgeschlossen wird (Auszüge 23, 39 · Bericht S. 88).“
Auszüge 25/26 ('deutlich ressourcenschonender als der Branchendurchschnitt') und …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E3.2 Relative Auswirkungen
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (4 Punkte, Erfahren) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E3.2 Relative Auswirkungen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI 3 Stufen niedriger

Warum Basislinie? – Begründung der KI

2 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Zu Dienstleistungsunternehmen sind Vergleiche schwierig anzustellen, da wir aktuell noch keine Daten selbst ermitteln, wir aber auch keine Vergleichszahlen zur Verfügung haben. (Auszug 23 · Bericht S. 88)
  • 📄 Beleg Aufgrund nicht vorhandener Daten ist eine Vergleichbarkeit derzeit nicht möglich. (Auszug 39 · Bericht S. 88)
  • ⚖ Schlussfolgerung Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht, da ausdrücklich keine Vergleichszahlen vorliegen und eine Vergleichbarkeit aufgrund fehlender Daten ausgeschlossen wird. (Auszüge 23, 39 · Bericht S. 88) Kriterium: ES1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu konkreten Vergleichswerten bezüglich Umweltkonten oder Wirkungskenngrößen in der Branche bzw. Region.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Zu Dienstleistungsunternehmen sind Vergleiche schwierig anzustellen, da wir aktuell noch keine Daten selbst ermitteln, wir aber auch keine Vergleichszahlen zur Verfügung haben.“Auszug 23 · S. 88Belegt, dass keine Vergleichszahlen vorhanden sind und Vergleiche schwierig sind.
  2. „Aufgrund nicht vorhandener Daten ist eine Vergleichbarkeit derzeit nicht möglich.“Auszug 39 · S. 88Belegt explizit, dass aufgrund fehlender Daten keine Vergleichbarkeit möglich ist.
  3. „Unser stark gemeinwohlorientierter Ansatz (sh. hierzu insbesondere Punkt D3.1) ist leider immer noch weit über dem Branchenstandard, auch wenn sicherlich auch bei uns noch Luft nach oben ist.“Auszug 36 · S. 88Zeigt die unbelegte Behauptung, weit über dem Branchenstandard zu liegen, ohne Datengrundlage.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Konkrete Vergleichswerte zum Branchenstandard bzw. Stand der Technik
  • Quantitative Angaben zu Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand und Ressourcenverbrauch im Branchenvergleich
  • Daten zu eigenen Verbrauchswerten (Strom, Gas, Heizung, Wasser, Transport, Papier, Kunstlicht) für 2022/2023
  • Nachweis, dass das Unternehmen über dem Branchendurchschnitt liegt (statt bloßer Behauptungen)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards. Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, der dem Bericht widerspricht (z. B. andere Zahl) – nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht, da ausdrücklich keine Vergleichszahlen vorliegen und eine Vergleichbarkeit aufgrund fehlender Daten ausgeschlossen wird (Auszüge 23, 39 · Bericht S. 88).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen: Der Bericht sagt etwas anderes (z. B. andere Zahl).
Begründung der Prüfung: Auszüge 25/26 ('deutlich ressourcenschonender als der Branchendurchschnitt') und …
Technische Meldung
Widerspruch zum Bericht: 'Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht, da' – Auszüge 25/26 ('deutlich ressourcenschonender als der Branchendurchschnitt') und
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).
Erfahren AF
Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.
Fortgeschritten
Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
Erste Schritte
Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards. Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.
Basislinie
Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht bzw. hat noch keine Verbesserungsmaßnahmen geplant.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Für kleinere Unternehmen ohne wesentliche Produktionsprozesse ist der Informationsbedarf geringer. Für eine Beurteilung sollten zumindest quantitative Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand (ungefähre km-Zahl, Verkehrsmittel) und Ressourcenverbrauch herangezogen werden.
Arbeitsbuch S. 110 · in der Wissensbasis öffnen
Zusatz: Zahlen – KI-Wert gegen Prüfer-Wert pro Feld
FeldPrüfer-Wert (Datensatz)KI-WertAbweichungKI-Prozent beruht auf
A130 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
A220 %10 % -10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
A340 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
A410 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
B170 %– – ⚠ 0 von 3 Aspekten
B270 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
B380 %0 % -80 ⚠ 1 von 2 Aspekten
B410 %10 % +0 1 von 1 Aspekten
C160 %40 % -20 ⚠ 1 von 3 Aspekten
C270 %20 % -50 ⚠ 2 von 3 Aspekten
C370 %50 % -20 ⚠ 2 von 3 Aspekten
C460 %50 % -10 3 von 3 Aspekten
D140 %30 % -10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D250 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
D360 %50 % -10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D450 %20 % -30 ⚠ 1 von 2 Aspekten
E150 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
E240 %40 % +0 2 von 2 Aspekten
E330 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
E430 %20 % -10 2 von 2 Aspekten

Feld-Prozent der KI = Mittelwert der gültigen Aspekte × 10. ⚠ = Aspekte fehlen; der Wert ist aus dem Rest hochgerechnet.

↑ nach oben zur Übersicht

VR B…

M5.0 Vollbilanzpruefen_audit KIPrompt 2026-10-31.5Seitenzahlen aus PDF

Die KI bewertet in 6 von 22 vergleichbaren Aspekten niedriger als der Auditor, in 4 höher und in 12 gleich. 19 von 41 Aspekten wurden nicht gezählt, weil die KI-Antwort eine Prüfung nicht bestanden hat.

📈 Interpolation und Extrapolation für diese Firma

Wie oft liegt die KI neben dem Auditor? (Delta in Stufen)

Delta = Stufe der KI minus Stufe des Auditors. Die 5 Stufen: Basislinie → Erste Schritte → Fortgeschritten → Erfahren → Vorbildlich. 0 = beide wählen dieselbe Stufe. −1 = die KI wählt eine Stufe tiefer (strenger). +1 = eine Stufe höher (großzügiger).

Von 22 gezählten Aspekten wählt die KI bei 12 dieselbe Stufe wie der Auditor, bei 6 eine tiefere (strenger) und bei 4 eine höhere (großzügiger).

Dasselbe als Säulendiagramm

-2
2 tiefer
-1
1 tiefer
0
gleich
+1
1 höher
+2
2 höher
← KI strenger als der AuditorKI großzügiger →
Wichtig: Die Zahl über einer Säule ist nicht die Bewertung des Auditors. Sie zählt, wie oft dieser Abstand vorkommt – z. B. „12“ über der grünen Säule bei 0 heißt: 12-mal haben KI und Auditor dieselbe Stufe gewählt.
Beispiel A4.1: Auditor „Fortgeschritten“, KI „Erste Schritte“ → -1 = KI 1 Stufe strenger
BasislinieErste SchritteKFortgeschrittenAErfahrenVorbildlich
A = Auditor · K = KI · Abstand zwischen A und K = 1 Stufe

grün = gleiche Stufebraun/gelb = 1 Stufe danebenrot = 2 oder mehr Stufen daneben

Nicht gezählt (ungültig) und deshalb nicht im Bild: 19 von 41 Aspekten.

In welchem Feld liegt die KI daneben?

Jedes Kästchen ist ein Feld der Gemeinwohl-Matrix (A1 … E4). Die Zahl sagt, wie viele Stufen die KI dort im Schnitt neben dem Auditor liegt: −1 = eine Stufe strenger, ±0 = gleich. Anklicken springt zum Aspekt.

gleichetwa 1 Stufe daneben2 oder mehr Stufenkein Vergleich möglich

⚠ = nicht alle Aspekte gültig: Das Feld beruht nur auf einem Teil (4 Felder vollständig, 12 teilweise, 4 ohne gültigen Aspekt). Feld anklicken → springt zum Aspekt.

👤 Was ein Mensch noch prüfen muss

21 von 41 Aspekten brauchen einen fachlichen Blick · bei 20 ist nichts auffällig.
  • 19× KI-Antwort nicht gezählt
  • 2× enthält Schlussfolgerung der KI

Ein Aspekt kann mehrere Gründe haben. Die Liste unten lässt sich auf diese Aspekte filtern.

Zum Vergleich: Ist das besser als Zufall? (gleiche Aspekte, gleiche Stufe)
Vergleichgleiche Stufe
KI ↔ Auditor12 / 22
Selbsteinschätzung der Firma ↔ Auditor19 / 22
KI ↔ Selbsteinschätzung der Firma13 / 22
Raten: immer die häufigste Auditor-Stufe13 / 22

Die KI bekommt die Selbsteinschätzung der Firma und die Auditor-Werte nicht zu sehen – sie werden vorher aus dem Text entfernt.

Größte Abweichung zum Auditor zuerst · Zeile anklicken für Begründungen und Zitate
So lesen Sie die Kürzel in den Erklärungen: Das Programm zerlegt den Text jeder Stufe im Arbeitsbuch in einzelne Anforderungen. ES = Erste Schritte · FO = Fortgeschritten · ER = Erfahren · VO = Vorbildlich. Die Zahl ist die Nummer des Satzes: FO2 = Fortgeschritten, Anforderung 2. Jede Anforderung wird geprüft: ✅ belegt · 🟡 teilweise belegt · ❌ nicht belegt.

Stufenleiste je Zeile: Basislinie → Erste Schritte → Fortgeschritten → Erfahren → Vorbildlich · A AuditorK KIF Firma · farbig = Abstand zwischen Auditor und KI

›A4.1Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt.
  • FO2 Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Je stärker Lieferant*innen von einer Entscheidung betroffen sind, desto wichtiger ist die Involvierung. Daher sollte das Unternehmen bei Lieferant*innen abfragen, bei welchen Themen und Entscheidungen diese eingebunden werden möchten. Mögliche Mitsprachethemen sind z.B. die Mengenplanung von Rohstoffen sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Der Grad der Mitentscheidung von betroffenen Lieferant*innen geht von der Anhörung über den Dialog und das Mitgestalten bis zum Mitentscheiden. Die Entscheidungsfindung, Widersprüche und Gegenstimmen werden idealerweise im Unternehmen angemessen dokumentiert.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Auf unserer Homepage bekommen Lieferanten und Dienstleister von unserer Bank ein umfassendes Bild dazu, wer wir sind, was uns antreibt, wo wir tätig sind und wie unser Leistungsspektrum aussieht.“ Bericht S. 25 · Auszug 1
  • „In persönlichen Gesprächen hat ein Lieferant die Möglichkeit, diese mit uns zu gestalten und die Vertragsbedingungen auszuarbeiten.“ Bericht S. 25 · Auszug 16
  • „Mit wichtigen Lieferanten eine Lieferantenvereinbarung formulieren, die in der Praxis für alle anwendbar ist.“ Bericht S. 26 · Auszug 25
  • „Ein intensiverer Dialog und daraus resultierende Schritte sind geplant.“ Bericht S. 27 · Auszug 40
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma stellt Lieferanten umfangreiche Informationen über Homepage, Social Media und Pressemitteilungen zur Verfügung (Auszüge 1, 5, 9 · Bericht S. 25). Es gibt erste Mitentscheidungsmöglichkeiten, da Lieferanten in persönlichen Gesprächen Lösungen mitgestalten und Vertragsbedingungen ausarbeiten können (Auszug 16 · Bericht S. 25). Zudem wurden Strategien zur Verbesserung abgeleitet, wie die geplante Lieferantenvereinbarung (Auszug 25 · Bericht S. 26) und der geplante intensivere Dialog (Auszug 40 · Bericht S. 27).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Systematische Abfrage der Zufriedenheit der Lieferanten mit der Informationspolitik und den Mitentscheidungsrechten
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -2 Punkte
Ganzes Feld A4: KI 10 % · Prüfer 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Fortgeschritten“ als erreicht, die KI findet dafür im Bericht nicht genug Nachweise (siehe Schritt 4).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A4.1 Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten. Wir“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A4.1 Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma stellt Lieferanten umfangreiche Informationen über Homepage, Social Media und Pressemitteilungen zur Verfügung (Auszüge 1, 5, 9 · Bericht S. 25). Es gibt erste Mitentscheidungsmöglichkeiten, da Lieferanten in persönlichen Gesprächen Lösungen mitgestalten und Vertragsbedingungen ausarbeiten können (Auszug 16 · Bericht S. 25). Zudem wurden Strategien zur Verbesserung abgeleitet, wie die geplante Lieferantenvereinbarung (Auszug 25 · Bericht S. 26) und der geplante intensivere Dialog (Auszug 40 · Bericht S. 27).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Auf unserer Homepage bekommen Lieferanten und Dienstleister von unserer Bank ein umfassendes Bild dazu, wer wir sind, was uns antreibt, wo wir tätig sind und wie unser Leistungsspektrum aussieht.“Auszug 1 · S. 25Zeigt Umfang der Transparenz für Lieferanten
  2. „In persönlichen Gesprächen hat ein Lieferant die Möglichkeit, diese mit uns zu gestalten und die Vertragsbedingungen auszuarbeiten.“Auszug 16 · S. 25Beleg für erste Mitentscheidungsmöglichkeiten (Mitgestalten)
  3. „Mit wichtigen Lieferanten eine Lieferantenvereinbarung formulieren, die in der Praxis für alle anwendbar ist.“Auszug 25 · S. 26Zeigt abgeleitete Strategie/Ziel zur Verbesserung
  4. „Ein intensiverer Dialog und daraus resultierende Schritte sind geplant.“Auszug 40 · S. 27Zeigt geplante Maßnahmen, noch nicht umgesetzt

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Systematische Abfrage der Zufriedenheit der Lieferanten mit der Informationspolitik und den Mitentscheidungsrechten
  • Nachweis, dass Maßnahmen erfolgreich umgesetzt sind und Lieferanten bis auf wenige Ausnahmen zufrieden sind
  • Dokumentation von Mitentscheidungsprozessen bei allen relevanten Lieferanten
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert. Alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Erfahren
Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Fortgeschritten AF
Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Erste Schritte K
Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten geprüft, Strategien zur Verbesserung wurden abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Basislinie
Das Unternehmen zeigt keine Transparenzbemühungen gegenüber den Lieferant*innen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Es gibt keine relevante Mitentscheidung der Lieferant*innen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Je stärker Lieferant*innen von einer Entscheidung betroffen sind, desto wichtiger ist die Involvierung. Daher sollte das Unternehmen bei Lieferant*innen abfragen, bei welchen Themen und Entscheidungen diese eingebunden werden möchten. Mögliche Mitsprachethemen sind z.B. die Mengenplanung von Rohstoffen sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Der Grad der Mitentscheidung von betroffenen Lieferant*innen geht von der Anhörung über den Dialog und das Mitgestalten bis zum Mitentscheiden. Die Entscheidungsfindung, Widersprüche und Gegenstimmen werden idealerweise im Unternehmen angemessen dokumentiert.
Arbeitsbuch S. 30 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.1Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Ein hoher Eigenkapitalanteil ist wichtig bei starker Mittelbindung in Anlagevermögen und zur Sicherung vor Geschäftsrisiken wie z.B. einer geringen Zahl an Umsatzträgern, saisonalen Schwankungen, Wetterabhängigkeit oder Abhängigkeiten von bestimmten Ressourcen und Kompetenzen. Für Geschäftsmodelle ohne Geschäftsvermögen, ohne Vorfinanzierung von Ausgaben und gesicherten regelmäßigen Einnahmen kann dieser Aspekt an Bedeutung verlieren. Banken berechnen die Eigenkapitalquote als Verhältnis des „bereinigten Eigenkapitals“ zum Gesamtkapital. Banken und Versicherungen haben nach „Kernkapital“ und „Ergänzungskapital“ zu unterscheiden. Bei Vereinen und Selbstverwaltungskörperschaften ist der Anteil der Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge die entscheidende Information. Gemeinnützige Organisationen haben Verwendungszweck und Beschränkung der Rücklagenbildung zu beachten.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Deshalb verfügen wir zum 31.12.2024 über eine Eigenkapitalquote von 19,9%.“ Bericht S. 30 · Auszug 6
  • „Durchschnittlicher Eigenkapitalanteil der Branche 2024 18,4 %“ Bericht S. 30 · Auszug 19
  • „Eigenkapitalanteil 2024 19,9 % aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote Durchschnittlicher Eigenkapitalanteil der Branche 2024 18,4 %“ Bericht S. 30 · Auszug 18
3
Was hat die KI erkannt?
  • Zum 31.12.2024 verfügt die Firma über eine Eigenkapitalquote von 19,9% (Auszüge 6, 18 · Bericht S. 30). Der durchschnittliche Eigenkapitalanteil der Branche lag 2024 bei 18,4% (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 30). Damit liegt die Eigenkapitalquote über dem Branchendurchschnitt (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 30).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen wird nicht dargelegt, dass der Eigenkapitalanteil den Branchendurchschnitt beachtlich überschreitet; es wird lediglich die Überschreitung der aufsichtsrechtlichen Anforderung als erheblich bezeichnet (Auszüge 19, 20 · Bericht S. 30, 31).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erfahren · 4 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld B1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Erfahren“ als erreicht, die KI findet dafür im Bericht nicht genug Nachweise (siehe Schritt 4).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B1.1 Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Der Eigenkapitalanteil ist vorbildlich in der Branche.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich. Unsere Eigenkapitalquote überschreitet die aufsichtsrechtliche Anforderung erheblich. B Eigentümer*innen, Eigenkapital- und Finanzpartner*innen | B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln FIRMA_01 Starnber“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.1 Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Erfahren → KI 1 Stufe niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Zum 31.12.2024 verfügt die Firma über eine Eigenkapitalquote von 19,9% (Auszüge 6, 18 · Bericht S. 30). Der durchschnittliche Eigenkapitalanteil der Branche lag 2024 bei 18,4% (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 30). Damit liegt die Eigenkapitalquote über dem Branchendurchschnitt (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 30).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Deshalb verfügen wir zum 31.12.2024 über eine Eigenkapitalquote von 19,9%.“Auszug 6 · S. 30Belegt die konkrete Eigenkapitalquote von 19,9% zum Stichtag 31.12.2024.
  2. „Durchschnittlicher Eigenkapitalanteil der Branche 2024 18,4 %“Auszug 19 · S. 30Belegt den Branchendurchschnitt von 18,4% für das Jahr 2024.
  3. „Eigenkapitalanteil 2024 19,9 % aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote Durchschnittlicher Eigenkapitalanteil der Branche 2024 18,4 %“Auszug 18 · S. 30Vergleich beider Kennzahlen im Bericht.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen wird nicht dargelegt, dass der Eigenkapitalanteil den Branchendurchschnitt beachtlich überschreitet; es wird lediglich die Überschreitung der aufsichtsrechtlichen Anforderung als erheblich bezeichnet (Auszüge 19, 20 · Bericht S. 30, 31).
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass der Eigenkapitalanteil vorbildlich in der Branche ist.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Der Eigenkapitalanteil ist vorbildlich in der Branche.
Erfahren AF
Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
Fortgeschritten K
Der Eigenkapitalanteil erreicht branchenübliche Höhe.
Erste Schritte
Planziele über Erreichen und Höhe eines ausreichenden Eigenkapitalanteils zur Risikodeckung wurden erarbeitet, und der Einstieg in die Umsetzung ist erfolgt.
Basislinie
Festgelegtes Grund- oder Stammkapital ist einbezahlt oder eingebracht, und der Eigenkapitalanteil erfüllt gesetzliche Mindestanforderungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Ein hoher Eigenkapitalanteil ist wichtig bei starker Mittelbindung in Anlagevermögen und zur Sicherung vor Geschäftsrisiken wie z.B. einer geringen Zahl an Umsatzträgern, saisonalen Schwankungen, Wetterabhängigkeit oder Abhängigkeiten von bestimmten Ressourcen und Kompetenzen. Für Geschäftsmodelle ohne Geschäftsvermögen, ohne Vorfinanzierung von Ausgaben und gesicherten regelmäßigen Einnahmen kann dieser Aspekt an Bedeutung verlieren. Banken berechnen die Eigenkapitalquote als Verhältnis des „bereinigten Eigenkapitals“ zum Gesamtkapital. Banken und Versicherungen haben nach „Kernkapital“ und „Ergänzungskapital“ zu unterscheiden. Bei Vereinen und Selbstverwaltungskörperschaften ist der Anteil der Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge die entscheidende Information. Gemeinnützige Organisationen haben Verwendungszweck und Beschränkung der Rücklagenbildung zu beachten.
Arbeitsbuch S. 35 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.3Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
FA K ≈ 1 Stufe großzügiger
KI: Erfahren (5 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · KI 1 Stufe großzügiger
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung5Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt.
  • VO2 Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Vorbildrolle von Führungskräften und Geschäftsführung ist besonders zu beachten. Definitionen: ∏ flexible Arbeitsmodelle: von der Organisation vorgegeben, können von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden ∏ individuell angepasste Arbeitsmodelle: maßgeschneiderte Lösungen für einzelne Mitarbeitende Die Einschränkung der Selbstbestimmung ist möglich, wenn existenzielle betriebliche Belange vorliegen (in Absprache mit dem Betriebsrat oder einem entsprechend legitimierten Gremium).
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Mindestarbeitszeit ist auf 15 Stunden/Woche festgelegt.“ Bericht S. 59 · Auszug 93
  • „Die Möglichkeit bis zu 50% mobil zu arbeiten, die Nutzung von Elternzeit, nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter , sind ein weiterer Beitrag.“ Bericht S. 60 · Auszug 107
  • „Sollten unsere Arbeitsmodelle in Einzelfällen nicht passend sein, sind wir immer offen, zusammen individuelle Lösungen zu finden.“ Bericht S. 60 · Auszug 104
  • „Teilzeit 5 127 renaTe 0 1 Altersteilzeit Aktivphase 3 13 Altersteilzeit Passivphase 2 11“ Bericht S. 60 · Auszug 113
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma bietet vielfältige flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeit ab 15 Stunden/Woche, mobiles Arbeiten bis 50% und Sabbaticals an (Auszug 92 · Bericht S. 59), (Auszug 93 · Bericht S. 59), (Auszug 107 · Bericht S. 60), (Auszug 108 · Bericht S. 60). Individuelle Lösungen sind in Einzelfällen möglich (Auszug 104 · Bericht S. 60), und Führungskräfte nutzen diese Modelle ebenfalls, wie die Zahlen zu Teilzeit (5 Führungskräfte) und Altersteilzeit (3 bzw. 2 Führungskräfte) belegen (Auszug 113 · Bericht S. 60). Die kulturelle Verankerung zeigt sich im Anspruch, in allen Lebensphasen ein unterstützender Arbeitgeber zu sein (Auszug 90 · Bericht S. 59), (Auszug 91 · Bericht S. 59).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Die KI nennt nichts Konkretes.
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte KI 1 Stufe großzügiger · Δ +2 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 30 % · Prüfer 20 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Die KI hält „Erfahren“ für erreicht, der Auditor nur „Fortgeschritten“. Die KI stützt sich auf die Nachweise in Schritt 3 – ob sie ausreichen, sollte fachlich geprüft werden.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C2.3 Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Mitarbeitende besitzen die Möglichkeit, aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auszuwahlen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten C Mitarbeitende und Arbeitspartner*innen | C2 Ausgestaltung der Arbeitsverträge FIRMA_02 | Gemeinwohl-Bericht 2024 61 Mitarbeitende besitzen die Möglichkeit, aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auszuwählen.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.3 Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma bietet vielfältige flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeit ab 15 Stunden/Woche, mobiles Arbeiten bis 50% und Sabbaticals an (Auszug 92 · Bericht S. 59), (Auszug 93 · Bericht S. 59), (Auszug 107 · Bericht S. 60), (Auszug 108 · Bericht S. 60). Individuelle Lösungen sind in Einzelfällen möglich (Auszug 104 · Bericht S. 60), und Führungskräfte nutzen diese Modelle ebenfalls, wie die Zahlen zu Teilzeit (5 Führungskräfte) und Altersteilzeit (3 bzw. 2 Führungskräfte) belegen (Auszug 113 · Bericht S. 60). Die kulturelle Verankerung zeigt sich im Anspruch, in allen Lebensphasen ein unterstützender Arbeitgeber zu sein (Auszug 90 · Bericht S. 59), (Auszug 91 · Bericht S. 59).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Mindestarbeitszeit ist auf 15 Stunden/Woche festgelegt.“Auszug 93 · S. 59Beleg für flexible Teilzeitmodelle ab 15 Stunden
  2. „Die Möglichkeit bis zu 50% mobil zu arbeiten, die Nutzung von Elternzeit, nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter , sind ein weiterer Beitrag.“Auszug 107 · S. 60Beleg für mobiles Arbeiten und Elternzeit für Väter
  3. „Sollten unsere Arbeitsmodelle in Einzelfällen nicht passend sein, sind wir immer offen, zusammen individuelle Lösungen zu finden.“Auszug 104 · S. 60Beleg für individuelle Anpassung der Arbeitsverhältnisse
  4. „Teilzeit 5 127 renaTe 0 1 Altersteilzeit Aktivphase 3 13 Altersteilzeit Passivphase 2 11“Auszug 113 · S. 60Beleg für Nutzung flexibler Modelle durch Führungskräfte (5 in Teilzeit, 3+2 in Altersteilzeit)
  5. „Es ist uns wichtig, dass wir für unsere Mitarbeitenden in allen Lebensphasen ein verlässlicher und unterstützender Arbeitgeber sind.“Auszug 90 · S. 59Beleg für kulturelle Verankerung der Work-Life-Balance

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einem entwickelten Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle durch die Mitarbeitenden, das über individuelle Lösungen in Einzelfällen hinausgeht (Auszug 104 · Bericht S. 60).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt. Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt. Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren K
An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.
Fortgeschritten AF
Mitarbeitende besitzen die Möglichkeit, aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auszuwählen.
Erste Schritte
Die verfügbaren Arbeitsmodelle werden regelmäßig analysiert und thematisiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten. Teilzeit kann in Anspruch genommen werden.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Vorbildrolle von Führungskräften und Geschäftsführung ist besonders zu beachten. Definitionen: ∏ flexible Arbeitsmodelle: von der Organisation vorgegeben, können von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden ∏ individuell angepasste Arbeitsmodelle: maßgeschneiderte Lösungen für einzelne Mitarbeitende Die Einschränkung der Selbstbestimmung ist möglich, wenn existenzielle betriebliche Belange vorliegen (in Absprache mit dem Betriebsrat oder einem entsprechend legitimierten Gremium).
Arbeitsbuch S. 58 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.1Ernährung während der Arbeitszeit
FA K ≈ 1 Stufe großzügiger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Basislinie (0 Punkte) · KI 1 Stufe großzügiger
Eigenbewertung0Basislinie
Auditbewertung0Basislinie
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“ (Stufe der KI):
  • ES1 Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster, z.B. Angebot einer vegetarischen Option bzw. Vergünstigungen in biologischen Restaurants; Obstkorb
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Die Betriebsgröße ist ausschlaggebend für Essensangebote. Kantinen können in Kleinunternehmen nicht erwartet werden – wohl aber kann Verpflegung organisiert werden, z.B. ein Obstkorb für die Mitarbeitenden. ∏ Auch wenn keine Betriebsküche vorhanden ist, können positive Anreizfaktoren gesetzt werden, wie z.B. Kooperationen mit bio-vegetarischen Lokalen oder lokalen Reformhäusern etc. Dies wirkt sich positiv im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge aus.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wasser, Tee und Kaffee stellt die Bank ihren Mitarbeitenden überall kostenfrei zur Verfügung.“ Bericht S. 63 · Auszug 8
  • „Denn hier kaufen wir fairen Biokaffee von einer regionalen Rösterei aus unserem Geschäftsgebiet.“ Bericht S. 63 · Auszug 13
  • „In unseren monatlichen Gesundheitstipps hat auch Ernährung ihren Platz.“ Bericht S. 63 · Auszug 1
  • „Aufgrund der Streuung unserer Mitarbeitenden auf verschiedene Standorte, lohnt es sich nirgendwo, eine Kantine anzubieten.“ Bericht S. 63 · Auszug 3
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank stellt kostenfrei Wasser, Tee und Kaffee zur Verfügung (Auszug 8 · Bericht S. 63) und kauft bewusst fairen Biokaffee von einer regionalen Rösterei (Auszug 13 · Bericht S. 63). In den monatlichen Gesundheitstipps hat Ernährung ihren Platz (Auszug 1 · Bericht S. 63), auch wenn es laut Bericht keine speziell fördernde Maßnahme gibt (Auszug 2 · Bericht S. 63). Es gibt keine Kantine (Auszug 3 · Bericht S. 63) und keine Erhebung zum Anteil ökologischer Verpflegung (Auszug 18 · Bericht S. 63).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer Kantine mit deutlich reduziertem Konsum tierischer Produkte (Auszug 3 · Bericht S. 63)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Basislinie · 0 Punkte KI 1 Stufe großzügiger · Δ +1 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 20 % · Prüfer 10 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Die KI hält „Erste Schritte“ für erreicht, der Auditor nur „Basislinie“. Die KI stützt sich auf die Nachweise in Schritt 3 – ob sie ausreichen, sollte fachlich geprüft werden.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen setzt keine Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung. Eventuell vorhandene Ernährungsangebote widersprechen nicht offensichtlich gesunden Ernährungsmustern.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erste Schritte) fehlt laut Auditor:

Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster, z.B. Angebot einer vegetarischen Option bzw. Vergünstigungen in biologischen Restaurants, Obstkorb. Hinweise: Sie könnten regelmäßig Gesundheitstipps versenden. Es wäre eine Idee in der monatlichen Umfrage auch nachzufragen, ob diese Tipps bei den Mitarbeiter*innen so ankommen. So wäre der erste Schritt zur Sensibilisierung gut machbar.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Basislinie Das Unternehmen setzt keine Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung. Eventuell vorhandene Ernährungsangebote widersprechen nicht offensichtlich gesunden Ernährungsmustern. C Mitarbeitende und Arbeitspartner*innen | C3 Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeitenden“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Basislinie → KI 1 Stufe höher

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Bank stellt kostenfrei Wasser, Tee und Kaffee zur Verfügung (Auszug 8 · Bericht S. 63) und kauft bewusst fairen Biokaffee von einer regionalen Rösterei (Auszug 13 · Bericht S. 63). In den monatlichen Gesundheitstipps hat Ernährung ihren Platz (Auszug 1 · Bericht S. 63), auch wenn es laut Bericht keine speziell fördernde Maßnahme gibt (Auszug 2 · Bericht S. 63). Es gibt keine Kantine (Auszug 3 · Bericht S. 63) und keine Erhebung zum Anteil ökologischer Verpflegung (Auszug 18 · Bericht S. 63).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wasser, Tee und Kaffee stellt die Bank ihren Mitarbeitenden überall kostenfrei zur Verfügung.“Auszug 8 · S. 63Kostenfreies Getränkeangebot als erste Maßnahme im Bereich Ernährung
  2. „Denn hier kaufen wir fairen Biokaffee von einer regionalen Rösterei aus unserem Geschäftsgebiet.“Auszug 13 · S. 63Konkrete Maßnahme: fairer Biokaffee aus regionaler Rösterei wird bewusst eingekauft
  3. „In unseren monatlichen Gesundheitstipps hat auch Ernährung ihren Platz.“Auszug 1 · S. 63Ernährung wird in den Gesundheitstipps thematisiert
  4. „Aufgrund der Streuung unserer Mitarbeitenden auf verschiedene Standorte, lohnt es sich nirgendwo, eine Kantine anzubieten.“Auszug 3 · S. 63Keine Kantine vorhanden, daher keine betriebliche Verpflegung mit ökologischen Kriterien
  5. „Anteil der Verpflegung aus ökologischer Herkunft Hierzu haben wir bisher keine Erhebung gemacht.“Auszug 18 · S. 63Keine Daten zum ökologischen Anteil der Verpflegung erhoben

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer Kantine mit deutlich reduziertem Konsum tierischer Produkte (Auszug 3 · Bericht S. 63)
  • In den Auszügen steht nichts zu Erhebungen über den Anteil der Verpflegung aus ökologischer Herkunft (Auszug 18 · Bericht S. 63)
  • In den Auszügen steht nichts zu umgesetzten Kooperationen mit ökologischen Essensanbietern (nur Planung in (Auszug 15 · Bericht S. 63))
  • In den Auszügen steht nichts zu Angeboten wie Obstkorb, vegetarischen Optionen oder Vergünstigungen in biologischen Restaurants
  • In den Auszügen steht nichts zu einer Evaluation der tatsächlichen Ernährungsgewohnheiten der Mitarbeitenden (Auszüge 2, 7 · Bericht S. 63)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ernährung überwiegend (> 75 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal, biologisch zertifiziert, wenn möglich aus solidarischer Landwirtschaft, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Erfahren
Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziert, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Fortgeschritten
Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
Erste Schritte K
Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster, z.B. Angebot einer vegetarischen Option bzw. Vergünstigungen in biologischen Restaurants; Obstkorb
Basislinie AF
Das Unternehmen setzt keine Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung. Eventuell vorhandene Ernährungsangebote widersprechen nicht offensichtlich gesunden Ernährungsmustern.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Die Betriebsgröße ist ausschlaggebend für Essensangebote. Kantinen können in Kleinunternehmen nicht erwartet werden – wohl aber kann Verpflegung organisiert werden, z.B. ein Obstkorb für die Mitarbeitenden. ∏ Auch wenn keine Betriebsküche vorhanden ist, können positive Anreizfaktoren gesetzt werden, wie z.B. Kooperationen mit bio-vegetarischen Lokalen oder lokalen Reformhäusern etc. Dies wirkt sich positiv im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge aus.
Arbeitsbuch S. 61 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.2Mobilität zum Arbeitsplatz
A FK ≈ 1 Stufe großzügiger
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · KI 1 Stufe großzügiger
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe der KI):
  • FO1 Konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik, z.B. wenn kein öffentliches Netz verfügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (< 130 g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ausgewiesene Fahrradabstellplätze
Für „Erfahren“:
  • ER1 Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.
  • ER2 Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Je nach Rahmenbedingungen (Produktionsstandort am Stadtrand, Büro im urbanen Zentrum, abgelegener Standort etc.) bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, Anreizfaktoren zu setzen bzw. sanfte Mobilität zu forcieren: ∏ Tickets für öffentliche Verkehrsmittel ∏ Reduktion der Fahrkilometer durch Infotechnik, Teleworking ∏ Werklinienverkehr ∏ Begünstigung von Fahrgemeinschaften ∏ Bereitstellung von Dienstfahrrädern und überdachten, geschützten Fahrradparkplätzen ∏ Vermeidung von Dienstwägen etc.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Für die Nutzung des ÖPNV bezuschussen wir mit dem Jobticket das Deutschlandticket, wenn es für den Arbeitsweg genutzt wird.“ Bericht S. 64 · Auszug 38
  • „Die Anschaffung eines E-Autos fördern wir mit dem Angebot Jobcar, die Anschaffung eines Fahrrads, mit dem Angebot Jobrad.“ Bericht S. 64 · Auszug 34
  • „An den größeren Standorten stehen den Mitarbeitenden Ladesäulen für ihr E-Auto zur Verfügung.“ Bericht S. 64 · Auszug 36
  • „2023 waren wir von der innovativen Idee, ein regionales Mitfahrportal zu gründen, sofort begeistert.“ Bericht S. 64 · Auszug 29
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank bietet finanzielle Anreize für nachhaltige Mobilität: Jobticket für das Deutschlandticket (Auszug 38 · Bericht S. 64), Jobrad (Auszug 34 · Bericht S. 64) und Jobcar (Auszug 34 · Bericht S. 64). An größeren Standorten gibt es Ladesäulen mit Ökostrom (Auszüge 36, 37 · Bericht S. 64) sowie das Mitfahrportal SAMi (Auszüge 29, 30, 39, 40 · Bericht S. 64). Für Dienstreisen gilt eine umweltfreundliche Richtlinie mit Bahn/Fahrgemeinschaft (Auszüge 44, 45 · Bericht S. 64) und Elektropoolfahrzeugen (Auszug 43 · Bericht S. 64). Laut Befragung nutzen jedoch 92% der Mitarbeitenden den PKW für den Arbeitsweg (Auszug 62 · Bericht S. 65).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts dazu, dass die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder Teleworking nutzt (tatsächlich 92% PKW (Auszug 62 · Bericht S. 65)).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt KI 1 Stufe großzügiger · Δ +2 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 20 % · Prüfer 10 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Die KI hält „Fortgeschritten“ für erreicht, der Auditor nur „Erste Schritte“. Die KI stützt sich auf die Nachweise in Schritt 3 – ob sie ausreichen, sollte fachlich geprüft werden.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Eine konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik ist erkennbar. Z.B. wenn kein öffentliches Netz vertügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (< 130 g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ausgewiesene Fahrradabstellplätze
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking. Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc. Hinweise: Die Bank hat sich aktiv eingebracht und eine Plattform für Fahrgemeinschaften/ Mitfahrbörse zu entwickeln. Im Audit erwähnten Sie, dass dies Platttorm einen neuen Schwung braucht und dies für 2026 angedacht ist.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik, z.B. wenn kein öffentliches Netz verfügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (<130g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreiz“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Erste Schritte → KI 1 Stufe höher

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Bank bietet finanzielle Anreize für nachhaltige Mobilität: Jobticket für das Deutschlandticket (Auszug 38 · Bericht S. 64), Jobrad (Auszug 34 · Bericht S. 64) und Jobcar (Auszug 34 · Bericht S. 64). An größeren Standorten gibt es Ladesäulen mit Ökostrom (Auszüge 36, 37 · Bericht S. 64) sowie das Mitfahrportal SAMi (Auszüge 29, 30, 39, 40 · Bericht S. 64). Für Dienstreisen gilt eine umweltfreundliche Richtlinie mit Bahn/Fahrgemeinschaft (Auszüge 44, 45 · Bericht S. 64) und Elektropoolfahrzeugen (Auszug 43 · Bericht S. 64). Laut Befragung nutzen jedoch 92% der Mitarbeitenden den PKW für den Arbeitsweg (Auszug 62 · Bericht S. 65).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Für die Nutzung des ÖPNV bezuschussen wir mit dem Jobticket das Deutschlandticket, wenn es für den Arbeitsweg genutzt wird.“Auszug 38 · S. 64Finanzielle Anreiz für öffentliche Verkehrsmittel
  2. „Die Anschaffung eines E-Autos fördern wir mit dem Angebot Jobcar, die Anschaffung eines Fahrrads, mit dem Angebot Jobrad.“Auszug 34 · S. 64Anreize für E-Auto und Fahrrad
  3. „An den größeren Standorten stehen den Mitarbeitenden Ladesäulen für ihr E-Auto zur Verfügung.“Auszug 36 · S. 64Infrastruktur für E-Mobilität
  4. „2023 waren wir von der innovativen Idee, ein regionales Mitfahrportal zu gründen, sofort begeistert.“Auszug 29 · S. 64Carsharing/Ride-Sharing Initiative
  5. „In unserer Dienstreiserichtlinie ist festgelegt, dass Dienstreisen umweltfreundlich zurückgelegt werden sollen.“Auszug 44 · S. 64Ökologische Dienstreiserichtlinie
  6. „zu Fuß 0,3 Rad 1,2 PKW 92 Öffentliche Verkehrsmittel 5,5 Summe 99 Mitfahren 1%“Auszug 62 · S. 65Aktueller Modal Split zeigt 92% PKW
  7. „Um Fahrtwege zu vermeiden, sind Mitarbeitende aufgerufen, die Möglichkeit von mobilem Arbeiten im vorgegebenen Rahmen zu nutzen“Auszug 103 · S. 67Förderung von Teleworking

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder Teleworking nutzt (tatsächlich 92% PKW (Auszug 62 · Bericht S. 65)).
  • In den Auszügen steht nichts zu ausgewiesenen Fahrradabstellplätzen.
  • In den Auszügen steht nichts zu Parkplätzen, die nur für Carsharing zur Verfügung stehen.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer festgeschriebenen Dienstwagenpolitik mit < 130 g CO2/km für alle Dienstwagen.
  • In den Auszügen steht nichts zu Trainings für treibstoffsparendes Fahren.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking. Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.
Erfahren
Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking. Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc.
Fortgeschritten KF
Konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik, z.B. wenn kein öffentliches Netz verfügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (< 130 g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ausgewiesene Fahrradabstellplätze
Erste Schritte A
Ansätze einer nachhaltigen Mobilitätspolitik sind sichtbar: Unterstützung für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Hinterfragen der Dienstwagenpolitik, Wahl von Verkehrsmitteln für Dienstfahrten nach ökologischen Gesichtspunkten etc. Fahrradabstellmöglichkeiten sind vorhanden.
Basislinie
Das Unternehmen setzt keine unökologischen Anreize zur Überbrückung von Anreise distanzen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Je nach Rahmenbedingungen (Produktionsstandort am Stadtrand, Büro im urbanen Zentrum, abgelegener Standort etc.) bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, Anreizfaktoren zu setzen bzw. sanfte Mobilität zu forcieren: ∏ Tickets für öffentliche Verkehrsmittel ∏ Reduktion der Fahrkilometer durch Infotechnik, Teleworking ∏ Werklinienverkehr ∏ Begünstigung von Fahrgemeinschaften ∏ Bereitstellung von Dienstfahrrädern und überdachten, geschützten Fahrradparkplätzen ∏ Vermeidung von Dienstwägen etc.
Arbeitsbuch S. 62 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.3Mitentscheidung der Mitarbeitenden
FA K ≈ 1 Stufe großzügiger
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · KI 1 Stufe großzügiger
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe der KI):
  • FO1 Anhörung bzw. Mitwirkung der Mitarbeitenden bei den wesentlichen Themen und Entscheidungen
Für „Erfahren“:
  • ER1 Einige Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: mehrjährige Praxis.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Wesentliche Entscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen und Entlassungen, langfristig relevante Grundsatzentscheidungen oder jene, die einen Großteil der Mitarbeitenden oder den Alltag der Mitarbeitenden wesentlich betreffen. ∏ Es geht NICHT darum, dass basisdemokratisch alle Entscheidungen von allen Mitarbeitenden getroffen werden, sondern immer um eine gute Balance zwischen Mitentscheidung und Effizienz bzw. Pragmatismus. ∏ Wichtig ist, dass die Mitentscheidung alle Ebenen der Organisation umfasst. So könnten z.B. Delegierte auf die höheren Ebenen gewählt werden (ein Beispiel für den Bottom-up-Ansatz), oder es könnte direktdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten geben (ab einem Quorum von 10 % könnten bestehende Entscheidungen korrigiert oder neue Entscheidungen eingebracht werden). ∏ Zu den konsensualen Entscheidungsformen siehe C4.2. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Anteil der Entscheidungen, die über Anhörung/ Mitwirkung/ Mitentscheidung getroffen werden 2024 20 % Schätzung“ Bericht S. 73 · Auszug 78
  • „Wenn ein Vorstandsbeschluss erforderlich ist, wird ein Handlungsvorschlag ausgearbeitet, anderenfalls haben sie selbst die Entscheidungskompetenz“ Bericht S. 73 · Auszug 61
  • „In den Projektgruppen sind alle Mitglieder gleichberechtigt.“ Bericht S. 73 · Auszug 57
  • „Grundsätzlich ist die Mitwirkung des Teams bisher nicht vorgesehen.“ Bericht S. 72 · Auszug 49
3
Was hat die KI erkannt?
  • Es bestehen konkrete Mitentscheidungsgremien mit eigener Entscheidungskompetenz (Auszug 61 · Bericht S. 73) und agile Teams mit gleichberechtigten Mitgliedern (Auszug 57 · Bericht S. 73). Jedoch werden nur 20 % der Entscheidungen über Anhörung, Mitwirkung oder Mitentscheidung getroffen (Auszug 78 · Bericht S. 73). Zudem ist die Mitwirkung des Teams bei der Führungskräfteauswahl grundsätzlich nicht vorgesehen (Auszug 49).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Nachweis einer mehrjährigen Praxis konsensualer Entscheidungsfindung bei wesentlichen Entscheidungen; stattdessen wird ein 'Entwicklungspfad' und 'Pfad der Übung' beschrieben (Auszüge 70, 76 · Bericht S. 73).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt KI 1 Stufe großzügiger · Δ +2 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 20 % · Prüfer 20 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Die KI hält „Fortgeschritten“ für erreicht, der Auditor nur „Erste Schritte“. Die KI stützt sich auf die Nachweise in Schritt 3 – ob sie ausreichen, sollte fachlich geprüft werden.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C4.3 Mitentscheidung der Mitarbeitenden
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Eine Beschäftigung mit dem Thema Partizipation und konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung findet statt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Eine Anhörung bzw. Mitwirkung der Mitarbeitenden bei den wesentlichen Themen und Entscheidungen findet statt. Hinweise: Um die Kraft der Mitarbeiter*innenbeteiligung zu stärken, könnten Erfolgsmeldungen hilfreich sein. Story-telling der Ertolgsgeschichten kann in der Kommunikation wertvoll sein. ECO in

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erste Schritte Beschäftigung mit dem Thema Partizipation, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.3 Mitentscheidung der Mitarbeitenden
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Erste Schritte → KI 1 Stufe höher

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Es bestehen konkrete Mitentscheidungsgremien mit eigener Entscheidungskompetenz (Auszug 61 · Bericht S. 73) und agile Teams mit gleichberechtigten Mitgliedern (Auszug 57 · Bericht S. 73). Jedoch werden nur 20 % der Entscheidungen über Anhörung, Mitwirkung oder Mitentscheidung getroffen (Auszug 78 · Bericht S. 73). Zudem ist die Mitwirkung des Teams bei der Führungskräfteauswahl grundsätzlich nicht vorgesehen (Auszug 49).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Anteil der Entscheidungen, die über Anhörung/ Mitwirkung/ Mitentscheidung getroffen werden 2024 20 % Schätzung“Auszug 78 · S. 73Belegt, dass nur 20 % der Entscheidungen partizipativ erfolgen, was für höhere Stufen nicht ausreicht.
  2. „Wenn ein Vorstandsbeschluss erforderlich ist, wird ein Handlungsvorschlag ausgearbeitet, anderenfalls haben sie selbst die Entscheidungskompetenz“Auszug 61 · S. 73Zeigt, dass Gremien mit Mitarbeitenden eigene Entscheidungskompetenz besitzen.
  3. „In den Projektgruppen sind alle Mitglieder gleichberechtigt.“Auszug 57 · S. 73Belegt konsensuale Strukturen in agilen Teams.
  4. „Grundsätzlich ist die Mitwirkung des Teams bisher nicht vorgesehen.“Auszug 49 · S. 72Zeigt, dass bei wesentlichen Entscheidungen (Führungskräfteauswahl) die Mitentscheidung fehlt.
  5. „Wir bewegen uns hier auf einem Entwicklungspfad von früher reinen hierarchischen Entscheidungen zu einer Kultur, die sich auf das Wissen der Vielen stützt.“Auszug 70 · S. 73Belegt, dass die partizipative Kultur noch im Aufbau ist und keine mehrjährige Praxis darstellt.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis einer mehrjährigen Praxis konsensualer Entscheidungsfindung bei wesentlichen Entscheidungen; stattdessen wird ein 'Entwicklungspfad' und 'Pfad der Übung' beschrieben (Auszüge 70, 76 · Bericht S. 73).
  • Ein höherer Anteil konsensualer Entscheidungen (aktuell nur 20 % über Anhörung/Mitwirkung/Mitentscheidung (Auszug 78 · Bericht S. 73)).
  • Mitentscheidung bei der Auswahl von Führungskräften, wo die Mitwirkung des Teams 'grundsätzlich nicht vorgesehen' ist (Auszug 49).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Einige Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: mehrjährige Praxis.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
Erfahren
Einige Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: mehrjährige Praxis.
Fortgeschritten K
Anhörung bzw. Mitwirkung der Mitarbeitenden bei den wesentlichen Themen und Entscheidungen
Erste Schritte AF
Beschäftigung mit dem Thema Partizipation, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Basislinie
Gesetzliche Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitenden werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Wesentliche Entscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen und Entlassungen, langfristig relevante Grundsatzentscheidungen oder jene, die einen Großteil der Mitarbeitenden oder den Alltag der Mitarbeitenden wesentlich betreffen. ∏ Es geht NICHT darum, dass basisdemokratisch alle Entscheidungen von allen Mitarbeitenden getroffen werden, sondern immer um eine gute Balance zwischen Mitentscheidung und Effizienz bzw. Pragmatismus. ∏ Wichtig ist, dass die Mitentscheidung alle Ebenen der Organisation umfasst. So könnten z.B. Delegierte auf die höheren Ebenen gewählt werden (ein Beispiel für den Bottom-up-Ansatz), oder es könnte direktdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten geben (ab einem Quorum von 10 % könnten bestehende Entscheidungen korrigiert oder neue Entscheidungen eingebracht werden). ∏ Zu den konsensualen Entscheidungsformen siehe C4.2. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 68 · in der Wissensbasis öffnen
›D4.1Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
FK A ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt.
  • FO2 Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Mitwirkung von Kund*innen kommt es auf klar definierte Informationswege sowie den Zugang zum Austausch mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitenden an. Die gemeinsame Produktentwicklung greift Impulse von Kund*innen auf. Nachhaltigkeitsorientierte Kund*innengruppen können zur Verbesserung und Verbreitung von besonders nachhaltigen Produktinnovationen herangezogen werden. Die Marktforschung ist vorbildlich, wenn auch die Chancen für bessere öko-soziale Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen ausgelotet werden, z.B. Langlebigkeit oder Recycling-Fähigkeit.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „In unregelmäßigen Abständen führen wir Kundenbefragungen durch, um die Meinung unserer Kunden einzuholen.“ Bericht S. 106 · Auszug 12
  • „Im Rahmen der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung haben wir auch Kundeninterviews geführt und die Erkenntnisse in die Gestaltung einfließen lassen.“ Bericht S. 107 · Auszug 27
  • „Den Schritt einer konkreten Produktentwicklung mit einer höheren Nachhaltigkeitswirkung in Zusammenarbeit mit Kunden sind wir bisher noch nicht gegangen.“ Bericht S. 107 · Auszug 28
  • „Anteil der Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, die mit der Beteiligung von Kund*innen entstanden sind 2024 0 %“ Bericht S. 107 · Auszug 32
3
Was hat die KI erkannt?
  • In unregelmäßigen Abständen werden Kundenbefragungen durchgeführt (Auszug 12 · Bericht S. 106). Im Rahmen der Produktentwicklung werden Kundeninterviews geführt und Erkenntnisse einbezogen (Auszug 27 · Bericht S. 106). Der Anteil der Innovationen mit Kund*innenbeteiligung beträgt 2024 0 % (Auszug 32 · Bericht S. 107). Eine konkrete Produktentwicklung mit höherer Nachhaltigkeitswirkung in Zusammenarbeit mit Kunden wurde bisher nicht umgesetzt (Auszug 28 · Bericht S. 107).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Systematische (regelmäßige) Erfassung von Kundenfeedback statt unregelmäßiger Befragungen (Auszug 12 · Bericht S. 106)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld D4: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Fortgeschritten“ als erreicht, die KI findet dafür im Bericht nicht genug Nachweise (siehe Schritt 4).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D4.1 Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt. Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf. ECOln
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Eine institutionalisierte, offene und transparente Form der Kund*innenmitwirkung ist realisiert. Konstruktives Feedback wird größtenteils umgesetzt. Kund*innen werden bei Innovationsprozessen gehört. Nachhaltigkeitsorientierte Verbesserungen beziehen Kund*innendialoge ein.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt. Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D4.1 Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

In unregelmäßigen Abständen werden Kundenbefragungen durchgeführt (Auszug 12 · Bericht S. 106). Im Rahmen der Produktentwicklung werden Kundeninterviews geführt und Erkenntnisse einbezogen (Auszug 27 · Bericht S. 106). Der Anteil der Innovationen mit Kund*innenbeteiligung beträgt 2024 0 % (Auszug 32 · Bericht S. 107). Eine konkrete Produktentwicklung mit höherer Nachhaltigkeitswirkung in Zusammenarbeit mit Kunden wurde bisher nicht umgesetzt (Auszug 28 · Bericht S. 107).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „In unregelmäßigen Abständen führen wir Kundenbefragungen durch, um die Meinung unserer Kunden einzuholen.“Auszug 12 · S. 106Belegt, dass Feedback nur gelegentlich und nicht systematisch eingeholt wird.
  2. „Im Rahmen der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung haben wir auch Kundeninterviews geführt und die Erkenntnisse in die Gestaltung einfließen lassen.“Auszug 27 · S. 107Belegt, dass Kunden gelegentlich bei Produktentwicklungen einbezogen werden.
  3. „Den Schritt einer konkreten Produktentwicklung mit einer höheren Nachhaltigkeitswirkung in Zusammenarbeit mit Kunden sind wir bisher noch nicht gegangen.“Auszug 28 · S. 107Belegt, dass keine gemeinsame Entwicklung nachhaltiger Produkte stattfindet.
  4. „Anteil der Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, die mit der Beteiligung von Kund*innen entstanden sind 2024 0 %“Auszug 32 · S. 107Quantifiziert, dass keine Innovationen durch Kund*innenbeteiligung entstanden sind.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Systematische (regelmäßige) Erfassung von Kundenfeedback statt unregelmäßiger Befragungen (Auszug 12 · Bericht S. 106)
  • Institutionalisierte Form der Kund*innenmitwirkung bei der Produktentwicklung (z.B. Kund*innenbeirat)
  • Konkrete Produktentwicklung mit höherer Nachhaltigkeitswirkung in Zusammenarbeit mit Kunden (Auszug 28 · Bericht S. 107)
  • Nachweis von Produktinnovationen, die durch Mitwirkung von Kund*innen entstanden sind (aktuell 0 % (Auszug 32 · Bericht S. 107))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt. Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen. Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt. Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.
Erfahren
Eine institutionalisierte, offene und transparente Form der Kund*innenmitwirkung ist realisiert. Konstruktives Feedback wird größtenteils umgesetzt. Kund*innen werden bei Innovationsprozessen gehört. Nachhaltigkeitsorientierte Verbesserungen beziehen Kund*innendialoge ein.
Fortgeschritten A
Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt. Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf.
Erste Schritte KF
Feedback der Kund*innen wird gelegentlich gesucht. Kund*innen werden gelegentlich auf Produktverbesserungen angesprochen.
Basislinie
Keinerlei Mitwirkungsmöglichkeiten, reaktiver Umgang mit Kund*innenrückmeldungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Mitwirkung von Kund*innen kommt es auf klar definierte Informationswege sowie den Zugang zum Austausch mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitenden an. Die gemeinsame Produktentwicklung greift Impulse von Kund*innen auf. Nachhaltigkeitsorientierte Kund*innengruppen können zur Verbesserung und Verbreitung von besonders nachhaltigen Produktinnovationen herangezogen werden. Die Marktforschung ist vorbildlich, wenn auch die Chancen für bessere öko-soziale Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen ausgelotet werden, z.B. Langlebigkeit oder Recycling-Fähigkeit.
Arbeitsbuch S. 87 · in der Wissensbasis öffnen
›E1.1Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben.
  • FO2 Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen.
  • FO3 Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens danach einzustufen, ob diese Grundbedürfnisse für das einfache und gute Leben erfüllen oder entbehrlicher Luxus sind. Folgende neun Bedürfnisse laut M. Max-Neef und M. Rosenberg sind als menschliche Grundbedürfnisse zu verstehen: 1. Lebenserhaltung/Gesundheit/Wohlbefinden 2. Schutz/Sicherheit 3. Zuneigung/Liebe 4. Verstehen/Einfühlung 5. Teilnehmen/Geborgenheit 6. Muße/Erholung 7. kreatives Schaffen 8. Identität/Sinn 9. Freiheit/Autonomie Darüber hinaus ist die Art der Nutzenstiftung für Kund*innen zu bewerten (laut Max- Neef). Produkte/Dienstleistungen mit Mehrfachnutzen sind am höchsten zu bewerten, gefolgt von Einfachnutzen, hemmendem Nutzen und Pseudonutzen. Zum Negativnutzen siehe den Negativaspekt unten. ∏ Mehrfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt mehrfachen positiven Nutzen, z.B. erfüllt das Stillen eines Babys dessen Grundbedürfnis nach Nahrung und auch dessen Bedürfnis nach Zuwendung. ∏ Einfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt nur einfachen Nutzen, z.B. erfüllt eine Sportveranstaltung NUR den Nutzen einer Freizeitgestaltung. ∏ Hemmender Nutzen: TV-Sendungen beispielsweise erfüllen das Bedürfnis nach Freizeitgestaltung, können aber die Kreativität und das eigenständige Schaffen hemmen. ∏ Pseudonutzen: In der mechanistischen Medizin beispielsweise („Für jede Krankheit eine Tablette“) wird häufig nicht das Problem von Grund auf gelöst, sondern es werden nur die Symptome bekämpft, was schlimmstenfalls zur Symptomverschiebung führen kann. ∏ Negativnutzen: Hier geht es um Produkte und Dienstleistungen, die sogar die Erfüllung von Grundbedürfnissen behindern, wie z.B. Atomkraftwerke, Waffen, Spielautomaten oder Gewaltvideos. Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2024 90 %“ Bericht S. 118 · Auszug 75
  • „Anteil in % des Gesamtumsatzes für Produkte/ Dienstleistungen mit hemmendem bzw. Pseudo- Nutzen 2024 0,48 %“ Bericht S. 118 · Auszug 88
  • „Anteil in % des Gesamtumsatzes für Produkte/ Dienstleistungen mit Negativ- Nutzen 2024 0 %“ Bericht S. 118 · Auszug 89
  • „Anteil in % des Gesamtumsatzes für Entwicklung der Menschen 2024 80 %“ Bericht S. 118 · Auszug 78
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Produkte erfüllen laut Bericht zu 90 % Grundbedürfnisse (Auszug 75 · Bericht S. 117) und weisen 0 % Negativnutzen auf (Auszug 89 · Bericht S. 118). Jedoch entfallen 0,48 % des Umsatzes auf Produkte mit hemmendem bzw. Pseudo-Nutzen (Auszug 88 · Bericht S. 118) und 10 % auf Luxus (Auszug 77 · Bericht S. 118). Ein Großteil von 80 % dient der Entwicklung der Menschen (Auszug 78 · Bericht S. 118).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass kein Produkt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen erfüllt (für Fortgeschritten), da 0,48 % Pseudo-Nutzen ausgewiesen sind (Auszug 88 · Bericht S. 118).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -2 Punkte
Ganzes Feld E1: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Fortgeschritten“ als erreicht, die KI findet dafür im Bericht nicht genug Nachweise (siehe Schritt 4).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E1.1 Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo- , Negativ- oder hemmenden Nutzen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen dem Grundbedarf, der persönlichen Entwicklung der Menschen bzw. der Diversität der Biosphäre ohne Negativwirkung. B2B: Ein Großteil der Kund*innen erfüllt diese Anforderungen ebenfalls. Hinweise: Wirtschaften ist mehr als Geld verdienen. Mit dem Regiosparbrief wurde dies sehr deutlich dargestellt. So hat die Bank den Hebel Geld zu lenken.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Die Produkte/ Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/ Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Ne“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E1.1 Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Produkte erfüllen laut Bericht zu 90 % Grundbedürfnisse (Auszug 75 · Bericht S. 117) und weisen 0 % Negativnutzen auf (Auszug 89 · Bericht S. 118). Jedoch entfallen 0,48 % des Umsatzes auf Produkte mit hemmendem bzw. Pseudo-Nutzen (Auszug 88 · Bericht S. 118) und 10 % auf Luxus (Auszug 77 · Bericht S. 118). Ein Großteil von 80 % dient der Entwicklung der Menschen (Auszug 78 · Bericht S. 118).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2024 90 %“Auszug 75 · S. 118Belegt die mehrheitliche Erfüllung von Grundbedürfnissen
  2. „Anteil in % des Gesamtumsatzes für Produkte/ Dienstleistungen mit hemmendem bzw. Pseudo- Nutzen 2024 0,48 %“Auszug 88 · S. 118Belegt das Vorhandensein einer Minderheit mit Pseudo-Nutzen
  3. „Anteil in % des Gesamtumsatzes für Produkte/ Dienstleistungen mit Negativ- Nutzen 2024 0 %“Auszug 89 · S. 118Belegt das Fehlen von Negativnutzen
  4. „Anteil in % des Gesamtumsatzes für Entwicklung der Menschen 2024 80 %“Auszug 78 · S. 118Belegt den Beitrag zur Entwicklung der Menschen

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass kein Produkt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen erfüllt (für Fortgeschritten), da 0,48 % Pseudo-Nutzen ausgewiesen sind (Auszug 88 · Bericht S. 118).
  • In den Auszügen fehlen gesicherte Berechnungen der Prozentwerte; diese sind als Schätzungen gekennzeichnet (Auszüge 76, 77, 79 · Bericht S. 118).
  • In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass sämtliche Produkte dem Grundbedarf dienen (für Erfahren), da 10 % auf Luxus entfallen (Auszug 77 · Bericht S. 118).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen löst wesentliche gesellschaftliche Probleme laut UN-Entwicklungszielen. Innovative, visionäre Lösungen für die größten Herausforderungen der Menschheit sind umgesetzt.
Erfahren
Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen dem Grundbedarf, der persönlichen Entwicklung der Menschen bzw. der Diversität der Biosphäre ohne Negativwirkung. B2B: Ein Großteil der Kund*innen erfüllt diese Anforderungen ebenfalls.
Fortgeschritten AF
Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Erste Schritte K
Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Eine Minderheit der Produkte/Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativoder hemmenden Nutzen.
Basislinie
Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen mehr dem Status als dem Grundbedarf bzw. erfüllen Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens danach einzustufen, ob diese Grundbedürfnisse für das einfache und gute Leben erfüllen oder entbehrlicher Luxus sind. Folgende neun Bedürfnisse laut M. Max-Neef und M. Rosenberg sind als menschliche Grundbedürfnisse zu verstehen: 1. Lebenserhaltung/Gesundheit/Wohlbefinden 2. Schutz/Sicherheit 3. Zuneigung/Liebe 4. Verstehen/Einfühlung 5. Teilnehmen/Geborgenheit 6. Muße/Erholung 7. kreatives Schaffen 8. Identität/Sinn 9. Freiheit/Autonomie Darüber hinaus ist die Art der Nutzenstiftung für Kund*innen zu bewerten (laut Max- Neef). Produkte/Dienstleistungen mit Mehrfachnutzen sind am höchsten zu bewerten, gefolgt von Einfachnutzen, hemmendem Nutzen und Pseudonutzen. Zum Negativnutzen siehe den Negativaspekt unten. ∏ Mehrfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt mehrfachen positiven Nutzen, z.B. erfüllt das Stillen eines Babys dessen Grundbedürfnis nach Nahrung und auch dessen Bedürfnis nach Zuwendung. ∏ Einfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt nur einfachen Nutzen, z.B. erfüllt eine Sportveranstaltung NUR den Nutzen einer Freizeitgestaltung. ∏ Hemmender Nutzen: TV-Sendungen beispielsweise erfüllen das Bedürfnis nach Freizeitgestaltung, können aber die Kreativität und das eigenständige Schaffen hemmen. ∏ Pseudonutzen: In der mechanistischen Medizin beispielsweise („Für jede Krankheit eine Tablette“) wird häufig nicht das Problem von Grund auf gelöst, sondern es werden nur die Symptome bekämpft, was schlimmstenfalls zur Symptomverschiebung führen kann. ∏ Negativnutzen: Hier geht es um Produkte und Dienstleistungen, die sogar die Erfüllung von Grundbedürfnissen behindern, wie z.B. Atomkraftwerke, Waffen, Spielautomaten oder Gewaltvideos. Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
Arbeitsbuch S. 91 · in der Wissensbasis öffnen
›E3.2Relative Auswirkungen
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Für kleinere Unternehmen ohne wesentliche Produktionsprozesse ist der Informationsbedarf geringer. Für eine Beurteilung sollten zumindest quantitative Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand (ungefähre km-Zahl, Verkehrsmittel) und Ressourcenverbrauch herangezogen werden.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Bei vergleichbaren Banken zeichnet sich dasselbe Bild ab.“ Bericht S. 135 · Auszug 27
  • „Mithilfe von Simulationen ermittelten wir für die wesentlichen Kategorien einen möglichen Reduktionspfad.“ Bericht S. 135 · Auszug 28
  • „Im Jahr 2023 haben wir für unseren Geschäftsbetrieb eine Klimaverpflichtung beschlossen mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein.“ Bericht S. 135 · Auszug 29
  • „Bei Mitunternehmen in unserer Region, Genossenschaftsbanken mit vergleichbaren Standorten und selbst bei Privatpersonen zeigen sich die Themen Mobilität, Wärme und Energie als Hauptemissionsquellen.“ Bericht S. 137 · Auszug 61
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards.Vergleich mit vergleichbaren Banken, Genossenschaftsbanken mit vergleichbaren Standorten, Klimadashboard Landkreis ORT_01 und Deutschland, neueste energetische Standards bei Neubauten Bericht S. 135, 137, 138✅ belegt
ES2 Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.Ermittelter Reduktionspfad, Klimaverpflichtung bis 2035, Investitionen im jährlichen Investitionsplan, Konzept für Poolautos/E-Bikes, Einführung von Mobilitätsbotschaftern Bericht S. 135, 137, 138✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.Es fehlt ein Nachweis, dass die eigenen Maßnahmen besser als der Branchenstandard sind❌ nicht belegt
ER1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.Es fehlt ein quantitativer oder qualitativer Nachweis, dass das Unternehmen über dem Branchendurchschnitt liegt❌ nicht belegt
VO1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).Es fehlt jeglicher Nachweis einer branchenführenden Position❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind alle belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen …“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld E3: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Fortgeschritten“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen …“ (nicht belegt).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E3.2 Relative Auswirkungen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.

Selbsteinschätzung der Firma

Die Firma nennt im Bericht nur ihre Selbsteinschätzung (2 Punkte, Fortgeschritten) – ohne eigene Begründung.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E3.2 Relative Auswirkungen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Bei vergleichbaren Banken zeichnet sich dasselbe Bild ab. (Auszug 27 · Bericht S. 135)
  • 📄 Beleg Mithilfe von Simulationen ermittelten wir für die wesentlichen Kategorien einen möglichen Reduktionspfad. (Auszug 28 · Bericht S. 135)
  • 📄 Beleg Im Jahr 2023 haben wir für unseren Geschäftsbetrieb eine Klimaverpflichtung beschlossen mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein. (Auszug 29 · Bericht S. 135)
  • ⚖ Schlussfolgerung Das Unternehmen kennt den Branchenstandard durch Vergleiche mit vergleichbaren Banken, regionalen Mitunternehmen und Klimadashboards und hat Maßnahmen zur Emissionsreduktion geplant, womit ES1 und ES2 erfüllt sind. (Auszüge 27–83 · Bericht S. 135, 137, 138) Kriterium: ES1, ES2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts dazu, dass die Maßnahmen besser als branchenüblich sind oder dass das Unternehmen über dem Branchendurchschnitt liegt.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Bei vergleichbaren Banken zeichnet sich dasselbe Bild ab.“Auszug 27 · S. 135Zeigt Kenntnis des Branchenstandards durch Vergleich mit vergleichbaren Banken
  2. „Mithilfe von Simulationen ermittelten wir für die wesentlichen Kategorien einen möglichen Reduktionspfad.“Auszug 28 · S. 135Beleg für geplante Maßnahmen zur Reduktion (ES2)
  3. „Im Jahr 2023 haben wir für unseren Geschäftsbetrieb eine Klimaverpflichtung beschlossen mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein.“Auszug 29 · S. 135Beleg für geplante Klimaverpflichtung (ES2)
  4. „Bei Mitunternehmen in unserer Region, Genossenschaftsbanken mit vergleichbaren Standorten und selbst bei Privatpersonen zeigen sich die Themen Mobilität, Wärme und Energie als Hauptemissionsquellen.“Auszug 61 · S. 137Zeigt Vergleich mit regionalen Mitunternehmen (ES1)
  5. „Dies bestätigt auch das Klimadashboard für den Landkreis ORT_01.“Auszug 62 · S. 137Zeigt Nutzung regionaler Vergleichsdaten (ES1)

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Quantitative Vergleichswerte zum Branchenstandard bzw. Stand der Technik (z.B. prozentuale Abweichung vom Branchendurchschnitt)
  • Nachweis, dass die gesetzten Maßnahmen besser als branchenüblich sind (FO1)
  • Nachweis, dass das Unternehmen über dem Branchendurchschnitt liegt (ER1)
  • Nachweis einer innovations- oder branchenführenden Position (VO1)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).
Erfahren
Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.
Fortgeschritten AF
Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
Erste Schritte K
Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards. Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.
Basislinie
Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht bzw. hat noch keine Verbesserungsmaßnahmen geplant.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Für kleinere Unternehmen ohne wesentliche Produktionsprozesse ist der Informationsbedarf geringer. Für eine Beurteilung sollten zumindest quantitative Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand (ungefähre km-Zahl, Verkehrsmittel) und Ressourcenverbrauch herangezogen werden.
Arbeitsbuch S. 110 · in der Wissensbasis öffnen
›E4.2Gesellschaftliche Mitbestimmung
K FA ≈ 1 Stufe strenger
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · KI 1 Stufe strenger
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.
  • FO2 Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Relevant für die Bewertung sind: ∏ der Mitbestimmungsgrad (Anhörung, Dialog, Mitgestaltung, Mitentscheidung) ∏ die Art und der Umfang der Dokumentation (Entscheidung und alle Widersprüche bzw. Gegenstimmen) ∏ die Art des Zugehens auf die Berührungsgruppen (reaktiv, aktiv) ∏ der Umfang der einbezogenen Berührungsgruppen (einige, wesentliche, alle)
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Bürger haben vielfältige Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten.“ Bericht S. 141 · Auszug 38
  • „Es ist auch ein direkter Kontakt mit dem Vorstand möglich.“ Bericht S. 142 · Auszug 40
  • „Gesellschaftliche Berührungsgruppen können ebenfalls über die genannten Kontaktpunkte ihre Interessen gegenüber uns vertreten.“ Bericht S. 142 · Auszug 50
  • „Handelt es sich um eine Beschwerde, muss der Anlass und die Behandlung der Beschwerde zwingend innerhalb eines vorgegebenen Bearbeitungsvorgangs dokumentiert werden.“ Bericht S. 142 · Auszug 55
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten.Die Bürger haben vielfältige Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten... Es ist auch ein direkter Kontakt mit dem Vorstand möglich... Gesellschaftliche Berührungsgruppen können ebenfalls über die genannten Kontaktpunkte ihre Interessen gegenüber uns vertreten. Bericht S. 141, 142✅ belegt
ES2 Ergebnisse werden dokumentiert.Handelt es sich um eine Beschwerde, muss der Anlass und die Behandlung der Beschwerde zwingend innerhalb eines vorgegebenen Bearbeitungsvorgangs dokumentiert werden... Bei anderen Anliegen wird entschieden, wie wir den Dialog gestalten... Es kommt auf das Thema an, ob eine Dokumentation sinnvoll ist. Bericht S. 142🟡 teilweise belegt
FO1 Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.bei jedem Bauprojekt mit der Gemeinde ab, welche Art von Wohnraum benötigt wird... Bei Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf die Gesellschaft wie z.B. größere Bauprojekte oder Filialschließungen, beziehen wir die kommunalen Vertreter vor Ort mit ein... Wir setzen uns intensiv mit den genannten Argumenten und Anregungen auseinander. Bericht S. 142✅ belegt
FO2 Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Unsere oben aufgeführten Kommunikationsmedien sind für die Öffentlichkeit leicht zugänglich... Handelt es sich um eine Beschwerde, muss der Anlass und die Behandlung der Beschwerde zwingend... dokumentiert werden... Den Dialog mit Berührungsgruppen ausbauen und eine Dokumentationsstruktur schaffen (als kurzfristiges Ziel). Bericht S. 141, 142, 144🟡 teilweise belegt
VO1 Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten.Ist eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs (z. 2024 Ja Vertreterversammlung und Vertreterportal... Feedbacksystem für gesellschaftliche Berührungsgruppen (Nichtkunden) schaffen praktische Umsetzung prüfen Bericht S. 142🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO2 Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Eine ausreichende Dokumentation aller Dialoge ist nicht vorhanden, sondern erst als Ziel formuliert; die Dokumentation erfolgt situativ.🟡 teilweise belegt
ER1 Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.Es wird nicht belegt, dass bei allen wesentlichen Projekten Berührungsgruppen einbezogen werden; der Anteil der Mitentscheidung beträgt geschätzt 10 %.❌ nicht belegt
ER2 Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Eine umfassende Dokumentation ist nicht vorhanden, sondern erst als Ziel formuliert.❌ nicht belegt
VO1 Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten.Die institutionalisierte Infrastruktur besteht nur für Mitglieder (Vertreterversammlung und Vertreterportal), nicht für alle gesellschaftlichen Berührungsgruppen; ein Feedbacksystem für Nichtkunden soll erst geschaffen werden.🟡 teilweise belegt
VO2 Entscheidungen werden grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen.Entscheidungen werden nicht grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen, sondern nur wenn es dem Unternehmen sinnvoll erscheint.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.“ – teilweise belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte KI 1 Stufe strenger · Δ -2 Punkte
Ganzes Feld E4: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Der Auditor sieht „Fortgeschritten“ als erreicht. Laut KI fehlt dafür im Bericht: „Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.“ (teilweise belegt).
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E4.2 Gesellschaftliche Mitbestimmung
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen uno Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden. Hinweise: „Wir stimmen bei jedem Bauprojekt mit der Gemeinde ab, welche Art von Wohnraum gebraucht wird (Kleinwohnungen, oder Singl-Wohnungen). Wir bauen das was in der Gemeinde gerade gebraucht wird." „Bei allen Projekten gibt es Kommunikationsprogramme, damit alle informiert sind. Das ist bei uns Routine." Bitte ergänzen Sie diese beiden Aspekte im Bericht, damit die Bewertung nachvollziehbar ist. Die Formulierung bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E4.2 Gesellschaftliche Mitbestimmung
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Bürger haben vielfältige Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, und es ist ein direkter Kontakt mit dem Vorstand möglich. (Auszüge 38, 40 · Bericht S. 141, 142)
  • 📄 Beleg Gesellschaftliche Berührungsgruppen können ebenfalls über die genannten Kontaktpunkte ihre Interessen gegenüber uns vertreten. (Auszug 50 · Bericht S. 142)
  • 📄 Beleg Beschwerden müssen zwingend dokumentiert werden, bei anderen Anliegen wird situativ über eine Dokumentation entschieden. (Auszüge 55, 57, 58 · Bericht S. 142)
  • ⚖ Schlussfolgerung Damit ist ES1 vollständig und ES2 teilweise erfüllt, während FO2, ER1, ER2, VO1 und VO2 nicht vollständig belegt sind. (Auszüge 38–69 · Bericht S. 141, 142, 144) Kriterium: ES1, ES2, FO2, ER1, ER2, VO1, VO2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einer systematischen Dokumentation aller Dialogergebnisse außerhalb von Beschwerden und Kommunikationskonzepten.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Bürger haben vielfältige Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten.“Auszug 38 · S. 141Belegt die Möglichkeit des Dialogs für Bürger*innen (ES1).
  2. „Es ist auch ein direkter Kontakt mit dem Vorstand möglich.“Auszug 40 · S. 142Belegt direkten Zugang zu Entscheidungsträgern (ES1).
  3. „Gesellschaftliche Berührungsgruppen können ebenfalls über die genannten Kontaktpunkte ihre Interessen gegenüber uns vertreten.“Auszug 50 · S. 142Belegt Interessenvertretung durch Berührungsgruppen (ES1).
  4. „Handelt es sich um eine Beschwerde, muss der Anlass und die Behandlung der Beschwerde zwingend innerhalb eines vorgegebenen Bearbeitungsvorgangs dokumentiert werden.“Auszug 55 · S. 142Belegt Dokumentation von Beschwerden (ES2 teilweise).
  5. „Bei Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf die Gesellschaft wie z.B. größere Bauprojekte oder Filialschließungen, beziehen wir die kommunalen Vertreter vor Ort mit ein.“Auszug 51 · S. 142Belegt Einbezug bei einigen Projekten (FO1).
  6. „Anteil der Mitentscheidung (in %) 10 % Schätzung“Auszug 61 · S. 142Zeigt, dass Mitentscheidung nur bei 10 % der Entscheidungen erfolgt, nicht bei allen (ER1 nicht erfüllt).
  7. „Ist eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs (z. 2024 Ja Vertreterversammlung und Vertreterportal“Auszug 62 · S. 142Zeigt institutionalisierte Infrastruktur nur für Mitglieder, nicht für alle gesellschaftlichen Gruppen (VO1 teilweise).

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Systematische Dokumentation aller Dialogergebnisse mit gesellschaftlichen Berührungsgruppen (nicht nur Beschwerden und Kommunikationskonzepte)
  • Nachweis, dass bei allen wesentlichen Projekten Berührungsgruppen einbezogen werden (nur bei Bauprojekten und Filialschließungen belegt, Anteil Mitentscheidung nur 10 %)
  • Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation des Dialogs (erst als kurzfristiges Ziel formuliert)
  • Institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs für alle gesellschaftlichen Berührungsgruppen (nicht nur Mitglieder/Vertreterversammlung)
  • Nachweis, dass Entscheidungen grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen werden
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten. Entscheidungen werden grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen.
Erfahren
Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Fortgeschritten AF
Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Erste Schritte K
Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten. Ergebnisse werden dokumentiert.
Basislinie
Es gibt keine Möglichkeit für Bürger*innen, mit Entscheidungsträger*innen des Unternehmens in Dialog zu treten, und keine Mitbestimmung gesellschaftlicher Berührungsgruppen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Relevant für die Bewertung sind: ∏ der Mitbestimmungsgrad (Anhörung, Dialog, Mitgestaltung, Mitentscheidung) ∏ die Art und der Umfang der Dokumentation (Entscheidung und alle Widersprüche bzw. Gegenstimmen) ∏ die Art des Zugehens auf die Berührungsgruppen (reaktiv, aktiv) ∏ der Umfang der einbezogenen Berührungsgruppen (einige, wesentliche, alle)
Arbeitsbuch S. 114 · in der Wissensbasis öffnen
›A2.1Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert.
  • ER2 Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt.
  • ER3 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Grundsätzlich gilt, dass dieser Aspekt nur für Unternehmen relevant ist, die gegenüber ihren Lieferant*innen über eine relevante Marktmacht und somit über einen Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen verfügen. Hinsichtlich fairer Preise kann man sich bei einigen Produkten an den Angaben gewisser NGOs orientieren. Eine innovative Lösung für die Ausgestaltung fairer Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen könnte z.B. sein, ein Modell zu entwickeln, wie man gemeinsam im Dialog mit Lieferant*innen zu einer für beide Seiten fairen Planung kommt (z.B. gemeinsame Mengenplanung mit fixiertem Preis und Abnahmegarantien).
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen 2024 39 Jahre“ Bericht S. 17 · Auszug 16
  • „Unser Bereich Rechnungswesen sorgt für zuverlässige und pünktliche Zahlung unserer Rechnungen.“ Bericht S. 17 · Auszug 6
  • „Dazu gehört auch ein fairer Preis.“ Bericht S. 17 · Auszug 12
  • „neuere Vertragspartner bezeichnen uns als vertrauensvoll, fair und partnerschaftlich“ Bericht S. 17 · Auszug 10
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt laut Bericht 39 Jahre (Auszug 16 · Bericht S. 17), und einzelne Beziehungen bestehen seit über 40 bzw. 100 Jahren (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 17). Es sind Maßnahmen für faire Bedingungen umgesetzt, wie zuverlässige und pünktliche Zahlung (Auszug 6 · Bericht S. 17), Verträge auf Basis gegenseitigen Respekts (Auszug 7 · Bericht S. 17) und ein fairer Preis (Auszug 12 · Bericht S. 17). Neue Vertragspartner bezeichnen das Unternehmen als vertrauensvoll, fair und partnerschaftlich (Auszug 10 · Bericht S. 17). In den Auszügen steht jedoch nichts zu Erhebungen über das Verhältnis der Wertschöpfungsanteile (Auszüge 22, 23 · Bericht S. 17) und zur systematischen Zufriedenheitsermittlung (Auszüge 24, 25 · Bericht S. 18).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Erhebungen oder Maßnahmen zum gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung (Auszüge 22, 23 · Bericht S. 17)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte gleiche Stufe · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld A2: KI 20 % · Prüfer 20 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 2, Auditor 3 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A2.1 Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/ oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Au“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A2.1 Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt laut Bericht 39 Jahre (Auszug 16 · Bericht S. 17), und einzelne Beziehungen bestehen seit über 40 bzw. 100 Jahren (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 17). Es sind Maßnahmen für faire Bedingungen umgesetzt, wie zuverlässige und pünktliche Zahlung (Auszug 6 · Bericht S. 17), Verträge auf Basis gegenseitigen Respekts (Auszug 7 · Bericht S. 17) und ein fairer Preis (Auszug 12 · Bericht S. 17). Neue Vertragspartner bezeichnen das Unternehmen als vertrauensvoll, fair und partnerschaftlich (Auszug 10 · Bericht S. 17). In den Auszügen steht jedoch nichts zu Erhebungen über das Verhältnis der Wertschöpfungsanteile (Auszüge 22, 23 · Bericht S. 17) und zur systematischen Zufriedenheitsermittlung (Auszüge 24, 25 · Bericht S. 18).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen 2024 39 Jahre“Auszug 16 · S. 17Belegt die durchschnittliche Dauer von 39 Jahren, die die Anforderung von mind. 3 Jahren erfüllt.
  2. „Unser Bereich Rechnungswesen sorgt für zuverlässige und pünktliche Zahlung unserer Rechnungen.“Auszug 6 · S. 17Zeigt umgesetzte Maßnahme für faire Zahlungsbedingungen.
  3. „Dazu gehört auch ein fairer Preis.“Auszug 12 · S. 17Belegt das Bekenntnis zu fairen Preisen als Teil der Geschäftsbeziehung.
  4. „neuere Vertragspartner bezeichnen uns als vertrauensvoll, fair und partnerschaftlich“Auszug 10 · S. 17Indikator für Zufriedenheit der Lieferant*innen mit den Bedingungen.
  5. „Geschätztes Verhältnis des Anteils an der Wertschöpfung zwischen Unternehmen und Lieferant*innen Hierzu gibt es keine Erhebungen.“Auszug 22 · S. 17Zeigt, dass keine Daten zur Wertschöpfungsverteilung vorliegen.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Erhebungen oder Maßnahmen zum gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung (Auszüge 22, 23 · Bericht S. 17)
  • Systematische Lieferantenbefragung zur Zufriedenheit (nur als geplantes Ziel genannt (Auszüge 24, 25 · Bericht S. 18))
  • Repräsentative Daten zur durchschnittlichen Beziehungsdauer über alle Lieferant*innen (Berechnung basiert nur auf 10 größten und 2 weiteren Dienstleistern (Auszug 16 · Bericht S. 17))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Faire Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. zehn Jahre, und/oder alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit den Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie der Verteilung der Wertschöpfung.
Erfahren
Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
Fortgeschritten AKF
Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
Erste Schritte
Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Fairness und Solidarität geprüft und Strategien zur Verbesserung abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften bezüglich Zahlungs- und Lieferbedingungen werden eingehalten. Darüber hinaus gibt es kein Engagement für eine faire Verteilung der Wertschöpfung.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Grundsätzlich gilt, dass dieser Aspekt nur für Unternehmen relevant ist, die gegenüber ihren Lieferant*innen über eine relevante Marktmacht und somit über einen Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen verfügen. Hinsichtlich fairer Preise kann man sich bei einigen Produkten an den Angaben gewisser NGOs orientieren. Eine innovative Lösung für die Ausgestaltung fairer Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen könnte z.B. sein, ein Modell zu entwickeln, wie man gemeinsam im Dialog mit Lieferant*innen zu einer für beide Seiten fairen Planung kommt (z.B. gemeinsame Mengenplanung mit fixiertem Preis und Abnahmegarantien).
Arbeitsbuch S. 21 · in der Wissensbasis öffnen
›A3.1Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
AK F ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet.
  • ER2 Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Folgende Aspekte dienen als Orientierung für die Bewertung: ∏ Um die Reduktion der Umweltauswirkungen in der Zulieferkette zu bewerten, können Maßnahmen, Umweltlabels und der Stand der Technik herangezogen werden. ∏ Einige Bereiche sind im Vergleich zu ihrer monetären Bedeutung durch starke Auswirkungen gekennzeichnet (z.B. Energie, Mobilität, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse). Aufgrund der starken Auswirkungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu lenken. ∏ Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens erfährt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Unternehmen, die sehr wenig über die Zulieferkette wissen, werden schlechter bewertet. Beziehen sich die im Gemeinwohl-Bericht genannten Maßnahmen nur auf einzelne Aspekte oder wenige Lieferant*innen, gilt das Gleiche. ∏ Ein Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche ist hilfreich, um ein Gefühl für die Qualität der Maßnahmen zu bekommen. Für die Branche allgemein übliche Maßnahmen werden als erste Schritte eingestuft. ∏ Beispiele für passives Verhalten: ∏ keine Evaluierung ökologisch höherwertiger Alternativen ∏ Lieferant*innen werden nicht nach ökologischen Kriterien bewertet und ausgewählt ∏ Lieferant*innen kann die Erfüllung gesetzlicher Standards bei Prozessen mit hohen Umweltauswirkungen nicht nachgewiesen werden ∏ Produktionsprozesse in der Zulieferkette entsprechen nicht dem Stand der Technik
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „In unserer derzeitigen Lieferantenrichtlinie sind auch ökologische Kriterien festgeschrieben.“ Bericht S. 21 · Auszug 17
  • „In unserer Einkaufsrichtlinie haben wir geregelt, dass wir nach Möglichkeit Produkte aus recycelten Materialien kaufen.“ Bericht S. 21 · Auszug 2
  • „Wir beauftragen alle 2 Jahre bei unserem größten Lieferanten für Büromaterial, Werbegeschenke und Hygiene- und Reinigungsartikel eine Ökoanalyse an, die uns Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten gibt.“ Bericht S. 22 · Auszug 37
  • „Eine weitergehende Evaluierung haben wir derzeit nicht.“ Bericht S. 22 · Auszug 19
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma hat in ihrer Lieferantenrichtlinie ökologische Kriterien festgeschrieben (Auszug 17 · Bericht S. 21) und kauft nach Möglichkeit Produkte aus recycelten Materialien (Auszug 2 · Bericht S. 21). Alle zwei Jahre wird beim größten Lieferanten eine Ökoanalyse beauftragt (Auszug 37 · Bericht S. 22). Allerdings gibt es laut Bericht derzeit keine weitergehende Evaluierung der Lieferant*innen (Auszug 19 · Bericht S. 21), und der Anteil ökologisch höherwertiger Alternativen beträgt nur 3,6 % (Auszug 44 · Bericht S. 23).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Eine weitergehende Evaluierung der Lieferant*innen nach ökologischen Auswirkungen (Auszüge 19, 20 · Bericht S. 21, 22)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte gleiche Stufe · Δ -1 Punkte
Ganzes Feld A3: KI 20 % · Prüfer 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 2, Auditor 3 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A3.1 Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/ Auswirkungen zugekaufter Produkte/ Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schäd“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A3.1 Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma hat in ihrer Lieferantenrichtlinie ökologische Kriterien festgeschrieben (Auszug 17 · Bericht S. 21) und kauft nach Möglichkeit Produkte aus recycelten Materialien (Auszug 2 · Bericht S. 21). Alle zwei Jahre wird beim größten Lieferanten eine Ökoanalyse beauftragt (Auszug 37 · Bericht S. 22). Allerdings gibt es laut Bericht derzeit keine weitergehende Evaluierung der Lieferant*innen (Auszug 19 · Bericht S. 21), und der Anteil ökologisch höherwertiger Alternativen beträgt nur 3,6 % (Auszug 44 · Bericht S. 23).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „In unserer derzeitigen Lieferantenrichtlinie sind auch ökologische Kriterien festgeschrieben.“Auszug 17 · S. 21Beleg für ökologische Kriterien in der Lieferantenrichtlinie
  2. „In unserer Einkaufsrichtlinie haben wir geregelt, dass wir nach Möglichkeit Produkte aus recycelten Materialien kaufen.“Auszug 2 · S. 21Beleg für konkrete Maßnahme im Einkauf
  3. „Wir beauftragen alle 2 Jahre bei unserem größten Lieferanten für Büromaterial, Werbegeschenke und Hygiene- und Reinigungsartikel eine Ökoanalyse an, die uns Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten gibt.“Auszug 37 · S. 22Beleg für regelmäßiges Einwirken auf Lieferant*innen
  4. „Eine weitergehende Evaluierung haben wir derzeit nicht.“Auszug 19 · S. 22Beleg für fehlende umfassende Evaluierung der Zulieferkette
  5. „Anteil der eingekauften Produkte/ Dienstleistungen, die ökologisch höherwertige Alternativen sind 2024 3,6 %“Auszug 44 · S. 23Beleg für geringen Anteil ökologisch höherwertiger Alternativen

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Eine weitergehende Evaluierung der Lieferant*innen nach ökologischen Auswirkungen (Auszüge 19, 20 · Bericht S. 21, 22)
  • Dokumentation der Gespräche mit Lieferanten, die erst künftig geplant ist (Auszug 20 · Bericht S. 22)
  • Ein höherer Anteil als 3,6 % an ökologisch höherwertigen Alternativen (Auszug 44 · Bericht S. 23)
  • Umfassende Einkaufsrichtlinien mit aktiver Unterstützung der Lieferant*innen bei der Umsetzung ökologischer Standards (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 21)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ökologisches Einkaufsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für ökologische Beschaffung und Reduktion der ökologischen Risiken zugekaufter Produkte sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.
Erfahren F
Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
Fortgeschritten AK
Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Erste Schritte
Zugekaufte Produkte/Dienstleistungen werden auf ökologische Risiken/Auswirkungen geprüft, und ökologisch höherwertige Alternativen werden gesucht. Erste Ausschlusskriterien im Einkauf werden eingehalten.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften werden eingehalten. Darüber hinaus gibt es keine Evaluierung der Lieferant*innen nach ökologischen Auswirkungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Folgende Aspekte dienen als Orientierung für die Bewertung: ∏ Um die Reduktion der Umweltauswirkungen in der Zulieferkette zu bewerten, können Maßnahmen, Umweltlabels und der Stand der Technik herangezogen werden. ∏ Einige Bereiche sind im Vergleich zu ihrer monetären Bedeutung durch starke Auswirkungen gekennzeichnet (z.B. Energie, Mobilität, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse). Aufgrund der starken Auswirkungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu lenken. ∏ Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens erfährt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Unternehmen, die sehr wenig über die Zulieferkette wissen, werden schlechter bewertet. Beziehen sich die im Gemeinwohl-Bericht genannten Maßnahmen nur auf einzelne Aspekte oder wenige Lieferant*innen, gilt das Gleiche. ∏ Ein Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche ist hilfreich, um ein Gefühl für die Qualität der Maßnahmen zu bekommen. Für die Branche allgemein übliche Maßnahmen werden als erste Schritte eingestuft. ∏ Beispiele für passives Verhalten: ∏ keine Evaluierung ökologisch höherwertiger Alternativen ∏ Lieferant*innen werden nicht nach ökologischen Kriterien bewertet und ausgewählt ∏ Lieferant*innen kann die Erfüllung gesetzlicher Standards bei Prozessen mit hohen Umweltauswirkungen nicht nachgewiesen werden ∏ Produktionsprozesse in der Zulieferkette entsprechen nicht dem Stand der Technik
Arbeitsbuch S. 27 · in der Wissensbasis öffnen
›A4.2Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · gleiche Stufe
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.
  • FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.
  • FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.
  • FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Transparenz und Mitbestimmung können insbesondere sein: ∏ Verhinderung oder Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften ∏ Durchführung von feindlichen Übernahmen Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln Eine werte- und gemeinwohlorientierte Haltung mit daraus abgeleiteter Finanzethik versteht Geld nur als Mittel des Zahlungsverkehrs und die Vermehrung von Geld nicht als Endzweck. Sie fordert vielmehr einen Umgang damit ohne Druck und unter Achtung der Menschenwürde. Die Wirkungen von Finanzierungsformen und Finanzprodukten auf die Interessen aller Beteiligten werden kritisch hinterfragt. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ führt sein Finanzmanagement nach kritischen ethischen Grundsätzen. ∏ wird an einer Struktur seiner Finanzierung arbeiten, die diese ethische Orientierung absichert. ∏ bemüht sich um ein beständiges Erhöhen des Eigenkapitalanteils und das Ergänzen der Eigenmittel durch Mittel von Partner*innen, die ebenso an der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Unternehmens interessiert sind. Einstiegsfragen ∏ Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher? ∏ Wie könnte solidarische Finanzierung bei uns im Unternehmen umgesetzt werden? ∏ Wie können wir die ethische Haltung unserer Finanzpartner*innen evaluieren?
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ein ökologisches Gleichgewicht, das sind Werte, die wir uns nicht nur für uns wünschen, sondern auch für die Menschen entlang von Produktions- und Lieferketten.“ Bericht S. 26 · Auszug 28
  • „In der praktischen Umsetzung haben wir jedoch erkannt, dass Lieferketten oft schwer zu durchdringen sind“ Bericht S. 26 · Auszug 31
  • „Ein intensiverer Dialog und daraus resultierende Schritte sind geplant.“ Bericht S. 27 · Auszug 39
  • „Der Schlüssel ist immer das Gespräch. Defizite können so direkt behoben werden.“ Bericht S. 26 · Auszug 24
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das Unternehmen nennt Werte für Menschen entlang von Lieferketten (Auszug 28 · Bericht S. 26) und erkennt Transparenz-Risiken in der Zulieferkette an (Auszug 31 · Bericht S. 26). Es pflegt den Dialog mit direkten Lieferanten (Auszug 24 · Bericht S. 26), plant aber erst einen intensiveren Dialog zur Lieferkette (Auszug 39 · Bericht S. 27). Eine Lieferantenvereinbarung ist nur als Ziel genannt (Auszug 25 · Bericht S. 26).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Anteil der eingekauften Produkte und Rohwaren, die ein Label zu Transparenz und Mitentscheidung tragen
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld A4: KI 10 % · Prüfer 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A4.2 Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Transparenz und Mitentscheidung entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erste Schritte Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Transparenz und Mitentscheidung entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A4.2 Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Das Unternehmen nennt Werte für Menschen entlang von Lieferketten (Auszug 28 · Bericht S. 26) und erkennt Transparenz-Risiken in der Zulieferkette an (Auszug 31 · Bericht S. 26). Es pflegt den Dialog mit direkten Lieferanten (Auszug 24 · Bericht S. 26), plant aber erst einen intensiveren Dialog zur Lieferkette (Auszug 39 · Bericht S. 27). Eine Lieferantenvereinbarung ist nur als Ziel genannt (Auszug 25 · Bericht S. 26).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ein ökologisches Gleichgewicht, das sind Werte, die wir uns nicht nur für uns wünschen, sondern auch für die Menschen entlang von Produktions- und Lieferketten.“Auszug 28 · S. 26Zeigt explizite Beschäftigung mit Werten in der Zulieferkette
  2. „In der praktischen Umsetzung haben wir jedoch erkannt, dass Lieferketten oft schwer zu durchdringen sind“Auszug 31 · S. 26Erste Informationen zu Risiken bzgl. Transparenz in der Zulieferkette
  3. „Ein intensiverer Dialog und daraus resultierende Schritte sind geplant.“Auszug 39 · S. 27Maßnahmen sind geplant, aber noch nicht umgesetzt
  4. „Der Schlüssel ist immer das Gespräch. Defizite können so direkt behoben werden.“Auszug 24 · S. 26Bestehender Dialog mit Lieferanten
  5. „Mit wichtigen Lieferanten eine Lieferantenvereinbarung formulieren, die in der Praxis für alle anwendbar ist.“Auszug 25 · S. 26Lieferantenvereinbarung nur als Ziel formuliert, nicht umgesetzt

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Anteil der eingekauften Produkte und Rohwaren, die ein Label zu Transparenz und Mitentscheidung tragen
  • Systematische und regelmäßige Überprüfung der Zulieferkette auf Risiken und Missstände
  • Sanktionen bei Missständen in der Zulieferkette
  • Nachweis der Umsetzung der geplanten Lieferantenvereinbarung und des intensiveren Dialogs (nur als Planung vorhanden)
  • Anteil der Lieferant*innen, die auf Basis transparenten und partizipativen Umgangs ausgewählt wurden
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein. Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.
Erfahren
Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Fortgeschritten
Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Erste Schritte AKF
Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Transparenz und Mitentscheidung entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt.
Basislinie
Das Unternehmen beschäftigt sich nicht explizit mit Transparenz und Mitentscheidung in der Zulieferkette, hält aber sämtliche erforderlichen Gesetze und Vorschriften ein.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Transparenz und Mitbestimmung können insbesondere sein: ∏ Verhinderung oder Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften ∏ Durchführung von feindlichen Übernahmen Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln Eine werte- und gemeinwohlorientierte Haltung mit daraus abgeleiteter Finanzethik versteht Geld nur als Mittel des Zahlungsverkehrs und die Vermehrung von Geld nicht als Endzweck. Sie fordert vielmehr einen Umgang damit ohne Druck und unter Achtung der Menschenwürde. Die Wirkungen von Finanzierungsformen und Finanzprodukten auf die Interessen aller Beteiligten werden kritisch hinterfragt. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ führt sein Finanzmanagement nach kritischen ethischen Grundsätzen. ∏ wird an einer Struktur seiner Finanzierung arbeiten, die diese ethische Orientierung absichert. ∏ bemüht sich um ein beständiges Erhöhen des Eigenkapitalanteils und das Ergänzen der Eigenmittel durch Mittel von Partner*innen, die ebenso an der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Unternehmens interessiert sind. Einstiegsfragen ∏ Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher? ∏ Wie könnte solidarische Finanzierung bei uns im Unternehmen umgesetzt werden? ∏ Wie können wir die ethische Haltung unserer Finanzpartner*innen evaluieren?
Arbeitsbuch S. 32 · in der Wissensbasis öffnen
›B3.2Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Bedeutung dieses Aspekts hängt vom Volumen der möglichen Veranlagungen ab.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir hatten uns bis 2026 das Ziel gesetzt, dass 85% unserer Anlagen als nachhaltig eingestuft sind.“ Bericht S. 38 · Auszug 63
  • „aktuell einen Stand von 94% erreicht“ Bericht S. 39 · Auszug 64
  • „Bestehendes Investment: Bürgerwind Berg mit 1,5 Mio €“ Bericht S. 39 · Auszug 71
  • „Die Einstufung nach Art. 8 der EU-Taxonomie bestätigt, dass hier nach einer ESG-Strategie gehandelt wird.“ Bericht S. 37 · Auszug 28
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma hat aktuell 94% ihrer Anlagen als nachhaltig eingestuft (Auszüge 63, 64 · Bericht S. 37, 38). Sie ist mit 1,5 Mio € an der Bürgerwindkraft Berg beteiligt (Auszug 71 · Bericht S. 39) und hält Fonds mit Art. 8-Klassifikation sowie definierten Ausschlusskriterien (Auszüge 28, 67 · Bericht S. 37, 39). Da max. 10% des Bestandes als nicht nachhaltig eingestuft sein dürfen (Auszug 65 · Bericht S. 39), liegt keine ausschließliche Veranlagung vor.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer ausschließlichen (100%) Veranlagung; stattdessen ist festgelegt, dass max. 10% nicht nachhaltig sein dürfen (Auszug 65 · Bericht S. 39)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld B3: KI 30 % · Prüfer 30 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B3.2 Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Es besteht mehrheitlich eine Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Es besteht ausschließlich eine Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Mehrheitliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B3.2 Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma hat aktuell 94% ihrer Anlagen als nachhaltig eingestuft (Auszüge 63, 64 · Bericht S. 37, 38). Sie ist mit 1,5 Mio € an der Bürgerwindkraft Berg beteiligt (Auszug 71 · Bericht S. 39) und hält Fonds mit Art. 8-Klassifikation sowie definierten Ausschlusskriterien (Auszüge 28, 67 · Bericht S. 37, 39). Da max. 10% des Bestandes als nicht nachhaltig eingestuft sein dürfen (Auszug 65 · Bericht S. 39), liegt keine ausschließliche Veranlagung vor.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir hatten uns bis 2026 das Ziel gesetzt, dass 85% unserer Anlagen als nachhaltig eingestuft sind.“Auszug 63 · S. 38Belegt das Nachhaltigkeitsziel für die Anlagen
  2. „aktuell einen Stand von 94% erreicht“Auszug 64 · S. 39Belegt den aktuellen Anteil von 94% nachhaltigen Anlagen
  3. „Bestehendes Investment: Bürgerwind Berg mit 1,5 Mio €“Auszug 71 · S. 39Belegt die solidarische Finanzierung eines sozial-ökologischen Projekts
  4. „Die Einstufung nach Art. 8 der EU-Taxonomie bestätigt, dass hier nach einer ESG-Strategie gehandelt wird.“Auszug 28 · S. 37Belegt konkrete Positivkriterien (Art. 8, ESG) für die Fonds
  5. „Wir halten uns an für uns definierte Ausschlusskriterien.“Auszug 67 · S. 39Belegt definierte Ausschlusskriterien
  6. „In unserer Strategie ist festgelegt, dass max. 10% des Bestandes als nicht nachhaltig eingestuft sein dürfen.“Auszug 65 · S. 39Zeigt, dass keine 100%ige (ausschließliche) Veranlagung vorliegt

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer ausschließlichen (100%) Veranlagung; stattdessen ist festgelegt, dass max. 10% nicht nachhaltig sein dürfen (Auszug 65 · Bericht S. 39)
  • In den Auszügen steht nichts zu reduzierten Renditeansprüchen; stattdessen wird die nachhaltige Variante nur bei gleicher Rendite gewählt (Auszug 66 · Bericht S. 39)
  • In den Auszügen steht nichts zu einer dedizierten Messung der sozial-ökologischen Auswirkungen; diese ist laut Auszug noch nicht möglich (Auszug 68 · Bericht S. 39)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschlusssowie konkreten Positivkriterien, reduzierten Renditeansprüchen und bewahrter gemeinwohlorientierter Einflussnahme
Erfahren
Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Fortgeschritten AKF
Mehrheitliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Erste Schritte
Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Basislinie
Konventioneller Veranlagungsmix ohne spekulative Finanzprodukte
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Bedeutung dieses Aspekts hängt vom Volumen der möglichen Veranlagungen ab.
Arbeitsbuch S. 43 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.3Diversität und Chancengleichheit
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ angepasste Personalsuche und Stellenbesetzung (unterrepräsentierte Gruppen werden bevorzugt) ∏ Berücksichtigung der gesellschaftlichen Diversität des Umfelds bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen über dem Branchendurchschnitt
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir machen Diversität nicht explizit zu einem Thema, weil es für uns eine Selbstverständlichkeit ist, allen Menschen die gleichen Chancen einzuräumen.“ Bericht S. 52 · Auszug 118
  • „Bei uns sind alle Menschen willkommen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung.“ Bericht S. 53 · Auszug 122
  • „Wir haben derzeit ein Managemententwicklungsprogramm für überdurchschnittlich qualifizierte Führungskräfte mit 6 Teilnehmern (2 Frauen, 4 Männer), sowie diverse Traineestellen in gehobenen Positionen.“ Bericht S. 53 · Auszug 135
  • „In der zweiten Führungsebene konnten wir die beiden Frauen aus dem Managemententwicklungsprogramm bereits in Bereichsleiterfunktionen bringen (2024/25).“ Bericht S. 53 · Auszug 140
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma versteht Diversität als bereichernd und Selbstverständlichkeit für gleiche Chancen (Auszüge 117, 118 · Bericht S. 52). In Stellenausschreibungen wird explizit auf die Willkommenskultur für alle Diversitätsdimensionen hingewiesen (Auszüge 122, 123 · Bericht S. 53). Konkrete Maßnahmen sind umgesetzt, wie das Managemententwicklungsprogramm mit 2 Frauen und 4 Männern (Auszug 135 · Bericht S. 53) sowie das Programm für Quereinsteiger (Auszug 136 · Bericht S. 53). Erfolge sind teilweise sichtbar, da 2 Frauen in Bereichsleiterfunktionen gebracht wurden (Auszug 140 · Bericht S. 53) und 10 Frauen in der mittleren Führungsebene beschäftigt sind (Auszug 141 · Bericht S. 53).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Demografische Verteilung der eigenen Mitarbeitenden nach Diversitätsdimensionen (Alter, Geschlecht, Ethnie, Behinderung etc.) – in den Auszügen werden nur externe Daten des Landkreises ORT_01 genannt (Auszug 150 · Bericht S. 54).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C1.3 Diversität und Chancengleichheit
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt. C Mitarbeitende und Arbeitspartner*innen | C1 Menschenwürde am Arbeitsplatz FIRMA_02 | Gemeinwohl-Bericht 2024 55“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.3 Diversität und Chancengleichheit
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma versteht Diversität als bereichernd und Selbstverständlichkeit für gleiche Chancen (Auszüge 117, 118 · Bericht S. 52). In Stellenausschreibungen wird explizit auf die Willkommenskultur für alle Diversitätsdimensionen hingewiesen (Auszüge 122, 123 · Bericht S. 53). Konkrete Maßnahmen sind umgesetzt, wie das Managemententwicklungsprogramm mit 2 Frauen und 4 Männern (Auszug 135 · Bericht S. 53) sowie das Programm für Quereinsteiger (Auszug 136 · Bericht S. 53). Erfolge sind teilweise sichtbar, da 2 Frauen in Bereichsleiterfunktionen gebracht wurden (Auszug 140 · Bericht S. 53) und 10 Frauen in der mittleren Führungsebene beschäftigt sind (Auszug 141 · Bericht S. 53).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir machen Diversität nicht explizit zu einem Thema, weil es für uns eine Selbstverständlichkeit ist, allen Menschen die gleichen Chancen einzuräumen.“Auszug 118 · S. 52Zeigt das Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit als selbstverständlicher Wert.
  2. „Bei uns sind alle Menschen willkommen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung.“Auszug 122 · S. 53Belegt die explizite Kommunikation von Diversität und Chancengleichheit bei der Personalgewinnung.
  3. „Wir haben derzeit ein Managemententwicklungsprogramm für überdurchschnittlich qualifizierte Führungskräfte mit 6 Teilnehmern (2 Frauen, 4 Männer), sowie diverse Traineestellen in gehobenen Positionen.“Auszug 135 · S. 53Zeigt konkrete Maßnahmen zur Förderung von Diversität in Führungspositionen.
  4. „In der zweiten Führungsebene konnten wir die beiden Frauen aus dem Managemententwicklungsprogramm bereits in Bereichsleiterfunktionen bringen (2024/25).“Auszug 140 · S. 53Belegt sichtbare Erfolge der Fördermaßnahmen für Frauen in Führung.
  5. „Auf der mittleren Führungsebene, Filial- oder Teamleiter, sind derzeit 10 Frauen beschäftigt.“Auszug 141 · S. 53Zeigt die demografische Verteilung nach Geschlecht in Führungsebenen.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Demografische Verteilung der eigenen Mitarbeitenden nach Diversitätsdimensionen (Alter, Geschlecht, Ethnie, Behinderung etc.) – in den Auszügen werden nur externe Daten des Landkreises ORT_01 genannt (Auszug 150 · Bericht S. 54).
  • Nach Dimensionen aufgeschlüsselte Anzahl von Neueinstellungen und Fluktuationen (Auszug 150 · Bericht S. 54).
  • Spezielle Betriebsvereinbarung zu Diversität und Chancengleichheit (Auszug 120 · Bericht S. 52).
  • Systematische Analyse und Evaluation der Wirkungen der ergriffenen Maßnahmen auf Diversität und Chancengleichheit.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Erfahren
Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
Fortgeschritten AKF
Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt.
Erste Schritte
Schwachstellen und mögliche Benachteiligungen in Hinblick auf Diversität sowie deren Auswirkungen auf die Belegschaft werden analysiert. Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind geplant.
Basislinie
Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen, darüber hinaus gibt es keine relevanten Maßnahmen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ angepasste Personalsuche und Stellenbesetzung (unterrepräsentierte Gruppen werden bevorzugt) ∏ Berücksichtigung der gesellschaftlichen Diversität des Umfelds bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen über dem Branchendurchschnitt
Arbeitsbuch S. 52 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.1Ausgestaltung des Verdienstes
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5.
  • ER2 Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden.
  • ER3 Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich bei allen Verdienstangaben um den Brutto monatsverdienst. In Ländern oder Unternehmen, in denen mehr als zwölf Monate abgegolten werden, muss der zusätzliche Verdienst aliquot zum Monatsverdienst hinzugerechnet werden. Als Verdienst sind dabei jene Geld- und Sachwertflüsse zu verstehen, die vor Abzug von Abgaben zu einem endgültigen Abfluss bei der Organisation und einem Zufluss in die Verfügungsgewalt der Mitarbeitenden führen. Berücksichtigt werden dabei alle Verdienstbestandteile: ∏ fixe und variable Zahlungen ∏ Zulagen ∏ Boni ∏ Gewinnausschüttungen ∏ freiwillige Sozialleistungen Die Verdienstspreizung inkludiert alle Mitarbeitenden (siehe Definition). „Bei entsprechender Legitimation“ bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Regelung treffen können. Dabei darf die maximale Spreizung 1:20 nicht übersteigen (siehe Negativaspekt C2.4). Ein „lebenswürdiger Verdienst“ („living wage“) ist nicht mit dem Mindestlohn gleichzusetzen. Er ist unabhängig für jeden Standort der Organisation zu bestimmen, um regionale Lebenshaltungskosten berücksichtigen zu können.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Als Genossenschaftsbank gilt für uns stets der aktuelle Bankentarifvertrag. Daran halten wir uns.“ Bericht S. 56 · Auszug 1
  • „Da wir an den Tarifvertrag gebunden sind, können wir in diesen Gehaltsgruppen keine Zuschläge zahlen.“ Bericht S. 56 · Auszug 28
  • „Mietwohnungen der Bank mit 15% Mietminderung für Mitarbeitende.“ Bericht S. 56 · Auszug 31
  • „Innerbetriebliche Spreizung (Verhältnis Höchst- zu Mindestverdienst) 2024 1:10 Wir bewegen uns in diesem Rahmen.“ Bericht S. 57 · Auszug 45
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma ist an den Bankentarifvertrag gebunden und stuft jede Stelle tariflich ein (Auszug 1 · Bericht S. 56), (Auszug 2 · Bericht S. 56), (Auszug 3 · Bericht S. 56). Sie erkennt an, dass untere Gehaltsgruppen aufgrund 14% höherer Lebenshaltungskosten an ihre Grenzen kommen (Auszug 22 · Bericht S. 56), (Auszug 27 · Bericht S. 56), (Auszug 28 · Bericht S. 56), kann aber aufgrund der Tarifbindung keine Zuschläge zahlen (Auszug 28 · Bericht S. 56). Stattdessen werden Maßnahmen auf der Ausgabenseite getroffen, z.B. 15% Mietminderung (Auszug 31 · Bericht S. 56), (Auszug 32 · Bericht S. 56) und Essenszuschüsse für Niedrigverdiener (Auszug 33 · Bericht S. 56), (Auszug 34 · Bericht S. 57), um die höheren Lebenskosten auszugleichen (Auszug 115 · Bericht S. 61). Die innerbetriebliche Spreizung beträgt 1:10 (Auszug 45 · Bericht S. 57), (Auszug 46 · Bericht S. 57), und Mitarbeitende können ihr Gehalt nicht selbstorganisiert bestimmen (Auszug 41 · Bericht S. 57).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Eine Spreizung von maximal 1:5 für die Stufe Erfahren (aktuell 1:10) (Auszug 45 · Bericht S. 57), (Auszug 46 · Bericht S. 57)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 30 % · Prüfer 20 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C2.1 Ausgestaltung des Verdienstes
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Maßnahmen werden getroffen, um einen an regionale Lebenshaltungskosten angepassten „lebenswürdigen Verdienst" zu gewährleisten.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Maßnahmen werden getroffen, um einen an regionale Lebenshaltungskosten angepassten „lebenswürdigen Verdienst“ zu gewährleisten. C Mitarbeitende und Arbeitspartner*innen | C2 Ausgestaltung der Arbeitsverträge FIRMA_02 | Gemeinwohl-Bericht 2024“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.1 Ausgestaltung des Verdienstes
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma ist an den Bankentarifvertrag gebunden und stuft jede Stelle tariflich ein (Auszug 1 · Bericht S. 56), (Auszug 2 · Bericht S. 56), (Auszug 3 · Bericht S. 56). Sie erkennt an, dass untere Gehaltsgruppen aufgrund 14% höherer Lebenshaltungskosten an ihre Grenzen kommen (Auszug 22 · Bericht S. 56), (Auszug 27 · Bericht S. 56), (Auszug 28 · Bericht S. 56), kann aber aufgrund der Tarifbindung keine Zuschläge zahlen (Auszug 28 · Bericht S. 56). Stattdessen werden Maßnahmen auf der Ausgabenseite getroffen, z.B. 15% Mietminderung (Auszug 31 · Bericht S. 56), (Auszug 32 · Bericht S. 56) und Essenszuschüsse für Niedrigverdiener (Auszug 33 · Bericht S. 56), (Auszug 34 · Bericht S. 57), um die höheren Lebenskosten auszugleichen (Auszug 115 · Bericht S. 61). Die innerbetriebliche Spreizung beträgt 1:10 (Auszug 45 · Bericht S. 57), (Auszug 46 · Bericht S. 57), und Mitarbeitende können ihr Gehalt nicht selbstorganisiert bestimmen (Auszug 41 · Bericht S. 57).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Als Genossenschaftsbank gilt für uns stets der aktuelle Bankentarifvertrag. Daran halten wir uns.“Auszug 1 · S. 56Zeigt die Tarifbindung als Grundlage der Verdienstgestaltung.
  2. „Da wir an den Tarifvertrag gebunden sind, können wir in diesen Gehaltsgruppen keine Zuschläge zahlen.“Auszug 28 · S. 56Belegt die Einschränkung bei direkten Gehaltsmaßnahmen für niedrige Gruppen.
  3. „Mietwohnungen der Bank mit 15% Mietminderung für Mitarbeitende.“Auszug 31 · S. 56Konkrete Maßnahme zur Kompensation höherer Lebenshaltungskosten.
  4. „Innerbetriebliche Spreizung (Verhältnis Höchst- zu Mindestverdienst) 2024 1:10 Wir bewegen uns in diesem Rahmen.“Auszug 45 · S. 57Zeigt die aktuelle Spreizung, die über 1:5 liegt.
  5. „Da für uns der Tarifvertrag gilt, haben Mitarbeitende keine Möglichkeit, ihr Gehalt selbstorganisiert zu bestimmen.“Auszug 41 · S. 57Belegt das Fehlen von Selbstbestimmung beim Verdienst.
  6. „Die höheren Lebenskosten gleichen wir durch die verschiedenen freiwilligen Zusatzleistungen aus.“Auszug 115 · S. 61Belegt die aktive Maßnahme zur Gewährleistung eines lebenswürdigen Verdienstes.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Angabe zum Medianverdienst (Auszug 46 · Bericht S. 57), (Auszug 47 · Bericht S. 57)
  • Angabe zum Höchstverdienst (Auszug 44 · Bericht S. 57), (Auszug 45 · Bericht S. 57)
  • Eine Spreizung von maximal 1:5 für die Stufe Erfahren (aktuell 1:10) (Auszug 45 · Bericht S. 57), (Auszug 46 · Bericht S. 57)
  • Legitimation durch alle Mitarbeitenden für eine Spreizung über 1:5
  • Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes durch die Mitarbeitenden für die Stufe Vorbildlich (Auszug 41 · Bericht S. 57)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt. Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren
Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Fortgeschritten AKF
Maßnahmen werden getroffen, um einen an regionale Lebenshaltungskosten angepassten „lebenswürdigen Verdienst“ zu gewährleisten.
Erste Schritte
Regelmäßige Analyse und Thematisierung einer gerechten Verdienststruktur
Basislinie
Die gesetzlichen Mindestanforderungen (z.B. Mindestlohn) werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich bei allen Verdienstangaben um den Brutto monatsverdienst. In Ländern oder Unternehmen, in denen mehr als zwölf Monate abgegolten werden, muss der zusätzliche Verdienst aliquot zum Monatsverdienst hinzugerechnet werden. Als Verdienst sind dabei jene Geld- und Sachwertflüsse zu verstehen, die vor Abzug von Abgaben zu einem endgültigen Abfluss bei der Organisation und einem Zufluss in die Verfügungsgewalt der Mitarbeitenden führen. Berücksichtigt werden dabei alle Verdienstbestandteile: ∏ fixe und variable Zahlungen ∏ Zulagen ∏ Boni ∏ Gewinnausschüttungen ∏ freiwillige Sozialleistungen Die Verdienstspreizung inkludiert alle Mitarbeitenden (siehe Definition). „Bei entsprechender Legitimation“ bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Regelung treffen können. Dabei darf die maximale Spreizung 1:20 nicht übersteigen (siehe Negativaspekt C2.4). Ein „lebenswürdiger Verdienst“ („living wage“) ist nicht mit dem Mindestlohn gleichzusetzen. Er ist unabhängig für jeden Standort der Organisation zu bestimmen, um regionale Lebenshaltungskosten berücksichtigen zu können.
Arbeitsbuch S. 55 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.2Ausgestaltung der Arbeitszeit
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden.
  • ER2 Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden.
  • ER3 Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die definierte Wochenarbeitszeit (auch Normalarbeitszeit) bezieht sich auf Vollzeitarbeitsverhältnisse und dient als Referenzgröße für Teilzeitarbeitsverhältnisse. Überstunden sind grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Zur Optimierung der Betriebsprozesse können Überstunden eingesetzt werden, wenn sie 10 % der Wochenarbeitszeit dauerhaft nicht übersteigen. Ist die Erfassung der Überstunden nicht belegbar oder keine realistische Einschätzung der Mehrarbeit möglich, sind dafür pauschal vier Stunden anzusetzen. „Bei entsprechender Legitimation” bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Wochenarbeitszeitregelung treffen können.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die reguläre Wochenarbeitszeit liegt bei 39 Stunden.“ Bericht S. 58 · Auszug 48
  • „Zur Erfassung der Arbeitszeit nutzen wir das Modul Zeitmanagement im System GenoHR.“ Bericht S. 58 · Auszug 47
  • „Mehrarbeiten bedürfen der Genehmigung durch den Vorgesetzten und den Betriebsrat.“ Bericht S. 58 · Auszug 61
  • „Sollte es zu einer andauernden Mehrbelastung kommen, kann eine Überlastungsanzeige gestellt werden.“ Bericht S. 58 · Auszug 58
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die reguläre Wochenarbeitszeit liegt bei 39 Stunden (Auszug 48 · Bericht S. 58), weshalb die Stufe Erfahren mit maximal 30 Stunden nicht erreicht wird. Es existiert ein Zeiterfassungssystem (Auszug 47 · Bericht S. 57) mit klarer Dokumentation (Auszug 60 · Bericht S. 58) und Genehmigungspflicht für Mehrarbeit durch Vorgesetzte und Betriebsrat (Auszug 61 · Bericht S. 58). Bei Überlastung kann eine Überlastungsanzeige gestellt werden, Ursachen und Abhilfemaßnahmen werden geprüft (Auszüge 58, 59 · Bericht S. 58) und der Betriebsrat setzt sich für schnelle Abhilfe ein (Auszug 63 · Bericht S. 58). Zusätzlich werden flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeit ab 15 Stunden/Woche (Auszug 93 · Bericht S. 59) und das Lebensarbeitszeitkonto (Auszug 96 · Bericht S. 59) angeboten.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Nachweis einer definierten Wochenarbeitszeit von maximal 30 Stunden für die Stufe Erfahren (in den Auszügen sind 39 Stunden angegeben (Auszug 48 · Bericht S. 58)).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte gleiche Stufe · Δ +1 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 30 % · Prüfer 20 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe. Innerhalb der Stufe: KI 3, Auditor 2 Punkte.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C2.2 Ausgestaltung der Arbeitszeit
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Uberstundenpraxis zu etablieren.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablieren.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.2 Ausgestaltung der Arbeitszeit
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die reguläre Wochenarbeitszeit liegt bei 39 Stunden (Auszug 48 · Bericht S. 58), weshalb die Stufe Erfahren mit maximal 30 Stunden nicht erreicht wird. Es existiert ein Zeiterfassungssystem (Auszug 47 · Bericht S. 57) mit klarer Dokumentation (Auszug 60 · Bericht S. 58) und Genehmigungspflicht für Mehrarbeit durch Vorgesetzte und Betriebsrat (Auszug 61 · Bericht S. 58). Bei Überlastung kann eine Überlastungsanzeige gestellt werden, Ursachen und Abhilfemaßnahmen werden geprüft (Auszüge 58, 59 · Bericht S. 58) und der Betriebsrat setzt sich für schnelle Abhilfe ein (Auszug 63 · Bericht S. 58). Zusätzlich werden flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeit ab 15 Stunden/Woche (Auszug 93 · Bericht S. 59) und das Lebensarbeitszeitkonto (Auszug 96 · Bericht S. 59) angeboten.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die reguläre Wochenarbeitszeit liegt bei 39 Stunden.“Auszug 48 · S. 58Zeigt, dass die Wochenarbeitszeit über 30 Stunden liegt und die Stufe Erfahren nicht erreicht ist.
  2. „Zur Erfassung der Arbeitszeit nutzen wir das Modul Zeitmanagement im System GenoHR.“Auszug 47 · S. 58Beleg für ein systematisches Zeiterfassungssystem.
  3. „Mehrarbeiten bedürfen der Genehmigung durch den Vorgesetzten und den Betriebsrat.“Auszug 61 · S. 58Beleg für geregelte Überstundenpraxis mit Kontrollmechanismus.
  4. „Sollte es zu einer andauernden Mehrbelastung kommen, kann eine Überlastungsanzeige gestellt werden.“Auszug 58 · S. 58Beleg für ein Verfahren zum Umgang mit Überlastung.
  5. „Die Mindestarbeitszeit ist auf 15 Stunden/Woche festgelegt.“Auszug 93 · S. 59Beleg für flexible Teilzeitmodelle.
  6. „Das rentennahe Teilzeitmodell "renaTe" ermöglicht bis zu 5 Jahren vor Beginn der Regelaltersrente eine maximale Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 31 Stunden.“Auszug 101 · S. 60Beleg für ein spezifisches Modell zur Arbeitszeitreduzierung vor der Rente.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis einer definierten Wochenarbeitszeit von maximal 30 Stunden für die Stufe Erfahren (in den Auszügen sind 39 Stunden angegeben (Auszug 48 · Bericht S. 58)).
  • Verfahren zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit durch die Mitarbeitenden für die Stufe Vorbildlich (in den Auszügen ist die Wochenarbeitszeit auf 39 Stunden festgelegt (Auszug 48 · Bericht S. 58)).
  • Angaben zu tatsächlich geleisteten Überstunden in Stunden (in den Auszügen werden nur Regelungen zum Umgang mit Überstunden beschrieben, keine konkreten Zahlen genannt).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit wird entwickelt. Die Wochenarbeitszeit wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren
Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Fortgeschritten AKF
Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablieren.
Erste Schritte
Eine gerechte Verteilung der Arbeitslast/Arbeitszeit wird regelmäßig analysiert und thematisiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Mindestanforderungen werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die definierte Wochenarbeitszeit (auch Normalarbeitszeit) bezieht sich auf Vollzeitarbeitsverhältnisse und dient als Referenzgröße für Teilzeitarbeitsverhältnisse. Überstunden sind grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Zur Optimierung der Betriebsprozesse können Überstunden eingesetzt werden, wenn sie 10 % der Wochenarbeitszeit dauerhaft nicht übersteigen. Ist die Erfassung der Überstunden nicht belegbar oder keine realistische Einschätzung der Mehrarbeit möglich, sind dafür pauschal vier Stunden anzusetzen. „Bei entsprechender Legitimation” bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Wochenarbeitszeitregelung treffen können.
Arbeitsbuch S. 57 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.2Legitimierung der Führungskräfte
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Basislinie (0 Punkte) · Auditor: Basislinie (0 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung0Basislinie
Auditbewertung0Basislinie
KI-Bewertung0Basislinie

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ „Periodisch“ meint die turnusmäßige Wiederwahl der Führungskräfte. ∏ Beim Wahlverfahren sind „konsensuale“ Entscheidungsformen den reinen Mehrheitsentscheidungen vorzuziehen und höher zu bewerten. „Konsensual“ meint verschiedene Verfahren, die eine möglichst hohe Zustimmung aller Beteiligten suchen, z.B. die „Konsent-Moderation“ der Soziokratie oder das „systemische Konsensieren” (SK-Prinzip). ∏ Die Absetzungsmöglichkeit ist wie eine Notbremse im Zug. Die Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben, während einer Amtsperiode diesen Schritt zu setzen. ∏ Bei der Evaluierung der Führungskräfte ist einerseits eine möglichst hohe Anonymität zu gewährleisten (Schutz der Arbeitenden) und andererseits eine möglichst hohe Informationsdichte zu sichern, damit die Führungskräfte auch aus den Rückmeldungen lernen können. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Auswahl von Führungskräften erfolgt nach dem hierarchischen Prinzip von oben nach unten.“ Bericht S. 72 · Auszug 45
  • „Grundsätzlich ist die Mitwirkung des Teams bisher nicht vorgesehen.“ Bericht S. 72 · Auszug 49
  • „In Einzelfällen werden Teammitglieder in den Auswahlprozess einbezogen.“ Bericht S. 72 · Auszug 50
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Auswahl von Führungskräften erfolgt nach dem hierarchischen Prinzip von oben nach unten (Auszug 45 · Bericht S. 71). Grundsätzlich ist die Mitwirkung des Teams bei der Auswahl bisher nicht vorgesehen (Auszug 49). In Einzelfällen werden Teammitglieder einbezogen (Auszug 50 · Bericht S. 72), was keine systematische Mitbestimmung der Mitarbeitenden darstellt.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erste Schritte“ (laut KI): Periodische Wahl der direkten Führungskräfte durch die Mitarbeitenden
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Basislinie · 0 PunkteAuditor: Basislinie · 0 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 20 % · Prüfer 20 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C4.2 Legitimierung der Führungskräfte
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)

Audit-Begründung

Führungskräfte werden ohne Mitwirkung der Mitarbeitenden bestimmt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erste Schritte) fehlt laut Auditor:

Eine Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte und konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung findet statt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Basislinie Führungskräfte werden ohne Mitwirkung der Mitarbeitenden bestimmt. C Mitarbeitende und Arbeitspartner*innen | C4 Innerbetriebliche Mitentscheidung und Transparenz FIRMA_02 | Gemeinwohl-Bericht 2024 73“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.2 Legitimierung der Führungskräfte
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)
Auditor: Basislinie → KI gleiche Stufe

Warum Basislinie? – Begründung der KI

Die Auswahl von Führungskräften erfolgt nach dem hierarchischen Prinzip von oben nach unten (Auszug 45 · Bericht S. 71). Grundsätzlich ist die Mitwirkung des Teams bei der Auswahl bisher nicht vorgesehen (Auszug 49). In Einzelfällen werden Teammitglieder einbezogen (Auszug 50 · Bericht S. 72), was keine systematische Mitbestimmung der Mitarbeitenden darstellt.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Auswahl von Führungskräften erfolgt nach dem hierarchischen Prinzip von oben nach unten.“Auszug 45 · S. 72Belegt die hierarchische Bestimmung der Führungskräfte ohne Mitwirkung der Mitarbeitenden.
  2. „Grundsätzlich ist die Mitwirkung des Teams bisher nicht vorgesehen.“Auszug 49 · S. 72Belegt explizit, dass eine Beteiligung der Mitarbeitenden bei der Führungskräfteauswahl nicht vorgesehen ist.
  3. „In Einzelfällen werden Teammitglieder in den Auswahlprozess einbezogen.“Auszug 50 · S. 72Zeigt, dass eine Mitwirkung nur in Ausnahmefällen und nicht systematisch erfolgt.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Periodische Wahl der direkten Führungskräfte durch die Mitarbeitenden
  • Regelmäßige Evaluierung der Führungskräfte durch die Mitarbeitenden mit daraus folgenden Entwicklungsmaßnahmen
  • Möglichkeit der Absetzung von Führungskräften durch die Mitarbeitenden während der Amtsperiode
  • Systematische Mitwirkung des Teams bei der Bestellung der Führungskräfte (nur Einzelfälle belegt)
  • Anteil der Führungskräfte, die über Anhörung/Mitgestaltung/Mitentscheidung der Mitarbeitenden legitimiert werden
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle Führungskräfte – auch der Vorstand – werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Die Mitarbeitenden können alle Führungskräfte auch absetzen. Gelebte Kultur der Legitimierung der Führungskräfte.
Erfahren
Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte. Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden. Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
Fortgeschritten
Anhörung bzw. Mitwirkung bei der Bestellung der direkten Führungskraft, Beurteilung der Führungskräfte in regelmäßigen Abfragen bzw. Gesprächen
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Basislinie AKF
Führungskräfte werden ohne Mitwirkung der Mitarbeitenden bestimmt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ „Periodisch“ meint die turnusmäßige Wiederwahl der Führungskräfte. ∏ Beim Wahlverfahren sind „konsensuale“ Entscheidungsformen den reinen Mehrheitsentscheidungen vorzuziehen und höher zu bewerten. „Konsensual“ meint verschiedene Verfahren, die eine möglichst hohe Zustimmung aller Beteiligten suchen, z.B. die „Konsent-Moderation“ der Soziokratie oder das „systemische Konsensieren” (SK-Prinzip). ∏ Die Absetzungsmöglichkeit ist wie eine Notbremse im Zug. Die Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben, während einer Amtsperiode diesen Schritt zu setzen. ∏ Bei der Evaluierung der Führungskräfte ist einerseits eine möglichst hohe Anonymität zu gewährleisten (Schutz der Arbeitenden) und andererseits eine möglichst hohe Informationsdichte zu sichern, damit die Führungskräfte auch aus den Rückmeldungen lernen können. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 67 · in der Wissensbasis öffnen
›D1.2Barrierefreiheit
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erfahren (4 Punkte) · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung4Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst.
  • VO2 Es gibt Spezialprodukte/-dienstleistungen für benachteiligte Kund*innengruppen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Benachteiligte Kund*innengruppen sind z.B. einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, ältere Menschen, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit wenig Bildung, technisch Ungeübte. Und auch: NGOs, gemeinnützige Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Projekte und Initia tiven, nichtkommerzielle Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheitsund Sozialwesen und Kleinstunternehmen. B2B: Kleine und mittelgroße sowie regionale Unternehmen, die sich besonders für das Gemeinwohl engagieren, erhalten gleichwertige Konditionen und Services wie großabnehmende Unternehmen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Viele unserer Filialen haben einen barrierefreien Zugang.“ Bericht S. 84 · Auszug 178
  • „Außerdem bringen wir bei Bedarf auch Bargeld nach Hause.“ Bericht S. 85 · Auszug 231
  • „Für Ukraineflüchtlinge haben wir z.B. kurzerhand eine vereinfachte Kontoeröffnung umgesetzt.“ Bericht S. 85 · Auszug 235
  • „10 "weniger Ungleichheiten" ist eines unserer nachhaltigen Handlungsziele.“ Bericht S. 85 · Auszug 219
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank benennt konkrete Hürden wie Erreichbarkeit (Auszug 172 · Bericht S. 83), technische Barrieren (Auszug 181 · Bericht S. 84) und sprachliche Barrieren (Auszug 209 · Bericht S. 85) sowie benachteiligte Gruppen wie ältere Menschen (Auszug 230 · Bericht S. 85) und Ukraineflüchtlinge (Auszug 235 · Bericht S. 85). Als Zugangserleichterungen dienen barrierefreier Zugang in vielen Filialen (Auszug 178 · Bericht S. 84), Bargeldlieferung nach Hause (Auszug 231 · Bericht S. 85) und vereinfachte Kontoeröffnung für Ukraineflüchtlinge (Auszug 235 · Bericht S. 85). Diese Maßnahmen sind strategisch verankert durch das SDG-Ziel „weniger Ungleichheiten“ (Auszug 219 · Bericht S. 85) und werden breit in 22 personenbesetzten Filialen (Auszug 172 · Bericht S. 83) und über Videoberatung in 8 Filialen (Auszug 177 · Bericht S. 84) eingesetzt. Für kleinere und gemeinwohlorientierte Unternehmen stehen Kontomodelle mit gleichen transparenten Konditionen für alle zur Verfügung (Auszüge 242, 244 · Bericht S. 86).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu speziell für benachteiligte Kund*innengruppen angepassten Produkten oder Dienstleistungen (z.B. besondere Kontomodelle für Senior*innen).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 4 PunkteAuditor: Erfahren · 4 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld D1: KI 40 % · Prüfer 30 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D1.2 Barrierefreiheit
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst. Es gibt Spezialprodukte/-dienstleistungen tür benachteiligte Kund*innengruppen. ECO •n Hinweise: Das Konto für die Flüchtlinge ist eine gute Möglichkeit, dass geflüchtete Menschen ihr Leben einfacher gestalten können. Das Thema ältere Menschen wird die nächsten Jahre eine Herausforderung werden. Hier könnte die Bank Ideen entwickeln.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D1.2 Barrierefreiheit
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Bank benennt konkrete Hürden wie Erreichbarkeit (Auszug 172 · Bericht S. 83), technische Barrieren (Auszug 181 · Bericht S. 84) und sprachliche Barrieren (Auszug 209 · Bericht S. 85) sowie benachteiligte Gruppen wie ältere Menschen (Auszug 230 · Bericht S. 85) und Ukraineflüchtlinge (Auszug 235 · Bericht S. 85). Als Zugangserleichterungen dienen barrierefreier Zugang in vielen Filialen (Auszug 178 · Bericht S. 84), Bargeldlieferung nach Hause (Auszug 231 · Bericht S. 85) und vereinfachte Kontoeröffnung für Ukraineflüchtlinge (Auszug 235 · Bericht S. 85). Diese Maßnahmen sind strategisch verankert durch das SDG-Ziel „weniger Ungleichheiten“ (Auszug 219 · Bericht S. 85) und werden breit in 22 personenbesetzten Filialen (Auszug 172 · Bericht S. 83) und über Videoberatung in 8 Filialen (Auszug 177 · Bericht S. 84) eingesetzt. Für kleinere und gemeinwohlorientierte Unternehmen stehen Kontomodelle mit gleichen transparenten Konditionen für alle zur Verfügung (Auszüge 242, 244 · Bericht S. 86).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Viele unserer Filialen haben einen barrierefreien Zugang.“Auszug 178 · S. 84Beleg für physische Barrierefreiheit
  2. „Außerdem bringen wir bei Bedarf auch Bargeld nach Hause.“Auszug 231 · S. 85Beleg für Service für ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen
  3. „Für Ukraineflüchtlinge haben wir z.B. kurzerhand eine vereinfachte Kontoeröffnung umgesetzt.“Auszug 235 · S. 85Beleg für spezielle Maßnahme für benachteiligte Gruppe
  4. „10 "weniger Ungleichheiten" ist eines unserer nachhaltigen Handlungsziele.“Auszug 219 · S. 85Beleg für strategische Relevanz (SDG 10)
  5. „Die Konditionen sind transparent und für alle gleich.“Auszug 244 · S. 86Beleg für B2B-Gleichbehandlung kleinerer Unternehmen

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu speziell für benachteiligte Kund*innengruppen angepassten Produkten oder Dienstleistungen (z.B. besondere Kontomodelle für Senior*innen).
  • In den Auszügen wird der Umsatzanteil in % des Produktportfolios, das von benachteiligten Kund*innengruppen gekauft wird, nicht erhoben (Auszug 248 · Bericht S. 86).
  • In den Auszügen steht nichts zu sozialen Preisstaffelungen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst. Es gibt Spezialprodukte/-dienstleistungen für benachteiligte Kund*innengruppen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst. Es gibt Spezialprodukte/-dienstleistungen für benachteiligte Kund*innengruppen.
Erfahren AKF
Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
Fortgeschritten
Der Vertrieb bietet Lösungen für die relevanten benachteiligten Kund*innengruppen, und es werden angemessene Ressourcen für die Betreuung zur Verfügung gestellt.
Erste Schritte
Relevante benachteiligte Kund*innengruppen sind identifiziert. Es besteht guter Informationszugang.
Basislinie
Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit benachteiligten Kund*innengruppen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Benachteiligte Kund*innengruppen sind z.B. einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, ältere Menschen, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit wenig Bildung, technisch Ungeübte. Und auch: NGOs, gemeinnützige Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Projekte und Initia tiven, nichtkommerzielle Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheitsund Sozialwesen und Kleinstunternehmen. B2B: Kleine und mittelgroße sowie regionale Unternehmen, die sich besonders für das Gemeinwohl engagieren, erhalten gleichwertige Konditionen und Services wie großabnehmende Unternehmen.
Arbeitsbuch S. 73 · in der Wissensbasis öffnen
›D2.2Solidarität mit Mitunternehmen
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · gleiche Stufe
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen.
  • ER2 Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Hilfestellungen aller Art können unterschiedlich sein, abhängig vom Unternehmensgegenstand und der Notsituation – von einer Öffnung des Netzwerks über das Herstellen von Kontakten oder das Anbieten von individuellen Lösungen bis hin zu einer Weitergabe von Aufträgen, wenn dem Unternehmen damit geholfen ist.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmern.“ Bericht S. 94 · Auszug 119
  • „In früheren Jahren haben wir kleinere umliegende Raiffeisenbanken bei der Erstellung des Jahresabschlusses unterstützt.“ Bericht S. 93 · Auszug 109
  • „unsere Unternehmenssteuerung für die ESG-Risikobetrachtung eine Methode für Stressszenarien entwickelt, die innerhalb des Verbundes weitergegeben wird.“ Bericht S. 89 · Auszug 21
  • „Umgekehrt stehen auch Mitarbeitende von uns als Dozenten zur Verfügung.“ Bericht S. 90 · Auszug 23
3
Was hat die KI erkannt?
  • Der Bericht nennt selbst „erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie“ (Auszug 119). In früheren Jahren wurden kleinere Raiffeisenbanken bei der Erstellung des Jahresabschlusses unterstützt (Auszug 109 · Bericht S. 93). Aktuell wird eine Methode für Stressszenarien innerhalb des Verbundes weitergegeben (Auszug 21 · Bericht S. 89) und Mitarbeitende stehen als Dozenten zur Verfügung (Auszug 23 · Bericht S. 90). Für 2024 weist die Tabelle jedoch 0 € weitergegebene Finanzmittel an Mitunternehmen aus (Auszug 119).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu „umfassenden Erfahrungen“ mit der Weitergabe in Notsituationen (notwendig für Erfahren); der Bericht selbst spricht nur von „ersten Erfahrungen“ (Auszug 119).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld D2: KI 20 % · Prüfer 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D2.2 Solidarität mit Mitunternehmen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmern. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten. D Kund*innen und Geschäftsp“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D2.2 Solidarität mit Mitunternehmen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Der Bericht nennt selbst „erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie“ (Auszug 119). In früheren Jahren wurden kleinere Raiffeisenbanken bei der Erstellung des Jahresabschlusses unterstützt (Auszug 109 · Bericht S. 93). Aktuell wird eine Methode für Stressszenarien innerhalb des Verbundes weitergegeben (Auszug 21 · Bericht S. 89) und Mitarbeitende stehen als Dozenten zur Verfügung (Auszug 23 · Bericht S. 90). Für 2024 weist die Tabelle jedoch 0 € weitergegebene Finanzmittel an Mitunternehmen aus (Auszug 119).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmern.“Auszug 119 · S. 94Der Bericht stuft die eigenen Erfahrungen selbst als „erste Erfahrungen“ ein, was der Stufe Fortgeschritten entspricht.
  2. „In früheren Jahren haben wir kleinere umliegende Raiffeisenbanken bei der Erstellung des Jahresabschlusses unterstützt.“Auszug 109 · S. 93Beleg für vergangene solidarische Unterstützung von Mitunternehmen der gleichen Branche durch Arbeitskraft/Wissen.
  3. „unsere Unternehmenssteuerung für die ESG-Risikobetrachtung eine Methode für Stressszenarien entwickelt, die innerhalb des Verbundes weitergegeben wird.“Auszug 21 · S. 89Aktuelle Weitergabe von Technologie/Wissen innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes (gleiche Branche).
  4. „Umgekehrt stehen auch Mitarbeitende von uns als Dozenten zur Verfügung.“Auszug 23 · S. 90Aktuelle Bereitstellung von Arbeitskräften für den Verbund.
  5. „Weitergegeben an Unternehmen anderer Branchen 0 0 0 Weitergegeben an Unternehmen der gleichen Branche 0 0 0“Auszug 119 · S. 94Für 2024 werden laut Tabelle keine finanziellen Mittel an Mitunternehmen weitergegeben.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer aktuellen Weitergabe von Finanzmitteln oder Aufträgen im Jahr 2024; die Tabelle zeigt hier 0 (Auszug 119).
  • In den Auszügen steht nichts zu einer öffentlichen, für alle uneingeschränkt zugänglichen Kommunikation des Hilfsangebots (notwendig für Vorbildlich).
  • In den Auszügen steht nichts zu „umfassenden Erfahrungen“ mit der Weitergabe in Notsituationen (notwendig für Erfahren); der Bericht selbst spricht nur von „ersten Erfahrungen“ (Auszug 119).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Solidarische Verbünde mit anderen Unternehmen werden als Teil des Geschäftsmodells praktiziert. Das Angebot, zu helfen und zu teilen, wird öffentlich, für alle uneingeschränkt zugänglich, kommuniziert.
Erfahren
Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.
Fortgeschritten AKF
Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.
Erste Schritte
Es besteht Bereitschaft zu solidarischem Handeln. Solidarität auf Anfrage: Auf Hilferufe und Bitten wird reagiert.
Basislinie
Das Unternehmen hilft anderen Unternehmen prinzipiell nicht.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Hilfestellungen aller Art können unterschiedlich sein, abhängig vom Unternehmensgegenstand und der Notsituation – von einer Öffnung des Netzwerks über das Herstellen von Kontakten oder das Anbieten von individuellen Lösungen bis hin zu einer Weitergabe von Aufträgen, wenn dem Unternehmen damit geholfen ist.
Arbeitsbuch S. 78 · in der Wissensbasis öffnen
›D3.1Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · gleiche Stufe
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor.
  • FO2 Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios.
  • FO3 Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Maßnahmen können z.B. die Anwendung von Ökodesign-Kriterien o. Ä. bei der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sein. Informationen können z.B. absolute Werte oder auch relative Vergleiche mit vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen (Ökobilanzierungen, Lebenszyklusanalysen etc.) oder je nach Verhältnismäßigkeit auch Schätzungen oder Ableitungen aus wissenschaftlichen Studien sein. Hinweis für Dienstleistungsunternehmen: Dienstleistungen haben keinen Lebenszyklus im eigentlichen Sinne. Als Orientierung, welche ökologischen Auswirkungen in D3 und welche in E3 zu berichten und zu bewerten sind, kann die Trennung in fixe und variable ökologische Auswirkungen dienen. Variable Auswirkungen – also diejenigen, die nur anfallen, wenn Kund*innen die Dienstleistung in Anspruch nehmen – sind in D3 zu berichten. Fixe Auswirkungen, die auch dann entstehen, wenn niemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sind in E3 zu berichten. Nachfolgend einige Beispiele: ∏ Bei einem Taxiunternehmen wären die Auswirkungen durch die Zentrale, die Leerfahrten etc. in E3 zu berichten, die Auswirkungen durch die tatsächlichen Fahrten in D3. ∏ Ein Masseur würde Raum, Heizkosten etc. in E3 berichten, Massageöl sowie die Anfahrt der Kund*innen in D3. ∏ Eine Unternehmensberaterin würde die eigenen Büros in E3 berichten, die Auswirkungen durch Reisen zu Beratungsterminen in D3. Bei weniger materiell ausgerichteten Dienstleistungen spielen neben den direkt mit ihnen verbundenen ökologischen Auswirkungen noch die indirekten eine Rolle, nämlich die Auswirkungen über die Inhalte und Wirkungen der Dienstleistung. Ein Architekt könnte z.B. die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien empfehlen oder eine Unternehmensberaterin ein Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beraten. Derartige Auswirkungen sind in E1 zu berichten.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Unsere neuen girocards sind aus recyceltem Plastik, das in der Industrieproduktion abfällt.“ Bericht S. 97 · Auszug 4
  • „Für eine fachgerechte Entsorgung der Produkte bieten wir die Rücknahme an und Weiterleitung in den Kreislauf.“ Bericht S. 97 · Auszug 8
  • „Wenn wir selbst Verträge oder Unterlagen ausdrucken müssen, verwenden wir Recyclingpapier und achten so auf Ressourcenschonung und die Reduzierung ökologischer Auswirkungen.“ Bericht S. 97 · Auszug 12
  • „Die tatsächlich messbaren ökologischen Auswirkungen sind uns kaum bekannt.“ Bericht S. 99 · Auszug 80
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank bietet Karten aus recyceltem Plastik, Holz oder Maisstärke an und ermöglicht deren Rücknahme zur fachgerechten Entsorgung (Auszüge 4–9 · Bericht S. 97). Sie nutzt Recyclingpapier, zertifiziertes Papier und digitale Prozesse, um ökologische Auswirkungen zu reduzieren (Auszüge 12–22 · Bericht S. 97). Allerdings sind die tatsächlich messbaren ökologischen Auswirkungen der Produkte laut Bericht kaum bekannt (Auszug 80 · Bericht S. 99).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen fehlen umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios (vgl. (Auszug 80 · Bericht S. 99)).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld D3: KI 10 % · Prüfer 10 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D3.1 Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Erste Berechnungen und/oder Schätzungen zu ökologischen Auswirkungen sind vorhanden. Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen bzw. zur Kompensation nicht vermeidbarer Auswirkungen wurden getroffen. Produkte und Dienstleistungen haben teilweise geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erste Schritte Erste Berechnungen und/ oder Schätzungen zu ökologischen Auswirkungen sind vorhanden. Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen bzw. zur Kompensation nicht vermeidbarer Auswirkungen wurden getroffen. Produkte und Dienstleistungen haben teilweise geringere ökologisc“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D3.1 Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Bank bietet Karten aus recyceltem Plastik, Holz oder Maisstärke an und ermöglicht deren Rücknahme zur fachgerechten Entsorgung (Auszüge 4–9 · Bericht S. 97). Sie nutzt Recyclingpapier, zertifiziertes Papier und digitale Prozesse, um ökologische Auswirkungen zu reduzieren (Auszüge 12–22 · Bericht S. 97). Allerdings sind die tatsächlich messbaren ökologischen Auswirkungen der Produkte laut Bericht kaum bekannt (Auszug 80 · Bericht S. 99).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Unsere neuen girocards sind aus recyceltem Plastik, das in der Industrieproduktion abfällt.“Auszug 4 · S. 97Beleg für erste Maßnahmen bei physischen Produkten
  2. „Für eine fachgerechte Entsorgung der Produkte bieten wir die Rücknahme an und Weiterleitung in den Kreislauf.“Auszug 8 · S. 97Beleg für Rücknahme- und Entsorgungsprogramm
  3. „Wenn wir selbst Verträge oder Unterlagen ausdrucken müssen, verwenden wir Recyclingpapier und achten so auf Ressourcenschonung und die Reduzierung ökologischer Auswirkungen.“Auszug 12 · S. 97Beleg für Maßnahmen bei papierhaften Produkten
  4. „Die tatsächlich messbaren ökologischen Auswirkungen sind uns kaum bekannt.“Auszug 80 · S. 99Beleg für fehlende umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlen umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios (vgl. (Auszug 80 · Bericht S. 99)).
  • In den Auszügen fehlt ein quantitativer Vergleich der ökologischen Auswirkungen pro Nutzeneinheit mit vergleichbaren Alternativen.
  • In den Auszügen fehlt eine Strategie zur durchgehenden Optimierung aller Produkte; stattdessen wird betont, dass die Entscheidung für nachhaltige oder konventionelle Produkte beim Kunden liegt (Auszüge 91, 92, 93 · Bericht S. 100).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Umfassende Daten zu den ökologischen Auswirkungen für alle Produkte und Dienstleistungen liegen vor, Geschäftsmodell und Produktportfolio sind hinsichtlich ökologischer Auswirkungen optimiert. Produkte und Dienstleistungen haben keine oder signifikant geringere negative ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen (Kompensation nur für definitiv nicht vermeidbare ökologische Auswirkungen). Das Unternehmen weist maximale Rücknahme- und Entsorgungsquoten auf.
Erfahren
Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie zur langfristigen Anpassung und Optimierung des Produktportfolios bzw. des Geschäftsmodells in Bezug auf ökologische Auswirkungen. Weitreichende Maßnahmen zur Reduzierung (inkl. Kompensation) ökologischer Auswirkungen inkl. umfangreicher Rücknahme- und Entsorgungsprogramme bestehen. Produkte und Dienstleistungen haben durchgehend geringere ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen.
Fortgeschritten
Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Erste Schritte AKF
Erste Berechnungen und/oder Schätzungen zu ökologischen Auswirkungen sind vorhanden. Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen bzw. zur Kompensation nicht vermeidbarer Auswirkungen wurden getroffen. Produkte und Dienstleistungen haben teilweise geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Basislinie
Das Unternehmen verfügt über keine Daten zu ökologischen Auswirkungen seiner Produkte und Dienstleistungen. Es gibt keine Strategie und keine Maßnahmen zur Reduzierung ökologischer Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen. Die Produkte und Dienstleistungen entsprechen allen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich ökologischer Auswirkungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Maßnahmen können z.B. die Anwendung von Ökodesign-Kriterien o. Ä. bei der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sein. Informationen können z.B. absolute Werte oder auch relative Vergleiche mit vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen (Ökobilanzierungen, Lebenszyklusanalysen etc.) oder je nach Verhältnismäßigkeit auch Schätzungen oder Ableitungen aus wissenschaftlichen Studien sein. Hinweis für Dienstleistungsunternehmen: Dienstleistungen haben keinen Lebenszyklus im eigentlichen Sinne. Als Orientierung, welche ökologischen Auswirkungen in D3 und welche in E3 zu berichten und zu bewerten sind, kann die Trennung in fixe und variable ökologische Auswirkungen dienen. Variable Auswirkungen – also diejenigen, die nur anfallen, wenn Kund*innen die Dienstleistung in Anspruch nehmen – sind in D3 zu berichten. Fixe Auswirkungen, die auch dann entstehen, wenn niemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sind in E3 zu berichten. Nachfolgend einige Beispiele: ∏ Bei einem Taxiunternehmen wären die Auswirkungen durch die Zentrale, die Leerfahrten etc. in E3 zu berichten, die Auswirkungen durch die tatsächlichen Fahrten in D3. ∏ Ein Masseur würde Raum, Heizkosten etc. in E3 berichten, Massageöl sowie die Anfahrt der Kund*innen in D3. ∏ Eine Unternehmensberaterin würde die eigenen Büros in E3 berichten, die Auswirkungen durch Reisen zu Beratungsterminen in D3. Bei weniger materiell ausgerichteten Dienstleistungen spielen neben den direkt mit ihnen verbundenen ökologischen Auswirkungen noch die indirekten eine Rolle, nämlich die Auswirkungen über die Inhalte und Wirkungen der Dienstleistung. Ein Architekt könnte z.B. die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien empfehlen oder eine Unternehmensberaterin ein Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beraten. Derartige Auswirkungen sind in E1 zu berichten.
Arbeitsbuch S. 81 · in der Wissensbasis öffnen
›D3.2Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
FAK ✓ gleiche Stufe
KI: Erste Schritte (1 Punkt) · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · gleiche Stufe
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Eine Strategie zur Förderung von Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen ist vorhanden, und erste Maßnahmen wurden durchgeführt.
  • FO2 Zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen werden Kund*innen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt und eine Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung gefördert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Maßvoller Konsum: In Bezug auf die planetaren Belastungsgrenzen steht es theoretisch jedem Menschen zu, einen bestimmten Anteil dieser Auswirkungen in seinem Leben zu verursachen, sodass die Gesamtbelastung durch alle Menschen diese Grenzen nicht überschreitet. Ist dies gewährleistet, so könnte der Konsum bzw. die Nutzung insgesamt als maßvoll gelten. Förderung eines maßvollen Konsums durch Förderung von ... ∏ Wiederverwert- und Wiederverwendbarkeit ∏ Langlebigkeit und Reparierbarkeit ∏ besondere Serviceangebote Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ Preisvorteile und Anreizsysteme für Reparatur, Wiederverwendung und gemeinschaftliche Nutzung ∏ verlängerte Garantie, kostengünstiger Reparatur-Service ∏ Entwicklung von suffizienzfördernden Produkten und Dienstleistungen: Carsharing, Cradle2Cradle, Verwendung gut trennbarer Materialien ∏ Hinweise auf und Anreize zu ökologisch höherwertigen Alternativen (auch bei Mitbewerber*innen), Abraten von Käufen, Informationen zu ökologischen Auswirkungen zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen, Informationen zur Bewusstseinsbildung bei Kund*innen zu maßvoller Nutzung, Telefontermine statt Reisen Suffizienzfördernde Geschäftsmodelle berücksichtigen in Bezug auf die Nutzung u.a. Prinzipien wie Tauschen, Teilen, Reparieren sowie in Bezug auf die Entsorgung Prinzi pien wie Recycling, Wiederverwertung und Aufbereitung. Sie fördern aktiv eine maßvolle Nutzung z.B. durch Preisvorteile, Anreizsysteme, längere Gewährleistung, kostengünstige Reparaturangebote etc. Alternativ spricht man auch von den vier „E“ der Suffizienz: Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung. Produkte können als suffizienzfördernd gelten, wenn sie langlebig, reparaturfreudig und zeitbzw. modebeständig sowie kreislauffähig (z.B. Cradle2Cradle) oder entsorgungsgerecht (z.B. Materialien gut voneinander trennbar) sind. Eine suffizienzfördernde Kund*innenkommunikation zielt darauf ab, Kund*innen, Abnehmer*innen und Konsument*innen hinsichtlich maßvoller Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Hinweise zur Kommunikation: ∏ „Nicht irreführende Kommunikation“ wie z.B. Greenwashing wird beim Negativaspekt D1.3 „Negative Werbemaßnahmen“ näher erläutert. ∏ Erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen sind z.B. Kurzinformationen zu einzelnen Themen (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) mit der primären Absicht, Kund*innen zu sensibilisieren und aufzuklären. ∏ Standardmäßige Information heißt, dass jede Kund*innenkommunikation stets auch relevante Informationen zu ökologischen Auswirkungen enthält. ∏ Umfassend und explizit bedeutet z.B. einschließlich von Hintergrundwissen zu Zusammenhängen ökologischer Auswirkungen, Ideen und Hinweise zur maßvollen Nutzung und Verzicht etc. ∏ Wesentlicher Bestandteil der Kund*innenbeziehungen bedeutet z.B., dass das Unternehmen aktiv auf ökologisch höherwertige Alternativen (auch bei Mitwerber*innen) hinweist oder vom Kauf abrät. ∏ Solange Informationen zu ökologischen Auswirkungen nur als konsumsteigernde Werbung genutzt werden, um damit die Gesamtnutzung zu erhöhen, wäre dies als negativ zu bewerten, da dies insgesamt zu einer Erhöhung der ökologischen Auswirkungen beitragen würde. Die Kommunikation ökologischer Auswirkungen sollte daher ebenfalls immer Suffizienz berücksichtigen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Unter dem Aspekt Suffizienz haben wir unser Geschäftsmodell und unsere Produktnutzung bisher noch nicht bewusst betrachtet.“ Bericht S. 102 · Auszug 157
  • „Da wir das Thema im Rahmen der Gemeinwohlökonomie zum ersten Mal bewusst betrachtet haben, gibt es noch keine weiteren Maßnahmen.“ Bericht S. 103 · Auszug 181
  • „In unserem Online-Banking besteht die Möglichkeit, dass der Kunde mit einem CO2-Check seiner Kontoumsätze einen Anhaltspunkt bekommt für seinen CO2-Wert aus Konsumverhalten.“ Bericht S. 98 · Auszug 39
  • „Der monatliche Wert spiegelt das Ausgabeverhalten zwar nur sehr grob und mit vielen Ungenauigkeiten wider, aber es ist ein kleiner "Wachmacher", der einen Denkanstoß geben kann.“ Bericht S. 98 · Auszug 40
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das Unternehmen gibt an, das Thema Suffizienz erstmalig bewusst zu betrachten und bisher keine weiteren Maßnahmen umgesetzt zu haben (Auszüge 157, 181 · Bericht S. 102, 103). Es bietet Kunden im Online-Banking einen CO2-Check als „Wachmacher“ für das eigene Konsumverhalten an (Auszüge 39, 40 · Bericht S. 98). Die Produkte und Dienstleistungen beinhalten laut Bericht als solche nicht den Aspekt der maßvollen Nutzung (Auszug 183 · Bericht S. 103).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer vorhandenen Strategie zur Förderung von Suffizienz.
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt gleiche Stufe · Δ +0 Punkte
Ganzes Feld D3: KI 10 % · Prüfer 10 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Keine Abweichung in der Stufe.
Im Audit-Bericht steht keine eigene Begründung, nur der (fast wörtliche) Stufentext des Arbeitsbuchs. Zusätzliches Wissen stammt vermutlich aus dem Audit-Gespräch – das kennt die KI nicht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D3.2 Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Das Unternehmen setzt sich in ersten Ansätzen mit Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen auseinander. Kund*innen und Konsument*innen werden erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel einer Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung zur Verfügung gestellt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Eine Strategie zur Förderung von Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen ist vorhanden, und erste Maßnahmen wurden durchgeführt. Zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen werden Kund*innen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt und eine Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung gefördert.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erste Schritte Das Unternehmen setzt sich in ersten Ansätzen mit Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen auseinander. Kund*innen und Konsument*innen werden erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel einer Bewusstse“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D3.2 Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Das Unternehmen gibt an, das Thema Suffizienz erstmalig bewusst zu betrachten und bisher keine weiteren Maßnahmen umgesetzt zu haben (Auszüge 157, 181 · Bericht S. 102, 103). Es bietet Kunden im Online-Banking einen CO2-Check als „Wachmacher“ für das eigene Konsumverhalten an (Auszüge 39, 40 · Bericht S. 98). Die Produkte und Dienstleistungen beinhalten laut Bericht als solche nicht den Aspekt der maßvollen Nutzung (Auszug 183 · Bericht S. 103).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Unter dem Aspekt Suffizienz haben wir unser Geschäftsmodell und unsere Produktnutzung bisher noch nicht bewusst betrachtet.“Auszug 157 · S. 102Beleg dafür, dass Suffizienz bisher nicht bewusst im Geschäftsmodell verankert war.
  2. „Da wir das Thema im Rahmen der Gemeinwohlökonomie zum ersten Mal bewusst betrachtet haben, gibt es noch keine weiteren Maßnahmen.“Auszug 181 · S. 103Beleg für erste Auseinandersetzung ohne umgesetzte Maßnahmen.
  3. „In unserem Online-Banking besteht die Möglichkeit, dass der Kunde mit einem CO2-Check seiner Kontoumsätze einen Anhaltspunkt bekommt für seinen CO2-Wert aus Konsumverhalten.“Auszug 39 · S. 98Beleg für erste Information zu ökologischen Auswirkungen mit Bewusstseinsbildungsziel.
  4. „Der monatliche Wert spiegelt das Ausgabeverhalten zwar nur sehr grob und mit vielen Ungenauigkeiten wider, aber es ist ein kleiner "Wachmacher", der einen Denkanstoß geben kann.“Auszug 40 · S. 98Beleg für das Ziel der Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung.
  5. „Unsere Produkte und Dienstleistungen beinhalten als solche nicht den Aspekt der maßvollen Nutzung.“Auszug 183 · S. 103Beleg dafür, dass Suffizienz nicht im Produktportfolio verankert ist.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer vorhandenen Strategie zur Förderung von Suffizienz.
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt werden.
  • In den Auszügen steht nichts zu durchgeführten Maßnahmen zur Förderung maßvoller Nutzung über den CO2-Check hinaus.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer expliziten und umfassenden Kommunikation zur aktiven Förderung maßvoller Nutzung bei Kund*innen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Eine Strategie zur Förderung von Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen ist vorhanden, und erste Maßnahmen wurden durchgeführt. Zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen werden Kund*innen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt und eine Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung gefördert.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen. Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.
Erfahren
Strategie und Maßnahmen zielen auf eine langfristige Anpassung des Produktportfolios in Richtung suffizienzfördernder Produkte und Dienstleistungen ab. Die Unternehmenskommunikation zielt auf eine aktive Förderung maßvoller Nutzung und stellt Konsument*innen explizite und umfassende Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung.
Fortgeschritten
Eine Strategie zur Förderung von Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen ist vorhanden, und erste Maßnahmen wurden durchgeführt. Zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen werden Kund*innen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt und eine Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung gefördert.
Erste Schritte AKF
Das Unternehmen setzt sich in ersten Ansätzen mit Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen auseinander. Kund*innen und Konsument*innen werden erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel einer Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung zur Verfügung gestellt.
Basislinie
Das Unternehmen setzt sich nicht mit Suffizienz auseinander, nimmt jedoch auch nicht wissentlich unverhältnismäßige ökologische Auswirkungen in Kauf. Das Unternehmen hält in der Kund*innenkommunikation bezüglich ökologischer Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen gesetzliche Auflagen ein und ist nicht irreführend.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Maßvoller Konsum: In Bezug auf die planetaren Belastungsgrenzen steht es theoretisch jedem Menschen zu, einen bestimmten Anteil dieser Auswirkungen in seinem Leben zu verursachen, sodass die Gesamtbelastung durch alle Menschen diese Grenzen nicht überschreitet. Ist dies gewährleistet, so könnte der Konsum bzw. die Nutzung insgesamt als maßvoll gelten. Förderung eines maßvollen Konsums durch Förderung von ... ∏ Wiederverwert- und Wiederverwendbarkeit ∏ Langlebigkeit und Reparierbarkeit ∏ besondere Serviceangebote Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ Preisvorteile und Anreizsysteme für Reparatur, Wiederverwendung und gemeinschaftliche Nutzung ∏ verlängerte Garantie, kostengünstiger Reparatur-Service ∏ Entwicklung von suffizienzfördernden Produkten und Dienstleistungen: Carsharing, Cradle2Cradle, Verwendung gut trennbarer Materialien ∏ Hinweise auf und Anreize zu ökologisch höherwertigen Alternativen (auch bei Mitbewerber*innen), Abraten von Käufen, Informationen zu ökologischen Auswirkungen zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen, Informationen zur Bewusstseinsbildung bei Kund*innen zu maßvoller Nutzung, Telefontermine statt Reisen Suffizienzfördernde Geschäftsmodelle berücksichtigen in Bezug auf die Nutzung u.a. Prinzipien wie Tauschen, Teilen, Reparieren sowie in Bezug auf die Entsorgung Prinzi pien wie Recycling, Wiederverwertung und Aufbereitung. Sie fördern aktiv eine maßvolle Nutzung z.B. durch Preisvorteile, Anreizsysteme, längere Gewährleistung, kostengünstige Reparaturangebote etc. Alternativ spricht man auch von den vier „E“ der Suffizienz: Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung. Produkte können als suffizienzfördernd gelten, wenn sie langlebig, reparaturfreudig und zeitbzw. modebeständig sowie kreislauffähig (z.B. Cradle2Cradle) oder entsorgungsgerecht (z.B. Materialien gut voneinander trennbar) sind. Eine suffizienzfördernde Kund*innenkommunikation zielt darauf ab, Kund*innen, Abnehmer*innen und Konsument*innen hinsichtlich maßvoller Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Hinweise zur Kommunikation: ∏ „Nicht irreführende Kommunikation“ wie z.B. Greenwashing wird beim Negativaspekt D1.3 „Negative Werbemaßnahmen“ näher erläutert. ∏ Erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen sind z.B. Kurzinformationen zu einzelnen Themen (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) mit der primären Absicht, Kund*innen zu sensibilisieren und aufzuklären. ∏ Standardmäßige Information heißt, dass jede Kund*innenkommunikation stets auch relevante Informationen zu ökologischen Auswirkungen enthält. ∏ Umfassend und explizit bedeutet z.B. einschließlich von Hintergrundwissen zu Zusammenhängen ökologischer Auswirkungen, Ideen und Hinweise zur maßvollen Nutzung und Verzicht etc. ∏ Wesentlicher Bestandteil der Kund*innenbeziehungen bedeutet z.B., dass das Unternehmen aktiv auf ökologisch höherwertige Alternativen (auch bei Mitwerber*innen) hinweist oder vom Kauf abrät. ∏ Solange Informationen zu ökologischen Auswirkungen nur als konsumsteigernde Werbung genutzt werden, um damit die Gesamtnutzung zu erhöhen, wäre dies als negativ zu bewerten, da dies insgesamt zu einer Erhöhung der ökologischen Auswirkungen beitragen würde. Die Kommunikation ökologischer Auswirkungen sollte daher ebenfalls immer Suffizienz berücksichtigen.
Arbeitsbuch S. 83 · in der Wissensbasis öffnen
›A1.1Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt.
  • FO2 Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Das Einkaufsverhalten ist nach Ausschlusskriterien bzw. Prozessen zu bewerten: Wie werden soziale Risiken in der Zulieferkette identifiziert, Lieferant*innen bewertet und ausgewählt und entsprechend nach sozialen Werten gefördert? Bewertet werden folgende Kriterien: ∏ Die Lieferant*innen pflegen eine die Menschenwürde fördernde Arbeitsplatzpolitik (siehe C1). ∏ Die Lieferant*innen verfolgen selbst eine an der Menschenwürde orientierte Beschaffung (siehe A1). ∏ Die Lieferant*innen verfügen über eine ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln und mit Kund*innen (siehe B1 und D1) und tragen durch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Produkte und Dienstleistungen (siehe E1) zum Gemeinwohl bei. Folgende Aspekte können bei der Selbsteinschätzung helfen bzw. gilt es bei der Interpretation zu berücksichtigen: ∏ Jene Bereiche der Zulieferkette mit hohen sozialen Risiken erfahren eine überproportionale Bedeutung. Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft erfolgen oftmals nicht bei direkten Lieferant*innen, sondern viel früher in der Wertschöpfungskette. Beispielsweise sind die Arbeitsbedingungen bei einer IT-Dienstleistung voraussichtlich weniger kritisch als jene in der vorgelagerten Hardware-Produktion. Der Fokus sollte auf jene Teile der Wertschöpfung gelegt werden, wo die Auswirkungen am größten sind. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens bekommt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Bewertet wird darüber hinaus, ob einige, viele oder alle der wesentlichen Lieferant*innen evaluiert bzw. nach Einhaltung der Menschenwürde ausgewählt werden.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Seit 2022 haben wir eine Einkaufs- und Lieferantenrichtlinie formuliert, die wir als Basis für unsere Kaufentscheidungen verwenden.“ Bericht S. 13 · Auszug 33
  • „Wir sind uns auch bewusst, dass ein Billigangebot zu Lasten der Menschen am Ende der Lieferkette geht.“ Bericht S. 13 · Auszug 39
  • „Derzeit haben wir kein System etabliert, mit dem wir mögliche soziale Risiken evaluieren.“ Bericht S. 13 · Auszug 47
  • „Anteil der eingekauften Produkte/ Dienstleistungen, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden 2024 20 % Dies ist ein Schätzwert, da es dazu keine Erhebungen gibt.“ Bericht S. 15 · Auszug 85
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma hat seit 2022 eine Einkaufs- und Lieferantenrichtlinie als Basis für Kaufentscheidungen (Auszug 33 · Bericht S. 13) und verzichtet bewusst auf Billigangebote, die zu Lasten von Menschen gehen (Auszug 39 · Bericht S. 13). Dennoch gibt es kein System zur Evaluierung sozialer Risiken (Auszug 47 · Bericht S. 13), und nur 20 % der Einkäufe werden als unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt geschätzt (Auszug 85 · Bericht S. 15).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt sind (Auszug 85 · Bericht S. 15).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld A1: KI – % · Prüfer 20 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„und verzichtet bewusst auf Billigangebote, die zu Lasten von Menschen gehen (Auszug 39 · Bericht S. 13)“
Auszug 39 nennt lediglich, dass eine alleinige Entscheidung zugunsten des günsti …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A1.1 Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen ertüllt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A1.1 Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma hat seit 2022 eine Einkaufs- und Lieferantenrichtlinie als Basis für Kaufentscheidungen (Auszug 33 · Bericht S. 13) und verzichtet bewusst auf Billigangebote, die zu Lasten von Menschen gehen (Auszug 39 · Bericht S. 13). Dennoch gibt es kein System zur Evaluierung sozialer Risiken (Auszug 47 · Bericht S. 13), und nur 20 % der Einkäufe werden als unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt geschätzt (Auszug 85 · Bericht S. 15).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Seit 2022 haben wir eine Einkaufs- und Lieferantenrichtlinie formuliert, die wir als Basis für unsere Kaufentscheidungen verwenden.“Auszug 33 · S. 13Zeigt Existenz einer Richtlinie als Basis für Kaufentscheidungen.
  2. „Wir sind uns auch bewusst, dass ein Billigangebot zu Lasten der Menschen am Ende der Lieferkette geht.“Auszug 39 · S. 13Zeigt Ausschlusskriterium bezüglich Billigangeboten.
  3. „Derzeit haben wir kein System etabliert, mit dem wir mögliche soziale Risiken evaluieren.“Auszug 47 · S. 13Belegt, dass keine systematische Risikoevaluierung stattfindet.
  4. „Anteil der eingekauften Produkte/ Dienstleistungen, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden 2024 20 % Dies ist ein Schätzwert, da es dazu keine Erhebungen gibt.“Auszug 85 · S. 15Zeigt, dass nur ein geringer Anteil als fair eingestuft wird und keine Erhebungen vorliegen.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlt ein systematisches Verfahren zur Evaluierung sozialer Risiken in der gesamten Zulieferkette (Auszug 47 · Bericht S. 13).
  • In den Auszügen fehlt der Nachweis, dass bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt sind (Auszug 85 · Bericht S. 15).
  • In den Auszügen fehlt eine umfassende Einkaufsrichtlinie, die explizit soziale Kriterien für die Lieferantenauswahl und -unterstützung regelt (Auszüge 33, 34 · Bericht S. 13).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „und verzichtet bewusst auf Billigangebote, die zu Lasten von Menschen gehen (Auszug 39 · Bericht S. 13)“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 39 nennt lediglich, dass eine alleinige Entscheidung zugunsten des günsti …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'und verzichtet bewusst auf Billigangebote, die zu Lasten von Menschen gehen [39]' – Auszug 39 nennt lediglich, dass eine alleinige Entscheidung zugunsten des günsti
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ethisches Beschaffungsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für menschenwürdige Beschaffung sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.
Erfahren
Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt.
Fortgeschritten AF
Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
Erste Schritte
Einige wesentliche Lieferant*innen werden hinsichtlich der Arbeitsbedingungen geprüft, und es werden Strategien bzw. Maßnahmen für Verbesserungen abgeleitet. Erste Ausschlusskriterien beim Einkauf werden eingehalten.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften betreffend Arbeitsnormen werden seitens der Lieferant*innen eingehalten. Darüber hinaus gibt es kein Engagement für mehr soziale Verantwortung gegenüber den Lieferant*innen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Das Einkaufsverhalten ist nach Ausschlusskriterien bzw. Prozessen zu bewerten: Wie werden soziale Risiken in der Zulieferkette identifiziert, Lieferant*innen bewertet und ausgewählt und entsprechend nach sozialen Werten gefördert? Bewertet werden folgende Kriterien: ∏ Die Lieferant*innen pflegen eine die Menschenwürde fördernde Arbeitsplatzpolitik (siehe C1). ∏ Die Lieferant*innen verfolgen selbst eine an der Menschenwürde orientierte Beschaffung (siehe A1). ∏ Die Lieferant*innen verfügen über eine ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln und mit Kund*innen (siehe B1 und D1) und tragen durch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Produkte und Dienstleistungen (siehe E1) zum Gemeinwohl bei. Folgende Aspekte können bei der Selbsteinschätzung helfen bzw. gilt es bei der Interpretation zu berücksichtigen: ∏ Jene Bereiche der Zulieferkette mit hohen sozialen Risiken erfahren eine überproportionale Bedeutung. Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft erfolgen oftmals nicht bei direkten Lieferant*innen, sondern viel früher in der Wertschöpfungskette. Beispielsweise sind die Arbeitsbedingungen bei einer IT-Dienstleistung voraussichtlich weniger kritisch als jene in der vorgelagerten Hardware-Produktion. Der Fokus sollte auf jene Teile der Wertschöpfung gelegt werden, wo die Auswirkungen am größten sind. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens bekommt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Bewertet wird darüber hinaus, ob einige, viele oder alle der wesentlichen Lieferant*innen evaluiert bzw. nach Einhaltung der Menschenwürde ausgewählt werden.
Arbeitsbuch S. 17 · in der Wissensbasis öffnen
›A2.2Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · Grund: Inhaltsprüfung (lokal, ohne KI)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.
  • FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.
  • FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.
  • FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Solidarität und Gerechtigkeit können insbesondere sein: ∏ Nichteinhaltung von existenzsicherndem Lohn ∏ illegitime Steuervermeidung ∏ mangelnde Korruptionsprävention ∏ Missbrauch von Marktmacht Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Unser Bereich Rechnungswesen sorgt für zuverlässige und pünktliche Zahlung unserer Rechnungen.“ Bericht S. 17 · Auszug 6
  • „Unsere derzeitige Lieferantenvereinbarung enthält eine klare Anforderung an den jeweiligen Lieferanten in Bezug auf einen fairen Umgang entlang der Lieferkette.“ Bericht S. 18 · Auszug 33
  • „Anteil der eingekauften Produkte und Rohwaren, die ein Label tragen, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt 2024 1 %“ Bericht S. 19 · Auszug 42
  • „Anteil der Lieferant*innen, mit denen ein fairer und solidarischer Umgang mit Anspruchsgruppen thematisiert wurde bzw. die auf dieser Basis ausgewählt wurden 2024 0 %“ Bericht S. 19 · Auszug 43
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma setzt erste Maßnahmen um, etwa pünktliche Zahlung (Auszug 6 · Bericht S. 17) und eine Lieferantenvereinbarung mit Fairness-Anforderung (Auszug 33 · Bericht S. 18). Sie hat erste Kenntnis von Risiken, kann die Kette aber nicht bis zum Ende prüfen (Auszug 29 · Bericht S. 18). Der Label-Anteil liegt bei 1 % (Auszug 42 · Bericht S. 19), der Anteil diskutierter Lieferanten bei 0 % (Auszug 43 · Bericht S. 19).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer systematischen Überprüfung der gesamten Zulieferkette bis zum Ende (Auszüge 29, 31 · Bericht S. 18).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A2: KI 20 % · Prüfer 20 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Inhaltsprüfung (lokal, ohne KI)
„Sie hat erste Kenntnis von Risiken, kann die Kette aber nicht bis zum Ende prüfen (Auszug 29 · Bericht S. 18).“
Der Satz wurde mit dem Auszug verglichen, den er nennt – er ist ihm zu wenig ähnlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: A2.2 Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Solidarität und Gerechtigkeit entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt. ECO •n
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erste Schritte Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Solidarität und Gerechtigkeit entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umg“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A2.2 Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Erste Schritte → KI gleiche Stufe

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma setzt erste Maßnahmen um, etwa pünktliche Zahlung (Auszug 6 · Bericht S. 17) und eine Lieferantenvereinbarung mit Fairness-Anforderung (Auszug 33 · Bericht S. 18). Sie hat erste Kenntnis von Risiken, kann die Kette aber nicht bis zum Ende prüfen (Auszug 29 · Bericht S. 18). Der Label-Anteil liegt bei 1 % (Auszug 42 · Bericht S. 19), der Anteil diskutierter Lieferanten bei 0 % (Auszug 43 · Bericht S. 19).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Unser Bereich Rechnungswesen sorgt für zuverlässige und pünktliche Zahlung unserer Rechnungen.“Auszug 6 · S. 17Beleg für umgesetzte Maßnahme zum fairen Umgang (pünktliche Zahlung).
  2. „Unsere derzeitige Lieferantenvereinbarung enthält eine klare Anforderung an den jeweiligen Lieferanten in Bezug auf einen fairen Umgang entlang der Lieferkette.“Auszug 33 · S. 18Beleg für vertragliche Maßnahme zur Förderung fairen Umgangs in der Lieferkette.
  3. „Anteil der eingekauften Produkte und Rohwaren, die ein Label tragen, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt 2024 1 %“Auszug 42 · S. 19Zeigt geringen, aber vorhandenen Anteil gelabelter Produkte (1 %).
  4. „Anteil der Lieferant*innen, mit denen ein fairer und solidarischer Umgang mit Anspruchsgruppen thematisiert wurde bzw. die auf dieser Basis ausgewählt wurden 2024 0 %“Auszug 43 · S. 19Zeigt, dass bisher mit 0 % der Lieferanten der faire Umgang thematisiert wurde.
  5. „Eine Überprüfung bis ans Ende der Lieferkette können wir nicht leisten“Auszug 29 · S. 18Zeigt Einschränkung bei der Risikoüberprüfung der gesamten Kette.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer systematischen Überprüfung der gesamten Zulieferkette bis zum Ende (Auszüge 29, 31 · Bericht S. 18).
  • In den Auszügen steht nichts zu einem Label-Anteil von mindestens einem Drittel (Auszug 42 · Bericht S. 19).
  • In den Auszügen steht nichts zu Lieferanten, die auf Basis fairen Umgangs ausgewählt wurden (0 % berichtet) (Auszug 43 · Bericht S. 19).
  • In den Auszügen steht nichts zur Umsetzung regelmäßiger Feedback-Gespräche (nur als Ziel genannt) (Auszüge 24, 25 · Bericht S. 18).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.

Warum nicht gezählt?

Ein Satz der Begründung passt inhaltlich nicht zu seiner Belegstelle – nicht gezählt.
Prüfung: Inhaltsprüfung (lokal, ohne KI)
Abgelehnter Satz: „Sie hat erste Kenntnis von Risiken, kann die Kette aber nicht bis zum Ende prüfen (Auszug 29 · Bericht S. 18).“
Was geprüft wurde: Der Satz wurde mit dem Auszug verglichen, den er nennt – er ist ihm zu wenig ähnlich.
Technische Meldung
Satz passt inhaltlich nicht zum genannten Auszug: 'Sie hat erste Kenntnis von Risiken, kann die Kette aber nicht bis zum '
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein. Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.
Erfahren
Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Fortgeschritten
Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Erste Schritte AF
Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Solidarität und Gerechtigkeit entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt.
Basislinie
Das Unternehmen beschäftigt sich nicht explizit mit Solidarität und Gerechtigkeit in der Zulieferkette, hält aber sämtliche erforderlichen Gesetze und Vorschriften ein und nutzt seine Marktmacht nicht aus.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Solidarität und Gerechtigkeit können insbesondere sein: ∏ Nichteinhaltung von existenzsicherndem Lohn ∏ illegitime Steuervermeidung ∏ mangelnde Korruptionsprävention ∏ Missbrauch von Marktmacht Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses
Arbeitsbuch S. 23 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.2Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung6Erfahren
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredit bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Zusätzliche Finanzrisiken konventioneller Kredite sind oft z.B. zu hohe Zinsbelastung, zu kurze Rückzahlungs- oder Fälligkeitsfristen, Währungsrisiken (Fremdwährungskredite), Tilgungsträger mit eigenem Wertrisiko, Zinsswaps u.Ä. Unbestimmte Auswirkungen enthalten spekulative Momente und damit zu vermeidende Risiken.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „90% unserer Refinanzierung über das Kundengeschäft.“ Bericht S. 31 · Auszug 21
  • „Weitere Finanzierungen erfolgen im genossenschaftlichen Verbund, insbesondere bei der DZ Bank.“ Bericht S. 31 · Auszug 22
  • „Da wir uns nur im Verbund mit Krediten versorgen, haben wir hier keine besonderen Risiken oder zu hohe Kosten.“ Bericht S. 31 · Auszug 23
  • „Innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe gibt es ein einheitliches Werteverständnis.“ Bericht S. 31 · Auszug 26
3
Was hat die KI erkannt?
  • 90% der Refinanzierung erfolgt über das Kundengeschäft und damit über Berührungsgruppen (Auszug 21 · Bericht S. 31). Weitere Finanzierungen erfolgen ausschließlich im genossenschaftlichen Verbund mit einheitlichem Werteverständnis (Auszüge 22, 26 · Bericht S. 31). Dadurch werden konventionelle Kredite vermieden, da nur im Verbund Kredite aufgenommen werden (Auszug 23 · Bericht S. 31).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Explizite Angabe des Fremdkapitalanteils in Prozent (nur Eigenkapitalanteil von 19,9% genannt (Auszug 18 · Bericht S. 30)).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld B1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„90% der Refinanzierung erfolgt über das Kundengeschäft und damit über Berührungsgruppen (Auszug 21 · Bericht S. 31).“
Auszug 21 nennt zwar „90% unserer Refinanzierung über das Kundengeschäft“, aber …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Weitere Finanzierungen erfolgen ausschließlich im genossenschaftlichen Verbund mit einheitlichem Werteverständnis (Auszüge 22, 26 · Bericht S. 31).“
Auszug 22 sagt „Weitere Finanzierungen erfolgen im genossenschaftlichen Verbund“ …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Dadurch werden konventionelle Kredite vermieden, da nur im Verbund Kredite aufgenommen werden (Auszug 23 · Bericht S. 31).“
Auszug 23 sagt „nur im Verbund mit Krediten versorgen“ und „keine besonderen Ris …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B1.2 Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Ein wesentlicher Teil wurde über Berührungsgruppen solidarisch finanziert und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank. Es erfolgt eine fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Es besteht eine weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredite bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Wesentlicher Teil solidarisch finanziert über Berührungsgruppen und/ oder durch Kredit bei einer Ethikbank und fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.2 Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

90% der Refinanzierung erfolgt über das Kundengeschäft und damit über Berührungsgruppen (Auszug 21 · Bericht S. 31). Weitere Finanzierungen erfolgen ausschließlich im genossenschaftlichen Verbund mit einheitlichem Werteverständnis (Auszüge 22, 26 · Bericht S. 31). Dadurch werden konventionelle Kredite vermieden, da nur im Verbund Kredite aufgenommen werden (Auszug 23 · Bericht S. 31).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „90% unserer Refinanzierung über das Kundengeschäft.“Auszug 21 · S. 31Belegt, dass der überwiegende Teil der Fremdfinanzierung solidarisch über Kunden (Berührungsgruppen) erfolgt.
  2. „Weitere Finanzierungen erfolgen im genossenschaftlichen Verbund, insbesondere bei der DZ Bank.“Auszug 22 · S. 31Zeigt die ergänzende Finanzierungsquelle innerhalb des genossenschaftlichen, wertebasierten Verbunds.
  3. „Da wir uns nur im Verbund mit Krediten versorgen, haben wir hier keine besonderen Risiken oder zu hohe Kosten.“Auszug 23 · S. 31Belegt, dass konventionelle Bankkredite vermieden werden und nur der solidarische Verbund genutzt wird.
  4. „Innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe gibt es ein einheitliches Werteverständnis.“Auszug 26 · S. 31Belegt die ethische Ausrichtung der Finanzpartner im Verbund.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Explizite Angabe des Fremdkapitalanteils in Prozent (nur Eigenkapitalanteil von 19,9% genannt (Auszug 18 · Bericht S. 30)).
  • Aufschlüsselung der Finanzierung nach Finanzierungsart in Tsd. EUR (nur prozentuale Angabe von 90% vorhanden (Auszug 21 · Bericht S. 31)).
  • Nachweis der konkreten Ablösung bestehender konventioneller Kredite (nur Aussage, dass nur im Verbund finanziert wird (Auszug 23 · Bericht S. 31)).
  • Beleg für die tatsächliche Einwerbung von Nachrangkapital (nur situative Möglichkeit beschrieben (Auszug 17 · Bericht S. 30)).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredit bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „90% der Refinanzierung erfolgt über das Kundengeschäft und damit über Berührungsgruppen (Auszug 21 · Bericht S. 31).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 21 nennt zwar „90% unserer Refinanzierung über das Kundengeschäft“, aber …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Weitere Finanzierungen erfolgen ausschließlich im genossenschaftlichen Verbund mit einheitlichem Werteverständnis (Auszüge 22, 26 · Bericht S. 31).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 22 sagt „Weitere Finanzierungen erfolgen im genossenschaftlichen Verbund“ …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Dadurch werden konventionelle Kredite vermieden, da nur im Verbund Kredite aufgenommen werden (Auszug 23 · Bericht S. 31).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 23 sagt „nur im Verbund mit Krediten versorgen“ und „keine besonderen Ris …
Technische Meldung
nicht gestützt: '90% der Refinanzierung erfolgt über das Kundengeschäft und damit über Berührungs' – Auszug 21 nennt zwar „90% unserer Refinanzierung über das Kundengeschäft“, aber ; nicht gestützt: 'Weitere Finanzierungen erfolgen ausschließlich im genossenschaftlichen Verbund m' – Auszug 22 sagt „Weitere Finanzierungen erfolgen im genossenschaftlichen Verbund“; nicht gestützt: 'Dadurch werden konventionelle Kredite vermieden, da nur im Verbund Kredite aufge' – Auszug 23 sagt „nur im Verbund mit Krediten versorgen“ und „keine besonderen Ris
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredit bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite
Erfahren AF
Wesentlicher Teil solidarisch finanziert über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite
Fortgeschritten
Kontinuierliches Umsetzen der solidarischen Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und Ablöse konventioneller Kredite
Erste Schritte
Vorbereiten einer solidarischen Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank
Basislinie
Schuldentilgungsdauer orientiert an der Abschreibungsdauer der Finanzierungsobjekte, max. 14 Jahre (in Anlehnung an UOG oder vergleichbares Landesgesetz)
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Zusätzliche Finanzrisiken konventioneller Kredite sind oft z.B. zu hohe Zinsbelastung, zu kurze Rückzahlungs- oder Fälligkeitsfristen, Währungsrisiken (Fremdwährungskredite), Tilgungsträger mit eigenem Wertrisiko, Zinsswaps u.Ä. Unbestimmte Auswirkungen enthalten spekulative Momente und damit zu vermeidende Risiken.
Arbeitsbuch S. 37 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.3Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
FA ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe des Auditors):
  • FO1 Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Einer werteorientierten Betrachtung kommen Ratings nach den Kriterien des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens am nächsten. Bewertet werden die Sozial-, Natur- und Kulturverträglichkeit der Institute. Als Finanzpartner*innen sind neben Banken, Kreditinstituten oder Versicherungen alle Arten von Finanzdienstleister*innen zu verstehen, mit denen Geschäftsbeziehungen bestehen. B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln Ein zentrales Ziel ist das Erreichen von Fairness gegenüber allen Berührungsgruppen. Die Ausgaben des Unternehmens werden dabei zu „Einkommen“ der Lieferant*innen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Bei der Verwendung des verbleibenden Mittelüberschusses stehen der Einsatz für das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Bildung notwendiger Risikorücklagen im Vordergrund. Eine Ausschüttung von Kapitalertrag sollte erst nach ausreichender Zukunftsvorsorge erfolgen. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ verfügt durch die Zahlungsbereitschaft seiner Kund*innen über ausreichende Mittel, um nach der Sicherung ausgewogener Einkommen der mitleistenden Berührungsgruppen auch die eigene Zukunftssicherung zu bestreiten. ∏ hat Eigentümer*innen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor der Realisierung eigener Kapitalerträge geben. ∏ hat Eigentümer*innen mit maßvollen Ansprüchen an Kapitalerträge, die in jedem Fall eine Ausschüttung auf Kosten einer Neuverschuldung vermeiden. Einstiegsfragen ∏ Welchen Stellenwert nehmen die gesellschaftlich wirkenden Ausgaben als Einkommen für Berührungsgruppen und deren Sicherung für die Zukunft ein? ∏ Wie ist der gesamte Einnahmenbedarf definiert, und welche Chancen gibt es, diesen zu erreichen?
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „die DZ Bank, die Union Investment oder die Bausparkasse Schwäbisch-Hall legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen.“ Bericht S. 31 · Auszug 29
  • „Die DZ Bank, die DZ Privatbank und die Union Investment bieten für alle Anlageklassen ein breites nachhaltiges Produktangebot.“ Bericht S. 31 · Auszug 31
  • „Die Anleihen sind zu 100% nur nachhaltige Produkte.“ Bericht S. 32 · Auszug 33
  • „Der Anteil an nachhaltigem Fondsvolumen liegt bei 37%.“ Bericht S. 32 · Auszug 38
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die wesentlichen Finanzpartner*innen werden mit Partnerinstitut, Finanzprodukt und Geschäftsumfang aufgeführt (Auszug 33 · Bericht S. 32). Diese legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen (Auszug 29 · Bericht S. 31) und bieten für alle Anlageklassen ein breites nachhaltiges Produktangebot (Auszug 31 · Bericht S. 31). Konkrete nachhaltige Anteile werden für einzelne Produkte ausgewiesen, z.B. 100% bei Anleihen (Auszug 33 · Bericht S. 32) und 37% beim Fondsvolumen (Auszug 38 · Bericht S. 32).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zum regionalen Engagement der Finanzpartner*innen.
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erste Schritte · 1 PunktAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld B1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Diese legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen (Auszug 29 · Bericht S. 31) und bieten für alle Anlageklassen ein breites nachhaltiges Produktangebot (Auszug 31 · Bericht S. 31).“
Während Auszug 29 allgemein über 'Unsere Partner' spricht, nennt Auszug 31 nur d …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B1.3 Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Finanzpartnertinnen sind mehrheitlich auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert. FIRMA_02 | Gemeinwohl-Bericht 2024 33“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.3 Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe niedriger

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die wesentlichen Finanzpartner*innen werden mit Partnerinstitut, Finanzprodukt und Geschäftsumfang aufgeführt (Auszug 33 · Bericht S. 32). Diese legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen (Auszug 29 · Bericht S. 31) und bieten für alle Anlageklassen ein breites nachhaltiges Produktangebot (Auszug 31 · Bericht S. 31). Konkrete nachhaltige Anteile werden für einzelne Produkte ausgewiesen, z.B. 100% bei Anleihen (Auszug 33 · Bericht S. 32) und 37% beim Fondsvolumen (Auszug 38 · Bericht S. 32).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „die DZ Bank, die Union Investment oder die Bausparkasse Schwäbisch-Hall legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen.“Auszug 29 · S. 31Transparente Offenlegung der ethischen Haltung der Partner
  2. „Die DZ Bank, die DZ Privatbank und die Union Investment bieten für alle Anlageklassen ein breites nachhaltiges Produktangebot.“Auszug 31 · S. 31Vorhandensein ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte bei den Partnern
  3. „Die Anleihen sind zu 100% nur nachhaltige Produkte.“Auszug 33 · S. 32Konkreter Nachweis nachhaltiger Produkte bei einem Partner
  4. „Der Anteil an nachhaltigem Fondsvolumen liegt bei 37%.“Auszug 38 · S. 32Konkreter nachhaltiger Anteil bei Fonds

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zum regionalen Engagement der Finanzpartner*innen.
  • In den Auszügen steht nichts zur Involvierung der Finanzpartner*innen in kritische Projekte.
  • In den Auszügen werden keine Bewertungen nach dem Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden genannt.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Diese legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen (Auszug 29 · Bericht S. 31) und bieten für alle Anlageklassen ein breites nachhaltiges Produktangebot (Auszug 31 · Bericht S. 31).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Während Auszug 29 allgemein über 'Unsere Partner' spricht, nennt Auszug 31 nur d …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Diese legen transparent ihre Haltung zur ethisch-nachhaltigen Ausrichtung offen ' – Während Auszug 29 allgemein über 'Unsere Partner' spricht, nennt Auszug 31 nur d
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Finanzpartner*innen sind ausschließlich ethisch-nachhaltige Finanzdienstleister*innen.
Erfahren
Finanzpartner*innen sind mehrheitlich auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert.
Fortgeschritten AF
Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Erste Schritte
Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Basislinie
Finanzpartner*innen stellen Risiken angebotener oder nachgefragter Produkte und Dienstleistungen offen dar.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Einer werteorientierten Betrachtung kommen Ratings nach den Kriterien des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens am nächsten. Bewertet werden die Sozial-, Natur- und Kulturverträglichkeit der Institute. Als Finanzpartner*innen sind neben Banken, Kreditinstituten oder Versicherungen alle Arten von Finanzdienstleister*innen zu verstehen, mit denen Geschäftsbeziehungen bestehen. B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln Ein zentrales Ziel ist das Erreichen von Fairness gegenüber allen Berührungsgruppen. Die Ausgaben des Unternehmens werden dabei zu „Einkommen“ der Lieferant*innen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Bei der Verwendung des verbleibenden Mittelüberschusses stehen der Einsatz für das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Bildung notwendiger Risikorücklagen im Vordergrund. Eine Ausschüttung von Kapitalertrag sollte erst nach ausreichender Zukunftsvorsorge erfolgen. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ verfügt durch die Zahlungsbereitschaft seiner Kund*innen über ausreichende Mittel, um nach der Sicherung ausgewogener Einkommen der mitleistenden Berührungsgruppen auch die eigene Zukunftssicherung zu bestreiten. ∏ hat Eigentümer*innen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor der Realisierung eigener Kapitalerträge geben. ∏ hat Eigentümer*innen mit maßvollen Ansprüchen an Kapitalerträge, die in jedem Fall eine Ausschüttung auf Kosten einer Neuverschuldung vermeiden. Einstiegsfragen ∏ Welchen Stellenwert nehmen die gesellschaftlich wirkenden Ausgaben als Einkommen für Berührungsgruppen und deren Sicherung für die Zukunft ein? ∏ Wie ist der gesamte Einnahmenbedarf definiert, und welche Chancen gibt es, diesen zu erreichen?
Arbeitsbuch S. 38 · in der Wissensbasis öffnen
›B2.1Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
FA ungültig
KI: Basislinie (0 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Vorbildlich (7 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung9Vorbildlich
Auditbewertung7Vorbildlich
KI-Bewertung0Basislinie · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Erstellen einer Liste notwendiger Ausgaben für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 60 % Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Für „Vorbildlich“ (Stufe des Auditors):
  • VO1 Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 90 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die angeführten Prozentsätze für die „Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben“ verstehen sich als Summe der getätigten Anlagenzugänge, des laufenden strategischen Aufwands und der Zuführung zur Rücklage im Verhältnis zum Gesamtbedarf.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Ausschüttungen erfolgen aus Gewinnen, nicht aus Neuverschuldung.“ Bericht S. 34 · Auszug 20
  • „Die Ausschüttung darf jedoch die Bank und den Geschäftsbetrieb nicht gefährden.“ Bericht S. 33 · Auszug 5
  • „Daher weisen wir diese Zahl nicht aus.“ Bericht S. 33 · Auszug 16
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Ausschüttung erfolgt aus Gewinnen und nicht aus Neuverschuldung (Auszug 20 · Bericht S. 34). Die Ausschüttung gefährdet weder die Bank noch den Geschäftsbetrieb (Auszug 5 · Bericht S. 33). Die Auszüge enthalten keine Angabe zum Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben, daher kann die erforderliche Deckungsquote von mindestens 60 % nicht berechnet werden (Auszüge 14, 15, 16 · Bericht S. 33).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erste Schritte“ (laut KI): Gesamtbedarf Zukunftsausgaben (in Tsd. EUR) zur Berechnung der Deckungsquote von mind. 60 % (Auszüge 14, 15, 16 · Bericht S. 33)
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Gesamtbedarf Zukunftsausgaben (in Tsd. EUR) zur Berechnung der Deckungsquote von mind. 60 % (Auszüge 14, 15, 16 · Bericht S. 33)
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Basislinie · 0 PunkteAuditor: Vorbildlich · 7 Punkte
Ganzes Feld B2: KI – % · Prüfer 70 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Ausschüttung gefährdet weder die Bank noch den Geschäftsbetrieb (Auszug 5 · Bericht S. 33).“
Auszug 5 nennt lediglich eine satzungsmäßige Vorschrift („Die Ausschüttung darf …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B2.1 Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
Ergebnis: Vorbildlich (7 Punkte)

Audit-Begründung

Eine beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erfolgt erst nach mind. 90 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung. Hinweise: Bitte erweitern sie bei den Indikatoren die Positionen über die strategische Beratung hinaus. Hier sollen auch Ausgaben für Weiterbildung, Digitalisierung, zukunftsorientieretes Marketing, strategische Vorbereitungen und Entwicklungen, Produktentwicklung, bis hin zu Investitionen angeführt werden. Für eine höhere Bewertung empfehlen wir im Außen verstärkt darüber zu sprechen und die eigenen Erfahrungen an Branchenkolleg:innen weiterzugeben.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Vorbildlich Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 90% Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung. Kleinteilige, offene und demokratische Eigenkapitalgeberstruktur durch genossenschaftliche Rechtsform. Vorausschauend“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B2.1 Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Vorbildlich → KI 4 Stufen niedriger

Warum Basislinie? – Begründung der KI

Die Ausschüttung erfolgt aus Gewinnen und nicht aus Neuverschuldung (Auszug 20 · Bericht S. 34). Die Ausschüttung gefährdet weder die Bank noch den Geschäftsbetrieb (Auszug 5 · Bericht S. 33). Die Auszüge enthalten keine Angabe zum Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben, daher kann die erforderliche Deckungsquote von mindestens 60 % nicht berechnet werden (Auszüge 14, 15, 16 · Bericht S. 33).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Ausschüttungen erfolgen aus Gewinnen, nicht aus Neuverschuldung.“Auszug 20 · S. 34Belegt, dass keine Neuverschuldung für Ausschüttungen erfolgt (Voraussetzung Basislinie).
  2. „Die Ausschüttung darf jedoch die Bank und den Geschäftsbetrieb nicht gefährden.“Auszug 5 · S. 33Belegt die Beachtung von Ausschüttungssperren (Voraussetzung Basislinie).
  3. „Daher weisen wir diese Zahl nicht aus.“Auszug 16 · S. 33Belegt, dass der Gesamtbedarf Zukunftsausgaben in den Auszügen fehlt und höhere Stufen (ab 60 % Deckung) nicht bewertbar sind.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Gesamtbedarf Zukunftsausgaben (in Tsd. EUR) zur Berechnung der Deckungsquote von mind. 60 % (Auszüge 14, 15, 16 · Bericht S. 33)
  • Mittelüberschuss aus laufender Geschäftstätigkeit (in Tsd. EUR) (Auszug 13 · Bericht S. 33)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Erstellen einer Liste notwendiger Ausgaben für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 60 % Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Ausschüttung gefährdet weder die Bank noch den Geschäftsbetrieb (Auszug 5 · Bericht S. 33).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 5 nennt lediglich eine satzungsmäßige Vorschrift („Die Ausschüttung darf …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Ausschüttung gefährdet weder die Bank noch den Geschäftsbetrieb [5].' – Auszug 5 nennt lediglich eine satzungsmäßige Vorschrift („Die Ausschüttung darf
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 90 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Erfahren
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 80 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Fortgeschritten
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 70 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Erste Schritte
Erstellen einer Liste notwendiger Ausgaben für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 60 % Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Basislinie
Ausschüttung von Gewinnanteilen ausschließlich aus tatsächlich realisierten Gewinnen unter Beachtung aller Ausschüttungssperren und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die angeführten Prozentsätze für die „Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben“ verstehen sich als Summe der getätigten Anlagenzugänge, des laufenden strategischen Aufwands und der Zuführung zur Rücklage im Verhältnis zum Gesamtbedarf.
Arbeitsbuch S. 39 · in der Wissensbasis öffnen
›B3.1Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
FA ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert.
  • ER2 Mind.
  • ER3 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Der Sanierungsbedarf und die Verbesserungspotenziale sind laufend fortzuschreiben. Sie verändern sich durch Realisierungen, Neuinvestitionen mit Verbesserungsspielraum und neue ökologische Lösungen. Verfügt das Unternehmen über beherrschte Beteiligungen, ist das Investitionsverhalten konsolidiert zu betrachten. Dieser Aspekt kann für Unternehmen/Organisationen, die wenig oder kein Anlagevermögen benötigen, von ganz geringer Bedeutung oder überhaupt nicht zutreffend sein. Oft werden Anlagen benützt, die gemietet sind. Die Einflussnahme auf die Vermieter*innen über entsprechende Nachfrage wäre Gegenstand in A3.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Gesamtbudget für Instandhaltung, Modernisierung Sanierung von Grundstücken und Gebäuden 1.654.000“ Bericht S. 37 · Auszug 35
  • „E-Mobilitätsinfrastruktur (Ladestationen, E-Fahrzeuge) 100.000 6 Pellet-Heizung Inning 100.000 6 PV-Anlage Weßling 80.000 4,8 Umrüstung auf LED in Filialen 13.000 0,8“ Bericht S. 37 · Auszug 35
  • „Im Jahr 2024 haben wir uns folgende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen:“ Bericht S. 37 · Auszug 29
  • „Wir nehmen, wo möglich, Förderungen für Einzelmaßnahmen von KfW oder Bafa in Anspruch.“ Bericht S. 36 · Auszug 10
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma weist einen Investitionsplan mit einem Gesamtbudget von 1.654.000 € aus und hat 2024 ökologische Sanierungen mit Beträgen von 100.000 €, 100.000 €, 80.000 € und 13.000 € realisiert (Auszug 35 · Bericht S. 37). Konkrete Maßnahmen wie LED-Umrüstung, Fenstersanierung und PV-Anlagen wurden 2024 umgesetzt (Auszüge 29, 31 · Bericht S. 37). Bei Investitionsentscheidungen werden ökologische und soziale Kriterien durch Prinzipien wie Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit sowie die Nutzung von Förderungen gesichert (Auszüge 10, 11 · Bericht S. 36).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Ein konkreter Prozentsatz der Neuinvestitionen, die zu einer deutlichen sozial-ökologischen Verbesserung führen (mindestens 60 % für Fortgeschritten bzw. 80 % für Erfahren), ist in den Auszügen nicht angegeben
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld B3: KI 30 % · Prüfer 30 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Bei Investitionsentscheidungen werden ökologische und soziale Kriterien durch Prinzipien wie Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit sowie die Nutzung von Förderungen gesichert (Auszüge 10, 11 · Bericht S. 36).“
Auszug 10 und 11 nennen zwar die Nutzung von Förderungen (KfW/Bafa) und die Prin …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B3.1 Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial- ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial- ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Bis zu 30% des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 60% der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B3.1 Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma weist einen Investitionsplan mit einem Gesamtbudget von 1.654.000 € aus und hat 2024 ökologische Sanierungen mit Beträgen von 100.000 €, 100.000 €, 80.000 € und 13.000 € realisiert (Auszug 35 · Bericht S. 37). Konkrete Maßnahmen wie LED-Umrüstung, Fenstersanierung und PV-Anlagen wurden 2024 umgesetzt (Auszüge 29, 31 · Bericht S. 37). Bei Investitionsentscheidungen werden ökologische und soziale Kriterien durch Prinzipien wie Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit sowie die Nutzung von Förderungen gesichert (Auszüge 10, 11 · Bericht S. 36).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Gesamtbudget für Instandhaltung, Modernisierung Sanierung von Grundstücken und Gebäuden 1.654.000“Auszug 35 · S. 37Investitionsplan mit ökologischem Sanierungsbedarf
  2. „E-Mobilitätsinfrastruktur (Ladestationen, E-Fahrzeuge) 100.000 6 Pellet-Heizung Inning 100.000 6 PV-Anlage Weßling 80.000 4,8 Umrüstung auf LED in Filialen 13.000 0,8“Auszug 35 · S. 37Realisierte ökologische Sanierung 2024 mit Beträgen und Prozenten
  3. „Im Jahr 2024 haben wir uns folgende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen:“Auszug 29 · S. 37Konkrete Sanierungsmaßnahmen für 2024
  4. „Wir nehmen, wo möglich, Förderungen für Einzelmaßnahmen von KfW oder Bafa in Anspruch.“Auszug 10 · S. 36Nutzung von Förderprogrammen
  5. „Bei unseren Direktinvestitionen legen wir als oberste Prinzipien Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit zugrunde.“Auszug 11 · S. 36Sicherung ökologischer Aspekte bei Investitionsentscheidungen

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Ein konkreter Prozentsatz der Neuinvestitionen, die zu einer deutlichen sozial-ökologischen Verbesserung führen (mindestens 60 % für Fortgeschritten bzw. 80 % für Erfahren), ist in den Auszügen nicht angegeben
  • Eine dedizierte Messung der Auswirkungen der Investitionen ist laut Auszug noch nicht möglich (Auszug 68 · Bericht S. 39)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Bei Investitionsentscheidungen werden ökologische und soziale Kriterien durch Prinzipien wie Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit sowie die Nutzung von Förderungen gesichert (Auszüge 10, 11 · Bericht S. 36).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 10 und 11 nennen zwar die Nutzung von Förderungen (KfW/Bafa) und die Prin …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Bei Investitionsentscheidungen werden ökologische und soziale Kriterien durch Pr' – Auszug 10 und 11 nennen zwar die Nutzung von Förderungen (KfW/Bafa) und die Prin
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Bis zu 100 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. 100 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Erfahren
Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Fortgeschritten AF
Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Erste Schritte
Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermittelt. Der Investitionsbedarf wurde abgeschätzt.
Basislinie
Das Unternehmen erfüllt alle Branchen-, Standort- oder laut Gewerbegenehmigung umweltbezogenen Verhaltensvorschriften vollständig.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Der Sanierungsbedarf und die Verbesserungspotenziale sind laufend fortzuschreiben. Sie verändern sich durch Realisierungen, Neuinvestitionen mit Verbesserungsspielraum und neue ökologische Lösungen. Verfügt das Unternehmen über beherrschte Beteiligungen, ist das Investitionsverhalten konsolidiert zu betrachten. Dieser Aspekt kann für Unternehmen/Organisationen, die wenig oder kein Anlagevermögen benötigen, von ganz geringer Bedeutung oder überhaupt nicht zutreffend sein. Oft werden Anlagen benützt, die gemietet sind. Die Einflussnahme auf die Vermieter*innen über entsprechende Nachfrage wäre Gegenstand in A3.
Arbeitsbuch S. 42 · in der Wissensbasis öffnen
›B4.1Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
FA ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Vorbildlich (7 Punkte) · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung7Vorbildlich
Auditbewertung7Vorbildlich
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Es besteht mindestens drei Jahre Praxis mit der gewählten Rechtsform.
  • ER2 Das Erweitern und Verbreitern der Eigentümerschaft durch mehr Menschen, mehr Anteile, mehr Berührungsgruppen wird aktiv gefördert.
  • ER3 Wachsende Eigentümerschaft ist als Trend erkennbar.
  • ER4 Alle Eigentümer*innen sind umfassend für die Rolle geschult.
Für „Vorbildlich“ (Stufe des Auditors):
  • VO1 Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügen.
  • VO2 Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist.
  • VO3 Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Mitarbeitende sind die mittätigen Unternehmer*innen, Führungskräfte sowie alle anderen Mitarbeiter*innen. Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema B4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Unsere Mitglieder sind unsere Eigentümer.“ Bericht S. 41 · Auszug 1
  • „Dies können sowohl unsere Mitarbeitenden als auch unsere Kunden sein.“ Bericht S. 41 · Auszug 2
  • „Jedes Mitglied ist gleichwertig und hat 1 Stimme.“ Bericht S. 41 · Auszug 9
  • „2024 2023 2022 Anzahl Mitglieder 28.587 28.500 27.708“ Bericht S. 42 · Auszug 33
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma ist eine Genossenschaft, bei der die Mitglieder die Eigentümer sind und sowohl Mitarbeitende als auch Kund*innen sein können (Auszüge 1, 2, 3 · Bericht S. 41). Jedes Mitglied hat eine Stimme, und die Stimmrechte sind vertraglich begrenzt, sodass keine alleinige Beherrschung möglich ist (Auszüge 9, 36, 37 · Bericht S. 41, 42). Die Mitgliederzahl wächst kontinuierlich von 27.708 (2022) auf 28.587 (2024) (Auszug 33 · Bericht S. 42), und die Ausweitung der Mitgliedschaft wird aktiv gefördert (Auszüge 28, 29 · Bericht S. 42). Alle Beteiligten erhalten umfassende Informationen für ihre Entscheidungen durch Newsletter, Vertreterdialoge und ein Online-Portal (Auszüge 20, 21, 25 · Bericht S. 42).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Nachweis, dass alle Eigentümer*innen umfassend für die Eigentümerrolle geschult sind (nur Schulung der Mitarbeitenden belegt (Auszug 30 · Bericht S. 42))
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Nachweis, dass alle Eigentümer*innen umfassend für die Eigentümerrolle geschult sind (nur Schulung der Mitarbeitenden belegt (Auszug 30 · Bericht S. 42))
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Vorbildlich · 7 Punkte
Ganzes Feld B4: KI – % · Prüfer 70 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist.“
Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: B4.1 Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
Ergebnis: Vorbildlich (7 Punkte)

Audit-Begründung

Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügen. Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist. Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichert. Hinweise: Als möglichen Schritt würde ich anregen, dass es für die Vertreter Schulungen gibt, damit sie auch fachlich die richtigen Dinge fragen können.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Vorbildlich Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügen. Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen B Eigentümer*innen, Eigenkapital- und Finanzpartn“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B4.1 Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Vorbildlich → KI 2 Stufen niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma ist eine Genossenschaft, bei der die Mitglieder die Eigentümer sind und sowohl Mitarbeitende als auch Kund*innen sein können (Auszüge 1, 2, 3 · Bericht S. 41). Jedes Mitglied hat eine Stimme, und die Stimmrechte sind vertraglich begrenzt, sodass keine alleinige Beherrschung möglich ist (Auszüge 9, 36, 37 · Bericht S. 41, 42). Die Mitgliederzahl wächst kontinuierlich von 27.708 (2022) auf 28.587 (2024) (Auszug 33 · Bericht S. 42), und die Ausweitung der Mitgliedschaft wird aktiv gefördert (Auszüge 28, 29 · Bericht S. 42). Alle Beteiligten erhalten umfassende Informationen für ihre Entscheidungen durch Newsletter, Vertreterdialoge und ein Online-Portal (Auszüge 20, 21, 25 · Bericht S. 42).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Unsere Mitglieder sind unsere Eigentümer.“Auszug 1 · S. 41Eigentümerstruktur ist genossenschaftlich mit Mitgliedern als Eigentümer
  2. „Dies können sowohl unsere Mitarbeitenden als auch unsere Kunden sein.“Auszug 2 · S. 41Mitarbeitende und Kunden können Eigentümer sein
  3. „Jedes Mitglied ist gleichwertig und hat 1 Stimme.“Auszug 9 · S. 41One-member-one-vote Prinzip unabhängig vom Anteil
  4. „2024 2023 2022 Anzahl Mitglieder 28.587 28.500 27.708“Auszug 33 · S. 42Wachstum der Mitgliederzahl über drei Jahre
  5. „Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist.“Auszug 36 · S. 42Stimmrechtsbegrenzung gegen alleinige Beherrschung
  6. „Mitarbeitende 1,8 Kund*innen 98,2“Auszug 36 · S. 42Eigenkapitalverteilung zeigt Beteiligung von Mitarbeitenden
  7. „Die Zahl der Mitglieder wollen wir kontinuierlich auf 50% unserer Kunden steigern.“Auszug 28 · S. 42Aktive Förderung der Eigentumserweiterung
  8. „Vor der Vertreterversammlung erhalten sie in Form eines Vertreterdialogs die geplante Tagesordnung.“Auszug 21 · S. 42Transparente Entscheidungsgrundlagen für Eigentümer

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass alle Eigentümer*innen umfassend für die Eigentümerrolle geschult sind (nur Schulung der Mitarbeitenden belegt (Auszug 30 · Bericht S. 42))
  • Nachweis gemeinsamer Schulungen zu Eigentümer*innenrollen für alle Beteiligten
  • Nachweis, dass Mitarbeitende über die Mehrheit der Stimmrechte verfügen (in den Auszügen nicht belegt)
  • Nachweis, dass Mitarbeitende über die Mehrheit der Eigentumsanteile verfügen (nur 1,8% belegt (Auszug 36 · Bericht S. 42), Kund*innen 98,2%)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Es besteht mindestens drei Jahre Praxis mit der gewählten Rechtsform. Das Erweitern und Verbreitern der Eigentümerschaft durch mehr Menschen, mehr Anteile, mehr Berührungsgruppen wird aktiv gefördert. Wachsende Eigentümerschaft ist als Trend erkennbar. Alle Eigentümer*innen sind umfassend für die Rolle geschult.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist.“
Was geprüft wurde: Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: 'Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und def'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich AF
Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügen. Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist. Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichert.
Erfahren
Es besteht mindestens drei Jahre Praxis mit der gewählten Rechtsform. Das Erweitern und Verbreitern der Eigentümerschaft durch mehr Menschen, mehr Anteile, mehr Berührungsgruppen wird aktiv gefördert. Wachsende Eigentümerschaft ist als Trend erkennbar. Alle Eigentümer*innen sind umfassend für die Rolle geschult.
Fortgeschritten
Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht. Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert. Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen. Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
Erste Schritte
Konkrete Konzepte zur Mitentscheidung und zur möglichen geeigneten Rechtsform für Eigentumsübertragung und Haftungsregelung werden erarbeitet.
Basislinie
Bestehende Eigentumsstruktur aus Gründer*innen und/oder deren Nachfolger*innen
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Mitarbeitende sind die mittätigen Unternehmer*innen, Führungskräfte sowie alle anderen Mitarbeiter*innen. Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema B4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 46 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.1Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (5 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung5Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur zeigt sich z.B. durch: ∏ Respekt, Wertschätzung, Fehlertoleranz, konstruktiven Umgang mit Konflikten: ∏ immaterielle Wertschätzung (z.B. Wertschätzungsrunden) ∏ Feiern von Erfolgen ∏ Betrachtung von Fehlern als Lernmöglichkeiten (neutral oder positiv) ∏ Betrachtung von Konflikten als positiv und als Chance für eine bessere Lösung ∏ Die Mitarbeitenden verfügen über umfassende Konfliktlösungskompetenzen. ∏ persönliche Entwicklung, Stärkeneinsatz und Sinnstiftung: ∏ Den Mitarbeitenden werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. ∏ Die Mitarbeitenden werden auf Basis ihrer Talente und Stärken eingesetzt und erleben ihre Arbeit als sinnstiftend. ∏ klare Aufgabenverteilung, Strukturen und Selbstorganisation: ∏ Mitarbeitende haben Klarheit über ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten. ∏ Ein hoher Grad an Eigenverantwortung wird gelebt, d.h. die Mitarbeitenden können möglichst viel selbstständig entscheiden und mitgestalten. Wichtig ist die Gesamtschau und ganz konkrete Umsetzung im Alltag. Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden können hilfreich sein.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „führen wir monatlich online eine anonyme Mitarbeiterbefragung mit dem Befragungstool Kiwimo durch“ Bericht S. 47 · Auszug 5
  • „Fluktuationsrate 2024 8 % Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 2024 15,62 Jahre“ Bericht S. 49 · Auszug 80
  • „Unsere grundsätzliche Haltung ist, dass Fehler gemacht werden dürfen, dass wir aus Fehlern lernen wollen“ Bericht S. 48 · Auszug 48
  • „Maßnahmen sind breit umgesetzt“ Bericht S. 50 · Auszug 87
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma führt monatlich anonyme Mitarbeiterbefragungen durch (12 in 2024) (Auszüge 5, 82, 83 · Bericht S. 47, 50). Konkrete Erfolge sind sichtbar: Fluktuationsrate 8 % und durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 15,62 Jahre (Auszug 80 · Bericht S. 49). Eine konstruktive Fehlerkultur wird explizit beschrieben (Auszug 48 · Bericht S. 48). Selbstorganisation wird durch das Fit&Fun-Team gelebt (Auszug 74 · Bericht S. 49).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Direkte Zitate von Mitarbeitenden, die die Unternehmenskultur als vorbildlich beschreiben
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Konkrete Erfolge sind sichtbar: Fluktuationsrate 8 % und durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 15,62 Jahre (Auszug 80 · Bericht S. 49).“
Auszug 80 nennt zwar die Fluktuationsrate von 8 % und die durchschnittliche Betr …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C1.1 Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Audit-Begründung

Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt. Hinweise: Uberzeugend waren die Mitarbeiter*innenbefragungen, die Sie seit Jahren durchführen. Im Gespräch mit der Betriebsrätin Frau PERSON_01 wurde zudem klar, dass der Betriebsrat im Prozess der Fusionierung von Anfang an eingebunden war.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung seiner Tätigkeit ab, die Führungskraft aus ihrer Sicht die Fremdeinschätzung. Angeschaut werden 5 Bewertungsfelder. Entsprechend der Stelle ist ein Anforderungsprofil hinterlegt. In einem persönlichen Gespräch werden ein Soll-/Ist-Abgleich vorgenommen und Weiterentwicklungswünsche besprochen. Da“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.1 Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma führt monatlich anonyme Mitarbeiterbefragungen durch (12 in 2024) (Auszüge 5, 82, 83 · Bericht S. 47, 50). Konkrete Erfolge sind sichtbar: Fluktuationsrate 8 % und durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 15,62 Jahre (Auszug 80 · Bericht S. 49). Eine konstruktive Fehlerkultur wird explizit beschrieben (Auszug 48 · Bericht S. 48). Selbstorganisation wird durch das Fit&Fun-Team gelebt (Auszug 74 · Bericht S. 49).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „führen wir monatlich online eine anonyme Mitarbeiterbefragung mit dem Befragungstool Kiwimo durch“Auszug 5 · S. 47Belegt regelmäßige Erhebung der Zufriedenheit und des Erlebens der Unternehmenskultur
  2. „Fluktuationsrate 2024 8 % Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 2024 15,62 Jahre“Auszug 80 · S. 49Konkrete Kennzahlen belegen niedrige Fluktuation und hohe Mitarbeiterbindung
  3. „Unsere grundsätzliche Haltung ist, dass Fehler gemacht werden dürfen, dass wir aus Fehlern lernen wollen“Auszug 48 · S. 48Belegt konstruktiven Umgang mit Fehlern als Lernmöglichkeit
  4. „Maßnahmen sind breit umgesetzt“Auszug 87 · S. 50Entspricht direkt der Definition der Stufe Erfahren im Arbeitsbuch
  5. „Als Beispiele für gelebte Selbstorganisation und Eigenverantwortung können wir unser Fit&Fun-Team nennen“Auszug 74 · S. 49Belegt gelebte Eigenverantwortung und Selbstorganisation im Alltag

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Konkrete Ergebnisse der Kiwimo-Befragungen (Zufriedenheitswerte), die belegen, dass Mitarbeitende die Kultur positiv erleben
  • Direkte Zitate von Mitarbeitenden, die die Unternehmenskultur als vorbildlich beschreiben
  • Nachweis, dass die monatlichen Befragungen zu konkreten Verbesserungsmaßnahmen geführt haben
  • Konkrete Zahlen zur Teilnahme an Konfliktmanagementseminaren
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Konkrete Erfolge sind sichtbar: Fluktuationsrate 8 % und durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 15,62 Jahre (Auszug 80 · Bericht S. 49).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 80 nennt zwar die Fluktuationsrate von 8 % und die durchschnittliche Betr …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Konkrete Erfolge sind sichtbar: Fluktuationsrate 8 % und durchschnittliche Betri' – Auszug 80 nennt zwar die Fluktuationsrate von 8 % und die durchschnittliche Betr
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.
Erfahren AF
Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Fortgeschritten
Erste Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind umgesetzt.
Erste Schritte
Das Unternehmen setzt sich mit der eigenen Unternehmenskultur erstmalig auseinander. Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind geplant.
Basislinie
Es herrscht eine konventionelle Unternehmenskultur.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur zeigt sich z.B. durch: ∏ Respekt, Wertschätzung, Fehlertoleranz, konstruktiven Umgang mit Konflikten: ∏ immaterielle Wertschätzung (z.B. Wertschätzungsrunden) ∏ Feiern von Erfolgen ∏ Betrachtung von Fehlern als Lernmöglichkeiten (neutral oder positiv) ∏ Betrachtung von Konflikten als positiv und als Chance für eine bessere Lösung ∏ Die Mitarbeitenden verfügen über umfassende Konfliktlösungskompetenzen. ∏ persönliche Entwicklung, Stärkeneinsatz und Sinnstiftung: ∏ Den Mitarbeitenden werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. ∏ Die Mitarbeitenden werden auf Basis ihrer Talente und Stärken eingesetzt und erleben ihre Arbeit als sinnstiftend. ∏ klare Aufgabenverteilung, Strukturen und Selbstorganisation: ∏ Mitarbeitende haben Klarheit über ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten. ∏ Ein hoher Grad an Eigenverantwortung wird gelebt, d.h. die Mitarbeitenden können möglichst viel selbstständig entscheiden und mitgestalten. Wichtig ist die Gesamtschau und ganz konkrete Umsetzung im Alltag. Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden können hilfreich sein.
Arbeitsbuch S. 49 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.2Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
F A ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (4 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung4Erfahren
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe des Auditors):
  • ER1 Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert.
  • ER2 Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung ist die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag relevant: ∏ Maßnahmen des Arbeitsschutzes bzw. zur Erleichterung der Arbeit, d.h. ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, elektromagnetische Felder, Luftqualität und -schadstoffe, Unfallschutz, Lärm) und Verhinderung von Arbeitsunfällen ∏ Identifikation der Risikogruppen und Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren ∏ Gesundheitsprophylaxe und Vorbeugung, Bewusstseinsbildung und Schulungen: Suchtprävention, Ernährung, Sport- und Bewegungsangebote, Burnout-, Stressund Depressions-Prophylaxe, Wiedereingliederung ∏ Coaching, Begleitung, Mediation, Konflikt- und Krisenmanagement ∏ Führung und Gesundheit: Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und im Arbeitsschutz ∏ Umgang mit und unterstützende Maßnahmen für Mitarbeitende(n), die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, von Pflegeleistungen etc. ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Achtung der eigenen Gesundheit als wertvollstes Gut in unserem Leben hat auch für uns als Arbeitgeber oberste Priorität.“ Bericht S. 50 · Auszug 88
  • „Zusätzlich sind der Betriebsarzt, Schwerbehindertenvertretung und die Fachkraft für Arbeitssicherheit eingebunden.“ Bericht S. 50 · Auszug 92
  • „Kooperation mit Wellhub: Mitarbeitende können kostengünstige Abos für Fitness, Achtsamkeit, Therapie, Ernährung und Schlaf nach individuellen Bedürfnissen nutzen“ Bericht S. 51 · Auszug 96
  • „Wir führen derzeit keine Evaluation durch.“ Bericht S. 51 · Auszug 98
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Gesundheit hat für den Arbeitgeber oberste Priorität (Auszug 88 · Bericht S. 50). Seit 2014 existiert ein betriebliches Gesundheitsteam mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit (Auszug 92 · Bericht S. 50). Umfangreiche freiwillige Angebote wie Wellhub, Gesundheitstage und ergonomische Maßnahmen sind umgesetzt (Auszüge 96, 109 · Bericht S. 51). Eine Evaluation der Maßnahmen wird derzeit nicht durchgeführt (Auszug 98 · Bericht S. 51).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Evaluation der Wirkung und Erfolge der Gesundheitsmaßnahmen (Auszug 98 · Bericht S. 51)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erfahren · 4 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 30 % · Prüfer 40 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Seit 2014 existiert ein betriebliches Gesundheitsteam mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit (Auszug 92 · Bericht S. 50).“
Auszug 92 nennt zwar, dass Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit 'ein …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C1.2 Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte)

Audit-Begründung

Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Innovative und/oder umtangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt. Hinweise: Im Audit wurde deutlich, dass Sie die Krankheitstage analysieren. Die Eingliederung von Mütter ist der Bank wichtig. Zudem war das freiwillige Angebot eines Gespräches nach einen Krankenstand ab 6 Wochen, um eine Wiedereingliederung gut zu ermöglichen, überzeugend.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.2 Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI 1 Stufe niedriger

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Gesundheit hat für den Arbeitgeber oberste Priorität (Auszug 88 · Bericht S. 50). Seit 2014 existiert ein betriebliches Gesundheitsteam mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit (Auszug 92 · Bericht S. 50). Umfangreiche freiwillige Angebote wie Wellhub, Gesundheitstage und ergonomische Maßnahmen sind umgesetzt (Auszüge 96, 109 · Bericht S. 51). Eine Evaluation der Maßnahmen wird derzeit nicht durchgeführt (Auszug 98 · Bericht S. 51).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Achtung der eigenen Gesundheit als wertvollstes Gut in unserem Leben hat auch für uns als Arbeitgeber oberste Priorität.“Auszug 88 · S. 50Beleg für hohe Priorisierung des Themas Gesundheit
  2. „Zusätzlich sind der Betriebsarzt, Schwerbehindertenvertretung und die Fachkraft für Arbeitssicherheit eingebunden.“Auszug 92 · S. 50Beleg für Einbindung von Fachkräften im Gesundheitsteam
  3. „Kooperation mit Wellhub: Mitarbeitende können kostengünstige Abos für Fitness, Achtsamkeit, Therapie, Ernährung und Schlaf nach individuellen Bedürfnissen nutzen“Auszug 96 · S. 51Beleg für umfangreiches betriebliches Gesundheitsangebot
  4. „Wir führen derzeit keine Evaluation durch.“Auszug 98 · S. 51Beleg dafür, dass die Stufe Erfahren (mit Analyse der Wirkung) nicht erreicht ist
  5. „Ergonomische Arbeitsplätze (mit Beratung) bei Rückenbeschwerden • ergonomische Maus (kann bestellt werden) • höhenverstellbare Schreibtische“Auszug 109 · S. 51Beleg für konkrete Arbeitsschutzmaßnahmen gegen ergonomische Belastungen
  6. „Unsere Tätigkeiten sind weitgehend an den Schreibtisch gebunden. Daher sind Rückenbeschwerden die häufigste gesundheitliche Gefahr.“Auszug 101 · S. 51Beleg für Identifikation gesundheitlicher Risiken

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Evaluation der Wirkung und Erfolge der Gesundheitsmaßnahmen (Auszug 98 · Bericht S. 51)
  • Angaben zur Gesundheits-/Krankenquote
  • Anzahl der Tage, an denen Mitarbeitende trotz Krankheit im Betrieb sind (Präsentismus)
  • Umfassende Daten zur Inanspruchnahme aller Gesundheitsangebote (nur Gesundheitstag mit 5 Stunden pro Mitarbeitenden genannt (Auszug 114 · Bericht S. 52))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Seit 2014 existiert ein betriebliches Gesundheitsteam mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit (Auszug 92 · Bericht S. 50).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 92 nennt zwar, dass Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit 'ein …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Seit 2014 existiert ein betriebliches Gesundheitsteam mit Betriebsarzt und Fachk' – Auszug 92 nennt zwar, dass Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit 'ein
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Erfahren A
Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Fortgeschritten F
Erste Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind bereits umgesetzt.
Erste Schritte
Erste Maßnahmen zur Verbesserung von betrieblicher Gesundheit und zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind geplant.
Basislinie
Es gibt kein besonderes Angebot im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung. Der gesetzliche Arbeitsschutz wird eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung ist die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag relevant: ∏ Maßnahmen des Arbeitsschutzes bzw. zur Erleichterung der Arbeit, d.h. ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, elektromagnetische Felder, Luftqualität und -schadstoffe, Unfallschutz, Lärm) und Verhinderung von Arbeitsunfällen ∏ Identifikation der Risikogruppen und Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren ∏ Gesundheitsprophylaxe und Vorbeugung, Bewusstseinsbildung und Schulungen: Suchtprävention, Ernährung, Sport- und Bewegungsangebote, Burnout-, Stressund Depressions-Prophylaxe, Wiedereingliederung ∏ Coaching, Begleitung, Mediation, Konflikt- und Krisenmanagement ∏ Führung und Gesundheit: Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und im Arbeitsschutz ∏ Umgang mit und unterstützende Maßnahmen für Mitarbeitende(n), die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, von Pflegeleistungen etc. ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können
Arbeitsbuch S. 51 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.3Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
A F ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erste Schritte (1 Punkt) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung1Erste Schritte
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“ (Stufe der KI):
  • FO1 Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumlichkeiten, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter.
  • FO2 Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen.
Für „Erfahren“:
  • ER1 Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert.
  • ER2 Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Umsetzung kann auf unterschiedlichsten Ebenen erfolgen und lässt großen Freiraum für Kreativität und Innovationsfähigkeit: ∏ Integration ökologischer Aspekte in das betriebliche Vorschlagswesen und die Weiterbildung, Footprint-Workshops, Workshops zur Erstellung der GWÖ-Familienbilanz ∏ Budgettopf für externe ökologische Projekt(vorschläg)e der Mitarbeitenden ∏ „grüne Sozialleistungen“ (z.B. finanzielle Unterstützung privater Aktivitäten – Wärmedämmung, Eigenheim statt Dienstwagen) ∏ Die Einstellungspolitik beinhaltet eine Beurteilung des ökologischen Bewusstseins künftiger Mitarbeitender.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die "Bierdeckelrede"*, in der genau das auf eindrückliche und kurzweilige Weise zusammengefasst ist, steht seitdem allen Mitarbeitenden als E-Learning zur Verfügung.“ Bericht S. 66 · Auszug 89
  • „Die Dienstwägen der Vorstände sind bis 2025 komplett auf E-Autos umgestellt.“ Bericht S. 64 · Auszug 42
  • „Im Rahmen unserer täglichen Arbeit sensibilisieren wir seit 2022 regelmäßig für einen achtsamen Umgang mit Ressourcen, wie Strom, Wärme und Papier.“ Bericht S. 67 · Auszug 102
  • „Bekanntheitsgrad der Unternehmenspolitik zu ökologischem Verhalten 2024 80 %“ Bericht S. 68 · Auszug 123
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank setzt systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte um, z.B. durch das E-Learning „Bierdeckelrede“ für alle Mitarbeitenden (Auszug 89 · Bericht S. 66) und Schulungen für Firmenkundenberater (Auszug 88 · Bericht S. 66). Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor, da die Dienstwägen bis 2025 komplett auf E-Autos umgestellt sind (Auszug 42 · Bericht S. 64) und keine Oberklasse-Fahrzeuge vorhanden sind (Auszug 133 · Bericht S. 68). Mitarbeitende werden fallweise einbezogen, etwa durch die Prüfung ihrer Wünsche im Nachhaltigkeitsmanagement (Auszug 83 · Bericht S. 66), und der Bekanntheitsgrad der ökologischen Unternehmenspolitik liegt bei 80% (Auszug 123 · Bericht S. 68). Eine regelmäßige Einbeziehung in ökologische Entscheidungsprozesse sowie die Verankerung ökologischer Themen in allen Weiterbildungsangeboten sind jedoch noch in Planung (Auszüge 60, 97, 98 · Bericht S. 65, 66).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer regelmäßigen Einbeziehung der Mitarbeitenden in ökologische Entscheidungsprozesse (nur fallweise (Auszüge 77, 78, 83 · Bericht S. 66) oder geplant (Auszüge 60, 120 · Bericht S. 65, 67)).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld C3: KI 20 % · Prüfer 10 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Bank setzt systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte um, z.B. durch das E-Learning „Bierdeckelrede“ für alle Mitarbeitenden (Auszug 89 · Bericht S. 66) und Schulungen für Firmenkundenberater (Auszug 88 · Bericht S. 66).“
Die Auszüge [88,89] belegen zwar das E-Learning und die Schulungen, bezeichnen d …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor, da die Dienstwägen bis 2025 komplett auf E-Autos umgestellt sind (Auszug 42 · Bericht S. 64) und keine Oberklasse-Fahrzeuge vorhanden sind (Auszug 133 · Bericht S. 68).“
Die Auszüge [42,133] nennen zwar die Fakten (E-Autos, keine Oberklasse-Fahrzeuge …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Mitarbeitende werden fallweise einbezogen, etwa durch die Prüfung ihrer Wünsche im Nachhaltigkeitsmanagement (Auszug 83 · Bericht S. 66), und der Bekanntheitsgrad der ökologischen Unternehmenspolitik liegt bei 80% (Auszug 123 · Bericht S. 68).“
Zwar wird der Bekanntheitsgrad von 80% in [123] ausdrücklich genannt, aber der „ …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Eine regelmäßige Einbeziehung in ökologische Entscheidungsprozesse sowie die Verankerung ökologischer Themen in allen Weiterbildungsangeboten sind jedoch noch in Planung (Auszüge 60, 97, 98 · Bericht S. 65, 66).“
Zwar wird in [60,97,98] von Planungen berichtet, aber weder die „regelmäßige Ein …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Audit-Begründung

Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (fortgeschritten) fehlt laut Auditor:

Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumlichkeiten, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter. Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen. Hinweise: Sie bieten Weiterbildungen an. Es wäre eine Möglichkeit, hier das Thema einzubringen und die Mitarbeiter*innen zu sensibilisieren.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erste Schritte Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erste Schritte → KI 1 Stufe höher

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Bank setzt systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte um, z.B. durch das E-Learning „Bierdeckelrede“ für alle Mitarbeitenden (Auszug 89 · Bericht S. 66) und Schulungen für Firmenkundenberater (Auszug 88 · Bericht S. 66). Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor, da die Dienstwägen bis 2025 komplett auf E-Autos umgestellt sind (Auszug 42 · Bericht S. 64) und keine Oberklasse-Fahrzeuge vorhanden sind (Auszug 133 · Bericht S. 68). Mitarbeitende werden fallweise einbezogen, etwa durch die Prüfung ihrer Wünsche im Nachhaltigkeitsmanagement (Auszug 83 · Bericht S. 66), und der Bekanntheitsgrad der ökologischen Unternehmenspolitik liegt bei 80% (Auszug 123 · Bericht S. 68). Eine regelmäßige Einbeziehung in ökologische Entscheidungsprozesse sowie die Verankerung ökologischer Themen in allen Weiterbildungsangeboten sind jedoch noch in Planung (Auszüge 60, 97, 98 · Bericht S. 65, 66).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die "Bierdeckelrede"*, in der genau das auf eindrückliche und kurzweilige Weise zusammengefasst ist, steht seitdem allen Mitarbeitenden als E-Learning zur Verfügung.“Auszug 89 · S. 66Zeigt systematische Weiterbildung mit ökologischem Inhalt für alle Mitarbeitenden.
  2. „Die Dienstwägen der Vorstände sind bis 2025 komplett auf E-Autos umgestellt.“Auszug 42 · S. 64Beleg für vorbildliches ökologisches Verhalten der Geschäftsführung.
  3. „Im Rahmen unserer täglichen Arbeit sensibilisieren wir seit 2022 regelmäßig für einen achtsamen Umgang mit Ressourcen, wie Strom, Wärme und Papier.“Auszug 102 · S. 67Beleg für regelmäßige Sensibilisierungsmaßnahmen seit 2022.
  4. „Bekanntheitsgrad der Unternehmenspolitik zu ökologischem Verhalten 2024 80 %“Auszug 123 · S. 68Quantifizierter Nachweis zum Bekanntheitsgrad der ökologischen Unternehmenspolitik.
  5. „Doch im Nachhaltigkeitsmanagement werden diese Wünsche gespeichert und geprüft, ob oder unter welchen Voraussetzungen eine Umsetzung möglich wird.“Auszug 83 · S. 66Beleg für fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer regelmäßigen Einbeziehung der Mitarbeitenden in ökologische Entscheidungsprozesse (nur fallweise (Auszüge 77, 78, 83 · Bericht S. 66) oder geplant (Auszüge 60, 120 · Bericht S. 65, 67)).
  • In den Auszügen steht nichts zur festen Verankerung ökologischer Aspekte in allen Weiterbildungsprogrammen (Weiterbildung bezieht sich grundsätzlich auf den Aufgabenbereich (Auszug 84 · Bericht S. 66), ESG-Basiswissen für alle Mitarbeitenden ist in Planung (Auszüge 97, 98 · Bericht S. 66)).
  • In den Auszügen steht nichts zur Beurteilung des ökologischen Bewusstseins bei der Personalrekrutierung (nur Einsatz nah am Wohnort (Auszug 101 · Bericht S. 67)).
  • In den Auszügen steht nichts zu institutionalisierten Sensibilisierungsprogrammen für alle Mitarbeitenden oder regelmäßigen Erhebungen zum ökologischen Verhalten (nur Mobilitätserhebung (Auszug 62 · Bericht S. 65), keine Erhebung zu Ernährung (Auszug 18 · Bericht S. 63)).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert. Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Bank setzt systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte um, z.B. durch das E-Learning „Bierdeckelrede“ für alle Mitarbeitenden (Auszug 89 · Bericht S. 66) und Schulungen für Firmenkundenberater (Auszug 88 · Bericht S. 66).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge [88,89] belegen zwar das E-Learning und die Schulungen, bezeichnen d …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor, da die Dienstwägen bis 2025 komplett auf E-Autos umgestellt sind (Auszug 42 · Bericht S. 64) und keine Oberklasse-Fahrzeuge vorhanden sind (Auszug 133 · Bericht S. 68).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge [42,133] nennen zwar die Fakten (E-Autos, keine Oberklasse-Fahrzeuge …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Mitarbeitende werden fallweise einbezogen, etwa durch die Prüfung ihrer Wünsche im Nachhaltigkeitsmanagement (Auszug 83 · Bericht S. 66), und der Bekanntheitsgrad der ökologischen Unternehmenspolitik liegt bei 80% (Auszug 123 · Bericht S. 68).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar wird der Bekanntheitsgrad von 80% in [123] ausdrücklich genannt, aber der „ …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Eine regelmäßige Einbeziehung in ökologische Entscheidungsprozesse sowie die Verankerung ökologischer Themen in allen Weiterbildungsangeboten sind jedoch noch in Planung (Auszüge 60, 97, 98 · Bericht S. 65, 66).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar wird in [60,97,98] von Planungen berichtet, aber weder die „regelmäßige Ein …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Bank setzt systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte um, ' – Die Auszüge [88,89] belegen zwar das E-Learning und die Schulungen, bezeichnen d; nicht gestützt: 'Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor, da die Dienstwägen bis 202' – Die Auszüge [42,133] nennen zwar die Fakten (E-Autos, keine Oberklasse-Fahrzeuge; nicht gestützt: 'Mitarbeitende werden fallweise einbezogen, etwa durch die Prüfung ihrer Wünsche ' – Zwar wird der Bekanntheitsgrad von 80% in [123] ausdrücklich genannt, aber der „; nicht gestützt: 'Eine regelmäßige Einbeziehung in ökologische Entscheidungsprozesse sowie die Ver' – Zwar wird in [60,97,98] von Planungen berichtet, aber weder die „regelmäßige Ein
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen Bewusstseinsbildung
Erfahren
Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert. Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.
Fortgeschritten F
Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumlichkeiten, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter. Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen.
Erste Schritte A
Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.
Basislinie
In der Kultur des Unternehmens sind keine Widersprüche zu gutem ökologisch nachhaltigem Verhalten sichtbar.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Umsetzung kann auf unterschiedlichsten Ebenen erfolgen und lässt großen Freiraum für Kreativität und Innovationsfähigkeit: ∏ Integration ökologischer Aspekte in das betriebliche Vorschlagswesen und die Weiterbildung, Footprint-Workshops, Workshops zur Erstellung der GWÖ-Familienbilanz ∏ Budgettopf für externe ökologische Projekt(vorschläg)e der Mitarbeitenden ∏ „grüne Sozialleistungen“ (z.B. finanzielle Unterstützung privater Aktivitäten – Wärmedämmung, Eigenheim statt Dienstwagen) ∏ Die Einstellungspolitik beinhaltet eine Beurteilung des ökologischen Bewusstseins künftiger Mitarbeitender.
Arbeitsbuch S. 64 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.1Innerbetriebliche Transparenz
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (5 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung5Erfahren
Auditbewertung5Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Kritische Daten sind z.B. Protokolle der Führungsgremien, Gehaltsstruktur (Einkommensbericht), interne Kostenrechnung, Entscheidungen über Einstellungen und Entlassungen. ∏ Wesentliche Daten sind alle Daten, die für bestimmte Entscheidungen notwendig bzw. für den Unternehmenszweck existenziell sind. ∏ Die Grenze der Transparenz sind die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes, nachvollziehbare Vertraulichkeit bei sehr persönlichen Daten der Mitarbeitenden sowie schützenswertes Wissen des Unternehmens. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Grad der Transparenz der kritischen und wesentlichen Daten (Einschätzung) 2024 90 % Schätzung aufgrund der Verfügbarkeit der Daten.“ Bericht S. 71 · Auszug 44
  • „Die Mitarbeitenden erhalten in diesen Videobotschaften monatlich einen Überblick über aktuelle Beschlüsse u nd die finanzielle Entwicklung der Bank.“ Bericht S. 70 · Auszug 9
  • „Hier hat der Mitarbeitende die komplette Transparenz über alle seine persönlichen und beruflichen Daten, wie z.B. Gehaltsinformationen, Stellenprofil, Qualifikationen, Zeitmanagement und Urlaubsplanung.“ Bericht S. 70 · Auszug 16
  • „Der Zugriff auf die genannten Informationen und Daten ist einfach und kann zum großen Teil digital erfolgen.“ Bericht S. 71 · Auszug 29
3
Was hat die KI erkannt?
  • Über die Mitarbeiter-App und das GenoHR-System haben Mitarbeitende einfachen digitalen Zugriff auf wesentliche Informationen wie Finanzkennzahlen, Organisationsstruktur und persönliche Daten (Auszug 1 · Bericht S. 70), (Auszug 16 · Bericht S. 70), (Auszug 19 · Bericht S. 70), (Auszug 29 · Bericht S. 71), (Auszug 30 · Bericht S. 71). Der Vorstand berichtet monatlich per Video über finanzielle Entwicklungen, Kosten und strategische Planungen (Auszug 9 · Bericht S. 70), (Auszug 10 · Bericht S. 70), (Auszug 11 · Bericht S. 70), (Auszug 12 · Bericht S. 70). Der Grad der Transparenz der kritischen und wesentlichen Daten wird mit 90 % angegeben (Auszug 44 · Bericht S. 71). Einige Daten sind jedoch nur spezifischen Teams vorbehalten (Auszug 28 · Bericht S. 71).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einem Transparenzgrad von 100 %; stattdessen wird 90 % angegeben (Auszug 44 · Bericht S. 71).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 20 % · Prüfer 20 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Über die Mitarbeiter-App und das GenoHR-System haben Mitarbeitende einfachen digitalen Zugriff auf wesentliche Informationen wie Finanzkennzahlen, Organisationsstruktur und persönliche Daten (Auszug 1 · Bericht S. 70), (Auszug 16 · Bericht S. 70), (Auszug 19 · Bericht S. 70), (Auszug 29 · Bericht S. 71), (Auszug 30 · Bericht S. 71).“
Die genannten Auszüge belegen zwar den einfachen digitalen Zugriff auf persönlic …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: C4.1 Innerbetriebliche Transparenz
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Audit-Begründung

Der Großteil der kritischen Daten ist transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet: mehrjährige Kultur der Transparenz.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Der Großteil der kritischen Daten ist transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet: mehrjährige Kultur der Transparenz.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.1 Innerbetriebliche Transparenz
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Über die Mitarbeiter-App und das GenoHR-System haben Mitarbeitende einfachen digitalen Zugriff auf wesentliche Informationen wie Finanzkennzahlen, Organisationsstruktur und persönliche Daten (Auszug 1 · Bericht S. 70), (Auszug 16 · Bericht S. 70), (Auszug 19 · Bericht S. 70), (Auszug 29 · Bericht S. 71), (Auszug 30 · Bericht S. 71). Der Vorstand berichtet monatlich per Video über finanzielle Entwicklungen, Kosten und strategische Planungen (Auszug 9 · Bericht S. 70), (Auszug 10 · Bericht S. 70), (Auszug 11 · Bericht S. 70), (Auszug 12 · Bericht S. 70). Der Grad der Transparenz der kritischen und wesentlichen Daten wird mit 90 % angegeben (Auszug 44 · Bericht S. 71). Einige Daten sind jedoch nur spezifischen Teams vorbehalten (Auszug 28 · Bericht S. 71).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Grad der Transparenz der kritischen und wesentlichen Daten (Einschätzung) 2024 90 % Schätzung aufgrund der Verfügbarkeit der Daten.“Auszug 44 · S. 71Belegt die Selbsteinschätzung von 90 % Transparenz bei kritischen und wesentlichen Daten.
  2. „Die Mitarbeitenden erhalten in diesen Videobotschaften monatlich einen Überblick über aktuelle Beschlüsse u nd die finanzielle Entwicklung der Bank.“Auszug 9 · S. 70Belegt regelmäßige, monatliche Information über finanzielle Daten und Beschlüsse des Vorstands.
  3. „Hier hat der Mitarbeitende die komplette Transparenz über alle seine persönlichen und beruflichen Daten, wie z.B. Gehaltsinformationen, Stellenprofil, Qualifikationen, Zeitmanagement und Urlaubsplanung.“Auszug 16 · S. 70Belegt Transparenz über persönliche Daten inklusive Gehaltsinformationen im GenoHR-System.
  4. „Der Zugriff auf die genannten Informationen und Daten ist einfach und kann zum großen Teil digital erfolgen.“Auszug 29 · S. 71Belegt einfachen und digitalen Zugang zu Informationen.
  5. „Alle Mitarbeitenden können Mitarbeiterliste und Ansprechpartner, sowie das Organigramm der Bank einsehen.“Auszug 19 · S. 70Belegt Transparenz der Organisationsstruktur für alle Mitarbeitenden.
  6. „Es gibt Daten, die allen Mitarbeitenden zur Verfügung stehen und Daten, die nur spezifisch einzelnen Teams oder Fachbereichen vorbehalten sind.“Auszug 28 · S. 71Zeigt, dass nicht alle Daten für alle zugänglich sind, was den Transparenzgrad begrenzt.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einem Transparenzgrad von 100 %; stattdessen wird 90 % angegeben (Auszug 44 · Bericht S. 71).
  • In den Auszügen steht nichts dazu, ob alle kritischen Daten wie Protokolle der Führungsgremien oder die Gehaltsstruktur aller Mitarbeitenden für alle Mitarbeitenden zugänglich sind.
  • In den Auszügen fehlen konkrete Jahresangaben, seit wann die bestehenden Transparenzmaßnahmen (z.B. monatliche Videoberichte des Vorstands) umgesetzt werden.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Über die Mitarbeiter-App und das GenoHR-System haben Mitarbeitende einfachen digitalen Zugriff auf wesentliche Informationen wie Finanzkennzahlen, Organisationsstruktur und persönliche Daten (Auszug 1 · Bericht S. 70), (Auszug 16 · Bericht S. 70), (Auszug 19 · Bericht S. 70), (Auszug 29 · Bericht S. 71), (Auszug 30 · Bericht S. 71).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die genannten Auszüge belegen zwar den einfachen digitalen Zugriff auf persönlic …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Über die Mitarbeiter-App und das GenoHR-System haben Mitarbeitende einfachen dig' – Die genannten Auszüge belegen zwar den einfachen digitalen Zugriff auf persönlic
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.
Erfahren AF
Der Großteil der kritischen Daten ist transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet: mehrjährige Kultur der Transparenz.
Fortgeschritten
Einige kritische Daten sind transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet. Seit ein bis zwei Jahren gibt es strukturierte Maßnahmen für mehr Transparenz.
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Transparenz bzw. konkrete Planung zu mehr Transparenz
Basislinie
Transparenz im gesetzlich festgelegten Umfang
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Kritische Daten sind z.B. Protokolle der Führungsgremien, Gehaltsstruktur (Einkommensbericht), interne Kostenrechnung, Entscheidungen über Einstellungen und Entlassungen. ∏ Wesentliche Daten sind alle Daten, die für bestimmte Entscheidungen notwendig bzw. für den Unternehmenszweck existenziell sind. ∏ Die Grenze der Transparenz sind die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes, nachvollziehbare Vertraulichkeit bei sehr persönlichen Daten der Mitarbeitenden sowie schützenswertes Wissen des Unternehmens. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 66 · in der Wissensbasis öffnen
›D1.1Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung.
  • VO2 Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Bewertung der Stufen erfolgt anhand der drei Teilaspekte: ∏ Werbemaßnahmen: ∏ informative Homepage ∏ Mund-zu-Mund-Propaganda aufgrund von positiven Kund*innenerfahrungen ∏ Vorbildliche Werbemaßnahmen sind informativ, aufklärend, authentisch und achtsam. Die Initiative geht von Kund*innen aus, d.h. es gibt nur gewünschte Werbung (Permission Marketing). ∏ Verkaufsprozess: ∏ Kund*innennutzen steht vor Unternehmensnutzen, d.h. es werden nur Produkte und Dienstleistungen angeboten, die dem Kund*innennutzen entsprechen. Gegebenenfalls werden Angebote des Mitbewerbs empfohlen, wenn die eigenen Angebote nicht entsprechen. ∏ Die Entlohnung der Mitarbeiter*innen ist unabhängig vom Verkaufserfolg. Mitarbeiter*innen sind frei von internen Vorgaben und Verkaufsdruck. ∏ achtsamer Umgang mit Kund*innendaten, d.h. nur interner Gebrauch – keine Weitergabe an andere Organisationen, wenn nicht für die Leistungserbringung nötig ∏ Kund*innenservice: ∏ gute Erreichbarkeit des Kund*innenservice ∏ pragmatische Lösungen für Kund*innen, wie z.B. einfacher Umtausch mit Erstattung des Kaufpreises. ∏ prinzipielle Freiheit der Kund*innen, ohne Bindung ∏ Bestandskund*innen haben gleiche Vorteile wie Neukund*innen Sonderfall Start-up: „Aktivere“ Werbeformen werden bei Start-ups neutral bewertet, wenn sie angemessen, informativ und neutral sind.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Fixe Bestandteile der Bezahlung von Verkaufsmitarbeitenden 2024 100 %“ Bericht S. 83 · Auszug 164
  • „Umsatzabhängige Bestandteile der Bezahlung von Verkaufsmitarbeitenden 2024 0 %“ Bericht S. 83 · Auszug 165
  • „Interne Umsatzvorgaben von Seiten des Unternehmens: 2024 Nein“ Bericht S. 83 · Auszug 167
  • „Es ist selbstverständlich, dass Kunden nur dann direkt Werbung erhalten, wenn sie dem zugestimmt haben.“ Bericht S. 82 · Auszug 139
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma richtet ihre Beratung an individuellen Bedürfnissen und langfristigem Vertrauen aus (Auszug 1 · Bericht S. 78), (Auszug 4 · Bericht S. 78), (Auszug 11 · Bericht S. 78), (Auszug 15 · Bericht S. 78). Die Vergütung der Verkaufsmitarbeitenden ist zu 100 % fix und ohne umsatzabhängige Bestandteile, interne Umsatzvorgaben gibt es nicht (Auszug 164 · Bericht S. 83), (Auszug 165 · Bericht S. 83), (Auszug 167 · Bericht S. 83). Sämtliche Kontaktpunkte werden über ein Kundenzufriedenheitsdashboard und ein strukturiertes Beschwerdemanagement regelmäßig überprüft (Auszug 146 · Bericht S. 82), (Auszug 147 · Bericht S. 82), (Auszug 150 · Bericht S. 82). Werbung erfolgt nur mit Einwilligung der Kund*innen und zu 100 % ethisch (Auszug 139 · Bericht S. 82), (Auszug 289 · Bericht S. 87).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu dokumentierten Ethikleitlinien als formelles Regelwerk für die Kund*innengewinnung.
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld D1: KI 40 % · Prüfer 30 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Sämtliche Kontaktpunkte werden über ein Kundenzufriedenheitsdashboard und ein strukturiertes Beschwerdemanagement regelmäßig überprüft (Auszug 146 · Bericht S. 82), (Auszug 147 · Bericht S. 82), (Auszug 150 · Bericht S. 82).“
Die Auszüge nennen zwar ein Kundenzufriedenheitsdashboard ([147]) und ein Beschw …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D1.1 Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert. Hinweise: Definieren Sie eine Ethikleitlinie für den Verkauf und entwickeln Sie diese mit den Mitarbeiter*innen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D1.1 Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma richtet ihre Beratung an individuellen Bedürfnissen und langfristigem Vertrauen aus (Auszug 1 · Bericht S. 78), (Auszug 4 · Bericht S. 78), (Auszug 11 · Bericht S. 78), (Auszug 15 · Bericht S. 78). Die Vergütung der Verkaufsmitarbeitenden ist zu 100 % fix und ohne umsatzabhängige Bestandteile, interne Umsatzvorgaben gibt es nicht (Auszug 164 · Bericht S. 83), (Auszug 165 · Bericht S. 83), (Auszug 167 · Bericht S. 83). Sämtliche Kontaktpunkte werden über ein Kundenzufriedenheitsdashboard und ein strukturiertes Beschwerdemanagement regelmäßig überprüft (Auszug 146 · Bericht S. 82), (Auszug 147 · Bericht S. 82), (Auszug 150 · Bericht S. 82). Werbung erfolgt nur mit Einwilligung der Kund*innen und zu 100 % ethisch (Auszug 139 · Bericht S. 82), (Auszug 289 · Bericht S. 87).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Fixe Bestandteile der Bezahlung von Verkaufsmitarbeitenden 2024 100 %“Auszug 164 · S. 83Belegt, dass die Vergütung vollständig fix ist und kein Verkaufsdruck durch variable Anteile entsteht.
  2. „Umsatzabhängige Bestandteile der Bezahlung von Verkaufsmitarbeitenden 2024 0 %“Auszug 165 · S. 83Belegt das Fehlen umsatzabhängiger Vergütungsbestandteile.
  3. „Interne Umsatzvorgaben von Seiten des Unternehmens: 2024 Nein“Auszug 167 · S. 83Belegt das Fehlen interner Verkaufsziele.
  4. „Es ist selbstverständlich, dass Kunden nur dann direkt Werbung erhalten, wenn sie dem zugestimmt haben.“Auszug 139 · S. 82Belegt Permission Marketing und den achtsamen Umgang mit Kund*innendaten.
  5. „Die Ergebnisse sammeln wir in unserem Kundenzufriedenheitsdashboard.“Auszug 147 · S. 82Belegt die regelmäßige Überprüfung der Kund*innenzufriedenheit an Kontaktpunkten.
  6. „Um hier eine schnelle Abhilfe zu schaffen, haben wir ein Beschwerdemanagement mit klaren Bearbeitungsschritten.“Auszug 150 · S. 82Belegt ein pragmatisches, lösungsorientiertes Vorgehen bei Reklamationen.
  7. „Anteil der Werbeausgaben, die auf ethische Kampagnen entfallen 2024 100 %“Auszug 289 · S. 87Belegt, dass ausschließlich ethische Werbemaßnahmen durchgeführt werden.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu dokumentierten Ethikleitlinien als formelles Regelwerk für die Kund*innengewinnung.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer systematischen Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda mit konkreten Kennzahlen.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer Übersicht über Marketing-Budgets nach einzelnen Kampagnen (Auszug 163 · Bericht S. 82).
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass bei nicht passenden eigenen Produkten Angebote von Mitbewerbern empfohlen werden.
  • In den Auszügen steht nichts zur langfristigen Umsetzung innovativer Kommunikationslösungen (Generationenberatung erst seit 2024 (Auszug 25 · Bericht S. 79)).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung. Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Sämtliche Kontaktpunkte werden über ein Kundenzufriedenheitsdashboard und ein strukturiertes Beschwerdemanagement regelmäßig überprüft (Auszug 146 · Bericht S. 82), (Auszug 147 · Bericht S. 82), (Auszug 150 · Bericht S. 82).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge nennen zwar ein Kundenzufriedenheitsdashboard ([147]) und ein Beschw …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Sämtliche Kontaktpunkte werden über ein Kundenzufriedenheitsdashboard und ein st' – Die Auszüge nennen zwar ein Kundenzufriedenheitsdashboard ([147]) und ein Beschw
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung. Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.
Erfahren
Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert.
Fortgeschritten AF
Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
Erste Schritte
Aktive Beschäftigung mit wirklichen Kund*innenbedürfnissen hinsichtlich Leistungsangebot, Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege findet statt.
Basislinie
Das Unternehmen hält sich an die Regeln des lauteren Wettbewerbs, pflegt ehrliche Kommunikation mit Kund*innen und verzichtet auf vergleichende Werbung.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Bewertung der Stufen erfolgt anhand der drei Teilaspekte: ∏ Werbemaßnahmen: ∏ informative Homepage ∏ Mund-zu-Mund-Propaganda aufgrund von positiven Kund*innenerfahrungen ∏ Vorbildliche Werbemaßnahmen sind informativ, aufklärend, authentisch und achtsam. Die Initiative geht von Kund*innen aus, d.h. es gibt nur gewünschte Werbung (Permission Marketing). ∏ Verkaufsprozess: ∏ Kund*innennutzen steht vor Unternehmensnutzen, d.h. es werden nur Produkte und Dienstleistungen angeboten, die dem Kund*innennutzen entsprechen. Gegebenenfalls werden Angebote des Mitbewerbs empfohlen, wenn die eigenen Angebote nicht entsprechen. ∏ Die Entlohnung der Mitarbeiter*innen ist unabhängig vom Verkaufserfolg. Mitarbeiter*innen sind frei von internen Vorgaben und Verkaufsdruck. ∏ achtsamer Umgang mit Kund*innendaten, d.h. nur interner Gebrauch – keine Weitergabe an andere Organisationen, wenn nicht für die Leistungserbringung nötig ∏ Kund*innenservice: ∏ gute Erreichbarkeit des Kund*innenservice ∏ pragmatische Lösungen für Kund*innen, wie z.B. einfacher Umtausch mit Erstattung des Kaufpreises. ∏ prinzipielle Freiheit der Kund*innen, ohne Bindung ∏ Bestandskund*innen haben gleiche Vorteile wie Neukund*innen Sonderfall Start-up: „Aktivere“ Werbeformen werden bei Start-ups neutral bewertet, wenn sie angemessen, informativ und neutral sind.
Arbeitsbuch S. 71 · in der Wissensbasis öffnen
›D2.1Kooperation mit Mitunternehmen
A F ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung4Erfahren
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Erste Kooperationen mit Mitunternehmen der gleichen Branche haben stattgefunden.
  • ER2 Wissen und Informationen werden der gleichen Branche zur Verfügung gestellt, die Mitarbeit dient der Erhöhung der Branchenstandards.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation.
  • VO2 Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten.
  • VO3 Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, ob mit Unternehmen kooperiert wird, die die gleiche (regionale) Zielgruppe ansprechen, oder mit Unternehmen, die inhaltlich und regional entfernt sind und somit eine andere Zielgruppe bedienen. Kooperationen können entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Bereichen entstehen: F&E, kooperatives Marketing, Produktionsmittel, gemeinsame Produkt- und Dienstleistungsangebote etc. Wissen und Informationen können auf unterschiedlichen Wegen (abhängig vom Unternehmensgegenstand) weitergegeben werden: Von einer Veröffentlichung auf der Homepage, in Broschüren oder Literatur über Wissensweitergabe in Workshops oder Gesprächen bis hin zum Schutz von geistigem Eigentum sowie der Lizenzierung der Nutzung. Der Fokus bei der Bewertung sollte auf dem angestrebten Ziel einer Kooperation liegen: der Verbesserung der Qualität von nachhaltigkeitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen. Mitarbeit zur Erhöhung der Branchenstandards durch … ∏ externe Audits ∏ Zertifizierungen (Labels) ∏ unabhängige Kontrollen ∏ Teilnahme an Initiativen in der Branche und/oder der Region (Branchenstammtische), um nachhaltigkeitsorientierte Angebote zu verbessern ∏ Teilnahme an Collective-Action-Initiativen, um das Risiko von Korruption zu minimieren
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Mit anderen Banken bestehen keine Kooperationen, außer mit der Sparkasse Oberland.“ Bericht S. 90 · Auszug 40
  • „Wir starten mit der Vermittlungsplattform Genoberater.“ Bericht S. 90 · Auszug 41
  • „Auch wir wirken aktiv bei Austauschrunden mit und haben selbst bereits einige Praxisbeispiele eingestellt.“ Bericht S. 89 · Auszug 19
  • „unsere Unternehmenssteuerung für die ESG-Risikobetrachtung eine Methode für Stressszenarien entwickelt, die innerhalb des Verbundes weitergegeben wird.“ Bericht S. 89 · Auszug 21
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, etwa mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geldautomaten (Auszug 40 · Bericht S. 90) und über die Plattform Genoberater mit anderen Banken (Auszug 41 · Bericht S. 90). Wissen wird innerhalb der Branche aktiv geteilt, z.B. durch Praxisbeispiele in der Praxisbörse (Auszug 19 · Bericht S. 89) und eine weitergegebene ESG-Methode (Auszug 21 · Bericht S. 89). Der Wissenstransfer dient explizit der Erhöhung der Branchenstandards (Auszug 60 · Bericht S. 91), und die Firma beteiligt sich an entsprechenden Initiativen (Auszug 96 · Bericht S. 92).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts dazu, dass das Angebot prinzipiell in Kooperation mit Mitunternehmen erfolgt.
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld D2: KI 20 % · Prüfer 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Firma kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, etwa mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geldautomaten (Auszug 40 · Bericht S. 90) und über die Plattform Genoberater mit anderen Banken (Auszug 41 · Bericht S. 90).“
Auszug 40 stützt die Kooperation mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geld …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D2.1 Kooperation mit Mitunternehmen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Erste Kooperationen mit Mitunternehmen anderer Branchen bzw. regional entfernteren der gleichen Branche haben stattgefunden. Auf Mitunternehmen wird aktiv zugegangen. Wissen und Informationen werden Mitunternehmen anderer Branchen zur Verfügung gestellt.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Erste Kooperationen mit Mitunternehmen der gleichen Branche haben stattgefunden. Wissen und Informationen werden der gleichen Branche zur Verfügung gestellt, die Mitarbeit dient der Erhöhung der Branchenstandards. Hinweise: Aufgrund der fehlenden Indikatoren können wir derzeit nur eine 3 vergeben. Da wir uns aber im Zuge des Audits von den unterschiedlichen tatsächlich stattfindenden Kooperationen auch außerhalb des Verbundes überzeugen konnten, ist die 3 möglich. Bitte machen Sie im nächsten Bericht vor allem die externen Kooperationen deutlich und liefern sie dafür zumindest gut geschätzte Zahlen.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Erste Kooperationen mit Mitunternehmen anderer Branchen bzw. regional entfernteren der gleichen Branche haben stattgefunden. Auf Mitunternehmen wird aktiv zugegangen. Wissen und Informationen werden Mitunternehmen anderer Branchen zur Verfügung gestellt.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D2.1 Kooperation mit Mitunternehmen
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, etwa mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geldautomaten (Auszug 40 · Bericht S. 90) und über die Plattform Genoberater mit anderen Banken (Auszug 41 · Bericht S. 90). Wissen wird innerhalb der Branche aktiv geteilt, z.B. durch Praxisbeispiele in der Praxisbörse (Auszug 19 · Bericht S. 89) und eine weitergegebene ESG-Methode (Auszug 21 · Bericht S. 89). Der Wissenstransfer dient explizit der Erhöhung der Branchenstandards (Auszug 60 · Bericht S. 91), und die Firma beteiligt sich an entsprechenden Initiativen (Auszug 96 · Bericht S. 92).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Mit anderen Banken bestehen keine Kooperationen, außer mit der Sparkasse Oberland.“Auszug 40 · S. 90Beleg für Kooperation mit Mitunternehmen der gleichen Branche (Sparkasse)
  2. „Wir starten mit der Vermittlungsplattform Genoberater.“Auszug 41 · S. 90Beleg für Kooperation mit anderen Banken über eine gemeinsame Plattform
  3. „Auch wir wirken aktiv bei Austauschrunden mit und haben selbst bereits einige Praxisbeispiele eingestellt.“Auszug 19 · S. 89Beleg für aktiven Wissenstransfer innerhalb der Branche (genossenschaftlicher Verbund)
  4. „unsere Unternehmenssteuerung für die ESG-Risikobetrachtung eine Methode für Stressszenarien entwickelt, die innerhalb des Verbundes weitergegeben wird.“Auszug 21 · S. 89Beleg für Weitergabe von Wissen/Methoden an die gleiche Branche
  5. „Wissenstransfer ist für uns der zentrale Hebel, wo wir einen enormen Beitrag leisten können, um Branchenstandards zu erhöhen.“Auszug 60 · S. 91Beleg dafür, dass die Kooperation der Erhöhung der Branchenstandards dient
  6. „Mitarbeit bei Initiativen zur Erhöhung der ökologischen/ sozialen/ qualitativen Branchenstandards – Ja Mobilitätsverbund“Auszug 96 · S. 92Beleg für aktive Mitarbeit bei Initiativen zur Erhöhung der Branchenstandards

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass das Angebot prinzipiell in Kooperation mit Mitunternehmen erfolgt.
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass Wissen und Informationen für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich sind (nur innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes).
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass Branchenstandards bereits konkret erhöht wurden (nur dass dazu beigetragen wird).
  • In den Auszügen fehlen Erhebungen zum Zeit- und Ressourcenaufwand für Kooperationen (Auszug 95 · Bericht S. 92).
  • In den Auszügen steht nichts zu Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Erhöhung der Branchenstandards (laut Auszug 96: Nein) und zu Responsible Lobbying (laut Auszug 96: Nein).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Firma kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, etwa mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geldautomaten (Auszug 40 · Bericht S. 90) und über die Plattform Genoberater mit anderen Banken (Auszug 41 · Bericht S. 90).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 40 stützt die Kooperation mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geld …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Firma kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, etwa mit der Spark' – Auszug 40 stützt die Kooperation mit der Sparkasse Oberland bei gemeinsamen Geld
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
Erfahren F
Erste Kooperationen mit Mitunternehmen der gleichen Branche haben stattgefunden. Wissen und Informationen werden der gleichen Branche zur Verfügung gestellt, die Mitarbeit dient der Erhöhung der Branchenstandards.
Fortgeschritten A
Erste Kooperationen mit Mitunternehmen anderer Branchen bzw. regional entfernteren der gleichen Branche haben stattgefunden. Auf Mitunternehmen wird aktiv zugegangen. Wissen und Informationen werden Mitunternehmen anderer Branchen zur Verfügung gestellt.
Erste Schritte
Es besteht eine freundschaftliche Grundhaltung zu Mitunternehmen. Bereitschaft zur Kooperation ist vorhanden; Kooperationen werden auf Anfrage eingegangen. Wissen und Informationen werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Basislinie
Das Unternehmen agiert weder gegen noch mit anderen Unternehmen und übervorteilt andere nicht.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, ob mit Unternehmen kooperiert wird, die die gleiche (regionale) Zielgruppe ansprechen, oder mit Unternehmen, die inhaltlich und regional entfernt sind und somit eine andere Zielgruppe bedienen. Kooperationen können entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Bereichen entstehen: F&E, kooperatives Marketing, Produktionsmittel, gemeinsame Produkt- und Dienstleistungsangebote etc. Wissen und Informationen können auf unterschiedlichen Wegen (abhängig vom Unternehmensgegenstand) weitergegeben werden: Von einer Veröffentlichung auf der Homepage, in Broschüren oder Literatur über Wissensweitergabe in Workshops oder Gesprächen bis hin zum Schutz von geistigem Eigentum sowie der Lizenzierung der Nutzung. Der Fokus bei der Bewertung sollte auf dem angestrebten Ziel einer Kooperation liegen: der Verbesserung der Qualität von nachhaltigkeitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen. Mitarbeit zur Erhöhung der Branchenstandards durch … ∏ externe Audits ∏ Zertifizierungen (Labels) ∏ unabhängige Kontrollen ∏ Teilnahme an Initiativen in der Branche und/oder der Region (Branchenstammtische), um nachhaltigkeitsorientierte Angebote zu verbessern ∏ Teilnahme an Collective-Action-Initiativen, um das Risiko von Korruption zu minimieren
Arbeitsbuch S. 76 · in der Wissensbasis öffnen
›D4.2Produkttransparenz
FA ungültig
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung2Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert.
  • ER2 Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Ein vorbildliches Verfahren wäre die Offenlegung von quantifizierten Informationen aus dem Lebensweg aller Produkte betreffend Lieferant*innen, Inhaltsstoffe und sozioökologische Risiken. Externalisierte Kosten entstehen außerhalb des Unternehmens und belasten das Gemeinwesen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir müssen unseren Kunden Produkt- und Kosteninformationen transparent zur Verfügung stellen.“ Bericht S. 107 · Auszug 36
  • „Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.“ Bericht S. 110 · Auszug 95
  • „Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichten Preisbestandteilen (in % des Umsatzes) 2024 100 %“ Bericht S. 109 · Auszug 92
  • „Bei unseren physischen Produkten, wie unseren nachhaltigen Bezahlkarten, informieren wir auf der Homepage über die Herkunft der verwendeten Materialien und deren Entsorgung nach der Nutzung.“ Bericht S. 108 · Auszug 54
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die gesetzlichen Vorgaben zur Produkt- und Kosteninformation werden eingehalten und intern sowie durch die Revision kontrolliert (Auszüge 36–40 · Bericht S. 107). Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht (Auszug 95 · Bericht S. 110), wobei 100 % der Produkte und Dienstleistungen über veröffentlichte Preisbestandteile verfügen (Auszüge 92, 93 · Bericht S. 109). Stationen der Wertschöpfungskette sind für bestimmte Produkte öffentlich zugänglich, z.B. die Herkunft der Materialien bei Bezahlkarten (Auszug 54 · Bericht S. 108) und die Kriterien für grüne Finanzierungen (Auszüge 69, 70 · Bericht S. 108).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Quantifizierter Anteil der Produkte mit ausgewiesenen Inhaltsstoffen (in % des Umsatzes) – laut Bericht 'Kann nicht beziffert werden' (Auszüge 92, 93 · Bericht S. 109)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 2 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld D4: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichten Preisbestandteilen (in % des Umsatzes) 2024 100 %“
Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: D4.2 Produkttransparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht. Hinweise: In der Mitgliederversammlung werden die Stationen der Wertschöpfungskette in groben Zügen mitgeteilt. Im Audit wurde klar, dass auf Anfrage Informationen zugänglich sind. Dies wird auch genutzt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D4.2 Produkttransparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die gesetzlichen Vorgaben zur Produkt- und Kosteninformation werden eingehalten und intern sowie durch die Revision kontrolliert (Auszüge 36–40 · Bericht S. 107). Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht (Auszug 95 · Bericht S. 110), wobei 100 % der Produkte und Dienstleistungen über veröffentlichte Preisbestandteile verfügen (Auszüge 92, 93 · Bericht S. 109). Stationen der Wertschöpfungskette sind für bestimmte Produkte öffentlich zugänglich, z.B. die Herkunft der Materialien bei Bezahlkarten (Auszug 54 · Bericht S. 108) und die Kriterien für grüne Finanzierungen (Auszüge 69, 70 · Bericht S. 108).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir müssen unseren Kunden Produkt- und Kosteninformationen transparent zur Verfügung stellen.“Auszug 36 · S. 107Beleg für die Einhaltung gesetzlicher Transparenzpflichten bei Produktinformationen
  2. „Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.“Auszug 95 · S. 110Direkter Beleg für die teilweise Veröffentlichung von Preisbestandteilen
  3. „Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichten Preisbestandteilen (in % des Umsatzes) 2024 100 %“Auszug 92 · S. 109Zeigt die 100%ige Abdeckung bei veröffentlichten Preisbestandteilen (Preis-Leistungsverzeichnis, Kosteninformation)
  4. „Bei unseren physischen Produkten, wie unseren nachhaltigen Bezahlkarten, informieren wir auf der Homepage über die Herkunft der verwendeten Materialien und deren Entsorgung nach der Nutzung.“Auszug 54 · S. 108Beleg für die öffentliche Zugänglichkeit einer Wertschöpfungsketten-Station (Materialherkunft)
  5. „Bei "grünen" Finanzierungen, wie z.B. unserem VR Privatkredit mit Energiebonus weisen wir auf der Homepage die Kriterien aus, die zu dem Konditionsvorteil führen.“Auszug 69 · S. 108Beleg für öffentlich zugängliche Kriterien bei Finanzierungsprodukten (Verwendungszweck)
  6. „Ausmaß der externalisierten Kosten von Produkten und Dienstleistungen Hierzu können wir keine Aussage treffen.“Auszug 93 · S. 110Beleg dafür, dass externalisierte Kosten nicht ausgewiesen werden

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Quantifizierter Anteil der Produkte mit ausgewiesenen Inhaltsstoffen (in % des Umsatzes) – laut Bericht 'Kann nicht beziffert werden' (Auszüge 92, 93 · Bericht S. 109)
  • Angaben zum Ausmaß der externalisierten Kosten von Produkten und Dienstleistungen – laut Bericht 'keine Aussage' möglich (Auszüge 93, 94 · Bericht S. 109, 110)
  • Umfängliche Information über Inhaltsstoffe und Risiken aller Produkte (nur punktuell bei einzelnen Produkten wie Bezahlkarten vorhanden (Auszug 54 · Bericht S. 108))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert. Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichten Preisbestandteilen (in % des Umsatzes) 2024 100 %“
Was geprüft wurde: Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: 'Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichte'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es erfolgt eine vollständige Kennzeichnung der Produkte und prozentuale Aufschlüsselung aller Preisbestandteile. Die Externalisierung von Kosten wird transparent ausgewiesen.
Erfahren
Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert. Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.
Fortgeschritten AF
Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.
Erste Schritte
Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden. Ein Konzept zur Veröffentlichung der Preisbestandteile existiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Deklarationspflichten werden befolgt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Ein vorbildliches Verfahren wäre die Offenlegung von quantifizierten Informationen aus dem Lebensweg aller Produkte betreffend Lieferant*innen, Inhaltsstoffe und sozioökologische Risiken. Externalisierte Kosten entstehen außerhalb des Unternehmens und belasten das Gemeinwesen.
Arbeitsbuch S. 89 · in der Wissensbasis öffnen
›E1.2Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
F A ungültig
KI: Erfahren (4 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung1Erste Schritte
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung4Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Wissen und Einstellungen der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändern sich.
  • ER2 Es entsteht ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen, z.B. Reparatur statt Neukauf, Recycling statt Wegwerfen.
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 (Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt.
  • VO2 Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die gesellschaftliche Wirkung geht über die reine Kund*innensphäre hinaus. Betrachtet wird hier, welcher Teil der Menschheit erreicht wird, der nicht direkt dem Unternehmen angehört, z.B. Nachbar*innen, Menschen in der Region, die Gemeinde, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen. Zur Bewertung der Wirkung ist wichtig, dass Themen und Kommunikationsinhalte über die reine Produktinformation hinausgehen, z.B. ... ∏ Zusatzinformationen auf der Packung ∏ Workshops zum Thema Tiefenökologie, die ein Biosupermarkt bietet ∏ Führungen am Feld durch einen Biobauer oder eine Biobäuerin zur Wissensvermittlung über ökologische Zusammenhänge Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „unserer kostenlosen Crowdfunding-Plattform Gebrauch machen, auch Nichtkunden.“ Bericht S. 120 · Auszug 111
  • „Bisher haben wir 59 Projekte mit über 300.000 € Zusatzspende gefördert.“ Bericht S. 120 · Auszug 112
  • „Diese Veranstaltungen stehen allen interessierten Menschen offen.“ Bericht S. 120 · Auszug 129
  • „Ansonsten können wir nur über ein Veranstaltungsfeedback eine Rückmeldung bekommen, ob die Informationen wertvoll waren und bei den Menschen einen Denkanstoß gegeben haben.“ Bericht S. 121 · Auszug 145
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank erreicht mit ihrer Crowdfunding-Plattform explizit auch Nichtkunden und hat damit 59 Projekte mit über 300.000 € gefördert (Auszüge 111, 112 · Bericht S. 120). Durch 13 Veranstaltungen und Vorträge im Jahr 2024 sowie 148.505 Homepage-Besucher*innen werden Informationen zu gesellschaftlichen Themen verbreitet (Auszüge 129, 153, 154 · Bericht S. 120, 121). Das Veranstaltungsfeedback belegt, dass die Informationen bei den Menschen einen Denkanstoß auslösen (Auszug 145 · Bericht S. 121).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Konkrete Nachweise für tatsächliche Verhaltensänderungen bei Nichtkund*innen (z.B. dass durch die Veranstaltungen oder die Plattform das Konsum- oder Anlageverhalten nachhaltig geändert wurde), nicht nur Denkanstöße (Auszug 145 · Bericht S. 121).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 4 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld E1: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Durch 13 Veranstaltungen und Vorträge im Jahr 2024 sowie 148.505 Homepage-Besucher*innen werden Informationen zu gesellschaftlichen Themen verbreitet (Auszüge 129, 153, 154 · Bericht S. 120, 121).“
Zwar nennen Auszug 153 die '13 Veranstaltungen, Vorträge' und Auszug 154 die '14 …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Das Veranstaltungsfeedback belegt, dass die Informationen bei den Menschen einen Denkanstoß auslösen (Auszug 145 · Bericht S. 121).“
Auszug 145 sagt nur, dass über ein Veranstaltungsfeedback eine Rückmeldung einge …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E1.2 Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Informationen über neue (Lösungs-)Möglichkeiten erreichen Menschen, die über die eigenen Kund*innen hinausgehen, z.B. Informationen über Vorteile der ökologischen Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und die Gesundheit.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Wissen und Einstellungen der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändern sich. Es entsteht ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen, z.B. Reparatur statt Neukauf, Recycling statt Wegwerfen. Hinweise: Die gesellschaftliche Wirkung sehe ich sehr deutlich. Der Regiosparbrief und die reduzierte Zinsvorschreibung für die Kredite an die öffentliche Hand. Hier sind Sie gestaltend tätig. Ebenso das Investment in das Bürgerkraftwerk, in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung; erfüllt sowohl ökologische wie soziale Kriterien.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Informationen über neue (Lösungs-)Möglichkeiten erreichen Menschen, die über die eigenen Kund*innen hinausgehen, z.B. Informationen über Vorteile der ökologischen Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und die Gesundheit. E Globale Gemeinschaft, Natur und Lebewesen“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E1.2 Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Bank erreicht mit ihrer Crowdfunding-Plattform explizit auch Nichtkunden und hat damit 59 Projekte mit über 300.000 € gefördert (Auszüge 111, 112 · Bericht S. 120). Durch 13 Veranstaltungen und Vorträge im Jahr 2024 sowie 148.505 Homepage-Besucher*innen werden Informationen zu gesellschaftlichen Themen verbreitet (Auszüge 129, 153, 154 · Bericht S. 120, 121). Das Veranstaltungsfeedback belegt, dass die Informationen bei den Menschen einen Denkanstoß auslösen (Auszug 145 · Bericht S. 121).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „unserer kostenlosen Crowdfunding-Plattform Gebrauch machen, auch Nichtkunden.“Auszug 111 · S. 120Beleg für Reichweite über den Kundenkreis hinaus bei konkreter Maßnahme
  2. „Bisher haben wir 59 Projekte mit über 300.000 € Zusatzspende gefördert.“Auszug 112 · S. 120Konkretes Ergebnis der gesellschaftlichen Wirkung mit Zahlen
  3. „Diese Veranstaltungen stehen allen interessierten Menschen offen.“Auszug 129 · S. 120Beleg für öffentliche Zugänglichkeit der Informationsangebote
  4. „Ansonsten können wir nur über ein Veranstaltungsfeedback eine Rückmeldung bekommen, ob die Informationen wertvoll waren und bei den Menschen einen Denkanstoß gegeben haben.“Auszug 145 · S. 121Beleg für Wirkung auf Bewusstsein/Einstellung (Denkanstoß)
  5. „Kundenveranstaltungen 13 Veranstaltungen, Vorträge“Auszug 153 · S. 121Anzahl der Aktivitäten pro Jahr
  6. „Wir hatten 148.505 Besucher auf unserer Homepage mit 918.052 Seitenaufrufen.“Auszug 154 · S. 121Anzahl der erreichten Menschen

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Konkrete Nachweise für tatsächliche Verhaltensänderungen bei Nichtkund*innen (z.B. dass durch die Veranstaltungen oder die Plattform das Konsum- oder Anlageverhalten nachhaltig geändert wurde), nicht nur Denkanstöße (Auszug 145 · Bericht S. 121).
  • Nachweis, dass kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung seit Jahren integriert umgesetzt werden (z.B. explizite Angabe von Zeiträumen wie 'seit 2019').
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: (Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Durch 13 Veranstaltungen und Vorträge im Jahr 2024 sowie 148.505 Homepage-Besucher*innen werden Informationen zu gesellschaftlichen Themen verbreitet (Auszüge 129, 153, 154 · Bericht S. 120, 121).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar nennen Auszug 153 die '13 Veranstaltungen, Vorträge' und Auszug 154 die '14 …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Das Veranstaltungsfeedback belegt, dass die Informationen bei den Menschen einen Denkanstoß auslösen (Auszug 145 · Bericht S. 121).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 145 sagt nur, dass über ein Veranstaltungsfeedback eine Rückmeldung einge …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Durch 13 Veranstaltungen und Vorträge im Jahr 2024 sowie 148.505 Homepage-Besuch' – Zwar nennen Auszug 153 die '13 Veranstaltungen, Vorträge' und Auszug 154 die '14; nicht gestützt: 'Das Veranstaltungsfeedback belegt, dass die Informationen bei den Menschen einen' – Auszug 145 sagt nur, dass über ein Veranstaltungsfeedback eine Rückmeldung einge
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
(Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.
Erfahren
Wissen und Einstellungen der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändern sich. Es entsteht ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen, z.B. Reparatur statt Neukauf, Recycling statt Wegwerfen.
Fortgeschritten A
Informationen über neue (Lösungs-)Möglichkeiten erreichen Menschen, die über die eigenen Kund*innen hinausgehen, z.B. Informationen über Vorteile der ökologischen Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und die Gesundheit.
Erste Schritte F
Auseinandersetzung mit gravierenden sozialen oder ökologischen Problemen in der Branche, Durchführung erster Analysen und Planungen für eine Problemlösung, z.B. Untersuchungen über geplante Obsoleszenz bei Elektrogeräten
Basislinie
Das Unternehmen setzt sich weder mit seinen positiven noch mit seinen negativen gesellschaftlichen (Aus-)Wirkungen auseinander.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die gesellschaftliche Wirkung geht über die reine Kund*innensphäre hinaus. Betrachtet wird hier, welcher Teil der Menschheit erreicht wird, der nicht direkt dem Unternehmen angehört, z.B. Nachbar*innen, Menschen in der Region, die Gemeinde, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen. Zur Bewertung der Wirkung ist wichtig, dass Themen und Kommunikationsinhalte über die reine Produktinformation hinausgehen, z.B. ... ∏ Zusatzinformationen auf der Packung ∏ Workshops zum Thema Tiefenökologie, die ein Biosupermarkt bietet ∏ Führungen am Feld durch einen Biobauer oder eine Biobäuerin zur Wissensvermittlung über ökologische Zusammenhänge Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
Arbeitsbuch S. 93 · in der Wissensbasis öffnen
›E2.1Steuern und Sozialabgaben
FA ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist.
  • ER2 Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die relative Nettoabgabenquote kann als Vergleichsmaßstab für eine angemessene Beitragsleistung herangezogen werden. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche Abgabenquote von unselbstständigen Arbeitnehmer*innen im jeweiligen Land (Lohnsteuerleistung und Sozialversicherungsbeiträge bezogen auf das Bruttoeinkommen = Bezugsgröße). Unternehmen als Corporate Citizens sollten zumindest eine vergleichbare oder höhere Abgabenquote erreichen. Nicht jedes Unternehmen kann über Steuern und Abgaben einen signifikanten Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Vor allem sozial-ökonomische Betriebe oder Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells oder der Branche, in der sie tätig sind, von Subventionen abhängig sind, leisten ihren Beitrag im Wesentlichen über die Produkte und Dienstleistungen, die gesellschaftlich erwünschte Wirkungen erzielen. Diese Beiträge sind bei den Themen E1 und D1-D4 zu bewerten. Die Angemessenheit des finanziellen Beitrags zum Gemeinwesen ist grundsätzlich immer in Relation zu den sonstigen Wirkungen zu betrachten. Beim Thema E2 werden aber ausschließlich direkte Geldflüsse oder geldwerte, freiwillige Beiträge bewertet.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Erlöse 2024 109.576.319,99 € Abgaben 2024 18.705.063,98 € Subventionen 2024 90.000 € KfW-Förderung Energieeffizienz Wertschöpfung 2024 107.396.397,57 €“ Bericht S. 124 · Auszug 8
  • „Wir leisten folgende Ertragssteuern: • Körperschaftssteuer • Solidaritätszuschlag • Kapitalertragssteuer • Gewerbesteuer“ Bericht S. 124 · Auszug 1
  • „Alle Abgaben und Steuern bleiben in Deutschland und der Region.“ Bericht S. 128 · Auszug 83
  • „Zur Förderung der Kommunen verzichten wir bei Kommunaldarlehen auf einen Teil der Marge.“ Bericht S. 125 · Auszug 13
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma weist alle Steuerarten und Sozialabgaben im Detail auf und nennt für 2024 konkrete Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und Wertschöpfung (Auszug 8 · Bericht S. 124). Sie betont, dass alle Abgaben und Steuern in Deutschland und der Region bleiben (Auszug 83 · Bericht S. 128) und verzichtet bei Kommunaldarlehen auf einen Teil der Marge zur Förderung der Kommunen (Auszug 13 · Bericht S. 125). In den Auszügen fehlt jedoch ein expliziter Vergleich der Netto-Abgabenquote mit der Abgabenquote unselbstständiger Beschäftigter sowie der Nachweis, dass diese Quote ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung ist.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Ein expliziter Vergleich der Netto-Abgabenquote (Abgaben bezogen auf Wertschöpfung) mit der durchschnittlichen Abgabenquote unselbstständiger Arbeitnehmer*innen im Land, um die Vergleichbarkeit des Beitrags zu belegen (Voraussetzung für Erfahren)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld E2: KI – % · Prüfer 50 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Firma weist alle Steuerarten und Sozialabgaben im Detail auf und nennt für 2024 konkrete Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und Wertschöpfung (Auszug 8 · Bericht S. 124).“
Auszug 8 nennt zwar die konkreten Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E2.1 Steuern und Sozialabgaben
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um über Steuern und Sozialabgaben einen angemessenen Beitrag zu leisten.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist. Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Die grundsätzliche Bereitschaft über Steuern und Abgaben einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, ist im Unternehmen klar erkennbar. Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um einen angemessenen Beitrag zu leisten.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E2.1 Steuern und Sozialabgaben
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma weist alle Steuerarten und Sozialabgaben im Detail auf und nennt für 2024 konkrete Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und Wertschöpfung (Auszug 8 · Bericht S. 124). Sie betont, dass alle Abgaben und Steuern in Deutschland und der Region bleiben (Auszug 83 · Bericht S. 128) und verzichtet bei Kommunaldarlehen auf einen Teil der Marge zur Förderung der Kommunen (Auszug 13 · Bericht S. 125). In den Auszügen fehlt jedoch ein expliziter Vergleich der Netto-Abgabenquote mit der Abgabenquote unselbstständiger Beschäftigter sowie der Nachweis, dass diese Quote ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung ist.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Erlöse 2024 109.576.319,99 € Abgaben 2024 18.705.063,98 € Subventionen 2024 90.000 € KfW-Förderung Energieeffizienz Wertschöpfung 2024 107.396.397,57 €“Auszug 8 · S. 124Detaillierte Ausweisung der finanziellen Kennzahlen für Steuern, Abgaben und Wertschöpfung
  2. „Wir leisten folgende Ertragssteuern: • Körperschaftssteuer • Solidaritätszuschlag • Kapitalertragssteuer • Gewerbesteuer“Auszug 1 · S. 124Auflistung der gezahlten Steuerarten im Detail
  3. „Alle Abgaben und Steuern bleiben in Deutschland und der Region.“Auszug 83 · S. 128Konkrete Maßnahme zur Sicherung des regionalen Gemeinwesens durch Steuerzahlung vor Ort
  4. „Zur Förderung der Kommunen verzichten wir bei Kommunaldarlehen auf einen Teil der Marge.“Auszug 13 · S. 125Konkrete Maßnahme zur finanziellen Unterstützung des Gemeinwesens (Kommunen)
  5. „Als regional tätige Bank haben wir keine Geschäftspartner in Steueroasen.“Auszug 85 · S. 128Vermeidung von Steuerflucht durch regionale Ausrichtung

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Ein expliziter Vergleich der Netto-Abgabenquote (Abgaben bezogen auf Wertschöpfung) mit der durchschnittlichen Abgabenquote unselbstständiger Arbeitnehmer*innen im Land, um die Vergleichbarkeit des Beitrags zu belegen (Voraussetzung für Erfahren)
  • Ein Nachweis, dass die Abgabenquote ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung ist (Voraussetzung für Erfahren)
  • Nachweis eines überdurchschnittlichen Beitrags oder innovativer Lösungen zur Erhöhung des Beitrags zum Gemeinwesen (Voraussetzung für Vorbildlich)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist. Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Firma weist alle Steuerarten und Sozialabgaben im Detail auf und nennt für 2024 konkrete Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und Wertschöpfung (Auszug 8 · Bericht S. 124).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 8 nennt zwar die konkreten Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Firma weist alle Steuerarten und Sozialabgaben im Detail auf und nennt für 2' – Auszug 8 nennt zwar die konkreten Beträge für Erlöse, Abgaben, Subventionen und
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag. Es werden innovative Lösungen gefunden, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
Erfahren
Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist. Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.
Fortgeschritten AF
Die grundsätzliche Bereitschaft über Steuern und Abgaben einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, ist im Unternehmen klar erkennbar. Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um einen angemessenen Beitrag zu leisten.
Erste Schritte
Steuern und Sozialabgaben sind im Detail bekannt und werden ausgewiesen.
Basislinie
Es erfolgt eine korrekte Bezahlung von Steuern und Abgaben. Eine steuerliche Optimierung erfolgt nur im legitimen Rahmen. Der Bezug von Förderungen erfolgt nur im Hinblick auf eine spätere Rückzahlungsmöglichkeit (z.B. über künftige Steuerleistungen), nicht aber um den Unternehmensgewinn zu verbessern.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die relative Nettoabgabenquote kann als Vergleichsmaßstab für eine angemessene Beitragsleistung herangezogen werden. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche Abgabenquote von unselbstständigen Arbeitnehmer*innen im jeweiligen Land (Lohnsteuerleistung und Sozialversicherungsbeiträge bezogen auf das Bruttoeinkommen = Bezugsgröße). Unternehmen als Corporate Citizens sollten zumindest eine vergleichbare oder höhere Abgabenquote erreichen. Nicht jedes Unternehmen kann über Steuern und Abgaben einen signifikanten Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Vor allem sozial-ökonomische Betriebe oder Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells oder der Branche, in der sie tätig sind, von Subventionen abhängig sind, leisten ihren Beitrag im Wesentlichen über die Produkte und Dienstleistungen, die gesellschaftlich erwünschte Wirkungen erzielen. Diese Beiträge sind bei den Themen E1 und D1-D4 zu bewerten. Die Angemessenheit des finanziellen Beitrags zum Gemeinwesen ist grundsätzlich immer in Relation zu den sonstigen Wirkungen zu betrachten. Beim Thema E2 werden aber ausschließlich direkte Geldflüsse oder geldwerte, freiwillige Beiträge bewertet.
Arbeitsbuch S. 97 · in der Wissensbasis öffnen
›E2.2Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
F A ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Erfahren (6 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung6Erfahren
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen.
  • VO2 Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Freiwillige Leistungen sind umso höher zu bewerten, je mehr das Unternehmen seine Kernkompetenzen und die individuell vorhandenen Produktivfaktoren (Boden, Kapital, Arbeit und Wissen) einsetzt und je geringer der Eigennutzen dabei ist. Neben den von den Unternehmen erbrachten Leistungen soll vor allem die Wirkung dieser Maßnahmen (der „gesellschaftliche Footprint“) bewertet werden. Darunter werden reale Veränderungen bei spezifischen Zielgruppen oder der Gesellschaft insgesamt verstanden. Wirkungen zeigen sich in gesteigertem Wissen, höherer Befähigung und positiv verändertem Verhalten der jeweiligen Zielgruppe, können aber auch nachhaltige, strukturelle Veränderungen im Gemeinwesen (z.B. Stärkung sozialer Einrichtungen, Schaffung von Gemeingütern oder Stärkung des gesellschaftlichen Vertrauens) umfassen. Leistungen sind als geldwerte Maßnahmen quantifizierbar (% des Jahresumsatzes bzw. der gezahlten oder verrechenbaren Jahresarbeitszeit, die für freiwillige Beiträge zum Gemeinwesen aufgewendet werden). Die Bewertung orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Freiwillige Leistungen können bei manchen Organisationsformen (v.a. im Non-Profit-Bereich) aber eingeschränkt sein, was bei der Bewertung zu berücksichtigen ist. Punktuelle Einzelmaßnahmen sind weniger nachhaltig als dauerhaftes Engagement. Die Verantwortungsübernahme für eine Maßnahme soll besonders gewürdigt werden (reine Spendentätigkeit erfolgt ohne Verantwortungsübernahme, der Betrieb einer Ausbildungseinrichtung für Benachteiligte erfordert weit höheres Engagement). Ebenso ist die Breite (Vielfalt) und die Tiefe (den Ursachen von Problemen auf den Grund gehen) der Maßnahmen relevant.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Gesamtsumme 270.810 €“ Bericht S. 124 · Auszug 9
  • „Wir haben eine Spenden- und Sponsoringrichtlinie etabliert.“ Bericht S. 127 · Auszug 50
  • „Damit ist unsere Förderung ein fester, jährlich beständiger Baustein unserer Geschäftsstrategie.“ Bericht S. 127 · Auszug 51
  • „Den Malwettbewerb "Jugend kreativ" gibt es bereits seit 1970.“ Bericht S. 127 · Auszug 52
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Bank leistet umfangreiche finanzielle freiwillige Beiträge mit einer Gesamtsumme von 270.810 € in verschiedenen Bereichen (Auszug 9 · Bericht S. 124). Das Engagement ist durch eine Richtlinie als fester Bestandteil der Geschäftsstrategie verankert (Auszug 50 · Bericht S. 127), (Auszug 51 · Bericht S. 127) und besteht seit 1970 (Auszug 52 · Bericht S. 127). Es existieren Wirkungsnachweise (Auszug 81 · Bericht S. 128), und Mitarbeitende leisten geldwerte Verwaltungsarbeiten (ca. 20 Tage pro Jahr) (Auszug 12 · Bericht S. 125).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen fehlt eine Quantifizierung der freiwilligen Leistungen in % der Gesamtjahresarbeitszeit (dort steht: "keine Erhebung" (Auszug 71 · Bericht S. 127))
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Erfahren · 6 Punkte
Ganzes Feld E2: KI – % · Prüfer 50 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Das Engagement ist durch eine Richtlinie als fester Bestandteil der Geschäftsstrategie verankert (Auszug 50 · Bericht S. 127), (Auszug 51 · Bericht S. 127) und besteht seit 1970 (Auszug 52 · Bericht S. 127).“
Zwar bestätigen [50] und [51] die Existenz einer Spenden- und Sponsoringrichtlin …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E2.2 Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
Ergebnis: Erfahren (6 Punkte)

Audit-Begründung

Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht. Es existieren Wirkungsnachweise. Der freiwillige Leistungsumfang (in % des Gesamtumsatzes) beträgt 1,51-2,5%.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen. Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen. Der freiwillige Leistungsumfang (in % des Gesamtumsatzes) beträgt 2,51- 5%. Hinweise: Die große Aufwertung in diesem Bereich liegt an der Zinspolitik für den kommunalen Bereich. Sie verzichten auf einen guten Teil der Zinsen zum Wohle des Gemeinwesens.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht. Es existieren Wirkungsnachweise.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E2.2 Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Erfahren → KI gleiche Stufe

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Bank leistet umfangreiche finanzielle freiwillige Beiträge mit einer Gesamtsumme von 270.810 € in verschiedenen Bereichen (Auszug 9 · Bericht S. 124). Das Engagement ist durch eine Richtlinie als fester Bestandteil der Geschäftsstrategie verankert (Auszug 50 · Bericht S. 127), (Auszug 51 · Bericht S. 127) und besteht seit 1970 (Auszug 52 · Bericht S. 127). Es existieren Wirkungsnachweise (Auszug 81 · Bericht S. 128), und Mitarbeitende leisten geldwerte Verwaltungsarbeiten (ca. 20 Tage pro Jahr) (Auszug 12 · Bericht S. 125).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Gesamtsumme 270.810 €“Auszug 9 · S. 124Quantifizierung der finanziellen freiwilligen Leistungen 2024 in diversen Bereichen
  2. „Wir haben eine Spenden- und Sponsoringrichtlinie etabliert.“Auszug 50 · S. 127Nachweis einer strukturierten Strategie für freiwilliges Engagement
  3. „Damit ist unsere Förderung ein fester, jährlich beständiger Baustein unserer Geschäftsstrategie.“Auszug 51 · S. 127Verankerung im Geschäftsmodell über längere Zeit
  4. „Den Malwettbewerb "Jugend kreativ" gibt es bereits seit 1970.“Auszug 52 · S. 127Beleg für langfristiges Engagement über Jahrzehnte
  5. „Zwei Mitarbeitende der Bank liefern geldwerte Leistungen mit Verwaltungs- und Buchhaltungsarbeiten (ca. 20 Arbeitstage pro Jahr).“Auszug 12 · S. 125Konkrete Arbeitsleistung als geldwerter Beitrag
  6. „Es existieren Wirkungsnachweise.“Auszug 81 · S. 128Nachweis von Wirkungsüberprüfung
  7. „Aus Gesprächen mit geförderten Kindereinrichtungen wurde deutli ch, dass Geld immer willkommen ist, um qualifiziertes Personal zu bekommen, Räumlichkeiten zu renovieren oder Kindern Ausflüge zu ermöglichen.“Auszug 60 · S. 127Konkrete Wirkungsnachweise durch Rückmeldungen der Zielgruppe

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlt eine Quantifizierung der freiwilligen Leistungen in % der Gesamtjahresarbeitszeit (dort steht: "keine Erhebung" (Auszug 71 · Bericht S. 127))
  • In den Auszügen fehlt der Nachweis nachhaltig positiver struktureller Veränderungen in vielen Bereichen; stattdessen wird angegeben, es gehe "mehr um den Erhalt... als um nachhaltige Veränderung" (Auszug 32 · Bericht S. 126)
  • In den Auszügen fehlt ein etabliertes systematisches Wirkungsmanagement mit regelmäßiger Erfassung über alle Maßnahmen hinweg
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen. Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Das Engagement ist durch eine Richtlinie als fester Bestandteil der Geschäftsstrategie verankert (Auszug 50 · Bericht S. 127), (Auszug 51 · Bericht S. 127) und besteht seit 1970 (Auszug 52 · Bericht S. 127).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar bestätigen [50] und [51] die Existenz einer Spenden- und Sponsoringrichtlin …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Das Engagement ist durch eine Richtlinie als fester Bestandteil der Geschäftsstr' – Zwar bestätigen [50] und [51] die Existenz einer Spenden- und Sponsoringrichtlin
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen. Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.
Erfahren A
Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht. Es existieren Wirkungsnachweise.
Fortgeschritten F
Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen. Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.
Erste Schritte
Das Unternehmen ist sich seiner Beiträge zum Gemeinwesen bewusst und legt sie offen. In geringem Maße erfolgen punktuelle freiwillige Leistungen ohne Wirkungsüberprüfung.
Basislinie
Es werden keine freiwilligen Beiträge zum Gemeinwesen geleistet.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Freiwillige Leistungen sind umso höher zu bewerten, je mehr das Unternehmen seine Kernkompetenzen und die individuell vorhandenen Produktivfaktoren (Boden, Kapital, Arbeit und Wissen) einsetzt und je geringer der Eigennutzen dabei ist. Neben den von den Unternehmen erbrachten Leistungen soll vor allem die Wirkung dieser Maßnahmen (der „gesellschaftliche Footprint“) bewertet werden. Darunter werden reale Veränderungen bei spezifischen Zielgruppen oder der Gesellschaft insgesamt verstanden. Wirkungen zeigen sich in gesteigertem Wissen, höherer Befähigung und positiv verändertem Verhalten der jeweiligen Zielgruppe, können aber auch nachhaltige, strukturelle Veränderungen im Gemeinwesen (z.B. Stärkung sozialer Einrichtungen, Schaffung von Gemeingütern oder Stärkung des gesellschaftlichen Vertrauens) umfassen. Leistungen sind als geldwerte Maßnahmen quantifizierbar (% des Jahresumsatzes bzw. der gezahlten oder verrechenbaren Jahresarbeitszeit, die für freiwillige Beiträge zum Gemeinwesen aufgewendet werden). Die Bewertung orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Freiwillige Leistungen können bei manchen Organisationsformen (v.a. im Non-Profit-Bereich) aber eingeschränkt sein, was bei der Bewertung zu berücksichtigen ist. Punktuelle Einzelmaßnahmen sind weniger nachhaltig als dauerhaftes Engagement. Die Verantwortungsübernahme für eine Maßnahme soll besonders gewürdigt werden (reine Spendentätigkeit erfolgt ohne Verantwortungsübernahme, der Betrieb einer Ausbildungseinrichtung für Benachteiligte erfordert weit höheres Engagement). Ebenso ist die Breite (Vielfalt) und die Tiefe (den Ursachen von Problemen auf den Grund gehen) der Maßnahmen relevant.
Arbeitsbuch S. 100 · in der Wissensbasis öffnen
›E3.1Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
FA ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (3 Punkte) · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung3Fortgeschritten
Auditbewertung3Fortgeschritten
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Für Unternehmen mit wesentlichen Umweltauswirkungen in den Standardwirkungskategorien werden für die Bewertung der gefährlichsten Umweltbelastungen Wertungspunkte vergeben: Wirkungskategorie Kenngröße Wertungspunkte (WP) Klimawandel: CO2-Äquivalent der ausgestoßenen Gase t pro mitarbeitender Person bis 2 t/MA: 0 WP pro t darüber: je +1 WP Feinstaub- und anorganische Emissionen µg/m3 < 2 µg/m3: -1 WP < 10 µg/m3: -0,5 WP < 20 µg/m3: -0,1 WP ≥ 20 µg/m3: 10 WP Abbau der Ozonschicht: Emissionen von Chlorfluorkohlenwasserstoffen kg CFC-11-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die zur Versauerung beitragen mol H+-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die die fotochemische Bildung von Ozon fördern (organische Verbindungen, NOx, SOx) kg NMVOC-Äquivalent (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) falls vorhanden: +1 WP ionisierende Strahlung kg U-235-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Toxizität: Emission toxischer Stoffe CTU – comparative toxic unit falls vorhanden: +1 WP Eutrophierung: Düngung in der Landwirtschaft Land (mol N-Äquivalent) Wasser (kg P/N-Äquivalent) Bio-Landwirtschaft: 0 WP Nicht-Bio-Landwirtschaft: +1 WP sonst nur, falls vorhanden: +1 WP Landnutzung Steigerung gegenüber Vorjahr in kg C falls > +10 %: +1 WP Ressourcenerschöpfung: Wasser- und Mineralienverbrauch Wasser in 1000 m3/MA mineralisch, fossil: Antimon-Äquivalent + 1 WP / 1000 m3 falls vorhanden: +1 WP Eine Auswirkung ist dann wesentlich, wenn sie zu den drei größten Umweltauswirkungen im Unternehmen gehört oder wenn 50 % der genannten Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Der Grenzwert ist der jeweils angegebene Wert, bei dem 0 Wertungspunkte vergeben werden (bzw. 0, falls kein Grenzwert explizit angegeben ist). Die EU-Richtlinien für Industrieemissionen (2010/75/EU) und das Schadstoffregister (EG-VO 166/2006) sind zu beachten. Unternehmen, die hier berichten müssen, können nicht vorbildlich sein.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir können seit 2019 die Emissionen an CO2 und CO2-Äquivalenten, die wir in unserem Geschäftsbetrieb verursachen, messen.“ Bericht S. 134 · Auszug 17
  • „2019 2.122,33 5,89 810,05 2023 1.152,92 3,39 361,42 Wir konnten seit 2019 bei den Gesamtemissionen eine Reduzierung von gerundet 45% erreichen.“ Bericht S. 135 · Auszug 42
  • „Im Jahr 2023 haben wir für unseren Geschäftsbetrieb eine Klimaverpflichtung beschlossen mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein.“ Bericht S. 135 · Auszug 29
  • „Wir nutzen noch kein Umweltmanagementsystem, sondern setzen auf Sensibilisierung der Mitarbeitenden durch Information.“ Bericht S. 135 · Auszug 47
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
FO1 Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.Seit 2019 werden CO2-Emissionen gemessen (Auszug 17, 18), Kennzahlen wie t CO2e, t/MA und t/Mrd. EUR werden erhoben (Auszug 42), und es gibt einen Reduktionspfad sowie das Ziel Klimaneutralität bis 2035 (Auszug 29, 30). Bericht S. 134, 135, 136✅ belegt
ER1 hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. SubstitutionsstrategienEs gibt eine Klimaverpflichtung bis 2035 (Auszug 29, 30), eine Reduzierung von 45% seit 2019 (Auszug 42, 43) und Substitutionsstrategien wie Ökostrom, PV-Anlagen und Heizungsaustausch (Auszug 65-68). Bericht S. 135, 137✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die StandardwirkungskategorienEs fehlen Daten zu den übrigen Standardwirkungskategorien außer Klimawandel.❌ nicht belegt
ER1 erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“)Ohne Daten zu allen Wirkungskategorien kann die Gesamtpunktzahl nicht bestimmt werden.❌ nicht belegt
VO1 Das Unternehmen veröffentlicht diese Daten und tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der Branche.Die Daten werden bisher nicht vollständig veröffentlicht; eine Kooperation mit anderen Unternehmen der Branche zu den Ergebnissen ist nicht belegt.❌ nicht belegt
VO2 Es erreicht maximal vier Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“).Ohne Daten zu allen Wirkungskategorien kann die Gesamtpunktzahl von max. 4 WP nicht bestätigt werden.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind alle belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien“ – nicht belegt; „erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“)“ – nicht belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Fortgeschritten · 3 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld E3: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Auszüge nennen zwar die Standardwirkungskategorien (Auszug 1, 2), aber es we“
Auszug 1 und 2 nennen die Kategorien explizit, Auszug 17 und 42 berichten CO2-Da …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Für 2023 werden 3,39 t CO2e pro MA berichtet (Auszug 42), was nach Tabelle ca. 1“
Auszug 42 nennt 3,39 t/MA für 2023; nach der Tabelle (bis 2 t/MA: 0 WP, darüber …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Für 2023 werden 3,39 t CO2e pro MA berichtet (Auszug 42), was nach Tabelle 1 WP “
Auszug 42 nennt 3,39 t/MA; nach der Tabelle (2 t/MA = 0 WP, darüber je +1 WP) en …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E3.1 Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Audit-Begründung

Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen") und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (vorbildlich) fehlt laut Auditor:

Das Unternehmen veröffentlicht diese Daten und tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der Branche. Es erreicht maximal vier Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen"). EcOln

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Erfahren Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Ermittlung von Wertungspunkten) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions - bzw. Substitutionsstrategien.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E3.1 Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI gleiche Stufe

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Wir können seit 2019 die Emissionen an CO2 und CO2-Äquivalenten, die wir in unserem Geschäftsbetrieb verursachen, messen. (Auszug 17 · Bericht S. 134)
  • 📄 Beleg Wir konnten seit 2019 bei den Gesamtemissionen eine Reduzierung von gerundet 45% erreichen. (Auszüge 42, 43 · Bericht S. 135)
  • 📄 Beleg Im Jahr 2023 haben wir für unseren Geschäftsbetrieb eine Klimaverpflichtung beschlossen mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein. (Auszüge 29, 30 · Bericht S. 135)
  • ⚖ Schlussfolgerung Das Unternehmen kennt seinen CO2-Fußabdruck mit Kennzahlen (t CO2e, t/MA, t/Mrd. EUR) und verfügt über eine Optimierungsstrategie (Klimaneutralität bis 2035, Reduktionspfad), daher ist FO1 belegt. (Auszüge 17, 29, 42, 43 · Bericht S. 134, 135) Kriterium: FO1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu Daten für die übrigen Standardwirkungskategorien wie Feinstaub, Chlorfluorkohlenwasserstoffen, Versauerung, fotochemischem Ozon, ionisierender Strahlung, toxischen Stoffen, Düngung, Landverbrauch oder Ressourcenerschöpfung.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir können seit 2019 die Emissionen an CO2 und CO2-Äquivalenten, die wir in unserem Geschäftsbetrieb verursachen, messen.“Auszug 17 · S. 134Beleg für die Erhebung von Emissionsdaten seit 2019.
  2. „2019 2.122,33 5,89 810,05 2023 1.152,92 3,39 361,42 Wir konnten seit 2019 bei den Gesamtemissionen eine Reduzierung von gerundet 45% erreichen.“Auszug 42 · S. 135Beleg für konkrete Kennzahlen und die erreichte Reduktion.
  3. „Im Jahr 2023 haben wir für unseren Geschäftsbetrieb eine Klimaverpflichtung beschlossen mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein.“Auszug 29 · S. 135Beleg für die langfristige Strategie.
  4. „Wir nutzen noch kein Umweltmanagementsystem, sondern setzen auf Sensibilisierung der Mitarbeitenden durch Information.“Auszug 47 · S. 135Beleg dafür, dass kein formelles UMS existiert.
  5. „Bisher wurden die Daten noch nicht vollständig veröffentlicht, da wir noch nicht berichtspflichtig waren.“Auszug 45 · S. 135Beleg dafür, dass die Daten nicht veröffentlicht sind (relevant für VO1).

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Daten zu den Standardwirkungskategorien außer Klimawandel (Feinstaub, CFCs, Versauerung, fotochemisches Ozon, ionisierende Strahlung, toxische Stoffe, Düngung, Landverbrauch, Ressourcenerschöpfung)
  • Nachweis eines etablierten Umweltmanagementsystems
  • Vollständige Veröffentlichung der erhobenen Daten
  • Kooperation mit anderen Unternehmen der Branche zu den Ergebnissen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Auszüge nennen zwar die Standardwirkungskategorien (Auszug 1, 2), aber es we“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 1 und 2 nennen die Kategorien explizit, Auszug 17 und 42 berichten CO2-Da …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Für 2023 werden 3,39 t CO2e pro MA berichtet (Auszug 42), was nach Tabelle ca. 1“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 42 nennt 3,39 t/MA für 2023; nach der Tabelle (bis 2 t/MA: 0 WP, darüber …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Für 2023 werden 3,39 t CO2e pro MA berichtet (Auszug 42), was nach Tabelle 1 WP “
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 42 nennt 3,39 t/MA; nach der Tabelle (2 t/MA = 0 WP, darüber je +1 WP) en …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Auszüge nennen zwar die Standardwirkungskategorien (Auszug 1, 2), aber es we' – Auszug 1 und 2 nennen die Kategorien explizit, Auszug 17 und 42 berichten CO2-Da; nicht gestützt: 'Für 2023 werden 3,39 t CO2e pro MA berichtet (Auszug 42), was nach Tabelle ca. 1' – Auszug 42 nennt 3,39 t/MA für 2023; nach der Tabelle (bis 2 t/MA: 0 WP, darüber ; nicht gestützt: 'Für 2023 werden 3,39 t CO2e pro MA berichtet (Auszug 42), was nach Tabelle 1 WP ' – Auszug 42 nennt 3,39 t/MA; nach der Tabelle (2 t/MA = 0 WP, darüber je +1 WP) en
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen veröffentlicht diese Daten und tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der Branche. Es erreicht maximal vier Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“).
Erfahren
Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.
Fortgeschritten AF
Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.
Erste Schritte
Das Unternehmen unternimmt erste Schritte zur Identifikation der wesentlichen ökologischen Auswirkungen mit klaren Verantwortlichkeiten und einem Berichtssystem.
Basislinie
Im Unternehmen sind Umweltwirkungen zwar bekannt, jedoch liegen keine Kennzahlen vor und wurden keine Maßnahmen gesetzt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Für Unternehmen mit wesentlichen Umweltauswirkungen in den Standardwirkungskategorien werden für die Bewertung der gefährlichsten Umweltbelastungen Wertungspunkte vergeben: Wirkungskategorie Kenngröße Wertungspunkte (WP) Klimawandel: CO2-Äquivalent der ausgestoßenen Gase t pro mitarbeitender Person bis 2 t/MA: 0 WP pro t darüber: je +1 WP Feinstaub- und anorganische Emissionen µg/m3 < 2 µg/m3: -1 WP < 10 µg/m3: -0,5 WP < 20 µg/m3: -0,1 WP ≥ 20 µg/m3: 10 WP Abbau der Ozonschicht: Emissionen von Chlorfluorkohlenwasserstoffen kg CFC-11-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die zur Versauerung beitragen mol H+-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die die fotochemische Bildung von Ozon fördern (organische Verbindungen, NOx, SOx) kg NMVOC-Äquivalent (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) falls vorhanden: +1 WP ionisierende Strahlung kg U-235-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Toxizität: Emission toxischer Stoffe CTU – comparative toxic unit falls vorhanden: +1 WP Eutrophierung: Düngung in der Landwirtschaft Land (mol N-Äquivalent) Wasser (kg P/N-Äquivalent) Bio-Landwirtschaft: 0 WP Nicht-Bio-Landwirtschaft: +1 WP sonst nur, falls vorhanden: +1 WP Landnutzung Steigerung gegenüber Vorjahr in kg C falls > +10 %: +1 WP Ressourcenerschöpfung: Wasser- und Mineralienverbrauch Wasser in 1000 m3/MA mineralisch, fossil: Antimon-Äquivalent + 1 WP / 1000 m3 falls vorhanden: +1 WP Eine Auswirkung ist dann wesentlich, wenn sie zu den drei größten Umweltauswirkungen im Unternehmen gehört oder wenn 50 % der genannten Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Der Grenzwert ist der jeweils angegebene Wert, bei dem 0 Wertungspunkte vergeben werden (bzw. 0, falls kein Grenzwert explizit angegeben ist). Die EU-Richtlinien für Industrieemissionen (2010/75/EU) und das Schadstoffregister (EG-VO 166/2006) sind zu beachten. Unternehmen, die hier berichten müssen, können nicht vorbildlich sein.
Arbeitsbuch S. 106 · in der Wissensbasis öffnen
›E4.1Transparenz
FA ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Auditor: Fortgeschritten (2 Punkte) · Grund: Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung2Fortgeschritten
Auditbewertung2Fortgeschritten
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“ (Stufe der KI):
  • ER1 Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Zusätzlich zur Berichterstattung: aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte, direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit, Veröffentlichung des Auditberichts
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Bei kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeitenden gilt eine Peer-Evaluierung oder eine ähnliche Form der externen Überprüfung als gleichwertig mit einem Audit. ∏ Die Veröffentlichung des Auditberichts kann zu einer Aufwertung um ein bis zwei Skalenwerte in der Bewertungsstufe „Vorbildlich“ führen. ∏ Für folgende Vorhaben ist gesellschaftliche Transparenz besonders wichtig: ∏ Bauprojekte ∏ Einführung neuer Produktionsprozesse, vor allem dann, wenn sie mit Risikostoffen oder starken Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sind ∏ sonstige Eingriffe in die Natur ∏ Standortverlagerungen, Beteiligungen an anderen Unternehmen
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Als regionale Bank sind wir uns bewusst, dass wir eine gesellschaftliche Verpflichtung haben. Deshalb ist es uns wichtig, transparent und offen über wichtige Themen, Vorhaben und Veränderungen zu informieren.“ Bericht S. 140 · Auszug 1
  • „Wir gehen auch mit kritischen Themen an die Öffentlichkeit, wie z.B. die Schließung von Filialen, den Abbau von Geldautomaten, die Änderung von Öffnungszeiten und ganz aktuell die beabsichtigte Fusion mit der FIRMA_03.“ Bericht S. 140 · Auszug 5
  • „Die Zahlen, Daten und Fakten in unserem Geschäftsbericht werden durch unseren gesetzlichen Prüfungsverband - Genossenschaftsverband Bayern e.“ Bericht S. 141 · Auszug 36
  • „Vollbilanz nach Gemeinwohl-Matrix 5.0.1 Berichtszeitraum:“ Bericht S. 150 · Auszug 107
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Entwickeln einer Haltung, die Offenheit und Transparenz als Grundlage für Vertrauen, Kommunikation und gemeinsame Verantwortung siehtAls regionale Bank sind wir uns bewusst, dass wir eine gesellschaftliche Verpflichtung haben. Deshalb ist es uns wichtig, transparent und offen über wichtige Themen, Vorhaben und Veränderungen zu informieren. Bericht S. 140✅ belegt
ES1 erste Analysen und konkrete Planung einer transparenten, ehrlichen und auf Fakten basierenden Berichterstattungjährlicher Geschäftsbericht Bericht S. 140, 149✅ belegt
4
Was fehlt?
Nichts – alle Anforderungen der höheren Stufen sind belegt.
5
Warum Erfahren?
Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Auditor
KI: Erfahren · 5 PunkteAuditor: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld E4: KI 10 % · Prüfer 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Vergleich: Die Antwort der KI wird nicht gezählt (siehe unten).
!
Nicht gezählt – Prüfung
!
Nicht gezählt – Prüfung
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Geprüft: E4.1 Transparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Audit-Begründung

Eine einfache gesellschaftliche Berichterstattung ist online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen verfügbar. Die Werthaltung des Unternehmens ist veröffentlicht.
(Fast) wörtlich der Stufentext aus dem Arbeitsbuch – keine eigene Begründung zu dieser Firma.

Für die nächste Stufe (erfahren) fehlt laut Auditor:

Es existiert ein umfassender Gemeinwohl-Bericht oder eine gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung. Die Berichterstattung wurde durch ein unabhängiges externes Audit verifiziert.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung Fortgeschritten Einfache gesellschaftliche Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen; Veröffentlichung der Werthaltung des Unternehmens.“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E4.1 Transparenz
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt
Auditor: Fortgeschritten → KI 1 Stufe höher

Warum Erfahren? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Als regionale Bank sind wir uns bewusst, dass wir eine gesellschaftliche Verpflichtung haben. Deshalb ist es uns wichtig, transparent und offen über wichtige Themen, Vorhaben und Veränderungen zu informieren. (Auszug 1 · Bericht S. 140)
  • 📄 Beleg Wir gehen auch mit kritischen Themen an die Öffentlichkeit, wie z.B. die Schließung von Filialen, den Abbau von Geldautomaten, die Änderung von Öffnungszeiten und ganz aktuell die beabsichtigte Fusion mit der FIRMA_03. (Auszug 5 · Bericht S. 140)
  • 📄 Beleg Die Zahlen, Daten und Fakten in unserem Geschäftsbericht werden durch unseren gesetzlichen Prüfungsverband - Genossenschaftsverband Bayern e. (Auszug 36 · Bericht S. 141)
  • ⚖ Schlussfolgerung Das Unternehmen veröffentlicht eine Vollbilanz nach Gemeinwohl-Matrix 5.0.1 (Gemeinwohl-Bericht 2024) und lässt seinen Geschäftsbericht durch einen unabhängigen externen Prüfungsverband auditieren, womit die Anforderungen von ER1 erfüllt sind. (Auszüge 36, 107, 108 · Bericht S. 141, 149, 150) Kriterium: ER1: Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zur Veröffentlichung eines Auditberichts.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Als regionale Bank sind wir uns bewusst, dass wir eine gesellschaftliche Verpflichtung haben. Deshalb ist es uns wichtig, transparent und offen über wichtige Themen, Vorhaben und Veränderungen zu informieren.“Auszug 1 · S. 140Beleg für die Haltung zu Offenheit und Transparenz (ES1).
  2. „Wir gehen auch mit kritischen Themen an die Öffentlichkeit, wie z.B. die Schließung von Filialen, den Abbau von Geldautomaten, die Änderung von Öffnungszeiten und ganz aktuell die beabsichtigte Fusion mit der FIRMA_03.“Auszug 5 · S. 140Beleg für die Veröffentlichung kritischer Aspekte.
  3. „Die Zahlen, Daten und Fakten in unserem Geschäftsbericht werden durch unseren gesetzlichen Prüfungsverband - Genossenschaftsverband Bayern e.“Auszug 36 · S. 141Beleg für das unabhängige externe Audit (ER1).
  4. „Vollbilanz nach Gemeinwohl-Matrix 5.0.1 Berichtszeitraum:“Auszug 107 · S. 150Beleg für den umfassenden Gemeinwohl-Bericht (ER1).

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Veröffentlichung des Auditberichts (erforderlich für Vorbildlich)
  • Nachweis, dass alle kritischen Aspekte veröffentlicht werden (nur Beispiele genannt)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Zusätzlich zur Berichterstattung: aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte, direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit, Veröffentlichung des Auditberichts

Warum nicht gezählt?

Die Antwort hat eine Prüfung nicht bestanden – nicht gezählt.
Prüfung: Prüfung
Prüfung: Prüfung
Technische Meldung
Anforderung ER1 (Erfahren) nicht geprüft; Anforderung VO1 (Vorbildlich) nicht geprüft
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Zusätzlich zur Berichterstattung: aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte, direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit, Veröffentlichung des Auditberichts
Erfahren
Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
Fortgeschritten AF
Einfache gesellschaftliche Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen; Veröffentlichung der Werthaltung des Unternehmens
Erste Schritte
Entwickeln einer Haltung, die Offenheit und Transparenz als Grundlage für Vertrauen, Kommunikation und gemeinsame Verantwortung sieht; erste Analysen und konkrete Planung einer transparenten, ehrlichen und auf Fakten basierenden Berichterstattung
Basislinie
Keine Elemente gesellschaftlicher Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen und keine Planung für eine kurzfristige Umsetzung
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Bei kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeitenden gilt eine Peer-Evaluierung oder eine ähnliche Form der externen Überprüfung als gleichwertig mit einem Audit. ∏ Die Veröffentlichung des Auditberichts kann zu einer Aufwertung um ein bis zwei Skalenwerte in der Bewertungsstufe „Vorbildlich“ führen. ∏ Für folgende Vorhaben ist gesellschaftliche Transparenz besonders wichtig: ∏ Bauprojekte ∏ Einführung neuer Produktionsprozesse, vor allem dann, wenn sie mit Risikostoffen oder starken Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sind ∏ sonstige Eingriffe in die Natur ∏ Standortverlagerungen, Beteiligungen an anderen Unternehmen
Arbeitsbuch S. 112 · in der Wissensbasis öffnen
Zusatz: Zahlen – KI-Wert gegen Prüfer-Wert pro Feld
FeldPrüfer-Wert (Datensatz)KI-WertAbweichungKI-Prozent beruht auf
A120 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
A220 %20 % +0 ⚠ 1 von 2 Aspekten
A330 %20 % -10 1 von 1 Aspekten
A420 %10 % -10 2 von 2 Aspekten
B140 %30 % -10 ⚠ 1 von 3 Aspekten
B270 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
B330 %30 % +0 ⚠ 1 von 2 Aspekten
B470 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
C140 %30 % -10 ⚠ 1 von 3 Aspekten
C220 %30 % +10 3 von 3 Aspekten
C310 %20 % +10 ⚠ 2 von 3 Aspekten
C420 %20 % +0 ⚠ 2 von 3 Aspekten
D130 %40 % +10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D230 %20 % -10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D310 %10 % +0 2 von 2 Aspekten
D430 %10 % -20 ⚠ 1 von 2 Aspekten
E130 %10 % -20 ⚠ 1 von 2 Aspekten
E250 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
E330 %10 % -20 ⚠ 1 von 2 Aspekten
E430 %10 % -20 ⚠ 1 von 2 Aspekten

Feld-Prozent der KI = Mittelwert der gültigen Aspekte × 10. ⚠ = Aspekte fehlen; der Wert ist aus dem Rest hochgerechnet.

↑ nach oben zur Übersicht

Real… · Blindprüfung

M5.0 Vollbilanzpruefen_blind KIPrompt 2026-10-31.5Seitenzahlen aus PDF

Für 26 von 41 Aspekten gibt es eine geprüfte KI-Bewertung. Vom Audit gibt es nur den Prüfer-Wert pro Feld (GWÖ-Datensatz, gleich den Werten im Testat) – aber keinen Audit-Bericht mit Punkten je Aspekt. Die Begründungen der KI werden fachlich geprüft. 15 von 41 Aspekten wurden nicht gezählt, weil die KI-Antwort eine Prüfung nicht bestanden hat.

📈 Interpolation und Extrapolation für diese Firma

Je Feld: KI-Wert gegen Testat-Wert (kein Audit-Bericht)

Jedes Kästchen ist ein Feld der Gemeinwohl-Matrix (A1 … E4). Links der KI-Wert, rechts der Prüfer-Wert in Prozent. Anklicken springt zum Aspekt.

höchstens 10 Punkte Unterschied11–20mehr als 20

⚠ = nicht alle Aspekte gültig: Das Feld beruht nur auf einem Teil (8 Felder vollständig, 9 teilweise, 3 ohne gültigen Aspekt). Feld anklicken → springt zum Aspekt.

👤 Was ein Mensch noch prüfen muss

41 von 41 Aspekten brauchen einen fachlichen Blick · bei 0 ist nichts auffällig.
  • 26× Blindfall: fachliche Prüfung
  • 15× KI-Antwort nicht gezählt
  • 7× enthält Schlussfolgerung der KI

Ein Aspekt kann mehrere Gründe haben. Die Liste unten lässt sich auf diese Aspekte filtern.

Blindprüfung – fachlich, nicht mathematisch (Wunsch aus dem Meeting vom 15.10.). Kein Audit-Bericht (keine Punkte je Aspekt) – deshalb kein Vergleich Aspekt für Aspekt. Es gibt das Testat mit dem Prozent-Wert je Feld (dieselben Werte wie im GWÖ-Datensatz, alle 20 Felder geprüft); dieser Wert steht in jeder Zeile. Die KI sieht das Testat nicht – es wird erst nachher zum Vergleich daneben gelegt. Pro Aspekt: was die Firma schreibt und wie das Programm bewertet – und warum. Eine Gemeinwohl-Beraterin bzw. ein Gemeinwohl-Berater, der das Audit kennt, prüft die Begründungen fachlich.
Zeile anklicken für Begründungen und Zitate
So lesen Sie die Kürzel in den Erklärungen: Das Programm zerlegt den Text jeder Stufe im Arbeitsbuch in einzelne Anforderungen. ES = Erste Schritte · FO = Fortgeschritten · ER = Erfahren · VO = Vorbildlich. Die Zahl ist die Nummer des Satzes: FO2 = Fortgeschritten, Anforderung 2. Jede Anforderung wird geprüft: ✅ belegt · 🟡 teilweise belegt · ❌ nicht belegt.

Stufenleiste je Zeile: Basislinie → Erste Schritte → Fortgeschritten → Erfahren → Vorbildlich · K KIF Firma

›A1.1Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
Testat-Wert Feld A110 % ungültig
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld A110 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung2Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen.
  • ER2 Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Das Einkaufsverhalten ist nach Ausschlusskriterien bzw. Prozessen zu bewerten: Wie werden soziale Risiken in der Zulieferkette identifiziert, Lieferant*innen bewertet und ausgewählt und entsprechend nach sozialen Werten gefördert? Bewertet werden folgende Kriterien: ∏ Die Lieferant*innen pflegen eine die Menschenwürde fördernde Arbeitsplatzpolitik (siehe C1). ∏ Die Lieferant*innen verfolgen selbst eine an der Menschenwürde orientierte Beschaffung (siehe A1). ∏ Die Lieferant*innen verfügen über eine ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln und mit Kund*innen (siehe B1 und D1) und tragen durch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Produkte und Dienstleistungen (siehe E1) zum Gemeinwohl bei. Folgende Aspekte können bei der Selbsteinschätzung helfen bzw. gilt es bei der Interpretation zu berücksichtigen: ∏ Jene Bereiche der Zulieferkette mit hohen sozialen Risiken erfahren eine überproportionale Bedeutung. Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft erfolgen oftmals nicht bei direkten Lieferant*innen, sondern viel früher in der Wertschöpfungskette. Beispielsweise sind die Arbeitsbedingungen bei einer IT-Dienstleistung voraussichtlich weniger kritisch als jene in der vorgelagerten Hardware-Produktion. Der Fokus sollte auf jene Teile der Wertschöpfung gelegt werden, wo die Auswirkungen am größten sind. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens bekommt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Bewertet wird darüber hinaus, ob einige, viele oder alle der wesentlichen Lieferant*innen evaluiert bzw. nach Einhaltung der Menschenwürde ausgewählt werden.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert:“ Bericht S. 18 · Auszug 17
  • „Halbjährlich finden Gespräche zwischen den einzelnen Netzwerkpartner*innen und der Geschäftsführung bzw.“ Bericht S. 18 · Auszug 21
  • „Technologie- und Mob ilitätsanbieter sowie weitere externe Lieferant*innen werden anhand öffentlich zugänglicher Berichte, Zertifikate und Compliance-Dokumente bewertet, soweit dies möglich ist.“ Bericht S. 18 · Auszug 25
  • „89 % Betrag bezieht sich auf eingekaufte Dienstleistungen vs. nicht ausführlich kontrollierte Gesamtkosten aus anderen eingekauften Leistungen und Produkten“ Bericht S. 20 · Auszug 46
3
Was hat die KI erkannt?
  • Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert, bei Netzwerkpartner*innen durch engen Austausch und bei externen Dienstleister*innen anhand öffentlich zugänglicher Berichte und Zertifikate (Auszüge 17, 18, 25 · Bericht S. 18). Maßnahmen wie halbjährliche Gespräche mit Netzwerkpartner*innen und die Prüfung von Zertifikaten bei externen Lieferant*innen werden umgesetzt (Auszüge 21, 22, 30 · Bericht S. 18). 89 % der eingekauften Dienstleistungen wurden 2023 unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt (Auszüge 45, 46 · Bericht S. 20).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Umfassende Einkaufsrichtlinien, die detailliert erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden (für Erfahren).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld A1: KI – % · Testat 10 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert, bei Netzwerkpartner*innen durch engen Austausch und bei externen Dienstleister*innen anhand öffentlich zugänglicher Berichte und Zertifikate (Auszüge 17, 18, 25 · Bericht S. 18).“
Auszug 17 und 18 nennen zwar die zwei Ebenen und 'Netzwerkpartner*innen', aber n …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld A1 = 10 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A1.1 Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Auswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert, bei Netzwerkpartner*innen durch engen Austausch und bei externen Dienstleister*innen anhand öffentlich zugänglicher Berichte und Zertifikate (Auszüge 17, 18, 25 · Bericht S. 18). Maßnahmen wie halbjährliche Gespräche mit Netzwerkpartner*innen und die Prüfung von Zertifikaten bei externen Lieferant*innen werden umgesetzt (Auszüge 21, 22, 30 · Bericht S. 18). 89 % der eingekauften Dienstleistungen wurden 2023 unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt (Auszüge 45, 46 · Bericht S. 20).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert:“Auszug 17 · S. 18Belegt die Evaluation der Zulieferkette auf zwei Ebenen (Netzwerkpartner*innen und andere Dienstleister*innen).
  2. „Halbjährlich finden Gespräche zwischen den einzelnen Netzwerkpartner*innen und der Geschäftsführung bzw.“Auszug 21 · S. 18Belegt umgesetzte Maßnahmen zur frühzeitigen Risikoerkennung im Netzwerk.
  3. „Technologie- und Mob ilitätsanbieter sowie weitere externe Lieferant*innen werden anhand öffentlich zugänglicher Berichte, Zertifikate und Compliance-Dokumente bewertet, soweit dies möglich ist.“Auszug 25 · S. 18Belegt die Prüfung wesentlicher externer Lieferant*innen hinsichtlich Arbeitsbedingungen.
  4. „89 % Betrag bezieht sich auf eingekaufte Dienstleistungen vs. nicht ausführlich kontrollierte Gesamtkosten aus anderen eingekauften Leistungen und Produkten“Auszug 46 · S. 20Quantifiziert den Anteil der unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellten Dienstleistungen.🔧 Auszug-Nummer korrigiert: 45 → 46 (Zitat steht wörtlich nur in Auszug 46)

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Umfassende Einkaufsrichtlinien, die detailliert erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden (für Erfahren).
  • Nachweis, dass bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt sind, insbesondere bei Hardware- und Technologielieferanten (Auszüge 27, 54 · Bericht S. 18, 21) (für Erfahren).
  • Detailliste und vollständige Evaluation der gesamten Zulieferkette über die direkten Dienstleister hinaus, insbesondere der Zulieferketten der Netzwerkpartner*innen (Hardware, Mobilfunk, Energie), da keine solche Liste vorliegt (Auszüge 37, 38 · Bericht S. 19) (für höhere Stufen).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert, bei Netzwerkpartner*innen durch engen Austausch und bei externen Dienstleister*innen anhand öffentlich zugänglicher Berichte und Zertifikate (Auszüge 17, 18, 25 · Bericht S. 18).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 17 und 18 nennen zwar die zwei Ebenen und 'Netzwerkpartner*innen', aber n …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Soziale Risiken werden auf zwei Ebenen evaluiert, bei Netzwerkpartner*innen durc' – Auszug 17 und 18 nennen zwar die zwei Ebenen und 'Netzwerkpartner*innen', aber n
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ethisches Beschaffungsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für menschenwürdige Beschaffung sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.
Erfahren
Umfassende Einkaufsrichtlinien sind ausgearbeitet und erläutern, wie Lieferant*innen nach sozialen Kriterien evaluiert, ausgewählt und unterstützt werden, die geforderten Werte ihrerseits umzusetzen. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen sind überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen erfüllt.
Fortgeschritten
Erste Maßnahmen zur Etablierung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen bei den Lieferant*innen werden umgesetzt. Zusätzlich wird die gesamte Zulieferkette hinsichtlich menschenwürdiger Arbeitsbedingungen evaluiert.
Erste Schritte
Einige wesentliche Lieferant*innen werden hinsichtlich der Arbeitsbedingungen geprüft, und es werden Strategien bzw. Maßnahmen für Verbesserungen abgeleitet. Erste Ausschlusskriterien beim Einkauf werden eingehalten.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften betreffend Arbeitsnormen werden seitens der Lieferant*innen eingehalten. Darüber hinaus gibt es kein Engagement für mehr soziale Verantwortung gegenüber den Lieferant*innen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Das Einkaufsverhalten ist nach Ausschlusskriterien bzw. Prozessen zu bewerten: Wie werden soziale Risiken in der Zulieferkette identifiziert, Lieferant*innen bewertet und ausgewählt und entsprechend nach sozialen Werten gefördert? Bewertet werden folgende Kriterien: ∏ Die Lieferant*innen pflegen eine die Menschenwürde fördernde Arbeitsplatzpolitik (siehe C1). ∏ Die Lieferant*innen verfolgen selbst eine an der Menschenwürde orientierte Beschaffung (siehe A1). ∏ Die Lieferant*innen verfügen über eine ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln und mit Kund*innen (siehe B1 und D1) und tragen durch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Produkte und Dienstleistungen (siehe E1) zum Gemeinwohl bei. Folgende Aspekte können bei der Selbsteinschätzung helfen bzw. gilt es bei der Interpretation zu berücksichtigen: ∏ Jene Bereiche der Zulieferkette mit hohen sozialen Risiken erfahren eine überproportionale Bedeutung. Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft erfolgen oftmals nicht bei direkten Lieferant*innen, sondern viel früher in der Wertschöpfungskette. Beispielsweise sind die Arbeitsbedingungen bei einer IT-Dienstleistung voraussichtlich weniger kritisch als jene in der vorgelagerten Hardware-Produktion. Der Fokus sollte auf jene Teile der Wertschöpfung gelegt werden, wo die Auswirkungen am größten sind. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens bekommt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Bewertet wird darüber hinaus, ob einige, viele oder alle der wesentlichen Lieferant*innen evaluiert bzw. nach Einhaltung der Menschenwürde ausgewählt werden.
Arbeitsbuch S. 17 · in der Wissensbasis öffnen
›A2.1Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
K Testat-Wert Feld A230 % fachliche Prüfung offen
KI: Fortgeschritten (3 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld A230 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert.
  • ER2 Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt.
  • ER3 Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Grundsätzlich gilt, dass dieser Aspekt nur für Unternehmen relevant ist, die gegenüber ihren Lieferant*innen über eine relevante Marktmacht und somit über einen Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen verfügen. Hinsichtlich fairer Preise kann man sich bei einigen Produkten an den Angaben gewisser NGOs orientieren. Eine innovative Lösung für die Ausgestaltung fairer Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen könnte z.B. sein, ein Modell zu entwickeln, wie man gemeinsam im Dialog mit Lieferant*innen zu einer für beide Seiten fairen Planung kommt (z.B. gemeinsame Mengenplanung mit fixiertem Preis und Abnahmegarantien).
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „FIRMA_01 zahlt sei ne Rechnungen an Lieferant*innen fristgerecht und versucht nicht, Preise zu drücken oder Lieferant*innen herunterzuhandeln.“ Bericht S. 22 · Auszug 5
  • „Alle Netzwer kpartner*innen erhalten denselben Stunden- und Tagessatz, unabhängig von der Art des Projekts, dem/der Kund*in oder der Leistung.“ Bericht S. 23 · Auszug 26
  • „Mit den meisten Zulieferern besteht ein jahrelange s Arbeits- und Vertrauensverhältnis, man kennt sich gegenseitig gut.“ Bericht S. 25 · Auszug 74
  • „Es wurden noch nie Unzufriedenheiten mit den genannten Bedingungen geäußert.“ Bericht S. 23 · Auszug 21
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 setzt konkrete Maßnahmen für faire Geschäftsbeziehungen um, darunter fristgerechte Zahlung ohne Preisdrücken (Auszug 5 · Bericht S. 22) und einheitliche Stunden- und Tagessätze für alle Netzwerkpartner*innen (Auszug 26 · Bericht S. 23). Mit den meisten Zulieferern besteht ein jahrelanges Vertrauensverhältnis (Auszug 74 · Bericht S. 25), und es wurden noch nie Unzufriedenheiten mit den Bedingungen geäußert (Auszug 21 · Bericht S. 23). Ein fairer Anteil an der Wertschöpfung wird durch faire Preise für externe Dienstleister*innen (Auszug 42 · Bericht S. 23) und solidarische Auftragsverteilung (Auszug 39 · Bericht S. 23) gewährleistet. Allerdings gibt es keine strukturierte Erhebung der Lieferant*innenzufriedenheit (Auszug 18 · Bericht S. 23) und bei großen Anbietern wie Google ist eine faire Mitgestaltung nicht möglich (Auszug 17 · Bericht S. 22).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen wird die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung nicht in Jahren angegeben (nur 'jahrelang' (Auszug 74 · Bericht S. 25))
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld A2: KI 20 % · Testat 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld A2 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A2.1 Faire Geschäftsbeziehungen zu direkten Lieferant*innen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

FIRMA_01 setzt konkrete Maßnahmen für faire Geschäftsbeziehungen um, darunter fristgerechte Zahlung ohne Preisdrücken (Auszug 5 · Bericht S. 22) und einheitliche Stunden- und Tagessätze für alle Netzwerkpartner*innen (Auszug 26 · Bericht S. 23). Mit den meisten Zulieferern besteht ein jahrelanges Vertrauensverhältnis (Auszug 74 · Bericht S. 25), und es wurden noch nie Unzufriedenheiten mit den Bedingungen geäußert (Auszug 21 · Bericht S. 23). Ein fairer Anteil an der Wertschöpfung wird durch faire Preise für externe Dienstleister*innen (Auszug 42 · Bericht S. 23) und solidarische Auftragsverteilung (Auszug 39 · Bericht S. 23) gewährleistet. Allerdings gibt es keine strukturierte Erhebung der Lieferant*innenzufriedenheit (Auszug 18 · Bericht S. 23) und bei großen Anbietern wie Google ist eine faire Mitgestaltung nicht möglich (Auszug 17 · Bericht S. 22).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „FIRMA_01 zahlt sei ne Rechnungen an Lieferant*innen fristgerecht und versucht nicht, Preise zu drücken oder Lieferant*innen herunterzuhandeln.“Auszug 5 · S. 22Belegt faire Zahlungsbedingungen und Verzicht auf Preisdrücken
  2. „Alle Netzwer kpartner*innen erhalten denselben Stunden- und Tagessatz, unabhängig von der Art des Projekts, dem/der Kund*in oder der Leistung.“Auszug 26 · S. 23Belegt faire Preisgestaltung durch einheitliche Sätze für alle Netzwerkpartner*innen
  3. „Mit den meisten Zulieferern besteht ein jahrelange s Arbeits- und Vertrauensverhältnis, man kennt sich gegenseitig gut.“Auszug 74 · S. 25Belegt langfristige Geschäftsbeziehungen zu den meisten Zulieferern
  4. „Es wurden noch nie Unzufriedenheiten mit den genannten Bedingungen geäußert.“Auszug 21 · S. 23Belegt Zufriedenheit der Lieferant*innen mit den Bedingungen
  5. „Bisher gibt es keine strukturierte Erhebung zur Zufriedenheit der Lieferant*innen insbesondere mit den Preis-, Zahlungs- oder Lieferbedingungen“Auszug 18 · S. 23Zeigt, dass eine strukturierte Zufriedenheitserhebung fehlt

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen wird die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung nicht in Jahren angegeben (nur 'jahrelang' (Auszug 74 · Bericht S. 25))
  • In den Auszügen gibt es keine strukturierte Erhebung zur Zufriedenheit aller Lieferant*innen (Auszug 18 · Bericht S. 23)
  • In den Auszügen steht nichts zur Zufriedenheit großer Lieferant*innen wie Google, Apple oder Deutsche Bahn, da ein Austausch nicht möglich ist (Auszug 23 · Bericht S. 23)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Faire Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. zehn Jahre, und/oder alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit den Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie der Verteilung der Wertschöpfung.
Erfahren
Faire Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Maßnahmen, welche einen gerechten Anteil der Lieferant*innen an der Wertschöpfung sicherstellen sollen, sind umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. fünf Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen.
Fortgeschritten K
Maßnahmen zur Etablierung fairer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der Geschäftsbeziehung zu Lieferant*innen beträgt mind. drei Jahre, und/oder die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Ausgestaltung der Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen. Eine Auseinandersetzung bezüglich einer gerechten Verteilung der Wertschöpfung findet statt, und Strategien und Maßnahmen werden abgeleitet.
Erste Schritte
Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Fairness und Solidarität geprüft und Strategien zur Verbesserung abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften bezüglich Zahlungs- und Lieferbedingungen werden eingehalten. Darüber hinaus gibt es kein Engagement für eine faire Verteilung der Wertschöpfung.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Grundsätzlich gilt, dass dieser Aspekt nur für Unternehmen relevant ist, die gegenüber ihren Lieferant*innen über eine relevante Marktmacht und somit über einen Gestaltungsspielraum bei der Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen verfügen. Hinsichtlich fairer Preise kann man sich bei einigen Produkten an den Angaben gewisser NGOs orientieren. Eine innovative Lösung für die Ausgestaltung fairer Preis-, Zahlungs- und Lieferbedingungen könnte z.B. sein, ein Modell zu entwickeln, wie man gemeinsam im Dialog mit Lieferant*innen zu einer für beide Seiten fairen Planung kommt (z.B. gemeinsame Mengenplanung mit fixiertem Preis und Abnahmegarantien).
Arbeitsbuch S. 21 · in der Wissensbasis öffnen
›A2.2Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
K Testat-Wert Feld A230 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld A230 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.
  • FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.
  • FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.
  • FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Solidarität und Gerechtigkeit können insbesondere sein: ∏ Nichteinhaltung von existenzsicherndem Lohn ∏ illegitime Steuervermeidung ∏ mangelnde Korruptionsprävention ∏ Missbrauch von Marktmacht Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „FIRMA_01 zahlt sei ne Rechnungen an Lieferant*innen fristgerecht und versucht nicht, Preise zu drücken oder Lieferant*innen herunterzuhandeln.“ Bericht S. 22 · Auszug 5
  • „Alle Netzwer kpartner*innen erhalten denselben Stunden- und Tagessatz, unabhängig von der Art des Projekts, dem/der Kund*in oder der Leistung.“ Bericht S. 23 · Auszug 26
  • „Der Code of Conduct (CoC) di ent als Leitlinie für die Arbeit und das Handeln der Netzwerkpartner*innen.“ Bericht S. 25 · Auszug 55
  • „Außerdem wird unter den 26 Netzwerkpartner*innen regelmäßig über das Thema Solidarität und Gerechtigkeit diskutiert, um Bewusstsein zu schaffen und gemeinsame Standards zu entwickeln.“ Bericht S. 25 · Auszug 77
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 setzt erste Maßnahmen um, wie fristgerechte Zahlung ohne Preisdruck (Auszug 5 · Bericht S. 22) und einheitliche Sätze für alle Netzwerkpartner*innen (Auszug 26 · Bericht S. 23). Es gibt einen Code of Conduct und regelmäßige Diskussionen über Solidarität unter den Netzwerkpartner*innen (Auszüge 55, 77 · Bericht S. 25). In den Auszügen steht jedoch, dass keine explizite Überprüfung der Lieferant*innen stattfindet (Auszug 79 · Bericht S. 26) und 0 % der Produkte ein entsprechendes Label tragen (Auszug 87 · Bericht S. 26).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Anteil der eingekauften Produkte mit Label (für Fortgeschritten mindestens ein Drittel, für Vorbildlich alle) – in den Auszügen steht 0 % (Auszüge 87, 88 · Bericht S. 26)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A2: KI 20 % · Testat 30 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld A2 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A2.2 Positive Einflussnahme auf Solidarität und Gerechtigkeit in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

FIRMA_01 setzt erste Maßnahmen um, wie fristgerechte Zahlung ohne Preisdruck (Auszug 5 · Bericht S. 22) und einheitliche Sätze für alle Netzwerkpartner*innen (Auszug 26 · Bericht S. 23). Es gibt einen Code of Conduct und regelmäßige Diskussionen über Solidarität unter den Netzwerkpartner*innen (Auszüge 55, 77 · Bericht S. 25). In den Auszügen steht jedoch, dass keine explizite Überprüfung der Lieferant*innen stattfindet (Auszug 79 · Bericht S. 26) und 0 % der Produkte ein entsprechendes Label tragen (Auszug 87 · Bericht S. 26).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „FIRMA_01 zahlt sei ne Rechnungen an Lieferant*innen fristgerecht und versucht nicht, Preise zu drücken oder Lieferant*innen herunterzuhandeln.“Auszug 5 · S. 22Beleg für umgesetzte Maßnahme zur fairen Behandlung
  2. „Alle Netzwer kpartner*innen erhalten denselben Stunden- und Tagessatz, unabhängig von der Art des Projekts, dem/der Kund*in oder der Leistung.“Auszug 26 · S. 23Beleg für Gerechtigkeit bei der Preisgestaltung
  3. „Der Code of Conduct (CoC) di ent als Leitlinie für die Arbeit und das Handeln der Netzwerkpartner*innen.“Auszug 55 · S. 25Beleg für Strategie/Leitlinien
  4. „Außerdem wird unter den 26 Netzwerkpartner*innen regelmäßig über das Thema Solidarität und Gerechtigkeit diskutiert, um Bewusstsein zu schaffen und gemeinsame Standards zu entwickeln.“Auszug 77 · S. 25Beleg für erste Informationsbeschaffung und Bewusstseinsbildung
  5. „Es findet derzeit keine e xplizite Überprüfung oder Kontrolle der Lieferant*innen statt, insbesondere nicht bei großen Anbietern wie Google oder OpenAI, da deren Einflussbereich über die Möglichkeiten von FIRMA_01 hinausgeht.“Auszug 79 · S. 26Beleg für fehlende systematische Überprüfung der Zulieferkette
  6. „0 % Wahrscheinlich gibt es in dem Bereich, in dem wir uns bewegen, auch keine Produkte bzw.“Auszug 87 · S. 26Beleg für 0 % Anteil an Produkten mit Label

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Anteil der eingekauften Produkte mit Label (für Fortgeschritten mindestens ein Drittel, für Vorbildlich alle) – in den Auszügen steht 0 % (Auszüge 87, 88 · Bericht S. 26)
  • Systematische und regelmäßige Überprüfung der Zulieferkette auf Risiken und Missstände – in den Auszügen steht, dass keine explizite Überprüfung stattfindet (Auszüge 79, 80 · Bericht S. 26)
  • Sanktionen bei Missständen – in den Auszügen steht, dass Solidarität bisher nicht aktiv eingefordert wird (Auszüge 83, 84 · Bericht S. 26)
  • Auswahl aller wesentlichen Lieferant*innen auf Basis eines fairen und solidarischen Umgangs – in den Auszügen spielt dies eine untergeordnete Rolle (Auszug 90 · Bericht S. 26)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein. Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.
Erfahren
Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Fortgeschritten
Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den fairen und solidarischen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines fairen und solidarischen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Erste Schritte K
Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Solidarität und Gerechtigkeit entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Solidarität und Gerechtigkeit berücksichtigt.
Basislinie
Das Unternehmen beschäftigt sich nicht explizit mit Solidarität und Gerechtigkeit in der Zulieferkette, hält aber sämtliche erforderlichen Gesetze und Vorschriften ein und nutzt seine Marktmacht nicht aus.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Solidarität und Gerechtigkeit können insbesondere sein: ∏ Nichteinhaltung von existenzsicherndem Lohn ∏ illegitime Steuervermeidung ∏ mangelnde Korruptionsprävention ∏ Missbrauch von Marktmacht Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses
Arbeitsbuch S. 23 · in der Wissensbasis öffnen
›A3.1Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
K Testat-Wert Feld A320 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld A320 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt.
  • FO2 Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Folgende Aspekte dienen als Orientierung für die Bewertung: ∏ Um die Reduktion der Umweltauswirkungen in der Zulieferkette zu bewerten, können Maßnahmen, Umweltlabels und der Stand der Technik herangezogen werden. ∏ Einige Bereiche sind im Vergleich zu ihrer monetären Bedeutung durch starke Auswirkungen gekennzeichnet (z.B. Energie, Mobilität, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse). Aufgrund der starken Auswirkungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu lenken. ∏ Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens erfährt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Unternehmen, die sehr wenig über die Zulieferkette wissen, werden schlechter bewertet. Beziehen sich die im Gemeinwohl-Bericht genannten Maßnahmen nur auf einzelne Aspekte oder wenige Lieferant*innen, gilt das Gleiche. ∏ Ein Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche ist hilfreich, um ein Gefühl für die Qualität der Maßnahmen zu bekommen. Für die Branche allgemein übliche Maßnahmen werden als erste Schritte eingestuft. ∏ Beispiele für passives Verhalten: ∏ keine Evaluierung ökologisch höherwertiger Alternativen ∏ Lieferant*innen werden nicht nach ökologischen Kriterien bewertet und ausgewählt ∏ Lieferant*innen kann die Erfüllung gesetzlicher Standards bei Prozessen mit hohen Umweltauswirkungen nicht nachgewiesen werden ∏ Produktionsprozesse in der Zulieferkette entsprechen nicht dem Stand der Technik
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Ökologische Risiken werden in der Zulieferkette bislang nicht evaluiert.“ Bericht S. 29 · Auszug 21
  • „Hier gilt die Regel, dass auf Flüge unter 1.500 km zu verzichten ist und die Bahn das Verkehrsmittel der Wahl ist.“ Bericht S. 30 · Auszug 27
  • „Nur im Bereich der Mobilität ist die ökologische Verträglichkeit ausschlaggebend, weshalb bei Reisen die Bahn die höchste Priorität besitzt.“ Bericht S. 29 · Auszug 20
  • „Ökologische Kriterien spielen bei der Auswahl von Produkten und Lieferant*innen eine untergeordnete Rolle bzw. werden größtenteils nicht berücksichtigt.“ Bericht S. 30 · Auszug 25
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma gibt an, dass ökologische Risiken in der Zulieferkette bislang nicht evaluiert werden (Auszug 21 · Bericht S. 29). Dennoch werden erste Ausschlusskriterien wie der Verzicht auf Flüge unter 1.500 km eingehalten (Auszug 27 · Bericht S. 30) und ökologisch höherwertige Alternativen wie die Bahn oder Videokonferenzen gesucht (Auszüge 20, 29 · Bericht S. 29, 30). Ökologische Kriterien spielen bei der Auswahl von Produkten und Lieferant*innen jedoch eine untergeordnete Rolle (Auszug 25 · Bericht S. 30).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Systematische Evaluierung ökologischer Risiken in der gesamten Zulieferkette (Auszüge 21, 22 · Bericht S. 29)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A3: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld A3 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A3.1 Umweltauswirkungen in der Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma gibt an, dass ökologische Risiken in der Zulieferkette bislang nicht evaluiert werden (Auszug 21 · Bericht S. 29). Dennoch werden erste Ausschlusskriterien wie der Verzicht auf Flüge unter 1.500 km eingehalten (Auszug 27 · Bericht S. 30) und ökologisch höherwertige Alternativen wie die Bahn oder Videokonferenzen gesucht (Auszüge 20, 29 · Bericht S. 29, 30). Ökologische Kriterien spielen bei der Auswahl von Produkten und Lieferant*innen jedoch eine untergeordnete Rolle (Auszug 25 · Bericht S. 30).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Ökologische Risiken werden in der Zulieferkette bislang nicht evaluiert.“Auszug 21 · S. 29Zeigt, dass keine systematische Evaluierung ökologischer Risiken in der Zulieferkette stattfindet.
  2. „Hier gilt die Regel, dass auf Flüge unter 1.500 km zu verzichten ist und die Bahn das Verkehrsmittel der Wahl ist.“Auszug 27 · S. 30Beleg für erste Ausschlusskriterien im Einkauf (Mobilität).
  3. „Nur im Bereich der Mobilität ist die ökologische Verträglichkeit ausschlaggebend, weshalb bei Reisen die Bahn die höchste Priorität besitzt.“Auszug 20 · S. 29Beleg für die Suche nach ökologisch höherwertigen Alternativen (Bahn statt Flug/Auto).
  4. „Ökologische Kriterien spielen bei der Auswahl von Produkten und Lieferant*innen eine untergeordnete Rolle bzw. werden größtenteils nicht berücksichtigt.“Auszug 25 · S. 30Zeigt, dass ökologische Kriterien bei der Lieferant*innenauswahl nur eingeschränkt berücksichtigt werden.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Systematische Evaluierung ökologischer Risiken in der gesamten Zulieferkette (Auszüge 21, 22 · Bericht S. 29)
  • Umfassende Einkaufsrichtlinien mit ökologischen Kriterien für alle wesentlichen Lieferant*innen (z.B. Cloud-Dienste) (Auszüge 8–20 · Bericht S. 28, 29)
  • Nachweis über den Anteil ökologisch höherwertiger eingekaufter Produkte/Dienstleistungen
  • Maßnahmen zum Einwirken auf direkte Lieferant*innen (z.B. Cloud-Anbieter), um deren Umweltauswirkungen zu reduzieren (Auszüge 8, 9, 10 · Bericht S. 28, 29)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ökologisches Einkaufsmanagement ist Teil der Unternehmensidentität und Positionierung. Prozesse für ökologische Beschaffung und Reduktion der ökologischen Risiken zugekaufter Produkte sind innovativ in allen Unternehmensbereichen umgesetzt.
Erfahren
Umfassende Einkaufsrichtlinien, wie zugekaufte Produkte nach ökologischen Kriterien evaluiert und ausgewählt sowie Lieferant*innen unterstützt werden, die geforderten ökologischen Standards ihrerseits umzusetzen, sind ausgearbeitet. Bei fast allen wesentlichen Lieferant*innen werden überdurchschnittlich gute ökologische Standards erfüllt.
Fortgeschritten
Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Risiken/Auswirkungen zugekaufter Produkte/Dienstleistungen werden umgesetzt, eine Auseinandersetzung mit der Reduktion des Verbrauchs umweltschädlicher Produkte findet statt. Es gibt ein erstes Einwirken auf Lieferant*innen, um schädliche Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Erste Schritte K
Zugekaufte Produkte/Dienstleistungen werden auf ökologische Risiken/Auswirkungen geprüft, und ökologisch höherwertige Alternativen werden gesucht. Erste Ausschlusskriterien im Einkauf werden eingehalten.
Basislinie
Gesetzliche Vorschriften werden eingehalten. Darüber hinaus gibt es keine Evaluierung der Lieferant*innen nach ökologischen Auswirkungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Folgende Aspekte dienen als Orientierung für die Bewertung: ∏ Um die Reduktion der Umweltauswirkungen in der Zulieferkette zu bewerten, können Maßnahmen, Umweltlabels und der Stand der Technik herangezogen werden. ∏ Einige Bereiche sind im Vergleich zu ihrer monetären Bedeutung durch starke Auswirkungen gekennzeichnet (z.B. Energie, Mobilität, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse). Aufgrund der starken Auswirkungen gilt es, ein besonderes Augenmerk auf diese Bereiche zu lenken. ∏ Wenn Unternehmen in kritischen Zulieferketten weit über den gegenwärtigen Standards agieren, kann dies positiv bei der Einstufung berücksichtigt werden. ∏ Mit zunehmender Größe des Unternehmens erfährt das Management des Beschaffungswesens eine größere Bedeutung, und die Ansprüche werden mit Größe und Risiken in der Zulieferkette proportional höher. ∏ Unternehmen, die sehr wenig über die Zulieferkette wissen, werden schlechter bewertet. Beziehen sich die im Gemeinwohl-Bericht genannten Maßnahmen nur auf einzelne Aspekte oder wenige Lieferant*innen, gilt das Gleiche. ∏ Ein Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche ist hilfreich, um ein Gefühl für die Qualität der Maßnahmen zu bekommen. Für die Branche allgemein übliche Maßnahmen werden als erste Schritte eingestuft. ∏ Beispiele für passives Verhalten: ∏ keine Evaluierung ökologisch höherwertiger Alternativen ∏ Lieferant*innen werden nicht nach ökologischen Kriterien bewertet und ausgewählt ∏ Lieferant*innen kann die Erfüllung gesetzlicher Standards bei Prozessen mit hohen Umweltauswirkungen nicht nachgewiesen werden ∏ Produktionsprozesse in der Zulieferkette entsprechen nicht dem Stand der Technik
Arbeitsbuch S. 27 · in der Wissensbasis öffnen
›A4.1Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
Testat-Wert Feld A420 % ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld A420 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt.
  • FO2 Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Je stärker Lieferant*innen von einer Entscheidung betroffen sind, desto wichtiger ist die Involvierung. Daher sollte das Unternehmen bei Lieferant*innen abfragen, bei welchen Themen und Entscheidungen diese eingebunden werden möchten. Mögliche Mitsprachethemen sind z.B. die Mengenplanung von Rohstoffen sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Der Grad der Mitentscheidung von betroffenen Lieferant*innen geht von der Anhörung über den Dialog und das Mitgestalten bis zum Mitentscheiden. Die Entscheidungsfindung, Widersprüche und Gegenstimmen werden idealerweise im Unternehmen angemessen dokumentiert.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Darüber hinaus gibt es für die Netzwerkpartner*innen als Lieferant*innen ein gemeinsam genutztes Google Drive, auf dem alle Projekte abgelegt sind.“ Bericht S. 34 · Auszug 14
  • „Mitentscheidungsmöglichkeiten besitzen vor allem Dienstleister*innen wie unsere Designagentur sowie die Technikagentur für die Programmierung unserer Website.“ Bericht S. 34 · Auszug 16
  • „Hier ist eine Mitwirkung an FIRMA_01 durch die Lieferant*innen weder möglich noch gewünscht.“ Bericht S. 34 · Auszug 23
  • „Bisher wurde keine Zufriedenheitsbefragung unter Lieferant*innen über die Informationspolitik und Mitentscheidungsrechte durchgeführt, wäre jedoch denkbar für die Zukunft.“ Bericht S. 34 · Auszug 24
3
Was hat die KI erkannt?
  • Für Netzwerkpartner*innen als Lieferant*innen werden umfangreiche Informationen über Frontify und ein gemeinsames Google Drive bereitgestellt (Auszüge 10–15 · Bericht S. 33, 34). Ausgewählten Dienstleister*innen werden Mitentscheidungsmöglichkeiten bei der inhaltlichen und fachlichen Gestaltung eingeräumt (Auszüge 16, 17, 18 · Bericht S. 34). Für weitere Lieferant*innen wie Google oder Großunternehmen ist eine Mitwirkung jedoch weder möglich noch gewünscht (Auszüge 23, 29, 30, 31 · Bericht S. 34, 35), und es wurde bisher keine Zufriedenheitsbefragung durchgeführt (Auszug 24 · Bericht S. 34). Strategien für einen transparenten und partizipativen Umgang wurden bisher nicht umgesetzt (Auszug 29 · Bericht S. 35).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Zufriedenheitsbefragung unter Lieferant*innen zur Informationspolitik und zu Mitentscheidungsrechten (Auszug 24 · Bericht S. 34)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A4: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Für weitere Lieferant*innen wie Google oder Großunternehmen ist eine Mitwirkung jedoch weder möglich noch gewünscht (Auszüge 23, 29, 30, 31 · Bericht S. 34, 35), und es wurde bisher keine Zufriedenheitsbefragung durchgeführt (Auszug 24 · Bericht S. 34).“
Zwar sagt Auszug 23 für Google/OpenAI ausdrücklich, dass Mitwirkung 'weder mögli …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld A4 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A4.1 Transparenz und Mitentscheidungsrechte für Lieferant*innen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Für Netzwerkpartner*innen als Lieferant*innen werden umfangreiche Informationen über Frontify und ein gemeinsames Google Drive bereitgestellt (Auszüge 10–15 · Bericht S. 33, 34). Ausgewählten Dienstleister*innen werden Mitentscheidungsmöglichkeiten bei der inhaltlichen und fachlichen Gestaltung eingeräumt (Auszüge 16, 17, 18 · Bericht S. 34). Für weitere Lieferant*innen wie Google oder Großunternehmen ist eine Mitwirkung jedoch weder möglich noch gewünscht (Auszüge 23, 29, 30, 31 · Bericht S. 34, 35), und es wurde bisher keine Zufriedenheitsbefragung durchgeführt (Auszug 24 · Bericht S. 34). Strategien für einen transparenten und partizipativen Umgang wurden bisher nicht umgesetzt (Auszug 29 · Bericht S. 35).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Darüber hinaus gibt es für die Netzwerkpartner*innen als Lieferant*innen ein gemeinsam genutztes Google Drive, auf dem alle Projekte abgelegt sind.“Auszug 14 · S. 34Beleg für Transparenzmaßnahmen gegenüber Lieferant*innen
  2. „Mitentscheidungsmöglichkeiten besitzen vor allem Dienstleister*innen wie unsere Designagentur sowie die Technikagentur für die Programmierung unserer Website.“Auszug 16 · S. 34Beleg für Mitentscheidungsrechte ausgewählter Lieferant*innen
  3. „Hier ist eine Mitwirkung an FIRMA_01 durch die Lieferant*innen weder möglich noch gewünscht.“Auszug 23 · S. 34Beleg dafür, dass nicht alle Lieferant*innen Mitentscheidung haben
  4. „Bisher wurde keine Zufriedenheitsbefragung unter Lieferant*innen über die Informationspolitik und Mitentscheidungsrechte durchgeführt, wäre jedoch denkbar für die Zukunft.“Auszug 24 · S. 34Beleg für fehlende Zufriedenheitserhebung
  5. „Bisher wurden dafür keine Maßnahmen umgesetzt.“Auszug 29 · S. 35Beleg dafür, dass Strategien noch nicht umgesetzt sind

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Zufriedenheitsbefragung unter Lieferant*innen zur Informationspolitik und zu Mitentscheidungsrechten (Auszug 24 · Bericht S. 34)
  • Umsetzung von Strategien für einen transparenten und partizipativen Umgang mit allen Lieferant*innen (Auszug 29 · Bericht S. 35)
  • Mitentscheidungsmöglichkeiten für alle Lieferant*innen, nicht nur für Netzwerkpartner*innen und ausgewählte Dienstleister*innen (Auszüge 23, 29, 30, 31 · Bericht S. 34, 35)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Für weitere Lieferant*innen wie Google oder Großunternehmen ist eine Mitwirkung jedoch weder möglich noch gewünscht (Auszüge 23, 29, 30, 31 · Bericht S. 34, 35), und es wurde bisher keine Zufriedenheitsbefragung durchgeführt (Auszug 24 · Bericht S. 34).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar sagt Auszug 23 für Google/OpenAI ausdrücklich, dass Mitwirkung 'weder mögli …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Für weitere Lieferant*innen wie Google oder Großunternehmen ist eine Mitwirkung ' – Zwar sagt Auszug 23 für Google/OpenAI ausdrücklich, dass Mitwirkung 'weder mögli
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen zu allen Lieferant*innen sind auf einem überdurchschnittlichen Niveau etabliert. Alle Lieferant*innen sind sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Erfahren
Transparente und partizipative Geschäftsbeziehungen sind mit allen Lieferant*innen etabliert. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Fortgeschritten
Maßnahmen zur Etablierung transparenter und partizipativer Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen sind erfolgreich umgesetzt. Die Lieferant*innen sind bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit der Informationspolitik des Unternehmens und ihren Mitentscheidungsmöglichkeiten.
Erste Schritte
Geschäftsbeziehungen mit Lieferant*innen werden auf Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten geprüft, Strategien zur Verbesserung wurden abgeleitet sowie erste Maßnahmen begonnen.
Basislinie
Das Unternehmen zeigt keine Transparenzbemühungen gegenüber den Lieferant*innen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Es gibt keine relevante Mitentscheidung der Lieferant*innen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Je stärker Lieferant*innen von einer Entscheidung betroffen sind, desto wichtiger ist die Involvierung. Daher sollte das Unternehmen bei Lieferant*innen abfragen, bei welchen Themen und Entscheidungen diese eingebunden werden möchten. Mögliche Mitsprachethemen sind z.B. die Mengenplanung von Rohstoffen sowie Zahlungs- und Lieferbedingungen. Der Grad der Mitentscheidung von betroffenen Lieferant*innen geht von der Anhörung über den Dialog und das Mitgestalten bis zum Mitentscheiden. Die Entscheidungsfindung, Widersprüche und Gegenstimmen werden idealerweise im Unternehmen angemessen dokumentiert.
Arbeitsbuch S. 30 · in der Wissensbasis öffnen
›A4.2Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
K Testat-Wert Feld A420 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld A420 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs.
  • FO2 Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft.
  • FO3 Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus.
  • FO4 Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Transparenz und Mitbestimmung können insbesondere sein: ∏ Verhinderung oder Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften ∏ Durchführung von feindlichen Übernahmen Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln Eine werte- und gemeinwohlorientierte Haltung mit daraus abgeleiteter Finanzethik versteht Geld nur als Mittel des Zahlungsverkehrs und die Vermehrung von Geld nicht als Endzweck. Sie fordert vielmehr einen Umgang damit ohne Druck und unter Achtung der Menschenwürde. Die Wirkungen von Finanzierungsformen und Finanzprodukten auf die Interessen aller Beteiligten werden kritisch hinterfragt. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ führt sein Finanzmanagement nach kritischen ethischen Grundsätzen. ∏ wird an einer Struktur seiner Finanzierung arbeiten, die diese ethische Orientierung absichert. ∏ bemüht sich um ein beständiges Erhöhen des Eigenkapitalanteils und das Ergänzen der Eigenmittel durch Mittel von Partner*innen, die ebenso an der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Unternehmens interessiert sind. Einstiegsfragen ∏ Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher? ∏ Wie könnte solidarische Finanzierung bei uns im Unternehmen umgesetzt werden? ∏ Wie können wir die ethische Haltung unserer Finanzpartner*innen evaluieren?
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Mitentscheidungsmöglichkeiten besitzen vor allem Dienstleister*innen wie unsere Designagentur sowie die Technikagentur für die Programmierung unserer Website.“ Bericht S. 34 · Auszug 16
  • „Vorschläge für Design und Technik wurden exakt so angenommen und übernommen.“ Bericht S. 34 · Auszug 18
  • „Entscheidungskriterien für Netzw erkpartner*innen, Prozess zur Auswahl“ Bericht S. 33 · Auszug 12
  • „Bisher wurden dafür keine Maßnahmen umgesetzt.“ Bericht S. 35 · Auszug 28
3
Was hat die KI erkannt?
  • Das Unternehmen beschäftigt sich explizit mit dem Thema und setzt erste Maßnahmen mit ausgewählten Lieferant*innen um, indem es diesen Mitentscheidungsmöglichkeiten einräumt (Auszug 16 · Bericht S. 34) und deren Vorschläge 'exakt so angenommen und übernommen' wurden (Auszug 18 · Bericht S. 34). Es verfügt über Entscheidungskriterien für die Auswahl von Netzwerkpartner*innen (Auszug 12 · Bericht S. 33) und definiert gegenseitige Erwartungen (Auszug 11 · Bericht S. 33). Allerdings wurden laut Bericht bisher keine Maßnahmen für Strategien zur Gewährleistung eines transparenten Umgangs in der gesamten Zulieferkette umgesetzt (Auszug 28) und 0 % der Produkte tragen entsprechende Labels (Auszug 37 · Bericht S. 36).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Anteil der eingekauften Produkte mit Label (aktuell 0 % (Auszug 37 · Bericht S. 36), für Fortgeschritten mindestens ein Drittel erforderlich)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld A4: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld A4 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: A4.2 Positive Einflussnahme auf Transparenz und Mitentscheidung in der gesamten Zulieferkette
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Das Unternehmen beschäftigt sich explizit mit dem Thema und setzt erste Maßnahmen mit ausgewählten Lieferant*innen um, indem es diesen Mitentscheidungsmöglichkeiten einräumt (Auszug 16 · Bericht S. 34) und deren Vorschläge 'exakt so angenommen und übernommen' wurden (Auszug 18 · Bericht S. 34). Es verfügt über Entscheidungskriterien für die Auswahl von Netzwerkpartner*innen (Auszug 12 · Bericht S. 33) und definiert gegenseitige Erwartungen (Auszug 11 · Bericht S. 33). Allerdings wurden laut Bericht bisher keine Maßnahmen für Strategien zur Gewährleistung eines transparenten Umgangs in der gesamten Zulieferkette umgesetzt (Auszug 28) und 0 % der Produkte tragen entsprechende Labels (Auszug 37 · Bericht S. 36).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Mitentscheidungsmöglichkeiten besitzen vor allem Dienstleister*innen wie unsere Designagentur sowie die Technikagentur für die Programmierung unserer Website.“Auszug 16 · S. 34Beleg für erste umgesetzte Maßnahmen zur Mitentscheidung mit Lieferant*innen
  2. „Vorschläge für Design und Technik wurden exakt so angenommen und übernommen.“Auszug 18 · S. 34Beleg für partizipative Umsetzung bei ausgewählten Lieferant*innen
  3. „Entscheidungskriterien für Netzw erkpartner*innen, Prozess zur Auswahl“Auszug 12 · S. 33Beleg für Auswahlprozess von Lieferant*innen
  4. „Bisher wurden dafür keine Maßnahmen umgesetzt.“Auszug 28 · S. 35Zeigt, dass für die gesamte Zulieferkette noch keine Strategien umgesetzt wurden
  5. „0 % Wir haben keine Produkte mit expliziten Labels“Auszug 37 · S. 36Beleg für fehlende Labels bei eingekauften Produkten

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Anteil der eingekauften Produkte mit Label (aktuell 0 % (Auszug 37 · Bericht S. 36), für Fortgeschritten mindestens ein Drittel erforderlich)
  • Durchführung von Transparenzabfragen zur systematischen Prüfung von Risiken und Missständen in der Zulieferkette (Auszug 35 · Bericht S. 35)
  • Maßnahmen für die gesamte Zulieferkette über Netzwerkpartner*innen hinaus, insbesondere bei Großunternehmen (Auszüge 28, 30 · Bericht S. 35)
  • Zufriedenheitsbefragung unter Lieferant*innen zur Informationspolitik und Mitentscheidungsrechten (bisher nicht durchgeführt (Auszug 24 · Bericht S. 34))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen wirkt in seinem Einflussbereich mit innovativen Lösungsansätzen positiv auf die Gewährleistung eines fairen und solidarischen Umgangs aller Beteiligten ein. Alle eingekauften Produkte und Rohwaren tragen ein entsprechendes Label, und sämtliche Lieferant*innen wurden auf Basis eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen ausgewählt.
Erfahren
Mindestens die Hälfte der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label. Die Zulieferkette wird regelmäßig auf Risiken und Missstände überprüft, und gegebenenfalls werden unverzüglich Maßnahmen und/oder Sanktionen umgesetzt. Weitreichende Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Fortgeschritten
Das Unternehmen verfügt über eine klare Strategie zur Gewährleistung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten miteinander innerhalb seines Einflussbereichs. Mindestens ein Drittel der eingekauften Produkte und Rohwaren trägt ein entsprechendes Label, und die Zulieferkette wird aktiv und systematisch auf Risiken und Missstände überprüft. Das Unternehmen fordert von allen wesentlichen Lieferant*innen den transparenten und partizipativen Umgang mit Anspruchsgruppen und wählt diese entsprechend aus. Erste Maßnahmen zur Unterstützung von Beteiligten entlang der Zulieferkette bei der Umsetzung eines transparenten und partizipativen Umgangs mit ihren Anspruchsgruppen wurden gesetzt.
Erste Schritte K
Das Unternehmen verschafft sich erste Informationen zu Risiken und Missständen bzgl. Transparenz und Mitentscheidung entlang der Zulieferkette. Erste Maßnahmen zur positiven Beeinflussung eines transparenten und partizipativen Umgangs aller Beteiligten entlang der Zulieferkette werden umgesetzt. Einige eingekaufte Produkte und Rohwaren tragen ein Label, welches Transparenz und Mitentscheidung berücksichtigt.
Basislinie
Das Unternehmen beschäftigt sich nicht explizit mit Transparenz und Mitentscheidung in der Zulieferkette, hält aber sämtliche erforderlichen Gesetze und Vorschriften ein.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
„Beteiligte“ bezeichnet nach diesem Aspekt sowohl Lieferant*innen als auch Vorlieferant*innen inkl. ihrer jeweiligen Berührungsgruppen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass jedes Unternehmen in Abhängigkeit seiner Größe, Marktstellung sowie weiterer Faktoren unterschiedlich viele Möglichkeiten hat, auf die Bedingungen in seiner Zulieferkette Einfluss zu nehmen. Risiken oder Missstände in der Zulieferkette in Bezug auf Transparenz und Mitbestimmung können insbesondere sein: ∏ Verhinderung oder Bekämpfung von Betriebsräten und Gewerkschaften ∏ Durchführung von feindlichen Übernahmen Maßnahmen zur positiven Beeinflussung können sein: ∏ Feedback und Gespräche mit Lieferant*innen ∏ Lieferant*innenbewertungen ∏ Erstellung von Einkaufsrichtlinien und/oder Verhaltenskodizes für Lieferant*innen Maßnahmen zur Unterstützung können sein: ∏ gemeinsame Erarbeitung von Strategien ∏ gemeinsame Einführung der Nutzung entsprechender Zertifizierungen Sanktionen können sein: ∏ Auslistung bestimmter Produkte bis hin zur Beendigung des Geschäftsverhältnisses B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln Eine werte- und gemeinwohlorientierte Haltung mit daraus abgeleiteter Finanzethik versteht Geld nur als Mittel des Zahlungsverkehrs und die Vermehrung von Geld nicht als Endzweck. Sie fordert vielmehr einen Umgang damit ohne Druck und unter Achtung der Menschenwürde. Die Wirkungen von Finanzierungsformen und Finanzprodukten auf die Interessen aller Beteiligten werden kritisch hinterfragt. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ führt sein Finanzmanagement nach kritischen ethischen Grundsätzen. ∏ wird an einer Struktur seiner Finanzierung arbeiten, die diese ethische Orientierung absichert. ∏ bemüht sich um ein beständiges Erhöhen des Eigenkapitalanteils und das Ergänzen der Eigenmittel durch Mittel von Partner*innen, die ebenso an der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Unternehmens interessiert sind. Einstiegsfragen ∏ Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher? ∏ Wie könnte solidarische Finanzierung bei uns im Unternehmen umgesetzt werden? ∏ Wie können wir die ethische Haltung unserer Finanzpartner*innen evaluieren?
Arbeitsbuch S. 32 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.1Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
K Testat-Wert Feld B160 % fachliche Prüfung offen
KI: Vorbildlich (9 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B160 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung9Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Ein hoher Eigenkapitalanteil ist wichtig bei starker Mittelbindung in Anlagevermögen und zur Sicherung vor Geschäftsrisiken wie z.B. einer geringen Zahl an Umsatzträgern, saisonalen Schwankungen, Wetterabhängigkeit oder Abhängigkeiten von bestimmten Ressourcen und Kompetenzen. Für Geschäftsmodelle ohne Geschäftsvermögen, ohne Vorfinanzierung von Ausgaben und gesicherten regelmäßigen Einnahmen kann dieser Aspekt an Bedeutung verlieren. Banken berechnen die Eigenkapitalquote als Verhältnis des „bereinigten Eigenkapitals“ zum Gesamtkapital. Banken und Versicherungen haben nach „Kernkapital“ und „Ergänzungskapital“ zu unterscheiden. Bei Vereinen und Selbstverwaltungskörperschaften ist der Anteil der Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge die entscheidende Information. Gemeinnützige Organisationen haben Verwendungszweck und Beschränkung der Rücklagenbildung zu beachten.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Eigenkapitalquote beträgt somit 100%.“ Bericht S. 38 · Auszug 2
  • „FIRMA_01 ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Es gibt keine laufenden Kredite, Darlehen oder sonstige Fremdfinanzierung.“ Bericht S. 38 · Auszug 1
  • „Fremdkapitalanteil 40 2023: 0 %“ Bericht S. 40 · Auszug 26
  • „39 Eigenkapitalanteil 2023:“ · Auszug 18
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Eigenkapitalquote beträgt 100 % (Auszüge 2, 3 · Bericht S. 38). Es besteht keinerlei Fremdfinanzierung (Auszüge 1, 25 · Bericht S. 38, 39). Der in den Auszügen genannte Vergleichswert für die Branche (wissensintensive Dienstleistungen) liegt bei 39 % (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 39).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 9 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Vorbildlich · 9 Punkte
Ganzes Feld B1: KI 60 % · Testat 60 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B1 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.1 Finanzielle Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung
Ergebnis: Vorbildlich (9 Punkte)

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

Die Eigenkapitalquote beträgt 100 % (Auszüge 2, 3 · Bericht S. 38). Es besteht keinerlei Fremdfinanzierung (Auszüge 1, 25 · Bericht S. 38, 39). Der in den Auszügen genannte Vergleichswert für die Branche (wissensintensive Dienstleistungen) liegt bei 39 % (Auszüge 18, 19 · Bericht S. 39).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Eigenkapitalquote beträgt somit 100%.“Auszug 2 · S. 38Belegt die vollständige Eigenfinanzierung mit 100 % Eigenkapitalquote
  2. „FIRMA_01 ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Es gibt keine laufenden Kredite, Darlehen oder sonstige Fremdfinanzierung.“Auszug 1 · S. 38Belegt das Fehlen jeglicher Fremdmittel und Kredite
  3. „Fremdkapitalanteil 40 2023: 0 %“Auszug 26 · S. 40Belegt 0 % Fremdkapitalanteil im Berichtsjahr 2023🔧 Auszug-Nummer korrigiert: 25 → 26 (Zitat steht wörtlich nur in Auszug 26)
  4. „39 Eigenkapitalanteil 2023:“Auszug 18Nennt den Wert 39 % als Vergleichsbasis; laut (Auszug 19 · Bericht S. 39) stammt dieser aus dem KfW-Mittelstandspanel für wissensintensive Dienstleistungen
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich K
Der Eigenkapitalanteil ist vorbildlich in der Branche.
Erfahren
Der Eigenkapitalanteil überschreitet den Branchendurchschnitt beachtlich.
Fortgeschritten
Der Eigenkapitalanteil erreicht branchenübliche Höhe.
Erste Schritte
Planziele über Erreichen und Höhe eines ausreichenden Eigenkapitalanteils zur Risikodeckung wurden erarbeitet, und der Einstieg in die Umsetzung ist erfolgt.
Basislinie
Festgelegtes Grund- oder Stammkapital ist einbezahlt oder eingebracht, und der Eigenkapitalanteil erfüllt gesetzliche Mindestanforderungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Ein hoher Eigenkapitalanteil ist wichtig bei starker Mittelbindung in Anlagevermögen und zur Sicherung vor Geschäftsrisiken wie z.B. einer geringen Zahl an Umsatzträgern, saisonalen Schwankungen, Wetterabhängigkeit oder Abhängigkeiten von bestimmten Ressourcen und Kompetenzen. Für Geschäftsmodelle ohne Geschäftsvermögen, ohne Vorfinanzierung von Ausgaben und gesicherten regelmäßigen Einnahmen kann dieser Aspekt an Bedeutung verlieren. Banken berechnen die Eigenkapitalquote als Verhältnis des „bereinigten Eigenkapitals“ zum Gesamtkapital. Banken und Versicherungen haben nach „Kernkapital“ und „Ergänzungskapital“ zu unterscheiden. Bei Vereinen und Selbstverwaltungskörperschaften ist der Anteil der Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge die entscheidende Information. Gemeinnützige Organisationen haben Verwendungszweck und Beschränkung der Rücklagenbildung zu beachten.
Arbeitsbuch S. 35 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.2Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
K Testat-Wert Feld B160 % fachliche Prüfung offen
KI: Vorbildlich (8 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B160 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung8Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Zusätzliche Finanzrisiken konventioneller Kredite sind oft z.B. zu hohe Zinsbelastung, zu kurze Rückzahlungs- oder Fälligkeitsfristen, Währungsrisiken (Fremdwährungskredite), Tilgungsträger mit eigenem Wertrisiko, Zinsswaps u.Ä. Unbestimmte Auswirkungen enthalten spekulative Momente und damit zu vermeidende Risiken.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „FIRMA_01 ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Es gibt keine laufenden Kredite, Darlehen oder sonstige Fremdfinanzierung.“ Bericht S. 38 · Auszug 1
  • „Es gibt keine laufenden Kredite, Darlehen oder sonstige Fremdfinanzierung. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 100%.“ Bericht S. 38 · Auszug 2
  • „Es gibt keine laufenden (konventionellen) Kredite und durch die oben beschriebene Auszahlungslogik wie auch die Provisionslogik keine Finanzrisiken.“ Bericht S. 39 · Auszug 25
  • „Fremdkapitalanteil 40 2023: 0 %“ Bericht S. 40 · Auszug 26
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert und hat keine laufenden Kredite oder Darlehen (Auszug 1 · Bericht S. 38), (Auszug 2 · Bericht S. 38). Der Fremdkapitalanteil beträgt 0 % (Auszug 26 · Bericht S. 40). Es gibt keine laufenden konventionellen Kredite und keine Finanzrisiken (Auszug 25 · Bericht S. 39). In den Berichtsjahren 2022 und 2023 wurde keinerlei Finanzierung in Anspruch genommen (Auszug 22 · Bericht S. 39).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 8 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Vorbildlich · 8 Punkte
Ganzes Feld B1: KI 60 % · Testat 60 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B1 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.2 Gemeinwohlorientierte Fremdfinanzierung
Ergebnis: Vorbildlich (8 Punkte)

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

FIRMA_01 ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert und hat keine laufenden Kredite oder Darlehen (Auszug 1 · Bericht S. 38), (Auszug 2 · Bericht S. 38). Der Fremdkapitalanteil beträgt 0 % (Auszug 26 · Bericht S. 40). Es gibt keine laufenden konventionellen Kredite und keine Finanzrisiken (Auszug 25 · Bericht S. 39). In den Berichtsjahren 2022 und 2023 wurde keinerlei Finanzierung in Anspruch genommen (Auszug 22 · Bericht S. 39).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „FIRMA_01 ist ausschließlich durch Eigenkapital finanziert. Es gibt keine laufenden Kredite, Darlehen oder sonstige Fremdfinanzierung.“Auszug 1 · S. 38Belegt die vollständige Eigenfinanzierung ohne jegliches Fremdkapital.
  2. „Es gibt keine laufenden Kredite, Darlehen oder sonstige Fremdfinanzierung. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 100%.“Auszug 2 · S. 38Belegt die 100%ige Eigenkapitalquote und die Abwesenheit von Fremdfinanzierung.
  3. „Es gibt keine laufenden (konventionellen) Kredite und durch die oben beschriebene Auszahlungslogik wie auch die Provisionslogik keine Finanzrisiken.“Auszug 25 · S. 39Belegt die vollständige Ablösung konventioneller Kredite und das Fehlen von Finanzrisiken.
  4. „Fremdkapitalanteil 40 2023: 0 %“Auszug 26 · S. 40Belegt den Fremdkapitalanteil von 0 % im Berichtsjahr.
  5. „In den Berichtsjahren 2022 und 2023 wurde keinerlei Finanzierung in Anspruch genommen, weder durch Berührungsgruppen noch durch Ethikbanken oder andere Finanzgeber.“Auszug 22 · S. 39Belegt, dass weder solidarische noch konventionelle Finanzierung aufgenommen wurde.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich K
Weit überwiegend solidarische Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder Kredit bei einer Ethikbank bis zur vollständigen Ablöse konventioneller Kredite
Erfahren
Wesentlicher Teil solidarisch finanziert über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und fortschreitende Ablöse konventioneller Kredite
Fortgeschritten
Kontinuierliches Umsetzen der solidarischen Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank und Ablöse konventioneller Kredite
Erste Schritte
Vorbereiten einer solidarischen Finanzierung über Berührungsgruppen und/oder durch Kredit bei einer Ethikbank
Basislinie
Schuldentilgungsdauer orientiert an der Abschreibungsdauer der Finanzierungsobjekte, max. 14 Jahre (in Anlehnung an UOG oder vergleichbares Landesgesetz)
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Zusätzliche Finanzrisiken konventioneller Kredite sind oft z.B. zu hohe Zinsbelastung, zu kurze Rückzahlungs- oder Fälligkeitsfristen, Währungsrisiken (Fremdwährungskredite), Tilgungsträger mit eigenem Wertrisiko, Zinsswaps u.Ä. Unbestimmte Auswirkungen enthalten spekulative Momente und damit zu vermeidende Risiken.
Arbeitsbuch S. 37 · in der Wissensbasis öffnen
›B1.3Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
K Testat-Wert Feld B160 % fachliche Prüfung offen
KI: Basislinie (0 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B160 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung0Basislinie

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Einer werteorientierten Betrachtung kommen Ratings nach den Kriterien des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens am nächsten. Bewertet werden die Sozial-, Natur- und Kulturverträglichkeit der Institute. Als Finanzpartner*innen sind neben Banken, Kreditinstituten oder Versicherungen alle Arten von Finanzdienstleister*innen zu verstehen, mit denen Geschäftsbeziehungen bestehen. B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln Ein zentrales Ziel ist das Erreichen von Fairness gegenüber allen Berührungsgruppen. Die Ausgaben des Unternehmens werden dabei zu „Einkommen“ der Lieferant*innen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Bei der Verwendung des verbleibenden Mittelüberschusses stehen der Einsatz für das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Bildung notwendiger Risikorücklagen im Vordergrund. Eine Ausschüttung von Kapitalertrag sollte erst nach ausreichender Zukunftsvorsorge erfolgen. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ verfügt durch die Zahlungsbereitschaft seiner Kund*innen über ausreichende Mittel, um nach der Sicherung ausgewogener Einkommen der mitleistenden Berührungsgruppen auch die eigene Zukunftssicherung zu bestreiten. ∏ hat Eigentümer*innen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor der Realisierung eigener Kapitalerträge geben. ∏ hat Eigentümer*innen mit maßvollen Ansprüchen an Kapitalerträge, die in jedem Fall eine Ausschüttung auf Kosten einer Neuverschuldung vermeiden. Einstiegsfragen ∏ Welchen Stellenwert nehmen die gesellschaftlich wirkenden Ausgaben als Einkommen für Berührungsgruppen und deren Sicherung für die Zukunft ein? ∏ Wie ist der gesamte Einnahmenbedarf definiert, und welche Chancen gibt es, diesen zu erreichen?
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die FIRMA_03 ist Kundin der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern- Mitte eG, die FIRMA_01 GbR ist Kundin der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und nutzt darüberhinaus eine Kreditkarte der DKB.“ Bericht S. 40 · Auszug 31
  • „Negativ bewertet wurden u.a. die Finanzierung von Gasprojekte, die den Pariser Klimazielen widersprechen“ Bericht S. 42 · Auszug 74
  • „Riskant ist dabei unter Umständen, dass die Einlagensicherung der Banken nur bis zu 150.000 Euro umfasst.“ Bericht S. 38 · Auszug 9
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Auszüge nennen drei Finanzpartner*innen: Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte eG, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und DKB (Auszug 31 · Bericht S. 40). In den Auszügen steht nichts dazu, dass diese Banken Risiken ihrer Produkte offen darlegen. Zudem wird berichtet, dass die FIRMA_02 Gasprojekte finanziert, die den Pariser Klimazielen widersprechen (Auszug 74 · Bericht S. 42), weshalb die Partner*innen in kritische Projekte involviert sind.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erste Schritte“ (laut KI): Nachweis, dass die Finanzpartner*innen nicht in kritische Projekte involviert sind (notwendig für Erste Schritte), da die FIRMA_02 Gasprojekte finanziert (Auszug 74 · Bericht S. 42)
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Basislinie · 0 Punkte
Ganzes Feld B1: KI 60 % · Testat 60 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B1 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B1.3 Ethische Haltung externer Finanzpartner*innen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)

Warum Basislinie? – Begründung der KI

Die Auszüge nennen drei Finanzpartner*innen: Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte eG, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und DKB (Auszug 31 · Bericht S. 40). In den Auszügen steht nichts dazu, dass diese Banken Risiken ihrer Produkte offen darlegen. Zudem wird berichtet, dass die FIRMA_02 Gasprojekte finanziert, die den Pariser Klimazielen widersprechen (Auszug 74 · Bericht S. 42), weshalb die Partner*innen in kritische Projekte involviert sind.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die FIRMA_03 ist Kundin der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern- Mitte eG, die FIRMA_01 GbR ist Kundin der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und nutzt darüberhinaus eine Kreditkarte der DKB.“Auszug 31 · S. 40Nennung der drei Finanzpartner*innen
  2. „Negativ bewertet wurden u.a. die Finanzierung von Gasprojekte, die den Pariser Klimazielen widersprechen“Auszug 74 · S. 42Beleg für die Involvierung der FIRMA_02 in kritische Projekte
  3. „Riskant ist dabei unter Umständen, dass die Einlagensicherung der Banken nur bis zu 150.000 Euro umfasst.“Auszug 9 · S. 38Zeigt, dass das Unternehmen Risiken selbst einschätzt, nicht dass die Banken diese offen darlegen

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass die Finanzpartner*innen Risiken angebotener oder nachgefragter Produkte und Dienstleistungen offen darlegen (Kriterium für Basislinie)
  • Nachweis, dass die Finanzpartner*innen nicht in kritische Projekte involviert sind (notwendig für Erste Schritte), da die FIRMA_02 Gasprojekte finanziert (Auszug 74 · Bericht S. 42)
  • Nachweis eigener ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte der Partner*innen (notwendig für Erste Schritte)
  • Nachweis einer breiten Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte (notwendig für Fortgeschritten)
  • Nachweis der überwiegenden Spezialisierung auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen (notwendig für Erfahren)
  • Nachweis, dass die Partner*innen ausschließlich ethisch-nachhaltige Finanzdienstleister*innen sind (notwendig für Vorbildlich)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Finanzpartner*innen sind ausschließlich ethisch-nachhaltige Finanzdienstleister*innen.
Erfahren
Finanzpartner*innen sind mehrheitlich auf ethisch-nachhaltige Finanzdienstleistungen spezialisiert.
Fortgeschritten
Finanzpartner*innen haben eine breite Palette ethisch-nachhaltiger Finanzprodukte erreicht, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Erste Schritte
Finanzpartner*innen haben eigene ethisch-nachhaltige Finanzprodukte, sind regional engagiert und nicht in kritische Projekte involviert.
Basislinie K
Finanzpartner*innen stellen Risiken angebotener oder nachgefragter Produkte und Dienstleistungen offen dar.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Einer werteorientierten Betrachtung kommen Ratings nach den Kriterien des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens am nächsten. Bewertet werden die Sozial-, Natur- und Kulturverträglichkeit der Institute. Als Finanzpartner*innen sind neben Banken, Kreditinstituten oder Versicherungen alle Arten von Finanzdienstleister*innen zu verstehen, mit denen Geschäftsbeziehungen bestehen. B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln Ein zentrales Ziel ist das Erreichen von Fairness gegenüber allen Berührungsgruppen. Die Ausgaben des Unternehmens werden dabei zu „Einkommen“ der Lieferant*innen, Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Bei der Verwendung des verbleibenden Mittelüberschusses stehen der Einsatz für das Weiterbestehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Bildung notwendiger Risikorücklagen im Vordergrund. Eine Ausschüttung von Kapitalertrag sollte erst nach ausreichender Zukunftsvorsorge erfolgen. Ein GWÖ-Unternehmen … ∏ verfügt durch die Zahlungsbereitschaft seiner Kund*innen über ausreichende Mittel, um nach der Sicherung ausgewogener Einkommen der mitleistenden Berührungsgruppen auch die eigene Zukunftssicherung zu bestreiten. ∏ hat Eigentümer*innen, die der Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor der Realisierung eigener Kapitalerträge geben. ∏ hat Eigentümer*innen mit maßvollen Ansprüchen an Kapitalerträge, die in jedem Fall eine Ausschüttung auf Kosten einer Neuverschuldung vermeiden. Einstiegsfragen ∏ Welchen Stellenwert nehmen die gesellschaftlich wirkenden Ausgaben als Einkommen für Berührungsgruppen und deren Sicherung für die Zukunft ein? ∏ Wie ist der gesamte Einnahmenbedarf definiert, und welche Chancen gibt es, diesen zu erreichen?
Arbeitsbuch S. 38 · in der Wissensbasis öffnen
›B2.1Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
K Testat-Wert Feld B270 % fachliche Prüfung offen
KI: Vorbildlich (8 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B270 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung8Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die angeführten Prozentsätze für die „Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben“ verstehen sich als Summe der getätigten Anlagenzugänge, des laufenden strategischen Aufwands und der Zuführung zur Rücklage im Verhältnis zum Gesamtbedarf.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Gesamtbedarf Zukunftsausgaben 2023: 6.850 €“ Bericht S. 44 · Auszug 23
  • „Anlagenzugänge 2023: 34.331,01 €“ · Auszug 24
  • „Zuführung zur Rücklage 45 2023: 0 €“ Bericht S. 45 · Auszug 25
  • „0 € Auszuschüttende Kapitalerträge 2023: 0 €“ Bericht S. 45 · Auszug 26
3
Was hat die KI erkannt?
  • Der Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben 2023 wurde mit 6.850 € ermittelt (Auszug 23 · Bericht S. 44), während die Anlagenzugänge 34.331,01 € betrugen (Auszug 24) und die Zuführung zur Rücklage 0 € betrug (Auszug 25 · Bericht S. 45). Es wurden 2023 keine Kapitalerträge ausgeschüttet (0 € bzw. 0 %) (Auszüge 26, 27, 28 · Bericht S. 45), und Neuverschuldungen werden vermieden (Auszug 10 · Bericht S. 43). Die Eigentümer*innen PERSON_01 und PERSON_02 verfolgen bewusst zurückhaltende wirtschaftliche Erwartungen (Auszüge 15, 16 · Bericht S. 44).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 8 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Vorbildlich · 8 Punkte
Ganzes Feld B2: KI 80 % · Testat 70 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B2 = 70 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B2.1 Solidarische und gemeinwohlorientierte Mittelverwendung
Ergebnis: Vorbildlich (8 Punkte)

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

Der Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben 2023 wurde mit 6.850 € ermittelt (Auszug 23 · Bericht S. 44), während die Anlagenzugänge 34.331,01 € betrugen (Auszug 24) und die Zuführung zur Rücklage 0 € betrug (Auszug 25 · Bericht S. 45). Es wurden 2023 keine Kapitalerträge ausgeschüttet (0 € bzw. 0 %) (Auszüge 26, 27, 28 · Bericht S. 45), und Neuverschuldungen werden vermieden (Auszug 10 · Bericht S. 43). Die Eigentümer*innen PERSON_01 und PERSON_02 verfolgen bewusst zurückhaltende wirtschaftliche Erwartungen (Auszüge 15, 16 · Bericht S. 44).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Gesamtbedarf Zukunftsausgaben 2023: 6.850 €“Auszug 23 · S. 44Ermittelter Gesamtbedarf an Zukunftsausgaben
  2. „Anlagenzugänge 2023: 34.331,01 €“Auszug 24Getätigte Anlagenzugänge zur Deckung des Bedarfs
  3. „Zuführung zur Rücklage 45 2023: 0 €“Auszug 25 · S. 45Zuführung zur Rücklage im Berichtsjahr
  4. „0 € Auszuschüttende Kapitalerträge 2023: 0 €“Auszug 26 · S. 45Keine Ausschüttung von Kapitalerträgen
  5. „0 % Da KG und GbR, sind keine auszuschüttende Kapitalerträge vorhanden.“Auszug 27 · S. 450 % Ausschüttung vom Kapital
  6. „Weiter bleibt durch die Vermeidung von Neuverschuldungen die finanzielle Risikovorsorge gesichert.“Auszug 10 · S. 43Keine Neuverschuldung für Ausschüttungen
  7. „PERSON_01 und PERSON_02 sind in ihren wirtschaftlichen Erwartungen an das Unternehmen bewusst zurückhaltend.“Auszug 15 · S. 44Zurückhaltende Ansprüche der Eigentümer*innen
  8. „Ihre Haupteinnahmen generieren sie durch selbst akquirierte und durchgeführte Projekte.“Auszug 16 · S. 44Haupteinnahmen nicht aus Kapitalerträgen
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich K
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 90 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Erfahren
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 80 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Fortgeschritten
Beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 70 % Deckung des aktualisierten Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Erste Schritte
Erstellen einer Liste notwendiger Ausgaben für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, beschränkte Ausschüttung von Gewinnanteilen erst nach mind. 60 % Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Basislinie
Ausschüttung von Gewinnanteilen ausschließlich aus tatsächlich realisierten Gewinnen unter Beachtung aller Ausschüttungssperren und ohne dafür einzugehende Neuverschuldung
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die angeführten Prozentsätze für die „Deckung des Bedarfs an Zukunftsausgaben“ verstehen sich als Summe der getätigten Anlagenzugänge, des laufenden strategischen Aufwands und der Zuführung zur Rücklage im Verhältnis zum Gesamtbedarf.
Arbeitsbuch S. 39 · in der Wissensbasis öffnen
›B3.1Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
K Testat-Wert Feld B370 % fachliche Prüfung offen
KI: Basislinie (0 Punkte)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B370 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung0Basislinie

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermittelt.
  • ES2 Der Investitionsbedarf wurde abgeschätzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Der Sanierungsbedarf und die Verbesserungspotenziale sind laufend fortzuschreiben. Sie verändern sich durch Realisierungen, Neuinvestitionen mit Verbesserungsspielraum und neue ökologische Lösungen. Verfügt das Unternehmen über beherrschte Beteiligungen, ist das Investitionsverhalten konsolidiert zu betrachten. Dieser Aspekt kann für Unternehmen/Organisationen, die wenig oder kein Anlagevermögen benötigen, von ganz geringer Bedeutung oder überhaupt nicht zutreffend sein. Oft werden Anlagen benützt, die gemietet sind. Die Einflussnahme auf die Vermieter*innen über entsprechende Nachfrage wäre Gegenstand in A3.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir gehen hier von einem geringen Sanierungspotential in unserem Anlagevermögen aus, da generell das Anlagevermögen 48 aufgrund der Struktur der Organisation überschaubar ist.“ Bericht S. 47 · Auszug 8
  • „Bisher wurden keine signifikanten Sanierungen im Berichtszeitraum vorgenommen, da das aktuelle Anlagevermögen keine solchen Maßnahmen erfordert.“ Bericht S. 48 · Auszug 22
  • „Um 51 dieser Herausforderung trotzdem gerecht zu werden, plant das Unternehmen, den Diesel- PKW im Jahr 2025 durch ein gebrauchtes Elektrofahrzeug zu ersetzen.“ Bericht S. 50 · Auszug 47
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermitteltEs wird festgestellt, dass das Anlagevermögen überschaubar ist und ein geringes Sanierungspotential aufweist; das Dieselfahrzeug wird als zu ersetzendes Element identifiziert. Bericht S. 47, 48🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ES1 Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermitteltEs fehlt eine systematische, quantifizierte Ermittlung aller Verbesserungspotenziale.🟡 teilweise belegt
ES2 Der Investitionsbedarf wurde abgeschätztEine Abschätzung des Investitionsbedarfs in Zahlen fehlt.❌ nicht belegt
FO1 Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiertEs fehlt jegliche Realisierung sowie ein aktualisierter Sanierungsbedarf in Zahlen.❌ nicht belegt
FO2 Mind.Es gibt keine Angaben zu Neuinvestitionen im Berichtszeitraum.❌ nicht belegt
FO3 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im UnternehmenEs gibt keine Angaben zu Neuinvestitionen und deren sozial-ökologischen Auswirkungen.❌ nicht belegt
ER1 Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiertEs fehlt die Realisierung und der quantifizierte Sanierungsbedarf.❌ nicht belegt
ER2 Mind.Es gibt keine Angaben zu Neuinvestitionen.❌ nicht belegt
ER3 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im UnternehmenEs gibt keine Angaben zu Neuinvestitionen und deren Auswirkungen.❌ nicht belegt
VO1 Bis zu 100 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiertEs fehlt die vollständige Realisierung.❌ nicht belegt
VO2 100 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im UnternehmenEs gibt keine Angaben zu Neuinvestitionen.❌ nicht belegt
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ ist nicht alles belegt: „Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch …“ – teilweise belegt; „Der Investitionsbedarf wurde abgeschätzt“ – nicht belegt. Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Basislinie · 0 Punkte
Ganzes Feld B3: KI 0 % · Testat 70 % · Δ -70 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B3 = 70 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung: Hinweis an den Auditor: Bitte u.U. die Gewichtung der Kategorie anzupassen. Wir verweisen an dieser Stelle auf die Einleitungstexte zur Erklärung unseres Netzwerks. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden. Uns ist nur wichtig, dass die Bewertung auch anderen Unternehmen gegenüber fair“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B3.1 Soziale und ökologische Qualität von Investitionen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)

Warum Basislinie? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Das Anlagevermögen besteht nur aus Arbeitsmitteln der Gesellschafter und ist überschaubar, weshalb von einem geringen Sanierungspotential ausgegangen wird. (Auszüge 1, 8, 9 · Bericht S. 47)
  • 📄 Beleg Bisher wurden keine signifikanten Sanierungen im Berichtszeitraum vorgenommen. (Auszüge 22, 23 · Bericht S. 48)
  • 📄 Beleg Für das Jahr 2025 ist geplant, den Diesel-PKW durch ein gebrauchtes Elektrofahrzeug zu ersetzen. (Auszüge 24, 47, 48 · Bericht S. 48, 50, 51)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da keine Realisierung von Sanierungen im Berichtszeitraum und kein quantifizierter Investitionsbedarf vorliegen, können die Anforderungen der Stufen ab 'Erste Schritte' nicht erfüllt werden. (Auszüge 22–31 · Bericht S. 48, 49) Kriterium: ES2 verlangt die Abschätzung des Investitionsbedarfs, FO1 die Realisierung von bis zu 30 % des Sanierungsbedarfs
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einem Investitionsplan inkl. des ökologischen Sanierungsbedarfs in Tsd. EUR sowie zur Realisierung der ökologischen Sanierung in Tsd. EUR und %-Angaben.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir gehen hier von einem geringen Sanierungspotential in unserem Anlagevermögen aus, da generell das Anlagevermögen 48 aufgrund der Struktur der Organisation überschaubar ist.“Auszug 8 · S. 47Zeigt die Einschätzung des Sanierungspotentials (ES1 teilweise).
  2. „Bisher wurden keine signifikanten Sanierungen im Berichtszeitraum vorgenommen, da das aktuelle Anlagevermögen keine solchen Maßnahmen erfordert.“Auszug 22 · S. 48Zeigt, dass keine Realisierung stattgefunden hat (FO1, ER1, VO1 nicht erfüllt).
  3. „Um 51 dieser Herausforderung trotzdem gerecht zu werden, plant das Unternehmen, den Diesel- PKW im Jahr 2025 durch ein gebrauchtes Elektrofahrzeug zu ersetzen.“Auszug 47 · S. 50Zeigt geplante, aber nicht realisierte Maßnahme (Unterscheidung Absicht/Umsetzung).

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Investitionsplan inkl. des ökologischen Sanierungsbedarfs in Tsd. EUR
  • Realisierung der ökologischen Sanierung in Tsd. EUR und %-Angaben
  • Quantifizierte Abschätzung des Investitionsbedarfs (ES2)
  • Nachweis über den Anteil der Neuinvestitionen mit deutlicher sozial-ökologischer Verbesserung (FO3, ER3, VO2)
  • Expliziter Nachweis der vollständigen Erfüllung aller umweltbezogenen Verhaltensvorschriften (Basislinie)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermittelt. Der Investitionsbedarf wurde abgeschätzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Bis zu 100 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. 100 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Erfahren
Bis zu 60 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 80 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Fortgeschritten
Bis zu 30 % des aktualisierten Sanierungsbedarfs wurden realisiert. Mind. 60 % der Neuinvestitionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der sozial-ökologischen Auswirkungen im Unternehmen.
Erste Schritte
Für das bestehende Anlagevermögen wurden Sanierungsbedarf und durch Erneuerungsinvestitionen erreichbare Verbesserungspotenziale ermittelt. Der Investitionsbedarf wurde abgeschätzt.
Basislinie K
Das Unternehmen erfüllt alle Branchen-, Standort- oder laut Gewerbegenehmigung umweltbezogenen Verhaltensvorschriften vollständig.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Der Sanierungsbedarf und die Verbesserungspotenziale sind laufend fortzuschreiben. Sie verändern sich durch Realisierungen, Neuinvestitionen mit Verbesserungsspielraum und neue ökologische Lösungen. Verfügt das Unternehmen über beherrschte Beteiligungen, ist das Investitionsverhalten konsolidiert zu betrachten. Dieser Aspekt kann für Unternehmen/Organisationen, die wenig oder kein Anlagevermögen benötigen, von ganz geringer Bedeutung oder überhaupt nicht zutreffend sein. Oft werden Anlagen benützt, die gemietet sind. Die Einflussnahme auf die Vermieter*innen über entsprechende Nachfrage wäre Gegenstand in A3.
Arbeitsbuch S. 42 · in der Wissensbasis öffnen
›B3.2Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
K Testat-Wert Feld B370 % fachliche Prüfung offen
KI: Basislinie (0 Punkte)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B370 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung0Basislinie

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Bedeutung dieses Aspekts hängt vom Volumen der möglichen Veranlagungen ab.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „FIRMA_01 verfügt über keinerlei Finanzanlagen und investiert bisher nicht in Nachhaltigkeitsfonds oder ähnlich gelagerte Projekte.“ Bericht S. 49 · Auszug 36
  • „Finanzierte Projekte 2023: Projekt Betrag (in €) Anteil der Geldanlagen (in %) keine 0 0“ Bericht S. 49 · Auszug 39
  • „Fonds-Veranlagungen 2023: Fonds Betrag (in €) Anteil der Geldanlagen (in %) keine 0 0“ Bericht S. 50 · Auszug 41
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ES1 Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten PositivkriterienEs fehlt jegliche Veranlagung in solche Projekte oder Fonds.❌ nicht belegt
FO1 Mehrheitliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten PositivkriterienEs fehlt jegliche Veranlagung, geschweige denn eine mehrheitliche.❌ nicht belegt
ER1 Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten PositivkriterienEs fehlt jegliche Veranlagung, geschweige denn eine ausschließliche.❌ nicht belegt
VO1 Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien, reduzierten Renditeansprüchen und bewahrter gemeinwohlorientierter EinflussnahmeEs fehlt jegliche Veranlagung sowie Angaben zu Renditeansprüchen oder Einflussnahme.❌ nicht belegt
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ ist nicht alles belegt: „Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder …“ – nicht belegt. Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Basislinie · 0 Punkte
Ganzes Feld B3: KI 0 % · Testat 70 % · Δ -70 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B3 = 70 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B3.2 Gemeinwohlorientierte Geldanlagen
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte)

Warum Basislinie? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg FIRMA_01 verfügt über keinerlei Finanzanlagen und investiert bisher nicht in Nachhaltigkeitsfonds oder ähnlich gelagerte Projekte. (Auszug 36 · Bericht S. 49)
  • 📄 Beleg Finanzierte Projekte 2023: Projekt Betrag (in €) Anteil der Geldanlagen (in %) keine 0 0 (Auszug 39 · Bericht S. 49)
  • 📄 Beleg Fonds-Veranlagungen 2023: Fonds Betrag (in €) Anteil der Geldanlagen (in %) keine 0 0 (Auszug 41 · Bericht S. 50)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da keine Finanzanlagen bestehen, ist keine Veranlagung in ethisch-nachhaltigen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds vorhanden, sodass die Kriterien ES1 bis VO1 nicht erfüllt sind. (Auszüge 36, 39, 41 · Bericht S. 49, 50) Kriterium: ES1, FO1, ER1, VO1 erfordern teilweise, mehrheitliche bzw. ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen Projekten oder Fonds
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu Ausschlusskriterien oder konkreten Positivkriterien für Nachhaltigkeitsfonds.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „FIRMA_01 verfügt über keinerlei Finanzanlagen und investiert bisher nicht in Nachhaltigkeitsfonds oder ähnlich gelagerte Projekte.“Auszug 36 · S. 49Belegt das vollständige Fehlen von Finanzanlagen.
  2. „Finanzierte Projekte 2023: Projekt Betrag (in €) Anteil der Geldanlagen (in %) keine 0 0“Auszug 39 · S. 49Belegt 0 € und 0 % bei finanzierten Projekten.
  3. „Fonds-Veranlagungen 2023: Fonds Betrag (in €) Anteil der Geldanlagen (in %) keine 0 0“Auszug 41 · S. 50Belegt 0 € und 0 % bei Fonds-Veranlagungen.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Nachweis über Veranlagung in ethisch-nachhaltigen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds (ES1)
  • Ausschlusskriterien und konkrete Positivkriterien für Fonds
  • Informationen über erwartete sozial-ökologische Wirkungen der Projekte oder Fonds
  • Angaben zu reduzierten Renditeansprüchen (VO1)
  • Angaben zur gemeinwohlorientierten Einflussnahme (VO1)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschlusssowie konkreten Positivkriterien, reduzierten Renditeansprüchen und bewahrter gemeinwohlorientierter Einflussnahme
Erfahren
Ausschließliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Fortgeschritten
Mehrheitliche Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Erste Schritte
Teilweise Veranlagung in ethisch-nachhaltigen bzw. sozial-ökologischen Projekten oder Nachhaltigkeitsfonds mit klaren Ausschluss- sowie konkreten Positivkriterien
Basislinie K
Konventioneller Veranlagungsmix ohne spekulative Finanzprodukte
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Bedeutung dieses Aspekts hängt vom Volumen der möglichen Veranlagungen ab.
Arbeitsbuch S. 43 · in der Wissensbasis öffnen
›B4.1Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
K Testat-Wert Feld B430 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld B430 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht.
  • FO2 Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert.
  • FO3 Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen.
  • FO4 Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Mitarbeitende sind die mittätigen Unternehmer*innen, Führungskräfte sowie alle anderen Mitarbeiter*innen. Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema B4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Gesellschafter der GmbH & Co. KG ist die GmbH, deren Gesellschafter wiederum PERSON_01 ist.“ Bericht S. 52 · Auszug 2
  • „Gesellschafter der GbR sind PERSON_02 und PERSON_01.“ Bericht S. 52 · Auszug 3
  • „Eigentümer Anteil (in %) Unternehmer*innen 100 Führungskräfte Mitarbeitende Kund*innen Lieferant*innen weiteres Umfeld nicht mittätige Kapitalinvestor*innen Summe 2022:“ Bericht S. 55 · Auszug 82
  • „Ergebnis war die Gründung einer GbR zwischen PERSON_02 und PERSON_01 zur Abwicklung von Projekten im Bereich der Touristik.“ Bericht S. 53 · Auszug 32
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Konkrete Konzepte zur Mitentscheidung und zur möglichen geeigneten Rechtsform für Eigentumsübertragung und Haftungsregelung werden erarbeitetAuszug 27-29 beschreiben die Unternehmensstruktur als Netzwerk auf Mitentscheidung ausgelegt mit institutionalisierten Formen (Markenteam, Code of Conduct). Auszug 32-33 nennen die GbR als Rechtsform für Eigentumsübertragung. Auszug 42-44 berichten von der Diskussion über ein genossenschaftliches Modell. Auszug 10-26 beschreiben Haftungsregelungen nach Rechtsformen. Bericht S. 52, 53✅ belegt
FO1 Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglichtAuszug 32-33 und 77-78 berichten von der Gründung einer GbR zwischen PERSON_02 (Netzwerkpartner*in, als Mitarbeitende betrachtet laut Auszug 100-101) und PERSON_01 im Dezember 2016. Bericht S. 53, 55, 56🟡 teilweise belegt
FO3 Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre EntscheidungenAuszug 46-57 beschreiben gleiche Wissensstände und Transparenz zwischen den Eigentümern sowie definierte Entscheidungsstrukturen im Netzwerk. Bericht S. 53, 54🟡 teilweise belegt
ER1 Es besteht mindestens drei Jahre Praxis mit der gewählten RechtsformAuszug 77-78 nennen die Anmeldung der GbR im Dezember 2016. Auszug 82 nennt das Berichtsjahr 2023. Bericht S. 55✅ belegt
VO3 Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichertAuszug 85-87 beschreiben den Schutz vor feindlicher Übernahme. Auszug 79-80 nennen die offene Tür für Miteigentümerschaft. Bericht S. 54, 55, 56🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglichtAuszug 82-84 zeigt jedoch in der Eigenkapitalstruktur 2023 'Unternehmer*innen 100' und keine Anteile für Mitarbeitende, sodass unklar bleibt, ob die GbR als Erweiterung der Haupteigentümerstruktur gewertet wird.🟡 teilweise belegt
FO2 Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitertEine Erweiterung der Mitentscheidung in Eigentümerfragen auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden ist nicht beschrieben.❌ nicht belegt
FO3 Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre EntscheidungenEs ist nicht belegt, dass alle Netzwerkpartner*innen (nicht nur die Eigentümer*innen) über vollständige Entscheidungsgrundlagen verfügen.🟡 teilweise belegt
FO4 Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden stattIn den Auszügen steht nichts zu gemeinsamen Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen.❌ nicht belegt
ER2 Das Erweitern und Verbreitern der Eigentümerschaft durch mehr Menschen, mehr Anteile, mehr Berührungsgruppen wird aktiv gefördertAktive Förderung der Erweiterung ist explizit nicht vorhanden.❌ nicht belegt
ER3 Wachsende Eigentümerschaft ist als Trend erkennbarEin wachsender Trend in der Eigentümerschaft ist nicht erkennbar.❌ nicht belegt
ER4 Alle Eigentümer*innen sind umfassend für die Rolle geschultIn den Auszügen steht nichts zu umfassender Schulung der Eigentümer*innen für ihre Rolle.❌ nicht belegt
VO1 Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügenMitarbeitende verfügen nicht über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte.❌ nicht belegt
VO2 Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich istEine vertragliche Begrenzung der Stimmrechte gegen alleinige Beherrschung ist nicht belegt.❌ nicht belegt
VO3 Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichertDie Dynamik ist durch Auszug 57-58 eingeschränkt, da keine direkten Maßnahmen zur Erweiterung bestehen.🟡 teilweise belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind alle belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer …“ – teilweise belegt; „Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der …“ – nicht belegt; „Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen“ – teilweise belegt; „Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld B4: KI 10 % · Testat 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld B4 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: B4.1 Gemeinwohlorientierte Eigentumsstruktur
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

2 Belege · 2 Schlussfolgerungen · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Auszug 2 und 3 nennen PERSON_01 als Gesellschafter der GmbH und PERSON_01 sowie PERSON_02 als Gesellschafter der GbR, während Auszug 82-84 "Unternehmer*innen 100" in der Eigenkapitalstruktur 2023 ausweist. (Auszüge 2–84 · Bericht S. 52, 55)
  • 📄 Beleg Auszug 32-33 und 77-78 berichten von der Gründung einer GbR zwischen PERSON_02 und PERSON_01 im Dezember 2016 als Ergebnis eines offenen Verfahrens. (Auszüge 32, 33, 77, 78 · Bericht S. 53, 55)
  • ⚖ Schlussfolgerung Konkrete Konzepte zur Mitentscheidung und zur Rechtsform für Eigentumsübertragung (GbR) wurden erarbeitet und umgesetzt, was ES1 entspricht. (Auszüge 27–44 · Bericht S. 53) Kriterium: ES1
  • ⚖ Schlussfolgerung Eine Erweiterung der Mitentscheidung in Eigentümerfragen auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden ist nicht belegt, da Auszug 50-51 diese in der Verantwortung der Eigentümer belässt. (Auszüge 50, 51 · Bericht S. 53) Kriterium: FO2
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu gemeinsamen Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Gesellschafter der GmbH & Co. KG ist die GmbH, deren Gesellschafter wiederum PERSON_01 ist.“Auszug 2 · S. 52Belegt die alleinige Gesellschafterstellung von PERSON_01 bei der GmbH.
  2. „Gesellschafter der GbR sind PERSON_02 und PERSON_01.“Auszug 3 · S. 52Belegt die Erweiterung der Eigentümerschaft auf PERSON_02 in der GbR.
  3. „Eigentümer Anteil (in %) Unternehmer*innen 100 Führungskräfte Mitarbeitende Kund*innen Lieferant*innen weiteres Umfeld nicht mittätige Kapitalinvestor*innen Summe 2022:“Auszug 82 · S. 55Belegt die Eigenkapitalstruktur mit 100% Unternehmer*innen und 0% für Mitarbeitende.
  4. „Ergebnis war die Gründung einer GbR zwischen PERSON_02 und PERSON_01 zur Abwicklung von Projekten im Bereich der Touristik.“Auszug 32 · S. 53Belegt die konkrete Rechtsform für Eigentumsübertragung auf eine Mitarbeitende.
  5. „Es gibt keine direkten Maßnahmen, die die Eigentümer*innenstruktur erweitern oder verbreitern sollen, die also darauf abzielen, neue bzw.“Auszug 57 · S. 54Belegt, dass keine aktive Förderung der Erweiterung stattfindet (relevant für ER2).
  6. „Hier wurde auch klar definiert, welche Entscheidungen in der Verantwortung der Eigentümer, d.h. in dem Fall der Geschäftsführung liegen, und von ihnen erwartet werden.“Auszug 51 · S. 53Belegt, dass Eigentümerfragen nicht auf Mitarbeitendenvertreter*innen erweitert sind (FO2).🔧 Auszug-Nummer korrigiert: 50 → 51 (Zitat steht wörtlich nur in Auszug 51)

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Nachweis gemeinsamer Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen (FO4)
  • Nachweis der Erweiterung der Mitentscheidung in Eigentümerfragen auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden (FO2)
  • Nachweis aktiver Förderung der Erweiterung der Eigentümerschaft durch mehr Berührungsgruppen (ER2)
  • Nachweis vertraglicher Begrenzung der Stimmrechte gegen alleinige Beherrschung (VO2)
  • Nachweis, dass Mitarbeitende über die Mehrheit der Eigentumsanteile verfügen (VO1)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht. Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert. Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen. Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle Eigentümer*innen sind Teil einer aktiven Berührungsgruppe, wobei die Mitarbeitenden über die Mehrheit der Eigentumsanteile und Stimmrechte verfügen. Gleichzeitig sind die Stimmrechte einzelner Personen und definierter Gruppen vertraglich so begrenzt, dass durch sie eine alleinige Beherrschung des Unternehmens nicht möglich ist. Die vorhandene Struktur der Eigentümer*innen ist bei gleichzeitiger Dynamik und Flexibilität abgesichert.
Erfahren
Es besteht mindestens drei Jahre Praxis mit der gewählten Rechtsform. Das Erweitern und Verbreitern der Eigentümerschaft durch mehr Menschen, mehr Anteile, mehr Berührungsgruppen wird aktiv gefördert. Wachsende Eigentümerschaft ist als Trend erkennbar. Alle Eigentümer*innen sind umfassend für die Rolle geschult.
Fortgeschritten
Eine erste Erweiterung der Eigentümerschaft auf Mitarbeitende erfolgte auf Basis einer Rechtsform, die einfache Beteiligung von Berührungsgruppen ermöglicht. Mitentscheidung in Eigentümerfragen ist in geeigneter Form auf Vertreter*innen der Mitarbeitenden erweitert. Alle Beteiligten verfügen über vollständige Grundlagen für ihre Entscheidungen. Gemeinsame Schulungen zu Führungs- und Eigentümer*innenrollen finden statt.
Erste Schritte K
Konkrete Konzepte zur Mitentscheidung und zur möglichen geeigneten Rechtsform für Eigentumsübertragung und Haftungsregelung werden erarbeitet.
Basislinie
Bestehende Eigentumsstruktur aus Gründer*innen und/oder deren Nachfolger*innen
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Mitarbeitende sind die mittätigen Unternehmer*innen, Führungskräfte sowie alle anderen Mitarbeiter*innen. Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema B4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 46 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.1Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
K Testat-Wert Feld C140 % fachliche Prüfung offen
KI: Fortgeschritten (3 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C140 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert.
  • ER2 Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur zeigt sich z.B. durch: ∏ Respekt, Wertschätzung, Fehlertoleranz, konstruktiven Umgang mit Konflikten: ∏ immaterielle Wertschätzung (z.B. Wertschätzungsrunden) ∏ Feiern von Erfolgen ∏ Betrachtung von Fehlern als Lernmöglichkeiten (neutral oder positiv) ∏ Betrachtung von Konflikten als positiv und als Chance für eine bessere Lösung ∏ Die Mitarbeitenden verfügen über umfassende Konfliktlösungskompetenzen. ∏ persönliche Entwicklung, Stärkeneinsatz und Sinnstiftung: ∏ Den Mitarbeitenden werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. ∏ Die Mitarbeitenden werden auf Basis ihrer Talente und Stärken eingesetzt und erleben ihre Arbeit als sinnstiftend. ∏ klare Aufgabenverteilung, Strukturen und Selbstorganisation: ∏ Mitarbeitende haben Klarheit über ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten. ∏ Ein hoher Grad an Eigenverantwortung wird gelebt, d.h. die Mitarbeitenden können möglichst viel selbstständig entscheiden und mitgestalten. Wichtig ist die Gesamtschau und ganz konkrete Umsetzung im Alltag. Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden können hilfreich sein.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „FIRMA_01 setzt auf eine Unternehmenskultur, die durch Respekt, Wertschätzung und Vertrauen geprägt ist.“ Bericht S. 59 · Auszug 1
  • „T-Profile wurden von allen erar beitet, damit Klarheit und Transparenz darüber herrscht, welche Stärken, Schwächen, Motive und Einstellungen im Team präsent sind.“ Bericht S. 59 · Auszug 2
  • „Die Circles wurden gegründet, um vor dem Hintergru nd des wachsenden Netzwerks mehr persönliche Nähe zwischen den Netzwerkpartner*innen herzustellen“ Bericht S. 59 · Auszug 5
  • „Der Umgang mit Fehlern wird bei FIRMA_01 generell als Chance zur Verbesserung betrachtet.“ Bericht S. 60 · Auszug 17
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 hat konkrete Maßnahmen wie T-Profile, Circles und Stammtische zur Förderung einer wertschätzenden Kultur implementiert (Auszüge 2–6 · Bericht S. 59). Selbstorganisation und Eigenverantwortung sind zentrale Pfeiler der Arbeitsphilosophie und werden strukturell erwartet (Auszüge 28, 29, 30 · Bericht S. 60). Der Umgang mit Fehlern wird zwar als Chance gesehen, ist im Alltag aber noch verbesserungswürdig (Auszüge 17, 18, 19 · Bericht S. 60). Bei zwischenmenschlichen Konflikten ist die Feedback-Kultur noch verbesserungswürdig und Konflikte werden teils nicht gelöst (Auszüge 22, 23, 24 · Bericht S. 60).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu expliziter Sinnstiftung der Mitarbeitenden in ihrer Arbeit.
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 20 % · Testat 40 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C1 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.1 Mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

FIRMA_01 hat konkrete Maßnahmen wie T-Profile, Circles und Stammtische zur Förderung einer wertschätzenden Kultur implementiert (Auszüge 2–6 · Bericht S. 59). Selbstorganisation und Eigenverantwortung sind zentrale Pfeiler der Arbeitsphilosophie und werden strukturell erwartet (Auszüge 28, 29, 30 · Bericht S. 60). Der Umgang mit Fehlern wird zwar als Chance gesehen, ist im Alltag aber noch verbesserungswürdig (Auszüge 17, 18, 19 · Bericht S. 60). Bei zwischenmenschlichen Konflikten ist die Feedback-Kultur noch verbesserungswürdig und Konflikte werden teils nicht gelöst (Auszüge 22, 23, 24 · Bericht S. 60).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „FIRMA_01 setzt auf eine Unternehmenskultur, die durch Respekt, Wertschätzung und Vertrauen geprägt ist.“Auszug 1 · S. 59Zeigt die grundsätzliche Ausrichtung auf eine mitarbeitendenorientierte Kultur.
  2. „T-Profile wurden von allen erar beitet, damit Klarheit und Transparenz darüber herrscht, welche Stärken, Schwächen, Motive und Einstellungen im Team präsent sind.“Auszug 2 · S. 59Konkrete Maßnahme zur Förderung von Transparenz und Stärkeneinsatz im Team.
  3. „Die Circles wurden gegründet, um vor dem Hintergru nd des wachsenden Netzwerks mehr persönliche Nähe zwischen den Netzwerkpartner*innen herzustellen“Auszug 5 · S. 59Maßnahme zur Stärkung des zwischenmenschlichen Miteinanders.
  4. „Der Umgang mit Fehlern wird bei FIRMA_01 generell als Chance zur Verbesserung betrachtet.“Auszug 17 · S. 60Zeigt die intendierte Fehlertoleranz als Chance.
  5. „Ob und wie gut die Fehlerkultur im Alltag gelebt wird, ist stark von der Situation und den beteiligten Personen abhängig.“Auszug 19 · S. 60Zeigt, dass die Fehlerkultur im Alltag noch nicht konsistent umgesetzt ist.
  6. „Wenn es um “zwischenmenschliche” Konflikte geht, ist die Feedback-Kultur noch verbesserungswürdig, häufig aus dem Wunsch nach Harmonie bzw.“Auszug 22 · S. 60Belegt, dass der konstruktive Umgang mit Konflikten noch nicht überall gelingt.
  7. „Selbstorganisation und Eigenverantwortung sind zentrale Pfeiler der Arbeitsphilosophie und Unternehmenskultur von FIRMA_01.“Auszug 28 · S. 60Belegt die hohe Bedeutung von Selbstorganisation für die Kultur.
  8. „Fluktuationsrate 2023: 6,25 %“Auszug 54 · S. 61Niedrige Fluktuation kann als positiver Indikator für die Kultur gewertet werden.🔧 Auszug-Nummer korrigiert: 53 → 54 (Zitat steht wörtlich nur in Auszug 54)

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu expliziter Sinnstiftung der Mitarbeitenden in ihrer Arbeit.
  • In den Auszügen steht nichts zu regelmäßigen Erhebungen zum Erleben der Unternehmenskultur (außer zur Auswertung des Wertschätzungstopfs (Auszug 61 · Bericht S. 62)).
  • In den Auszügen steht nichts zu Entwicklungsmöglichkeiten in Stunden pro mitarbeitender Person (nur Gesamttage für alle Netzwerkpartner*innen (Auszüge 62, 63 · Bericht S. 62)).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative und/oder umfassende Lösungen für eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur werden nachhaltig und selbstverständlich gelebt und von Mitarbeitenden als solche erlebt.
Erfahren
Wirkung bzw. Erfolge aufgrund von Maßnahmen zur Förderung bzw. Verbesserung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Fortgeschritten K
Erste Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind umgesetzt.
Erste Schritte
Das Unternehmen setzt sich mit der eigenen Unternehmenskultur erstmalig auseinander. Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Förderung einer mitarbeitendenorientierten Unternehmenskultur sind geplant.
Basislinie
Es herrscht eine konventionelle Unternehmenskultur.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Eine mitarbeitendenorientierte Unternehmenskultur zeigt sich z.B. durch: ∏ Respekt, Wertschätzung, Fehlertoleranz, konstruktiven Umgang mit Konflikten: ∏ immaterielle Wertschätzung (z.B. Wertschätzungsrunden) ∏ Feiern von Erfolgen ∏ Betrachtung von Fehlern als Lernmöglichkeiten (neutral oder positiv) ∏ Betrachtung von Konflikten als positiv und als Chance für eine bessere Lösung ∏ Die Mitarbeitenden verfügen über umfassende Konfliktlösungskompetenzen. ∏ persönliche Entwicklung, Stärkeneinsatz und Sinnstiftung: ∏ Den Mitarbeitenden werden vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. ∏ Die Mitarbeitenden werden auf Basis ihrer Talente und Stärken eingesetzt und erleben ihre Arbeit als sinnstiftend. ∏ klare Aufgabenverteilung, Strukturen und Selbstorganisation: ∏ Mitarbeitende haben Klarheit über ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten. ∏ Ein hoher Grad an Eigenverantwortung wird gelebt, d.h. die Mitarbeitenden können möglichst viel selbstständig entscheiden und mitgestalten. Wichtig ist die Gesamtschau und ganz konkrete Umsetzung im Alltag. Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden können hilfreich sein.
Arbeitsbuch S. 49 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.2Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
K Testat-Wert Feld C140 % fachliche Prüfung offen
KI: Fortgeschritten (2 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C140 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert.
  • ER2 Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung ist die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag relevant: ∏ Maßnahmen des Arbeitsschutzes bzw. zur Erleichterung der Arbeit, d.h. ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, elektromagnetische Felder, Luftqualität und -schadstoffe, Unfallschutz, Lärm) und Verhinderung von Arbeitsunfällen ∏ Identifikation der Risikogruppen und Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren ∏ Gesundheitsprophylaxe und Vorbeugung, Bewusstseinsbildung und Schulungen: Suchtprävention, Ernährung, Sport- und Bewegungsangebote, Burnout-, Stressund Depressions-Prophylaxe, Wiedereingliederung ∏ Coaching, Begleitung, Mediation, Konflikt- und Krisenmanagement ∏ Führung und Gesundheit: Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und im Arbeitsschutz ∏ Umgang mit und unterstützende Maßnahmen für Mitarbeitende(n), die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, von Pflegeleistungen etc. ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Hierbei war der Umstieg von WhatsApp auf Slack als zentralen Kommunikationskanal eine wichtige Maßnahme, da dort Kommunikations- Benachrichtigungseinstellungen selbst verwaltet werden können.“ Bericht S. 63 · Auszug 69
  • „Weiterhin finden Meetings in einem fest definierten zeitlichen Rahmen statt, der in einen Alltag mit Familien und weiteren Verpflichtungen gut eingebunden werden kann.“ Bericht S. 63 · Auszug 70
  • „inzwischen wird ein vertretbarer “Feierabend” eingehalten“ Bericht S. 63 · Auszug 73
  • „Als ein Instrument wurden hierzu die Circles geschaffen, die sozialen Halt und Raum für Austausch innerhalb des Teams bieten sollen“ Bericht S. 63 · Auszug 83
3
Was hat die KI erkannt?
  • Es wurden konkrete Maßnahmen umgesetzt, wie der Umstieg auf Slack zur selbstverwalteten Benachrichtigungsverwaltung (Auszug 69 · Bericht S. 63) und feste Meeting-Zeiten (Auszug 70 · Bericht S. 63). Bei Coworkations wird ein vertretbarer „Feierabend“ eingehalten (Auszug 73 · Bericht S. 63). Die Circles bieten sozialen Austausch zu gesundheitlichen Themen (Auszug 83 · Bericht S. 63), jedoch gibt es keine institutionalisierten Gesundheitsförderungsmaßnahmen (Auszug 76 · Bericht S. 63). Gesundheitsdaten werden nicht erfasst (Auszug 85 · Bericht S. 63) und es gab keine Betriebsunfälle (Auszug 88 · Bericht S. 64).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zur Analyse der Wirkung und Erfolge der umgesetzten Maßnahmen (z.B. ob psychische Belastungen reduziert wurden).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 20 % · Testat 40 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C1 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.2 Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Es wurden konkrete Maßnahmen umgesetzt, wie der Umstieg auf Slack zur selbstverwalteten Benachrichtigungsverwaltung (Auszug 69 · Bericht S. 63) und feste Meeting-Zeiten (Auszug 70 · Bericht S. 63). Bei Coworkations wird ein vertretbarer „Feierabend“ eingehalten (Auszug 73 · Bericht S. 63). Die Circles bieten sozialen Austausch zu gesundheitlichen Themen (Auszug 83 · Bericht S. 63), jedoch gibt es keine institutionalisierten Gesundheitsförderungsmaßnahmen (Auszug 76 · Bericht S. 63). Gesundheitsdaten werden nicht erfasst (Auszug 85 · Bericht S. 63) und es gab keine Betriebsunfälle (Auszug 88 · Bericht S. 64).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Hierbei war der Umstieg von WhatsApp auf Slack als zentralen Kommunikationskanal eine wichtige Maßnahme, da dort Kommunikations- Benachrichtigungseinstellungen selbst verwaltet werden können.“Auszug 69 · S. 63Belegt umgesetzte Maßnahme zur Stressreduktion durch selbstverwaltete Benachrichtigungen.
  2. „Weiterhin finden Meetings in einem fest definierten zeitlichen Rahmen statt, der in einen Alltag mit Familien und weiteren Verpflichtungen gut eingebunden werden kann.“Auszug 70 · S. 63Belegt feste Meeting-Zeiten zur Unterstützung der Work-Life-Balance.
  3. „inzwischen wird ein vertretbarer “Feierabend” eingehalten“Auszug 73 · S. 63Zeigt zeitliche Begrenzung bei Coworkations als Maßnahme gegen nächtliche Überarbeitung.
  4. „Als ein Instrument wurden hierzu die Circles geschaffen, die sozialen Halt und Raum für Austausch innerhalb des Teams bieten sollen“Auszug 83 · S. 63Belegt Peer-Support-Struktur für gesundheitliche Themen.
  5. „Es gibt keine festgelegten Maßnahmen zur institutionalisierten Gesundheitsförderung.“Auszug 76 · S. 63Belegt, dass keine formalen/institutionalisierten Programme existieren.
  6. „Es gab keine Betriebsunfälle.“Auszug 88 · S. 64Belegt Arbeitsschutz durch null Betriebsunfälle im Berichtszeitraum.
  7. „Da alle NWP selbständig / freiberuflich arbeiten, wird vom Unternehmen nicht erfasst, wie oft und lange jemand krank war.“Auszug 85 · S. 63Belegt fehlende Erfassung von Gesundheits-/Krankenquoten.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur Analyse der Wirkung und Erfolge der umgesetzten Maßnahmen (z.B. ob psychische Belastungen reduziert wurden).
  • In den Auszügen steht nichts zur Erfassung von Gesundheits-/Krankenquoten oder Tagen mit Arbeit trotz Krankheit (Auszüge 85, 86, 87 · Bericht S. 63).
  • In den Auszügen steht nichts zu institutionalisierten Angeboten wie Sport, ergonomischen Arbeitsplätzen oder betrieblichen Ersthelfer*innen (Auszüge 66, 76, 160 · Bericht S. 63, 67).
  • In den Auszügen steht nichts zur systematischen Evaluation der Gesundheitsförderungsmaßnahmen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative und/oder umfangreiche Lösungen zur Förderung und Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Erfahren
Wirkung und Erfolge der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz sind sichtbar und werden analysiert. Maßnahmen sind breit umgesetzt.
Fortgeschritten K
Erste Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit am Arbeitsplatz sowie zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind bereits umgesetzt.
Erste Schritte
Erste Maßnahmen zur Verbesserung von betrieblicher Gesundheit und zum Arbeitsschutz über das gesetzliche Mindestmaß hinaus sind geplant.
Basislinie
Es gibt kein besonderes Angebot im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung. Der gesetzliche Arbeitsschutz wird eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung ist die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag relevant: ∏ Maßnahmen des Arbeitsschutzes bzw. zur Erleichterung der Arbeit, d.h. ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, elektromagnetische Felder, Luftqualität und -schadstoffe, Unfallschutz, Lärm) und Verhinderung von Arbeitsunfällen ∏ Identifikation der Risikogruppen und Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren ∏ Gesundheitsprophylaxe und Vorbeugung, Bewusstseinsbildung und Schulungen: Suchtprävention, Ernährung, Sport- und Bewegungsangebote, Burnout-, Stressund Depressions-Prophylaxe, Wiedereingliederung ∏ Coaching, Begleitung, Mediation, Konflikt- und Krisenmanagement ∏ Führung und Gesundheit: Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und im Arbeitsschutz ∏ Umgang mit und unterstützende Maßnahmen für Mitarbeitende(n), die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit, von Pflegeleistungen etc. ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen können
Arbeitsbuch S. 51 · in der Wissensbasis öffnen
›C1.3Diversität und Chancengleichheit
K Testat-Wert Feld C140 % fachliche Prüfung offen
KI: Fortgeschritten (2 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C140 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ angepasste Personalsuche und Stellenbesetzung (unterrepräsentierte Gruppen werden bevorzugt) ∏ Berücksichtigung der gesellschaftlichen Diversität des Umfelds bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen über dem Branchendurchschnitt
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir treten ausschließlich als "Senior"-Berater*inn en auf, was bedeutet, dass insbesondere für Berufseinsteiger*innen die Eintrittshürden in das Netzwerk sehr hoch sind.“ Bericht S. 65 · Auszug 98
  • „Bisher gibt es keine formalen Betriebsvereinbarungen zur Förderung von Diversität.“ Bericht S. 65 · Auszug 104
  • „Wir arbeiten mit einheitlichen Stunden- und Tagessätzen für alle Netzwerkpartner*innen, was für Transparenz und Fairness sorgt.“ Bericht S. 65 · Auszug 113
  • „Um dem entgegenzuwirken, wird betont, dass das Bedürfnis nach individuellen Arbeitsweisen Unterstützung findet.“ Bericht S. 65 · Auszug 110
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma analysiert strukturelle Barrieren, die bestimmte Gruppen ausschließen (Auszüge 98–103 · Bericht S. 65). Es wurden Maßnahmen wie einheitliche Vergütungssätze (Auszug 113 · Bericht S. 65) und die Berücksichtigung neurodivergenter Bedürfnisse (Auszüge 110, 111 · Bericht S. 65) umgesetzt. Zudem reflektiert das Unternehmen regelmäßig seine Grenzen (Auszüge 105, 106 · Bericht S. 65). Allerdings gibt es keine formalen Betriebsvereinbarungen zur Diversitätsförderung (Auszug 104 · Bericht S. 65) und die Firma räumt ein, in Bezug auf Wertekongruenz nicht divers zu sein (Auszüge 96, 97 · Bericht S. 64).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): Nachweis von Wirkungen und Erfolgen der umgesetzten Maßnahmen (für Erfahren/Vorbildlich)
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld C1: KI 20 % · Testat 40 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C1 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C1.3 Diversität und Chancengleichheit
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Firma analysiert strukturelle Barrieren, die bestimmte Gruppen ausschließen (Auszüge 98–103 · Bericht S. 65). Es wurden Maßnahmen wie einheitliche Vergütungssätze (Auszug 113 · Bericht S. 65) und die Berücksichtigung neurodivergenter Bedürfnisse (Auszüge 110, 111 · Bericht S. 65) umgesetzt. Zudem reflektiert das Unternehmen regelmäßig seine Grenzen (Auszüge 105, 106 · Bericht S. 65). Allerdings gibt es keine formalen Betriebsvereinbarungen zur Diversitätsförderung (Auszug 104 · Bericht S. 65) und die Firma räumt ein, in Bezug auf Wertekongruenz nicht divers zu sein (Auszüge 96, 97 · Bericht S. 64).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir treten ausschließlich als "Senior"-Berater*inn en auf, was bedeutet, dass insbesondere für Berufseinsteiger*innen die Eintrittshürden in das Netzwerk sehr hoch sind.“Auszug 98 · S. 65Zeigt die Analyse struktureller Ausschlussfaktoren.
  2. „Bisher gibt es keine formalen Betriebsvereinbarungen zur Förderung von Diversität.“Auszug 104 · S. 65Belegt, dass formale Regelungen fehlen.
  3. „Wir arbeiten mit einheitlichen Stunden- und Tagessätzen für alle Netzwerkpartner*innen, was für Transparenz und Fairness sorgt.“Auszug 113 · S. 65Belegt umgesetzte Maßnahme zur Chancengleichheit bei der Vergütung.
  4. „Um dem entgegenzuwirken, wird betont, dass das Bedürfnis nach individuellen Arbeitsweisen Unterstützung findet.“Auszug 110 · S. 65Belegt Maßnahme zur Unterstützung neurodivergenter Mitarbeitender.
  5. „Wir sind uns jedoch der bewussten und unbewussten Grenzen unserer Struktur bewusst und reflektieren regelmäßig, inwiefern sie bestimmte Personengruppen ausschließen.“Auszug 105 · S. 65Belegt Bewusstsein und regelmäßige Reflexion.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis von Wirkungen und Erfolgen der umgesetzten Maßnahmen (für Erfahren/Vorbildlich)
  • Formale Betriebsvereinbarungen zur Diversitätsförderung (in den Auszügen als nicht vorhanden beschrieben (Auszug 104 · Bericht S. 65))
  • Daten zur Väterkarenz (in den Auszügen als nicht erhoben angegeben (Auszug 165 · Bericht S. 68))
  • Aufschlüsselung der Fluktuation und Neueinstellungen nach Diversitätsdimensionen
  • Angaben zur gesellschaftlichen Diversität des Umfelds für 2023 (in den Auszügen als nicht möglich angegeben (Auszug 161 · Bericht S. 67))
  • Demografische Verteilung getrennt nach Führungsebenen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Innovative Lösungen zur Förderung und Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit werden umfassend, nachhaltig und selbstverständlich gelebt.
Erfahren
Wirkungen und Erfolge von bereits ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind sichtbar und werden analysiert.
Fortgeschritten K
Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind umgesetzt.
Erste Schritte
Schwachstellen und mögliche Benachteiligungen in Hinblick auf Diversität sowie deren Auswirkungen auf die Belegschaft werden analysiert. Erste Maßnahmen zur Verbesserung im Umgang mit und ein Bewusstsein für Diversität und Chancengleichheit sind geplant.
Basislinie
Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen, darüber hinaus gibt es keine relevanten Maßnahmen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ angepasste Personalsuche und Stellenbesetzung (unterrepräsentierte Gruppen werden bevorzugt) ∏ Berücksichtigung der gesellschaftlichen Diversität des Umfelds bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen über dem Branchendurchschnitt
Arbeitsbuch S. 52 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.1Ausgestaltung des Verdienstes
Testat-Wert Feld C260 % ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Inhaltsprüfung (lokal, ohne KI)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C260 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5.
  • ER2 Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden.
  • ER3 Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich bei allen Verdienstangaben um den Brutto monatsverdienst. In Ländern oder Unternehmen, in denen mehr als zwölf Monate abgegolten werden, muss der zusätzliche Verdienst aliquot zum Monatsverdienst hinzugerechnet werden. Als Verdienst sind dabei jene Geld- und Sachwertflüsse zu verstehen, die vor Abzug von Abgaben zu einem endgültigen Abfluss bei der Organisation und einem Zufluss in die Verfügungsgewalt der Mitarbeitenden führen. Berücksichtigt werden dabei alle Verdienstbestandteile: ∏ fixe und variable Zahlungen ∏ Zulagen ∏ Boni ∏ Gewinnausschüttungen ∏ freiwillige Sozialleistungen Die Verdienstspreizung inkludiert alle Mitarbeitenden (siehe Definition). „Bei entsprechender Legitimation“ bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Regelung treffen können. Dabei darf die maximale Spreizung 1:20 nicht übersteigen (siehe Negativaspekt C2.4). Ein „lebenswürdiger Verdienst“ („living wage“) ist nicht mit dem Mindestlohn gleichzusetzen. Er ist unabhängig für jeden Standort der Organisation zu bestimmen, um regionale Lebenshaltungskosten berücksichtigen zu können.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Es existieren festgelegte Tagessätze und Stundensätze, die für alle Netzwerkpartner*innen gleich sind.“ Bericht S. 70 · Auszug 15
  • „Die Konditionen sind klar definiert und für alle einsehbar, beispielsweise in den Verträgen sowie im Online-Handbuch.“ Bericht S. 70 · Auszug 23
  • „FIRMA_01 gewährleistet für alle Netzwerkpartner*innen einen „lebenswürdigen Verdienst“, indem die Tagessätze bewusst hoch angesetzt werden.“ Bericht S. 79 · Auszug 214
  • „1:30 Die errechnete Spreizung bezieht sich auf den tatsächlichen Verdienst.“ Bericht S. 72 · Auszug 65
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Tagessätze sind für alle Netzwerkpartner*innen gleich und transparent in Verträgen dokumentiert (Auszüge 15, 23 · Bericht S. 70). Durch die bewusst hoch angesetzten Tagessätze wird ein lebenswürdiger Verdienst für alle gewährleistet (Auszug 214 · Bericht S. 79). Die tatsächliche Spreizung beträgt jedoch 1:30 (Auszug 65 · Bericht S. 72), weshalb höhere Stufen nicht erreicht werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Tagessätze individuell an persönliche Bedürfnisse anzupassen (Auszug 24 · Bericht S. 70).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einem formalisierten Verfahren, bei dem Mitarbeitende den Verdienst vollständig selbst festlegen (für Vorbildlich).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 80 % · Testat 60 % · Δ +20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Inhaltsprüfung (lokal, ohne KI)
„Die tatsächliche Spreizung beträgt jedoch 1:30 (Auszug 65 · Bericht S. 72), weshalb höhere Stufen nicht erreicht werden.“
Der Satz wurde mit dem Auszug verglichen, den er nennt – er ist ihm zu wenig ähnlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C2 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.1 Ausgestaltung des Verdienstes
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

Die Tagessätze sind für alle Netzwerkpartner*innen gleich und transparent in Verträgen dokumentiert (Auszüge 15, 23 · Bericht S. 70). Durch die bewusst hoch angesetzten Tagessätze wird ein lebenswürdiger Verdienst für alle gewährleistet (Auszug 214 · Bericht S. 79). Die tatsächliche Spreizung beträgt jedoch 1:30 (Auszug 65 · Bericht S. 72), weshalb höhere Stufen nicht erreicht werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Tagessätze individuell an persönliche Bedürfnisse anzupassen (Auszug 24 · Bericht S. 70).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Es existieren festgelegte Tagessätze und Stundensätze, die für alle Netzwerkpartner*innen gleich sind.“Auszug 15 · S. 70Zeigt gleiche Grundvergütung für alle Netzwerkpartner*innen.
  2. „Die Konditionen sind klar definiert und für alle einsehbar, beispielsweise in den Verträgen sowie im Online-Handbuch.“Auszug 23 · S. 70Belegt Transparenz der Vergütungskonditionen.
  3. „FIRMA_01 gewährleistet für alle Netzwerkpartner*innen einen „lebenswürdigen Verdienst“, indem die Tagessätze bewusst hoch angesetzt werden.“Auszug 214 · S. 79Belegt Maßnahme zur Sicherstellung eines lebenswürdigen Verdienstes.
  4. „1:30 Die errechnete Spreizung bezieht sich auf den tatsächlichen Verdienst.“Auszug 65 · S. 72Zeigt, dass die Spreizung 1:30 beträgt und damit über 1:5 liegt.
  5. „Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Tagessätze individuell nach oben oder unten anzupassen, um den persönlichen Bedürfnissen und Marktanforderungen Rechnung zu tragen.“Auszug 24 · S. 70Belegt Möglichkeit der individuellen Anpassung an Bedürfnisse.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur konkreten Höhe des Mindestverdienstes 2023 (nur Höchstverdienst 262.131,03 € (Auszug 59) und Spreizung 1:30 (Auszug 65 · Bericht S. 72) sind genannt).
  • In den Auszügen steht kein Nachweis, dass die Spreizung maximal 1:5 beträgt (es wird 1:30 angegeben (Auszug 65 · Bericht S. 72)).
  • In den Auszügen steht nichts zu einem formalisierten Verfahren, bei dem Mitarbeitende den Verdienst vollständig selbst festlegen (für Vorbildlich).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.

Warum nicht gezählt?

Ein Satz der Begründung passt inhaltlich nicht zu seiner Belegstelle – nicht gezählt.
Prüfung: Inhaltsprüfung (lokal, ohne KI)
Abgelehnter Satz: „Die tatsächliche Spreizung beträgt jedoch 1:30 (Auszug 65 · Bericht S. 72), weshalb höhere Stufen nicht erreicht werden.“
Was geprüft wurde: Der Satz wurde mit dem Auszug verglichen, den er nennt – er ist ihm zu wenig ähnlich.
Technische Meldung
Satz passt inhaltlich nicht zum genannten Auszug: 'Die tatsächliche Spreizung beträgt jedoch 1:30 , weshalb höhere Stufen'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung des Verdienstes wird entwickelt. Der Verdienst wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren
Die Spreizung zwischen höchstem und niedrigstem Verdienst innerhalb der Organisation liegt bei maximal 1:5. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann das Verhältnis an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Fortgeschritten
Maßnahmen werden getroffen, um einen an regionale Lebenshaltungskosten angepassten „lebenswürdigen Verdienst“ zu gewährleisten.
Erste Schritte
Regelmäßige Analyse und Thematisierung einer gerechten Verdienststruktur
Basislinie
Die gesetzlichen Mindestanforderungen (z.B. Mindestlohn) werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich bei allen Verdienstangaben um den Brutto monatsverdienst. In Ländern oder Unternehmen, in denen mehr als zwölf Monate abgegolten werden, muss der zusätzliche Verdienst aliquot zum Monatsverdienst hinzugerechnet werden. Als Verdienst sind dabei jene Geld- und Sachwertflüsse zu verstehen, die vor Abzug von Abgaben zu einem endgültigen Abfluss bei der Organisation und einem Zufluss in die Verfügungsgewalt der Mitarbeitenden führen. Berücksichtigt werden dabei alle Verdienstbestandteile: ∏ fixe und variable Zahlungen ∏ Zulagen ∏ Boni ∏ Gewinnausschüttungen ∏ freiwillige Sozialleistungen Die Verdienstspreizung inkludiert alle Mitarbeitenden (siehe Definition). „Bei entsprechender Legitimation“ bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Regelung treffen können. Dabei darf die maximale Spreizung 1:20 nicht übersteigen (siehe Negativaspekt C2.4). Ein „lebenswürdiger Verdienst“ („living wage“) ist nicht mit dem Mindestlohn gleichzusetzen. Er ist unabhängig für jeden Standort der Organisation zu bestimmen, um regionale Lebenshaltungskosten berücksichtigen zu können.
Arbeitsbuch S. 55 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.2Ausgestaltung der Arbeitszeit
K Testat-Wert Feld C260 % fachliche Prüfung offen
KI: Vorbildlich (8 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C260 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung8Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die definierte Wochenarbeitszeit (auch Normalarbeitszeit) bezieht sich auf Vollzeitarbeitsverhältnisse und dient als Referenzgröße für Teilzeitarbeitsverhältnisse. Überstunden sind grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Zur Optimierung der Betriebsprozesse können Überstunden eingesetzt werden, wenn sie 10 % der Wochenarbeitszeit dauerhaft nicht übersteigen. Ist die Erfassung der Überstunden nicht belegbar oder keine realistische Einschätzung der Mehrarbeit möglich, sind dafür pauschal vier Stunden anzusetzen. „Bei entsprechender Legitimation” bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Wochenarbeitszeitregelung treffen können.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Bei FIRMA_01 ist die Selbstorganisation der Arbeit ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur.“ Bericht S. 75 · Auszug 133
  • „Da alle Netzwerkpartner*innen selbstständig arbeiten, gibt es keine unternehmensweit definierte Wochenarbeitszeit.“ Bericht S. 76 · Auszug 148
  • „Jede*r entscheidet selbst, wie viel er oder sie täglich arbeitet, es gibt keine vom Unternehmen vorgegebene Verpflichtung für eine Mindestzahl an Arbeitsstunden pro Tag oder Woche.“ Bericht S. 76 · Auszug 149
  • „Jede*r Netzwerkpartner*in kann selbst bestimmen, wann und wo gearbeitet wird, sodass persönliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen.“ Bericht S. 75 · Auszug 130
3
Was hat die KI erkannt?
  • Bei FIRMA_01 ist die Selbstorganisation der Arbeitszeit zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur (Auszug 133 · Bericht S. 75). Es gibt keine unternehmensweit definierte Wochenarbeitszeit, jede*r Netzwerkpartner*in entscheidet selbst über den täglichen Arbeitsumfang (Auszüge 148, 149, 150 · Bericht S. 76). Die Arbeitszeiten können weitgehend selbstständig organisiert und bedarfsgerecht mit gesellschaftlicher Teilhabe verbunden werden (Auszüge 87–132 · Bericht S. 74, 75).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 8 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Vorbildlich · 8 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 80 % · Testat 60 % · Δ +20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C2 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

„Selbsteinschätzung durch die Netzwerkpartner*innen. Wichtige Prinzipien dabei sind:  Selbsteinschätzung der Arbeitszeit und Eigenverant wortung: Nur in seltenen Fällen ist es nötig, die Arbeitszeit minutengenau je Projekt zu erfassen. Wenn, dann erfolgt dies meistens auf Verlangen der Kund*innen. Auch die letztendl“

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.2 Ausgestaltung der Arbeitszeit
Ergebnis: Vorbildlich (8 Punkte)

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

Bei FIRMA_01 ist die Selbstorganisation der Arbeitszeit zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur (Auszug 133 · Bericht S. 75). Es gibt keine unternehmensweit definierte Wochenarbeitszeit, jede*r Netzwerkpartner*in entscheidet selbst über den täglichen Arbeitsumfang (Auszüge 148, 149, 150 · Bericht S. 76). Die Arbeitszeiten können weitgehend selbstständig organisiert und bedarfsgerecht mit gesellschaftlicher Teilhabe verbunden werden (Auszüge 87–132 · Bericht S. 74, 75).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Bei FIRMA_01 ist die Selbstorganisation der Arbeit ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur.“Auszug 133 · S. 75Belegt das zentrale Prinzip der Selbstorganisation als Unternehmenskultur.
  2. „Da alle Netzwerkpartner*innen selbstständig arbeiten, gibt es keine unternehmensweit definierte Wochenarbeitszeit.“Auszug 148 · S. 76Zeigt, dass keine feste Wochenarbeitszeit unternehmensweit vorgegeben ist.
  3. „Jede*r entscheidet selbst, wie viel er oder sie täglich arbeitet, es gibt keine vom Unternehmen vorgegebene Verpflichtung für eine Mindestzahl an Arbeitsstunden pro Tag oder Woche.“Auszug 149 · S. 76Belegt die individuelle Selbstbestimmung des Arbeitsumfangs ohne Mindestvorgaben.
  4. „Jede*r Netzwerkpartner*in kann selbst bestimmen, wann und wo gearbeitet wird, sodass persönliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen.“Auszug 130 · S. 75Belegt die bedarfsgerechte individuelle Anpassung der Arbeitszeit an persönliche Bedürfnisse.
  5. „Es gibt keine fixe Vorgaben der Geschäftsführung zu Arbeitszeiten, Arbeitsorten oder Arbeitsinhalten.“Auszug 135 · S. 75Belegt das Fehlen von Weisungsbefugnissen bezüglich der Arbeitszeit.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich K
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Wochenarbeitszeit wird entwickelt. Die Wochenarbeitszeit wird bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren
Die definierte Wochenarbeitszeit innerhalb der Organisation beträgt maximal 30 Stunden. Bei entsprechender Legitimation durch alle Mitarbeitenden kann die Wochenarbeitszeit an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden. Die Legitimation ist bei Bedarf erneut zu erheben.
Fortgeschritten
Maßnahmen und Fortbildungen werden unterstützt, um einen bewussten Umgang der Mitarbeitenden mit Arbeitszeit und Überstundenpraxis zu etablieren.
Erste Schritte
Eine gerechte Verteilung der Arbeitslast/Arbeitszeit wird regelmäßig analysiert und thematisiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Mindestanforderungen werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die definierte Wochenarbeitszeit (auch Normalarbeitszeit) bezieht sich auf Vollzeitarbeitsverhältnisse und dient als Referenzgröße für Teilzeitarbeitsverhältnisse. Überstunden sind grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Zur Optimierung der Betriebsprozesse können Überstunden eingesetzt werden, wenn sie 10 % der Wochenarbeitszeit dauerhaft nicht übersteigen. Ist die Erfassung der Überstunden nicht belegbar oder keine realistische Einschätzung der Mehrarbeit möglich, sind dafür pauschal vier Stunden anzusetzen. „Bei entsprechender Legitimation” bedeutet, dass alle Mitarbeitenden konsensual oder demokratisch auch eine andere Wochenarbeitszeitregelung treffen können.
Arbeitsbuch S. 57 · in der Wissensbasis öffnen
›C2.3Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
K Testat-Wert Feld C260 % fachliche Prüfung offen
KI: Vorbildlich (7 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C260 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung7Vorbildlich

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Höchste Stufe – es gibt keine höhere Anforderung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Vorbildrolle von Führungskräften und Geschäftsführung ist besonders zu beachten. Definitionen: ∏ flexible Arbeitsmodelle: von der Organisation vorgegeben, können von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden ∏ individuell angepasste Arbeitsmodelle: maßgeschneiderte Lösungen für einzelne Mitarbeitende Die Einschränkung der Selbstbestimmung ist möglich, wenn existenzielle betriebliche Belange vorliegen (in Absprache mit dem Betriebsrat oder einem entsprechend legitimierten Gremium).
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Diese sind grundsätzlich höchstgradig flexibel und individuell an die Bedürfnisse der Netzwerkpartner*innen anpassbar.“ Bericht S. 77 · Auszug 159
  • „Selbstbestimmung als Grundprinzip: Es gibt keine f ixe Vorgaben der Geschäftsführung zu Arbeitszeiten, Arbeitsorten oder Arbeitsinhalten.“ Bericht S. 75 · Auszug 135
  • „Die Geschäftsführung verfügt über keinerlei Weisungsbefugnis hinsichtlich der Arbeitszeit.“ Bericht S. 75 · Auszug 139
  • „Jede*r Netzwe rkpartner*in kann selbst bestimmen, wann und wo gearbeitet wird, sodass persönliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen.“ Bericht S. 75 · Auszug 130
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Arbeitsmodelle sind höchstgradig flexibel und individuell an die Bedürfnisse der Netzwerkpartner*innen anpassbar (Auszug 159 · Bericht S. 77). Es gibt keine fixen Vorgaben der Geschäftsführung zu Arbeitszeiten, Arbeitsorten oder Arbeitsinhalten (Auszug 135 · Bericht S. 75). Die Geschäftsführung verfügt über keinerlei Weisungsbefugnis hinsichtlich der Arbeitszeit (Auszug 139 · Bericht S. 75). Jede*r Netzwerkpartner*in kann selbst bestimmen, wann und wo gearbeitet wird (Auszug 130 · Bericht S. 75).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
5
Warum Vorbildlich?
Darum: „Vorbildlich“ mit 7 Punkten (diese Stufe hat 7–10 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Vorbildlich · 7 Punkte
Ganzes Feld C2: KI 80 % · Testat 60 % · Δ +20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C2 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C2.3 Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses und der Work-Life-Balance
Ergebnis: Vorbildlich (7 Punkte)

Warum Vorbildlich? – Begründung der KI

Die Arbeitsmodelle sind höchstgradig flexibel und individuell an die Bedürfnisse der Netzwerkpartner*innen anpassbar (Auszug 159 · Bericht S. 77). Es gibt keine fixen Vorgaben der Geschäftsführung zu Arbeitszeiten, Arbeitsorten oder Arbeitsinhalten (Auszug 135 · Bericht S. 75). Die Geschäftsführung verfügt über keinerlei Weisungsbefugnis hinsichtlich der Arbeitszeit (Auszug 139 · Bericht S. 75). Jede*r Netzwerkpartner*in kann selbst bestimmen, wann und wo gearbeitet wird (Auszug 130 · Bericht S. 75).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Diese sind grundsätzlich höchstgradig flexibel und individuell an die Bedürfnisse der Netzwerkpartner*innen anpassbar.“Auszug 159 · S. 77Beleg für bedarfsgerechte individuelle Anpassung der Arbeitsmodelle
  2. „Selbstbestimmung als Grundprinzip: Es gibt keine f ixe Vorgaben der Geschäftsführung zu Arbeitszeiten, Arbeitsorten oder Arbeitsinhalten.“Auszug 135 · S. 75Beleg für Selbstbestimmung als Grundprinzip ohne externe Vorgaben
  3. „Die Geschäftsführung verfügt über keinerlei Weisungsbefugnis hinsichtlich der Arbeitszeit.“Auszug 139 · S. 75Beleg für fehlende Weisungsbefugnis der Geschäftsführung bei der Arbeitszeitgestaltung
  4. „Jede*r Netzwe rkpartner*in kann selbst bestimmen, wann und wo gearbeitet wird, sodass persönliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen.“Auszug 130 · S. 75Beleg für selbstbestimmte Festlegung von Arbeitszeit und Arbeitsort durch die Mitarbeitenden
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich K
Ein Verfahren zur Selbstbestimmung der Arbeitsmodelle wird entwickelt. Die Arbeitsmodelle werden bedarfsgerecht individuell angepasst und selbstbestimmt durch Mitarbeitende festgelegt.
Erfahren
An die individuelle Lebenssituation angepasste Arbeitsverhältnisse sind möglich und werden im Sinne der kulturellen Verankerung in der Organisation auch von zahlreichen Führungskräften in Anspruch genommen.
Fortgeschritten
Mitarbeitende besitzen die Möglichkeit, aus verschiedenen flexiblen Arbeitsmodellen auszuwählen.
Erste Schritte
Die verfügbaren Arbeitsmodelle werden regelmäßig analysiert und thematisiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten. Teilzeit kann in Anspruch genommen werden.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Vorbildrolle von Führungskräften und Geschäftsführung ist besonders zu beachten. Definitionen: ∏ flexible Arbeitsmodelle: von der Organisation vorgegeben, können von Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden ∏ individuell angepasste Arbeitsmodelle: maßgeschneiderte Lösungen für einzelne Mitarbeitende Die Einschränkung der Selbstbestimmung ist möglich, wenn existenzielle betriebliche Belange vorliegen (in Absprache mit dem Betriebsrat oder einem entsprechend legitimierten Gremium).
Arbeitsbuch S. 58 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.1Ernährung während der Arbeitszeit
K Testat-Wert Feld C340 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C340 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Die Betriebsgröße ist ausschlaggebend für Essensangebote. Kantinen können in Kleinunternehmen nicht erwartet werden – wohl aber kann Verpflegung organisiert werden, z.B. ein Obstkorb für die Mitarbeitenden. ∏ Auch wenn keine Betriebsküche vorhanden ist, können positive Anreizfaktoren gesetzt werden, wie z.B. Kooperationen mit bio-vegetarischen Lokalen oder lokalen Reformhäusern etc. Dies wirkt sich positiv im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge aus.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Beispiele sind die Berücksichtigung von veganen Optionen sowie die Bevorzugung von regionalen Lebensmitteln.“ Bericht S. 84 · Auszug 11
  • „Die Netzwerkpartner*innen von FIRMA_01 sind selbständig und arbeiten überwiegend im Homeoffice bzw. Es gibt kein gemeinsames Büro, keine Kantine usw.“ Bericht S. 83 · Auszug 1
  • „Der Code of Conduct liefert dabei auch praktische Tipps für die Umsetzung eines nachhaltigen Konsumverhaltens der Netzwerkpartner*innen, bezogen auf die Ernährung beispielsweise “Unterstütze lokale und regionale …“ Bericht S. 84 · Auszug 19
  • „So wird beispielsweise bei der Wahl von Restaurants immer darauf geachtet, dass genügend vegane Optionen zur Verfügung stehen.“ Bericht S. 89 · Auszug 93
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster, z.B. Angebot einer vegetarischen Option bzw. Vergünstigungen in biologischen Restaurants; ObstkorbBei der Wahl von Restaurants wird darauf geachtet, dass genügend vegane Optionen zur Verfügung stehen; bei Veranstaltungen werden vegane Optionen berücksichtigt. Bericht S. 84, 89✅ belegt
FO1 Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen ErnährungsgewohnheitenNachhaltiger Konsum ist Teil des Code of Conduct; Markengrundsatz ist das Streben danach, den Konsum im Sinne der Werte zu gestalten. Bericht S. 84✅ belegt
ER1 Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziertRegionale und lokale Produkte werden bevorzugt. Bericht S. 84🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
FO1 deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der BetriebskantineEs existiert keine Betriebskantine, in der ein reduzierter Konsum tierischer Produkte nachgewiesen werden könnte.❌ nicht belegt
ER1 Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlosOhne Gesamtzahl kann der Anteil von > 50 % nicht berechnet werden.❌ nicht belegt
ER1 Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziertIn den Auszügen steht nichts zu saisonalen oder biologisch zertifizierten Lebensmitteln.🟡 teilweise belegt
ER1 Fleisch aus lokaler WeidehaltungIn den Auszügen steht nichts zu Fleisch aus lokaler Weidehaltung.❌ nicht belegt
VO1 Ernährung überwiegend (> 75 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal, biologisch zertifiziert, wenn möglich aus solidarischer Landwirtschaft, Fleisch aus lokaler WeidehaltungIn den Auszügen steht nichts zu einem Anteil von über 75 % fleischloser Ernährung, zu solidarischer Landwirtschaft oder zu Weidehaltung.❌ nicht belegt
5
Warum Erste Schritte?
Die Anforderungen von „Erste Schritte“ sind alle belegt. Für „Fortgeschritten“ ist nicht alles belegt: „deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine“ – nicht belegt. Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld C3: KI 10 % · Testat 40 % · Δ -30 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C3 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Es gibt kein gemeinsames Büro und keine Kantine, die Arbeit findet überwiegend im Homeoffice statt. (Auszüge 1–45 · Bericht S. 83, 84, 86)
  • 📄 Beleg Bei gemeinsamen Veranstaltungen und Restaurantbesuchen wird auf vegane Optionen und regionale Lebensmittel geachtet. (Auszüge 9–93 · Bericht S. 83, 84, 89)
  • 📄 Beleg Der Code of Conduct enthält praktische Tipps wie „Bevorzuge pflanzliche Lebensmittel und reduziere den Konsum von tierischen Produkten“. (Auszug 19 · Bericht S. 84)
  • ⚖ Schlussfolgerung Dies entspricht ersten Ansätzen zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster (ES1), aber nicht dem Fortgeschrittenen-Level, da keine Betriebskantine existiert, in der ein reduzierter Fleischkonsum nachgewiesen werden könnte. (Auszüge 1–93 · Bericht S. 83, 84, 89) Kriterium: ES1 ist erfüllt durch Angebot vegetarischer Optionen; FO1 verlangt deutlich reduzierten Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine, die nicht vorhanden ist.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu biologisch zertifizierten Lebensmitteln, saisonalen Produkten oder einem Obstkorb.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Beispiele sind die Berücksichtigung von veganen Optionen sowie die Bevorzugung von regionalen Lebensmitteln.“Auszug 11 · S. 84Belegt das Angebot vegetarischer/veganer Optionen bei Veranstaltungen (ES1).
  2. „Die Netzwerkpartner*innen von FIRMA_01 sind selbständig und arbeiten überwiegend im Homeoffice bzw. Es gibt kein gemeinsames Büro, keine Kantine usw.“Auszug 1 · S. 83Belegt, dass keine Kantine existiert (relevant für FO1).
  3. „Der Code of Conduct liefert dabei auch praktische Tipps für die Umsetzung eines nachhaltigen Konsumverhaltens der Netzwerkpartner*innen, bezogen auf die Ernährung beispielsweise “Unterstütze lokale und regionale Produzent*innen und Händler*innen” oder “Bevorzuge pflanzliche Lebensmittel und reduziere den Konsum von tierischen Produkten”.“Auszug 19 · S. 84Belegt das klare Bekenntnis zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten im Code of Conduct.
  4. „So wird beispielsweise bei der Wahl von Restaurants immer darauf geachtet, dass genügend vegane Optionen zur Verfügung stehen.“Auszug 93 · S. 89Belegt die konkrete Umsetzung veganer Optionen in der Praxis.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu biologisch zertifizierten Lebensmitteln.
  • In den Auszügen steht nichts zu saisonalen Produkten.
  • In den Auszügen steht nichts zu einem Obstkorb.
  • In den Auszügen steht nichts zu Vergünstigungen in biologischen Restaurants.
  • In den Auszügen steht nichts zu einer Betriebskantine mit deutlich reduziertem Konsum tierischer Produkte.
  • In den Auszügen steht nichts zur Gesamtzahl der Netzwerkpartner*innen, um den Anteil fleischloser Ernährung zu berechnen.
  • In den Auszügen steht nichts zu Fleisch aus lokaler Weidehaltung.
  • In den Auszügen steht nichts zu solidarischer Landwirtschaft.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ernährung überwiegend (> 75 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal, biologisch zertifiziert, wenn möglich aus solidarischer Landwirtschaft, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Erfahren
Ernährung mehrheitlich (> 50 %) fleischlos, Lebensmittel vorwiegend lokal, saisonal und biologisch zertifiziert, Fleisch aus lokaler Weidehaltung
Fortgeschritten
Klares Bekenntnis im Unternehmen zu nachhaltigen Ernährungsgewohnheiten (deutlich reduzierter Konsum tierischer Produkte in der Betriebskantine)
Erste Schritte K
Erste Ansätze zur Förderung nachhaltiger Ernährungsmuster, z.B. Angebot einer vegetarischen Option bzw. Vergünstigungen in biologischen Restaurants; Obstkorb
Basislinie
Das Unternehmen setzt keine Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährung. Eventuell vorhandene Ernährungsangebote widersprechen nicht offensichtlich gesunden Ernährungsmustern.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Die Betriebsgröße ist ausschlaggebend für Essensangebote. Kantinen können in Kleinunternehmen nicht erwartet werden – wohl aber kann Verpflegung organisiert werden, z.B. ein Obstkorb für die Mitarbeitenden. ∏ Auch wenn keine Betriebsküche vorhanden ist, können positive Anreizfaktoren gesetzt werden, wie z.B. Kooperationen mit bio-vegetarischen Lokalen oder lokalen Reformhäusern etc. Dies wirkt sich positiv im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge aus.
Arbeitsbuch S. 61 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.2Mobilität zum Arbeitsplatz
Testat-Wert Feld C340 % ungültig
KI: Erfahren (4 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C340 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung4Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Je nach Rahmenbedingungen (Produktionsstandort am Stadtrand, Büro im urbanen Zentrum, abgelegener Standort etc.) bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, Anreizfaktoren zu setzen bzw. sanfte Mobilität zu forcieren: ∏ Tickets für öffentliche Verkehrsmittel ∏ Reduktion der Fahrkilometer durch Infotechnik, Teleworking ∏ Werklinienverkehr ∏ Begünstigung von Fahrgemeinschaften ∏ Bereitstellung von Dienstfahrrädern und überdachten, geschützten Fahrradparkplätzen ∏ Vermeidung von Dienstwägen etc.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Verk ehrsmittel Anteil (in %) zu Fuß 5 Rad 5 PKW 15 Öffentliche Verkehrsmittel 75 Summe 100“ Bericht S. 87 · Auszug 69
  • „Durch die Möglichkeit, üb erwiegend im Homeoffice zu arbeiten, wird der tägliche Arbeitsweg für die meisten Netzwerkpartner*innen fast vollständig eliminiert.“ Bericht S. 86 · Auszug 44
  • „Der Code of Conduct definiert den ÖPNV bzw. die Ba hn als präferiertes Verkehrsmittel für Geschäftsreisen.“ Bericht S. 86 · Auszug 57
  • „Da FIRMA_01 DRV-Mitglied ist, kostet die Karte je Netzwerkpartner*in 20 Euro und ist zwei Jahre gültig.“ Bericht S. 86 · Auszug 60
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Unterstützung für die Benutzung öffentlicher VerkehrsmittelDer Code of Conduct definiert den ÖPNV bzw. die Bahn als präferiertes Verkehrsmittel für Geschäftsreisen und es besteht die Möglichkeit des Erwerbs einer Travel Industry Card (TIC) für 20 Euro je Netzwerkpartner*in. Bericht S. 86✅ belegt
ES1 Wahl von Verkehrsmitteln für Dienstfahrten nach ökologischen GesichtspunktenPriorität für Mobilität hat der ÖPNV, Flüge insbesondere Kurzstrecken-Flüge sind zu vermeiden, bei PKW-Nutzung wird der CO2-Ausstoß kompensiert. Bericht S. 85✅ belegt
FO1 finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher VerkehrsmittelDa FIRMA_01 DRV-Mitglied ist, kostet die Karte je Netzwerkpartner*in 20 Euro und ist zwei Jahre gültig, Karteninhaber*innen können Tickets in der 1. Klasse für einen Preis ab 25,99 Euro buchen. Bericht S. 86✅ belegt
ER1 Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional TeleworkingÖffentliche Verkehrsmittel 75, zu Fuß 5, Rad 5, PKW 15; Homeoffice als Standard eliminiert den täglichen Arbeitsweg für die meisten Netzwerkpartner*innen fast vollständig. Bericht S. 86✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional TeleworkingIn den Auszügen steht nichts davon, dass nahezu alle Mitarbeitenden diese Verkehrsmittel nutzen; 15 % nutzen PKW❌ nicht belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche …“ – nicht belegt. Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 4 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 10 % · Testat 40 % · Δ -30 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Prüfung
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C3 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte) · nicht gezählt

Warum Erfahren? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Da ein Großteil der Arbeit bei FIRMA_01 im Homeoffice stattfindet, ist der klassische Arbeitsweg für viele Netzwerkpartner*innen nicht relevant. (Auszug 28 · Bericht S. 85)
  • 📄 Beleg Verkehrsmittel Anteil (in %): zu Fuß 5, Rad 5, PKW 15, Öffentliche Verkehrsmittel 75. (Auszug 69 · Bericht S. 86)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die Mehrheit der Mitarbeitenden nutzt öffentliche Verkehrsmittel, das Rad oder geht zu Fuß, oder arbeitet im Homeoffice, wodurch die Anforderung ER1 erfüllt ist. (Auszüge 43, 44, 45, 69 · Bericht S. 86) Kriterium: ER1Rechnung (nachgerechnet): 75 + 5 + 5 = 85 % > 50 %
  • 📄 Beleg Der Code of Conduct definiert den ÖPNV bzw. die Bahn als präferiertes Verkehrsmittel für Geschäftsreisen und es besteht die Möglichkeit des Erwerbs einer Travel Industry Card (TIC) für 20 Euro je Netzwerkpartner*in. (Auszüge 57, 60 · Bericht S. 86)
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu ausgewiesenen Fahrradabstellplätzen, Parkplätzen nur für Carsharing, Dienstfahrrädern oder dass Erreichbarkeit bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium war.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Verk ehrsmittel Anteil (in %) zu Fuß 5 Rad 5 PKW 15 Öffentliche Verkehrsmittel 75 Summe 100“Auszug 69 · S. 87Zeigt den Anteil nachhaltiger Verkehrsmittel von 85 %
  2. „Durch die Möglichkeit, üb erwiegend im Homeoffice zu arbeiten, wird der tägliche Arbeitsweg für die meisten Netzwerkpartner*innen fast vollständig eliminiert.“Auszug 44 · S. 86Belegt Teleworking als Standard zur Vermeidung von Arbeitswegen
  3. „Der Code of Conduct definiert den ÖPNV bzw. die Ba hn als präferiertes Verkehrsmittel für Geschäftsreisen.“Auszug 57 · S. 86Belegt die Unterstützung öffentlicher Verkehrsmittel
  4. „Da FIRMA_01 DRV-Mitglied ist, kostet die Karte je Netzwerkpartner*in 20 Euro und ist zwei Jahre gültig.“Auszug 60 · S. 86Belegt das finanzielle Anreizsystem für die Bahnnutzung

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu Fahrradabstellmöglichkeiten bzw. ausgewiesenen Fahrradabstellplätzen
  • In den Auszügen steht nichts zu Parkplätzen, die nur für Carsharing zur Verfügung stehen
  • In den Auszügen steht nichts zur Bereitstellung von Dienstfahrrädern
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass Erreichbarkeit bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium war
  • In den Auszügen steht nichts zu einer Dienstwagenpolitik mit Obergrenze < 130 g CO2/km
  • In den Auszügen steht nichts zu Trainings für treibstoffsparendes Fahren oder Partizipation bei externen Fahrradinitiativen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.

Warum nicht gezählt?

Die Antwort hat eine Prüfung nicht bestanden – nicht gezählt.
Prüfung: Prüfung
Technische Meldung
Stufe Erfahren gewählt, aber eine Anforderung dieser Stufe ist laut Abgleich nicht belegt
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzen nahezu alle Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking.
Erfahren
Durch betriebsinterne Anreizpolitik nutzt die Mehrheit der Mitarbeitenden öffentliche Verkehrsmittel, das Rad, Carsharing oder optional Teleworking. Unterstützung durch weiterführende Maßnahmen: Parkplätze für Mitarbeitende gibt es nur für Carsharing, Erreichbarkeit ist bei der Standortwahl ein wesentliches Entscheidungskriterium, Bereitstellung von Dienstfahrrädern etc.
Fortgeschritten
Konsequente nachhaltige Mobilitätspolitik, z.B. wenn kein öffentliches Netz verfügbar ist: aktives Carsharing-Angebot, Partizipation bei externen Fahrradinitiativen, festgeschriebene Dienstwagenpolitik (< 130 g CO2/km), Trainings für treibstoffsparendes Fahren, finanzielle Anreizsysteme für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ausgewiesene Fahrradabstellplätze
Erste Schritte
Ansätze einer nachhaltigen Mobilitätspolitik sind sichtbar: Unterstützung für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Hinterfragen der Dienstwagenpolitik, Wahl von Verkehrsmitteln für Dienstfahrten nach ökologischen Gesichtspunkten etc. Fahrradabstellmöglichkeiten sind vorhanden.
Basislinie
Das Unternehmen setzt keine unökologischen Anreize zur Überbrückung von Anreise distanzen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Je nach Rahmenbedingungen (Produktionsstandort am Stadtrand, Büro im urbanen Zentrum, abgelegener Standort etc.) bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, Anreizfaktoren zu setzen bzw. sanfte Mobilität zu forcieren: ∏ Tickets für öffentliche Verkehrsmittel ∏ Reduktion der Fahrkilometer durch Infotechnik, Teleworking ∏ Werklinienverkehr ∏ Begünstigung von Fahrgemeinschaften ∏ Bereitstellung von Dienstfahrrädern und überdachten, geschützten Fahrradparkplätzen ∏ Vermeidung von Dienstwägen etc.
Arbeitsbuch S. 62 · in der Wissensbasis öffnen
›C3.3Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
Testat-Wert Feld C340 % ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C340 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert.
  • ER2 Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Umsetzung kann auf unterschiedlichsten Ebenen erfolgen und lässt großen Freiraum für Kreativität und Innovationsfähigkeit: ∏ Integration ökologischer Aspekte in das betriebliche Vorschlagswesen und die Weiterbildung, Footprint-Workshops, Workshops zur Erstellung der GWÖ-Familienbilanz ∏ Budgettopf für externe ökologische Projekt(vorschläg)e der Mitarbeitenden ∏ „grüne Sozialleistungen“ (z.B. finanzielle Unterstützung privater Aktivitäten – Wärmedämmung, Eigenheim statt Dienstwagen) ∏ Die Einstellungspolitik beinhaltet eine Beurteilung des ökologischen Bewusstseins künftiger Mitarbeitender.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Der Code of Conduct liefert dabei auch praktische Tipps für die Umsetzung eines nachhaltigen Konsumverhaltens der Netzwerkpartner*innen“ Bericht S. 84 · Auszug 19
  • „Bisher gab es jedoch keine in Anspruch genommenen Weiterbildungen im Bereich ökologischer Aspekte“ Bericht S. 88 · Auszug 82
  • „Es gibt Geschäftsfahrzeuge der sogenannten Oberklasse (>180g/km CO2) 2023: Nein“ Bericht S. 89 · Auszug 102
  • „Bei der Suche und Wahl neuer Netzwerkpartner*innen wird auf deren Einstellung gegenüber ökologischen Aspekten geachtet.“ Bericht S. 88 · Auszug 77
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.Der Code of Conduct liefert praktische Tipps für nachhaltiges Konsumverhalten und sensibilisiert hinsichtlich nachhaltiger Mobilität. Bericht S. 84, 88✅ belegt
FO1 Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumen, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter.Der Code of Conduct wurde intensiv diskutiert und liefert Handlungsanweisungen; bei Veranstaltungen wird auf ökologische Faktoren geachtet; durch Austausch im Netzwerk wird Bewusstsein geschaffen. Bericht S. 83, 84, 88✅ belegt
FO2 Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen.Es gibt keine Geschäftsfahrzeuge der Oberklasse (>180g/km CO2); die Firma will durch Konsumverhalten Vorbild sein und 'leading by example' anstoßen. Bericht S. 84, 89, 90✅ belegt
ER2 Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.Bei der Suche und Wahl neuer Netzwerkpartner*innen wird auf deren Einstellung gegenüber ökologischen Aspekten geachtet; der Code of Conduct wurde intensiv diskutiert. Bericht S. 88🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert.Es fehlt der Nachweis, dass ökologische Aspekte fest in Weiterbildungsprogrammen verankert sind.❌ nicht belegt
ER2 Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.Es fehlt der Nachweis, dass Mitarbeitende regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen werden.🟡 teilweise belegt
VO1 Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen BewusstseinsbildungIn den Auszügen steht nichts zu institutionalisierten Sensibilisierungsprogrammen für alle Mitarbeitenden.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind alle belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert.“ – nicht belegt; „Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, …“ – teilweise belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld C3: KI 10 % · Testat 40 % · Δ -30 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Prüfung
„Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer A“
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C3 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Der Code of Conduct enthält praktische Handlungsanweisungen für nachhaltiges Verhalten und wurde intensiv diskutiert. (Auszüge 19, 83, 84 · Bericht S. 84, 88)
  • 📄 Beleg Es gibt keine Geschäftsfahrzeuge der Oberklasse und die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor. (Auszüge 18, 101, 102 · Bericht S. 84, 89, 90)
  • 📄 Beleg Weiterbildungen zu ökologischen Aspekten wurden bisher nicht in Anspruch genommen. (Auszüge 81, 82 · Bericht S. 88)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da ökologische Aspekte nicht in Weiterbildungsprogrammen verankert sind, ist die Stufe Erfahren nicht erreichbar. (Auszüge 81, 82 · Bericht S. 88) Kriterium: ER1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu institutionalisierten Sensibilisierungsprogrammen für alle Mitarbeitenden.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Der Code of Conduct liefert dabei auch praktische Tipps für die Umsetzung eines nachhaltigen Konsumverhaltens der Netzwerkpartner*innen“Auszug 19 · S. 84Beleg für systematische Maßnahmen (FO1) und punktuelle Empfehlungen (ES1)
  2. „Bisher gab es jedoch keine in Anspruch genommenen Weiterbildungen im Bereich ökologischer Aspekte“Auszug 82 · S. 88Beleg dafür, dass ER1 nicht erfüllt ist
  3. „Es gibt Geschäftsfahrzeuge der sogenannten Oberklasse (>180g/km CO2) 2023: Nein“Auszug 102 · S. 89Beleg für FO2 (kein prestigeträchtiger Dienstwagen)
  4. „Bei der Suche und Wahl neuer Netzwerkpartner*innen wird auf deren Einstellung gegenüber ökologischen Aspekten geachtet.“Auszug 77 · S. 88Beleg für ER2 (teilweise)

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass ökologische Aspekte fest in Weiterbildungsprogrammen verankert sind (ER1)
  • Nachweis, dass Mitarbeitende regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen werden (ER2)
  • Nachweis institutionalisierter Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden (VO1)
  • Klare Angabe des Bekanntheitsgrads der Unternehmenspolitik zu ökologischem Verhalten in % (der Wert 55 % in Auszug 98 ist nicht eindeutig zugeordnet)
  • Klare Angabe des Akzeptanzgrads des ökologischen Betriebsangebots bei Mitarbeitenden in %
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert. Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.

Warum nicht gezählt?

Die Antwort hat eine Prüfung nicht bestanden – nicht gezählt.
Prüfung: Prüfung
Abgelehnter Satz: „Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer A“
Technische Meldung
Teil-Anforderung steht so nicht im Arbeitsbuch (FO1): 'Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer A'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Institutionalisierte Sensibilisierungsprogramme für alle Mitarbeitenden, z.B. regelmäßige Erhebung zum bzw. Thematisierung des ökologischen Verhalten(s), innovative Ansätze zur ökologischen Bewusstseinsbildung
Erfahren
Ökologische Aspekte sind fest in den Weiterbildungsprogrammen verankert. Personalrekrutierung erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Bewusstheit, Mitarbeitende werden regelmäßig in ökologische Entscheidungsprozesse einbezogen.
Fortgeschritten
Erste systematische Maßnahmen zur Vermittlung ökologischer Aspekte, z.B. durch Weiterbildungsprogramme, fallweisen Einbezug von Mitarbeitenden in ökologische Belange, Infoveranstaltungen, Hinweisschilder in Büroräumlichkeiten, Thematisierung ökologischer Aspekte durch Newsletter. Die Geschäftsführung lebt ökologisches Verhalten vor und fährt z.B. keinen prestigeträchtigen Dienstwagen.
Erste Schritte
Das Unternehmen empfiehlt punktuell die Einhaltung ökologischer Verhaltensweisen.
Basislinie
In der Kultur des Unternehmens sind keine Widersprüche zu gutem ökologisch nachhaltigem Verhalten sichtbar.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Umsetzung kann auf unterschiedlichsten Ebenen erfolgen und lässt großen Freiraum für Kreativität und Innovationsfähigkeit: ∏ Integration ökologischer Aspekte in das betriebliche Vorschlagswesen und die Weiterbildung, Footprint-Workshops, Workshops zur Erstellung der GWÖ-Familienbilanz ∏ Budgettopf für externe ökologische Projekt(vorschläg)e der Mitarbeitenden ∏ „grüne Sozialleistungen“ (z.B. finanzielle Unterstützung privater Aktivitäten – Wärmedämmung, Eigenheim statt Dienstwagen) ∏ Die Einstellungspolitik beinhaltet eine Beurteilung des ökologischen Bewusstseins künftiger Mitarbeitender.
Arbeitsbuch S. 64 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.1Innerbetriebliche Transparenz
Testat-Wert Feld C460 % ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C460 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Kritische Daten sind z.B. Protokolle der Führungsgremien, Gehaltsstruktur (Einkommensbericht), interne Kostenrechnung, Entscheidungen über Einstellungen und Entlassungen. ∏ Wesentliche Daten sind alle Daten, die für bestimmte Entscheidungen notwendig bzw. für den Unternehmenszweck existenziell sind. ∏ Die Grenze der Transparenz sind die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes, nachvollziehbare Vertraulichkeit bei sehr persönlichen Daten der Mitarbeitenden sowie schützenswertes Wissen des Unternehmens. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Ansonsten sind quasi alle unternehmensrelevanten Daten für alle Netzwerkpartner*innen jederzeit zugänglich.“ Bericht S. 90 · Auszug 3
  • „95 % Im Berichtszeitraum wurde umgesetzt:“ Bericht S. 92 · Auszug 21
  • „Demokratische Mitentscheidung ist in der DNA von FIRMA_01 verankert und wird seit langem gelebt.“ Bericht S. 93 · Auszug 35
  • „Dort gibt es lediglich zwei Ordner, die nicht für alle Netzwerkpartner*innen zugänglich sind:“ Bericht S. 90 · Auszug 2
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ER1 Der Großteil der kritischen Daten ist transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet: mehrjährige Kultur der Transparenz.quasi alle unternehmensrelevanten Daten für alle Netzwerkpartner*innen jederzeit zugänglich; 95 %; seit langem gelebt Bericht S. 90, 91, 92, 93, 95✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.Die Ordner Buchhaltung und Management sowie weitere Daten wie PayPal-Passwort sind nicht für alle zugänglich.❌ nicht belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind alle belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht …“ – nicht belegt. Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 40 % · Testat 60 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die demokratische Mitentscheidung und Transparenz werden als seit langem in der DNA verankert und gelebt beschrieben (Auszüge 35, 63 · Bericht S. 93, 95).“
Auszug 35 und 63 belegen nur, dass 'Demokratische Mitentscheidung' bzw. 'Partizi …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„In den Auszügen steht nichts zur freien Zugänglichkeit der Ordner Buchhaltung und Management sowie der PayPal-Passwort-Daten für alle Netzwerkpartner*innen.“
Die Auszüge 2, 3, 4 sowie 15, 16, 17 sagen ausdrücklich das Gegenteil, nämlich d …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C4 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.1 Innerbetriebliche Transparenz
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt

Warum Erfahren? – Begründung der KI

4 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die meisten Unternehmensdaten liegen in Google Drive, wobei lediglich zwei Ordner (Buchhaltung und Management) nicht für alle Netzwerkpartner*innen zugänglich sind. (Auszüge 1, 2, 3, 4 · Bericht S. 90)
  • 📄 Beleg Als für alle zugänglich werden unter anderem die Tabelle mit allen Umsätzen der Netzwerkpartner*innen, Protokolle von Team-Meetings und Umsatzzahlen der vergangenen Jahre genannt. (Auszüge 5, 6 · Bericht S. 91)
  • 📄 Beleg Der Grad der Transparenz der kritischen und wesentlichen Daten wird mit 95 % angegeben. (Auszüge 21, 22 · Bericht S. 92)
  • 📄 Beleg Die demokratische Mitentscheidung und Transparenz werden als seit langem in der DNA verankert und gelebt beschrieben. (Auszüge 35, 63 · Bericht S. 93, 95)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da quasi alle unternehmensrelevanten Daten zugänglich sind, eine mehrjährige Kultur besteht und 95 % Transparenz angegeben werden, ist die Anforderung ER1 erfüllt. (Auszüge 3–63 · Bericht S. 90, 92, 93, 95) Kriterium: ER1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zur freien Zugänglichkeit der Ordner Buchhaltung und Management sowie der PayPal-Passwort-Daten für alle Netzwerkpartner*innen.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Ansonsten sind quasi alle unternehmensrelevanten Daten für alle Netzwerkpartner*innen jederzeit zugänglich.“Auszug 3 · S. 90Belegt die weitgehende Transparenz der Daten.
  2. „95 % Im Berichtszeitraum wurde umgesetzt:“Auszug 21 · S. 92Nennt den Grad der Transparenz mit 95 %.
  3. „Demokratische Mitentscheidung ist in der DNA von FIRMA_01 verankert und wird seit langem gelebt.“Auszug 35 · S. 93Belegt die mehrjährige Kultur der Transparenz.
  4. „Dort gibt es lediglich zwei Ordner, die nicht für alle Netzwerkpartner*innen zugänglich sind:“Auszug 2 · S. 90Zeigt, dass nicht alle Daten frei zugänglich sind.
  5. „Tabelle mit allen Umsätzen der Netzwerkpartner*innen in den letzten Jahren“Auszug 5 · S. 91Belegt Transparenz finanzieller Daten (Umsätze).

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Nachweis, dass alle kritischen Daten (insbesondere Buchhaltung/interne Kostenrechnung und Management) für alle Netzwerkpartner*innen frei zugänglich sind
  • Konkrete Maßnahmen zur verständlichen Aufbereitung finanzieller Daten für Mitarbeitende ohne hohen Bildungsstand
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, der dem Bericht widerspricht (z. B. andere Zahl) – nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die demokratische Mitentscheidung und Transparenz werden als seit langem in der DNA verankert und gelebt beschrieben (Auszüge 35, 63 · Bericht S. 93, 95).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 35 und 63 belegen nur, dass 'Demokratische Mitentscheidung' bzw. 'Partizi …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „In den Auszügen steht nichts zur freien Zugänglichkeit der Ordner Buchhaltung und Management sowie der PayPal-Passwort-Daten für alle Netzwerkpartner*innen.“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen: Der Bericht sagt etwas anderes (z. B. andere Zahl).
Begründung der Prüfung: Die Auszüge 2, 3, 4 sowie 15, 16, 17 sagen ausdrücklich das Gegenteil, nämlich d …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die demokratische Mitentscheidung und Transparenz werden als seit langem in der ' – Auszug 35 und 63 belegen nur, dass 'Demokratische Mitentscheidung' bzw. 'Partizi; Widerspruch zum Bericht: 'In den Auszügen steht nichts zur freien Zugänglichkeit der Ordner Buchhaltung un' – Die Auszüge 2, 3, 4 sowie 15, 16, 17 sagen ausdrücklich das Gegenteil, nämlich d
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle wesentlichen und kritischen Daten sind transparent für alle Mitarbeitenden leicht abrufbar und verständlich: gelebte Kultur der Transparenz.
Erfahren
Der Großteil der kritischen Daten ist transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet: mehrjährige Kultur der Transparenz.
Fortgeschritten
Einige kritische Daten sind transparent, leicht verfügbar und verständlich aufbereitet. Seit ein bis zwei Jahren gibt es strukturierte Maßnahmen für mehr Transparenz.
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Transparenz bzw. konkrete Planung zu mehr Transparenz
Basislinie
Transparenz im gesetzlich festgelegten Umfang
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Kritische Daten sind z.B. Protokolle der Führungsgremien, Gehaltsstruktur (Einkommensbericht), interne Kostenrechnung, Entscheidungen über Einstellungen und Entlassungen. ∏ Wesentliche Daten sind alle Daten, die für bestimmte Entscheidungen notwendig bzw. für den Unternehmenszweck existenziell sind. ∏ Die Grenze der Transparenz sind die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes, nachvollziehbare Vertraulichkeit bei sehr persönlichen Daten der Mitarbeitenden sowie schützenswertes Wissen des Unternehmens. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 66 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.2Legitimierung der Führungskräfte
K Testat-Wert Feld C460 % fachliche Prüfung offen
KI: Fortgeschritten (2 Punkte)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C460 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung2Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert.
  • ER2 Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte.
  • ER3 Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden.
  • ER4 Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ „Periodisch“ meint die turnusmäßige Wiederwahl der Führungskräfte. ∏ Beim Wahlverfahren sind „konsensuale“ Entscheidungsformen den reinen Mehrheitsentscheidungen vorzuziehen und höher zu bewerten. „Konsensual“ meint verschiedene Verfahren, die eine möglichst hohe Zustimmung aller Beteiligten suchen, z.B. die „Konsent-Moderation“ der Soziokratie oder das „systemische Konsensieren” (SK-Prinzip). ∏ Die Absetzungsmöglichkeit ist wie eine Notbremse im Zug. Die Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben, während einer Amtsperiode diesen Schritt zu setzen. ∏ Bei der Evaluierung der Führungskräfte ist einerseits eine möglichst hohe Anonymität zu gewährleisten (Schutz der Arbeitenden) und andererseits eine möglichst hohe Informationsdichte zu sichern, damit die Führungskräfte auch aus den Rückmeldungen lernen können. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Geschäftsführung wird durch die Gesellschafterstruktur der GmbH bzw. PERSON_01 ist der einzige Gesellschafter.“ Bericht S. 92 · Auszug 24
  • „Anschließend wurde gewählt (eine Stimme je Netzwerkpartner*in). Seit 2022 besteht das Markenteam aus je einem oder eine Netzwerkpartner*in je Circle, auch hier wird gewählt, nun nicht mehr teamübergreifend, sondern …“ Bericht S. 93 · Auszug 30
  • „Das Markenteam rotiert jährlich, Netzwerkpartner*innen können aber auch wiedergewählt werden, sodass es möglich ist, dass die gleichen Menschen über einen längeren Zeitraum das Markenteam bilden.“ Bericht S. 93 · Auszug 31
  • „Das Markenteam besteht aus den zwei Geschäftsführern und drei Netzwerkpartner*innen, welche gewählt werden.“ Bericht S. 94 · Auszug 51
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte, konkrete Planung zu mehr MitentscheidungDas Markenteam wird seit 2019 gewählt und Entscheidungsmechanismen wurden 2023 fixiert. Bericht S. 92, 93✅ belegt
FO1 Anhörung bzw. Mitwirkung bei der Bestellung der direkten Führungskraft, Beurteilung der Führungskräfte in regelmäßigen Abfragen bzw. GesprächenDas Markenteam wird von den Netzwerkpartner*innen gewählt (eine Stimme je Netzwerkpartner*in) und rotiert jährlich. Bericht S. 93, 94🟡 teilweise belegt
ER1 Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiertDas Markenteam wird periodisch gewählt und rotiert jährlich. Bericht S. 93🟡 teilweise belegt
ER4 Dies wird seit mehreren Jahren praktiziertDas Markenteam wird seit 2019 gewählt. Bericht S. 93🟡 teilweise belegt
VO3 Gelebte Kultur der Legitimierung der FührungskräfteDemokratische Mitentscheidung ist in der DNA verankert und wird gelebt, das Markenteam wird gewählt. Bericht S. 93, 94🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiertEs fehlt der Nachweis für eine Evaluierung der Führungskräfte.🟡 teilweise belegt
ER2 Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die FührungskräfteIn den Auszügen steht nichts zu Entwicklungsmaßnahmen aufgrund einer Evaluierung.❌ nicht belegt
ER3 Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werdenIn den Auszügen steht nichts zu einer Absetzungsmöglichkeit für Führungskräfte.❌ nicht belegt
ER4 Dies wird seit mehreren Jahren praktiziertEvaluierung und Absetzung werden nicht praktiziert, daher ist 'dies' nicht vollständig seit mehreren Jahren umgesetzt.🟡 teilweise belegt
VO1 Alle Führungskräfte – auch der Vorstand – werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiertDie Geschäftsführung wird nicht von den Mitarbeitenden gewählt oder evaluiert.❌ nicht belegt
VO2 Die Mitarbeitenden können alle Führungskräfte auch absetzenIn den Auszügen steht nichts zu einer Absetzung der Geschäftsführung oder anderer Führungskräfte.❌ nicht belegt
VO3 Gelebte Kultur der Legitimierung der FührungskräfteDie Geschäftsführung ist nicht durch Mitarbeitende legitimiert, daher ist die Kultur nicht vollständig auf alle Führungskräfte bezogen.🟡 teilweise belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert“ – teilweise belegt; „Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte“ – nicht belegt; „Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden“ – nicht belegt; „Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert“ – teilweise belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 40 % · Testat 60 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C4 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.2 Legitimierung der Führungskräfte
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte)

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Geschäftsführung wird laut Auszug 24 durch die Gesellschafterstruktur bestimmt, wobei PERSON_01 der einzige Gesellschafter ist. (Auszug 24 · Bericht S. 92)
  • 📄 Beleg Das Markenteam als weitere Führungskräfte wird von den Netzwerkpartner*innen gewählt, wobei jede*r eine Stimme hat und das Team jährlich rotiert. (Auszüge 29, 30, 31 · Bericht S. 93)
  • 📄 Beleg Das Markenteam besteht aus den zwei Geschäftsführern und drei gewählten Netzwerkpartner*innen. (Auszug 51 · Bericht S. 94)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die direkten Führungskräfte (Markenteam) werden somit periodisch von den Mitarbeitenden gewählt, was die Anforderung an Mitwirkung bei der Bestellung erfüllt. (Auszüge 29, 30, 31, 51 · Bericht S. 93, 94) Kriterium: FO1 Anhörung bzw. Mitwirkung bei der Bestellung der direkten Führungskraft
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu regelmäßigen Abfragen oder Gesprächen zur Beurteilung der Führungskräfte sowie zu einer Absetzungsmöglichkeit.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Geschäftsführung wird durch die Gesellschafterstruktur der GmbH bzw. PERSON_01 ist der einzige Gesellschafter.“Auszug 24 · S. 92Zeigt, dass die Geschäftsführung nicht von Mitarbeitenden bestimmt wird.
  2. „Anschließend wurde gewählt (eine Stimme je Netzwerkpartner*in). Seit 2022 besteht das Markenteam aus je einem oder eine Netzwerkpartner*in je Circle, auch hier wird gewählt, nun nicht mehr teamübergreifend, sondern innerhalb der Circles.“Auszug 30 · S. 93Belegt die Wahl der direkten Führungskräfte (Markenteam) durch die Mitarbeitenden.
  3. „Das Markenteam rotiert jährlich, Netzwerkpartner*innen können aber auch wiedergewählt werden, sodass es möglich ist, dass die gleichen Menschen über einen längeren Zeitraum das Markenteam bilden.“Auszug 31 · S. 93Belegt die periodische Wahl und Rotation der Führungskräfte.
  4. „Das Markenteam besteht aus den zwei Geschäftsführern und drei Netzwerkpartner*innen, welche gewählt werden.“Auszug 51 · S. 94Konkretisiert die Zusammensetzung: nur ein Teil des Markenteams wird gewählt.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Regelmäßige Abfragen oder Gespräche zur Beurteilung der Führungskräfte durch die Mitarbeitenden (FO1, ER1)
  • Evaluierung der Führungskräfte und daraus folgende Entwicklungsmaßnahmen (ER1, ER2)
  • Möglichkeit zur Absetzung von Führungskräften durch die Mitarbeitenden (ER3, VO2)
  • Wahl und Evaluierung der Geschäftsführung/des Vorstands durch die Mitarbeitenden (VO1)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte. Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden. Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle Führungskräfte – auch der Vorstand – werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Die Mitarbeitenden können alle Führungskräfte auch absetzen. Gelebte Kultur der Legitimierung der Führungskräfte.
Erfahren
Direkte Führungskräfte werden von den Mitarbeitenden periodisch gewählt und evaluiert. Aus der Evaluierung folgen Entwicklungsmaßnahmen für die Führungskräfte. Eine direkte Führungskraft kann auch abgesetzt werden. Dies wird seit mehreren Jahren praktiziert.
Fortgeschritten K
Anhörung bzw. Mitwirkung bei der Bestellung der direkten Führungskraft, Beurteilung der Führungskräfte in regelmäßigen Abfragen bzw. Gesprächen
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Legitimierung der Führungskräfte, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Basislinie
Führungskräfte werden ohne Mitwirkung der Mitarbeitenden bestimmt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ „Periodisch“ meint die turnusmäßige Wiederwahl der Führungskräfte. ∏ Beim Wahlverfahren sind „konsensuale“ Entscheidungsformen den reinen Mehrheitsentscheidungen vorzuziehen und höher zu bewerten. „Konsensual“ meint verschiedene Verfahren, die eine möglichst hohe Zustimmung aller Beteiligten suchen, z.B. die „Konsent-Moderation“ der Soziokratie oder das „systemische Konsensieren” (SK-Prinzip). ∏ Die Absetzungsmöglichkeit ist wie eine Notbremse im Zug. Die Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben, während einer Amtsperiode diesen Schritt zu setzen. ∏ Bei der Evaluierung der Führungskräfte ist einerseits eine möglichst hohe Anonymität zu gewährleisten (Schutz der Arbeitenden) und andererseits eine möglichst hohe Informationsdichte zu sichern, damit die Führungskräfte auch aus den Rückmeldungen lernen können. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 67 · in der Wissensbasis öffnen
›C4.3Mitentscheidung der Mitarbeitenden
K Testat-Wert Feld C460 % fachliche Prüfung offen
KI: Erfahren (5 Punkte)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld C460 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung5Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Wesentliche Entscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen und Entlassungen, langfristig relevante Grundsatzentscheidungen oder jene, die einen Großteil der Mitarbeitenden oder den Alltag der Mitarbeitenden wesentlich betreffen. ∏ Es geht NICHT darum, dass basisdemokratisch alle Entscheidungen von allen Mitarbeitenden getroffen werden, sondern immer um eine gute Balance zwischen Mitentscheidung und Effizienz bzw. Pragmatismus. ∏ Wichtig ist, dass die Mitentscheidung alle Ebenen der Organisation umfasst. So könnten z.B. Delegierte auf die höheren Ebenen gewählt werden (ein Beispiel für den Bottom-up-Ansatz), oder es könnte direktdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten geben (ab einem Quorum von 10 % könnten bestehende Entscheidungen korrigiert oder neue Entscheidungen eingebracht werden). ∏ Zu den konsensualen Entscheidungsformen siehe C4.2. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Demokratische Mitentscheidung ist in der DNA von FIRMA_01 verankert und wird seit langem gelebt.“ Bericht S. 93 · Auszug 35
  • „Mehrheitsentscheid, Widerstandsabfrage oder Konsens).“ Bericht S. 93 · Auszug 39
  • „Prinzipiell darf sich jede*r bei allen Entscheidungen einbringen, vor allem wichtige Entscheidungen werden auch gemeinsam mit allen getroffen.“ Bericht S. 94 · Auszug 61
  • „Um Prozesse zu vereinfachen, werden manche Themen inzwischen aber nur von ausgewählten Akteure entschieden, was wiederum ebenfalls gemeinsam entschieden und definiert wurde.“ Bericht S. 95 · Auszug 66
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Beschäftigung mit dem Thema Partizipation, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung2023 wurden Entscheidungsmechanismen für verschiedene Kategorien fixiert und demokratische Mitentscheidung als DNA des Unternehmens beschrieben. Bericht S. 93✅ belegt
FO1 Anhörung bzw. Mitwirkung der Mitarbeitenden bei den wesentlichen Themen und EntscheidungenAlle Netzwerkpartner*innen können jederzeit Anliegen einbringen, diskutieren im wöchentlichen Synchro und wichtige Entscheidungen werden gemeinsam mit allen getroffen. Bericht S. 93, 94, 95✅ belegt
ER1 Einige Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: mehrjährige PraxisKonsens wird als Entscheidungsverfahren genutzt, demokratische Mitentscheidung wird seit langem gelebt (Markenteam seit 2019, Circles seit 2022) und wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Bericht S. 93, 94✅ belegt
VO1 Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von MitarbeitendenEs gibt eine gelebte Kultur der Beteiligung, aber manche Themen werden nur von ausgewählten Akteuren (z.B. Markenteam) entschieden, da nicht mehr alle Entscheidungen mit allen gemeinsam getroffen werden. Bericht S. 93, 95🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
VO1 Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von MitarbeitendenDer Nachweis, dass ALLE wesentlichen Entscheidungen konsensual mit allen Mitarbeitenden getroffen werden, fehlt, da explizit genannt wird, dass manche Themen nur von ausgewählten Akteuren entschieden werden.🟡 teilweise belegt
5
Warum Erfahren?
Die Anforderungen von „Erfahren“ sind alle belegt. Für „Vorbildlich“ ist nicht alles belegt: „Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden …“ – teilweise belegt. Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld C4: KI 40 % · Testat 60 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld C4 = 60 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: C4.3 Mitentscheidung der Mitarbeitenden
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Warum Erfahren? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Netzwerkpartner*innen können sich jederzeit bei allen Themen einbringen und an Entscheidungen mitwirken, wobei wichtige Entscheidungen gemeinsam mit allen getroffen werden. (Auszüge 34, 57, 61, 69 · Bericht S. 93, 94, 95)
  • 📄 Beleg 2023 wurden verschiedene Mechanismen zur Entscheidungsfindung fixiert, darunter Konsens, Widerstandsabfrage und Mehrheitsentscheid für unterschiedliche Entscheidungskategorien. (Auszüge 36–40 · Bericht S. 93)
  • 📄 Beleg Demokratische Mitentscheidung wird seit langem gelebt und ist in der DNA des Unternehmens verankert, mit Markenteam seit 2019 und Circles seit 2022. (Auszüge 28, 30, 35, 62 · Bericht S. 93, 94)
  • ⚖ Schlussfolgerung Da manche Themen inzwischen nur von ausgewählten Akteuren entschieden werden und nicht mehr sämtliche Entscheidungen mit allen gemeinsam getroffen werden, ist nicht jede wesentliche Entscheidung konsensual mit allen Mitarbeitenden. (Auszüge 36, 66 · Bericht S. 93, 95) Kriterium: VO1 verlangt, dass alle wesentlichen Entscheidungen möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen werden
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einem Anteil der Entscheidungen in Prozent, die über Anhörung/Mitwirkung/Mitentscheidung getroffen werden.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Demokratische Mitentscheidung ist in der DNA von FIRMA_01 verankert und wird seit langem gelebt.“Auszug 35 · S. 93Belegt die mehrjährige Praxis der Mitentscheidung (ER1)
  2. „Mehrheitsentscheid, Widerstandsabfrage oder Konsens).“Auszug 39 · S. 93Belegt konsensuale Entscheidungsverfahren (ER1)
  3. „Prinzipiell darf sich jede*r bei allen Entscheidungen einbringen, vor allem wichtige Entscheidungen werden auch gemeinsam mit allen getroffen.“Auszug 61 · S. 94Belegt Mitwirkung bei wesentlichen Entscheidungen (FO1, ER1)
  4. „Um Prozesse zu vereinfachen, werden manche Themen inzwischen aber nur von ausgewählten Akteure entschieden, was wiederum ebenfalls gemeinsam entschieden und definiert wurde.“Auszug 66 · S. 95Zeigt, dass nicht alle Entscheidungen konsensual mit allen getroffen werden (VO1 nicht vollständig erfüllt)
  5. „Vor dem Hintergrund des wachsenden Teams, in dem es nicht mehr zielführend war, sämtliche Entscheidungen mit allen gemeinsam zu treffen, wurden 2023 die verschiedenen Mechanismen zur Entscheidungsfindung mit den Netzwerkpartner*innen fixiert“Auszug 36 · S. 93Belegt, dass nicht mehr alle Entscheidungen mit allen gemeinsam getroffen werden (VO1 nicht vollständig erfüllt)

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Anteil der Entscheidungen in Prozent, die über Anhörung/Mitwirkung/Mitentscheidung getroffen werden (laut Berichtsfrage)
  • Konkrete Nachweise, dass alle wesentlichen Entscheidungen (z.B. Budget, Einstellungen) konsensual mit allen Mitarbeitenden getroffen werden (VO1)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Alle wesentlichen Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: gelebte Kultur der Beteiligung von Mitarbeitenden.
Erfahren K
Einige Entscheidungen werden möglichst konsensual mit Mitarbeitenden getroffen: mehrjährige Praxis.
Fortgeschritten
Anhörung bzw. Mitwirkung der Mitarbeitenden bei den wesentlichen Themen und Entscheidungen
Erste Schritte
Beschäftigung mit dem Thema Partizipation, konkrete Planung zu mehr Mitentscheidung
Basislinie
Gesetzliche Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitenden werden eingehalten.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Wesentliche Entscheidungen sind z.B. Budget, Einstellungen und Entlassungen, langfristig relevante Grundsatzentscheidungen oder jene, die einen Großteil der Mitarbeitenden oder den Alltag der Mitarbeitenden wesentlich betreffen. ∏ Es geht NICHT darum, dass basisdemokratisch alle Entscheidungen von allen Mitarbeitenden getroffen werden, sondern immer um eine gute Balance zwischen Mitentscheidung und Effizienz bzw. Pragmatismus. ∏ Wichtig ist, dass die Mitentscheidung alle Ebenen der Organisation umfasst. So könnten z.B. Delegierte auf die höheren Ebenen gewählt werden (ein Beispiel für den Bottom-up-Ansatz), oder es könnte direktdemokratische Entscheidungsmöglichkeiten geben (ab einem Quorum von 10 % könnten bestehende Entscheidungen korrigiert oder neue Entscheidungen eingebracht werden). ∏ Zu den konsensualen Entscheidungsformen siehe C4.2. ∏ Für Solo-Selbstständige (in Österreich: EPU) trifft das Thema C4 nicht zu.
Arbeitsbuch S. 68 · in der Wissensbasis öffnen
›D1.1Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
K Testat-Wert Feld D120 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D120 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die Bewertung der Stufen erfolgt anhand der drei Teilaspekte: ∏ Werbemaßnahmen: ∏ informative Homepage ∏ Mund-zu-Mund-Propaganda aufgrund von positiven Kund*innenerfahrungen ∏ Vorbildliche Werbemaßnahmen sind informativ, aufklärend, authentisch und achtsam. Die Initiative geht von Kund*innen aus, d.h. es gibt nur gewünschte Werbung (Permission Marketing). ∏ Verkaufsprozess: ∏ Kund*innennutzen steht vor Unternehmensnutzen, d.h. es werden nur Produkte und Dienstleistungen angeboten, die dem Kund*innennutzen entsprechen. Gegebenenfalls werden Angebote des Mitbewerbs empfohlen, wenn die eigenen Angebote nicht entsprechen. ∏ Die Entlohnung der Mitarbeiter*innen ist unabhängig vom Verkaufserfolg. Mitarbeiter*innen sind frei von internen Vorgaben und Verkaufsdruck. ∏ achtsamer Umgang mit Kund*innendaten, d.h. nur interner Gebrauch – keine Weitergabe an andere Organisationen, wenn nicht für die Leistungserbringung nötig ∏ Kund*innenservice: ∏ gute Erreichbarkeit des Kund*innenservice ∏ pragmatische Lösungen für Kund*innen, wie z.B. einfacher Umtausch mit Erstattung des Kaufpreises. ∏ prinzipielle Freiheit der Kund*innen, ohne Bindung ∏ Bestandskund*innen haben gleiche Vorteile wie Neukund*innen Sonderfall Start-up: „Aktivere“ Werbeformen werden bei Start-ups neutral bewertet, wenn sie angemessen, informativ und neutral sind.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „sondern die Kund*innen dahingehend zu beraten, die für sie individuell richtige Lösung zu finden“ Bericht S. 99 · Auszug 12
  • „Es wurden auch bereits Aufträge abgelehnt, wenn der Nutzen für die Kund*innen fraglich war, auch wenn die Bezahlung gut gewesen wäre“ Bericht S. 100 · Auszug 47
  • „Es gibt kein in der Unternehmensstruktur verankertes Vorgehen zur Neukundengewinnung“ Bericht S. 98 · Auszug 1
  • „Für den Vertrieb eines Projekts erhält der / die Netzwerkpartner*in, der oder die das Projekt verkauft hat, 15 % von der Auftragssumme als Vertriebsprovision“ Bericht S. 99 · Auszug 14
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma richtet ihre Beratung am individuellen Kund*innennutzen aus und lehnt Aufträge bei fraglichem Nutzen ab (Auszüge 11, 12, 47, 48 · Bericht S. 99, 100). Es gibt jedoch kein verankertes Vorgehen zur Neukundengewinnung und jede*r Netzwerkpartner*in geht individuell vor, sodass keine verpflichtenden Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung bestehen (Auszüge 1, 2, 3, 4 · Bericht S. 98). Zudem ist die Entlohnung mit 15% Vertriebsprovision und 0% fixen Bestandteilen nicht unabhängig vom Verkaufserfolg (Auszüge 14, 15, 83 · Bericht S. 99, 102).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Verpflichtend umgesetzte Ethikleitlinien für Kund*innengewinnung und -pflege (kein verankertes Vorgehen vorhanden (Auszüge 1, 2 · Bericht S. 98))
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld D1: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D1 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D1.1 Menschenwürdige Kommunikation mit Kund*innen
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma richtet ihre Beratung am individuellen Kund*innennutzen aus und lehnt Aufträge bei fraglichem Nutzen ab (Auszüge 11, 12, 47, 48 · Bericht S. 99, 100). Es gibt jedoch kein verankertes Vorgehen zur Neukundengewinnung und jede*r Netzwerkpartner*in geht individuell vor, sodass keine verpflichtenden Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung bestehen (Auszüge 1, 2, 3, 4 · Bericht S. 98). Zudem ist die Entlohnung mit 15% Vertriebsprovision und 0% fixen Bestandteilen nicht unabhängig vom Verkaufserfolg (Auszüge 14, 15, 83 · Bericht S. 99, 102).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „sondern die Kund*innen dahingehend zu beraten, die für sie individuell richtige Lösung zu finden“Auszug 12 · S. 99Zeigt Ausrichtung am Kund*innennutzen statt Standardverkauf
  2. „Es wurden auch bereits Aufträge abgelehnt, wenn der Nutzen für die Kund*innen fraglich war, auch wenn die Bezahlung gut gewesen wäre“Auszug 47 · S. 100Beleg für Kund*innennutzen vor Umsatzstreben
  3. „Es gibt kein in der Unternehmensstruktur verankertes Vorgehen zur Neukundengewinnung“Auszug 1 · S. 98Fehlen verpflichtender Ethikleitlinien/Strukturen für Gewinnung
  4. „Für den Vertrieb eines Projekts erhält der / die Netzwerkpartner*in, der oder die das Projekt verkauft hat, 15 % von der Auftragssumme als Vertriebsprovision“Auszug 14 · S. 99Beleg für umsatzabhängige Entlohnung
  5. „Fixe Bestandteile der Bezahlung von Verkaufsmitarbeitenden 2023: 0 %“Auszug 83 · S. 102Bestätigt fehlende Unabhängigkeit der Entlohnung vom Verkaufserfolg

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Verpflichtend umgesetzte Ethikleitlinien für Kund*innengewinnung und -pflege (kein verankertes Vorgehen vorhanden (Auszüge 1, 2 · Bericht S. 98))
  • Entlohnung unabhängig vom Verkaufserfolg (15% Provision, 0% fix (Auszüge 14, 15, 83 · Bericht S. 99, 102))
  • Strukturierte Prozesse zur Erfassung von Kund*innenfeedback nach Projektabschluss (Auszug 78 · Bericht S. 101)
  • Regelmäßige Überprüfung sämtlicher Kontaktpunkte zu Kund*innen
  • Nachhaltige Betreuung von Stammkund*innen über das Projektende hinaus (Auszüge 35, 36 · Bericht S. 100)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Kund*innenbeziehungen auf Augenhöhe sind Teil der Marktpositionierung. Innovative Lösungen zur Gestaltung menschenwürdiger Kommunikation mit Kund*innen sind langfristig umgesetzt.
Erfahren
Zusätzlich zu Ethikrichtlinien im Verkauf werden sämtliche Kontaktpunkte zu Kund*innen hinsichtlich Erfüllung der Kund*innenbedürfnisse und Gestaltung auf Augenhöhe regelmäßig überprüft und verbessert.
Fortgeschritten
Konkrete Ethikleitlinien für die Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege sowie Förderung von Mund-zu-Mund-Propaganda werden verpflichtend umgesetzt.
Erste Schritte K
Aktive Beschäftigung mit wirklichen Kund*innenbedürfnissen hinsichtlich Leistungsangebot, Kund*innengewinnung und Kund*innenpflege findet statt.
Basislinie
Das Unternehmen hält sich an die Regeln des lauteren Wettbewerbs, pflegt ehrliche Kommunikation mit Kund*innen und verzichtet auf vergleichende Werbung.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die Bewertung der Stufen erfolgt anhand der drei Teilaspekte: ∏ Werbemaßnahmen: ∏ informative Homepage ∏ Mund-zu-Mund-Propaganda aufgrund von positiven Kund*innenerfahrungen ∏ Vorbildliche Werbemaßnahmen sind informativ, aufklärend, authentisch und achtsam. Die Initiative geht von Kund*innen aus, d.h. es gibt nur gewünschte Werbung (Permission Marketing). ∏ Verkaufsprozess: ∏ Kund*innennutzen steht vor Unternehmensnutzen, d.h. es werden nur Produkte und Dienstleistungen angeboten, die dem Kund*innennutzen entsprechen. Gegebenenfalls werden Angebote des Mitbewerbs empfohlen, wenn die eigenen Angebote nicht entsprechen. ∏ Die Entlohnung der Mitarbeiter*innen ist unabhängig vom Verkaufserfolg. Mitarbeiter*innen sind frei von internen Vorgaben und Verkaufsdruck. ∏ achtsamer Umgang mit Kund*innendaten, d.h. nur interner Gebrauch – keine Weitergabe an andere Organisationen, wenn nicht für die Leistungserbringung nötig ∏ Kund*innenservice: ∏ gute Erreichbarkeit des Kund*innenservice ∏ pragmatische Lösungen für Kund*innen, wie z.B. einfacher Umtausch mit Erstattung des Kaufpreises. ∏ prinzipielle Freiheit der Kund*innen, ohne Bindung ∏ Bestandskund*innen haben gleiche Vorteile wie Neukund*innen Sonderfall Start-up: „Aktivere“ Werbeformen werden bei Start-ups neutral bewertet, wenn sie angemessen, informativ und neutral sind.
Arbeitsbuch S. 71 · in der Wissensbasis öffnen
›D1.2Barrierefreiheit
Testat-Wert Feld D120 % ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D120 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Der Vertrieb bietet Lösungen für die relevanten benachteiligten Kund*innengruppen, und es werden angemessene Ressourcen für die Betreuung zur Verfügung gestellt.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Benachteiligte Kund*innengruppen sind z.B. einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, ältere Menschen, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit wenig Bildung, technisch Ungeübte. Und auch: NGOs, gemeinnützige Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Projekte und Initia tiven, nichtkommerzielle Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheitsund Sozialwesen und Kleinstunternehmen. B2B: Kleine und mittelgroße sowie regionale Unternehmen, die sich besonders für das Gemeinwohl engagieren, erhalten gleichwertige Konditionen und Services wie großabnehmende Unternehmen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Arbeitssprache von FIRMA_01 ist Deutsch, die Website und alle anderen Kommunikationsmaßnahmen sind auf Deutsch.“ Bericht S. 103 · Auszug 93
  • „Bei der Gestaltung vom Design und der technischen Umsetzung wurde kein Fokus auf eine Barrierefreiheit (z.B. durch Kontraste usw.) gelegt.“ Bericht S. 104 · Auszug 113
  • „FIRMA_01 bewegt sich mit überdurchschnittlichen Tagessätzen am Markt, sodass hier eine finanzielle Hürde für die Beauftragung auftritt.“ Bericht S. 104 · Auszug 102
  • „Die Teilnahme ist für die Zuschauer*innen kostenlos.“ Bericht S. 105 · Auszug 131
3
Was hat die KI erkannt?
  • In den Auszügen werden konkrete Hürden für benachteiligte Gruppen benannt, etwa Sprache (Auszug 93 · Bericht S. 103), intellektuelles Niveau (Auszug 98 · Bericht S. 103), Preis (Auszug 102 · Bericht S. 104) und mangelnde Barrierefreiheit von Website und Veranstaltungen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104). Es besteht ein guter Informationszugang durch kostenlose digitale Angebote wie Newsletter, Blog und Events (Auszüge 127–132 · Bericht S. 104, 105). In den Auszügen ist jedoch nicht belegt, dass benachteiligte Kund*innengruppen formal identifiziert wurden (Auszug 148 · Bericht S. 105), und systematische Lösungen zur Beseitigung der Hürden fehlen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zu einer formalen Definition und Identifikation der relevanten benachteiligten Kund*innengruppen (Auszug 148 · Bericht S. 105).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld D1: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„In den Auszügen werden konkrete Hürden für benachteiligte Gruppen benannt, etwa Sprache (Auszug 93 · Bericht S. 103), intellektuelles Niveau (Auszug 98 · Bericht S. 103), Preis (Auszug 102 · Bericht S. 104) und mangelnde Barrierefreiheit von Website und Veranstaltungen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104).“
Die Auszüge 93, 98, 102 und 113-115 nennen zwar konkrete Hürden (Sprache, intell …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Es besteht ein guter Informationszugang durch kostenlose digitale Angebote wie Newsletter, Blog und Events (Auszüge 127–132 · Bericht S. 104, 105).“
Die Auszüge 127-132 belegen zwar, dass kostenlose digitale Angebote (Newsletter, …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D1 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D1.2 Barrierefreiheit
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

In den Auszügen werden konkrete Hürden für benachteiligte Gruppen benannt, etwa Sprache (Auszug 93 · Bericht S. 103), intellektuelles Niveau (Auszug 98 · Bericht S. 103), Preis (Auszug 102 · Bericht S. 104) und mangelnde Barrierefreiheit von Website und Veranstaltungen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104). Es besteht ein guter Informationszugang durch kostenlose digitale Angebote wie Newsletter, Blog und Events (Auszüge 127–132 · Bericht S. 104, 105). In den Auszügen ist jedoch nicht belegt, dass benachteiligte Kund*innengruppen formal identifiziert wurden (Auszug 148 · Bericht S. 105), und systematische Lösungen zur Beseitigung der Hürden fehlen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Arbeitssprache von FIRMA_01 ist Deutsch, die Website und alle anderen Kommunikationsmaßnahmen sind auf Deutsch.“Auszug 93 · S. 103Benennt sprachliche Hürde für Menschen mit anderer Muttersprache.
  2. „Bei der Gestaltung vom Design und der technischen Umsetzung wurde kein Fokus auf eine Barrierefreiheit (z.B. durch Kontraste usw.) gelegt.“Auszug 113 · S. 104Belegt mangelnde physische/technische Barrierefreiheit von Website und Dokumenten.
  3. „FIRMA_01 bewegt sich mit überdurchschnittlichen Tagessätzen am Markt, sodass hier eine finanzielle Hürde für die Beauftragung auftritt.“Auszug 102 · S. 104Benennt finanzielle Hürde für einkommensschwache Gruppen.
  4. „Die Teilnahme ist für die Zuschauer*innen kostenlos.“Auszug 131 · S. 105Belegt guten Informationszugang durch kostenlose digitale Angebote.
  5. „nicht definiert, was für uns benachteiligte Kund*innengruppen sind.“Auszug 148 · S. 106Zeigt, dass eine formale Identifikation der Gruppen in den Auszügen fehlt.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zu einer formalen Definition und Identifikation der relevanten benachteiligten Kund*innengruppen (Auszug 148 · Bericht S. 105).
  • In den Auszügen steht nichts zu systematischen Vertriebslösungen für benachteiligte Kund*innengruppen (z.B. barrierefreie Website und Veranstaltungen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104), mehrsprachige Angebote (Auszug 93 · Bericht S. 103), soziale Preisstaffelung (Auszug 102 · Bericht S. 104)).
  • In den Auszügen steht nichts zu angemessenen Ressourcen für die Betreuung benachteiligter Kund*innengruppen.
  • In den Auszügen steht nichts zu erhobenen Daten zum Umsatzanteil in % des Produktportfolios, das von benachteiligten Kund*innengruppen gekauft wird (Auszug 148 · Bericht S. 105).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Der Vertrieb bietet Lösungen für die relevanten benachteiligten Kund*innengruppen, und es werden angemessene Ressourcen für die Betreuung zur Verfügung gestellt.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „In den Auszügen werden konkrete Hürden für benachteiligte Gruppen benannt, etwa Sprache (Auszug 93 · Bericht S. 103), intellektuelles Niveau (Auszug 98 · Bericht S. 103), Preis (Auszug 102 · Bericht S. 104) und mangelnde Barrierefreiheit von Website und Veranstaltungen (Auszüge 113, 114, 115 · Bericht S. 104).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge 93, 98, 102 und 113-115 nennen zwar konkrete Hürden (Sprache, intell …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Es besteht ein guter Informationszugang durch kostenlose digitale Angebote wie Newsletter, Blog und Events (Auszüge 127–132 · Bericht S. 104, 105).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die Auszüge 127-132 belegen zwar, dass kostenlose digitale Angebote (Newsletter, …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'In den Auszügen werden konkrete Hürden für benachteiligte Gruppen benannt, etwa ' – Die Auszüge 93, 98, 102 und 113-115 nennen zwar konkrete Hürden (Sprache, intell; nicht gestützt: 'Es besteht ein guter Informationszugang durch kostenlose digitale Angebote wie N' – Die Auszüge 127-132 belegen zwar, dass kostenlose digitale Angebote (Newsletter,
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Produkte und Dienstleistungen werden speziell für Anforderungen einzelner benachteiligter Kund*innengruppen angepasst. Es gibt Spezialprodukte/-dienstleistungen für benachteiligte Kund*innengruppen.
Erfahren
Lösungen für die größten Hürden der benachteiligten Kund*innengruppen bestehen, haben Relevanz für die Unternehmensstrategie und werden breit im Unternehmen eingesetzt, z.B. soziale Preisstaffelung oder adäquate Zugangserleichterungen.
Fortgeschritten
Der Vertrieb bietet Lösungen für die relevanten benachteiligten Kund*innengruppen, und es werden angemessene Ressourcen für die Betreuung zur Verfügung gestellt.
Erste Schritte
Relevante benachteiligte Kund*innengruppen sind identifiziert. Es besteht guter Informationszugang.
Basislinie
Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Umgang mit benachteiligten Kund*innengruppen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Benachteiligte Kund*innengruppen sind z.B. einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, ältere Menschen, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit wenig Bildung, technisch Ungeübte. Und auch: NGOs, gemeinnützige Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Projekte und Initia tiven, nichtkommerzielle Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheitsund Sozialwesen und Kleinstunternehmen. B2B: Kleine und mittelgroße sowie regionale Unternehmen, die sich besonders für das Gemeinwohl engagieren, erhalten gleichwertige Konditionen und Services wie großabnehmende Unternehmen.
Arbeitsbuch S. 73 · in der Wissensbasis öffnen
›D2.1Kooperation mit Mitunternehmen
K Testat-Wert Feld D240 % fachliche Prüfung offen
KI: Erfahren (5 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D240 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung5Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation.
  • VO2 Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten.
  • VO3 Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, ob mit Unternehmen kooperiert wird, die die gleiche (regionale) Zielgruppe ansprechen, oder mit Unternehmen, die inhaltlich und regional entfernt sind und somit eine andere Zielgruppe bedienen. Kooperationen können entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Bereichen entstehen: F&E, kooperatives Marketing, Produktionsmittel, gemeinsame Produkt- und Dienstleistungsangebote etc. Wissen und Informationen können auf unterschiedlichen Wegen (abhängig vom Unternehmensgegenstand) weitergegeben werden: Von einer Veröffentlichung auf der Homepage, in Broschüren oder Literatur über Wissensweitergabe in Workshops oder Gesprächen bis hin zum Schutz von geistigem Eigentum sowie der Lizenzierung der Nutzung. Der Fokus bei der Bewertung sollte auf dem angestrebten Ziel einer Kooperation liegen: der Verbesserung der Qualität von nachhaltigkeitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen. Mitarbeit zur Erhöhung der Branchenstandards durch … ∏ externe Audits ∏ Zertifizierungen (Labels) ∏ unabhängige Kontrollen ∏ Teilnahme an Initiativen in der Branche und/oder der Region (Branchenstammtische), um nachhaltigkeitsorientierte Angebote zu verbessern ∏ Teilnahme an Collective-Action-Initiativen, um das Risiko von Korruption zu minimieren
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Weitergegeben an Unternehmen der gleichen Branche 3,86“ Bericht S. 112 · Auszug 75
  • „Dieses Wissen erreicht auch die Mitunternehmen bzw. kann von diesen abgerufen werden.“ Bericht S. 108 · Auszug 20
  • „FIRMA_01 betreibt Responsible Lobbying durch die Mitgliedschaft im Tourismusbeirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und im DIHK- Ausschuss für Tourismus.“ Bericht S. 109 · Auszug 41
  • „Auch die Verbesserung der Branchenstandards ist Ziel des Engagements in Netzwerken und Verbänden.“ Bericht S. 108 · Auszug 14
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, da 3,86 % der Aufträge an diese weitergegeben werden (Auszug 75 · Bericht S. 112). Wissen wird der Branche über Blogartikel, Newsletter und Veranstaltungen offen zugänglich gemacht (Auszüge 18, 19, 20 · Bericht S. 108). Das Unternehmen setzt aktiv Maßnahmen zur Erhöhung der Branchenstandards um, etwa durch Responsible Lobbying (Auszug 41 · Bericht S. 109) und die Initiative ODTA (Auszug 42 · Bericht S. 109). Alle drei gefragten Bereiche (zivilgesellschaftliche Initiativen, Responsible Lobbying, Initiativen zur Standarderhöhung) werden mit „Ja“ beantwortet (Auszüge 49, 50, 51 · Bericht S. 110).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): Angaben zum Zeitaufwand für Kooperationen, da keine Zeiterfassung erfolgt (Auszüge 44, 45 · Bericht S. 109)
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld D2: KI 50 % · Testat 40 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D2 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D2.1 Kooperation mit Mitunternehmen
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Warum Erfahren? – Begründung der KI

FIRMA_01 kooperiert mit Mitunternehmen der gleichen Branche, da 3,86 % der Aufträge an diese weitergegeben werden (Auszug 75 · Bericht S. 112). Wissen wird der Branche über Blogartikel, Newsletter und Veranstaltungen offen zugänglich gemacht (Auszüge 18, 19, 20 · Bericht S. 108). Das Unternehmen setzt aktiv Maßnahmen zur Erhöhung der Branchenstandards um, etwa durch Responsible Lobbying (Auszug 41 · Bericht S. 109) und die Initiative ODTA (Auszug 42 · Bericht S. 109). Alle drei gefragten Bereiche (zivilgesellschaftliche Initiativen, Responsible Lobbying, Initiativen zur Standarderhöhung) werden mit „Ja“ beantwortet (Auszüge 49, 50, 51 · Bericht S. 110).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Weitergegeben an Unternehmen der gleichen Branche 3,86“Auszug 75 · S. 112Belegt Kooperation mit Mitunternehmen der gleichen Branche.
  2. „Dieses Wissen erreicht auch die Mitunternehmen bzw. kann von diesen abgerufen werden.“Auszug 20 · S. 108Belegt, dass Wissen der gleichen Branche zugänglich gemacht wird.
  3. „FIRMA_01 betreibt Responsible Lobbying durch die Mitgliedschaft im Tourismusbeirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und im DIHK- Ausschuss für Tourismus.“Auszug 41 · S. 109Belegt aktiven Beitrag zur Erhöhung gesetzlicher Standards innerhalb der Branche.
  4. „Auch die Verbesserung der Branchenstandards ist Ziel des Engagements in Netzwerken und Verbänden.“Auszug 14 · S. 108Belegt Ausrichtung auf Erhöhung der Branchenstandards.

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • Angaben zum Zeitaufwand für Kooperationen, da keine Zeiterfassung erfolgt (Auszüge 44, 45 · Bericht S. 109)
  • Strukturiertes Vorgehen und definierte Ziele für zukünftige Kooperationen (Auszüge 15, 16 · Bericht S. 108)
  • Kenntnis über Sorgen und Nöte der Mitunternehmen (Auszug 83 · Bericht S. 113)
  • Prozentuale Angaben zu Zeit und Umsatz durch Kooperationen mit spezifischen Unternehmenskategorien (Auszüge 46, 47, 48 · Bericht S. 109, 110)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Angebot erfolgt prinzipiell (wo es möglich ist) in Kooperation. Wissen und Informationen werden für alle Mitunternehmen uneingeschränkt zugänglich angeboten. Branchenstandards konnten bereits erhöht werden (aktive Umsetzung).
Erfahren K
Erste Kooperationen mit Mitunternehmen der gleichen Branche haben stattgefunden. Wissen und Informationen werden der gleichen Branche zur Verfügung gestellt, die Mitarbeit dient der Erhöhung der Branchenstandards.
Fortgeschritten
Erste Kooperationen mit Mitunternehmen anderer Branchen bzw. regional entfernteren der gleichen Branche haben stattgefunden. Auf Mitunternehmen wird aktiv zugegangen. Wissen und Informationen werden Mitunternehmen anderer Branchen zur Verfügung gestellt.
Erste Schritte
Es besteht eine freundschaftliche Grundhaltung zu Mitunternehmen. Bereitschaft zur Kooperation ist vorhanden; Kooperationen werden auf Anfrage eingegangen. Wissen und Informationen werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Basislinie
Das Unternehmen agiert weder gegen noch mit anderen Unternehmen und übervorteilt andere nicht.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, ob mit Unternehmen kooperiert wird, die die gleiche (regionale) Zielgruppe ansprechen, oder mit Unternehmen, die inhaltlich und regional entfernt sind und somit eine andere Zielgruppe bedienen. Kooperationen können entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Bereichen entstehen: F&E, kooperatives Marketing, Produktionsmittel, gemeinsame Produkt- und Dienstleistungsangebote etc. Wissen und Informationen können auf unterschiedlichen Wegen (abhängig vom Unternehmensgegenstand) weitergegeben werden: Von einer Veröffentlichung auf der Homepage, in Broschüren oder Literatur über Wissensweitergabe in Workshops oder Gesprächen bis hin zum Schutz von geistigem Eigentum sowie der Lizenzierung der Nutzung. Der Fokus bei der Bewertung sollte auf dem angestrebten Ziel einer Kooperation liegen: der Verbesserung der Qualität von nachhaltigkeitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen. Mitarbeit zur Erhöhung der Branchenstandards durch … ∏ externe Audits ∏ Zertifizierungen (Labels) ∏ unabhängige Kontrollen ∏ Teilnahme an Initiativen in der Branche und/oder der Region (Branchenstammtische), um nachhaltigkeitsorientierte Angebote zu verbessern ∏ Teilnahme an Collective-Action-Initiativen, um das Risiko von Korruption zu minimieren
Arbeitsbuch S. 76 · in der Wissensbasis öffnen
›D2.2Solidarität mit Mitunternehmen
Testat-Wert Feld D240 % ungültig
KI: Fortgeschritten (3 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D240 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung3Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen.
  • ER2 Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Hilfestellungen aller Art können unterschiedlich sein, abhängig vom Unternehmensgegenstand und der Notsituation – von einer Öffnung des Netzwerks über das Herstellen von Kontakten oder das Anbieten von individuellen Lösungen bis hin zu einer Weitergabe von Aufträgen, wenn dem Unternehmen damit geholfen ist.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Weitergegeben an Unternehmen der gleichen Branche 3,86“ Bericht S. 112 · Auszug 75
  • „Wenn innerhalb des Netzwerks niemand möchte, wird er Mituntern ehmen angeboten.“ Bericht S. 113 · Auszug 79
  • „Kostenfreie Überbrückungshilfe-Webinare für Kund*i nnen und Mitbewerber während Corona“ Bericht S. 111 · Auszug 63
  • „FIRMA_01 teilt viel Wissen offen über Blogartikel, Newsletter und offene Veranstaltungen“ Bericht S. 108 · Auszug 18
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 gibt 3,86 % der Aufträge und Arbeitskräfte an Unternehmen der gleichen Branche weiter (Auszug 75 · Bericht S. 112). Aufträge werden externen Mitunternehmen angeboten, wenn das interne Netzwerk keine Kapazitäten hat (Auszug 79 · Bericht S. 113) (Auszug 80 · Bericht S. 113). Während Corona wurden kostenfreie Webinare für Mitbewerber angeboten (Auszug 63 · Bericht S. 111). Wissen wird offen mit Mitunternehmen geteilt (Auszug 18 · Bericht S. 108) (Auszug 20 · Bericht S. 108).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Erfahren“ (laut KI): In den Auszügen werden keine Finanzmittel genannt, die an Mitunternehmen weitergegeben wurden (0 € bzw. 0 %) (Auszug 81 · Bericht S. 113).
5
Warum Fortgeschritten?
Für „Erfahren“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld D2: KI 50 % · Testat 40 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„FIRMA_01 gibt 3,86 % der Aufträge und Arbeitskräfte an Unternehmen der gleichen “
Auszug 75 nennt die 3,86 % ausschließlich im Kontext von „Anteil im Verhältnis z …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D2 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D2.2 Solidarität mit Mitunternehmen
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

FIRMA_01 gibt 3,86 % der Aufträge und Arbeitskräfte an Unternehmen der gleichen Branche weiter (Auszug 75 · Bericht S. 112). Aufträge werden externen Mitunternehmen angeboten, wenn das interne Netzwerk keine Kapazitäten hat (Auszug 79 · Bericht S. 113) (Auszug 80 · Bericht S. 113). Während Corona wurden kostenfreie Webinare für Mitbewerber angeboten (Auszug 63 · Bericht S. 111). Wissen wird offen mit Mitunternehmen geteilt (Auszug 18 · Bericht S. 108) (Auszug 20 · Bericht S. 108).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Weitergegeben an Unternehmen der gleichen Branche 3,86“Auszug 75 · S. 112Beleg für die Weitergabe von Aufträgen/Arbeitskräften an Mitunternehmen der gleichen Branche
  2. „Wenn innerhalb des Netzwerks niemand möchte, wird er Mituntern ehmen angeboten.“Auszug 79 · S. 113Beleg für die Weitergabe von Aufträgen an externe Mitunternehmen bei fehlenden internen Kapazitäten
  3. „Kostenfreie Überbrückungshilfe-Webinare für Kund*i nnen und Mitbewerber während Corona“Auszug 63 · S. 111Beleg für solidarische Hilfe in einer Notsituation (Corona) gegenüber Mitbewerbern
  4. „FIRMA_01 teilt viel Wissen offen über Blogartikel, Newsletter und offene Veranstaltungen“Auszug 18 · S. 108Beleg für das Teilen von Wissen/Technologie mit Mitunternehmen
  5. „Dieses Wissen erreicht auch die Mitunternehmen bzw. kann von diesen abgerufen werden.“Auszug 20 · S. 108Beleg dafür, dass das geteilte Wissen bei Mitunternehmen ankommt

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen werden keine Finanzmittel genannt, die an Mitunternehmen weitergegeben wurden (0 € bzw. 0 %) (Auszug 81 · Bericht S. 113).
  • In den Auszügen steht nichts zur Weitergabe von Aufträgen oder Arbeitskräften an Unternehmen anderer Branchen (0 %) (Auszug 75 · Bericht S. 112).
  • In den Auszügen wird berichtet, dass bisher keine Hilferufe von anderen Unternehmen an FIRMA_01 herangetragen wurden (Auszug 72 · Bericht S. 112).
  • In den Auszügen steht, dass aktuell nichts über die Sorgen und Nöte der Mitunternehmen bekannt ist (Auszug 83 · Bericht S. 113).
  • In den Auszügen fehlt ein Nachweis für ein öffentlich kommuniziertes, uneingeschränkt zugängliches Hilfsangebot als Teil des Geschäftsmodells.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „FIRMA_01 gibt 3,86 % der Aufträge und Arbeitskräfte an Unternehmen der gleichen “
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 75 nennt die 3,86 % ausschließlich im Kontext von „Anteil im Verhältnis z …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'FIRMA_01 gibt 3,86 % der Aufträge und Arbeitskräfte an Unternehmen der gleichen ' – Auszug 75 nennt die 3,86 % ausschließlich im Kontext von „Anteil im Verhältnis z
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Solidarische Verbünde mit anderen Unternehmen werden als Teil des Geschäftsmodells praktiziert. Das Angebot, zu helfen und zu teilen, wird öffentlich, für alle uneingeschränkt zugänglich, kommuniziert.
Erfahren
Es gibt umfassende Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen der gleichen Branche wird hochgehalten.
Fortgeschritten
Es gibt erste Erfahrungen mit der Weitergabe von Arbeitskräften, Aufträgen, Finanzmitteln, Technologie in Notsituationen oder zur Unterstützung von Mitunternehmen. Helfen und Teilen mit Mitunternehmen anderer Branchen wird hochgehalten.
Erste Schritte
Es besteht Bereitschaft zu solidarischem Handeln. Solidarität auf Anfrage: Auf Hilferufe und Bitten wird reagiert.
Basislinie
Das Unternehmen hilft anderen Unternehmen prinzipiell nicht.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Hilfestellungen aller Art können unterschiedlich sein, abhängig vom Unternehmensgegenstand und der Notsituation – von einer Öffnung des Netzwerks über das Herstellen von Kontakten oder das Anbieten von individuellen Lösungen bis hin zu einer Weitergabe von Aufträgen, wenn dem Unternehmen damit geholfen ist.
Arbeitsbuch S. 78 · in der Wissensbasis öffnen
›D3.1Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
K Testat-Wert Feld D330 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D330 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor.
  • FO2 Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios.
  • FO3 Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Maßnahmen können z.B. die Anwendung von Ökodesign-Kriterien o. Ä. bei der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sein. Informationen können z.B. absolute Werte oder auch relative Vergleiche mit vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen (Ökobilanzierungen, Lebenszyklusanalysen etc.) oder je nach Verhältnismäßigkeit auch Schätzungen oder Ableitungen aus wissenschaftlichen Studien sein. Hinweis für Dienstleistungsunternehmen: Dienstleistungen haben keinen Lebenszyklus im eigentlichen Sinne. Als Orientierung, welche ökologischen Auswirkungen in D3 und welche in E3 zu berichten und zu bewerten sind, kann die Trennung in fixe und variable ökologische Auswirkungen dienen. Variable Auswirkungen – also diejenigen, die nur anfallen, wenn Kund*innen die Dienstleistung in Anspruch nehmen – sind in D3 zu berichten. Fixe Auswirkungen, die auch dann entstehen, wenn niemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sind in E3 zu berichten. Nachfolgend einige Beispiele: ∏ Bei einem Taxiunternehmen wären die Auswirkungen durch die Zentrale, die Leerfahrten etc. in E3 zu berichten, die Auswirkungen durch die tatsächlichen Fahrten in D3. ∏ Ein Masseur würde Raum, Heizkosten etc. in E3 berichten, Massageöl sowie die Anfahrt der Kund*innen in D3. ∏ Eine Unternehmensberaterin würde die eigenen Büros in E3 berichten, die Auswirkungen durch Reisen zu Beratungsterminen in D3. Bei weniger materiell ausgerichteten Dienstleistungen spielen neben den direkt mit ihnen verbundenen ökologischen Auswirkungen noch die indirekten eine Rolle, nämlich die Auswirkungen über die Inhalte und Wirkungen der Dienstleistung. Ein Architekt könnte z.B. die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien empfehlen oder eine Unternehmensberaterin ein Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beraten. Derartige Auswirkungen sind in E1 zu berichten.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Betrachten wir die direkten Impact Areas, das heißt diejenigen Themenbereiche, in denen die größte Gefahr besteht, negative ökologische Auswirkungen zu erzielen“ Bericht S. 115 · Auszug 1
  • „dass wir aus ökologischen Gründen Präsenztermine gern durch digitale Termine ersetzen, wenn auch aus Kundensicht eine Präsenz vor Ort nicht zwingend notwendig ist“ Bericht S. 115 · Auszug 10
  • „In der Regel reisen alle Netzwerkpartner*innen mit der Bahn zu Kund*innenterminen und anderen Veranstaltungen“ Bericht S. 116 · Auszug 31
  • „Die CO2- Kompensation für Flugreisen wird via atmosfair.de berechnet und abgeführt“ Bericht S. 117 · Auszug 48
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma benennt die ökologischen Impact Areas ihrer Tätigkeit (Auszug 1 · Bericht S. 115). Es werden erste Maßnahmen zur Reduktion umgesetzt, wie digitale Termine statt Präsenz (Auszug 10 · Bericht S. 115) und Bahnreisen (Auszug 31 · Bericht S. 116). CO2-Emissionen von Reisen werden berechnet und kompensiert (Auszug 48 · Bericht S. 117).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Umfassende quantitative Daten (z.B. Ökobilanzen oder Lebenszyklusanalysen) zu den ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld D3: KI 10 % · Testat 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D3 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D3.1 Ökologisches Kosten-Nutzen-Verhältnis von Produkten und Dienstleistungen (Effizienz und Konsistenz)
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

Die Firma benennt die ökologischen Impact Areas ihrer Tätigkeit (Auszug 1 · Bericht S. 115). Es werden erste Maßnahmen zur Reduktion umgesetzt, wie digitale Termine statt Präsenz (Auszug 10 · Bericht S. 115) und Bahnreisen (Auszug 31 · Bericht S. 116). CO2-Emissionen von Reisen werden berechnet und kompensiert (Auszug 48 · Bericht S. 117).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Betrachten wir die direkten Impact Areas, das heißt diejenigen Themenbereiche, in denen die größte Gefahr besteht, negative ökologische Auswirkungen zu erzielen“Auszug 1 · S. 115Zeigt Kenntnis der ökologischen Auswirkungen der Tätigkeit
  2. „dass wir aus ökologischen Gründen Präsenztermine gern durch digitale Termine ersetzen, wenn auch aus Kundensicht eine Präsenz vor Ort nicht zwingend notwendig ist“Auszug 10 · S. 115Maßnahme zur Reduktion ökologischer Auswirkungen bei der Dienstleistungserbringung
  3. „In der Regel reisen alle Netzwerkpartner*innen mit der Bahn zu Kund*innenterminen und anderen Veranstaltungen“Auszug 31 · S. 116Konkrete Maßnahme zur Reduktion von Emissionen
  4. „Die CO2- Kompensation für Flugreisen wird via atmosfair.de berechnet und abgeführt“Auszug 48 · S. 117Beleg für erste Berechnungen ökologischer Auswirkungen (CO2)

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Umfassende quantitative Daten (z.B. Ökobilanzen oder Lebenszyklusanalysen) zu den ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus
  • Vergleich der ökologischen Auswirkungen pro Nutzeneinheit mit vergleichbaren Alternativen
  • Daten zu den ökologischen Auswirkungen bei Nutzung und Entsorgung der Produkte durch die Kund*innen
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Umfassende Daten zu den ökologischen Auswirkungen für alle Produkte und Dienstleistungen liegen vor, Geschäftsmodell und Produktportfolio sind hinsichtlich ökologischer Auswirkungen optimiert. Produkte und Dienstleistungen haben keine oder signifikant geringere negative ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen (Kompensation nur für definitiv nicht vermeidbare ökologische Auswirkungen). Das Unternehmen weist maximale Rücknahme- und Entsorgungsquoten auf.
Erfahren
Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie zur langfristigen Anpassung und Optimierung des Produktportfolios bzw. des Geschäftsmodells in Bezug auf ökologische Auswirkungen. Weitreichende Maßnahmen zur Reduzierung (inkl. Kompensation) ökologischer Auswirkungen inkl. umfangreicher Rücknahme- und Entsorgungsprogramme bestehen. Produkte und Dienstleistungen haben durchgehend geringere ökologische Auswirkungen als vergleichbare Alternativen.
Fortgeschritten
Umfassende Daten zu ökologischen Auswirkungen für den Großteil des Portfolios liegen vor. Es gibt eine klare, nachvollziehbare Strategie und erkennbare Maßnahmen zur Reduktion der ökologischen Auswirkungen des gesamten Portfolios. Produkte und Dienstleistungen haben größtenteils geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Erste Schritte K
Erste Berechnungen und/oder Schätzungen zu ökologischen Auswirkungen sind vorhanden. Erste Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen bzw. zur Kompensation nicht vermeidbarer Auswirkungen wurden getroffen. Produkte und Dienstleistungen haben teilweise geringere ökologische Auswirkungen pro Nutzeneinheit als vergleichbare Alternativen.
Basislinie
Das Unternehmen verfügt über keine Daten zu ökologischen Auswirkungen seiner Produkte und Dienstleistungen. Es gibt keine Strategie und keine Maßnahmen zur Reduzierung ökologischer Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen. Die Produkte und Dienstleistungen entsprechen allen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich ökologischer Auswirkungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Maßnahmen können z.B. die Anwendung von Ökodesign-Kriterien o. Ä. bei der Gestaltung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen sein. Informationen können z.B. absolute Werte oder auch relative Vergleiche mit vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen (Ökobilanzierungen, Lebenszyklusanalysen etc.) oder je nach Verhältnismäßigkeit auch Schätzungen oder Ableitungen aus wissenschaftlichen Studien sein. Hinweis für Dienstleistungsunternehmen: Dienstleistungen haben keinen Lebenszyklus im eigentlichen Sinne. Als Orientierung, welche ökologischen Auswirkungen in D3 und welche in E3 zu berichten und zu bewerten sind, kann die Trennung in fixe und variable ökologische Auswirkungen dienen. Variable Auswirkungen – also diejenigen, die nur anfallen, wenn Kund*innen die Dienstleistung in Anspruch nehmen – sind in D3 zu berichten. Fixe Auswirkungen, die auch dann entstehen, wenn niemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, sind in E3 zu berichten. Nachfolgend einige Beispiele: ∏ Bei einem Taxiunternehmen wären die Auswirkungen durch die Zentrale, die Leerfahrten etc. in E3 zu berichten, die Auswirkungen durch die tatsächlichen Fahrten in D3. ∏ Ein Masseur würde Raum, Heizkosten etc. in E3 berichten, Massageöl sowie die Anfahrt der Kund*innen in D3. ∏ Eine Unternehmensberaterin würde die eigenen Büros in E3 berichten, die Auswirkungen durch Reisen zu Beratungsterminen in D3. Bei weniger materiell ausgerichteten Dienstleistungen spielen neben den direkt mit ihnen verbundenen ökologischen Auswirkungen noch die indirekten eine Rolle, nämlich die Auswirkungen über die Inhalte und Wirkungen der Dienstleistung. Ein Architekt könnte z.B. die Verwendung von ökologischen Dämmmaterialien empfehlen oder eine Unternehmensberaterin ein Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien beraten. Derartige Auswirkungen sind in E1 zu berichten.
Arbeitsbuch S. 81 · in der Wissensbasis öffnen
›D3.2Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
Testat-Wert Feld D330 % ungültig
KI: Erfahren (5 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D330 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung5Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen.
  • VO2 Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Maßvoller Konsum: In Bezug auf die planetaren Belastungsgrenzen steht es theoretisch jedem Menschen zu, einen bestimmten Anteil dieser Auswirkungen in seinem Leben zu verursachen, sodass die Gesamtbelastung durch alle Menschen diese Grenzen nicht überschreitet. Ist dies gewährleistet, so könnte der Konsum bzw. die Nutzung insgesamt als maßvoll gelten. Förderung eines maßvollen Konsums durch Förderung von ... ∏ Wiederverwert- und Wiederverwendbarkeit ∏ Langlebigkeit und Reparierbarkeit ∏ besondere Serviceangebote Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ Preisvorteile und Anreizsysteme für Reparatur, Wiederverwendung und gemeinschaftliche Nutzung ∏ verlängerte Garantie, kostengünstiger Reparatur-Service ∏ Entwicklung von suffizienzfördernden Produkten und Dienstleistungen: Carsharing, Cradle2Cradle, Verwendung gut trennbarer Materialien ∏ Hinweise auf und Anreize zu ökologisch höherwertigen Alternativen (auch bei Mitbewerber*innen), Abraten von Käufen, Informationen zu ökologischen Auswirkungen zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen, Informationen zur Bewusstseinsbildung bei Kund*innen zu maßvoller Nutzung, Telefontermine statt Reisen Suffizienzfördernde Geschäftsmodelle berücksichtigen in Bezug auf die Nutzung u.a. Prinzipien wie Tauschen, Teilen, Reparieren sowie in Bezug auf die Entsorgung Prinzi pien wie Recycling, Wiederverwertung und Aufbereitung. Sie fördern aktiv eine maßvolle Nutzung z.B. durch Preisvorteile, Anreizsysteme, längere Gewährleistung, kostengünstige Reparaturangebote etc. Alternativ spricht man auch von den vier „E“ der Suffizienz: Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung. Produkte können als suffizienzfördernd gelten, wenn sie langlebig, reparaturfreudig und zeitbzw. modebeständig sowie kreislauffähig (z.B. Cradle2Cradle) oder entsorgungsgerecht (z.B. Materialien gut voneinander trennbar) sind. Eine suffizienzfördernde Kund*innenkommunikation zielt darauf ab, Kund*innen, Abnehmer*innen und Konsument*innen hinsichtlich maßvoller Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Hinweise zur Kommunikation: ∏ „Nicht irreführende Kommunikation“ wie z.B. Greenwashing wird beim Negativaspekt D1.3 „Negative Werbemaßnahmen“ näher erläutert. ∏ Erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen sind z.B. Kurzinformationen zu einzelnen Themen (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) mit der primären Absicht, Kund*innen zu sensibilisieren und aufzuklären. ∏ Standardmäßige Information heißt, dass jede Kund*innenkommunikation stets auch relevante Informationen zu ökologischen Auswirkungen enthält. ∏ Umfassend und explizit bedeutet z.B. einschließlich von Hintergrundwissen zu Zusammenhängen ökologischer Auswirkungen, Ideen und Hinweise zur maßvollen Nutzung und Verzicht etc. ∏ Wesentlicher Bestandteil der Kund*innenbeziehungen bedeutet z.B., dass das Unternehmen aktiv auf ökologisch höherwertige Alternativen (auch bei Mitwerber*innen) hinweist oder vom Kauf abrät. ∏ Solange Informationen zu ökologischen Auswirkungen nur als konsumsteigernde Werbung genutzt werden, um damit die Gesamtnutzung zu erhöhen, wäre dies als negativ zu bewerten, da dies insgesamt zu einer Erhöhung der ökologischen Auswirkungen beitragen würde. Die Kommunikation ökologischer Auswirkungen sollte daher ebenfalls immer Suffizienz berücksichtigen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Auch aus unseren Werten heraus ergibt sich Suffizienz bzw. eine maßvolle Nutzung als organischer Teil unseres geschäftlichen Handelns.“ Bericht S. 118 · Auszug 62
  • „Haben wir Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Projektbausteins, weisen wir den / die Kund*in darauf hin und raten dazu, das Budget besser für eine andere Maßnahme einzusetzen.“ Bericht S. 117 · Auszug 55
  • „Wir fahren keine Kampagnen, die darauf abzielen, möglichst viele Projektabschlüsse zu erzielen, sondern wollen auch durch unseren eigenen Auftritt suffizienzorientierte Werte vorleben.“ Bericht S. 119 · Auszug 94
  • „Die meisten unserer eigenen Events finden digital statt, sodass weder die Netzwerkpartner*innen noch die Teilnehmenden zu einer Eventlocation reisen müssen.“ Bericht S. 117 · Auszug 41
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 verankert Suffizienz explizit als organischen Teil des geschäftlichen Handelns (Auszug 62 · Bericht S. 118). Das Unternehmen rät Kund*innen aktiv davon ab, Budget für sinnlose Projektbausteine einzusetzen (Auszug 55 · Bericht S. 117). Die Kommunikation zielt auf maßvolle Nutzung ab, indem auf Informationsflut verzichtet und suffizienzorientierte Werte vorgelebt werden (Auszug 94 · Bericht S. 119). Digitale statt physischer Prozesse reduzieren ökologische Auswirkungen des Geschäftsmodells (Auszug 41 · Bericht S. 117).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts dazu, dass das gesamte Produktportfolio ausschließlich aus Produkten und Dienstleistungen besteht, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen (Voraussetzung für Vorbildlich).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld D3: KI 10 % · Testat 30 % · Δ -20 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Kommunikation zielt auf maßvolle Nutzung ab, indem auf Informationsflut verzichtet und suffizienzorientierte Werte vorgelebt werden (Auszug 94 · Bericht S. 119).“
Auszug 94 nennt zwar das Vorleben suffizienzorientierter Werte („suffizienzorien …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D3 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D3.2 Maßvolle Nutzung von Produkten und Dienstleistungen (Suffizienz)
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte) · nicht gezählt

Warum Erfahren? – Begründung der KI

FIRMA_01 verankert Suffizienz explizit als organischen Teil des geschäftlichen Handelns (Auszug 62 · Bericht S. 118). Das Unternehmen rät Kund*innen aktiv davon ab, Budget für sinnlose Projektbausteine einzusetzen (Auszug 55 · Bericht S. 117). Die Kommunikation zielt auf maßvolle Nutzung ab, indem auf Informationsflut verzichtet und suffizienzorientierte Werte vorgelebt werden (Auszug 94 · Bericht S. 119). Digitale statt physischer Prozesse reduzieren ökologische Auswirkungen des Geschäftsmodells (Auszug 41 · Bericht S. 117).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Auch aus unseren Werten heraus ergibt sich Suffizienz bzw. eine maßvolle Nutzung als organischer Teil unseres geschäftlichen Handelns.“Auszug 62 · S. 118Suffizienz ist explizit Teil des Geschäftsmodells und der Werte
  2. „Haben wir Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Projektbausteins, weisen wir den / die Kund*in darauf hin und raten dazu, das Budget besser für eine andere Maßnahme einzusetzen.“Auszug 55 · S. 117Aktives Abraten von unnötigem Konsum bzw. unnötigen Leistungen gegenüber Kund*innen
  3. „Wir fahren keine Kampagnen, die darauf abzielen, möglichst viele Projektabschlüsse zu erzielen, sondern wollen auch durch unseren eigenen Auftritt suffizienzorientierte Werte vorleben.“Auszug 94 · S. 119Kommunikation fördert maßvolle Nutzung statt Maximierung von Abschlüssen
  4. „Die meisten unserer eigenen Events finden digital statt, sodass weder die Netzwerkpartner*innen noch die Teilnehmenden zu einer Eventlocation reisen müssen.“Auszug 41 · S. 117Reduzierung ökologischer Auswirkungen durch digitales Geschäftsmodell
  5. „Auch in unseren Zielgruppenstrategieprozessen empfehlen wir die konsequente Fokussierung auf spezifische Zielgruppen, wodurch ein maßvolles Handeln bei unseren Kund*innen gefördert wird.“Auszug 84 · S. 119Beratung zielt auf maßvollen Konsum (Fokus statt Masse) ab

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass das gesamte Produktportfolio ausschließlich aus Produkten und Dienstleistungen besteht, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen (Voraussetzung für Vorbildlich).
  • In den Auszügen fehlt der explizite Nachweis, dass zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen standardmäßig umfassende Informationen zu ökologischen Auswirkungen bereitgestellt werden.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen. Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Kommunikation zielt auf maßvolle Nutzung ab, indem auf Informationsflut verzichtet und suffizienzorientierte Werte vorgelebt werden (Auszug 94 · Bericht S. 119).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 94 nennt zwar das Vorleben suffizienzorientierter Werte („suffizienzorien …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Kommunikation zielt auf maßvolle Nutzung ab, indem auf Informationsflut verz' – Auszug 94 nennt zwar das Vorleben suffizienzorientierter Werte („suffizienzorien
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Die Förderung eines maßvollen Konsums ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells und der Kund*innenbeziehungen. Das Produktportfolio enthält ausschließlich Produkte und Dienstleistungen, die einen suffizienten Lebensstil unterstützen.
Erfahren
Strategie und Maßnahmen zielen auf eine langfristige Anpassung des Produktportfolios in Richtung suffizienzfördernder Produkte und Dienstleistungen ab. Die Unternehmenskommunikation zielt auf eine aktive Förderung maßvoller Nutzung und stellt Konsument*innen explizite und umfassende Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung.
Fortgeschritten
Eine Strategie zur Förderung von Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen ist vorhanden, und erste Maßnahmen wurden durchgeführt. Zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen werden Kund*innen standardmäßig Informationen zu ökologischen Auswirkungen zur Verfügung gestellt und eine Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung gefördert.
Erste Schritte
Das Unternehmen setzt sich in ersten Ansätzen mit Suffizienz und maßvoller Nutzung der Produkte und Dienstleistungen auseinander. Kund*innen und Konsument*innen werden erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel einer Bewusstseinsbildung zu maßvoller Nutzung zur Verfügung gestellt.
Basislinie
Das Unternehmen setzt sich nicht mit Suffizienz auseinander, nimmt jedoch auch nicht wissentlich unverhältnismäßige ökologische Auswirkungen in Kauf. Das Unternehmen hält in der Kund*innenkommunikation bezüglich ökologischer Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen gesetzliche Auflagen ein und ist nicht irreführend.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Maßvoller Konsum: In Bezug auf die planetaren Belastungsgrenzen steht es theoretisch jedem Menschen zu, einen bestimmten Anteil dieser Auswirkungen in seinem Leben zu verursachen, sodass die Gesamtbelastung durch alle Menschen diese Grenzen nicht überschreitet. Ist dies gewährleistet, so könnte der Konsum bzw. die Nutzung insgesamt als maßvoll gelten. Förderung eines maßvollen Konsums durch Förderung von ... ∏ Wiederverwert- und Wiederverwendbarkeit ∏ Langlebigkeit und Reparierbarkeit ∏ besondere Serviceangebote Mögliche Maßnahmen können sein: ∏ Preisvorteile und Anreizsysteme für Reparatur, Wiederverwendung und gemeinschaftliche Nutzung ∏ verlängerte Garantie, kostengünstiger Reparatur-Service ∏ Entwicklung von suffizienzfördernden Produkten und Dienstleistungen: Carsharing, Cradle2Cradle, Verwendung gut trennbarer Materialien ∏ Hinweise auf und Anreize zu ökologisch höherwertigen Alternativen (auch bei Mitbewerber*innen), Abraten von Käufen, Informationen zu ökologischen Auswirkungen zu sämtlichen Produkten und Dienstleistungen, Informationen zur Bewusstseinsbildung bei Kund*innen zu maßvoller Nutzung, Telefontermine statt Reisen Suffizienzfördernde Geschäftsmodelle berücksichtigen in Bezug auf die Nutzung u.a. Prinzipien wie Tauschen, Teilen, Reparieren sowie in Bezug auf die Entsorgung Prinzi pien wie Recycling, Wiederverwertung und Aufbereitung. Sie fördern aktiv eine maßvolle Nutzung z.B. durch Preisvorteile, Anreizsysteme, längere Gewährleistung, kostengünstige Reparaturangebote etc. Alternativ spricht man auch von den vier „E“ der Suffizienz: Entrümpelung, Entschleunigung, Entflechtung und Entkommerzialisierung. Produkte können als suffizienzfördernd gelten, wenn sie langlebig, reparaturfreudig und zeitbzw. modebeständig sowie kreislauffähig (z.B. Cradle2Cradle) oder entsorgungsgerecht (z.B. Materialien gut voneinander trennbar) sind. Eine suffizienzfördernde Kund*innenkommunikation zielt darauf ab, Kund*innen, Abnehmer*innen und Konsument*innen hinsichtlich maßvoller Nutzung zu sensibilisieren und zu motivieren. Hinweise zur Kommunikation: ∏ „Nicht irreführende Kommunikation“ wie z.B. Greenwashing wird beim Negativaspekt D1.3 „Negative Werbemaßnahmen“ näher erläutert. ∏ Erste Informationen zu ökologischen Auswirkungen sind z.B. Kurzinformationen zu einzelnen Themen (CO2-Ausstoß, Wasserverbrauch etc.) mit der primären Absicht, Kund*innen zu sensibilisieren und aufzuklären. ∏ Standardmäßige Information heißt, dass jede Kund*innenkommunikation stets auch relevante Informationen zu ökologischen Auswirkungen enthält. ∏ Umfassend und explizit bedeutet z.B. einschließlich von Hintergrundwissen zu Zusammenhängen ökologischer Auswirkungen, Ideen und Hinweise zur maßvollen Nutzung und Verzicht etc. ∏ Wesentlicher Bestandteil der Kund*innenbeziehungen bedeutet z.B., dass das Unternehmen aktiv auf ökologisch höherwertige Alternativen (auch bei Mitwerber*innen) hinweist oder vom Kauf abrät. ∏ Solange Informationen zu ökologischen Auswirkungen nur als konsumsteigernde Werbung genutzt werden, um damit die Gesamtnutzung zu erhöhen, wäre dies als negativ zu bewerten, da dies insgesamt zu einer Erhöhung der ökologischen Auswirkungen beitragen würde. Die Kommunikation ökologischer Auswirkungen sollte daher ebenfalls immer Suffizienz berücksichtigen.
Arbeitsbuch S. 83 · in der Wissensbasis öffnen
›D4.1Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
K Testat-Wert Feld D440 % fachliche Prüfung offen
KI: Erfahren (5 Punkte)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D440 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung5Erfahren

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen.
  • VO2 Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt.
  • VO3 Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Mitwirkung von Kund*innen kommt es auf klar definierte Informationswege sowie den Zugang zum Austausch mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitenden an. Die gemeinsame Produktentwicklung greift Impulse von Kund*innen auf. Nachhaltigkeitsorientierte Kund*innengruppen können zur Verbesserung und Verbreitung von besonders nachhaltigen Produktinnovationen herangezogen werden. Die Marktforschung ist vorbildlich, wenn auch die Chancen für bessere öko-soziale Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen ausgelotet werden, z.B. Langlebigkeit oder Recycling-Fähigkeit.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir verfolgen in allen Projekten einen partizipativen Ansatz, d.h. unsere Kund*innen werden aktiv in jeden Prozessschritt eingebunden und es wird nichts über die Köpfe der Kund*innen hinweg entschieden.“ Bericht S. 120 · Auszug 1
  • „werden Workshops mit den Kund*innen durchgeführt, es gibt regelmäßige Austauschrunden“ Bericht S. 120 · Auszug 2
  • „Auch die Entscheidung über die Zusammensetzung der konkreten jeweiligen Projektteams obliegt den Kund*innen.“ Bericht S. 120 · Auszug 3
  • „Unsere flexible Haltung und das für die Kund*innen individuelle Vorgehen in Projekten wird transparent auf der Website, durch die Brandstory in sämtlichen Angeboten kommuniziert.“ Bericht S. 121 · Auszug 8
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma verfolgt in allen Projekten einen partizipativen Ansatz, bei dem Kund*innen aktiv in jeden Prozessschritt eingebunden werden (Auszug 1 · Bericht S. 120). Workshops, regelmäßige Austauschrunden und Feedbackschleifen sind institutionalisiert (Auszug 2 · Bericht S. 120), und Kund*innen entscheiden über die Zusammensetzung der Projektteams (Auszug 3 · Bericht S. 120). Die Mitwirkungsmöglichkeiten werden transparent auf der Website kommuniziert (Auszug 8 · Bericht S. 120), und Nachhaltigkeitsprojekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Kund*innen (Auszug 11 · Bericht S. 121).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen wird kein Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen jenseits der projektbezogenen Zusammenarbeit beschrieben.
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 5 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 5 Punkte
Ganzes Feld D4: KI 50 % · Testat 40 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D4 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D4.1 Kund*innenmitwirkung, gemeinsame Produktentwicklung und Marktforschung
Ergebnis: Erfahren (5 Punkte)

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma verfolgt in allen Projekten einen partizipativen Ansatz, bei dem Kund*innen aktiv in jeden Prozessschritt eingebunden werden (Auszug 1 · Bericht S. 120). Workshops, regelmäßige Austauschrunden und Feedbackschleifen sind institutionalisiert (Auszug 2 · Bericht S. 120), und Kund*innen entscheiden über die Zusammensetzung der Projektteams (Auszug 3 · Bericht S. 120). Die Mitwirkungsmöglichkeiten werden transparent auf der Website kommuniziert (Auszug 8 · Bericht S. 120), und Nachhaltigkeitsprojekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Kund*innen (Auszug 11 · Bericht S. 121).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir verfolgen in allen Projekten einen partizipativen Ansatz, d.h. unsere Kund*innen werden aktiv in jeden Prozessschritt eingebunden und es wird nichts über die Köpfe der Kund*innen hinweg entschieden.“Auszug 1 · S. 120Belegt institutionalisierte Mitwirkung in allen Projekten
  2. „werden Workshops mit den Kund*innen durchgeführt, es gibt regelmäßige Austauschrunden“Auszug 2 · S. 120Belegt systematische Austauschformate und Feedbackaufnahme
  3. „Auch die Entscheidung über die Zusammensetzung der konkreten jeweiligen Projektteams obliegt den Kund*innen.“Auszug 3 · S. 120Belegt konkretes Mitentscheidungsrecht der Kund*innen
  4. „Unsere flexible Haltung und das für die Kund*innen individuelle Vorgehen in Projekten wird transparent auf der Website, durch die Brandstory in sämtlichen Angeboten kommuniziert.“Auszug 8 · S. 121Belegt transparente Kommunikation der Mitwirkungsmöglichkeiten
  5. „unsere Nachhaltigkeitsprojekte (z.B. das Projekt „Nachhaltige Destinationsentwicklung in Bayern“) in enger Zusammenarbeit mit den Kund*innen entstanden“Auszug 11 · S. 121Belegt gemeinsame Entwicklung nachhaltiger Projekte mit Kund*innen

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen wird kein Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen jenseits der projektbezogenen Zusammenarbeit beschrieben.
  • In den Auszügen steht nichts dazu, dass konstruktives Feedback fast immer umgesetzt wird.
  • In den Auszügen wird nicht dokumentiert, welcher Anteil der Produkt- und Dienstleistungsinnovationen mit Beteiligung von Kund*innen entstanden ist (Auszug 22 · Bericht S. 122).
  • In den Auszügen wird nicht dokumentiert, wie viele Innovationen mit sozial-ökologischer Verbesserung durch die Mitwirkung von Kund*innen entstanden sind (Auszug 22 · Bericht S. 122), (Auszug 23 · Bericht S. 122).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen. Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt. Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es gibt einen Kund*innenbeirat oder ähnliche institutionalisierte Dialog- und Mitentscheidungsformen. Konstruktives Feedback wird fast immer umgesetzt. Es erfolgt eine gemeinsame Entwicklung von nachhaltigen Produkten.
Erfahren K
Eine institutionalisierte, offene und transparente Form der Kund*innenmitwirkung ist realisiert. Konstruktives Feedback wird größtenteils umgesetzt. Kund*innen werden bei Innovationsprozessen gehört. Nachhaltigkeitsorientierte Verbesserungen beziehen Kund*innendialoge ein.
Fortgeschritten
Feedback der Kund*innen wird systematisch aufgenommen und häufig umgesetzt. Neuentwicklungen nehmen Wünsche der Kund*innen auf.
Erste Schritte
Feedback der Kund*innen wird gelegentlich gesucht. Kund*innen werden gelegentlich auf Produktverbesserungen angesprochen.
Basislinie
Keinerlei Mitwirkungsmöglichkeiten, reaktiver Umgang mit Kund*innenrückmeldungen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Mitwirkung von Kund*innen kommt es auf klar definierte Informationswege sowie den Zugang zum Austausch mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitenden an. Die gemeinsame Produktentwicklung greift Impulse von Kund*innen auf. Nachhaltigkeitsorientierte Kund*innengruppen können zur Verbesserung und Verbreitung von besonders nachhaltigen Produktinnovationen herangezogen werden. Die Marktforschung ist vorbildlich, wenn auch die Chancen für bessere öko-soziale Qualitäten der Produkte und Dienstleistungen ausgelotet werden, z.B. Langlebigkeit oder Recycling-Fähigkeit.
Arbeitsbuch S. 87 · in der Wissensbasis öffnen
›D4.2Produkttransparenz
Testat-Wert Feld D440 % ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld D440 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich.
  • FO2 Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Ein vorbildliches Verfahren wäre die Offenlegung von quantifizierten Informationen aus dem Lebensweg aller Produkte betreffend Lieferant*innen, Inhaltsstoffe und sozioökologische Risiken. Externalisierte Kosten entstehen außerhalb des Unternehmens und belasten das Gemeinwesen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die Preisstruktur ist damit zwar nicht öffentlich einsehbar, aber in Angeboten für die Kund*innen transparent nachvollziehbar.“ Bericht S. 123 · Auszug 42
  • „0 % 124 Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichten Preisbestandteilen (in % des Umsatzes)“ Bericht S. 124 · Auszug 57
  • „Alle Projektbausteine sind detailliert aufgeführt inklusive den geplanten Inhalten, dem Vorgehen, zum Teil wird auch die eingesetzte Methodik bereits im Angebot vorgestellt.“ Bericht S. 123 · Auszug 39
  • „Für alle Projektbausteine wird jeweils ein Preis aufgeführt.“ Bericht S. 123 · Auszug 40
3
Was hat die KI erkannt?
  • In den Auszügen steht, dass die Preisstruktur nicht öffentlich einsehbar ist und der Anteil der Produkte mit veröffentlichten Preisbestandteilen 0 % beträgt (Auszüge 42, 57, 60 · Bericht S. 123, 124). Es existiert jedoch ein Konzept zur Veröffentlichung in Angeboten, wo Projektbausteine detailliert mit Preisen aufgeführt werden (Auszüge 39, 40 · Bericht S. 123). Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden, da kalkulierte Projektstunden ausgewiesen werden (Auszug 50 · Bericht S. 123). Der Umfang externalisierter Kosten ist nicht bekannt (Auszug 56 · Bericht S. 123).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Öffentliche Veröffentlichung von Preisbestandteilen für einen signifikanten Anteil der Produkte (laut Auszug 0 % (Auszug 57 · Bericht S. 124))
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld D4: KI 50 % · Testat 40 % · Δ +10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden, da kalkulierte Projektstunden ausgewiesen werden (Auszug 50 · Bericht S. 123).“
Auszug 50 nennt zwar die Ausweisung kalkulierter Projektstunden in Angeboten, ab …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld D4 = 40 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: D4.2 Produkttransparenz
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

In den Auszügen steht, dass die Preisstruktur nicht öffentlich einsehbar ist und der Anteil der Produkte mit veröffentlichten Preisbestandteilen 0 % beträgt (Auszüge 42, 57, 60 · Bericht S. 123, 124). Es existiert jedoch ein Konzept zur Veröffentlichung in Angeboten, wo Projektbausteine detailliert mit Preisen aufgeführt werden (Auszüge 39, 40 · Bericht S. 123). Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden, da kalkulierte Projektstunden ausgewiesen werden (Auszug 50 · Bericht S. 123). Der Umfang externalisierter Kosten ist nicht bekannt (Auszug 56 · Bericht S. 123).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die Preisstruktur ist damit zwar nicht öffentlich einsehbar, aber in Angeboten für die Kund*innen transparent nachvollziehbar.“Auszug 42 · S. 123Belegt, dass Preise nicht öffentlich, aber in Angeboten transparent sind.
  2. „0 % 124 Anteil der Produkte und Dienstleistungen mit veröffentlichten Preisbestandteilen (in % des Umsatzes)“Auszug 57 · S. 124Belegt den Anteil veröffentlichter Preisbestandteile laut Bericht.
  3. „Alle Projektbausteine sind detailliert aufgeführt inklusive den geplanten Inhalten, dem Vorgehen, zum Teil wird auch die eingesetzte Methodik bereits im Angebot vorgestellt.“Auszug 39 · S. 123Belegt das Konzept zur Veröffentlichung von Preisbestandteilen in Angeboten.
  4. „Für alle Projektbausteine wird jeweils ein Preis aufgeführt.“Auszug 40 · S. 123Belegt die detaillierte Preisaufschlüsselung in Angeboten.
  5. „In unseren Angeboten wird die Anzahl der kalkulierten Projektstunden ausgewiesen und die Leistung entsprechend bepreist.“Auszug 50 · S. 123Belegt den internen Überblick über die Wertschöpfungskette.
  6. „Über den genauen Umfang liegen uns keine Informationen vor.“Auszug 56 · S. 123Belegt, dass externalisierte Kosten nicht quantifiziert sind.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Öffentliche Veröffentlichung von Preisbestandteilen für einen signifikanten Anteil der Produkte (laut Auszug 0 % (Auszug 57 · Bericht S. 124))
  • Quantifizierung der externalisierten Kosten (Auszüge 56, 62, 63 · Bericht S. 123, 124)
  • Ausweis ökologisch relevanter Informationen/Inhaltsstoffe (laut Auszug nicht zutreffend (Auszüge 48, 49 · Bericht S. 123))
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden, da kalkulierte Projektstunden ausgewiesen werden (Auszug 50 · Bericht S. 123).“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Auszug 50 nennt zwar die Ausweisung kalkulierter Projektstunden in Angeboten, ab …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden, da ' – Auszug 50 nennt zwar die Ausweisung kalkulierter Projektstunden in Angeboten, ab
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es erfolgt eine vollständige Kennzeichnung der Produkte und prozentuale Aufschlüsselung aller Preisbestandteile. Die Externalisierung von Kosten wird transparent ausgewiesen.
Erfahren
Kund*innen werden über Inhaltsstoffe und Risiken der Produkte umfänglich informiert. Herkunft und Preisbestandteile sind größtenteils für Produkte und Prozesse veröffentlicht.
Fortgeschritten
Stationen der Wertschöpfungskette sind teilweise öffentlich zugänglich. Preisbestandteile werden teilweise veröffentlicht.
Erste Schritte
Ein interner Überblick über die Wertschöpfungskette ist teilweise vorhanden. Ein Konzept zur Veröffentlichung der Preisbestandteile existiert.
Basislinie
Die gesetzlichen Deklarationspflichten werden befolgt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Ein vorbildliches Verfahren wäre die Offenlegung von quantifizierten Informationen aus dem Lebensweg aller Produkte betreffend Lieferant*innen, Inhaltsstoffe und sozioökologische Risiken. Externalisierte Kosten entstehen außerhalb des Unternehmens und belasten das Gemeinwesen.
Arbeitsbuch S. 89 · in der Wissensbasis öffnen
›E1.1Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
Testat-Wert Feld E130 % ungültig
KI: Erste Schritte (1 Punkt) – nicht gezählt · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E130 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben.
  • FO2 Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen.
  • FO3 Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Bei der Bewertung sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens danach einzustufen, ob diese Grundbedürfnisse für das einfache und gute Leben erfüllen oder entbehrlicher Luxus sind. Folgende neun Bedürfnisse laut M. Max-Neef und M. Rosenberg sind als menschliche Grundbedürfnisse zu verstehen: 1. Lebenserhaltung/Gesundheit/Wohlbefinden 2. Schutz/Sicherheit 3. Zuneigung/Liebe 4. Verstehen/Einfühlung 5. Teilnehmen/Geborgenheit 6. Muße/Erholung 7. kreatives Schaffen 8. Identität/Sinn 9. Freiheit/Autonomie Darüber hinaus ist die Art der Nutzenstiftung für Kund*innen zu bewerten (laut Max- Neef). Produkte/Dienstleistungen mit Mehrfachnutzen sind am höchsten zu bewerten, gefolgt von Einfachnutzen, hemmendem Nutzen und Pseudonutzen. Zum Negativnutzen siehe den Negativaspekt unten. ∏ Mehrfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt mehrfachen positiven Nutzen, z.B. erfüllt das Stillen eines Babys dessen Grundbedürfnis nach Nahrung und auch dessen Bedürfnis nach Zuwendung. ∏ Einfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt nur einfachen Nutzen, z.B. erfüllt eine Sportveranstaltung NUR den Nutzen einer Freizeitgestaltung. ∏ Hemmender Nutzen: TV-Sendungen beispielsweise erfüllen das Bedürfnis nach Freizeitgestaltung, können aber die Kreativität und das eigenständige Schaffen hemmen. ∏ Pseudonutzen: In der mechanistischen Medizin beispielsweise („Für jede Krankheit eine Tablette“) wird häufig nicht das Problem von Grund auf gelöst, sondern es werden nur die Symptome bekämpft, was schlimmstenfalls zur Symptomverschiebung führen kann. ∏ Negativnutzen: Hier geht es um Produkte und Dienstleistungen, die sogar die Erfüllung von Grundbedürfnissen behindern, wie z.B. Atomkraftwerke, Waffen, Spielautomaten oder Gewaltvideos. Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „90 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2023:“ Bericht S. 129 · Auszug 76
  • „10 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Bedürfnisse nach Statussymbolen bzw.“ · Auszug 77
  • „5 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für Produkte/ Dienstleistungen mit hemmendem bzw.“ Bericht S. 130 · Auszug 83
3
Was hat die KI erkannt?
  • 90 % des Gesamtumsatzes entfallen auf erfüllte Grundbedürfnisse (Auszug 76 · Bericht S. 129). 10 % entfallen auf Statussymbole bzw. Luxus (Auszug 77) und 5 % auf Produkte mit hemmendem bzw. Pseudo-Nutzen (Auszug 83 · Bericht S. 130). Damit erfüllt eine Minderheit der Leistungen hemmenden Nutzen, was höhere Stufen ausschließt.
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): Für Fortgeschritten (2-3): In den Auszügen steht nichts zu 0 % hemmendem/Pseudo-Nutzen; stattdessen werden 5 % hemmender/Pseudo-Nutzen ausgewiesen (Auszug 83 · Bericht S. 130).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld E1: KI – % · Testat 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„90 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2023:“
Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„10 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Bedürfnisse nach Statussymbolen bzw.“
Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E1 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E1.1 Produkte und Dienstleistungen decken den Grundbedarf und dienen dem guten Leben
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt) · nicht gezählt

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

90 % des Gesamtumsatzes entfallen auf erfüllte Grundbedürfnisse (Auszug 76 · Bericht S. 129). 10 % entfallen auf Statussymbole bzw. Luxus (Auszug 77) und 5 % auf Produkte mit hemmendem bzw. Pseudo-Nutzen (Auszug 83 · Bericht S. 130). Damit erfüllt eine Minderheit der Leistungen hemmenden Nutzen, was höhere Stufen ausschließt.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „90 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2023:“Auszug 76 · S. 129Belegt, dass die Mehrheit der Leistungen Grundbedürfnisse erfüllt.
  2. „10 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Bedürfnisse nach Statussymbolen bzw.“Auszug 77Belegt, dass eine Minderheit auf Statussymbole entfällt.
  3. „5 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für Produkte/ Dienstleistungen mit hemmendem bzw.“Auszug 83 · S. 130Belegt das Vorhandensein von hemmendem/Pseudo-Nutzen, der die Stufe Fortgeschritten ausschließt.

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • Für Fortgeschritten (2-3): In den Auszügen steht nichts zu 0 % hemmendem/Pseudo-Nutzen; stattdessen werden 5 % hemmender/Pseudo-Nutzen ausgewiesen (Auszug 83 · Bericht S. 130).
  • Für Erfahren (4-6): In den Auszügen steht nichts dazu, dass sämtliche Produkte dem Grundbedarf dienen; 10 % des Umsatzes entfallen auf Statussymbole (Auszug 77).
  • Für Vorbildlich (7-10): In den Auszügen steht explizit 0 % Anteil für die Lösung gesellschaftlicher/ökologischer Probleme laut UN-Entwicklungszielen (Auszug 80 · Bericht S. 130).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „90 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürfnisse 2023:“
Was geprüft wurde: Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „10 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Bedürfnisse nach Statussymbolen bzw.“
Was geprüft wurde: Das Zitat steht nicht wörtlich im Bericht.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: '90 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Grundbedürf'; Zitat nicht in den Textstellen: '10 % Anteil in % des Gesamtumsatzes für erfüllte Bedürfnisse'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen löst wesentliche gesellschaftliche Probleme laut UN-Entwicklungszielen. Innovative, visionäre Lösungen für die größten Herausforderungen der Menschheit sind umgesetzt.
Erfahren
Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen dem Grundbedarf, der persönlichen Entwicklung der Menschen bzw. der Diversität der Biosphäre ohne Negativwirkung. B2B: Ein Großteil der Kund*innen erfüllt diese Anforderungen ebenfalls.
Fortgeschritten
Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Ein Großteil der Produkte/Dienstleistungen dient darüber hinaus der gesunden Entwicklung der Menschen. Keines der Produkte und keine der Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Erste Schritte
Die Produkte/Dienstleistungen erfüllen mehrheitlich Grundbedürfnisse für ein gesundes und gutes Leben. Eine Minderheit der Produkte/Dienstleistungen erfüllt Pseudo-, Negativoder hemmenden Nutzen.
Basislinie
Sämtliche Produkte/Dienstleistungen dienen mehr dem Status als dem Grundbedarf bzw. erfüllen Pseudo-, Negativ- oder hemmenden Nutzen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Bei der Bewertung sind die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens danach einzustufen, ob diese Grundbedürfnisse für das einfache und gute Leben erfüllen oder entbehrlicher Luxus sind. Folgende neun Bedürfnisse laut M. Max-Neef und M. Rosenberg sind als menschliche Grundbedürfnisse zu verstehen: 1. Lebenserhaltung/Gesundheit/Wohlbefinden 2. Schutz/Sicherheit 3. Zuneigung/Liebe 4. Verstehen/Einfühlung 5. Teilnehmen/Geborgenheit 6. Muße/Erholung 7. kreatives Schaffen 8. Identität/Sinn 9. Freiheit/Autonomie Darüber hinaus ist die Art der Nutzenstiftung für Kund*innen zu bewerten (laut Max- Neef). Produkte/Dienstleistungen mit Mehrfachnutzen sind am höchsten zu bewerten, gefolgt von Einfachnutzen, hemmendem Nutzen und Pseudonutzen. Zum Negativnutzen siehe den Negativaspekt unten. ∏ Mehrfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt mehrfachen positiven Nutzen, z.B. erfüllt das Stillen eines Babys dessen Grundbedürfnis nach Nahrung und auch dessen Bedürfnis nach Zuwendung. ∏ Einfacher Nutzen: Das Produkt bzw. die Dienstleistung erfüllt nur einfachen Nutzen, z.B. erfüllt eine Sportveranstaltung NUR den Nutzen einer Freizeitgestaltung. ∏ Hemmender Nutzen: TV-Sendungen beispielsweise erfüllen das Bedürfnis nach Freizeitgestaltung, können aber die Kreativität und das eigenständige Schaffen hemmen. ∏ Pseudonutzen: In der mechanistischen Medizin beispielsweise („Für jede Krankheit eine Tablette“) wird häufig nicht das Problem von Grund auf gelöst, sondern es werden nur die Symptome bekämpft, was schlimmstenfalls zur Symptomverschiebung führen kann. ∏ Negativnutzen: Hier geht es um Produkte und Dienstleistungen, die sogar die Erfüllung von Grundbedürfnissen behindern, wie z.B. Atomkraftwerke, Waffen, Spielautomaten oder Gewaltvideos. Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
Arbeitsbuch S. 91 · in der Wissensbasis öffnen
›E1.2Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
Testat-Wert Feld E130 % ungültig
KI: Erfahren (4 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E130 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung4Erfahren · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Vorbildlich“:
  • VO1 (Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt.
  • VO2 Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die gesellschaftliche Wirkung geht über die reine Kund*innensphäre hinaus. Betrachtet wird hier, welcher Teil der Menschheit erreicht wird, der nicht direkt dem Unternehmen angehört, z.B. Nachbar*innen, Menschen in der Region, die Gemeinde, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen. Zur Bewertung der Wirkung ist wichtig, dass Themen und Kommunikationsinhalte über die reine Produktinformation hinausgehen, z.B. ... ∏ Zusatzinformationen auf der Packung ∏ Workshops zum Thema Tiefenökologie, die ein Biosupermarkt bietet ∏ Führungen am Feld durch einen Biobauer oder eine Biobäuerin zur Wissensvermittlung über ökologische Zusammenhänge Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „220.000“ Bericht S. 133 · Auszug 129
  • „9 Bürgerdialoge (Fishbowl-Format) und 8 Ideenwerkstätten“ Bericht S. 129 · Auszug 73
  • „Durch Vorträge und andere Veranstaltungen schaffen wir ein Bewusstsein für Themen wie den Klimawandel oder Fachkräftesicherung“ Bericht S. 128 · Auszug 45
  • „Unsere Tätigkeit bewirkt beispielsweise eine andere Einstellung zum System Tourismus“ Bericht S. 132 · Auszug 114
3
Was hat die KI erkannt?
  • Die Firma erreicht über Blog, Website und Events 220.000 Leser*innen und Besucher*innen im Jahr 2023 (Auszug 129 · Bericht S. 133) sowie Bürger*innen durch 9 Bürgerdialoge und 8 Ideenwerkstätten in Mecklenburg-Vorpommern (Auszüge 73, 74 · Bericht S. 129). Durch Vorträge schafft sie ein Bewusstsein für Klimawandel und Fachkräftesicherung (Auszug 45 · Bericht S. 128) und bewirkt nach eigenen Angaben eine andere Einstellung zum System Tourismus (Auszug 114 · Bericht S. 132). Konkrete Projekte wie die Tourismusstrategie Köln zielen auf eine Transformation hin zu sozialverträglicherem Tourismus ab (Auszug 67 · Bericht S. 129).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Vorbildlich“ (laut KI): In den Auszügen steht nichts zur Dokumentation der Anzahl der Teilnehmer*innen an Workshops und Vorträgen (Auszüge 127, 128 · Bericht S. 133).
5
Warum Erfahren?
Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erfahren“ mit 4 Punkten (diese Stufe hat 4–6 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erfahren · 4 Punkte
Ganzes Feld E1: KI – % · Testat 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
„220.000“
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E1 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E1.2 Gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
Ergebnis: Erfahren (4 Punkte) · nicht gezählt

Warum Erfahren? – Begründung der KI

Die Firma erreicht über Blog, Website und Events 220.000 Leser*innen und Besucher*innen im Jahr 2023 (Auszug 129 · Bericht S. 133) sowie Bürger*innen durch 9 Bürgerdialoge und 8 Ideenwerkstätten in Mecklenburg-Vorpommern (Auszüge 73, 74 · Bericht S. 129). Durch Vorträge schafft sie ein Bewusstsein für Klimawandel und Fachkräftesicherung (Auszug 45 · Bericht S. 128) und bewirkt nach eigenen Angaben eine andere Einstellung zum System Tourismus (Auszug 114 · Bericht S. 132). Konkrete Projekte wie die Tourismusstrategie Köln zielen auf eine Transformation hin zu sozialverträglicherem Tourismus ab (Auszug 67 · Bericht S. 129).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „220.000“Auszug 129 · S. 133Anzahl der Leser*innen und Besucher*innen 2023, die über die Kund*innen hinaus erreicht werden
  2. „9 Bürgerdialoge (Fishbowl-Format) und 8 Ideenwerkstätten“Auszug 73 · S. 129Konkrete Aktivitäten mit Bürger*innen (Nichtkund*innen) zur Steigerung der Tourismusakzeptanz
  3. „Durch Vorträge und andere Veranstaltungen schaffen wir ein Bewusstsein für Themen wie den Klimawandel oder Fachkräftesicherung“Auszug 45 · S. 128Schaffung von Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen bei Nichtkund*innen
  4. „Unsere Tätigkeit bewirkt beispielsweise eine andere Einstellung zum System Tourismus“Auszug 114 · S. 132Nachweis von Einstellungsänderung bei den erreichten Personen
  5. „Abwendung vom hedonistischen Milieu und reinem Party- Tourismus, hin zu sozialverträglicherem Tourismus“Auszug 67 · S. 129Konkretes Projekt mit gesellschaftlicher Wirkung auf die Zielgruppe

Warum nicht höher? Für „Vorbildlich“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur Dokumentation der Anzahl der Teilnehmer*innen an Workshops und Vorträgen (Auszüge 127, 128 · Bericht S. 133).
  • In den Auszügen steht nichts zum Nachweis konkreter Verhaltensänderungen bei Nichtkund*innen (Auszüge 103, 104 · Bericht S. 132).
  • In den Auszügen steht nichts zur systematischen Messung der indirekten Wirkungen (Auszüge 130, 131, 132 · Bericht S. 133).
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Vorbildlich“: (Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Abgelehntes Zitat: „220.000“
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: '220.000'
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
(Konsum-)Verhalten der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändert sich durch unternehmerische Aktivitäten, z.B. Einkaufen beim Bauern oder bei der Bäuerin statt im Supermarkt. Kreative neue Lösungsansätze zur Verhaltensänderung werden umgesetzt, und die Kommunikation darüber wird seit Jahren integriert.
Erfahren
Wissen und Einstellungen der Menschen (auch der Nichtkund*innen) ändern sich. Es entsteht ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen, z.B. Reparatur statt Neukauf, Recycling statt Wegwerfen.
Fortgeschritten
Informationen über neue (Lösungs-)Möglichkeiten erreichen Menschen, die über die eigenen Kund*innen hinausgehen, z.B. Informationen über Vorteile der ökologischen Landwirtschaft für die regionale Wertschöpfung und die Gesundheit.
Erste Schritte
Auseinandersetzung mit gravierenden sozialen oder ökologischen Problemen in der Branche, Durchführung erster Analysen und Planungen für eine Problemlösung, z.B. Untersuchungen über geplante Obsoleszenz bei Elektrogeräten
Basislinie
Das Unternehmen setzt sich weder mit seinen positiven noch mit seinen negativen gesellschaftlichen (Aus-)Wirkungen auseinander.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die gesellschaftliche Wirkung geht über die reine Kund*innensphäre hinaus. Betrachtet wird hier, welcher Teil der Menschheit erreicht wird, der nicht direkt dem Unternehmen angehört, z.B. Nachbar*innen, Menschen in der Region, die Gemeinde, nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen. Zur Bewertung der Wirkung ist wichtig, dass Themen und Kommunikationsinhalte über die reine Produktinformation hinausgehen, z.B. ... ∏ Zusatzinformationen auf der Packung ∏ Workshops zum Thema Tiefenökologie, die ein Biosupermarkt bietet ∏ Führungen am Feld durch einen Biobauer oder eine Biobäuerin zur Wissensvermittlung über ökologische Zusammenhänge Gesellschaftliche Herausforderungen: siehe UN-Entwicklungsziele in den vertiefenden Online-Informationen.
Arbeitsbuch S. 93 · in der Wissensbasis öffnen
›E2.1Steuern und Sozialabgaben
K Testat-Wert Feld E220 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E220 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Die grundsätzliche Bereitschaft über Steuern und Abgaben einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, ist im Unternehmen klar erkennbar.
  • FO2 Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um einen angemessenen Beitrag zu leisten.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Die relative Nettoabgabenquote kann als Vergleichsmaßstab für eine angemessene Beitragsleistung herangezogen werden. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche Abgabenquote von unselbstständigen Arbeitnehmer*innen im jeweiligen Land (Lohnsteuerleistung und Sozialversicherungsbeiträge bezogen auf das Bruttoeinkommen = Bezugsgröße). Unternehmen als Corporate Citizens sollten zumindest eine vergleichbare oder höhere Abgabenquote erreichen. Nicht jedes Unternehmen kann über Steuern und Abgaben einen signifikanten Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Vor allem sozial-ökonomische Betriebe oder Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells oder der Branche, in der sie tätig sind, von Subventionen abhängig sind, leisten ihren Beitrag im Wesentlichen über die Produkte und Dienstleistungen, die gesellschaftlich erwünschte Wirkungen erzielen. Diese Beiträge sind bei den Themen E1 und D1-D4 zu bewerten. Die Angemessenheit des finanziellen Beitrags zum Gemeinwesen ist grundsätzlich immer in Relation zu den sonstigen Wirkungen zu betrachten. Beim Thema E2 werden aber ausschließlich direkte Geldflüsse oder geldwerte, freiwillige Beiträge bewertet.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „FIRMA_01 zahlt alle für das Unternehmen fälligen Steuern und sonstigen erhobenen Abgaben (z.B. IHK-Beitrag, Künstlersozialkasse).“ Bericht S. 135 · Auszug 1
  • „keine illegitime Steuervermeidung vorliegt“ Bericht S. 140 · Auszug 69
  • „Netto-Abgabenquote 2023: 11,3 %“ Bericht S. 137 · Auszug 26
  • „29.734 € Gewerbesteuer (ohne private Einkommenssteuer der Geschäftsführung)“ Bericht S. 136 · Auszug 22
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 zahlt alle fälligen Steuern und Abgaben (Auszug 1 · Bericht S. 135) und es liegt keine illegitime Steuervermeidung vor (Auszug 69 · Bericht S. 140). Die Abgaben werden detailliert ausgewiesen mit Gewerbesteuer, Subventionen, Wertschöpfung und einer Netto-Abgabenquote von 11,3 % (Auszüge 22, 23, 24, 26 · Bericht S. 136, 137). An FIRMA_01 wurden keine direkten Subventionen ausgezahlt (Auszug 7 · Bericht S. 135). Konkrete umgesetzte Maßnahmen zur Sicherstellung eines angemessenen Beitrags über die gesetzliche Pflicht hinaus sind nicht belegt; die geplante Vertragsänderung ist nur für die Zukunft angekündigt (Auszug 28 · Bericht S. 137).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen fehlt der Nachweis konkreter umgesetzter Maßnahmen zur Sicherstellung eines angemessenen Beitrags (die Vertragsänderung ist nur geplant (Auszug 28 · Bericht S. 137)).
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld E2: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E2 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E2.1 Steuern und Sozialabgaben
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

FIRMA_01 zahlt alle fälligen Steuern und Abgaben (Auszug 1 · Bericht S. 135) und es liegt keine illegitime Steuervermeidung vor (Auszug 69 · Bericht S. 140). Die Abgaben werden detailliert ausgewiesen mit Gewerbesteuer, Subventionen, Wertschöpfung und einer Netto-Abgabenquote von 11,3 % (Auszüge 22, 23, 24, 26 · Bericht S. 136, 137). An FIRMA_01 wurden keine direkten Subventionen ausgezahlt (Auszug 7 · Bericht S. 135). Konkrete umgesetzte Maßnahmen zur Sicherstellung eines angemessenen Beitrags über die gesetzliche Pflicht hinaus sind nicht belegt; die geplante Vertragsänderung ist nur für die Zukunft angekündigt (Auszug 28 · Bericht S. 137).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „FIRMA_01 zahlt alle für das Unternehmen fälligen Steuern und sonstigen erhobenen Abgaben (z.B. IHK-Beitrag, Künstlersozialkasse).“Auszug 1 · S. 135Beleg für korrekte Steuerzahlung (Basislinie)
  2. „keine illegitime Steuervermeidung vorliegt“Auszug 69 · S. 140Beleg für fehlende illegitime Steuervermeidung (Basislinie)
  3. „Netto-Abgabenquote 2023: 11,3 %“Auszug 26 · S. 137Beleg für detaillierte Ausweisung der Abgabenquote (Erste Schritte)
  4. „29.734 € Gewerbesteuer (ohne private Einkommenssteuer der Geschäftsführung)“Auszug 22 · S. 136Beleg für detaillierte Ausweisung einzelner Steuerarten (Erste Schritte)
  5. „An FIRMA_01 wurden keine direkten Subventionen oder anderen Fördergelder ausgezahlt in den Berichtsjahren.“Auszug 7 · S. 135Beleg für fehlenden Subventionsbezug (Basislinie)
  6. „Die Pflicht der Netzwerkpartner*innen zur Zahlung der entsprechenden Steuern und Abgaben wird zukünftig noch klarer im Netzwerkpartnervertrag hervorgehoben.“Auszug 28 · S. 137Beleg für geplante, aber nicht umgesetzte Maßnahme (fehlt für Fortgeschritten)

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlt der Nachweis konkreter umgesetzter Maßnahmen zur Sicherstellung eines angemessenen Beitrags (die Vertragsänderung ist nur geplant (Auszug 28 · Bericht S. 137)).
  • In den Auszügen fehlt der Vergleich der Netto-Abgabenquote (Auszug 26 · Bericht S. 137) mit der Abgabenquote unselbstständig Beschäftigter sowie der Nachweis, dass die Quote für die Unternehmensführung relevant ist.
  • In den Auszügen fehlt der Nachweis eines überdurchschnittlichen Beitrags oder innovativer Lösungen.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Die grundsätzliche Bereitschaft über Steuern und Abgaben einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, ist im Unternehmen klar erkennbar. Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um einen angemessenen Beitrag zu leisten.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag. Es werden innovative Lösungen gefunden, um über die eigene wirtschaftliche Tätigkeit einen erhöhten Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten.
Erfahren
Das Unternehmen leistet über Steuern und Sozialabgaben einen Beitrag, der mit dem unselbstständig Beschäftigter vergleichbar ist. Die Abgabenquote ist ein relevanter Aspekt für die Unternehmensführung.
Fortgeschritten
Die grundsätzliche Bereitschaft über Steuern und Abgaben einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten, ist im Unternehmen klar erkennbar. Das Unternehmen setzt konkrete Maßnahmen, um einen angemessenen Beitrag zu leisten.
Erste Schritte K
Steuern und Sozialabgaben sind im Detail bekannt und werden ausgewiesen.
Basislinie
Es erfolgt eine korrekte Bezahlung von Steuern und Abgaben. Eine steuerliche Optimierung erfolgt nur im legitimen Rahmen. Der Bezug von Förderungen erfolgt nur im Hinblick auf eine spätere Rückzahlungsmöglichkeit (z.B. über künftige Steuerleistungen), nicht aber um den Unternehmensgewinn zu verbessern.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Die relative Nettoabgabenquote kann als Vergleichsmaßstab für eine angemessene Beitragsleistung herangezogen werden. Sie bezieht sich auf die durchschnittliche Abgabenquote von unselbstständigen Arbeitnehmer*innen im jeweiligen Land (Lohnsteuerleistung und Sozialversicherungsbeiträge bezogen auf das Bruttoeinkommen = Bezugsgröße). Unternehmen als Corporate Citizens sollten zumindest eine vergleichbare oder höhere Abgabenquote erreichen. Nicht jedes Unternehmen kann über Steuern und Abgaben einen signifikanten Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Vor allem sozial-ökonomische Betriebe oder Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells oder der Branche, in der sie tätig sind, von Subventionen abhängig sind, leisten ihren Beitrag im Wesentlichen über die Produkte und Dienstleistungen, die gesellschaftlich erwünschte Wirkungen erzielen. Diese Beiträge sind bei den Themen E1 und D1-D4 zu bewerten. Die Angemessenheit des finanziellen Beitrags zum Gemeinwesen ist grundsätzlich immer in Relation zu den sonstigen Wirkungen zu betrachten. Beim Thema E2 werden aber ausschließlich direkte Geldflüsse oder geldwerte, freiwillige Beiträge bewertet.
Arbeitsbuch S. 97 · in der Wissensbasis öffnen
›E2.2Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
K Testat-Wert Feld E220 % fachliche Prüfung offen
KI: Erste Schritte (1 Punkt)
👤 Bitte prüfen: Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E220 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung1Erste Schritte

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Fortgeschritten“:
  • FO1 Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen.
  • FO2 Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Freiwillige Leistungen sind umso höher zu bewerten, je mehr das Unternehmen seine Kernkompetenzen und die individuell vorhandenen Produktivfaktoren (Boden, Kapital, Arbeit und Wissen) einsetzt und je geringer der Eigennutzen dabei ist. Neben den von den Unternehmen erbrachten Leistungen soll vor allem die Wirkung dieser Maßnahmen (der „gesellschaftliche Footprint“) bewertet werden. Darunter werden reale Veränderungen bei spezifischen Zielgruppen oder der Gesellschaft insgesamt verstanden. Wirkungen zeigen sich in gesteigertem Wissen, höherer Befähigung und positiv verändertem Verhalten der jeweiligen Zielgruppe, können aber auch nachhaltige, strukturelle Veränderungen im Gemeinwesen (z.B. Stärkung sozialer Einrichtungen, Schaffung von Gemeingütern oder Stärkung des gesellschaftlichen Vertrauens) umfassen. Leistungen sind als geldwerte Maßnahmen quantifizierbar (% des Jahresumsatzes bzw. der gezahlten oder verrechenbaren Jahresarbeitszeit, die für freiwillige Beiträge zum Gemeinwesen aufgewendet werden). Die Bewertung orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Freiwillige Leistungen können bei manchen Organisationsformen (v.a. im Non-Profit-Bereich) aber eingeschränkt sein, was bei der Bewertung zu berücksichtigen ist. Punktuelle Einzelmaßnahmen sind weniger nachhaltig als dauerhaftes Engagement. Die Verantwortungsübernahme für eine Maßnahme soll besonders gewürdigt werden (reine Spendentätigkeit erfolgt ohne Verantwortungsübernahme, der Betrieb einer Ausbildungseinrichtung für Benachteiligte erfordert weit höheres Engagement). Ebenso ist die Breite (Vielfalt) und die Tiefe (den Ursachen von Problemen auf den Grund gehen) der Maßnahmen relevant.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Die FIRMA_03 spen det jedes Jahr an den Primaklima e.V.“ Bericht S. 138 · Auszug 37
  • „Die GbR spendet jährlich an die Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP.“ Bericht S. 138 · Auszug 38
  • „Berufliche Fahrten werden je nac h zurückgelegten Kilometern mit einer Zahlung an Atmosfair kompensiert.“ Bericht S. 138 · Auszug 39
  • „Für die Mitgliedschaft im DIHK-Tourismusausschuss sind für PERSON_01 zwei Treffen pro Jahre für jeweils zwei Tage angesetzt.“ Bericht S. 138 · Auszug 41
3
Was hat die KI erkannt?
  • FIRMA_01 leistet punktuelle freiwillige Beiträge wie jährliche Spenden an Primaklima e.V. und die Reiner Meutsch Stiftung sowie CO2-Kompensation über Atmosfair (Auszug 37 · Bericht S. 138), (Auszug 38 · Bericht S. 138), (Auszug 39 · Bericht S. 138). Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in verschiedenen Ausschüssen und Beiräten mit konkretem Zeitaufwand (Auszug 41 · Bericht S. 138), (Auszug 45 · Bericht S. 138), (Auszug 49 · Bericht S. 138). Allerdings gibt es kein kollektives Engagement als Netzwerk und das Engagement beschränkt sich größtenteils auf Spenden (Auszug 51 · Bericht S. 138), (Auszug 52 · Bericht S. 138). Die Leistungen werden nicht dokumentiert und der Wert wird nicht berechnet (Auszug 65 · Bericht S. 139), (Auszug 67).
Den Abgleich je Anforderung (belegt / teilweise / nicht belegt) gibt es ab dem nächsten Lauf.
4
Was fehlt?
Für „Fortgeschritten“ (laut KI): In den Auszügen fehlt eine Dokumentation des geldwerten Umfangs und der aufgewendeten Arbeitszeit für freiwillige Leistungen (Auszug 65 · Bericht S. 139), (Auszug 67)
5
Warum Erste Schritte?
Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI ein Nachweis im Bericht (siehe Schritt 4). Darum: „Erste Schritte“ mit 1 Punkt.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Erste Schritte · 1 Punkt
Ganzes Feld E2: KI 10 % · Testat 20 % · Δ -10 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E2 = 20 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E2.2 Freiwillige Beiträge zur Stärkung des Gemeinwesens
Ergebnis: Erste Schritte (1 Punkt)

Warum Erste Schritte? – Begründung der KI

FIRMA_01 leistet punktuelle freiwillige Beiträge wie jährliche Spenden an Primaklima e.V. und die Reiner Meutsch Stiftung sowie CO2-Kompensation über Atmosfair (Auszug 37 · Bericht S. 138), (Auszug 38 · Bericht S. 138), (Auszug 39 · Bericht S. 138). Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in verschiedenen Ausschüssen und Beiräten mit konkretem Zeitaufwand (Auszug 41 · Bericht S. 138), (Auszug 45 · Bericht S. 138), (Auszug 49 · Bericht S. 138). Allerdings gibt es kein kollektives Engagement als Netzwerk und das Engagement beschränkt sich größtenteils auf Spenden (Auszug 51 · Bericht S. 138), (Auszug 52 · Bericht S. 138). Die Leistungen werden nicht dokumentiert und der Wert wird nicht berechnet (Auszug 65 · Bericht S. 139), (Auszug 67).
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Die FIRMA_03 spen det jedes Jahr an den Primaklima e.V.“Auszug 37 · S. 138Jährliche Spende als freiwilliger Beitrag zum Gemeinwesen
  2. „Die GbR spendet jährlich an die Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP.“Auszug 38 · S. 138Jährliche Spende als freiwilliger Beitrag
  3. „Berufliche Fahrten werden je nac h zurückgelegten Kilometern mit einer Zahlung an Atmosfair kompensiert.“Auszug 39 · S. 138Freiwillige CO2-Kompensation
  4. „Für die Mitgliedschaft im DIHK-Tourismusausschuss sind für PERSON_01 zwei Treffen pro Jahre für jeweils zwei Tage angesetzt.“Auszug 41 · S. 138Zeitaufwand für ehrenamtliches Engagement in Ausschüssen
  5. „PERSON_02 wende t für die Mitgliedschaft im drv Ausschuss jeden Monat 1,5 bis 2 Stunden an Arbeit auf, dazu kommt die Teilnahme an der Jahrestagung.“Auszug 45 · S. 138Regelmäßiger Zeitaufwand für ehrenamtliches Engagement
  6. „Ein kollektives Engagement als Netzwerk gibt es aktuell nicht.“Auszug 51 · S. 138Kein kollektives Engagement, nur punktuelle Maßnahmen
  7. „Auch beschränkt sich ein Großteil des Engagements aktuell auf Spenden.“Auszug 52 · S. 138Engagement beschränkt sich auf Spenden
  8. „Wir dokumentieren die Leistungen nicht, weil wir keine Zeiterfassung haben.“Auszug 65 · S. 139Keine Dokumentation der Arbeitszeit
  9. „Auch der Wert der Leistungen wird nicht dokumentiert oder berechnet.“Auszug 67 · S. 139Keine Dokumentation des geldwerten Werts

Warum nicht höher? Für „Fortgeschritten“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen fehlt eine Dokumentation des geldwerten Umfangs und der aufgewendeten Arbeitszeit für freiwillige Leistungen (Auszug 65 · Bericht S. 139), (Auszug 67)
  • In den Auszügen fehlt ein kollektives Engagement als Netzwerk über reine Spenden hinaus (Auszug 51 · Bericht S. 138), (Auszug 52 · Bericht S. 138)
  • In den Auszügen fehlen Wirkungsnachweise und eine systematische Wirkungsüberprüfung der Maßnahmen (Auszug 61 · Bericht S. 138), (Auszug 62 · Bericht S. 138), (Auszug 65 · Bericht S. 139), (Auszug 67)
  • In den Auszügen fehlt eine durchgehende Verankerung des ehrenamtlichen Engagements im Unternehmen (Auszug 62 · Bericht S. 138), (Auszug 63 · Bericht S. 139), (Auszug 64 · Bericht S. 139)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Fortgeschritten“: Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen. Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Freiwillige Leistungen erreichen ein sehr hohes Ausmaß, und es existieren nachgewiesene und nachhaltig positive Wirkungen in vielen Bereichen. Es gibt ein etabliertes Wirkungsmanagement, und seit mehreren Jahren wird entsprechend Verantwortung übernommen.
Erfahren
Umfangreiche, freiwillige Leistungen werden in mehreren Bereichen und über längere Zeiträume erbracht. Es existieren Wirkungsnachweise.
Fortgeschritten
Freiwillige Leistungen erfolgen in erhöhtem Ausmaß und nur bei plausiblen Wirkungszusammenhängen. Erste Formen der Wirkungsüberprüfung sind vorhanden.
Erste Schritte K
Das Unternehmen ist sich seiner Beiträge zum Gemeinwesen bewusst und legt sie offen. In geringem Maße erfolgen punktuelle freiwillige Leistungen ohne Wirkungsüberprüfung.
Basislinie
Es werden keine freiwilligen Beiträge zum Gemeinwesen geleistet.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Freiwillige Leistungen sind umso höher zu bewerten, je mehr das Unternehmen seine Kernkompetenzen und die individuell vorhandenen Produktivfaktoren (Boden, Kapital, Arbeit und Wissen) einsetzt und je geringer der Eigennutzen dabei ist. Neben den von den Unternehmen erbrachten Leistungen soll vor allem die Wirkung dieser Maßnahmen (der „gesellschaftliche Footprint“) bewertet werden. Darunter werden reale Veränderungen bei spezifischen Zielgruppen oder der Gesellschaft insgesamt verstanden. Wirkungen zeigen sich in gesteigertem Wissen, höherer Befähigung und positiv verändertem Verhalten der jeweiligen Zielgruppe, können aber auch nachhaltige, strukturelle Veränderungen im Gemeinwesen (z.B. Stärkung sozialer Einrichtungen, Schaffung von Gemeingütern oder Stärkung des gesellschaftlichen Vertrauens) umfassen. Leistungen sind als geldwerte Maßnahmen quantifizierbar (% des Jahresumsatzes bzw. der gezahlten oder verrechenbaren Jahresarbeitszeit, die für freiwillige Beiträge zum Gemeinwesen aufgewendet werden). Die Bewertung orientiert sich an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Freiwillige Leistungen können bei manchen Organisationsformen (v.a. im Non-Profit-Bereich) aber eingeschränkt sein, was bei der Bewertung zu berücksichtigen ist. Punktuelle Einzelmaßnahmen sind weniger nachhaltig als dauerhaftes Engagement. Die Verantwortungsübernahme für eine Maßnahme soll besonders gewürdigt werden (reine Spendentätigkeit erfolgt ohne Verantwortungsübernahme, der Betrieb einer Ausbildungseinrichtung für Benachteiligte erfordert weit höheres Engagement). Ebenso ist die Breite (Vielfalt) und die Tiefe (den Ursachen von Problemen auf den Grund gehen) der Maßnahmen relevant.
Arbeitsbuch S. 100 · in der Wissensbasis öffnen
›E3.1Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
Testat-Wert Feld E330 % ungültig
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Rechen-Prüfung (Programm rechnet nach)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E330 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung2Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Für Unternehmen mit wesentlichen Umweltauswirkungen in den Standardwirkungskategorien werden für die Bewertung der gefährlichsten Umweltbelastungen Wertungspunkte vergeben: Wirkungskategorie Kenngröße Wertungspunkte (WP) Klimawandel: CO2-Äquivalent der ausgestoßenen Gase t pro mitarbeitender Person bis 2 t/MA: 0 WP pro t darüber: je +1 WP Feinstaub- und anorganische Emissionen µg/m3 < 2 µg/m3: -1 WP < 10 µg/m3: -0,5 WP < 20 µg/m3: -0,1 WP ≥ 20 µg/m3: 10 WP Abbau der Ozonschicht: Emissionen von Chlorfluorkohlenwasserstoffen kg CFC-11-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die zur Versauerung beitragen mol H+-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die die fotochemische Bildung von Ozon fördern (organische Verbindungen, NOx, SOx) kg NMVOC-Äquivalent (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) falls vorhanden: +1 WP ionisierende Strahlung kg U-235-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Toxizität: Emission toxischer Stoffe CTU – comparative toxic unit falls vorhanden: +1 WP Eutrophierung: Düngung in der Landwirtschaft Land (mol N-Äquivalent) Wasser (kg P/N-Äquivalent) Bio-Landwirtschaft: 0 WP Nicht-Bio-Landwirtschaft: +1 WP sonst nur, falls vorhanden: +1 WP Landnutzung Steigerung gegenüber Vorjahr in kg C falls > +10 %: +1 WP Ressourcenerschöpfung: Wasser- und Mineralienverbrauch Wasser in 1000 m3/MA mineralisch, fossil: Antimon-Äquivalent + 1 WP / 1000 m3 falls vorhanden: +1 WP Eine Auswirkung ist dann wesentlich, wenn sie zu den drei größten Umweltauswirkungen im Unternehmen gehört oder wenn 50 % der genannten Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Der Grenzwert ist der jeweils angegebene Wert, bei dem 0 Wertungspunkte vergeben werden (bzw. 0, falls kein Grenzwert explizit angegeben ist). Die EU-Richtlinien für Industrieemissionen (2010/75/EU) und das Schadstoffregister (EG-VO 166/2006) sind zu beachten. Unternehmen, die hier berichten müssen, können nicht vorbildlich sein.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Da wir keine Güter produzieren, es somit keine betrieblichen Herstellungsprozesse gibt, ist der größte Faktor mit Blick auf negative Umweltwirkungen der CO2-Ausstoß durch die 143 Reisetätigkeit der Netzwerkpartner*innen …“ Bericht S. 142 · Auszug 2
  • „Gesamter CO ₂-Ausstoß für alle 16 Personen: 144 ~137,2 g CO ₂ pro Arbeitsstunde“ · Auszug 31
  • „Für 2022 ist hier ein CO2-Ausstoß von insgesamt 17.624 kg dokumentiert, für 2023 ein Ausstoß von 19.657 kg.“ Bericht S. 144 · Auszug 53
  • „Auf Flüge unter 1.500 km wird verzichtet.“ Bericht S. 30 · Auszug 6
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 erste Schritte zur Identifikation der wesentlichen ökologischen AuswirkungenCO2-Ausstoß durch Reisetätigkeit und Energieverbrauch technischer Geräte werden als größte Faktoren benannt. Bericht S. 142, 144✅ belegt
ES1 klaren VerantwortlichkeitenJede*r Netzwerkpartner*in ist aufgefordert, Reisen in eine interne Tabelle einzutragen, für andere Umweltkonten liegt die Verantwortung im individuellen Bereich. Bericht S. 144, 146🟡 teilweise belegt
ES1 BerichtssystemInterne Tabelle zur Erfassung von CO2-Emissionen durch Reisen und interne Veröffentlichung der Daten. Bericht S. 144, 145✅ belegt
FO1 kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen FußabdruckCO2 durch Arbeit (137,2 g/h) und Reisetätigkeit (19.657 kg) sowie Stromverbrauch (49 Wh/h) sind bekannt. Bericht S. 144, 146🟡 teilweise belegt
FO1 erhebt entsprechende Kennzahlen49 Wh pro Arbeitsstunde, 137,2 g CO ₂ pro Arbeitsstunde, 19.657 kg CO2 durch Reisetätigkeit 2023, 3.018.400 g CO2 durch Arbeit pro Jahr. Bericht S. 143, 144, 146✅ belegt
FO1 verfügt über OptimierungsstrategienCode of Conduct mit Regeln für Mobilität (Priorität Bahn, keine Flüge unter 1.500 km). Bericht S. 143, 145, 146🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 ermittelt alle Daten für die StandardwirkungskategorienIn den Auszügen steht nichts zu Feinstaub, Ozonabbau, Versauerung, fotochemischer Ozonbildung, ionisierender Strahlung, toxischen Stoffen, Eutrophierung, Landnutzung oder Ressourcenerschöpfung.❌ nicht belegt
ER1 langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. SubstitutionsstrategienIn den Auszügen steht nichts zu langfristigen Strategien mit konkreten Reduktionszielen.❌ nicht belegt
VO1 veröffentlicht diese DatenIn den Auszügen steht nichts zu einer externen Veröffentlichung.❌ nicht belegt
VO1 tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der BrancheIn den Auszügen steht nichts zu einer Kooperation mit anderen Unternehmen der Branche.❌ nicht belegt
VO2 erreicht maximal vier WertungspunkteDa nicht alle Standardwirkungskategorien erfasst sind, kann die Gesamtpunktzahl nicht ermittelt werden.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind belegt oder teilweise belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „ermittelt alle Daten für die Standardwirkungskategorien“ – nicht belegt; „langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien“ – nicht belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld E3: KI – % · Testat 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Rechen-Prüfung (Programm rechnet nach)
„19.657 kg CO2 / 16 Netzwerkpartner*innen = 1,23 t CO2/MA (un“
Die Rechnung der KI wurde nachgerechnet und stimmt nicht oder benutzt fremde Zahlen.
!
Nicht gezählt – Prüfung
„ermittelt alle Daten für die Standardwirkungskategorien“
!
Nicht gezählt – Zahlen-Prüfung
Eine Zahl in der Begründung steht nicht im Bericht.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E3 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E3.1 Absolute Auswirkungen / Management und Strategie
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Firma identifiziert den CO2-Ausstoß durch die Reisetätigkeit der Netzwerkpartner*innen sowie den Energieverbrauch technischer Geräte als größte negative Umweltwirkungen. (Auszüge 2, 3 · Bericht S. 142)
  • 📄 Beleg Es werden Kennzahlen erhoben: 137,2 g CO ₂ pro Arbeitsstunde, 49 Wh Stromverbrauch je Arbeitsstunde und 19.657 kg CO2 durch Reisetätigkeit mit PKW & Flugzeug für 2023. (Auszüge 21, 31, 53 · Bericht S. 143, 144)
  • 📄 Beleg Als Optimierungsmaßnahme wird die Bahn als Transportmittel der Wahl genutzt und auf Flüge unter 1.500 km verzichtet. (Auszüge 5, 6, 88 · Bericht S. 143, 146)
  • ⚖ Schlussfolgerung Das Unternehmen erhebt Kennzahlen zu seinen wesentlichen Emissionen und verfügt über Optimierungsstrategien im Bereich Mobilität, kennt jedoch nicht alle Umweltkonten, weshalb die Stufe Fortgeschritten mit 2 Punkten vergeben wird. (Auszüge 31, 53, 88, 98 · Bericht S. 144, 146) Kriterium: FO1: Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.Rechnung (nachgerechnet): 19.657 kg CO2 / 16 Netzwerkpartner*innen = 1,23 t CO2/MA (unter 2 t/MA = 0 Wertungspunkte für Klimawandel)
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu einer externen Veröffentlichung der Daten oder einer Kooperation mit anderen Unternehmen der Branche.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Da wir keine Güter produzieren, es somit keine betrieblichen Herstellungsprozesse gibt, ist der größte Faktor mit Blick auf negative Umweltwirkungen der CO2-Ausstoß durch die 143 Reisetätigkeit der Netzwerkpartner*innen sowie der Energieverbrauch aller technischen Geräte, die zur Arbeit eingesetzt werden.“Auszug 2 · S. 142Identifikation der wesentlichen Umweltwirkungen
  2. „Gesamter CO ₂-Ausstoß für alle 16 Personen: 144 ~137,2 g CO ₂ pro Arbeitsstunde“Auszug 31Kennzahl CO2 pro Arbeitsstunde
  3. „Für 2022 ist hier ein CO2-Ausstoß von insgesamt 17.624 kg dokumentiert, für 2023 ein Ausstoß von 19.657 kg.“Auszug 53 · S. 144Kennzahl CO2 durch Reisetätigkeit
  4. „Auf Flüge unter 1.500 km wird verzichtet.“Auszug 6 · S. 30Optimierungsmaßnahme Mobilität
  5. „Alle Daten zu möglichen Umweltwirkungen werden lediglich intern veröffentlicht.“Auszug 61 · S. 145Keine externe Veröffentlichung (VO1 nicht erfüllt)
  6. „Für alle anderen Umweltkonten können wir keine Daten angeben, da dies jeweils im individuellen Verantwortungsbereich der einzelnen Netzwerkpartner*innen liegt und uns keine Informationen darüber vorliegen.“Auszug 98 · S. 146Fehlende Daten zu Standardwirkungskategorien (ER1 nicht erfüllt)

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Daten zu allen Standardwirkungskategorien (Feinstaub, Ozonabbau, Versauerung, fotochemische Ozonbildung, ionisierende Strahlung, toxische Stoffe, Eutrophierung, Landnutzung, Ressourcenerschöpfung)
  • Externe Veröffentlichung der erhobenen Daten
  • Kooperation mit anderen Unternehmen der Branche zur Veröffentlichung der Ergebnisse
  • Langfristige Reduktionsstrategien mit konkreten Zielen für alle Umweltbereiche
  • Zentrale Verantwortlichkeiten für das Umweltmanagement
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.

Warum nicht gezählt?

Eine Rechnung der KI stimmt beim Nachrechnen nicht oder benutzt Zahlen, die nicht im Bericht stehen – nicht gezählt.
Prüfung: Rechen-Prüfung (Programm rechnet nach)
Abgelehnter Satz: „19.657 kg CO2 / 16 Netzwerkpartner*innen = 1,23 t CO2/MA (un“
Was geprüft wurde: Die Rechnung der KI wurde nachgerechnet und stimmt nicht oder benutzt fremde Zahlen.
Prüfung: Prüfung
Abgelehnter Satz: „ermittelt alle Daten für die Standardwirkungskategorien“
Prüfung: Zahlen-Prüfung
Was geprüft wurde: Eine Zahl in der Begründung steht nicht im Bericht.
Technische Meldung
Rechnung nicht lesbar: '19.657 kg CO2 / 16 Netzwerkpartner*innen = 1,23 t CO2/MA (un'; Teil-Anforderung steht so nicht im Arbeitsbuch (ER1): 'ermittelt alle Daten für die Standardwirkungskategorien'; Zahl '1,23' in der Begründung steht in keinem Auszug
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen veröffentlicht diese Daten und tritt mit den Ergebnissen in Kooperation zu anderen Unternehmen der Branche. Es erreicht maximal vier Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“).
Erfahren
Das Unternehmen ermittelt darüber hinaus alle Daten für die Standardwirkungskategorien, erreicht maximal 12 Wertungspunkte (siehe Tabelle in „Bewertungshilfen/Interpretationen“) und hat langfristige und erfolgreiche Reduktions- bzw. Substitutionsstrategien.
Fortgeschritten
Das Unternehmen kennt seine Ressourcennutzung und Emissionen sowie den ökologischen Fußabdruck, erhebt entsprechende Kennzahlen und verfügt über Optimierungsstrategien.
Erste Schritte
Das Unternehmen unternimmt erste Schritte zur Identifikation der wesentlichen ökologischen Auswirkungen mit klaren Verantwortlichkeiten und einem Berichtssystem.
Basislinie
Im Unternehmen sind Umweltwirkungen zwar bekannt, jedoch liegen keine Kennzahlen vor und wurden keine Maßnahmen gesetzt.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Für Unternehmen mit wesentlichen Umweltauswirkungen in den Standardwirkungskategorien werden für die Bewertung der gefährlichsten Umweltbelastungen Wertungspunkte vergeben: Wirkungskategorie Kenngröße Wertungspunkte (WP) Klimawandel: CO2-Äquivalent der ausgestoßenen Gase t pro mitarbeitender Person bis 2 t/MA: 0 WP pro t darüber: je +1 WP Feinstaub- und anorganische Emissionen µg/m3 < 2 µg/m3: -1 WP < 10 µg/m3: -0,5 WP < 20 µg/m3: -0,1 WP ≥ 20 µg/m3: 10 WP Abbau der Ozonschicht: Emissionen von Chlorfluorkohlenwasserstoffen kg CFC-11-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die zur Versauerung beitragen mol H+-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Emissionen, die die fotochemische Bildung von Ozon fördern (organische Verbindungen, NOx, SOx) kg NMVOC-Äquivalent (flüchtige organische Verbindungen außer Methan) falls vorhanden: +1 WP ionisierende Strahlung kg U-235-Äquivalent falls vorhanden: +1 WP Toxizität: Emission toxischer Stoffe CTU – comparative toxic unit falls vorhanden: +1 WP Eutrophierung: Düngung in der Landwirtschaft Land (mol N-Äquivalent) Wasser (kg P/N-Äquivalent) Bio-Landwirtschaft: 0 WP Nicht-Bio-Landwirtschaft: +1 WP sonst nur, falls vorhanden: +1 WP Landnutzung Steigerung gegenüber Vorjahr in kg C falls > +10 %: +1 WP Ressourcenerschöpfung: Wasser- und Mineralienverbrauch Wasser in 1000 m3/MA mineralisch, fossil: Antimon-Äquivalent + 1 WP / 1000 m3 falls vorhanden: +1 WP Eine Auswirkung ist dann wesentlich, wenn sie zu den drei größten Umweltauswirkungen im Unternehmen gehört oder wenn 50 % der genannten Grenzwerte erreicht oder überschritten werden. Der Grenzwert ist der jeweils angegebene Wert, bei dem 0 Wertungspunkte vergeben werden (bzw. 0, falls kein Grenzwert explizit angegeben ist). Die EU-Richtlinien für Industrieemissionen (2010/75/EU) und das Schadstoffregister (EG-VO 166/2006) sind zu beachten. Unternehmen, die hier berichten müssen, können nicht vorbildlich sein.
Arbeitsbuch S. 106 · in der Wissensbasis öffnen
›E3.2Relative Auswirkungen
Testat-Wert Feld E330 % ungültig
KI: Fortgeschritten (2 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E330 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung2Fortgeschritten · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Für kleinere Unternehmen ohne wesentliche Produktionsprozesse ist der Informationsbedarf geringer. Für eine Beurteilung sollten zumindest quantitative Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand (ungefähre km-Zahl, Verkehrsmittel) und Ressourcenverbrauch herangezogen werden.
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen sind die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns eher als geringer einzuschätzen.“ Bericht S. 147 · Auszug 111
  • „Wir arbeiten im Vergleich dazu ressourcenschonender.“ Bericht S. 147 · Auszug 115
  • „Insgesamt ist es aber schwierig, hier konkrete Aussagen zu treffen, da keine Markttransparenz über die entsprechenden Daten und das Verhalten der Mitunternehmen fehlt.“ Bericht S. 148 · Auszug 135
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards.Die Auszüge beschreiben den Branchenstandard bei Beratungsunternehmen (zentrales Büro, Pendeln, Termine vor Ort) und bei der Tourismusbranche (warme Orte, Flüge). Bericht S. 147✅ belegt
ES2 Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.Es werden Maßnahmen wie Bahn statt PKW, Verzicht auf Flüge unter 1.500 km und Home Office beschrieben und als umgesetzt dargestellt. Bericht S. 143, 146✅ belegt
FO1 Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.Die Auszüge belegen Maßnahmen (kein Büro, digitale Termine, Bahnreisen) und vergleichen diese positiv mit dem Branchenstandard ('ressourcenschonender', 'eher als geringer einzuschätzen', 'höherer CO2-Ausstoß durch ihre Reisetätigkeit als wir'). Bericht S. 147, 148✅ belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.Es fehlen quantitative Vergleichswerte, die belegen, dass die ökologischen Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt liegen (besser sind).❌ nicht belegt
VO1 Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).Es fehlen Nachweise für eine innovations- oder branchenführende Position im Vergleich zum Durchschnitt.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind alle belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem …“ – nicht belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 2 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 2 Punkte
Ganzes Feld E3: KI – % · Testat 30 %
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Auszüge beschreiben den Branchenstandard bei Beratungsunternehmen (zentrales“
Die genannten Auszüge 109-114 beschreiben nur den Standard bei Beratungsunterneh …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Es werden Maßnahmen wie Bahn statt PKW, Verzicht auf Flüge unter 1.500 km und Ho“
Während Bahn statt PKW (Auszug 5) und Verzicht auf Flüge unter 1.500 km (Auszug …
!
Nicht gezählt – Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
„Die Auszüge belegen Maßnahmen (kein Büro, digitale Termine, Bahnreisen) und verg“
Zwar belegen die Auszüge 116 (kein Büro), 117/131 (digitale Termine) und die Ver …
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E3 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E3.2 Relative Auswirkungen
Ergebnis: Fortgeschritten (2 Punkte) · nicht gezählt

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

2 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg In den Auszügen wird der Branchenstandard bei Beratungsunternehmen beschrieben als zentrales Büro mit täglichem Pendeln und Kundenterminen vor Ort. (Auszüge 112, 113, 114 · Bericht S. 147)
  • 📄 Beleg FIRMA_01 vergleicht sich mit diesem Standard und stellt fest: "Im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen sind die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns eher als geringer einzuschätzen." (Auszug 111 · Bericht S. 147)
  • ⚖ Schlussfolgerung Die umgesetzten Maßnahmen (kein zentrales Büro, Home Office, Bahn statt PKW, digitale Termine) sind besser als der beschriebene branchenübliche Standard, womit FO1 erfüllt ist. (Auszüge 5–117 · Bericht S. 143, 147) Kriterium: FO1: Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu quantitativen Vergleichswerten wie CO2-Emissionen pro Kopf im Vergleich zum Branchendurchschnitt.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen sind die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns eher als geringer einzuschätzen.“Auszug 111 · S. 147Belegt den qualitativen Vergleich zum Branchenstandard.
  2. „Wir arbeiten im Vergleich dazu ressourcenschonender.“Auszug 115 · S. 147Belegt, dass die eigenen Maßnahmen besser als branchenüblich sind.
  3. „Insgesamt ist es aber schwierig, hier konkrete Aussagen zu treffen, da keine Markttransparenz über die entsprechenden Daten und das Verhalten der Mitunternehmen fehlt.“Auszug 135 · S. 148Belegt das Fehlen quantitativer Vergleichsdaten.

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • Quantitative Vergleichswerte zu Umweltkonten oder Wirkungskenngrößen im Vergleich zum Branchendurchschnitt oder Stand der Technik (z.B. CO2 pro Mitarbeiter im Branchenvergleich)
  • Konkrete Daten zu Mitunternehmen im selben Geschäftsfeld (nur qualitative Vergleiche vorhanden)
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.

Warum nicht gezählt?

Die Gegenprüfung fand einen Satz, den der Bericht so nicht belegt – zur Sicherheit nicht gezählt.
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Auszüge beschreiben den Branchenstandard bei Beratungsunternehmen (zentrales“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Die genannten Auszüge 109-114 beschreiben nur den Standard bei Beratungsunterneh …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Es werden Maßnahmen wie Bahn statt PKW, Verzicht auf Flüge unter 1.500 km und Ho“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Während Bahn statt PKW (Auszug 5) und Verzicht auf Flüge unter 1.500 km (Auszug …
Prüfung: Gegenprüfung (zweiter KI-Durchgang)
Abgelehnter Satz: „Die Auszüge belegen Maßnahmen (kein Büro, digitale Termine, Bahnreisen) und verg“
Was geprüft wurde: Ein zweiter Durchgang hat den Satz mit dem Bericht verglichen und findet ihn so nicht belegt.
Begründung der Prüfung: Zwar belegen die Auszüge 116 (kein Büro), 117/131 (digitale Termine) und die Ver …
Technische Meldung
nicht gestützt: 'Die Auszüge beschreiben den Branchenstandard bei Beratungsunternehmen (zentrales' – Die genannten Auszüge 109-114 beschreiben nur den Standard bei Beratungsunterneh; nicht gestützt: 'Es werden Maßnahmen wie Bahn statt PKW, Verzicht auf Flüge unter 1.500 km und Ho' – Während Bahn statt PKW (Auszug 5) und Verzicht auf Flüge unter 1.500 km (Auszug ; nicht gestützt: 'Die Auszüge belegen Maßnahmen (kein Büro, digitale Termine, Bahnreisen) und verg' – Zwar belegen die Auszüge 116 (kein Büro), 117/131 (digitale Termine) und die Ver
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen weit über dem Durchschnitt (innovations- oder branchenführend).
Erfahren
Das Unternehmen liegt hinsichtlich wesentlicher ökologischer Auswirkungen über dem Branchendurchschnitt mit klar erkennbaren Maßnahmen zur Verbesserung.
Fortgeschritten
Das Unternehmen hat klar erkennbare Maßnahmen zur Reduktion ökologischer Auswirkungen gesetzt, die besser als branchenübliche sind.
Erste Schritte
Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards. Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen sind geplant.
Basislinie
Das Unternehmen kennt den Stand der Technik bzw. die Branchenstandards nicht bzw. hat noch keine Verbesserungsmaßnahmen geplant.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Für kleinere Unternehmen ohne wesentliche Produktionsprozesse ist der Informationsbedarf geringer. Für eine Beurteilung sollten zumindest quantitative Angaben zum Energieverbrauch (Strom, Gas), Mobilitätsaufwand (ungefähre km-Zahl, Verkehrsmittel) und Ressourcenverbrauch herangezogen werden.
Arbeitsbuch S. 110 · in der Wissensbasis öffnen
›E4.1Transparenz
K Testat-Wert Feld E430 % fachliche Prüfung offen
KI: Fortgeschritten (3 Punkte)
👤 Bitte prüfen: enthält Schlussfolgerung der KI · Blindfall: fachliche Prüfung
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E430 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung3Fortgeschritten

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erfahren“:
  • ER1 Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
∏ Bei kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeitenden gilt eine Peer-Evaluierung oder eine ähnliche Form der externen Überprüfung als gleichwertig mit einem Audit. ∏ Die Veröffentlichung des Auditberichts kann zu einer Aufwertung um ein bis zwei Skalenwerte in der Bewertungsstufe „Vorbildlich“ führen. ∏ Für folgende Vorhaben ist gesellschaftliche Transparenz besonders wichtig: ∏ Bauprojekte ∏ Einführung neuer Produktionsprozesse, vor allem dann, wenn sie mit Risikostoffen oder starken Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sind ∏ sonstige Eingriffe in die Natur ∏ Standortverlagerungen, Beteiligungen an anderen Unternehmen
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Wir gehen offen und transparent mit unseren Kundenprojekten, Ergebnissen unserer Arbeit, unserer Tätigkeit auf politischer Ebene und unserer Mitgliedschaft in Verbänden, Ausschüssen, Beiräten und anderen Gremien um.“ Bericht S. 150 · Auszug 1
  • „Wir teilen Informationen auf unseren eigenen Kanälen, wie dem Blog, der Website oder Social Media (LinkedIn, Instagram, Facebook).“ Bericht S. 150 · Auszug 3
  • „Ja, durch einen zertifizierten GWÖ-Berater in der Begleitung des Prozesses und ein*e Auditor*in beim Audit.“ Bericht S. 150 · Auszug 6
  • „Es ist noch zu klären, in welcher Fassung der GWÖ-Bericht an welcher Stelle veröffentlicht wird.“ Bericht S. 151 · Auszug 7
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Entwickeln einer Haltung, die Offenheit und Transparenz als Grundlage für Vertrauen, Kommunikation und gemeinsame Verantwortung sieht; erste Analysen und konkrete Planung einer transparenten, ehrlichen und auf Fakten basierenden BerichterstattungAuszug 1 beschreibt eine offene und transparente Haltung; Auszug 9 nennt die GWÖ-Bilanz als geplanten Beitrag für mehr Transparenz. Bericht S. 150, 151✅ belegt
FO1 Einfache gesellschaftliche Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen; Veröffentlichung der Werthaltung des UnternehmensAuszüge 3-5 nennen Website, Blog, Social Media, Pressemitteilungen und Events als Publikationskanäle; Auszug 1 nennt die transparente Teilung der Haltung zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Bericht S. 150✅ belegt
ER1 Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes AuditAuszug 6 nennt die Überprüfung durch einen zertifizierten GWÖ-Berater und ein*e Auditor*in; Auszüge 9, 48-50 nennen die Erstellung einer GWÖ-Bilanz/des Berichts. Bericht S. 150, 151, 155🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ER1 Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes AuditAuszüge 7-8 zeigen, dass die Veröffentlichung des Berichts noch ungeklärt ist ('Es ist noch zu klären...'), Auszüge 48-50 verwenden Zukunftsform ('werden... vorgestellt', 'wird... zugänglich gemacht'), sodass keine bereits erfolgte Berichterstattung belegt ist.🟡 teilweise belegt
VO1 Zusätzlich zur Berichterstattung: aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte, direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit, Veröffentlichung des AuditberichtsIn den Auszügen steht nichts zur Veröffentlichung des Auditberichts, nichts zu aktiv ermittelten allen kritischen Aspekten und nichts zu einem bereits eingerichteten direkten und einfachen Zugang.❌ nicht belegt
5
Warum Fortgeschritten?
Die Anforderungen von „Fortgeschritten“ sind alle belegt. Für „Erfahren“ ist nicht alles belegt: „Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, …“ – teilweise belegt. Darum: „Fortgeschritten“ mit 3 Punkten (diese Stufe hat 2–3 Punkte).
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Fortgeschritten · 3 Punkte
Ganzes Feld E4: KI 30 % · Testat 30 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E4 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E4.1 Transparenz
Ergebnis: Fortgeschritten (3 Punkte)

Warum Fortgeschritten? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Die Firma beschreibt eine offene und transparente Haltung zu Projekten, politischer Tätigkeit und Mitgliedschaften. (Auszug 1 · Bericht S. 150)
  • 📄 Beleg Informationen werden auf Website, Blog, Social Media, via Pressemitteilungen und bei Events geteilt. (Auszüge 3, 4, 5 · Bericht S. 150)
  • 📄 Beleg Der Bericht wird durch einen zertifizierten GWÖ-Berater und ein*e Auditor*in überprüft. (Auszug 6 · Bericht S. 150)
  • ⚖ Schlussfolgerung Damit sind die Anforderungen an einfache Online-Berichterstattung und Veröffentlichung der Werthaltung erfüllt (FO1). (Auszüge 1, 3, 4, 5 · Bericht S. 150) Kriterium: FO1
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zur bereits erfolgten Veröffentlichung des GWÖ-Berichts für die Öffentlichkeit.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Wir gehen offen und transparent mit unseren Kundenprojekten, Ergebnissen unserer Arbeit, unserer Tätigkeit auf politischer Ebene und unserer Mitgliedschaft in Verbänden, Ausschüssen, Beiräten und anderen Gremien um.“Auszug 1 · S. 150Belegt die Werthaltung der Offenheit und Transparenz (ES1, FO1).
  2. „Wir teilen Informationen auf unseren eigenen Kanälen, wie dem Blog, der Website oder Social Media (LinkedIn, Instagram, Facebook).“Auszug 3 · S. 150Belegt einfache gesellschaftliche Berichterstattung online (FO1).
  3. „Ja, durch einen zertifizierten GWÖ-Berater in der Begleitung des Prozesses und ein*e Auditor*in beim Audit.“Auszug 6 · S. 150Belegt unabhängiges externes Audit (ER1).
  4. „Es ist noch zu klären, in welcher Fassung der GWÖ-Bericht an welcher Stelle veröffentlicht wird.“Auszug 7 · S. 151Zeigt, dass der Bericht noch nicht veröffentlicht ist (fehlend für ER1/VO1).

Warum nicht höher? Für „Erfahren“ fehlt laut KI:

  • In den Auszügen steht nichts zur bereits erfolgten Veröffentlichung des GWÖ-Berichts im Berichtszeitraum.
  • In den Auszügen steht nichts zur Veröffentlichung des Auditberichts.
  • In den Auszügen steht nichts zu einem direkten und einfachen öffentlichen Zugang zum Bericht.
  • In den Auszügen steht nichts zur aktiven Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte.
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erfahren“: Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Zusätzlich zur Berichterstattung: aktive Ermittlung und Veröffentlichung aller kritischen Aspekte, direkter und einfacher Zugang für die Öffentlichkeit, Veröffentlichung des Auditberichts
Erfahren
Umfassender Gemeinwohl-Bericht oder gleichwertige gesellschaftliche Berichterstattung, zusätzlich unabhängiges externes Audit
Fortgeschritten K
Einfache gesellschaftliche Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen; Veröffentlichung der Werthaltung des Unternehmens
Erste Schritte
Entwickeln einer Haltung, die Offenheit und Transparenz als Grundlage für Vertrauen, Kommunikation und gemeinsame Verantwortung sieht; erste Analysen und konkrete Planung einer transparenten, ehrlichen und auf Fakten basierenden Berichterstattung
Basislinie
Keine Elemente gesellschaftlicher Berichterstattung online oder in anderen leicht verfügbaren Publikationen und keine Planung für eine kurzfristige Umsetzung
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
∏ Bei kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeitenden gilt eine Peer-Evaluierung oder eine ähnliche Form der externen Überprüfung als gleichwertig mit einem Audit. ∏ Die Veröffentlichung des Auditberichts kann zu einer Aufwertung um ein bis zwei Skalenwerte in der Bewertungsstufe „Vorbildlich“ führen. ∏ Für folgende Vorhaben ist gesellschaftliche Transparenz besonders wichtig: ∏ Bauprojekte ∏ Einführung neuer Produktionsprozesse, vor allem dann, wenn sie mit Risikostoffen oder starken Beeinträchtigungen der Umwelt verbunden sind ∏ sonstige Eingriffe in die Natur ∏ Standortverlagerungen, Beteiligungen an anderen Unternehmen
Arbeitsbuch S. 112 · in der Wissensbasis öffnen
›E4.2Gesellschaftliche Mitbestimmung
Testat-Wert Feld E430 % ungültig
KI: Basislinie (0 Punkte) – nicht gezählt · Grund: Zitat-Prüfung
👤 Bitte prüfen: KI-Antwort nicht gezählt
Eigenbewertung–
Testat-Wert Feld E430 %kein Audit-Bericht
KI-Bewertung0Basislinie · ungültig

Erklärung in 7 Schritten

Kürzel: ES Erste Schritte · FO Fortgeschritten · ER Erfahren · VO Vorbildlich – die Zahl ist der Satz im Stufentext des Arbeitsbuchs (z. B. ER1 = Erfahren, Anforderung 1)

1
Was verlangt das Arbeitsbuch?
Für „Erste Schritte“:
  • ES1 Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten.
  • ES2 Ergebnisse werden dokumentiert.
Bewertungshilfe des Arbeitsbuchs
Relevant für die Bewertung sind: ∏ der Mitbestimmungsgrad (Anhörung, Dialog, Mitgestaltung, Mitentscheidung) ∏ die Art und der Umfang der Dokumentation (Entscheidung und alle Widersprüche bzw. Gegenstimmen) ∏ die Art des Zugehens auf die Berührungsgruppen (reaktiv, aktiv) ∏ der Umfang der einbezogenen Berührungsgruppen (einige, wesentliche, alle)
2
Was steht im Bericht der Firma?
  • „Für die Berichtsjahre gibt es keinen strukturierten Dialog mit gesellschaftlichen Berührungsgruppen und deshalb auch keine Dokumentation.“ Bericht S. 152 · Auszug 20
  • „Wir fördern eine Kontaktaufnahme durch Bürger*innen mit uns nicht aktiv - sehen uns aber auch nicht in der Position, dass Bürger*innen über unsere Projekte hinaus Kontaktflächen mit uns brauchen, da wir als …“ Bericht S. 151 · Auszug 16
  • „Nein“ · Auszug 26
  • „Bisher wurden jedoch keine legitimen Interessen wahrgenommen bzw. an uns herangetragen.“ Bericht S. 152 · Auszug 19
3
Was hat die KI erkannt?
AnforderungNachweis im BerichtStatus
ES1 Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten.Auszug 12-14 nennen Kontaktdaten, Social Media und Events als Kontaktmöglichkeit, Auszug 16 sagt jedoch, dass Kontaktaufnahme nicht aktiv gefördert wird, und Auszug 20 nennt keinen strukturierten Dialog. Bericht S. 151, 152🟡 teilweise belegt
4
Was fehlt?
AnforderungWarum der Beleg nicht reichtStatus
ES1 Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten.Es fehlt der Nachweis eines tatsächlichen, strukturierten Dialogs oder einer aktiven Einladung dazu.🟡 teilweise belegt
ES2 Ergebnisse werden dokumentiert.Es gibt keine Dokumentation von Dialogergebnissen.❌ nicht belegt
FO1 Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.Es fehlt der Nachweis aktiver Einbeziehung und Argumentaustauschs bei Projekten.❌ nicht belegt
FO2 Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Es gibt keine Dokumentation.❌ nicht belegt
ER1 Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht.Es fehlt der Nachweis aktiver Einbeziehung bei allen wesentlichen Projekten.❌ nicht belegt
ER2 Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.Es gibt keine Dokumentation.❌ nicht belegt
VO1 Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten.Es gibt keine institutionalisierte Infrastruktur.❌ nicht belegt
VO2 Entscheidungen werden grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen.Es fehlt der Nachweis, dass Entscheidungen aufgrund von Argumenten aus einem Dialog getroffen werden.❌ nicht belegt
5
Warum Basislinie?
Für „Erste Schritte“ ist nicht alles belegt: „Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten.“ – teilweise belegt; „Ergebnisse werden dokumentiert.“ – nicht belegt. Darum: „Basislinie“ mit 0 Punkten.
6
Vergleich mit dem Testat-Wert
KI: Basislinie · 0 Punkte
Ganzes Feld E4: KI 30 % · Testat 30 % · Δ +0 Prozentpunkte
7
Erklärung der Abweichung
Kein Audit-Bericht vorhanden (Blindprüfung) – ob die KI richtig liegt, beurteilt die GWÖ-Beratung fachlich.
!
Nicht gezählt – Zitat-Prüfung
Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Alle Details: Begründungen, alle Zitate, Kriterien

Auditor*innenbericht und Firma

Audit-Ergebnis

Kein Audit-Bericht (Blindprüfung) – keine Punkte des Auditors für diesen Aspekt. Testat-Wert für das ganze Feld E4 = 30 % (GWÖ-Datensatz, gleich dem Testat).
Die fachliche Prüfung macht eine Person, die das Audit kennt.

Selbsteinschätzung der Firma

Keine Selbsteinschätzung im Bericht gefunden.

KI-Bewertung

KI-Ergebnis

Geprüft: E4.2 Gesellschaftliche Mitbestimmung
Ergebnis: Basislinie (0 Punkte) · nicht gezählt

Warum Basislinie? – Begründung der KI

3 Belege · 1 Schlussfolgerung · 1 Fehlanzeige
  • 📄 Beleg Auszug 20 stellt fest: "Für die Berichtsjahre gibt es keinen strukturierten Dialog mit gesellschaftlichen Berührungsgruppen und deshalb auch keine Dokumentation." (Auszug 20 · Bericht S. 152)
  • 📄 Beleg Auszug 16 erklärt: "Wir fördern eine Kontaktaufnahme durch Bürger*innen mit uns nicht aktiv - sehen uns aber auch nicht in der Position, dass Bürger*innen über unsere Projekte hinaus Kontaktflächen mit uns brauchen, da wir als B2B-Unternehmen agieren." (Auszug 16 · Bericht S. 151)
  • 📄 Beleg Auszug 26 beantwortet die Frage nach einer institutionalisierten Infrastruktur des Dialogs mit "Nein". (Auszug 26)
  • ⚖ Schlussfolgerung Weil kein strukturierter Dialog stattfindet, keine Ergebnisse dokumentiert werden und keine institutionalisierte Infrastruktur besteht, sind die Anforderungen der Stufe "Erste Schritte" nicht erfüllt. (Auszüge 16, 20, 26 · Bericht S. 151, 152) Kriterium: ES2 Ergebnisse werden dokumentiert
  • ∅ Fehlanzeige In den Auszügen steht nichts zu dokumentierten Ergebnissen eines Dialogs mit gesellschaftlichen Berührungsgruppen oder zu einer aktiven Einbeziehung derselben bei Projekten.
„Auszug“ = Textstelle aus dem Bericht der Firma, die die KI bekommen hat · „Bericht S.“ = Seite im PDF des Gemeinwohl-Berichts der Firma (nicht im Arbeitsbuch)

Quellen: worauf sich die KI stützt

  1. „Für die Berichtsjahre gibt es keinen strukturierten Dialog mit gesellschaftlichen Berührungsgruppen und deshalb auch keine Dokumentation.“Auszug 20 · S. 152Belegt das Fehlen von Dialog und Dokumentation.
  2. „Wir fördern eine Kontaktaufnahme durch Bürger*innen mit uns nicht aktiv - sehen uns aber auch nicht in der Position, dass Bürger*innen über unsere Projekte hinaus Kontaktflächen mit uns brauchen, da wir als B2B-Unternehmen agieren.“Auszug 16 · S. 151Belegt die fehlende aktive Förderung des Dialogs.
  3. „Nein“Auszug 26Belegt das Fehlen einer institutionalisierten Infrastruktur.
  4. „Bisher wurden jedoch keine legitimen Interessen wahrgenommen bzw. an uns herangetragen.“Auszug 19 · S. 152Belegt, dass keine Interessenvertretung stattgefunden hat.

Warum nicht höher? Für „Erste Schritte“ fehlt laut KI:

  • Dokumentation von Ergebnissen des Dialogs mit gesellschaftlichen Berührungsgruppen
  • Nachweis aktiver Einbeziehung von Berührungsgruppen bei relevanten Projekten
  • Institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs (z.B. Ethikforum, Ethikkomitee)
  • Dokumentierte Entscheidungsgrade statt Schätzwerten
Das verlangt das Arbeitsbuch für „Erste Schritte“: Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten. Ergebnisse werden dokumentiert.

Warum nicht gezählt?

Die KI hat ein Zitat nicht wörtlich übernommen (verändert oder gekürzt) – nicht gezählt.
Prüfung: Zitat-Prüfung
Was geprüft wurde: Das Zitat ist kürzer als 15 Zeichen (z. B. nur eine Zahl) – zu kurz, um es sicher im Bericht zu finden.
Technische Meldung
Zitat nicht in den Textstellen: 'Nein' (kürzer als 15 Zeichen – Zahl mit Beschriftung zitieren)
📖 Kriterien laut Arbeitsbuch 5.0.1 – welche Stufe verlangt was? (Wissensbasis)
Vorbildlich
Es besteht eine institutionalisierte Infrastruktur des Dialogs und des offenen Austauschs von Argumenten. Entscheidungen werden grundsätzlich aufgrund der besseren Argumente getroffen.
Erfahren
Bei allen wesentlichen Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Umfassende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Fortgeschritten
Bei einigen relevanten Projekten werden aktiv relevante Berührungsgruppen einbezogen und Argumente ausgetauscht. Ausreichende, leicht zugängliche Dokumentation ist vorhanden.
Erste Schritte
Bürger*innen und Organisationen relevanter Berührungsgruppen können in Dialog treten. Ergebnisse werden dokumentiert.
Basislinie
Es gibt keine Möglichkeit für Bürger*innen, mit Entscheidungsträger*innen des Unternehmens in Dialog zu treten, und keine Mitbestimmung gesellschaftlicher Berührungsgruppen.
Bewertungshilfen / Interpretationen (bekommt die KI mit)
Relevant für die Bewertung sind: ∏ der Mitbestimmungsgrad (Anhörung, Dialog, Mitgestaltung, Mitentscheidung) ∏ die Art und der Umfang der Dokumentation (Entscheidung und alle Widersprüche bzw. Gegenstimmen) ∏ die Art des Zugehens auf die Berührungsgruppen (reaktiv, aktiv) ∏ der Umfang der einbezogenen Berührungsgruppen (einige, wesentliche, alle)
Arbeitsbuch S. 114 · in der Wissensbasis öffnen
Zusatz: Zahlen – KI-Wert gegen Prüfer-Wert pro Feld
FeldPrüfer-Wert (Datensatz)KI-WertAbweichungKI-Prozent beruht auf
A110 %– – ⚠ 0 von 1 Aspekten
A230 %20 % -10 2 von 2 Aspekten
A320 %10 % -10 1 von 1 Aspekten
A420 %10 % -10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
B160 %60 % +0 3 von 3 Aspekten
B270 %80 % +10 1 von 1 Aspekten
B370 %0 % -70 2 von 2 Aspekten
B430 %10 % -20 1 von 1 Aspekten
C140 %20 % -20 3 von 3 Aspekten
C260 %80 % +20 ⚠ 2 von 3 Aspekten
C340 %10 % -30 ⚠ 1 von 3 Aspekten
C460 %40 % -20 ⚠ 2 von 3 Aspekten
D120 %10 % -10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D240 %50 % +10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D330 %10 % -20 ⚠ 1 von 2 Aspekten
D440 %50 % +10 ⚠ 1 von 2 Aspekten
E130 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
E220 %10 % -10 2 von 2 Aspekten
E330 %– – ⚠ 0 von 2 Aspekten
E430 %30 % +0 ⚠ 1 von 2 Aspekten

Feld-Prozent der KI = Mittelwert der gültigen Aspekte × 10. ⚠ = Aspekte fehlen; der Wert ist aus dem Rest hochgerechnet.

↑ nach oben zur Übersicht